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  • Abteilung 3
    22.11.2016
    Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in 2016
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreicht die Meisterbriefe im Rahmen einer Feierstunde an der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis)
     Landwirtschaftsmeister/innen

    ​„Sie haben sich für eine strategisch wichtige Schlüsselbranche qualifiziert, die in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Ich bin überzeugt, dass die baden-württembergische Landwirtschaft mit ihrem umfassenden Know-how in vielfältigen Bereichen bis hin zum Dienstleistungssektor günstige Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten hat“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer am heutigen Dienstag, 22. November 2016, anlässlich der Übergabe der Meisterbriefe in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Hohenlohekreis).

    „Die Landwirtschaft prägt unsere Landschaft. Sie produziert hochwertige Lebensmittel, nachwachsende Rohstoffe und sie spielt eine wichtige Rolle für die Pflege unserer Kulturlandschaft, die Erhaltung der Artenvielfalt sowie den Klimaschutz“, hob Reimer hervor.

    Insgesamt erhielten 1 Landwirtschaftsmeisterin und 32 Landwirtschaftsmeister, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet worden waren, ihre Meisterbriefe. Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Reimer beglückwünschte die jungen Fachleute zur ihrer großartigen Leistung und betonte, dass sie nach vielen Jahren der Aus- und Fortbildung nun eine hohe Qualifikation erreicht haben, auf die sie mit Recht stolz sein könnten.

    „Überraschen Sie Ihr Umfeld mit neuen Ideen, beruflichen Zukunftsplänen und deren Umsetzung. Gefragt sind dabei Optimismus, Kreativität und unternehmerischer Spürsinn“, sagte Reimer zu den jungen Fachleuten.

    Gleichzeitig wies der Regierungspräsident darauf hin, dass von einem Meister mehr erwartet würde als fundierte Kenntnisse in Produktionstechnik, Betriebswirtschaft und in der Ausbildung von Lehrlingen. Er forderte die Absolventen auf, jede Gelegenheit zu nutzen, Vorurteilen gegenüber der Landwirtschaft wirkungsvoll entgegenzutreten. „Zeigen Sie aktiv, dass moderne Landwirtschaft nicht automatisch tierquälerisch und umweltschädlich ist“, empfahl er.

    Des Weiteren legte er den jungen Meistern ein lebensbegleitendes Lernen, eine gelebte Bauernsolidarität, die Bildung und Pflege von Netzwerken und bürgerschaftliches Engagement ans Herz: „Bauernsolidarität hat in Form von Nachbarschaftshilfe, dörflichem Zusammenhalt in extremen Wetter- und Lebenslagen Tradition. Politisch ist die Bauernsolidarität seit dem Bauernkrieg berühmt und geachtet.“

    Der Regierungspräsident bedankte sich bei all denjenigen, die die Meister auf ihrem Weg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen in Kupferzell und Aalen und bei den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse.

    Anlage: Liste der Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister 2016 (PDF, 13 KB)

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