Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Freiburg »Pressemitteilung
Startseite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Freiburg

Schnellstart

  • Abteilung 2
    29.03.2017
    Breisgau-S-Bahn 2020: Anhörungsverfahren zum Ausbau der Höllentalbahn (West) zwischen Freiburg und Neustadt (Schwarzwald) durch Regierungspräsidium Freiburg abgeschlossen
    Regierungspräsidium hat alle vorgetragenen Argumente aus den Einwendungen und Stellungnahmen ausgewertet und abschließende Stellungnahme erarbeitet

    ​Das Regierungspräsidium Freiburg hat als Anhörungsbehörde das Verfahren zum geplanten Ausbau des westlichen Abschnitts der Höllentalbahn zwischen Freiburg und Neustadt (Schwarzwald) abgeschlossen, heißt es in einer Presse-mitteilung der Behörde. 39 Einwenderinnen und Einwender haben sich im Verfahren geäußert, von Seiten der Behörden und der Träger öffentlicher Be-lange (TöB) sind insgesamt 56 Stellungnahmen eingegangen.

    Die DB Netz AG ist am Nahverkehrsprojekt Breisgau-S-Bahn 2020 mit verschie-denen bundeseigenen Schienenstrecken beteiligt. Mit dem Ausbau der beste-henden Strecke zwischen Freiburg im Breisgau und Donaueschingen verfolgt sie das Ziel, mit einer Verbesserung und Attraktivitätssteigerung des Nahverkehrsangebots in der Region beizutragen. Hierdurch soll das nachhaltige Mobilitätskonzept des Landes konsequent vorangetrieben werden.

    Der Ausbau der Höllentalbahn ist aufgrund des unterschiedlichen Ausbaubedarfs und der Länge der Strecke in einen westlichen (bereits elektrifizierten) und einen östlichen (noch zu elektrifizierenden) Abschnitt gegliedert. Die Abschnittsgrenze liegt zwischen den Bahnhöfen Titisee und Neustadt.

    Wesentliche Maßnahmen im westlichen Teil der Höllentalbahn sind der Ausbau des Bahnhofs Freiburg-Littenweiler zum Kreuzungsbahnhof, die Optimierung der Kreuzungsbahnhöfe Himmelreich und Hirschsprung, sowie die Beseitigung von bestehenden Geschwindigkeitseinbrüchen zwischen Freiburg Hauptbahnhof und dem zukünftigen Bahnhof Freiburg-Littenweiler (ohne Anhebung der heute bereits zulässigen Streckenhöchstgeschwindigkeit). Auch die technischen Anpassungen an Bahnübergängen sowie der barrierefreie Ausbau aller Stationen und die Vereinheitlichung der Bahnsteighöhen und der Bahnsteiglängen sind vorge-sehen.  Eine Ausnahme stellt der Bahnhof Titisee dar, der so ausgebaut wird, dass Züge in und aus Richtung Neustadt und Seebrugg geteilt und wieder verbunden werden können.

    Im Verfahren hatten 39 private Einwender die Gelegenheit genutzt, Einwendungen gegen die Pläne der Bahn zu erheben und ihre Forderungen in das Verfahren einzubringen. Zudem gingen 56 Stellungnahmen von Behörden und Verbänden bei der Anhörungsbehörde ein. Auch die Stadt Freiburg hat umfassend zu dem Vorhaben Stellung genommen.

    Im September vergangenen Jahres hat das Regierungspräsidium in einem öf-fentlichen Erörterungstermin alle vorgebrachten Vorschläge, Anregungen und Bedenken mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Fachbehörden und Verbänden eingehend und ergebnisoffen diskutiert. In allen offenen Punkten konnten Einigungen erzielt werden. Das Regierungspräsidium hat alle vorgetragenen Argumente aus den Einwendungen und Stellungnahmen insbesondere auch vor dem Hintergrund der intensiven Diskussion im Erörterungstermin ausgewertet und die sogenannte abschließende Stellungnahme erarbeitet.

    Damit konnte das durchzuführende Anhörungsverfahren für den westlichen Abschnitt mit der Vorlage der abschließenden Stellungnahme an das Eisenbahn- Bundesamt abgeschlossen werden. Das Eisenbahn-Bundesamt ist in diesem Fall Planfeststellungsbehörde und wird jetzt auf dieser Grundlage über den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses, also die „Baugenehmigung“ für die Strecke entscheiden.

    Lageplan

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Markus Adler
Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

Stellvertretung


Matthias Henrich
Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de