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  • Abteilung 4
    10.12.2014
    B10 Enzbrücke „Egelsee“ bei Vaihingen an der Enz (Kreis Ludwigsburg)
    Einstreifige Verkehrsführung mit Ampelregelung voraussichtlich ab Anfang kommender Woche - Maßnahme dient der Reduzierung der Brückenbelastung zum verkehrssicheren Betrieb für alle Fahrzeuggewichtsklassen

    ​Die Brücke „Egelsee“ über die Enz zwischen den Anschlüssen Vaihingen-Mitte und Vaihingen-Ost der B 10 ist voraussichtlich ab Anfang kommender Woche (51. Kalenderwoche) nur noch einstreifig befahrbar, eine Ampel regelt den Verkehr wechselseitig. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat bei der letzten Bauwerksprüfung festgestellt, dass sich der Zustand der Brücke in den letzten Jahren erheblich verschlechtert hat. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist die Brücke aufgrund der aktuell zugelassenen Gewichtsklassen für Schwerverkehrsfahrzeuge überlastet. Um die Belastung der Brücke zu reduzieren und so die Brücke für alle Gewichtsklassen verkehrssicher betreiben zu können, wird in Abstimmung mit der Stadt Vaihingen an der Enz als zuständiger Verkehrsbehörde und dem Fachbereich Straßen des Landratsamtes Ludwigsburg die einstreifige Verkehrsführung mit Lichtsignalregelung eingerichtet. Es wird geprüft, ob mit dem raschen Aufbau einer Behelfsbrücke die Einschränkungen auf der Egelseebrücke alsbald wieder zurückgenommen werden können.  

    Die Signalanlage einschließlich der Beschilderung „Brückenschäden“ wird voraussichtlich Anfang kommender Woche vom Fachbereich Straßen des Landratsamtes Ludwigsburg aufgestellt. Die Maßnahme stellt den geringstmöglichen Eingriff in den Verkehr dar, alternativ hätte die Brücke für den Schwerverkehr gesperrt und eine entsprechende Umleitung eingerichtet werden müssen. Dennoch ist in Hauptverkehrszeiten mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Um diese so gering wie möglich zu halten, wird der überregionale Verkehr bereits an den Autobahnen auf die Verkehrsbeeinträchtigungen infolge Brückenschäden im Bereich Vaihingen/Enz aufmerksam gemacht werden.   

    Eine Sanierung der Egelseebrücke ist aufgrund der umfangreichen Schäden nicht mehr möglich, es wird daher ein Brückenneubau errichtet. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat bereits mit den Planungen begonnen und wird die für die Umsetzung erforderlichen Genehmigungen hinsichtlich des Naturschutzes und der Wasserwirtschaft beim Landratsamt einholen. Wegen der aufwendigen Planungen kann mit dem Neubau jedoch nicht vor dem Jahr 2016 begonnen werden.  

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist für den Bau, den Unterhalt und die Sanierung von rund 2.219 Brücken (2.687 Teilbauwerke) zuständig. Die Brücken werden in regelmäßigen Abständen vom Regierungspräsidium Stuttgart geprüft. Dies geschieht nach DIN 1072 alle 3 Jahre in einer kleinen und daran anschließend alle 3 Jahre in einer großen Prüfung. Im Jahr 2014 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart mehr als 900 Bauwerke und Bauwerksteile überprüft.   

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

​​Pressestelle

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Katja Lumpp
Pressesprecherin
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Matthias Kreuzinger

Pressereferent
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Pressereferentin
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