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  • Abteilung 3
    11.04.2017
    44. Weissacher Imkertag am Mittwoch, 19. April 2017
    Zentrale Fortbildungsveranstaltung für Imker und Bienenfreunde

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltet am 

     
    Mittwoch, 19. April 2017, 9:30 Uhr
    in der Strudelbachhalle in Weissach (Landkreis Böblingen)

    bereits zum 44. Mal den traditionellen Weissacher Imkertag. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen. Nähere Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung.
     
    Während der Mittagspause, gegen 12.15 Uhr, haben Sie die Möglichkeit zu einem  Gespräch mit den Referenten (Ansprechpartner des Regierungspräsidiums vor Ort: Herr Dr. Kurt Mezger, Leiter der Abteilung 3 „Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen“ im Regierungspräsidium Stuttgart und Herr Thomas Kustermann, Bienenfachberater im Regierungspräsidium Stuttgart ). Auch über eine Vorabberichterstattung bzw. eine Aufnahme in Ihren Veranstaltungskalender freuen wir uns. Nähere Informationen zum Programmablauf entnehmen Sie bitte der beiliegenden Einladung.
     
    Bei dieser zentralen Fortbildungsveranstaltung für alle Imker und Bienenfreunde im Regierungsbezirk Stuttgart stehen wieder interessante und aktuelle Themen zur Bienenhaltung und Imkerei auf dem Veranstaltungsprogramm.
    Zur Veranstaltung begrüßen wird Dr. Kurt Mezger. Nach einem Grußwort von Achim Laidig, dem Hauptamtsleiter der Gemeinde Weissach, beschäftigt sich der Vormittag mit Vorträgen aus der Wissenschaft für die Praxis.
     
    Prof. Dr. Friedrich Hainbuch, Associated Professor an der Universität Oradea (Rumänien) eröffnet die Fachbeiträge mit seinem Referat „Ursachen des Bienensterbens“. „Das Bienensterben ist multifaktoriell und es gilt, unseren Umgang mit der Ressource Natur zu überdenken und zu verändern.“  Prof. Hainbuch geht dabei auf die weltweiten Faktoren, die zum Bienensterben beitragen, ein – auch auf den Faktor „Imker“.
     
    Mit dem Vortrag „Natürliche Selektion und Varroatoleranz – Lehren für die Praxis“  schließt  Dr. rer. nat. Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität  Hohenheim an. Beispiele für eine langfristige Varroatoleranz gibt es bisher fast ausschließlich aus Regionen mit wildlebenden Honigbienen-Populationen, insbesondere in tropischen Gebieten Afrikas und Südamerikas. Dies ist offensichtlich eine Folge einer natürlichen Auslese von widerstandsfähigen Bienenvölkern. Es werden Beispiele solcher varroatoleranten Bienenpopulationen sowie die möglichen Selektionsmechanismen vorgestellt. Abschließend wird diskutiert, ob und wie die Erfahrungen aus diesem natürlichen Ausleseprozess für die züchterische Selektionsarbeit genutzt werden können.
     
    Thomas Kustermann, Fachberater für Imkerei am Regierungspräsidium Stuttgart, befasst sich in seinem Vortrag nach der Mittagspause mit dem vergangenen Bienenjahr und sich daraus ergebenden Handlungsempfehlungen für die Imkerschaft. Auch auf das derzeit vielfältig in den Medien auftauchende Thema der Wachverfälschungen geht Kustermann ein.
     
    Mit der Betrachtung des Bienenvolks als Ganzes befasst David Gerstmaier, Imkermeister und Geschäftsführer von Summtgart, bestehend aus der Imkerei Summtgart und dem neu gegründeten Institut Summtgart in dem Vortrag „Die biologisch-dynamische Imkerei“. Das Imkern mit dem Schwarmtrieb ist ein elementarer Bestandteil dieser Betriebsweise. Gerstmaier berichtet über Erfahrungen aus dem eigenen Imkereibetreib. Auch wie Im Hinblick auf die Varroamilbe und deren Sekundarinfektion mit dem Schwarm Handlungsmöglichkeiten für gesunde Bienenvölker bestehen.

    Der verbleibende Nachmittag verschreibt sich dem „Imkern im angepassten Brutraum – mehr Bienen, mehr Honig, weniger Schwärme, weniger Aufwand“, so der Vortragstitel von Jürgen Binder, Imkermeister und Betreiber der Honig Manufaktur Binder. Vom Imkern im zweiräumigen Zanderbrutraum ist Binder ganz abgekommen. Mit einem Brutraum erntet er mehr Honig und hat weniger Zeitaufwand pro Bienenvolk und Jahr. „Wer zweiräumig mit Kippkontrolle imkert hat große Chancen, Schwärme zu ernten“, so die Aussage von Binder.
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (matthias.kreuzinger@rps.bwl.de oder 0711/904-10002).


    Einladung (PDF, 333 KB)

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