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  • Abteilung 5
    20.03.2015
    Der 22. März ist der Tag des Wassers - Diesjähriges Motto: Wasser und nachhaltige Entwicklung
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Wasser ist Lebensgrundlage. Wir kümmern uns im Regierungspräsidium Stuttgart nachhaltig darum, damit das so bleibt und gleichzeitig die vom Wasser ausgehenden Gefahren wie Hochwasser reduziert werden“

    Am Sonntag, 22. März, ist der Tag des Wassers. Auf der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 in Rio de Janeiro beschlossen, wird er seit 1993 jährlich am 22. März begangen. Die Vereinten Nationen wollen damit darauf aufmerksam machen, dass Trinkwasser und Energie weltweit die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben sind, und laden ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zur Einführung von UN-Empfehlungen zu nutzen und konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern. Der diesjährige Weltwassertag am 22. März steht unter dem Motto "Wasser und nachhaltige Entwicklung".

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Wasser ist Lebensgrundlage. Wir kümmern uns im Regierungspräsidium Stuttgart nachhaltig darum, damit das so bleibt und gleichzeitig die vom Wasser ausgehenden Gefahren wie Hochwasser reduziert werden. Da die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit sauberem Trinkwasser in ausreichender Menge so wichtig ist, kontrollieren wir die Wasserqualität von der Quelle bis zur Mündung, schützen die Wassergewinnungsgebiete und fördern eine grundwasserschonende Landbewirtschaftung. Zudem leisten wir durch die Förderung der Abwasserreinigung nach dem Stand der Technik einen wichtigen Beitrag im Wasserkreislauf.“

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Stuttgart ist verantwortlich für die Unterhaltung und die ökologische Entwicklung an 700 Kilometern Gewässer erster Ordnung sowie für das gewässerkundliche Messwesen im Regierungsbezirk Stuttgart. Dabei werden u.a. Wasserstände, Abflüsse und Wasserqualität mit Hilfe von Pegeln, Güte- und  Grundwassermessstellen gemessen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat auch die Federführung inne bei der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und bei der Erstellung aller Hochwassergefahrenkarten an insgesamt 11.300 Kilometern Gewässerlänge im Land Baden-Württemberg.

    „In den vergangenen zehn Jahren konnten wir rund 400 Millionen Euro Fördermittel an Städte, Gemeinden und Wasserverbände vergeben, davon rund 180 Millionen Euro für den Bereich der Abwasserbeseitigung, rund 140 Millionen Euro für den Bereich des Hochwasserschutzes und der Gewässerökologie sowie rund 80 Millionen Euro für den Bereich der Wasserversorgung“, so Schmalzl.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart in Gestalt seines Landesbetriebs Gewässer hat von 2005 bis 2014 zudem selbst 10,6 Millionen Euro in Hochwasserschutzmaßnahmen und 8,4 Millionen Euro in ökologische Verbesserungen an den Gewässern erster Ordnung investiert.

    Hintergrundinformation:
    Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt. Seit 2003 wird er von UN-Water organisiert. Er wurde in der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 ausgerufen.
    Nach aktuellen Angaben der Vereinten Nationen haben weltweit fast 770 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, obwohl rund 71 % der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind.
    Der Weltwassertag steht im Jahr 2015 unter dem Motto "Wasser und nachhaltige Entwicklung". Verantwortlich ist das UN-Entwicklungsprogramm UNDP, in Zusammenarbeit mit UNESCO, UN-HABITAT, UNEP, der Weltbank und UN-DESA.

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