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  • Abteilung 4
    12.01.2017
    Vollsperrung der Park- und WC-Anlage „Vor dem Aichelberg“

    ​Im Zuge der Arbeiten am Bau eines zweigleisigen Eisenbahntunnels  wurde die PWC-Anlage „Vor dem Aichelberg“ an der A 8 am 9. Januar 2017 für den Verkehr voll gesperrt. Der Tunnel unter dem Rastplatz vor dem Aichelberg zählt zu einem fünf Kilometer langen Neubaustreckenabschnitt bei Weilheim an der Teck, der ein Auftragsvolumen von rund 39 Millionen Euro umfasst.

    Im Rahmen des Baus der Neubaustrecke (NBS) Stuttgart – Ulm durch die Deutsche Bahn erfolgt die Unterfahrung der bestehenden Park und WC-Anlage (PWC-Anlage) „Vor dem Aichelberg“ mittels eines zweigleisigen Eisenbahntunnels mit einer Länge von 253 m. Bereits seit März 2016 finden daher im Bereich der heutigen PWC-Anlage umfangreiche Baumaßnahmen statt. So konnten unter anderem östlich der bestehenden PWC-Anlage bereits mehrere Tunnelblöcke in offener Bauweise hergestellt werden. Während dieser Zeit konnte die PWC-Anlage von den Verkehrsteilnehmern weitestgehend genutzt werden.

    Nunmehr ist allerdings eine Vollsperrung erforderlich. Um diese  jedoch auf ein Minimum zu reduzieren, wird während der Zeit, in der die Bahn im südlichen Bereich der PWC-Anlage die Errichtung des Eisenbahntunnels fortsetzt, das Regierungspräsidium Stuttgart parallel ab März 2017 bereits mit der Erweiterung der bestehenden PWC-Anlage im nördlichen Teil des Baufeldes beginnen. Dazu werden zunächst eine Brücke über den Seebach und mehrere Stützwände erstellt.

    Im Jahr 2017 verlagern sich die Baugruben zur Herstellung des Tunnels in den Kernbereich der PWC-Anlage. Die weiteren Bauarbeiten am Eisenbahntunnel durch die Bahn haben zur Folge, dass die Straßenverkehrsanlagen, die bestehenden Sanitäreinrichtungen, Fundamente und Abwasserkanäle abgebrochen werden müssen und der Ruhebereich des Parkplatzes, einschließlich des vorhandenen Bewuchses, auf der PWC-Anlage zurückgebaut und die restlichen Rodungsarbeiten zur Baufeldfreimachung getätigt werden müssen.

    Mit der Fertigstellung des Eisenbahntunnels durch die Deutsche Bahn und der Ingenieurbauwerke durch das Regierungspräsidium Stuttgart ist bis zum Jahresende 2017 zu rechnen. Daran schließen sich die Entwässerungs- und Straßenbauarbeiten zur Erweiterung der PWC-Anlage „Vor dem Aichelberg“ an. Diese wird bis zum Herbst 2018 andauern. Die voraussichtlichen Kosten in Höhe von ca. 3,72 Mio. € werden von der DB und dem Bund getragen. Dies gilt auch für die Kosten für die Seebachbrücke, die Stütz- und Lärmschutzwände in Höhe von  ca. 2,62 Mio. €.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die bauzeitliche Sperrung der PWC-Anlage „Vor dem Aichelberg“.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Technische Hintergrundinformationen zum Ausbau der PWC-Anlage
    Im Zuge der Ausbaumaßnahme wird die PWC-Anlage „Vor dem Aichelberg“ um bis zu 2,50 m angehoben. Die Anlage erhält neue sanitäre Einrichtungen und eine neue Beleuchtung. Zudem wird die Anzahl der LKW-Stellplätze deutlich von derzeit 11 auf 27 erhöht. Die Zufahrt zur erweiterten Rastanlage wird verlängert und eine neue Zufahrtsrampe angelegt. Da die geplante Zufahrtsrampe den bestehenden Seebach und einen Wirtschaftsweg kreuzt, ist der Neubau der „Seebachbrücke“ erforderlich. Des Weiteren sind zum Ausgleich der Höhendifferenz zwischen der PWC-Anlage und der BAB A8 im Anschluss an die Flügelwände der Seebachbrücke östlich und westlich Stützwände erforderlich. Die westliche Stützmauer hat eine Länge von 27,00 m und eine maximale Höhe von 2,40 m über Gelände. Die östliche Stützmauer weist eine Länge von 80,00 m und eine maximale Höhe von 4,00 über Gelände auf.
    Im weiteren Verlauf ist zwischen dem erweiterten Rastplatz und der A 8 ebenfalls zur Abfangung des Geländehöhenunterschiedes eine 120,00 m lange Stützwand mit einer Höhe zwischen 1,60 m und 4,00 m zu errichten.
    Zur Verminderung der Lärmreflexion werden auf der Stützwand zusätzlich Lärmschutzwände mit einer Höhe zwischen 2,00 m und 3,50 m gebaut, u.a. um zukünftig den ruhenden Verkehr auf der PWC-Anlage besser vor dem Verkehrslärm zu schützen. Diese Bauarbeiten werden ebenfalls im Zuge der Vollsperrung der PWC-Anlage durchgeführt.

    Übersichtslageplan (pdf, 1,1 MB)

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