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  • Abteilung 1
    13.03.2015
    Caritas Ost-Württemberg übernimmt die Kinder- und Jugendbetreuung in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen
     v.l.: Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Melanie Mantel von der Caritas Ost-Württemberg, Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider, Markus Mengemann von der Caritas Ost-Württemberg
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Damit haben wir den letzten wichtigen Vertrag mit einem privaten Partner geschlossen. Ich freue mich, dass wir die Caritas Ost-Württemberg für die Kinder- und Jugendbetreuung gewinnen konnten.  Die langjährige Erfahrung des Caritasverbands in diesem Bereich wird bei der Erfüllung der so wichtigen Aufgabe sehr hilfreich sein“

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Caritas Ost-Württemberg mit der Durchführung der Kinder- und Jugendbetreuung in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) für Flüchtlinge in Ellwangen beauftragt. Damit hat der Verband nun Planungssicherheit und kann mit den Vorbereitungen beginnen, um im April Betreuungsangebote für die Kinder und Jugendlichen unter den Asylsuchenden anzubieten.

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Damit haben wir den letzten wichtigen Vertrag mit einem privaten Partner geschlossen. Ich freue mich, dass wir die Caritas Ost-Württemberg für die Kinder- und Jugendbetreuung gewinnen konnten. Die langjährige Erfahrung der Caritas in diesem Bereich wird bei der Erfüllung der so wichtigen Aufgabe sehr hilfreich sein.“ Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider betonte bei der Unterzeichnung zudem die humanitäre Verpflichtung, die Asylsuchenden bereits bei der Erstaufnahme gut unterzubringen und zu betreuen. „Insofern ist es uns sehr wichtig, dass sich das Betreuungsangebot pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientiert. Attraktive Freizeitangebote sollen helfen, dass sich die Kinder und Jugendlichen aufgenommen fühlen können und Ablenkung finden“, so Dr. Schneider.

    Künftig stehen den Flüchtlingen in der LEA Ellwangen regelmäßige und unentgeltliche Kinderbetreuungsangebote zur Verfügung. Das Land übernimmt die Kosten für insgesamt drei Vollzeitstellen, darunter zwei Fachkräfte, sowie für Verwaltungsausgaben. Aufgrund der besonderen Situation in der LEA und der durchschnittlich kurzen Verweildauer von nur wenigen Wochen bis maximal drei Monaten handelt es sich nicht um eine Betreuung im Sinne einer Kindertagesstätte, sondern um Angebote einer offenen Kinder- und Jugendarbeit. Dazu gehören auch Gesprächs- und Begegnungsangebote für deren Eltern.

    Konkret werden bei den Kleinkindern Krabbel- und Spielgruppen, bei den jüngeren Kindern Spielen, Basteln, Singen, Bewegung und spielerisches Erlernen erster deutscher Sprachkenntnisse im Vordergrund stehen. Bei den älteren Kindern wird es Freizeitangebote mit sportlichen, musischen und künstlerischen Aktivitäten sowie Sprachvermittlung und Vorbereitung auf das deutsche Schulsystem geben. Hier können sich künftig auch Ehrenamtliche in Abstimmung mit der Caritas einbringen. „Ich erhoffe mir hier ein enges Miteinander“, so Schneider.  

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