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  • Abteilung 7
    23.03.2017
    Ministerialdirektorin Gerda Windey vom Kultusministerium und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer verabschieden den Schulpräsidenten Rudolf Bosch, in den Ruhestand
    Bisheriger Stellvertreter Thomas Hecht wird zum Nachfolger bestellt // Bärbel Schäfer: „Aufgrund vielfältiger Erfahrungen, persönlicher und fachlicher Fähigkeiten eine sehr gute Wahl“

    ​Die Amtschefin des Kultusministeriums Baden-Württemberg, Ministerialdirektorin Gerda Windey, hat gemeinsam mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer den bisherigen Abteilungsleiter der Abteilung Schule und Bildung, Rudolf Bosch, in den Ruhestand verabschiedet. Bei einer Feierstunde im Schwarzwaldsaal des Regierungspräsidiums Freiburg erhielt er die Entlassungsurkunde, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich danke Rudolf Bosch für die geleistete Arbeit in einer Zeit, in der das Bildungssystem insgesamt sehr stark in Bewegung ist. Für mich ist es wichtig, dass wir in einer so zentralen Aufgabe sehr gute Führungskräfte haben, die eine hohe Akzeptanz in der Schullandschaft genießen. Rudolf Bosch hat die Umsetzung der regionalen Schulentwicklung maßgeblich mit auf den Weg gebracht, den wir jetzt in einem intensiven Dialog mit den Akteurinnen und Akteuren fortführen werden. Für die Zukunft steht vor allem die nachhaltige Verbesserung der Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der zukünftigen Herausforderungen.“
     
    Nach dem Ruhestand von Schulpräsident Siegfried Specker im September 2012 hatte Rudolf Bosch seine Nachfolge zunächst kommissarisch angetreten. Als Rektor der Ravensburger Kuppelnau-Hauptschule wurde er 2011 von der grün-roten Landesregierung 2011 als Referent in die Stabsstelle „Gemeinschaftsschule, Schulmodelle, Inklusion“ ins Kultusministerium berufen. Dort war er als „Botschafter für die Gemeinschaftsschule“ mehrere Monate im Land unterwegs.
     
    Nach einem Jahr im Ministerium wurde er im Herbst 2012 neuer Schulpräsident im Regierungspräsidium Freiburg und wurde bei seiner Amtseinführung als Reformer wahrgenommen, der vor allem für mehr individuelle Förderung stand und als Verfechter der Gemeinschaftsschulen galt. Dabei hatten ihn die Erfahrungen aus der beruflichen Praxis vom Konzept der Gemeinschaftsschule überzeugt: Von einer Vorbereitungsklasse in Baindt im Schussental führte sein beruflicher Weg zunächst als Fachberater für sogenannte Ausländerklassen ins Staatliche Schulamt nach Tettnang. 1989 wurde er Konrektor in Obereschach im Schwarzwald-Baar-Kreis, ehe er acht Jahre später Rektor der Kuppelnau-Hauptschule in Ravensburg wurde. Diese entwickelte sich zu einer Modellschule und stand sozusagen Pate für die Konzeption der Gemeinschaftsschule.
     
    Thematische Schwerpunkte in seiner Amtszeit als Schulpräsident waren neben dem Ausbau der Gemeinschaftsschule, die Steuerung der regionalen Schulentwicklung, die Verarbeitung des Strukturwandels in einigen Schularten und die Inklusion. Mit der Flüchtlingskrise 2015 stand auch die Integration von vielen geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Schulsystem sowie die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen für den Deutschunterricht im Mittelpunkt der Arbeit.

    Der Ministerrat hat am Dienstag der Bestellung des bisherigen Stellvertreters Thomas Hecht zum Schulpräsidenten im Regierungspräsidium Freiburg zugestimmt. Ministerialdirektorin Gerda Windey überreichte dem neuen Chef der Schulverwaltung in Freiburg seine Bestellungsurkunde. Der 52-jährige studierte Maschinenbauingenieur war unter anderem Lehrer an den Gewerblichen Schulen in Waiblingen, ehe er 1998 Referent in der Abteilung für Berufliche Schulen im Kultusministerium wurde. Seit Februar 2006 leitet er das Referat für Berufliche Schulen im Regierungspräsidium Freiburg und seit 2011 war er als pädagogischer Stellvertreter einer von zwei Vertretern der Abteilungsleitung .

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich freue mich sehr, dass es durch die Bestellung von Thomas Hecht in diesem wichtigen Bereich nun einen nahtlosen Übergang gibt. Dadurch kann die bereits bewährte vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm fortgeführt werden. Den bisherigen Stellvertreter halte ich aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen und seiner fachlichen und persönlichen Fähigkeiten für eine sehr gute Wahl.“

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