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  • Abteilung 5
    11.04.2017
    Regierungspräsidium Freiburg präsentiert erste Ergebnisse der Wasseruntersuchung in Elz und Dreisam (Kreis Emmendingen) zur Verbesserung der ökologischen Situation der Gewässer
    Erster Öffentlichkeitstermin am Mittwoch, 26. April, beim Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht in Forchheim // Forscherinnen und Forscher freuen sich auf Input der Bevölkerung

    ​Seit Sommer 2015 laufen im Gewässersystem von Elz und Dreisam zwischen Freiburg und Ettenheim intensive Untersuchungen, um den Gewässerzustand zu erfassen. Die Expertinnen und Experten möchten nun die Erkenntnisse der Bevölkerung bei einem ersten Öffentlichkeitstermin am Mittwoch, 26. April, um 19 Uhr beim Klärwerk Breisgauer Bucht in Forchheim (Kreis Emmendingen) mit ihren ersten Ergebnissen zurückkoppeln, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Tiere mit neun „Augen“, Wasserseelchen mit zarten Fangnetzen und drachenähnliche Libellenlarven sind beispielsweise schon heute im Gewässersystem von Elz und Dreisam zu finden. Trotzdem haben die Dreisam und Elz beim landesweiten Überwachungsprogramm der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) den „guten ökologischen Zustand“ nicht erreicht. Das ist aber das gemeinsame Ziel der EU, einen „guten Zustand“ in allen Gewässern im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) zu erreichen.

    Seit Sommer 2015 sind Biologen, Chemiker und Ingenieure zwischen Freiburg und Ettenheim unterwegs, um die Ursachen für die ökologischen Defizite im Elz-Dreisam-System zu finden. Darüber hinaus sollen im Rahmen dieser Modelluntersuchung, die vom Regierungspräsidium Freiburg in Auftrag gegeben wurde, konkrete Ideen für eine Verbesserung der Situation vorgeschlagen werden. An der interdisziplinären Zusammenarbeit sind insgesamt fünf Büros beteiligt.

    In einem ersten Öffentlichkeitstermin werden am 26. April im Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht die ersten Ergebnisse vorgestellt. Neben Vertretern von Behörden und Gemeinden sind vor allem die ehrenamtlichen Naturschützer, Angler und interessierten Naturfreunde herzlich eingeladen. Die am Projekt beteiligten Forscher sind angewiesen auf Infos, Beobachtungen und Anregungen der Einheimischen und hoffen daher auf einen regen Meinungsaustausch an diesem Abend. Wichtig sind beispielsweise die Beobachtungen auffälliger Belastungssituationen, Auffälligkeiten im Kanalsystem, Fischsterben, Besonderheiten der Wassernutzungen oder Nutzungen im Umfeld (Massentierhaltung, Biogasanlagen) und bekannte Probleme.

    Wann und wo? Mittwoch, 26. April 2017, 19 Uhr im Verwaltungsgebäude des Klärwerks Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht (Zum Klärwerk, 79362 Forchheim, Internet: www.azv-breisgau.de)

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



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Pressereferent
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FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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