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  • Abteilung 5
    25.11.2016
    Land fördert Renaturierung des Böllinger Baches von der Neckartalstraße bis zur A 6 (Stadt Heilbronn) mit 800.000 Euro
    Umweltminister Franz Untersteller: „Eine intakte und attraktive Flusslandschaft ist ein wichtiger Standortfaktor, der zur Lebensqualität der Menschen beiträgt.“ - Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Renaturierung des Böllinger Baches ist das Ergebn

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen der Stadt Heilbronn einen Landeszuschuss in Höhe von rund 800.000 Euro bewilligt. Mit dieser Zuwendung beteiligt sich das Land zu 85 Prozent an den förderfähigen Kosten in Höhe von 940.000 Euro für die Renaturierung des Böllinger Baches in Heilbronn von der Neckartalstraße bis zur Bundesautobahn A 6.

    Umweltminister Franz Untersteller lobte ausdrücklich die ökologische Verbesserung des Gewässers: „Von der anstehenden Maßnahme profitiert die Natur, eine intakte und attraktive Flusslandschaft ist zudem auch ein wichtiger Standortfaktor, der zur Lebensqualität der Menschen beiträgt“, so Untersteller.

    „Die Renaturierung des Böllinger Baches ist das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen der Stadt Heilbronn und des Landes“, stellte Regierungspräsident Wolfgang Reimer fest. „Sie leistet einen wichtigen Beitrag, damit die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in diesem Abschnitt des Böllinger Baches erreicht werden können. Ich freue mich, dass wir durch den Zuschuss des Landes einen erheblichen Anteil an der Maßnahme tragen und es damit der Stadt Heilbronn ermöglichen, den Böllinger Bach in der Neckaraue naturnah umzugestalten“, so Reimer.

    Bei der Renaturierung dieses Abschnittes des Böllinger Baches handelt es sich um einen weiteren Teil der zwischen den Städten Heilbronn und Neckarsulm abgestimmten naturnahen Umgestaltung dieses Gewässers. Mit der Renaturierung des Böllinger Baches auf der Gemarkung der Stadt Neckarsulm bis zur Mündung in den Neckar wurde im Jahr 2008 eine erste große Maßnahme umgesetzt. Durch die Herstellung der Rauen Rampe aus treppenartig verlegten Blocksteinen am Absturz in den Altneckar wurde die ökologische Durchgängigkeit für Fische und andere aquatische Lebewesen vom Neckar in den Böllinger Bach geschaffen. Von der Brücke der L1101 wurde bis zur Gemarkungsgrenze der Stadt Heilbronn der leicht mäandrierende Verlauf des Böllinger Baches hergestellt.

    In den Jahren  2013 und 2014 wurde dann auf der Gemarkung Heilbronn die Renaturierung des Böllinger Baches von der Gemarkungsgrenze der Stadt Neckarsulm bis zur Neckartalüberquerung der A 6 mit Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg umgesetzt. Von den Gesamtkosten von rund 500.000 Euro übernahm das Land nach den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft  rund 200.000 Euro.

    Die Stadt Heilbronn wird nun den Böllinger Bach in der Neckaraue in einem zweiten Abschnitt von der Neckartalstraße bis zur Neckarbrücke im Zuge der A 6 Mannheim/Nürnberg weitgehend naturnah umgestalten.

    Der morphologische Zustand des Böllinger Bachs soll sich durch die Entfernung des Sohlverbaues, durch die mäandrierende Linienführung und durch Schaffung naturnaher Ufer- und Sohlstrukturen deutlich verbessern. Zur Verbesserung der Gewäs-serstruktur und zur Entwicklung einer natürlichen Gewässerdynamik sollen auch die Störsteine in Kombination mit Steinschüttungen aus ortstypischen Gesteinen beitragen. Zusätzlich können eingegrabene Wurzelstöcke und verwendetes Totholz die Gewässerdynamik weiter positiv beeinflussen.

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