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  • Abteilung 5
    02.06.2017
    Regierungspräsidium Freiburg startet am 6. Juni beim Rheinprogramm mit zwei neuen Bauabschnitten des Rückhalteraums beim Kulturwehr Breisach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Konstruiert werden neue Einlassbauwerke sowie eine Fischtreppe am Möhlinwehr // Absenkung des Wasserstands am Kulturwehr Breisach für Kampfmitteluntersuchung um einen Meter notwendig

    ​Im Rahmen der Bauarbeiten zum Hochwasserrückhalteraum Kulturwehr Breisach beginnt das Regierungspräsidium Freiburg im Juni mit zwei weiteren Bauabschnitten an Rhein und Möhlin. Vorbereitende Untersuchungen starten am 6. Juni mit der Absenkung des Wasserspiegels am Kulturwehr Breisach, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Direkt am Rhein werden zwischen dem vorhandenen, zu sanierenden Einlassbauwerk auf Höhe des Kiessees Uhl und dem Bereich des Hochstetter Wegs drei neue Rheinwasserentnahmebauwerke errichtet. Alle vier Bauwerke dienen im Betriebsfall des Rückhalteraumes der kontrollierten Flutung. Darüber hinaus werden zwei der Bauwerke zur ganzjährigen Speisung der bereits angelegten Schluten und Gewässerzüge eingesetzt. Um dabei die ökologische Durchgängigkeit für Fische und andere Wasserlebewesen in den Gewässerstrecken zwischen Möhlin, Schluten und Rhein sicherzustellen, werden diese beiden Einlassbauwerke zusätzlich mit Fischaufstiegen ausgestattet und der vorhandene Fischpass am Möhlinwehr umgebaut und optimiert.

    Im Vorfeld der jetzt anlaufenden Baumaßnahmen wurden bereits und werden die erforderlichen Kampfmittelsondierungen durch Bohrungen und Bodenradar gemacht, da die künftigen Baufelder im Bereich des ehemaligen Westwalls und der Kampfgebiete des Zweiten Weltkrieges liegen. Auch für die vom Bau betroffenen Uferbereiche des Rheins und der Möhlin sind noch entsprechende  Zusatzuntersuchungen nötig. Dazu erfolgt ab Dienstag, 6. Juni, eine, voraussichtlich vier Wochen lang dauernde Absenkung des Wasserstandes des Kulturwehres Breisach um einen Meter. Der dann freiliegende Uferbereich und die Rheinsohle können so ebenfalls auf etwaige Kampfmittel untersucht und notwendigenfalls geräumt werden.

    Wie bereits bei den bisherigen Baumaßnahmen praktiziert, sind örtliche Umleitungen vorgesehen, die im Vorfeld mit der Stadt Breisach, den betroffenen Vereinen und Interessensverbänden abgestimmt wurden, um so die mit den Baumaßnahmen verbundenen Einschränkungen so weit als möglich zu reduzieren. Davon betroffen sein werden der Leinpfad sowie die Brücke am Möhlinwehr. Die Bauarbeiten sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. „Für interessierte Bürgerinnen und Bürger werden wir einen Tag der offenen Baustelle anbieten, den wir rechtzeitig bekannt geben werden“ so Peter Gültner, zuständiger Projektleiter vom Regierungspräsidium. „Wir bitten für die unvermeidbaren Einschränkungen um Verständnis“ so Jörg Schlepphorst, Bauleiter vom Regierungspräsidium weiter.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
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79083 Freiburg



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