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    02.02.2017
    9. TRINATIONALER SCHÜLERKONGRESS DER NATURWISSENSCHAFTEN & TECHNIK
    26. bis 27.1.2017 Le Vaisseau | Straßburg

    ​Am Donnerstag und Freitag, den 26. bis 27. Januar 2017 fand im Erlebnis- und Technikmuseum Le Vaisseau in Straßburg der 9. Trinationale Schülerkongress der Naturwissenschaft und Technik statt. Der Kongress ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler mit naturwissenschaftlich-technischer Ausrichtung aus dem Elsass, der Nord-Westschweiz und Baden-Württemberg. Ziel ist es, den Schülern eine Plattform zur Präsentation Ihrer Projekte zu geben, sie vertieft für die Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und den grenzüberschreitenden, kulturellen Austausch im Dreiländereck zu fördern.

    9. Trinationaler Schülerkongress der Naturwissenschaften & Technik LE VAISSEAU | STRAßBURG

    ZUSAMMENFASSUNG

    Der Deutsch-französische Tag diente als Ausgangspunkt für den vom 26. bis 27. Januar 2017 in Straßburg stattfindenden 9. Trinationale Schülerkongress der Naturwissenschaft und Technik. Ziel der Veranstaltung ist es, die Motivation der Schülerinnen und Schüler an naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen zu fördern und über das gemeinsame Interesse den interkulturellen Austausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Oberrheingebiet weiterzuentwickeln.

    Die über 140 Teilnehmer kamen aus über 25 Schulen und aus dem Elsass, Baden-Württemberg und der Nord-West-Schweiz. Sie trafen sich im Erlebnis- & Technikmuseum Le Vaisseau, um ihre naturwis-senschaftlich-technischen Projekte vorzustellen und gemeinsam darüber zu diskutieren. Auf einem Marktplatz und in Vorträgen konnten sich die Teilnehmer über Projekte aus Schule und Universität informieren.

    Die Schirmherrschaft hatten die Académie de Strasbourg und das Regierungspräsidium Freiburg. Die Leitung und Moderation der beiden Kongresstage lag in den Händen von Christophe Hug (Lycée Théodore Deck, Guebwiller) und Ingo Kilian (Kreisgymnasium Bad Krozingen).

    ABSCHLUSSBERICHT

    Im Auditorium des Le Vaisseau konnten in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler willkommen geheißen werden. Die Teilnehmer kamen aus dem Elsass, der Nord-West-Schweiz und den 4 Regierungsbezirken Baden-Württembergs - Freiburg, Stuttgart, Tübingen und Karlsruhe. Das Programm war abwechslungsreich, bilingual und informativ.

    Marktplatz der Mögtlichkeiten

    Neben den Vorträgen hatten die Schülergruppen die Möglichkeiten ihre Projekte auf dem Marktplatz der Möglichkeiten zu präsentieren. Insgesamt stellten die Schüler ihre Projekte an 36 Ständen vor. Neben anschaulichen Postern hatten die Schüler tolles Anschauungsmaterial mitgebracht, dass sie stolz den Teilnehmern erläuterten. Neben den 130 Schülerinnen und Schüler die zweitägig am Kongress teilnahmen, besuchten am zweiten Tag über 60 Tagesgäste den Kongress. Diese Schüler aus Straßburg, Kehl und Erstein nutzen die Gelegenheit sich über die Projekte zu informieren, um eigene Projektideen für ihren Unterricht zu entwickeln. Aus dem Regierungsbezirk Freiburg präsentierten Schülergruppen aus Kehl, Bad Krozingen, Kirchzarten, Steinen und Lörrach ihre Projekte.

    Referentenvorträge

    Dem trinationalen Gedanken verbunden präsentierten drei Referenten aus den Partnerländern auf dem Kongress. Dr. Frank Pfrieger vom neurobiologischen Institut in Strasbourg berichtete in seinem Vortrag „Hirnforschung! Ahja!“ über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Neurobiologie.

    Dr. Tibor Gyalog vom Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel begeisterte die Schülerinnen und Schüler in seinem Vortrag „Brave new Nano-World“. Prof. Dr. Walter Großhans vom Zentrum für Physik der Hochschule Offenburg klärte die Teilnehmer zusammen mit seinem Team wie man kleinste Objekte sichtbar machen kann. Prof. Menzel von der Universität Hohenheim zeigte in seinem abschließenden Experimentalvortrag « Rums! Da geht das Fondue hoch... » die Gefahren des Feuers auf.

    Schülervorträge

    Insgesamt hatten sieben Schülergruppen die Möglichkeit ihre Projekte im Rahmen einer Präsentation im Auditorium vorzustellen. Dabei faszinierte insbesondere die Fähigkeit der Schüler ihre Projekte einerseits spannend als auch verständlich in den beiden Kongresssprachen Deutsch und Französisch zu vermitteln. Am zweiten Kongresstag lauschten zusammen mit den Tagesgästen über 60 Personen ihren Vorträgen.

    Den Anfang machten Schüler vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach am Neckar, die ihre selbstgebaute, vollautomatische Mausefalle vorstellten, die Mäuse vollautomatisch und schonend fängt. Benedikt Hein und Jonathan Klein vom Hans-Thoma-Gymnasium/Schülerforschungszentrum phaenovum Lörrach berichteten über ihr Projekt „Intelligentes Würfel“, bei dem es darum geht Spiele wie Menschen-Ärgere-Dich-Nicht und Catan nur mit einem Würfelwurf parallel zu spielen. Weitere Vorträge kamen von Schülerinnen und Schüler vom Lise-Meitner Gymnasium in Böblingen, vom Lycée Adrien Zeller Bouxwiller, Schülergruppe vom Gymnasium Münchenstein berichtete über ihr Projekt über den Bau und den Test ihrer Katamarane.

    Grußworte und Ehrengäste

    Das Grußwort von Seiten des Regierungspräsidiums Freiburg richtete Regierungsschuldirektor Martin Voßler an die Teilnehmer. In seiner bilingualen Rede betonte er im Einklang mit den Repräsentanten auf französischer Seite die besondere Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gerade auch im schulischen Kontext und erläuterte die Wichtigkeit und den Stellenwert einer frühzeitigen und kontinuierlichen naturwissenschaftlich-technischen Grundbildung für die erfolgreiche Fachkräfte-gewinnung in unserer Region. Weitere Ehrengästen waren Dominique Drouard von der Académie de Strasbourg und der Präsident des Département Bas-Rhin Frédéric Bierry, die beide auch die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium in Freiburg lobten.

    Zum Abschluss erfolgte die Preisvergabe des Poster-Wettbewerbs (Fond der Chemischen Industrie). Hierbei waren alle Projekte aufgerufen worden ein möglichst anschauliches Poster zu erstellen. Der erste Preis (300.- €) ging an das Projekt Nr. 23 des Lycée Yourcenar in Erstein (Fraktale beim Blumenkohl). Den zweiten Platz (200.- €) erreichten die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums Filderstadt (9. Elektronische Grundschaltungen im interaktiven Heft). Den dritten Platz (100.- €) errangen die Schüler des Gymnasium Thun (13. Muskeln unter Strom).-Wettbewerb

    Zum Abschluss erfolgte die Preisvergabe des Poster-Wettbewerbs (Fond der Chemischen Industrie). Hierbei waren alle Projekte aufgerufen worden ein möglichst anschauliches Poster zu erstellen. Der erste Preis (300.- €) ging an das Projekt Nr. 23 des Lycée Yourcenar in Erstein (Fraktale beim Blumenkohl). Den zweiten Platz (200.- €) erreichten die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums Filderstadt (9. Elektronische Grundschaltungen im interaktiven Heft). Den dritten Platz (100.- €) errangen die Schüler des Gymnasium Thun (13. Muskeln unter Strom).

    Partner

    Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Académie de Strasbourg, dem Regierungspräsidium Freiburg, dem Département Bas-Rhin, der Dr. Karl Eisele & Elisabeth Eisele Stiftung, dem Kultusministerium Baden-Württemberg, dem Chemieverband BW & dem Fond der Chemischen Industrie.
    Ingo Kilian – Organisation

    Weitere Informationen unter i.kilian@biovalley-college.net | http://www.biovalley-college.net

    Presse: Badische Neueste Nachrichten | Dernière Nouvelles d´Alsace | Badische Zeitung

    Dr. Frank Pfrieger über die Hirnforschung

    Schüler beim Vortrag „Muskeln unter Strom“

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