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  • Abteilung 5
    22.08.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Fördermittel in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung in Alfdorf (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Land unterstützt Städte und Gemeinden beim zukunftsfähigen Ausbau ihrer Abwasserbeseitigung“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am heutigen Dienstag, 22. August 2017 dem Bürgermeister Michael Segan in der Gemeinde Alfdorf einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3.115.200 Euro überreicht. Die Fördermittel werden bewilligt, um die Kapazität der Sammelkläranlage Leineck zu erweitern, damit die sanierungsbedürftige Kläranlage Alfdorf stillgelegt und das dort anfallende Abwasser künftig über eine Druckleitung zur Sammelkläranlage Leineck geleitet und gereinigt werden kann.

    „Um die Abwasserstrukturen insbesondere im ländlichen Raum zu verbessern, unterstützt die Landesregierung die Städte und Gemeinden im Land dieses Jahr mit rund 50 Millionen Euro.“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Zuwendung.

    “Mit dem Ziel kleine Kläranlagen zu größeren Einheiten zusammenzuschließen wurde bereits im Jahr 2015 in einem ersten Schritt , die überlastete Kläranlage Vordersteinenberg an die Kläranlage Alfdorf angeschlossen.“ führte Reimer aus. „Die Erweiterung der Sammelkläranlage Leineck und die anschließende Stilllegung der Kläranlage Alfdorf ist ein weiterer Baustein für eine zukunftsfähige und effektive Abwasserbeseitigung der Gemeinde und von großer Bedeutung. Die Anschlussmaßnahmen in Alfdorf sind ein gutes Beispiel für die Verbesserung der Abwasserbeseitigung“, so Reimer. „Eine größere Anlage kann wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden und gleichzeitig wird der nachhaltige Umgang mit unserer wichtigen Ressource Wasser gewährleistet. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 21 Millionen Euro zur Verfügung“

    Alfdorfs Bürgermeister Michael Segan bedankte sich für den Förderbescheid: “Eine solche Maßnahme mit Kosten von 4,25 Mio. Euro allein für die Erweiterung der Sammelkläranlage Leineck als erstem Funktionsabschnitt, wäre für die Gemeinde  Alfdorf ohne die Landesförderung finanziell nicht zu stemmen. Hinzu kommt, dass für den zweiten Funktionsabschnitt, nämlich die Stilllegung der Kläranlage Alfdorf mit Bau einer Abwasserdruckleitung,  weitere Kosten in Höhe von 2,16 Mio. Euro anfallen. Auch für diese Maßnahme erhofft sich Alfdorf eine Landesförderung“.

    Die 1962 in Betrieb genommene Kläranlage Alfdorf wurde im Jahre 1984 auf eine Größenordnung von 6.000 Einwohnerwerte (EW) erweitert. Die Anlage selbst ist hydraulisch überlastet und in einem schlechten baulichen Zustand. Diese Umstände führten dazu, mögliche Lösungen in einer Studie 2013 auf Machbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit zu untersuchen. Das Ergebnis der Studie ist, die Kläranlage Alfdorf stillzulegen und die Abwässer über ein neues Pumpwerk und eine Druck- und Freispiegelleitung an die Kläranlage Leineck anzuschließen.

    Für den Anschluss wird in einem ersten Abschnitt die Kläranlage Leineck mit einer derzeitigen Ausbaugröße von 3.100 EW auf 9.800 EW erweitert. In einem zweiten Abschnitt soll dann die Kläranlage Alfdorf stillgelegt und an Leineck angeschlossen werden.

    „Mit den heute überreichten Landesmitteln kann gewährleistet werden, dass trotz steigender Anforderungen in den Gewässerschutz die Abwasserreinigung auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt“, sagte Regierungspräsident Reimer. „Für die Kommunen ist es nicht einfach, die hohen Investitionen ohne Zuschüsse zu tätigen. Daher freue ich mich, dass wir Alfdorf mit den rund 3,1 Millionen Euro unterstützen können.“

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