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  • Abteilung 4
    12.05.2017
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über eine geplante grenzüberschreitende Verkehrsuntersuchung zwischen Hochrhein und Bodensee
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Bislang fehlt uns für die Region von Weil/Basel bis zum Bodensee ein Straßenverkehrskonzept, das die bisherigen Bausteine zusammenfügt“ // Kosten teilen sich Bund und Land

    ​Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Freitag (12. Mai) zusammen mit Abteilungspräsident Claus Walther die fünf Schweizer Grenzkantone, Vertreterinnen und Vertretern der Landkreise sowie die nationalen Schweizerischen Verkehrsbehörden zu einem gemeinsamen Termin eingeladen. Zentrales Thema des Termins waren der grenzüberschreitende Verkehr im Zusammenspiel mit raumbedeutsamen Entwicklungen in der Region Hochrhein-Bodensee. Dabei betonte die Regierungspräsidentin die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Betrachtung für die zukünftige Planung der Verkehrsinfrastruktur.

    Die Eckpunkte und das weitere Vorgehen für ein solches Verkehrsgutachten wurden vom Regierungspräsidium vorgestellt. Die deutsche Seite erhofft sich von der Verkehrsuntersuchung Aufschluss über Lösungsansätze, insbesondere im Bereich der besseren Steuerung des Schwerlastverkehrs, der Schaffung von Stauraum für Lkw und einer Verminderung von Wartezeiten im Pendlerverkehr. Für die Schweizer Seite stehen bei dem Projekt unter anderem auch raumordnerische Aspekte sowie die Frage zusätzlicher Rheinquerungen im Mittelpunkt. Die Kosten für das Gutachten teilen sich Bund und Land jeweils zur Hälfte. Das Regierungspräsidium geht von einem höheren fünfstelligen Betrag als grobe Hausnummer aus.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir in der Grenzregion wissen, welche Chance darin liegt, wenn wir mit den Nachbarn eng und gut zusammenarbeiten. 60.000 Menschen fahren täglich über die Grenze, um in der Schweiz zu arbeiten und unzählige Menschen kommen aus der Schweiz zu uns. Bislang fehlt uns für die Region von Weil/Basel bis zum Bodensee ein Straßenverkehrskonzept, das die bisherigen Bausteine zusammenfügt und auf der Grundlage der Verkehrsentwicklung weiterentwickelt und ergänzt. Wir wollen diese Untersuchung mit Unterstützung des Bundes nun zeitnah in Auftrag geben und werden  danach eine fundierte Infobasis für die weitere Entwicklung in den Händen halten.“

    Eingeladen waren fachliche Vertreter des Schweizerischen Bundesämter für Straßen und für Raumentwicklung, der Grenzkantone von Basel-Stadt bis zum Thurgau, den Kreisen Lörrach, Waldshut, Schwarzwald-Baar und Konstanz sowie der Zollbehörden.

    Wie ist der weitere Zeitplan? Die Verkehrsuntersuchung muss ausgeschrieben werden, was einige Zeit der Vorbereitung in Anspruch nimmt. Das Regierungspräsidium Freiburg geht davon aus, dass dieser Prozess bis zum Herbst 2017 in Anspruch nehmen wird. Dabei ist eine enge Abstimmung mit den Schweizer Kollegen vorgesehen. Erste Ergebnisse könnten dann 2018 mit einem Entwicklungshorizont bis etwa 2040 vorliegen, auf deren Basis dann weitere Planungen aufgesetzt werden könnten.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
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79083 Freiburg



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