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  • Abteilung 5
    23.02.2017
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Vizepräsident Klemens Ficht empfangen das nun vollzählige Startteam des Biosphärengebiets Schwarzwald im Basler Hof
    Beratung von Interessentinnen und Interessenten für Anträge für die laufende Förderperiode bis 1. April steht im Mittelpunkt der Arbeit / UNESCO-Anerkennung wird für den Sommer erwartet

    ​Mit welchen nächsten Schritten es im Biosphärengebiet Schwarzwald konkret weitergeht, war Thema eines Gesprächs zwischen Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Vizepräsident Klemens Ficht und dem Team für das Biosphärengebiet Schwarzwald im Basler Hof. Themen waren unter anderem geplante Schwerpunkte im Programm, die aktuelle Förderperiode, der Stand der Bürgerbeteiligung in den Themensäulen und der weitere Zeitplan, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich freue mich, dass das Team in der Geschäftsstelle in der Startphase nun vollzählig ist. Alle sind hochmotiviert, voller guter Ideen und werden nun mit den Impulsen aus dem Team ein straffes Arbeitsprogramm auf die Beine stellen. Der nächste große Schritt ist für uns die Anerkennung durch die UNESCO, die wir für den Sommer erwarten.“

    Was passiert eigentlich zurzeit inhaltlich? Zurzeit läuft die erste Phase der Förderanträge, die noch bis zum 1. April bei der Geschäftsstelle in Schönau eingereicht werden können. Momentan sind die Fachleute bereits dabei, Interessentinnen und Interessenten bei ihren Anträgen zu beraten, um diese möglichst passgerecht auf die Anforderungen des Programms abzustimmen. Die eigentliche Entscheidung über die erste Phase der Projektmittel trifft am 20. Juni der Lenkungskreis des Biosphärengebiets.

    Im Augenblick laufen auch die fünf Versammlungen der Themensäulen, die zur Mitwirkung innerhalb des Biosphärengebiets eingerichtet worden sind (wir werden berichten). Im Augenblick läuft außerdem eine intensive Netzwerkarbeit in den Themenbereichen, die später Basis für die Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren sein wird. Außerdem bereitet das Biosphärenteam verschiedene Fortbildungen vor, die sich zum Beispiel an Gästeführerinnen und Gästeführer, an Forstleute zur Bedeutung der Kernzone und an Naturschutzwartinnen und Naturschutzwarte innerhalb des Gebiets wendet. Auch im Bereich Jugendarbeit gibt es schon erste Kontakte zu Kindergärten und Schulen – in der Überlegung befindet sich ein Jugendcamp in den Sommerferien.

    Als nächste Ausstellung ist „Biosphärengebiete in Deutschland“ vorgesehen, die von „Europarc“ zur Verfügung gestellt wird und die nach jetzigem Plan im Mai/Juni in den Räumen der Geschäftsstelle zu sehen sein wird. Zum Thema Netzwerkarbeit zählt auch die Tagung der Naturschutzbeauftragten aus dem ganzen Regierungsbezirk Freiburg, die im Juli 2017 in Bernau im Biosphärengebiet stattfinden wird. Dazu sind mehr als 100 Teilnehmer vorgesehen. Mit Spannung wird auch die Entscheidung des Internationalen Koordinierungsrats (ICC) für das MAB-Programm erwartet, das über die Anerkennung als Biosphärengebiet durch die „UNESCO“ entscheiden wird. Diese Rückmeldung wird ebenfalls im Sommer eintreffen.

    Inzwischen ist das Start-Team für die Geschäftsstelle des Biosphärengebiet Schwarzwald vollzählig: Neben Walter Kemkes als Geschäftsführer ist Jan-Hendrik Faßbender als Referent für Tourismus, Wirtschaft, Regionalentwicklung und Regionalvermarktung tätig. Die Stelle der Referentin für Landnutzung teilen sich Dr. Manuela Bacher-Winterhalter und Lena Kaiser jeweils zur Hälfte (wir hatten bereits berichtet).

    Am Empfang erwartet die Besucherinnen und Besucher Kristin Krause (34), die im bayrischen Berchtesgaden aufgewachsen ist. Ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Bürokommunikation hat sie beim Landeskriminalamt Sachsen absolviert, danach arbeitete sie unter anderem bei einem Wirtschaftsunternehmen in der Schweiz und kümmert sich nun um das Wohl der Gäste. Bei der Einrichtung des Biosphärengebiets Schwarzwald wollte sie unbedingt dabei sein, weil sie in der spannenden Aufbauphase eine einmalige Gelegenheit gesehen hat, sich gleich von Anfang an aktiv einzubringen. „Ich bin der Meinung, dass für die Nachhaltigkeit von Mensch, Tier und Natur unbedingt gehandelt werden muss – auch für die Generationen nach uns“, sagt Krause. Sie lebt in Schopfheim.

    Anfang Februar hat mit Christoph Huber der Referent für Naturschutz, Landschaftspflege, Forschung und Monitoring als letzter des Starter-Teams seinen neuen Job angetreten. Von seiner Lebenserfahrung ist der studierte Biologe und Chemiker (Lehramt) aber mit 58 Jahren der Nestor im Team und ist der Naturlandschaft im Schwarzwald seit Kindesbeinen verbunden. Von der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege in Freiburg führte sein beruflicher Weg in den praktischen Vertragsnaturschutz mit Landwirten in drei Landkreisen und 2001 als Naturschutzfachkraft zum Landratsamt in Lörrach. „Am Biosphärengebiet finde ich das gemeinsame Entwickeln von Ideen und Projekten aus der Bevölkerung und das Miteinander verschiedener Themenbereiche besonders reizvoll“, sagt Huber auf die Frage, was für ihn die Aufgabe attraktiv gemacht hat.

    Bernadette Ulsamer (33) hat in Freiburg Pädagogik studiert und ist dem Schwarzwald treu geblieben. Ihren Masterabschluss „Umwelt und Bildung“ hat sie an der Universität Rostock berufsbegleitend gemacht. Sie leitete sieben Jahre das Stadtjugendreferat im Landkreis Tuttlingen und ist nun als Referentin für Bildung, Gesellschaft, Soziales und Kultur im Biosphärengebiet Schwarzwald zuständig. Ihre konkrete Aufgabe im Biosphärengebiet ist die Erarbeitung und Umsetzung von Projekten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Es ist für mich persönlich eine unheimliche Bereicherung hier im Biosphärengebiet arbeiten zu dürfen. Dieses Glück möchte ich in die Gesellschaft zurückspiegeln und möglichst viele Menschen für das Biosphärengebiet begeistern“, erläutert Ulsamer.

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