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  • Abteilung 9
    18.01.2018
    Influenza in Baden-Württemberg: Überwiegend Influenza-B-Viren verzeichnet - Ständige Impfkommission rät zum Influenza-Vierfach-Impfstoff
    Neues Informationsportal InfektNews steht ab sofort zur Verfügung

    ​Die echte Virusgrippe nimmt in Baden-Württemberg weiter zu. Insgesamt liegen seit der 40. Meldewoche 1.202 Fallmeldungen vor (Stand 16.01.2018). In 885 Fällen wurde ein differenzierender Virustest durchgeführt.  Dieser kam zu dem Ergebnis, dass in rund 70 Prozent der Fälle das Influenza B-Virus vorliegt (Abbildung 1 mit Datenstand vom 16.01.2018).  


    Abb.1: Influenza-Fallmeldungen nach Virustyp und Meldewoche, Baden-Württemberg, Meldewoche 40/2017 bis 02/2018 (Stand 16.01.2018: 1.202 Fallmeldungen, davon n=317 o. A. zum Virustyp )

    Die vorherrschenden Influenza B-Viren gehören zur Gruppe 3 der Yamagata-Linie. Der saisonale Dreifach-Impfstoff 2017/18 schützt nicht gegen den Influenza-Stamm B-Yamagata [1]. Die Ständige Impfkommission empfiehlt daher den saisonalen Vierfach-Influenza-Impfstoff (QIV) [2].

    In der laufenden Saison bereits mit dem Dreifach-Impfstoff geimpften Personen wird eine Nachimpfung mit dem Vierfach-Influenza-Impfstoff nicht generell empfohlen. Bei Hochrisikopatienten sollte individuell über eine Nachimpfung mit QIV entschieden werden.

    Das Landesgesundheitsamt bekräftigt generell die Empfehlung, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Nach der Influenza-Impfung benötigt der Körper 10-14 Tage bis er gezielt Abwehrkräfte mobilisiert und Antikörper gebildet hat.

    Bei Verdacht auf einen schweren Verlauf einer Influenza-Erkrankung oder wenn ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht, wie hohes Lebensalter, Vorerkrankungen oder vorliegende Schwangerschaft, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden und eine antivirale Therapie erwogen werden. Eine Therapie mit antiviralen Arzneimitteln sollte so früh wie möglich, das heißt innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome, begonnen werden.

    Ab sofort erhalten Sie über das neue Informationsportal des Landesgesundheitsamts InfektNews aktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg und Meldestatistiken online.

    Weitere Informationen


    Im Hämagglutinationshemmtest reagieren die vorherrschenden Influenza B-Viren mit dem Antiserum des Virus B/Phuket/3073/2013. Sie gehören zur Gruppe 3 der Yamagata-Linie. Dieses repräsentiert den zweiten Influenza-Stamm B-Yamagata im saisonalen Vierfach-Impfstoff 2017/18 [3].

    Das Internetangebot InfektNews erreichen Sie über folgenden Link
    Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

    Quellen: [1] BMJ 2018;360:k78 [2] Epidemiologisches Bulletin 02/2018 [3] Arbeitsgemeinschaft Influenza

  • Abteilungen 2, 3 und 8
    17.01.2018
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer auf der CMT
    Besuch bei den Auftritten der Welterbestätten, der Gartenschauen sowie der Tourismusverbände

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer besuchte heute (Mittwoch, 17.01.2018) die 50. CMT. Dort galt sein Besuch vor allem auch dem Auftritt des Landesamts für Denkmalpflege (LAD), das eine Abteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart ist. Das LAD stellt in Messehalle 6 (Standplatz 6A33) neben Informationen zu allen sechs Welterbestätten in Baden-Württemberg eine neue Veröffentlichung zur jüngsten Welterbestätte, den Höhlen der Eiszeitkunst, vor. 

    Der „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“, der am 15.01.2018 auf der CMT erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, stellt Lehrerinnen und Lehrern fachlich-archäologisch sowie pädagogisch-methodisch fundiert erarbeitetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung. Ziel ist es, damit das Thema Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb im Schulunterricht der Klassen 3 bis 6 zu vertiefen. Expertinnen und Experten des LAD stehen den Besuchern am Stand Rede und Antwort.

    „Die sechs baden-württembergischen Welterbestätten sind wichtige touristische Ziele. In erster Linie haben Sie aber natürlich eine große kulturhistorische Bedeutung“, so Reimer. „Besonders am Herzen liegt mir dabei auch, die heranwachsende Generation für diese wichtigen kulturgeschichtlichen Zeugnisse zu interessieren.“ 

    Zudem besuchte der Regierungspräsident auf seinem Rundgang über die Jubiläums-CMT die Auftritte der Bundesgartenschau Heilbronn sowie der Remstalgartenschau, von denen Reimer sichtlich angetan war. 

    „Was die an der Remstalgartenschau beteiligten 16 Städte und Gemeinden planen und bereits auf die Beine gestellt haben, ist beeindruckend“, betonte der Regierungspräsident. „Der interkommunale Charakter, bei dem gleichermaßen Wert auf die Vielfalt der Einzelprojekte sowie die verbindenden Elemente gelegt wird, hat Vorbildcharakter und ist in dieser Form ein Novum in der Geschichte der Gartenschauen.“

    „Auch den Auftritt der Bundesgartenschau in Heilbronn finde ich äußerst gelungen. 2019 haben wir die erfreuliche Situation, Schauplatz sowohl der Bundes- als auch der Remstalgartenschau zu sein. Ich bin überzeugt, dass die Investitionen zur strukturellen Weiterentwicklung der Kommunen beitragen und beide Events dem Tourismus in unserem Bezirk weiter und nachhaltig Auftrieb geben werden“, zeigte sich Reimer erfreut. Das Regierungspräsidium nimmt bei den Fördermaßnahmen des Landes für beide Gartenschauen eine koordinierende Schlüsselrolle ein. 

    Weitere Stationen seines Rundganges waren Auftritte der Tourismusverbände von Regionen und Landkreisen im Regierungsbezirk Stuttgart. „Unser Bezirk bietet unzählige touristische Attraktionen - angefangen bei den drei Welterbestätten, über das Biosphärengebiet bis hin zu unseren rund 260 Naturschutzgebieten“, führte der Regierungspräsident aus. „Der Tourismus ist für unseren Bezirk ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die gilt gerade auch im ländlichen Raum, dessen Stärkung mir ein besonderes Anliegen ist.“ 

    Weitere Informationen zu den Höhlen der Eiszeitkunst 

    Seit 2017 sind einige Höhlenfundstellen in Ach- und Lonetal sowie die sie umgebende Landschaft der Schwäbischen Alb als Welterbestätte in die Liste der UNESCO eingeschrieben. Die dort gefundenen ältesten figürlichen und beweglichen Kunst- und Musikobjekte der Welt sind ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte.

    Um auch junge Schülerinnen und Schüler für die Themen Eiszeitkunst und Welterbe zu begeistern, haben Mitarbeitende aus den Bereichen Pädagogik und Archäologie der Landesdenkmalpflege, in Kooperation mit den baden-württembergischen Landesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie für Kultus, Jugend und Sport, gemeinsam eine Broschüre für Lehrkräfte veröffentlicht. Mit dem „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“ steht Lehrerinnen und Lehrern fachlich-archäologisch sowie pädagogisch-methodisch fundiert erarbeitetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung, mit der das Thema Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb im Schulunterricht der Klassen 3 bis 6 vertieft werden kann. Die Broschüre ist mit umfangreichen Umsetzungsideen, Kopiervorlagen und Hintergrundinformationen versehen. Zudem bietet sie Vorschläge für Exkursionen zu Höhlenfundstellen und Museen in und um das Welterbegebiet. 

    Die neue Publikation ist vom Landesamt für Denkmalpflege an die Grundschulen in den Landkreisen Heidenheim, Alb-Donau, Ulm, Ostalb, Göppingen, Esslingen, Reutlingen und Biberach sowie an alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg kostenfrei versandt worden. Zudem steht ein PDF auf der offiziellen Website der Welterbestätte auf www.iceageart.de unter „Service“ sowie unter www.denkmalpflege-bw.de zum kostenlosen Download bereit.

    Baden-Württemberg verfügt über sechs Welterbestätten: das „Kloster Maulbronn“, die „Klosterinsel Reichenau“, die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“, „Grenzen des Römischen Reiches - der Obergermanisch-Raetische Limes“, „Das architektonische Werk des Architekten Le Corbusier“ sowie seit Juli 2017 die „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.
    Im Regierungsbezirk Stuttgart befinden sich die Welterbestätten „Grenzen des Römischen Reiches - der Obergermanisch-Raetische Limes“, „Das architektonische Werk des Architekten Le Corbusier“ [Le Corbusier Häuser in Stuttgart] sowie die „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ [Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen]. 

    Weitere Informationen zum Thema Förderung der touristischen und wirtschaftlichen Infrastruktur 

    Das Regierungspräsidium hat eine Schnittstellenfunktion zur Tourismusbranche, u.a. durch die ihm obliegende Förderung der touristischen und wirtschaftlichen Infrastruktur. Darunter fällt u.a. die Beratung der Gemeinden, Mitwirkung bei der Aufstellung und Abwicklung des jährlichen Förderprogramms, sowie Prädikatisierung von Kur- und Erholungsorten. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der vier Regierungspräsidien https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Seiten/Tourismus.aspx.

  • Abteilung 8
    17.01.2018
    Zweites Arbeitstreffen Montanarchäologie in Baden-Württemberg am 26. und 27. Januar
    Anmeldung noch bis zum 24. Januar möglich

    ​Am 

     
    Freitag, 26. Januar 2018 und
    Samstag, 27. Januar 2018,
    findet in dem Veranstaltungsraum des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg,
    Sautierstraße 26, 79104 Freiburg
     
    das zweite Arbeitstreffen Montanarchäologie in Baden-Württemberg statt. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Vertreterinnen und Vertreter der Besucherbergwerke und andere am Bergbau Interessierte. Sie ist zugleich Bestandteil des internationalen Förderprogramms INTERREG V „Regiomineralia“ zur Geschichte des Bergbaus im Dreiländereck.
     
    Dank der verbindlichen Zusagen fachlich versierter Referenten aus Deutschland und Frankreich konnten die Veranstalter ein interessantes Vortragsprogramm zusammenstellen. Schwerpunkt des Treffens sind dieses Mal der Altbergbau im Schwarzwald und in den Vogesen und seine Behandlung durch die Denkmalpflege.
     
    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund der räumlichen Kapazitäten ist die Teilnehmeranzahl begrenzt. Interessierte können sich noch bis zum 24. Januar 2018 per E-Mail bei Herrn Dr. Haasis-Berner (Andreas.Haasis-Berner@rps.bwl.de) anmelden.

  • Abteilung 1
    17.01.2018
    75. Geburtstag von Herrn Prof. Karl Ulrich Nuss
    Zusätzliches Vermögen für die Kunststiftung stärkt den Stiftungsgedanken

    ​Am heutigen Abend, 17. Januar 2018, feierte Prof. Nuss, Gründer der „Kunststiftung Nuss“, seinen 75. Geburtstag. Rainer Heckhausen, Leiter der Stiftungsbehörde im Regierungspräsidium Stuttgart, dankte bei seiner Ansprache Herrn Prof. Nuss für dessen Verdienste um die Kunststiftung und das Stiftungswesen mit einer Urkunde des Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, die er Prof. Nuss übereichte. Prof. Nuss hat kürzlich sein Hausgrundstück in die Kunststiftung Nuss übertragen. Eine solche Zustiftung bezeugt, dass der Stifter seine Stiftungsgründung auch nach Jahren nicht bereut und mit zusätzlichem Vermögen bekräftigt.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Trotz Niedrigzinsen: In 2017 haben wir 21 neue Stiftungen genehmigt, darunter 20 gemeinnützige. Insgesamt haben wir derzeit von Wertheim bis Herrenberg und von Bopfingen bis Vaihingen/Enz 1.279 Stiftungen des bürgerlichen Rechts und 18 des öffentlichen Rechts. Das aufsummierte Anfangsvermögen dieser rund 1.300 Stiftungen (1.297) belief sich auf 766 Mio. € (766.884.928,91 €) und zum Jahresende auf mehr als 5 Mrd. € (5.115.509,18 €). Dieser Vermögenszuwachs (6,6-fach) ist nicht nur das Ergebnis kluger Vermögensanlage, sondern auch Menschen wie Ihnen, lieber Herr Prof. Nuss, zu verdanken.

    Stifter haben Sinn für Werte
                - und geben Werten Sinn.
    Was Sie, verehrter Herr Prof. Nuss, getan haben, eröffnet uns eine neue Perspektive, wie es Künstler ja gerne tun: Sie blicken nach vorne und ordnen Ihr Lebenswerk ein Stück mehr für eine lebenswerte und kunstreiche Zukunft.
    Die „Kunststiftung Nuss“ wurde von Ihnen, Herr Prof. Nuss, am 10. Februar 2007 mit auskömmlichem Vermögen gegründet und hat den Zweck, Kunstwerke zeitgenössischer Künstler aus dem Nachlass Ihres Vaters Fritz Nuss und Ihr künstlerisches Werk zu pflegen und öffentlich zugänglich zu machen.

    Zustiftungen bezeugen:
                      Ich bereue es nicht.
    „Ich bereue nichts“ bezieht sich in diesem Sinne auf Ihre Stiftung, mit der Sie seit nahezu elf Jahren Erfahrungen gesammelt haben. Ihre jüngst getätigte großherzige Zustiftung legt Zeugnis ab, dass Sie es nicht bereuen. Sie und andere Zustifter setzen damit ein weithin sichtbares Zeichen, dass es Sinn macht und Sinn gibt, der Nachwelt etwas zu hinterlassen, das bleibt.

    So wie etwa Ihr Skulpturenpfad in einzigartiger Panoramalage rund um Weinstadt, der für uns vor einigen Jahren das Ziel eines Betriebsausfluges war. Dabei zog es Sie nicht etwa wie den australischen Künstler Andrew Rogers zu einem monumentalen Land Art-Projekt „Time and Space“ auf die Berge von Avanos in Kappadokien. Vielmehr vollbrachten Sie das Kunststück, die herrliche Weinberglandschaft Ihrer Heimat einfühlsam und aus der Nähe nochmals zu verschönern.

    Der 75. Geburtstag ist ein guter Anlass, inne zu halten und auf das bisherige Leben zurückzublicken.

    Lieber Herr Prof. Nuss, ich gratuliere Ihnen herzlich zum 75. Geburtstag und wünsche Ihnen viele Jahre kreativer Schaffenskraft bei bester Gesundheit und weiter viel Sinn für Humor.

    Zugleich überbringe Ihnen die Glückwünsche des Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, der Ihr Wirken mit großem Interesse verfolgt. Ich darf Ihnen folgende Urkunde überreichen:

  • Abteilung 4
    13.01.2018
    A 6 Neckartalübergang - Spektakulärer Brückenverschub Samstagnacht
    Verschub des ersten von vier Brückentakten über die Bahngleise bei Neckarsulm

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL hat heute (13. Januar 2018) das Startsignal für die Einrichtung des ersten von insgesamt vier Brückentakten über die Bahngleise bei Neckarsulm gegeben. Da während des sogenannten „Verschubs“ kein Zugverkehr möglich ist, können die Elemente jeweils nur in den nächtlichen Sperrzeiten der Bahn an vier aufeinanderfolgenden Tagen bzw. Nächten über die Bahngleise geschoben werden. 

    Die Neckarbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren in 4 Abschnitten (Takten) von Osten über 4 Bahngleise, die Landesstraße, den Neckarkanal sowie den Neckaraltarm geschoben. Zusammen mit der Vorlandbrücke bildet sie den nur noch aus zwei Einzelbauwerken bestehenden Brückenzug Neckartalübergang, der die bislang vier nicht mehr zu erhaltenden Brückenbauwerke ersetzen wird. 

    Minister Hermann würdigte den ersten Taktverschub als wichtige Etappe auf dem Weg zum neuen Neckartalübergang und zur Verbesserung der Mobilität in der Region Heilbronn insgesamt: „Der Neckartalübergang ist die Schlüsselstelle des ÖPP-Projekts ‚Ausbau der A 6‘. Zugleich stellt sie eine technisch und logistisch anspruchsvolle Herausforderung innerhalb des Gesamtprojekts dar, welche langfristig die örtliche Verkehrssituation maßgeblich verbessern wird.“

    Für den terminlich verhinderten Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer stellte der für Straßenwesen und Verkehr zuständige Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Stuttgart, Andreas Hollatz, das Projekt kurz vor. Er wies insbesondere darauf hin, dass die vier Einzelbauwerke erhebliche bauart- und altersbedingte Schäden und Mängel aufwiesen. Daher hätten in den letzten Jahren an dem Brückenzug immer wieder umfangreiche und kostenintensive Erhaltungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Die Bauwerke entsprächen nicht mehr dem Stand der Technik und seien aufgrund verschiedener Defizite nicht mehr zukunftsfähig. Eine Behebung dieser Defizite durch eine Ertüchtigung sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr sinnvoll. Vor diesem Hintergrund sei eine Erneuerung (Ersatzneubau) des gesamten Brückenzuges notwendig. 

    Im Rahmen des feierlichen Taktverschubs ergriff der Minister zudem die Gelegenheit, die bereits seit Februar 2017 laufenden Hauptbautätigkeiten sowie die Montagearbeiten im sogenannten „Taktkeller“ (Übergang zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm) zu besichtigen. 

    Zum Hintergrund

    Das Gesamtbauwerk „Neckartalübergang“ besteht derzeit aus insgesamt 4 unmittelbar hintereinander angeordneten Einzelbauwerken mit einer Gesamtlänge von 1.326 m und einer Brückenfläche von insgesamt ca. 40.000 m². Die Bauwerke entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und sind aufgrund verschiedener Defizite nicht sanierungs- und zukunftsfähig. Eine Behebung dieser Defizite durch eine Ertüchtigung ist aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht sinnvoll. Vor diesem Hintergrund ist ein Ersatzneubau des gesamten Brückenzuges notwendig. 

    Der Ersatzneubau des gesamten Brückenzugs Neckartalübergang wird an der gleichen Stelle wie die bestehende Brücke errichtet. Der Brückenzug wird zukünftig nur noch aus 2 Einzelbauwerken bestehen: zum einen aus der Neckarbrücke als Stahlverbundbrücke mit einer Länge von 511 m und der Vorlandbrücke als Spannbetonbrücke mit 822 m. 

    Beim Ersatzneubau der Brückenbauwerke sind nunmehr nur noch 2 getrennte Überbauten vorgesehen, so dass für jede Bauphase und für spätere Instandsetzungen eine Verkehrsführung mit 3 Fahrstreifen je Fahrtrichtung auf einem Überbau gewährleistet werden kann. Die Fahrbahnen auf der Brücke werden deshalb mit einer Überbreite von 17,50 m hergestellt.
    Die Überbauten können somit zukünftig 3 Fahrstreifen pro Fahrtrichtung sowie nunmehr auch einen Standstreifen aufnehmen.
    Die zukünftige Brückenfläche wird insgesamt ca. 56.000 m² betragen. 

    Die Neckarbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren in 4 Abschnitten (Takten) von Osten über 4 Bahngleise, die Landestraße, den Neckarkanal sowie den Neckaraltarm geschoben.
    Die Vorlandbrücke wird abschnittsweise mit einer sogenannten Vorschubrüstung von Westen beginnend über der Neckartalstraße und dem Neckartal hergestellt.

    Der Verschub der weiteren Brückentakte soll im April 2018 erfolgen. 

    Zeitplan:
    Apr. 2019 Fertigstellung der nördlichen Überbauten beider Brücken in Seitenlage
    Mai 2019 Abbruch des alten Neckartalübergangs
    Okt. 2021 Fertigstellung der südlichen Überbauten beider Brücken in Seitenlage
    Febr. 2022 Querverschub des nördlichen Neckartalübergangs von der Seitenlage in den Endzustand 

    Die Kosten für den Neubau des Neckartalübergangs belaufen sich auf rund 170 Mio. Euro.

  • Abteilung 8
    12.01.2018
    Landesdenkmalpflege BW - Podiumsdiskussion zum Thema „Denkmalpflege über Kreuz mit der Kirche?
    Zum Umgang mit der von Adolf Hölzel 1910 gestalteten Altarnische in der Pauluskirche“ am 19. Januar

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die 1908–1910 nach den Entwürfen des Architekten Theodor Fischer in einer Betonskelettkonstruktion erbaute Pauluskirche in Ulm birgt in ihrem Inneren die einzige eigenhändige Wandmalerei des Stuttgarter Akademieprofessors Adolf Hölzel, der als einer der wichtigsten Wegbereiter der Abstraktion in der deutschen Kunst gilt. Hölzel stattete die Altarnische der Kirche mit einer monumentalen Darstellung des gekreuzigten Christus aus. Eine Umgestaltung der Pauluskirche in den 1960er Jahren griff deutlich in das künstlerische Gesamtkonzept des Innenraums ein. Auch Hölzels Wandbild wurde in Teilen übermalt und in seiner Wirkung verändert.
     
    Den derzeit aktuellen Fragen zum Umgang mit den Veränderungen der 1960er Jahre und der Zukunft der Nischengestaltung widmet sich eine Podiumsdiskussion, die vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltet wird und  zu der Sie herzlich eingeladen sind.
     
    Kommen Sie

    am Freitag 19. Januar 2018, um 18.30 Uhr,
    in die Evangelische Pauluskirche
    Frauenstraße 10, 89073 Ulm
     
    Nach einer Einführung von Dr. Eva Leistenschneider (Museum Ulm) und Christoph Kleiber M.A. (denkmalmanagement ulm) führt Dr. Eva-Marina Froitzheim (Kunstmuseum Stuttgart) moderierend durch die Podiumsdiskussion mit Pfarrer Adelbert Schloz-Dürr (Evangelische Paulusgemeinde), Reinhard Lambert Auer M.A. (Kunstbeauftragter beim Evangelischem Oberkirchenrat), Prof. Dipl.-Restaurator Roland Lenz (Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Studiengang Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei) sowie Dr. Dörthe Jakobs und Dipl.-Ing. Simone Wolfrum, beide vom Landesamt für Denkmalpflege.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Saskia Becker
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

  • Abteilungen 3 und 5
    10.01.2018
    Kormoranmanagement an der Jagst - Regierungspräsidium, Landesnaturschutz- und Landesfischereiverband starten gemeinsames Projekt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, dass sich alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Kormoranmanagement-Projekt zusammenfinden. Dies ist ein wichtiger Baustein, um den Fischbestand in der Jagst weiter aufzubauen.“

    Mit einem gemeinsamen Projekt wollen der Landesfischereiverband (LFV), der Landesnaturschutzverband (LNV) und das Regierungspräsidium Stuttgart das Kormo-ranmanagement an der Jagst fortentwickeln. Das Projekt „Naturverträgliche Optimie-rung der Kormoranvergrämung an der Jagst“ hat das Ziel, die vorgegebenen Vergrämungsmöglichkeiten des Vogels effizienter und naturverträglicher zu gestalten.

    Der Fischbestand in dem vom Schadensereignis an der Lobenhausener Mühle be-sonders betroffenen Jagstabschnitt zwischen Kirchberg und Bächlingen leidet noch immer unter den Folgen des Unglücks vom August 2015. Eine wesentliche Ursache hierfür ist die eingeschränkte Durchgängigkeit der Jagst aufgrund von Wehren und Querbauwerken. Wie Untersuchungen der Fischereiforschungsstelle (Langenargen) zeigen, ist die Durchgängigkeit für die Wiederbesiedlung der geschädigten Abschnitte von zentraler Bedeutung und stellt daher einen Schwerpunkt des Aktionsprogramms Jagst dar. Um den Erfolg künftiger Besatzmaßnahmen zu steigern, soll nun außerdem auch der sogenannte „Fraßdruck“ des Kormorans effektiv und möglichst naturverträglich reduziert werden.

    „Ich freue mich, dass sich alle Beteiligten nun zu einem gemeinsamen Kormoranmanagement-Projekt zusammenfinden. Dies ist ein wichtiger Baustein, um den Fischbestand in der Jagst weiter aufzubauen“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer den integrativen Ansatz. Die Entwicklung der regionalen Fischfauna ist ein gemeinsames Anliegen von Naturschutz und Fischerei.

    „Mit dem kooperativen und naturschutzverträglichen Ansatz gehen wir den richtigen Weg. Wesentlicher Inhalt des Projektes ist zum einen, das Verhalten des Kormorans im Gebiet besser zu verstehen, um ihn andererseits im Rahmen des rechtlich Möglichen mit wenigen, aber nachhaltigen Vergrämungseinsätzen effektiv zu lenken“, so Reimer weiter. „Je weniger Unruhe das Vergrämen ins Gebiet bringt, um den Kormoran zu vertreiben, umso besser ist das für die restliche Vogelfauna.“ In der Vergangenheit wurden die Möglichkeiten des Kormoranmanagements von den verschiedenen Beteiligten rege und zum Teil kontrovers diskutiert. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte zum Schutz der einheimischen Fischfauna im Juli 2016 auf Grundlage der Kormoranverordnung Baden-Württemberg eine Ausnahmegenehmigung zur Vergrämung des Kormorans an der Jagst erteilt. Sie gilt zwischen Hessenau und der Mündung in den Neckar. Hier dürfen pro Jahr maximal 50 Kormorane geschossen werden, in fünf Jahren insgesamt jedoch nicht mehr als 170 Tiere. Nicht geschossen werden darf in den Naturschutzgebieten sowie deren Pufferbereichen. Ziel beim jetzigen ergänzenden Managementansatz ist es, den Kormoran mit gebündelten Kräften unter Einsatz zahlreicher Freiwilliger zu vertreiben. 

    „Neben den Projektpartnern danke ich ausdrücklich auch allen ehrenamtlichen regionalen Helferinnen und Helfern wie etwa den Fischern und Vogelschützern, die sich bereit erklärt haben, das Projekt vor Ort an der Jagst zu unterstützen und für die Zählungen zur Verfügung zu stehen“, lobte Reimer den Einsatz der Bevölkerung vor Ort.

    Weitere Informationen 

    Die Kosten für das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren werden hauptsächlich vom Land mit bis maximal 70.000 Euro getragen, der Landesfischereiverband beteiligt sich mit 5000 Euro am Projekt. Zusätzlich unterstützt die Fischereiforschungsstelle mit Aufgaben wie Fischbestandsmonitoring sowie Auswertungen und kartographischen Aufbereitungen der Kormoranbeobachtungen. Landesnaturschutz- und Landesfischereiverband und ihre Gruppierungen, namentlich die Fischhegegemeinschaft Jagst, leisten enorme ehrenamtliche Arbeit. 

    Den Auftakt des Projektes wird im Januar 2018 das Umweltzentrum Schwäbisch Hall unter Leitung von Herrn Zorzi zusammen mit Herrn Hannemann von der Fischhegegemeinschaft Jagst mit Schulungen zur Kormoranzählung machen. Ihnen unterliegt die Koordinierung der sogenannten Tandemzählungen der Kormoranschlafplätze. Erstmals seit 2008 werden die Kormoranschlafplätze wieder im ehrenamtlichen Tandem, also gemeinsam von einem Fischer und einem Vogelschützer, durchgeführt. Das professionelle Gutachterbüro faktorgrün wird daraufhin auf Basis dieser so gewonnenen Erkenntnisse und unter Auswertung der zahlreichen anderen vorhandenen Daten erarbeiten, wie man den Kormoran (Phalacrocorax carbo sinensis) in dem vom Jagstunglück betroffenen Gebiet ergänzend zur bestehenden Ausnahmegenehmigung nachhaltig vertreiben kann.

    Ein Beirat, bestehend aus den betroffenen Verwaltungen, den Naturschutz-, Fischerei– und Jagdverbänden, wird das Vorhaben begleiten. 

    Der Kormoran unterliegt dem Schutzregime der europäischen Vogelschutzrichtlinie und den Schutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes, das für bestimmte Fälle Ausnahmen von den Schutzvorschriften zulässt. In Baden-Württemberg ist die Möglichkeit zur Vergrämung von Kormoranen an Gewässern in der Kormoranverordnung geregelt. Für eine Vergrämung in Schutzgebieten (u.a. Vogelschutzgebiete, Naturschutzgebiete) sind darüber hinaus weitere Ausnahmen und Befreiungen erforderlich.

  • Abteilung 1
    10.01.2018
    Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung 2018 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Kommunalfinanzen befinden sich im Aufwind. Die gute Konjunktur sorgt für Rekordsteuereinnahmen. Die Kommunen sollten die guten Zeiten nutzen, um die Kommunaletats nachhaltig „wetterfest“ und zukunftsfähig zu mach

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat - wie bereits in den Vorjahren - die Eckdaten der Haushaltsplanung 2018 der Stadt- und Landkreise sowie der Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart erhoben und ausgewertet.

    „Die Kommunalfinanzen befinden sich derzeit im Aufwind. Die Kommunaletats 2018 sind – insgesamt betrachtet – tragfähig und solide“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Die Finanzierungsüberschüsse haben sich gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Die gute Konjunktur sorgt für Rekordsteuereinnahmen und verschafft so neue Handlungsspielräume für die Kommunen.“ Die kommunale Etatplanung für 2018 stehe auf robusten Eckpfeilern und zeige eine beachtliche Verbesserung der Ertragskraft. Die Kommunen könnten 2018 – auf breiter Front – aus dem laufenden Geschäftsbetrieb beachtliche Überschüsse erwirtschaften, obwohl auch die Ausgaben weiter rasant ansteigen. Kassenkredite zur Liquiditätssicherung würden – anders als in manch anderen Bundesländern – hierzulande nach wie vor nicht benötigt.

    „Die insgesamt gesunde Haushaltslage der Kommunen ist sehr zu begrüßen, da geordnete Finanzen elementare Grundlage für ein geordnetes Gemeinwesen und ein wichtiger Standortfaktor sind“, hob der Stuttgarter Regierungspräsident nach der Auswertung der Eckdaten zur kommunalen Haushaltsplanung des Jahres 2018 hervor.

    „Viele Kommunen stehen heute finanziell gut da. Anders als vor einigen Jahren steckt derzeit keine Kommune in einem prekären finanzwirtschaftlichen Abwärtsstrudel. Fast alle Landkreise und die allermeisten Städte sind in der Lage, im Jahr 2018 weit mehr als bloß eine „schwarze Null“ zu erwirtschaften“, stellte Regierungspräsident Reimer weiter fest. Angesichts der positiven Kennzahlen für 2018 sei eine Trendumkehr derzeit nicht zu befürchten. Generell gelte es freilich, die aktuell guten Zeiten zu nutzen, um die Kommunaletats nachhaltig „wetterfest“ und zukunftsfähig zu machen.

    „Um die Kommunalfinanzen dauerhaft auf einer tragfähigen Basis zu halten, ist es unverzichtbar, die weitere strukturelle Etatkonsolidierung mit fortlaufender Ausgabenkritik und strikter Ausgabendisziplin auch künftig ganz oben auf der Agenda anzusiedeln und konkret zu betreiben“, betonte der Regierungspräsident.

    Einmal mehr zeigt sich, dass die Finanzkraft der Kommunen ganz wesentlich auf der Wirtschaftskraft der Unternehmen gründet. Die bundesdeutsche Volkswirtschaft befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sprudeln und erreichen momentan einen neuen Höchststand. Als dynamischer Wachstumsträger erweist sich einmal mehr das Gewerbesteueraufkommen, aber auch die Gemeindeanteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer haben zuletzt spürbar zugelegt. Gestützt wird die gute Ertragslage der Kommunalhaushalte flankierend auch durch angestiegene Leistungen aus dem kommunalen Finanzausgleich sowie verschiedenen Zuweisungen und Kostenbeteiligungen des Bundes und des Landes. Die nachhaltige Etaterholung in den letzten Jahren ist freilich in dieser Ausprägung nur möglich geworden, weil die Kommunen während der letzten Finanzkrise in den Jahren 2007 bis 2010 einen effektiven Konsolidierungsprozess eingeleitet und in den Folgejahren nachhaltig fortgesetzt haben. Bei den disponiblen Haushaltsansätzen sind dabei vielfältige Ausgabenkürzungen struktureller Art sowie Einnahmenverbesserungen vorgenommen worden, die bis heute etatentlastend wirken. Die allermeisten Kommunen können so eine ausgewogene Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben erreichen, obwohl der Personalaufwand eine progressive Wachstumskurve aufweist, insbesondere infolge von weiteren Zuwächsen für die Kita-Betreuung, ebenso wie die Sozialleistungen, die Umlagen sowie die Energiekosten. Dagegen wird die Ausgabenseite zurzeit durch das anhaltend historisch niedrige Zinsniveau entlastet. Ein Vergleich der Leistungskraft des laufenden Geschäftsbetriebs auf der Basis der Eckdaten 2018 mit denen der Vorjahre zeigt zum einen ein hohes Maß an Kontinuität und Stabilität, zum anderen jedoch auch ein erfreulich ausgeprägtes Wachstumspotenzial. Aus dem laufenden Geschäftsbetrieb kann 2018 ein positiver Finanzierungssaldo als Netto-Investitionsrate („Freie Spitze“) von insgesamt 406,3 Mio. € generiert werden; im Jahr 2017 lag der Vergleichswert bei 222,2 Mio. €. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr fast eine Verdoppelung und entspricht einem beachtlichen Zuwachs um +82,8 %. Vom konsumtiven Gesamtüberschuss 2018 entfallen 96,7 Mio. € (2017: 9,5 Mio. €) auf die 38 Großen Kreisstädte, 239,6 Mio. € (2017: 141,1 Mio. €) auf die beiden Stadtkreise und 70,0 Mio. € (2017: 71,6 Mio. €) auf die 11 Landkreise. Allerdings reichen die prognostizierten Überschüsse im konsumtiven Bereich nicht aus, um den wachsenden Investitionsbedarf der Kommunen allein mit Eigenmitteln zu stemmen. Größere Projekte sind momentan - trotz der rekordverdächtigen Einnahmesituation - vielfach nur zulasten einer Ausweitung der Verschuldung finanzierbar. Einen realen Schuldenabbau kann 2018 lediglich die Minorität der Kommunen realisieren.

    Durchschnittliche Haushalts-Eckdaten 2018

    Die Eckdaten 2018 stellen sich durchschnittlich wie folgt dar (in Klammern stehen die Vergleichszahlen 2017):

    Große Kreisstädte

    Zuführung zum VmH:                 +102  €/Ew.     (+40  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate:                +64  €/Ew.     (+  6 €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2017:    481  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2018:    459  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2018:    545  €/Ew.

    Stadtkreise

    Zuführungsrate zum VmH:          +327  €/Ew.      (+207  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate:                +320  €/Ew.      (+189  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2017:    131  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2018:     55  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2018:     51  €/Ew.

    Landkreise

    Zuführungsrate zum VmH:         +36  €/Ew.     (+37  €/Ew.)
    Netto-Investitionsrate:               +21  €/Ew.     (+22  €/Ew.)
    Schuldenstand zum 01.01.2017:    134  €/Ew.
    Schuldenstand zum 01.01.2018:    167  €/Ew.
    Schuldenstand zum 31.12.2018:    163  €/Ew.

    Die 38 Großen Kreisstädte verfügen aktuell über ein solides und insgesamt auskömmliches Budgetfundament. Die Leistungskraft des Verwaltungshaushalts bzw. des laufenden Geschäftsbetriebs weist 2018 eine dynamische Entwicklung auf. Das mäßige Vorjahresniveau wird 2018 - trotz des deutlichen Ausgabenanstiegs - bei weitem übertroffen. Größere finanzwirtschaftliche Handlungsspielräume sind allerdings weiterhin eher die Ausnahme; nur wenige Städte können 2018 kräftige Investitionsimpulse freisetzen. Um den dringenden Investitionsbedarf, insbesondere für den (weiteren) Ausbau der Kleinkindbetreuung und den Ganztagesschulbetrieb, die Schulsanierung, den Wohnungsbau sowie die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen, stemmen zu können, soll der Schuldenstand 2018 durchschnittlich um +18,7 % ausgeweitet werden. Immerhin sind 10 Städte in der Lage, 2018 Schulden abzubauen. Die Zielmarke des Vorjahres wird insgesamt sogar leicht (-2,0 %) unterschritten.

    Die Stadtkreise Stuttgart und Heilbronn bewegen sich im Jahr 2018 etatmäßig im Gleichschritt; beide Haushalte weisen gefestigte Konturen auf. Dank sprudelnder Steuereinnahmen verfügen beide Stadtkreise derzeit über eine starke Ertragskraft   aus dem konsumtiven Bereich und eine gute Liquiditätssituation. Die spürbaren Ausgabenzuwächse können durch Mehreinnahmen (u.a. auch bei den FAG-Leistungen, den Kostenerstattungen für die Flüchtlingskosten und die Anschlussunterbringung) komplett kompensiert werden. Duplizität besteht bei beiden Stadtkreisen auch hinsichtlich der Entwicklung der Verschuldung. Nach dem jahrelangen Schuldenabbau ist der Schuldenstand derzeit historisch niedrig. Obwohl 2018 zahlreiche, vordringliche Investitionsprojekte (Schulsanierung, Kita-Bau, Wohnraumschaffung, Krankenhausinvestitionen, in Heilbronn die Bundesgartenschau 2019) finanziert werden sollen, ist eine Neuverschuldung 2018 nicht vorgesehen.

    Die Haushaltssituation der Landkreise präsentiert sich momentan stabil und ausgewogen. Zwar steigt die Ausgabenseite erneut signifikant an; vor allem die Personalkosten und die Kosten für die soziale Sicherung weisen deutliche Steigerungsraten aus. Getragen werden die Etats durch (weitere) Zuwächse beim Kreisumlageaufkommen, den FAG-Leistungen, der Grunderwerbsteuer sowie durch die Flüchtlingskostenerstattung des Landes und diverse Kostenübernahmen durch den Bund. Obwohl Kreishaushalte in ihrer Struktur deutlich weniger elastisch sind, weil sie überwiegend von kaum disponiblen Faktoren (Flüchtlingskosten, Sozial-, Jugendhilfe- und Personalaufwand) geprägt sind, halten sich der Einnahmen- und Ausgabenanstieg in etwa die Waage. Infolge der anhaltend günstigen Rahmenbedingungen (Arbeitsmarktentwicklung, Wirtschaftswachstum, Steuerkraftzuwächse) hat sich der positive Saldo 2018 nahezu exakt auf dem Vorjahresergebnis eingependelt. Positiv wirkt sich die erneut spürbar angestiegene Steuerkraft der Landkreise einschließlich der Gemeinden und Städte (2018: +6,3 %; 2017: +8,8 %; 2016: +6,1 %) aus. Sieben Landkreise haben deshalb den Hebesatz der Kreisumlage für 2018 reduziert; drei Landkreise haben den Vorjahres-Hebesatz unverändert belassen. Der durchschnittliche Hebesatz beträgt 2018 noch 32,03 v.H.. Demgegenüber lag er 2017 bei 32,89 v.H.; 2016 bei 33,7 v.H. und 2015 bei 34,2 %. Damit gelingt es 10 Landkreisen, im Jahr 2018 aus dem laufenden Geschäftsbetrieb wiederum einen positiven Finanzierungssaldo auszuweisen. Leicht nach unten bewegen wird sich 2018 der Schuldenstand.

    Eine negative Netto-Investitionsrate weisen im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Stuttgart 9 Große Kreisstädte und zwei Landkreise aus. Im Jahr 2017 ergab sich planmäßig bei 10 Großen Kreisstädten und einem Landkreis eine negative Netto-Investitionsrate. Demgegenüber erwarten im Jahr 2018 9 Landkreise, die beiden Stadtkreise Heilbronn und Stuttgart sowie folgende 29 Große Kreisstädte eine positive Netto-Investitionsrate: Aalen, Backnang, Bad Mergentheim, Bad Rappenau, Bietigheim-Bissingen, Böblingen, Ditzingen, Eislingen/Fils, Ellwangen, Eppingen, Fellbach, Filderstadt, Geislingen an der Steige, Giengen an der Brenz, Heidenheim, Herrenberg, Leinfelden-Echterdingen, Leonberg, Ludwigsburg, Nürtingen, Öhringen, Ostfildern, Remseck, Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Vaihingen an der Enz, Weinstadt, Wertheim. Die Ertragskraft der laufenden Verwaltungstätigkeit ist derzeit insgesamt voll zufriedenstellend.
    Infolge der sukzessiven Etaterholung war es in den letzten Jahren möglich, dem Investitionsstau entgegenzuwirken und die kommunale Investitionstätigkeit etwas zu forcieren. 2018 wird der investive Expansionskurs nun auf breiter Front energisch weitergeführt. Schwerpunkte sind Investitionen für den weiteren Kita-Ausbau, für Schulsanierungsmaßnahmen und für den sozialen Wohnungsbau. Die Binnenkonjunktur wird dadurch kräftig angekurbelt. Nach dem kontinuierlichen Schuldenabbau in den vergangenen Jahren ist jetzt im Jahr 2018 bei den Großen Kreisstädten eine Ausweitung der Verschuldung um durchschnittlich +18,7 % (2017: +15,6 %) vorgesehen. Entgegen der generellen Entwicklung einen Schuldenabbau geplant haben 2018 dagegen 10 Städte (Backnang, Bad Rappenau, Esslingen, Giengen an der Brenz, Herrenberg, Kirchheim u.T., Nürtingen, Remseck, Schwäbisch Gmünd, Vaihingen/Enz). Über einen schuldenfreien Kernhaushalt verfügen zum Jahresbeginn 2018 die 8 Große Kreisstädte Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Filderstadt, Kornwestheim, Neckarsulm, Schwäbisch Hall, Sindelfingen und Winnenden. Fünf der bislang schuldenfreien Städte haben jetzt im Jahr 2018 neue Kreditaufnahmen geplant. Eine blütenweiße Schuldenweste, komplett ohne Kredite im Kernhaushalt, werden dann zum Jahresende 2018 nur noch drei Große Kreisstädte (Bietigheim-Bissingen, Kornwestheim, Sindelfingen) haben. 
    Die beiden Stadtkreise (-7,3 %) und die 11 Landkreise (-2,4 %) wollen – insgesamt betrachtet - den Entschuldungsprozess fortsetzen. Während der Stadtkreis Heilbronn 2018 von einem nahezu konstanten Schuldenstand (167 €/Ew.) ausgeht, verzichtet Stuttgart gänzlich auf neue Kredite; die Pro-Kopf-Verschuldung geht damit im Jahr 2018 von 34 € auf 29 € zurück. Bei den 11 Landkreisen vermindert sich die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung von 167 € zum Jahresbeginn 2018 auf 163 € zum Jahresende 2018. Während die Verschuldung im Jahr 2018 bei vier Landkreisen ansteigen wird, wollen sieben Landkreise den Schuldenstand absenken.

  • Abteilung 4
    10.01.2018
    Jahresbilanz Straßenbau 2017 im Regierungsbezirk Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die gute Arbeit der Straßenbauverwaltung konnte dank Investitionshochlauf und trotz der weiterhin hohen Arbeitsbelastung bei sich langsam entspannender Personalsituation erfolgreich fortgesetzt werden.“

    ​„2017 konnte die Straßenbauverwaltung im Regierungsbezirk Stuttgart über 290 Millionen Euro allein im Bereich der Bundesfernstraßen (Autobahnen und Bundes-straßen) umsetzen. Zum landesweit guten Ergebnis der Vorjahre wurde damit 2017 wieder ein bedeutender Anteil geleistet“. Für diese erfreuliche Bilanz bedankte sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei der zuständigen Abteilung seines Hauses. „Mit dem Geld wurden unter anderem rund 60 Autobahnkilometer sowie 35 Brücken  im Zuge von Autobahnen und Bundesstraßen im Regierungsbezirk saniert“, sagte Reimer.

    Auch im Bereich der Landesstraßen im Regierungsbezirk Stuttgart wurden in den Bau und den Erhalt 60 Millionen Euro investiert. Der kommunale Straßenbau wurde mit Förderungen in Höhe von 37 Millionen Euro unterstützt. „Die wichtigen Infrastruktur-projekte der Landkreise, Städte und Gemeinden konnten so ermöglicht werden. Dabei geht es nicht allein um Straßenbau. Gerade die Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger fällt oftmals in die kommunale Zuständigkeit. Wir freuen uns in dem Zusammenhang auch über die Anträge zur Förderung von Machbarkeitsstudien im Zusammenhang mit Radschnellverbindungen“, erläuterte der Regierungspräsident. Er hob hier die Bedeutung des ländlichen Raumes hervor, der besonders von der Förderung profitiere.

    „Im Regierungsbezirk konnten wichtige Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaftskraft umgesetzt werden. Davon profitieren Betriebe und Bürger gleichermaßen“, so Reimer weiter. Dass die Investitionen bei den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen erneut so hoch sind zeigt, dass die Prozessoptimierungen im Zuge der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Straßenbauverwaltung Wirkung zeigen. Dennoch ist nach Reimers Worten die Straßenbauverwaltung an der Grenze ihrer personellen Kapazitäten angelangt. 

    Die Bilanz im Einzelnen (pdf, 32 KB)

    Die von der Landesregierung beschlossene Verstärkung der Straßenbauverwaltung ermöglicht die Umsetzung der Maßnahmen auch personell. Im Regierungspräsidium Stuttgart konnten im letzten Jahr nicht nur die durch Abgänge freiwerdenden Stellen wiederbesetzt werden. Es wurden auch neue Stellen für Straßenbauingenieurinnen und -ingenieure geschaffen. Leider spürt jedoch auch die Straßenbauverwaltung den Fachkräftemangel. Die geschaffenen und frei gewordenen Stellen auch tatsächlich zu besetzen ist nicht immer zeitnah möglich.

    „Die Straßenbauabteilung bietet spannende und abwechslungsreiche Aufgaben für junge Ingenieurinnen und Ingenieure aber auch auf erfahrene Ingenieure warten große Aufgaben. Gleichzeitig ist das Regierungspräsidium Stuttgart ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber. Auch 2018 werden wir wieder ca. 30 Stellen ausschreiben und ich möchte sowohl bei Jungingenieurinnen und -ingenieuren als auch bei erfahrenen Kräften jetzt schon dafür werben“, so Regierungspräsident Reimer.

    Hintergrund

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zuständig für den Bau und die Erhaltung von rund 4.600 km Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des dazugehörenden Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Radwege und ÖPNV) nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    09.01.2018
    Denkmalfachliche Vermittlung Baden-Württemberg - Vorstellung von Unterrichtsmaterial zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ auf der CMT am 15. Januar
    Lehrkräfte können mit dem neuen „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“ Schülerinnen und Schüler für das Thema Eiszeitkunst begeistern und Exkursionen in das Welterbegebiet planen.
     Titelbild der Broschüre „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst  (Quelle: „Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart“)

    ​Seit 2017 sind einige Höhlenfundstellen in Ach- und Lonetal sowie die sie umgebende Landschaft der Schwäbischen Alb als Welterbestätte in die Liste der UNESCO eingeschrieben. Die dort gefundenen ältesten figürlichen und beweglichen Kunst- und Musikobjekte der Welt sind ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte.

    Im Zuge der Ernennung zum Welterbe findet seitens der Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg eine verstärkte Vermittlungsarbeit statt. Um auch junge Schülerinnen und Schüler für die Themen Eiszeitkunst und Welterbe zu begeistern, haben Mitarbeitende aus den Bereichen Pädagogik und Archäologie der Landesdenkmalpflege, in Kooperation mit den baden-württembergischen Landesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie für Kultus, Jugend und Sport, gemeinsam eine Broschüre für Lehrkräfte veröffentlicht. Mit dem „Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst“ steht Lehrerinnen und Lehrern fachlich-archäologisch sowie pädagogisch-methodisch fundiert erarbeitetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung, mit der das Thema Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb im Schulunterricht der Klassen 3 bis 6 vertieft werden kann. Die Broschüre ist mit umfangreichen Umsetzungsideen, Kopiervorlagen und Hintergrundinformationen versehen. Zudem bietet sie Vorschläge für Exkursionen zu Höhlenfundstellen und Museen in und um das Welterbegebiet.

    Die neue Publikation ist vom Landesamt für Denkmalpflege an die Grundschulen in den Landkreisen Heidenheim, Alb-Donau, Ulm, Ostalb, Göppingen, Esslingen, Reutlingen und Biberach sowie an alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg kostenfrei versandt worden. Zudem steht ein PDF auf der offiziellen Website der Welterbestätte auf www.iceageart.de unter „Service“ sowie unter www.denkmalpflege-bw.de zum kostenlosen Download bereit.

    Zudem wird das Landesamt für Denkmalpflege das Unterrichtsmaterial (Erlebniskoffer) zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ auf der Tourismusmesse CMT vorstellen. Zu dieser Präsentation sind Sie herzlich eingeladen.

    Kommen Sie

    am Montag, 15. Januar 2018, um 15:30 Uhr,
    zu der Tourismusmesse CMT
    Messepiazza 1, 70629 Stuttgart
    in Halle 6 / A33.
     
    Weitere Informationen:
    Stephan M. Heidenreich / Karin Läpple / Conny Meister, Erlebniskoffer Höhlen und Eiszeitkunst. Unterrichtsmodul für die Klassen 3/4 in der Grundschule und 5/6 in Werkrealschule, Realschule, Gymnasium und Gemeinschaftsschule. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Esslingen 2017).
    Ringösenheftung DIN A4, 88 Seiten.
     
    Mehr Informationen unter: www.iceageart.de

  • Abteilung 1
    09.01.2018
    Wiedereinsetzung von Oberbürgermeister Roland Klenk
    Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann beglückwünscht den OB zur Wiederwahl und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit

    Am heutigen Abend, 9. Januar 2018, wurde der neue und alte Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen, Roland Klenk, in sein Amt wiedereingesetzt. Bei ihrer Ansprache gratulierte ihm Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann zu seiner Wiederwahl und wünschte ihm eine erfolgreiche dritte Amtszeit. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort: 

    Dass so viele Ehrengäste und Bürgerrinnen und Bürger von Leinfelden-Echterdingen heute hier sind, zeigt die Bedeutung dieses wichtigen und feierlichen Ereignisses auf. Ich freue mich, heute gemeinsam mit Ihnen die Wiedereinsetzung - feierlich zu begehen. Eine sehr deutliche Mehrheit von 88 Prozent im ersten Wahlgang bei einer Gegenkandidatin ist ein klarer Vertrauensbeweis und ein Ergebnis Ihres erfolgreichen Wirkens während Ihrer ersten beiden Amtsperioden als Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen.

    Wir in Baden-Württemberg und in Deutschland sind uns der Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung bewusst und stolz darauf, damit ein einzigartiges Erfolgsmodell in Europa zu haben. Den Oberbürgermeistern kommt eine hervorgehobene Bedeutung zu. 

    O b e r-b ü r g e r-m e i s t e r: In diesem schon aus dem 13. Jahrhundert stammenden Wort steckt ja zweierlei, erstens, dass Sie unter Ihren Bürgern der „Meister“ sind und sein sollen, der die Richtung angibt und schwierige Lagen meistert, aber immer auch als Bürger unter Bürgern, und zweitens dass sie unter den Meistern der Oberste sind, also der Primus inter Pares. Daraus folgt zweierlei, dass Sie auch als OB immer in Kontakt und in Tuchfühlung zu den Bürgerinnen und Bürgern bleiben sollten und sie so gut als möglich einbeziehen und beteiligen, und dass Sie dann aber auch auf der höheren Ebene immer einen kollegialen und kooperativen Umgang pflegen, sowohl mit den Bürgermeisterkollegen, dem Gemeinderat und der Verwaltung. Das haben Sie bislang so unter Beweis gestellt und das wünsche ich Ihnen auch weiterhin - darin liegt sicher auch ein zentraler Schlüssel für Ihren Erfolg.

    Auch wenn wir heute gerade keinen personellen Wechsel vollziehen und damit auch keine große Zäsur im politischen Betrieb einer Stadt an der Rathausspitze, und blicken auch gespannt auf die anstehende dritte Amtsperiode. 

    Leinfelden-Echterdingen, meine Damen und Herren, ist weit mehr als Flughafen und Messe. Es ist ein attraktiver Ort zum Wohnen, ein attraktiver Gewerbestandort in unmittelbarer Nachbarschaft zur Landeshauptstadt. Eine Stadt mit einer unglaublichen Entwicklung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. Eine erfolgreiche, eine moderne, eine gut aufgestellte Stadt.

    Und Sie, lieber Herr Klenk, haben in Ihren bisherigen zwei Amtsperioden Einiges für Leinfelden-Echterdingen erreicht und die Partnerschaft zwischen Ihnen und dem RP verlief sehr gut. Auch in Ihrer neuen und dritten Amtsperiode bietet Ihnen das Regierungspräsidium weiterhin bei allen wichtigen Themen eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an! Getreu unserem Motto „nah genug dran an den Problemen, weit genug weg von den Interessen“ können Sie sicher sein, dass wir das ausgewogen und fair machen. Das ist auch ein Vorteil der „gebündelten Verwaltung“. 

    Nun noch ein paar Worte zur Finanzlage von Leinfelden-Echterdingen: Aufgrund der nach wie vor guten konjunkturellen Entwicklung kann die Stadt - wie bereits im letzten Jahr 2017- mit Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer rechnen. In der Stadt Leinfelden-Echterdingen wird viel investiert und das ist auch gut so. Der Schuldenstand ist weit unterdurchschnittlich; liquide Mittel sind mehr als ausreichend vorhanden. Aktuell ist die Stadt Leinfelden-Echterdingen somit finanziell gut aufgestellt und kann einen soliden und nachhaltigen Haushalt vorlegen, der ohne nennenswerte Neuverschuldung sowie Steuererhöhungen auskommt. 

    Ich danke Ihnen im Namen des Landes und des RP für Ihren unermüdlichen und sehr engagierten Einsatz während Ihrer bisherigen zwei Amtsperioden zum Wohle der Stadt und darüber hinaus. Die Geschicke der Stadt liegen bei Ihnen auch weiterhin in guten Händen!

  • Abteilung 4
    09.01.2018
    A 8 Tunnel Gruibingen (Landkreis Göppingen) - Nächtliche Sperrung vom 13. bis zum 14. Januar in Fahrtrichtung München zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen wegen Arbeiten an der Tunnellüftung
    Verkehrsausleitung über die U 27 zur Anschlussstelle Mühlhausen

    Am kommenden Wochenende wird die A 8 in Fahrtrichtung München ab der Tank- und Rastanlage Gruibingen bis zur Anschlussstelle Mühlhausen von Samstag, 13. Januar 20:00 Uhr, bis Sonntag, 14. Januar 2018 05:00 Uhr, gesperrt. 

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen ausgeschildert.

    Im Tunnel Gruibingen müssen notwendige Arbeiten an der Tunnellüftung durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Die Arbeiten können nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da dann ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird. 

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    04.01.2018
    Archäologische Grabungen in Baden-Württemberg
    Erste Bilanz zur Grabungssaison 2017

    Im Jahre 2017 wurden in Baden-Württemberg über 200 Sondagen und Ausgrabun-gen durchgeführt. Ein beträchtlicher Teil davon erstmals unter Einbeziehung von Grabungsfirmen, wobei kommerzielle Firmen ausschließlich bei planbaren Rettungsgrabungen eingesetzt wurden, also bei Baumaßnahmen im Bereich bekannter archäologischer Fundstätten. Dadurch konnte sich das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) Baden-Württemberg auf die Durchführung von methodisch besonders anspruchsvollen Schwerpunkt- und Forschungsgrabungen, aber auch auf kaum planbare Notgrabungen im Zuge archäologischer Zufallsentdeckungen konzentrieren. 

    Das Spektrum der in den Anhängen dargestellten Grabungen zeigt, mit welchen Überraschungen bei Ausgrabungen zu rechnen ist und welches Geschichts- und Erkenntnispotential der Boden ungebrochen birgt. Nur einige Beispiele seien hervorgehoben: 

    • Unter einem Felsdach bei Niederstotzingen-Stetten bzw. Bissingen (Landkreis Heidenheim) wurde eine bedeutende Fundstätte der Steinzeit untersucht, die zwischen ca. 14.000 und 4000 v. Chr. Menschen als Lagerplatz diente. Die Fundstätte liegt im Lonetal, einer der wichtigsten Fundlandschaften der Altsteinzeit, die 2017 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde. 
    • In Bad Buchau (Landkreis Biberach) wurden in einem verlandeten Uferbereich des Federsees zahlreiche Aufsehen erregende prähistorische Holzfunde, darunter Holzpaddel und Fragmente von Einbäumen entdeckt. Völlig überraschend kamen in der Grabung auch Überreste der ältesten Bauernkultur Mitteleuropas, der sogenannten Bandkeramiker, zu Tage.
    • In einem Neubaugebiet in Singen-Bohlingen (Landkreis Konstanz) konnte bei einer Rettungsgrabung ein Grab freigelegt werden, das aus der Zeit des ersten Metallgebrauchs, d.h. der frühen Bronzezeit (2200 - 1900 v. Chr.), stammt und u.a. einen Bronzedolch enthielt.
    • Bei Langenenslingen (Landkreis Biberach) wurden die Ausgrabungen an der rätselhaften keltischen Kultanlage der „Alten Burg“ fortgesetzt.
    • Bei Rheinau-Diersheim (Ortenaukreis) wurden die wissenschaftlich bedeutenden Ausgrabungen in einem der seltenen frühgermanischen Gräberfelder fortgesetzt. Aufsehen erregt dabei das Grab eines suebischen Kriegers, der offensichtlich im römischen Militär diente.
    • Der Erweiterung eines Industriegebietes bei Illingen (Enzkreis) musste der letzte erhaltene Rest eines frühmittelalterlichen Gräberfeldes des 6. und 7. Jh. n. Chr. weichen.
    • In Pforzheim (Enzkreis) wurden die großflächigen Ausgrabungen im Bereich der mittelalterlichen Kernstadt fortgesetzt, wobei umfangreiche Zeugnisse der Stadt-geschichte bis ins 12. Jh. Chr. dokumentiert und geborgen werden konnten.


    In den vier, jeweils nach Regierungsbezirk sortierten, Anhängen finden Sie kompakte Beschreibungen zu insgesamt 30 Grabungen. 

    Fotos zu den in den Anhängen dargestellten Grabungen erhalten Sie gerne auf Anfrage. 

    Weitere Hinweise 

    Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg gehört organisatorisch zum Regierungspräsidium Stuttgart, führt aber im gesamten Land Ausgrabungen durch. Große archäologische Einheiten gibt es in Freiburg, Tübingen, Karlsruhe und Esslingen. Hinzu kommen weitere Arbeitsstellen in Gaienhofen-Hemmenhofen, Konstanz, Altheim-Heiligkreuztal, Ulm, Konstanz, Rastatt, Rottweil und Ludwigsburg. 

    Die Zahl der archäologischen Ausgrabungen im Land nimmt seit Jahren stetig zu. Dies liegt einerseits an der boomenden Bauwirtschaft. Damit einher geht die steigende Zahl von Baumaßnahmen, bei denen archäologische Denkmale neu entdeckt oder bekannte Fundstätten überplant werden. Andererseits wird die Archäologische Denkmalpflege inzwischen im gesamten Land bei Bauvorhaben frühzeitig eingebunden, sodass im Vorfeld von Baumaßnahmen immer häufiger systematische Prospektionen in Form von Baggersondagen durchgeführt werden können. 

    Die im letzten Jahr gemachten archäologischen Funde und Entdeckungen werden in den kommenden Wintermonaten restauriert, ausgewertet und anschließend archi-viert. Eine ausführlichere Jahresbilanz wird das vom Landesamt für Denkmalpflege zusammengestellte Jahrbuch „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ bieten, das im Juli 2018 im Theiss-Verlag erscheinen wird. 

    Anhang 1: Grabungen im Regierungsbezirk Stuttgart (pdf, 52 KB)
    Anhang 2: Grabungen im Regierungsbezirk Karlsruhe (pdf, 24 KB)
    Anhang 3: Grabungen im Regierungsbezirk Freiburg (pdf, 40 KB)
    Anhang 4: Grabungen im Regierungsbezirk Tübingen (pdf, 47 KB)

  • Abteilung 4
    04.01.2018
    A 6 – ÖPP-Projekt Ausbau / Neubau zwischen AS Wiesloch / Rauenberg und AK Weinsberg
    Erster Taktverschub der neuen Neckartalbrücke am Samstag, 13. Januar 2018

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    hiermit laden wir Sie herzlich ein zum feierlichen ersten Taktverschub der neuen Neckartalbrücke im Rahmen des ÖPP-Projektes „Ausbau der A 6 zwischen Wies-loch/Rauenberg und dem AK Weinsberg“. 

    Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Andreas Hollatz, Abteilungspräsident im Regierungspräsidium Stuttgart, werden gemeinsam 

    am Samstag, 13. Januar 2018 ab 21 Uhr
    Odenwaldstraße 5, 74172 Neckarsulm (neben der Christian-Schmidt-Schule)

    den Startschuss für den Taktverschub des ersten Brückenabschnitts geben.

    Die Neckarbrücke wird im sogenannten Taktschiebeverfahren in vier Abschnitten (Takten) von Osten über vier Bahngleise, die Landesstraße, den Neckarkanal sowie den Neckaraltarm geschoben. 

    Für Rückfragen und Abstimmungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Einladungskarte mit Anfahrtsskizze und Programm (pdf, 2 MB)
    Antwortbogen (pdf, 28 KB)

  • Abteilung 3
    04.01.2018
    Grüne Berufe – vielseitig und zukunftsorientiert
    Bildungswege in der Agrarwirtschaft

    Was kommt nach der Schule? Welcher Beruf kommt für mich in Frage? Schulabgänger treiben häufig diese Fragen um. Wird Ihnen eine Ausbildung in den grünen Berufen vorgeschlagen, denken die meisten an eine Ausbildung zum Landwirt, stellt Regierungspräsident Wolfgang Reimer oft in Gesprächen mit jungen Menschen fest. Aber weit gefehlt. „Hinter dem Begriff „Grüne Berufe“ verbergen sich 14 Ausbildungsberufe des Agrarbereichs, die eine vielseitige, spannende und zukunftsorientierte Ausbildung beinhalten“, so Reimer. Für die 14 „Grünen Berufe“ sind in Baden-Württemberg die Regierungspräsidien als zuständige Stelle für die Berufsausbildung verantwortlich.

    „Gute Voraussetzungen für eine Ausbildung im Agrarbereich sind Interesse an Pflanzen, Tieren und Technik, die Verbundenheit mit Natur und Umwelt, Engagement und Zuverlässigkeit sowie Freude an Bewegung und praxisorientierter Tätigkeit“, weiß der Regierungspräsident aus eigener Erfahrung. Die Ausbildung beträgt in der Regel drei Jahre und erfolgt im dualen System, das heißt, im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Inhalte, die nicht durch den Ausbildungsbetrieb vermittelt werden können, werden in überbetrieblichen Ausbildungsstätten ergänzt. 

    Der Weg über eine duale Ausbildung in den Agrarbereich steht ausländischen Auszubildenden offen. Bei den „Grünen Berufen“ ist bei diesen vor allem der Ausbildungsberuf Gärtner/in beliebt. Laut einer Mitteilung des statistischen Landesamts Baden-Württemberg vom 21. August 2017 hat sich die Zahl der ausländischen Auszubildenden an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Jahr 2016 insgesamt in allen Ausbildungsberufen um 8,8 % erhöht.

    Zu den 14 „Grünen Berufen“ zählen: Brenner/in, Fachkraft Agrarservice, Fischwirt/in, Forstwirt/in, Gärtner/in, Hauswirtschafter/in, Landwirt/in, Milchtechnologe/-technologin, Milchwirtschaftliche/r Laborant/in, Pferdewirt/in, Pflanzentechnologe/ -technologin, Revierjäger/in, Tierwirt/in, Winzer/in. 

    Neu in der Reihe der „Grünen Berufe“ ist die Ausbildung zum Pflanzentechnologen, ein attraktiver Ausbildungsberuf, den es erst seit August 2013 gibt. In diesem Beruf arbeiten die Jugendlichen zielgerichtet auf Versuchsfeldern und im Gewächshaus. Im Labor werden Pflanzen auf chemische Inhaltsstoffe oder bestimmte Erbanlagen untersucht. Die Ausbildung erfolgt in staatlich anerkannten Ausbildungsstätten, wie z.B. staatliche Institute und Ämter, aber auch in privaten Firmen. Neben der Ausbildung im Betrieb besuchen die Auszubildenden den Blockunterricht in der Berufsfachklasse für Pflanzentechnologen in Einbeck, Niedersachsen. Tätigkeitsfelder nach der Ausbildung können Pflanzenzuchtunternehmen, Labore oder Versuchs- und Forschungsanstalten sein. Bei entsprechenden Voraussetzungen kann ab 2018 eine Fort- und Weiterbildung zum Pflanzentechnologiemeister/in, Labormeister/in oder zum Studium an einer Fachhochschule oder Universität erfolgen.

    Der Agrarbereich bietet auch für Menschen mit Handicap eine gute Chance, Fuß im Arbeitsleben zu fassen und ermöglicht dazu berufliche Perspektiven durch die Ausbildung zum/zur Fachwerker/innen im Gartenbau und in der Landwirtschaft. Im Regierungsbezirk Stuttgart werden derzeit über 200 Fachwerker im Gartenbau und in der Landwirtschaft ausgebildet. Junge Schulabgänger/innen aus Förderschulen können entsprechend ihrer Fähigkeiten eine stark praktisch geprägte Berufsausbildung in besonders geeigneten Bildungseinrichtungen durchlaufen. Ausbildung und Beschäftigung dieser Menschen ist für beide Seiten - Unternehmen und Auszubildenden – eine „win-win“-Situation. „Einerseits verfügen Menschen mit Handicap über spezielle Fähigkeiten, welche für das Unternehmen einen Mehrwert darstellen können. Andererseits ist für diese Menschen die Teilhabe am Arbeitsleben sowohl eine wichtige Voraussetzung für ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft als auch ein Beleg für Vollwertigkeit und Leistungsfähigkeit“, so Reimer. 

    Für insgesamt über 4.500 Personen tragen die Regierungspräsidien als zuständige Stelle die Verantwortung für die Berufsausbildung in den „Grünen Berufen. Gemessen an der Gesamtzahl der Auszubildenden in Baden-Württemberg, entspricht dies 2,4 % aller Auszubildenden.

    Zahlenmäßige Schwerpunkte in der beruflichen Bildung, für welche das Regierungspräsidium Stuttgart verantwortlich ist, sind die Ausbildungsberufe „Gärtner/in und „Landwirt“. Nahezu 2500 junge Menschen werden momentan in den baden-württembergischen Gartenbaubetrieben und rund 900 in landwirtschaftlichen Betrieben ausgebildet. Erstaunlicherweise entscheiden sich immer mehr junge Menschen ohne einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb für eine Ausbildung zum Landwirt. In den Berufsschulen Ludwigsburg und Herrenberg sind derzeit im ersten Ausbildungsjahr 50 % der Auszubildenden in der Landwirtschaft ohne eigenen Betrieb. Spätere Tätigkeitsfelder für die jungen Menschen sind z.B. landtechnische Unternehmen, Betriebshelfer, Betriebe der Pflanzen- oder Tierzucht. Im Anschluss an die qualifizierte Berufsausbildung in einem Agrarberuf gibt es vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten durch Fachschulen, Meisterfortbildung oder ein Studium. Rund ein Drittel der Auszubildenden nimmt nach der Abschlussprüfung diese Gelegenheit wahr. Wie die Berufsausbildung liegt auch die Fort- und Weiterbildung der „Grünen Berufe“ im Zuständigkeitsbereich der Regierungspräsidien. 

    Die Fachschule ist eine wesentliche Säule der beruflichen Weiterbildung. Die 1-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Obstbau und Obstveredlung, Weinbau und Oenologie, Garten- und Landschaftsbau, bilden die künftigen Unternehmerinnen und Unternehmer entsprechend neuesten Erkenntnissen bedarfsgerecht aus. Sie vermitteln vertiefte berufliche Fachqualifikationen und bereiten auf eine verantwortliche Berufstätigkeit und die Meistprüfung vor. 

    2017 haben im Regierungsbezirk Stuttgart 33 Landwirtschaftsmeister/innen, 10 Winzermeister/innen, 27 Obstbaumeister/innen und 66 Gärtnermeister/innen ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen können. Die 2-jährigen Fachschulen in den Fachrichtungen Gartenbau, Weinbau und Oenologie, auch Technikerschule genannt, führen zum Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker/in in der entsprechenden Fachrichtung. Die 2-jährige Fachschule im Fachbereich Hauswirtschaft führt zum Abschluss „Staatlich geprüfte/r hauswirtschaftliche/r Betriebsleiter/in“. Mit dem erfolgreichen Abschluss der 2-jährigen Fachschulen werden zugleich die Fachhochschulreife und die Ausbildereignung erlangt.

    „Durch das durchgängige Bildungssystem der „Grünen Berufe“ - von der Basisausbildung bis zum Studium an der Hochschule oder Universität - ist es gelungen, eine ganzheitliche zukunftsorientierte Ausbildung zu gewährleisten, die aufgrund ihrer Vielseitigkeit für viele Jugendliche eine interessante berufliche Perspektive bietet“ so Regierungspräsident Reimer abschließend. 

    Übersicht der Berufe im Agrarbereich (pdf, 90 KB)

  • Abteilung 1
    04.01.2018
    Flüchtlinge im Regierungsbezirk Stuttgart: Jahresbilanz 2017

    ​Durch die verminderte Anzahl der Flüchtlinge, die 2017 nach Deutschland kamen, passierten auch deutlich weniger Personen die Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEAs) in Baden-Württemberg als in 2016. Waren es 2016 rund 33.000 Flüchtlinge, die um Asyl nachgesucht haben (Erstantragsteller), waren es in diesem Jahr nur noch rund 16.000. Im Regierungsbezirk Stuttgart kamen 2017 rund 3.600 Menschen in die Erstaufnahmeeinrichtungen Ellwangen und Wertheim (inklusive Bewohnerstand 01.01.2017). Das waren 7.500 weniger als im Vorjahr.

    Der signifikante Rückgang der Flüchtlingszahlen hat dem Land Baden-Württemberg die Möglichkeit gegeben, eine Standortkonzeption zu erstellen, in der ein bedarfsgerechtes, zugangsorientiertes und flexibles System der Erstaufnahme entwickelt wurde. Künftig wird hiernach ein Ankunftszentrum und in jedem Regierungsbezirk nur noch eine LEA geführt. Für den Regierungsbezirk Stuttgart ist dies die LEA in Ellwangen. Somit war zu Beginn des Jahres klar, dass die Erstaufnahmeeinrichtung (EA) in Wertheim geschlossen wird. Die Schließung wurde daher im ersten Halbjahr 2017 vorbereitet und im Herbst vollzogen. Im September erfolgte die Verlegung der letzten Flüchtlinge nach Ellwangen bzw. in die Landkreise und zum 15. September schloss die EA ihre Tore.

    „Eine ereignisreiche und gute Zeit, die mit der Schließung der Flüchtlingsunterbringung in Wertheim zu Ende geht“, bilanzierte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Den Abschluss der Einrichtung haben wir gemeinsam mit unseren Partnern erfolgreich gemeistert und auch für den Mitarbeiterkreis des Regierungspräsidiums mit der Eröffnung der neuen Dienststelle vor Ort eine gute Lösung gefunden“, führte er aus.

    Neben der aktuellen Aufnahme, der Betreuung und der Versorgung der Flüchtlinge in den einzelnen Unterkünften war das Jahr 2017 weiter geprägt durch Strukturierung und Organisation. Verschiedenste Themen wurden aufgearbeitet, die in der Hochphase des Flüchtlingszuwachses nur in Ansätzen aufgegriffen werden konnten.

    In Ellwangen konnte zum 1. September mit Zuschüssen einer Bundesinitiative eine Stelle für die Gewaltschutzkoordination geschaffen werden. Deren Ziel es ist, die Sicherheit von Kindern, Frauen und Jugendlichen sowie anderen besonders schutzbedürftigen Personen in der Flüchtlingsunterkunft zu verbessern. Als lokaler Kooperationspartner ist der Kreisdiakonieverband Ostalbkreis involviert.

    „Die gute Zusammenarbeit mit unseren kooperierenden Trägern hat sich in den ver-gangenen zwei Jahren mehr als bewährt“, erläutert Reimer, „hierdurch können immer wieder gemeinsame neue Projekte ins Auge gefasst und problemlos gestaltet werden“.

    Als weitere Ergänzung für die Flüchtlingsarbeit wurde die Stelle des Streetworkers besetzt. Kernaufgabe dieser neuen Institution ist die Verbesserung des gemeinsamen Miteinanders in der Stadt Ellwangen. Sie dient als Ansprechpartner und Netzwerker und gestaltet das soziale Zusammenleben von Bevölkerung und Flüchtlingen.

    „Durch die Besetzung dieser beiden Stellen gelingt es uns, das Zusammenleben mit den Flüchtlingen weiter voranzutreiben und das Miteinander auf allen Ebenen zu verbessern“, betont Reimer.

    „Das zentrale Ziel für das kommende Jahr, wird die weitere Verstetigung der laufen-den Prozesse sein und die Optimierung der Zusammenarbeit der Behörden“, stellt der Regierungspräsident fest. „Die Arbeit mit den Flüchtlingen wird uns auch weiterhin begleiten und vor große Aufgaben stellen. Durch die gemachten Erfahrungen und die gute Kooperation mit allen Beteiligten stellen wir uns auch den künftig anstehenden Anforderungen“, führt Reimer aus.

    Hintergrundinformationen

    Dienststelle Wertheim
    Mit der Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung wurde eine neue Dienststelle in Wertheim eröffnet. Die rund 30 Beschäftigten wurden auf neue Dienstposten umgesetzt und sind jetzt in den Bereichen Organisation, Kommunales, Straßenwesen und Verkehr‚ Luftverkehr und Luftsicherheit  sowie Haushalt und Controlling tätig. Auch  das neue Landesförderprogramm ‚Integrationsmanagement‘ im Rahmen des ‚Paktes für Integration‘ wird in Wertheim abgewickelt.

    Streetworker Ellwangen
    Zum 1. September 2017 konnte als weitere Ergänzung für die Flüchtlingsarbeit Thomas Lechner gewonnen werden, der beim DRK-Kreisverband Aalen e.V. angestellt ist und für seine neue Aufgabe als Streetworker durch das Land Baden-Württemberg finanziert wird. Als gelernter Bankkaufmann ist er bereits seit einigen Jahren in der DRK-Sozialarbeit als stellvertretender Leiter im Allgemeinen Sozialen Dienst tätig. Durch sein Fernstudium in Sozialmanagement und seinen Einsatz als Vertretung einer sozialpädagogischen Mitarbeiterin in der mobilen Kinder- und Jugendsozialarbeit im Frühjahr in Ellwangen konnte er bereits durch seine Motivation, seine Flexibilität und seine Kompetenz überzeugen. Der Streetworker ist Ansprechpartner für Flüchtlinge sowie Bindeglied zwischen der Erstaufnahmeeinrichtung Ellwangen und der Bevölkerung und arbeitet eng mit der Sozial- und Verfahrensberatung zusammen. Er steht in regelmäßigem Kontakt mit den verschiedenen Institutionen innerhalb und außerhalb der LEA sowie den Ehrenamtlichen, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Wöchentlich finden Bürgersprechstunden statt, in denen Fragen zur LEA und der Flüchtlingsarbeit aufgegriffen werden. Informationsveranstaltungen und Besuche in den örtlichen Schulen sorgen für Aufklärung und stellen eine bessere Transparenz in der Bevölkerung her. Der Streetworker ist auch in der  Stadt Ellwangen präsent und steht so den Menschen direkt vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Gewaltschutzkoordinatorin Ellwangen
    Die Finanzierung und die Konzipierung des Projektes „Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt in Flüchtlingsunterkünften“ erfolgt über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen – UNICEF – und vielen weiteren Partnerorganisationen. Bereits 2016 wurde die Bundesinitiative ins Leben gerufen. Bundesweit werden weitere 75 Koordinatorenstellen für Gewaltschutz mit jährlich 40.000 € gefördert. Dem Regierungspräsidium Stuttgart wurden in diesem Zuge Zuschüsse bewilligt, mit der die Stelle für  Gewaltschutzkoordination in der LEA Ellwangen geschaffen werden konnte. Seit Juli ist Rina Pantou in dieser Funktion tätig. Sie steht als  Ansprechpartnerin für Bewohner und Beschäftigte in der LEA zur Verfügung. Bis Ende 2016 war die Diplompädagogin mit griechischen Wurzeln bereits Teil der Sozial- und Verfahrensberatung in der LEA Ellwangen. In den Monaten danach arbeitete sie als Ehrenamtskoordinatorin in der Diakonischen Flüchtlingsarbeit.

    Daten der Flüchtlingsunterbringung
    Von Januar bis Dezember 2017 waren rund  3.000 Menschen in der Einrichtung in Ellwangen untergebracht, aktuell befinden sich dort rund 400 Flüchtlinge. In Wertheim waren von Januar bis Anfang September rund 600 Menschen untergebracht. Die Einrichtung Wertheim wurde zum 15.09.2017 geschlossen.

    Mit insgesamt achtzehn Geburten und keinen Sterbefällen in 2017 vor Ort zeichnete sich auch in den Erstaufnahmeeinrichtungen das Alltagsleben ab.

    Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern haben die Einrichtungen im Regierungsbezirk durchlaufen. Im Dezember setzten sich die Herkunftsländer folgendermaßen zusammen (mit prozentualem Anteil): Afghanistan 0,59 %, Albanien 0,88 %, Algerien 6,55 %, Bosnien-H. 0,07 %, China 1,91 %, Eritrea 8,39 %, Gambia 6,77 %, Georgien 2,14 %, Indien 6,85 %, Irak 0,15 %, Iran 2,43 %, Kamerun 11,41, Korea 0,15 %, Kosovo 0,44 %, Libanon 0,15 %, Mazedonien 0,66 %, Marokko 0,15 %, Nigeria 8,39 %, Pakistan 4,42 %, Russland 1,55 %, Senegal 0,15 %, Serbien 0,59 %, Somalia 0,15 %, Sri Lanka 0,07 %, Sudan 0,15 %, Syrien 26,36 %, Togo 0,15 %, Türkei 8,17 %, Tunesien 0,15 %.

  • Abteilung 3
    03.01.2018
    Förderprogramm Baumschnitt - Streuobst 2017: 1,3 Millionen Euro Fördermittel ausbezahlt
    Über 84.000 Streuobstbäume im Regierungsbezirk Stuttgart geschnitten - 4500 Teilnehmer engagieren sich im Regierungsbezirk Stuttgart für den Erhalt der Streuobstwiesen

    ​Im Regierungsbezirk Stuttgart wurden im Jahr 2017 Fördergelder in Höhe von 1,3 Millionen Euro an die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer des Förderprogramms zum Schnitt von Streuobstbäumen ausbezahlt. Die 4500 Teilnehmerinnen  und Teilnehmer sind in 573 Gruppen organisiert und schnitten von Herbst 2016 bis April 2017 über 84.000 Streuobstbäume. Jeder fachgerecht geschnittene Baum wurde mit 15 Euro gefördert.

    „Ich freue mich sehr, dass so viele Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit ihr Engagement einbringen, um diese wertvolle Kulturlandschaft zu erhalten. Mit dem Förderprogramm wird dieser Einsatz seit dem Jahr 2016 auch monetär unterstützt“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Mit dem auf fünf Jahre ausgelegten Förderprogramm zum Schnitt von Streuobstbäumen unterstützt das Land Baden-Württemberg seit 2015 den fachgerechten Baumschnitt und trägt damit zum Erhalt der Streuobstwiesen bei, die teilweise in einem schlechten Pflegezustand sind. Nur durch einen regelmäßigen, fachgerechten Schnitt können die Streuobstbäume, auch für zukünftige Generationen, erhalten werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstellten im Jahr 2015 zur Aufnahme in das Förderprogramm des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ein Schnittkonzept, nach dem sie innerhalb fünf Jahren ihre Bäume zweimal schneiden.

    „Die Vielfalt der teilnehmenden Gruppen ist groß: unterschiedliche Vereine, Mostereien, Aufpreisinitiativen und Gruppen von Privatpersonen machen mit und schneiden aktuell die Streuobstbäume für den dritten Förderzeitraum“, lobte Reimer.

    Auszahlungsanträge können noch bis 15. April 2018 eingereicht werden. Es sind bereits 20 Anträge mit 1700 geschnittenen Bäumen eingegangen.

    Aktuell führt das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eine Evaluierung des Förderprogramms mittels eines Fragebogens durch. Die Rückmeldungen sollen in den Entscheidungsprozess zur Fortführung der Förderung einfließen.

    Hintergrundinformationen

    Das Landesprogramm besteht seit dem Jahr 2015. Eine Neuaufnahme in das Programm ist derzeit nicht möglich. Die jährliche Auszahlung der Förderung kann nur von Maßnahmenteilnehmerinnen und -teilnehmern beantragt werden, die einen Sammelantrag bis zum 15. Mai 2015 gestellt und eine Bestätigung des Regierungspräsidiums für die Aufnahme in das fünfjährige Förderprogramm erhalten haben.

    Landesweit wurden rund 1.100 Sammelanträge eingereicht mit insgesamt ca. 400.000 Bäumen. Für das Programm stehen für den Zeitraum 2016–2020 rund 12 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr als die Hälfte der Anträge im Land stammt aus dem Regierungsbezirk Stuttgart.

    Verteilung der Sammelantragsteller und Anzahl der durchgeführten Schnitte 2017 in den Landkreisen des Regierungsbezirkes Stuttgart:

    Bild zeigt Tabelle aufgeteilt nach Landkreisen


  • Abteilung 4
    03.01.2018
    LKW Unfall im Bereich der S-21 Baustelle Denkendorf: 2 Fahrspuren in Fahrtrichtung München wieder freigegeben

    ​Die Straßenbauverwaltung teilt mit, dass nach dem Unfall mit einem LKW im Bereich der S-21 Tunnelbaustelle bei Denkendorf seit ca. 15:30 Uhr wieder 2 Fahrstreifen der Autobahn 8 in Richtung München freigegeben sind. Bislang war die A 8 von der Anschlussstelle Esslingen bis zur Anschlussstelle Wendlingen in Fahrtrichtung München vollgesperrt. Der rechte Fahrstreifen (LKW Fahrstreifen) bleibt aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres auf einer Länge von rund 200 m im Baustellenbereich gesperrt. Damit stehen den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung München wieder 2 Fahrstreifen zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    02.01.2018
    Naturschutzgebiet Reußenberg bei Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall) feiert 80-jähriges Jubiläum - Ehemalige Fischweiher werden künftig naturnah genutzt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir werden diese wertvollen Gewässer als Lebensraum für Libellen und Amphibien optimieren. Ein Besuch des Reußenbergs lohnt sich künftig also noch mehr.“
     Der frisch abgelassene Weiher. Foto: Bernd Kunz

    Der Reußenberg bei Crailsheim (Landkreis Schwäbisch Hall) - das erste Naturschutzgebiet im heutigen Regierungsbezirk Stuttgart - steht seit 80 Jahren unter Schutz. Und das aus gutem Grund, denn er ist die bedeutendste Gipsdolinenlandschaft in Baden-Württemberg. Sickerwasser laugt die gipshaltigen Gesteinsschichten im Untergrund aus. Die dadurch entstehenden Hohlräume brechen allmählich, manchmal auch abrupt zusammen. Dolinen, auch Erdfälle genannt, entstehen. Wenn mergelhaltiges, toniges Gestein in die Dolinen rutscht und diese abdichtet, können sich Tümpel und Seen bilden. Solche Dolinenseen, mitunter nur von der Größe eines Tümpels, sind über das ganze Naturschutzgebiet verteilt und werden hier „Lachen“ genannt. Sie verändern sich oder entstehen neu, da die Auslaugung im Untergrund weitergeht. Wo vor einigen Jahrzehnten noch festes Land war, stehen heute abgestorbene Buchen bis zu einem Meter tief im Wasser. Die Grüne und die Neue Lache sind vor etwa 100 Jahren eingebrochen. Die Schwarze Lache ist bereits in einer Landkarte aus dem Jahr 1828 verzeichnet und verlandet allmählich. Andere verlandete Gewässer gleichen inzwischen schon einem Moor. 

    Die Pflanzen- und Tierwelt der Lachen ist einzigartig in Hohenlohe. In der Schwarzen Lache hat sich ein Moorbirken-Bruchwald mit teils dichten Torfmoospolstern angesiedelt. Die jüngeren Lachen prägen Großseggenriede aus Sumpf-, Schnabel- oder Steifer Segge. Darin fallen die hübschen Gelben Schwertlilien auf. Besonders geschützt ist das im Juli mit tiefroten Blütensternen blühende Sumpfblutauge, das hier eines seiner wenigen Vorkommen im nördlichen Württemberg hat. In den Tümpeln finden Ringelnattern, Frösche und Molche wertvolle Lebensräume. Zahlreiche Libellen, darunter seltene Arten wie Falkenlibelle, Großes Granatauge oder Speer-Azurjungfer, können hier beobachtet werden.

    Pünktlich zum 80-jährigen Bestehen des Naturschutzgebiets hat sich ein alter Wunsch der Naturschützer erfüllt, der bereits vom damaligen Leiter der staatlichen Naturschutzstelle, Hans Schwenkel, geäußert wurde, bevor das Schutzgebiet 1937 ausgewiesen wurde: der obere und untere Reußenbergweiher wurden dieses Jahr abgefischt, vorübergehend abgelassen und aus der Nutzung entlassen. 

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir ziehen mit der Forstverwaltung, die die Weiher verwaltet, an einem Strang und werden diese wertvollen Gewässer als Lebensraum für Libellen und Amphibien optimieren. Ich kann Ihnen den Besuch unseres ältesten Naturschutzgebietes nur empfehlen - und mit der Umnutzung der Weiher lohnt sich der Besuch noch mehr“, so Reimer. 

    Hierfür ist ein Management vorgesehen, das nicht nur den Weiher dauerhaft erhält, sondern durch welches letztendlich auch die Dynamik großer Fließgewässer oder natürlicher Seen mit wechselnden Wasserständen im Uferbereich simuliert wird: man lässt das Wasser für einen gewissen Zeitraum ab. Bereits in diesem Frühjahr geschah dies beim unteren Reußenbergweiher. Der Teichboden trocknete aus und der Schlamm zersetzte sich. Schon nach zwei Monaten hatte sich eine Teichbodenflora mit besonderen Pflanzenarten angesiedelt, wie dem Froschlöffel und dem gefährdeten Strand-Ampfer. Die Samen der Arten haben seit vielen Jahren im Teichschlamm überdauert und auf den Augenblick des Trockenfallens „gewartet“ - eine besondere Anpassung der Arten an diesen Lebensraum. Der obere Reußenbergweiher wurde jetzt im Herbst abgelassen und bleibt den Winter über leer, damit der Schlamm ausfrieren und sich zersetzen kann. Die Weiher sollen im nächsten Frühjahr wieder mit Wasser befüllt - im Fachjargon „bespannt“ -, aber nicht wieder mit Fischen besetzt werden. So können sich die Gewässer zu ungestörten Lebensräumen für Libellen, Amphibien und Co. entwickeln. Ein Ablassen und Wiederbespannen in regelmäßigem Turnus ist für die Weiher auch in Zukunft wichtig, damit sie nicht verschlammen.

    Hinweise für Besucher des Naturschutzgebiets: 

    Das Naturschutzgebiet liegt rund fünf Kilometer nordwestlich von Crailsheim. Es ist gut von Maulach im Süden oder Triensbach im Norden zu erreichen. Im Gebiet sind verschiedene Rundwanderstrecken ausgeschildert. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass aus Naturschutzgründen das Entnehmen von Pflanzen und Tieren, das Befahren des Gebiets sowie Zelten und Lagern verboten sind.


    Im Frühjahr abgelassener Reußenbergweiher. Der austrocknende Schlamm am Teichboden bekommt Risse. Foto: Bernd Kunz


    Zwei Monate später hat sich eine spezielle Teichbodenflora angesiedelt. Foto: Bernd Kunz


  • Abteilung 1
    02.01.2018
    Sternsinger besuchen erstmals die LEA Ellwangen
    Pressevertreter sind für Mittwoch, 3. Januar 2018, 14 Uhr herzlich eingeladen

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    bereits in der Advents- und Weihnachtszeit wurden den Bewohnern der LEA Ellwangen Traditionen und Bräuche rund um die Feiertage näher gebracht. Nun werden auf Einladung der LEA Leitung erstmals die Sternsinger zu Gast in der LEA in Ellwangen sein. 

    Die Presse ist zu diesem Besuch ganz herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt am Gebäude 90 (in der Kinderbetreuung). Bitte kommen Sie vorab zu Pforte, Sie werden von dort abgeholt und zum Gebäude 90 gebracht. 

    Wir laden Sie herzlich ein am

    Mittwoch, 3. Januar 2018 um 14:00 Uhr
    LEA Ellwangen (Treffpunkt Pforte LEA Ellwangen 13:45 Uhr)
    Georg-Elser-Straße 2
    73479 Ellwangen 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

    Mit freundlichen Grüßen Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711 904-10002

  • Abteilung 1
    02.01.2018
    Änderung des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes (LTMG)
    Kopplung des vergabespezifischen Mindestentgelts an den bundesgesetzlichen Mindestlohn vermeidet Rechtsunsicherheiten und schafft Transparenz

    Das Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) regelt seit 1. Juli 2013 die Tariftreue und die Mindestentgelte bei öffentlichen Aufträgen in Baden-Württemberg. Es verpflichtet Auftragnehmer bei öffentlichen Aufträgen dazu, sich an geltende Tarifregelungen zu halten und ein Mindestentgelt (bisher 8,50 Euro) zu bezahlen. Anwendung findet das Gesetz bei öffentlichen Aufträgen von Landesbehörden, Kommunen oder sonstigen öffentlichen Auftraggebern ab einem Auftragswert von 20.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) in Baden-Württemberg. 

    Nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) galt in Deutschland seit dem 1. Januar 2017 ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro brutto je Zeitstunde. Das vergabespezifische Mindestentgelt nach dem LTMG wich damit vom gesetzlichen Mindestlohn ab. Der bundesgesetzliche Mindestlohn gilt aber für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Er ist damit von den Unternehmen auch im Rahmen öffentlicher Aufträge grundsätzlich gegenüber ihren Beschäftigten zu beachten. 

    Um das LTMG dauerhaft an die Höhe und sonstigen Vorgaben des bundesgesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz zu koppeln, wurde das LTMG in § 4 neu gefasst (Gesetzblatt von Baden-Württemberg vom 30. November 2017, Seite 597). Damit entsprechen sich künftig das vergabespezifische Mindestentgelt nach dem LTMG und der bundesgesetzliche Mindestlohn. Einer eigenständigen Festsetzung des vergabespezifischen Mindestentgelts bedarf es nicht mehr. Dadurch werden Rechtsunsicherheiten vermieden und mehr Transparenz geschaffen.

    Die Servicestelle beim Regierungspräsidium Stuttgart informiert Unternehmen und Arbeitnehmer zum LTMG. Der Gesetzestext, Entgeltregelungen aus den relevanten Tarifverträgen und eine FAQ-Liste sind unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Wirtschaft/Tariftreue/Seiten/default.aspx zu finden. Auch die aktuellen Muster für die Abgabe der Tariftreue- und Mindestentgelterklärungen, mit denen Auftragnehmer die Einhaltung des LTMG gegenüber dem Auftraggeber dokumentieren, sind unter diesem Link erhältlich. Diese wurden an die neue Gesetzeslage angepasst. 

    Über aktuelle Änderungen auf der Homepage und Änderungen bei den Mustererklärungen informiert die Servicestelle per Newsletter, welcher derzeit von etwa 130 öffentlichen Auftraggebern und Unternehmern genutzt wird. Anmeldung zum Newsletter per E-Mail an: servicestelle_ltmg@rps.bwl.de 

  • Abteilung 9
    02.01.2018
    Winterliche Grippewelle breitet sich in Baden-Württemberg aus: Influenzanachweise überall im Land
    Landesgesundheitsamt rät weiterhin zur Impfung
     Influenza-Meldungen nach Meldekreis Baden-Württemberg, Meldewoche 40-52, Stand: 02.01.2018, 10:00 Uhr, Quelle: RPS

    ​Entsprechend der winterlichen Jahreszeit breitet sich die Influenza in Baden-Württemberg landesweit aus. Aus nahezu allen Land- und Stadtkreisen sind mittlerweile Fälle gemeldet, einzig aus Baden-Baden wurden noch keine laborbestätigten Fälle von echter Virusgrippe übermittelt. Vom Säugling bis ins hohe Alter sind alle Altersgruppen betroffen. Die höchsten Neuerkrankungsraten werden derzeit bei Kindern im Kindergartenalter und bei Personen über 70 Jahren registriert. Leider sind auch erste Influenza-Todesfälle in Baden-Württemberg zu beklagen. Zwei Personen im achten Lebensjahrzehnt verstarben an Virusgrippe, eine Person war ungeimpft, in einem Fall konnte der Impfstatus bislang nicht erhoben werden.

    Die aktuelle Situation in BW entspricht damit dem aktuellen europaweiten Trend der Influenza-Nachweise. Aktuell werden europaweit Influenza A (H3N2) und Influenza B (Yamagata-Linie) als dominante Erreger beobachtet.
    Quelle: http://flunewseurope.org/

    Das Landesgesundheitsamt bekräftigt die Empfehlung, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Nach der Influenza-Impfung benötigt der Körper 10-14 Tage bis er gezielt Abwehrkräfte mobilisiert und Antikörper gebildet hat.

    Bei Verdacht auf einen schweren Verlauf einer Influenza-Erkrankung oder wenn ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht, wie hohes Lebensalter, Vorerkrankungen oder vorliegende Schwangerschaft, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden und eine antivirale Therapie erwogen werden. Eine Therapie mit antiviralen Arzneimitteln sollte so früh wie möglich, das heißt innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome, begonnen werden.

    Hinweis: Auch in den traditionellen Urlaubszielen steigt die Influenzaaktivität an.

    Schweiz: Grippeähnliche Erkrankungen sind schweizweit weit verbreitet, mit zunehmender Häufigkeit.
    Quelle: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/mensch-gesundheit/uebertragbare-krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/saisonale-grippe---lagebericht-schweiz.html

    Aus Frankreich wird über eine starke Zunahme der Influenza berichtet. In France Métropolitaine = Mutterland ohne Überseegebiete herrscht A/H1N1 vor.
    Quelle: https://www.grippenet.fr/fr/nouveaute/2017/12/20/activite-grippe-201750/

    Spanien verzeichnet ebenfalls einen Anstieg. Aus den Provinzen am Mittelmeer und aus Nordostspanien wird von einer epidemischen Ausbreitung mit zunehmender Influenzaaktivität berichtet.
    Quelle: http://vgripe.isciii.es/inicio.do

    Hintergrundinformationen:

    Meldezahlen zu Influenza beziehen sich auf Influenzavirus-Nachweise und Influenza-Erkrankungen im epidemiologischen Zusammenhang. Es ist davon auszugehen, dass wird nur bei einem kleinen Teil von Patienten eine Influenza-Diagnostik veranlasst wird. Der Umfang hängt stark von der öffentlichen Aufmerksamkeit und dem diagnostischen Vorgehen ab, die beide in verschiedenen Jahren und Regionen sehr unterschiedlich sein können. Aus diesen Gründen spiegeln die Meldezahlen den zeitlichen Verlauf einer Grippewelle mit zusätzlichen wichtigen Einzelfallinformationen wider, aber nicht die regionale Verteilung der Krankheitslast in der Bevölkerung.

    Influenza-Fälle/100.000Einwohner Baden-Württemberg nach Altersgruppe Meldewoche 40-52, Stand: 02.01.2018, 10:00 Uhr, Quelle: RPS
     Influenza-Fälle/100.000Einwohner Baden-Württemberg nach Altersgruppe Meldewoche 40-52,
    Stand: 02.01.2018, 10:00 Uhr
    Influenza-Meldungen nach Erreger Baden-Württemberg Meldewoche 40-52, Stand: 02.01.2018 , 10:00 Uhr, Quelle: RPS
    Influenza-Meldungen nach Erreger Baden-Württemberg Meldewoche 40-52,
    Stand: 02.01.2018 , 10:00 Uhr
     

  • Abteilung 1
    29.12.2017
    Neues Geldwäschegesetz bringt zahlreiche Änderungen - Regierungspräsident Wolfgang Reimer nimmt betroffene Unternehmen in die Pflicht
    Unternehmen müssen bei nachhaltigen und groben Verstößen nicht nur mit empfindlichen Geldbußen rechnen sondern zusätzlich eine Untersagung ihres Gewerbes befürchten

    ​Am 26. Juni 2017 trat das neue Geldwäschegesetz in Kraft, welches zahlreiche Änderungen mit sich brachte. Das Gesetz gilt für Unternehmen im Nichtfinanzsektor, unter anderem für Immobilienmakler und Güterhändler (beispielsweise Kfz-Händler oder Juweliere). Das Regierungspräsidium Stuttgart überprüft die Unternehmen als zuständige Aufsichtsbehörde zwischenzeitlich auch nach der neuen Rechtslage.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lobt die wertvolle und wichtige Arbeit, welche im Bereich der Geldwäscheprävention nun seit bereits über sieben Jahren geleistet wird. „Es ist erfreulich, dass sich viele Unternehmerinnen und Unternehmer um eine gewissenhafte Umsetzung ihrer Pflichten nach dem Geldwäschegesetz bemühen“, erklärte Reimer. Gleichzeitig nimmt er aber auch die Unternehmen in die Pflicht, welche das Gesetz bisher nicht zufriedenstellend beachtet haben: „Wer durch die Nichtbeachtung seiner Sorgfaltspflichten Profit erzielen will, sollte wissen, dass die Sanktionsmöglichkeiten hoch sind. Durch die regelmäßig durchgeführten, verdachtsunabhängigen Kontrollen und durch die Sanktionsmöglichkeiten, die von empfindlichen Geldbußen bis zur Untersagung eines Gewerbes reichen können, trägt das Regierungspräsidium dazu bei, illegales Handeln aufzudecken und zu bekämpfen“, so der Regierungspräsident.

    Zu den wesentlichen Änderungen im Geldwäschegesetz gehört die Installation eines umfassenden Risikomanagements, welches beispielsweise die Erstellung einer unternehmensspezifischen Risikoanalyse beinhaltet. Für Güterhändler wurde zudem die Höhe von Barzahlungen, bei denen sie allgemeine Kundensorgfaltspflichten einzuhalten haben von 15.000 Euro auf 10.000 Euro herabgesetzt. Des Weiteren werden die Kundensorgfaltspflichten bei Güterhändlern nun auch bei Barauszahlungen von 10.000 Euro oder mehr ausgelöst. Bisher waren nur die Bareinnahmen von dieser Regelung betroffen.

    Ebenfalls von großer Bedeutung sind die Änderungen im Bereich des Verdachtsmeldewesens. Bisher musste das Unternehmen bei einem Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung sowohl dem Bundeskriminalamt als auch der zuständigen Strafverfolgungsbehörde eine Verdachtsmeldung schicken. Mit Inkrafttreten des neuen Geldwäschegesetzes hat das Unternehmen jetzt nur noch eine Verdachtsmeldung zu tätigen. Diese ist an die dafür neu gegründete Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) zu richten, welche beim Zoll angesiedelt ist. Zur Tätigung der Meldung ist eine einmalige Registrierung nötig. Die Meldung kann unmittelbar danach über ein abgesichertes Web-Portal des Zolls getätigt werden. In Ausnahmefällen ist weiterhin eine Meldung per Fax möglich. Weitere Informationen hierzu können auf der Homepage der FIU unter http://www.zoll.de/DE/Der-Zoll/FIU/fiu_node.html abgerufen werden.

    Im Rahmen der Änderung wurden die bisher 17 Bußgeldtatbestände auf nun 64 Tatbestände erweitert. Ebenso wurde der Bußgeldrahmen von bisher maximal 100.000 Euro pro Verstoß auf nun maximal fünf Millionen Euro erhöht. Alternativ kann das Bußgeld auch 10 Prozent des Gesamtumsatzes betragen, den das betroffene Unternehmen im vorausgegangenen Geschäftsjahr erzielt hat. Beachtenswert ist die nun gesetzlich normierte Vorgabe an die Aufsichtsbehörden, unanfechtbare Bußgelder und sonstige bestandskräftige Maßnahmen nun auf deren Homepage zu veröffentlichen. Dies könnten die betroffenen Unternehmen noch weitaus mehr missbilligen als eine hohe Geldstrafe.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes insgesamt sieben bestandskräftige Maßnahmen in den Branchen Kfz-Handel sowie Schmuck- und Uhrenhandel anonymisiert auf seiner Homepage unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Service/Bekanntmachung/Seiten/default.aspx veröffentlicht. Es geht dabei insbesondere um festgesetzte Zwangsgelder gegen Unternehmen, welche sich weigern, bestimmte Unterlagen und Informationen vorzulegen.

    In Deutschland werden nach Expertenmeinung jährlich ungefähr 100 Milliarden Euro aus dem kriminellen Milieu in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust. Geldwäschehandlungen können z. B. auch durch den Immobilienhandel oder den Edelmetallhandel erfolgen. Umso wichtiger ist es, dass die davon betroffenen Unternehmen das Geldwäschegesetz kennen und sich zu schützen wissen.

    Weitere Informationen zum Geldwäschegesetz erhalten die betroffenen Unternehmen auf der Homepage der Regierungspräsidien Baden-Württemberg (https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Geldwaesche.aspx).

  • Abteilung 1
    28.12.2017
    Zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 im RP Stuttgart
    Wichtiger Schritt in Richtung klimaneutrale Landesverwaltung
     Logo Energiemanagementsystem

    ​Im Jahr 2015 hatte das Regierungspräsidium Stuttgart, ebenso wie die anderen Re-gierungspräsidien und weitere Behörden des Landes, zugesagt, ein Energiemanagementsystem nach den Anforderungen der DIN EN ISO 50001 im Hauptgebäude in Stuttgart-Vaihingen, einzuführen. Damit möchte die Behörde einen Beitrag zum gemeinsamen Ziel der weitgehend klimaneutralen Gestaltung der Landesverwaltung bis 2040 leisten.

    Im Frühjahr 2016 war es dann soweit: Das Energiemanagementsystem des Regierungspräsidiums wurde von zwei externen Gutachtern geprüft und anschließend zertifiziert.

    Seitdem ist einiges passiert und das RP Stuttgart arbeitet kontinuierlich daran, energierelevante Aspekte noch mehr in seine Entscheidungen und in den Arbeitsalltag zu integrieren. Der strukturierte Managementansatz hilft dabei, die Hauptenergieverbraucher besser identifizieren zu können und daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten. So konnte der jährliche Stromverbrauch seit 2013, unter anderem durch Optimierungen von Laufzeiten technischer Anlagen und die Umstellung auf LED-Beleuchtung, um knapp 10 % reduziert werden. Der Heizenergieverbrauch konnte im Vergleich zu 2013 um knapp 5 % gesenkt werden. Bei der Prüfung von Energiesparpotenzialen hat sich außerdem gezeigt, dass neben baulichen und technischen Optimierungen, das bewusste Verhalten eines jeden Einzelnen ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Systems und die Verbesserung der energetischen Leistung (Energieverbrauch) ist.

    Beispiele für in den Jahren 2016 und 2017 ergriffene Maßnahmen sind:

    • Umstellung auf LED-Beleuchtung, teilweise mit Präsenzmeldern
    • Austausch elektrischer Geräte durch energieeffiziente Modelle (z.B. Klimageräte)
    • Optimierung der Einstellungen an der Gebäudeleittechnik (z.B. Verkürzen der Laufzeiten der Lüftungsanlagen)
    • Mitarbeitersensibilisierung durch Schulungen


    Die Wirksamkeit des Energiemanagementsystems wird jährlich in Form von externen und internen Audits überprüft. Dass das RP Stuttgart bei diesen Auditierungen bislang immer gute Ergebnisse erzielen konnten, ist zu einem großen Teil der positiven Grundhaltung und der Unterstützung durch die einzelnen Beschäftigten zu verdanken.

    Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss kontinuierlich an der Verbesserung der energetischen Leistung gearbeitet werden. Die Einführung eines Energiemanagementsystems war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

    Hintergrundinformationen


    Die Einführung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001 ist grundsätzlich freiwillig. In Baden-Württemberg sind bereits alle Landesministerien sowie 10 weitere Behörden zertifiziert. Durch organisatorische und technische Maßnahmen wird eine langfristige Verbesserung der energetischen Leistung angestrebt. Die Wirksamkeit von Energiemanagementsystemen wird regelmäßig in Form von Externen und Internen Audits überprüft. Re-Zertifizierungen werden nach neuer Akkreditierung gemäß ISO 50003 durchgeführt.

    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Service/Documents/RPS_Energiemanagement.pdf.

  • Abteilung 1
    28.12.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestellt Gerhard Kieninger als neue ehrenamtliche Ansprechperson für das Ombudswesen in der Flüchtlingsaufnahme ins Amt
    Reimer: „Ich bin froh, dass wir Gerhard Kieninger als neue Ombudsperson gewinnen konnten. Er bringt die besten Voraussetzungen für dieses Amt mit.“
     Antrittsbesuch Herr Kieninger (rechts, links LEA-Leiter Berthold Weiß) in der LEA Ellwangen, Foto RP Stuttgart, Fotograf Gerd Höflacher

    ​Bereits im Sommer 2017 zeichnete sich im Bereich des Ombudswesen in der Flüchtlingsaufnahme ein Wechsel ab. In der vergangenen Woche konnte Regierungspräsident Wolfgang Reimer nun die neue Ombudsperson für den Regierungsbezirk Stuttgart bestellen. Heute (am 28. Dezember) war Herr Kieninger auf Antrittsbesuch in der LEA Ellwangen, wo ihn LEA-Leiter Berthold Weiß herzlich empfing.

    „Mit Gerhard Kieninger erhält die Flüchtlingsarbeit im Regierungsbezirk kompetente Unterstützung“, erklärte Reimer. „Ich bin froh, dass wir ihn für dieses Amt gewinnen konnten. Mit seinem außerordentliche ehrenamtlichen Engagement und seiner Berufserfahrung bringt Gerhard Kieninger die besten Voraussetzungen für sein neues Amt mit“, führte der Regierungspräsident aus.

    Gerhard Kieninger wurde 1961 geboren. Er war 28 Jahre lang bis 2016 Bürgermeister der Stadt Niederstotzingen. Seit 2012 ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Regionalverbands Ostwürttemberg. Für sein soziales Engagement in langjähriger Vereins- und Gremienarbeit erhielt er 2016 die Martinus-Medaille der Diözese Stuttgart-Rottenburg, das Goldene Verdienstkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Heidenheim, sowie 2015 die Silberne Verdienstmedaille des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg und des Deutschen Roten Kreuzes.

    Gerhard Kieninger wurde bis zum 31. Juli 2019 zur ehrenamtlichen Ansprechperson für das Ombudswesen bestellt. Seine Vorgängerin, Susanne Löffler, ist zum 31. Juli 2017 nach Ende der zweijährigen Amtszeit aus dem Amt ausgeschieden.

    Die Ombudsstelle ist Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für Flüchtlinge und ehrenamtlich engagierte Bürger in Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in Baden-Württemberg während der Erstaufnahme. Aufgabe der ehrenamtlichen Ansprechperson im Regierungsbezirk Stuttgart ist es, neben den Mitarbeitern der Verwaltung sowie der Sozial- und Verfahrensberatung in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen als unabhängiger Kontakt für Helfer und Flüchtlingen zu agieren. In dieser Funktion arbeitet die Ansprechperson im Regierungsbezirk eng mit der Ombudsperson des Landes beim Innenministerium zusammen. Die Aufgabe umfasst das Aufgreifen von aktuellen Vorgängen, die Vermittlung bei Konflikten und das Weitertragen von Anliegen zwischen ehrenamtlichen Helfern, hauptamtlichen Verwaltungen und Personal und auch von Flüchtlingen.

    Die Auswahl und die Bestellung der vier ehrenamtlichen Ansprechpartner – eine Person je Regierungsbezirk - erfolgt durch die jeweiligen Regierungspräsidien.

  • Abteilung 9
    28.12.2017
    Silvesterfeuerwerk in Baden-Württemberg: Vorsicht beim farbenfrohen Spektakel
    Eltern sollten Ihre Kinder vor Lärm und Gefahren durch Feuerwerk schützen

    ​Zum Jahresausklang dürfen oftmals auch Kinder einmal länger aufbleiben. Für den Nachwuchs ist das Feuerwerk zu Silvester ein besonderes Spektakel. Doch Böller und Knaller sind auch eine Gefahr für die Ohren. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche. Eltern sollten als Lärmwächter einen Hörschaden bei Kindern vermeiden.

    Neben Brand-, Augen- und Wundverletzungen treten Hörschädigungen besonders häufig auf. Laut der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) erleiden jährlich über 8.000 Menschen bei den Feiern ins neue Jahr Verletzungen des Innenohrs (Quelle: https://www.biha.de/media/Presse-Informationen/171208_PM_Silvester.pdf).

    Schon ein kurzer Knall oder eine Explosion kann zu einer Schädigung des Gehörorgans mit Ohrklingeln (Tinnitus), schlagartiger Hörminderung oder gar Hörverlust führen. Am Silvester- und Neujahrstag sind Eltern deshalb als Lärmwächter für ihre Kinder besonders gefordert. Auch Kinder sollten wissen, wie empfindlich ihre Ohren sind und wie gefährlich Lärm sein kann.

    Das Landesgesundheitsamt empfiehlt deshalb:

    Kinder von Silvesterknallern und -raketen fernhalten.
    Ohren von Kindern schützen, beispielsweise mit Ohrstöpseln.
    Knaller nur im Freien abbrennen.
    Feuerwerkskörper niemals unmittelbar in der Nähe von Menschen, insbesondere Kindern zünden oder gar in Menschenansammlungen werfen.
    Feuerwerkskörper sicher aufbewahren, vor Kindern geschützt und stets getrennt von Zündhölzern oder Feuerzeugen.
    Kinder niemals mit Feuerwerkskörpern hantieren lassen
    Unmittelbar einen Arzt aufsuchen, wenn das Kind über Klingeln in den Ohren oder Ohrensausen klagt.

    Verletzungen durch Feuerwerkskörper  Patienten mit Verbrennungen und Augenverletzungen füllen regelmäßig die Notfallambulanzen. Ursache hierfür ist oft unsachgemäßer und unvorsichtiger Umgang mit Feuerwerkskörpern. Deshalb nur Produkte kaufen, die eine BAM-Kennzeichnung der Bundesanstalt für Materialprüfung aufweisen.  Auf die Veröffentlichung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hierzu weisen wir hin:

    http://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/silvesterfeuerwerk-blindgaenger-keinesfalls-nochmals-anzuenden/

  • Abteilung 5
    27.12.2017
    Regierungspräsidium weist neue Naturschutzgebiete „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ und „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ (Landkreise Heidenheim und Göppingen) aus
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Naturschutzgebiete sind Investitionen in die Zukunft und ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt.“
     Naturschutzgebiet „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ Foto: Depner / RP Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium hat in diesen Tagen zwei neue Naturschutzgebiete in den Landkreisen Heidenheim und Göppingen in der Nähe von Söhnstetten ausgewiesen: „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ mit einer Größe von 101,4 Hektar und „Kutschenberg-Heuschlaufenberg-Stürzelberg“ und Göppingen mit 76,3 Hektar.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte: „Die Ausweisung der beiden Naturschutzgebiete ist ein erster Schritt, die beeindruckende Heidelandschaft auf der Heidenheimer Alb dauerhaft zu erhalten und zu entwickeln. Naturschutzgebiete sind Investitionen in die Zukunft und ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt“, betonte Reimer.

    „Der Naturschutzgebietsstatus ist auch ein Beitrag gegen das Artensterben und den zunehmenden Verlust von Biotopen. Einen nachhaltigen Schutz für seltene und bedrohte Pflanzen und Tiere erreichen wir sehr wirkungsvoll, indem wir solche Gebiete ausweisen.“

    Die Schutzgebietsverordnungen werden demnächst im Gesetzblatt verkündet und treten nach einer zweiwöchigen Auslegungsfrist in Kraft.

    Mit den beiden neuen Naturschutzgebieten wächst die Zahl der Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart auf 259.

    Hintergrundinformationen


    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist als höhere Naturschutzbehörde dafür zuständig, Naturschutzgebiete auszuweisen und damit Lebensräume seltener Pflanzen und Tiere sowie Landschaften von besonderer Eigenart und Schönheit zu erhalten. Die beiden auf der Heidenheimer Alb gelegenen Gebiete werden den Anforderungen an ein Naturschutzgebiet mehr als gerecht: Über 650 Pflanzen- und Tierarten konnten nachgewiesen werden, wovon einige in den Roten Listen der gefährdeten Pflanzen und Tiere aufgeführt sind. Besonders hervorzuheben sind Katzenpfötchen, Küchenschelle sowie verschiedene Enzian- und Orchideenarten. Schmetterlinge wie Rotbraunes Wiesenvögelchen, Heuschrecken wie Rotflügelige Schnarrschrecke und Vögel wie Milane und Neuntöter haben hier ihr Refugium. Zudem halten sich regelmäßig Fledermäuse in den Gebieten auf.

    Zentrales Schutzgut sind Wacholderheiden und wacholderfreie Kalkmagerrasen in vielfältiger Ausprägung. Sie machen in ihrer guten und charakteristischen Ausbildung die Eigenart und Schönheit der Umgebung von Söhnstetten aus. Im Landkreis Heidenheim sind solche Heiden zwischen 1960 und 1990 um 40 Prozent zurückgegangen. Hauptursachen sind mangelnde Nutzung, Aufforstung, Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung und Überbauung. Angrenzend an die Heiden kommen weitere hochwertige Lebensräume vor, wie Blumenwiesen (mageren Flachland-Mähwiesen) und sogenannte Buchenalthölzer. Dabei handelt es sich zum Teil um ehemalige Weidewälder mit vielen eindrucksvollen, oft mehrstämmigen, alten Buchen, die reichlich Totholz und Baumhöhlen aufweisen. Dieses Mosaik an Lebensräumen ist die Grundlage für den Artenreichtum und nicht zuletzt für ein schönes Landschaftsbild.

    Eine Heidelandschaft ist nicht selbstverständlich. Damit die Landschaft so schön und artenreich bleibt, muss sie wie bisher naturverträglich genutzt und gepflegt werden. In den Naturschutzgebieten heißt das konkret: Wacholderheiden und Magerrasen werden beweidet, damit sie nicht zuwachsen. Schafherden mit Wanderschäfer und Hütehunden ziehen regelmäßig über die Heideflächen. Die Schafe fressen das Gras kurz und beugen der Verbuschung vor. Sollten doch einmal Gehölze aufkommen, dann knabbern Ziegen sie ab oder es erfolgt eine ergänzende Pflege von Hand. Gerade in Naturschutzgebieten kann die Naturschutzverwaltung die Landschaftspflege finanziell über die Landschaftspflegerichtlinie optimal fördern und sich auf diese Weise zusammen mit den Bewirtschaftern für den Erhalt und die Entwicklung der Landschaft einsetzen.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass zum Schutz von Lebensräumen, Pflanzen und Tieren Regeln zu beachten sind, die in den Naturschutzgebiets-Verordnungen aufgeführt sind. Zum Beispiel dürfen die Naturschutzgebiete nur auf den vorhandenen Wegen betreten werden; Fahrradfahren ist in freier Landschaft auf befestigten Wegen, im Wald auf befestigten Wegen von mindestens 2 m Breite erlaubt. Verboten ist es, Pflanzen zu pflücken und zu zertreten, Tiere zu fangen, Hunde frei laufen zu lassen, zu picknicken, Feuer zu machen oder zu grillen sowie Abfälle wegzuwerfen. Die Naturschutzgebiete laden zur ruhigen Naherholung und Naturbeobachtung ein und können auf vorhandenen Wegen erwandert und erlebt werden.


    Wacholderheide im Naturschutzgebiet „Bullenberg-Dudelberg-Stockhau“ Depner / RP Stuttgart
  • Abteilung 5
    22.12.2017
    Naturschutzgebiet Jusi bei Kohlberg (Landkreis Esslingen) feiert 25-jähriges Jubiläum
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Ausblick ist grandios und erdet. Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie eine Winterwanderung auf den Jusi.“
     Der Bergsporn des Jusis über Kohlberg, Aufgenommen 1991, kurz vor der Unterschutzstellung. Die Hänge waren weitgehend gehölzfrei. Dieser Zustand wird wieder angestrebt. Luftbild: RP Stuttgart

    ​Wer kennt ihn nicht, den „Jusi“, den mystisch anmutenden Ausläufer der Schwäbischen Alb, den Kohlberger Hausberg, der mit seinen kahlen Flanken weit ins Land leuchtet? 1992 hat das Regierungspräsidium Stuttgart den Jusi, zum Naturschutzgebiet ernannt.

    „25 Jahre ist das nun her. Gründe gab und gibt es genug“, sagt Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Der Jusi ist als ehemaliger Vulkanschlot eine große geologische Besonderheit, er weist schutz- und pflegebedürftige Lebensräume wie Halbtrockenrasen auf und er ist ein Refugium zahlreicher, gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Und auch die Menschen zieht es immer wieder herauf. Der Ausblick ist grandios und erdet.“ Nachdem auf dem Jusi neben der Beweidung mit der Ziegenherde des Schwäbischen Albvereins in den letzten Jahren umfangreiche Erstpflege- und Nachpflegearbeiten durchgeführt wurden, seien die Berghänge wieder weitgehend offen und gewährten freie Aussicht. Reimer: „Überzeugen Sie sich selbst und machen Sie eine Winterwanderung auf den Jusi.“

    Als das Naturschutzgebiet vor 25 Jahren ausgewiesen wurde, galt es, Vegetationsschäden und Bodenerosion am Aufstiegsweg zu stoppen. Das Regierungspräsidium sanierte daraufhin den Wanderweg, schloss die Wegabschneider und befestigte den Weg an den steilsten Stellen mit Stufen. In den letzten Jahren war aber vor allem der Gehölzaufwuchs auf den Halbtrockenrasen zu einem Problem geworden. Große Anstrengungen waren nötig, um die vielerorts mit Büschen und Bäumen zugewachsenen und teils sehr steilen Hänge wieder freizubekommen. Doch genau dies ist für den Erhalt der Biologischen Vielfalt in Kohlberg von herausragender Bedeutung. Denn nur durch die Erhaltung und Wiederausdehnung kurzrasig offener Magerrasen kann sichergestellt werden, dass dort seltene Arten wie der Schwarzfleckige Ameisenbläuling oder die Blauflügelige Ödlandschrecke überleben. Für den Erhalt der Offenlandbiotope ist großer Einsatz erforderlich. Die Naturschutzverwaltung setzt verstärkt auf Schaf- und Ziegenbeweidung. Mit Erfolg: Die geländetauglichen tierischen Rasenmäher fressen das Gras ab und beugen so erneuter Verbuschung vor. Ziegen knabbern zudem auch Gehölze ab. Um die Flächen effektiv offen zu halten oder wieder zu öffnen, muss jedoch zusätzlich von Hand und mit Maschineneinsatz gepflegt werden. Aber das lohnt sich nun auch. Tiere,  der Landschaftspflegetrupp des Regierungspräsidiums und des Schwäbischen Albvereins, fleißige Helfer der Ortsgruppe Kohlberg  vom Albverein sowie viele weitere Beteiligte arbeiten am Jusi Hand in Hand oder besser Maul in Hand.

    Wanderer können sich jetzt wieder an der freien Aussicht freuen und die lichtbedürftigen Pflanzen- und Tierarten der Halbtrockenrasen haben eine Chance zu überleben. Viele dieser Pflanzen blühen zwar jetzt nicht und die meisten Tiere halten Winterruhe, aber ein paar verblühte Disteln, den Thymian oder die Dornige Hauhechel lassen sich sehen. Diese Pflanzen werden von den Schafen nicht gefressen, da sie dornig sind oder ihnen nicht schmecken. An die Halbtrockenrasen grenzt ein naturnaher Laubwald an, der ebenfalls zum Naturschutzgebiet Jusi gehört. Hier blühen im Sommer Türkenbundlilien und Orchideen wie Stattliches Knabenkraut, Rotes und Weißes Waldvögelein.

    Hintergrundinformationen

    Tipps für Winterwanderer:
    Die Feiertage zum Jahreswechsel stehen bevor. Warum nicht einen Ausflug zum Jusi machen? Auf gut angelegten Wegen den Gipfel ersteigen und den Ausblick ins Albvorland genießen? Sich an den Informationstafeln des Gustav-Ströhmfeld-Wegs über Natur und Landschaft informieren? An der Feuerstelle (mit Schutzhütte) nahe des Jusigipfels eine Weihnachtswurst braten?

    Start ist in Kohlberg, das von Metzingen (Bahnstation) oder Neuffen (Endstation „Tälesbahn“) mit Linienbussen erreichbar ist. Ein Wanderparkplatz befindet sich am Ortsende von Kohlberg Richtung Kappishäusern. Einen so freien, weiten Blick wie bei dieser Wanderung gibt es nur selten, und das schon während des Aufstiegs. Das Panorama reicht vom Hohenzollern bis zu den drei Kaiserbergen und vom Schwarzwald über den Schönbuch und die Filder bis zum Schwäbisch-Fränkischen Wald. Bei aller Freude müssen im Naturschutzgebiet einige Verhaltensregeln befolgt werden. Bitte bleien Sie auf den Wegen und nehmen Sie ihre Hunde an die Leine. Feuermachen ist nur an der Feuerstelle bei der Unterstandshütte erlaubt. Abfälle müssen wieder mitgenommen werden. Außerdem ist Radfahren auf dem Weg über den Bergrücken verboten e und es dürfen weder Pflanzen noch Tiere entnommen werden.

    Hintergrundwissen Jusi – Vulkanruine am Albtrauf
    Der Jusi ist vulkanischen Ursprungs! Er ist mit über einem Kilometer Durchmesser der größte, herausgewitterte Vulkanschlot am Albrand. Von Westen gesehen ragt er aus dem Albvorland auf, im Südosten hängt er mit der Albhochfläche zusammen. Der Jusi besteht aus Vulkantuff, feinsten Lavateilchen, die nach den Vulkanausbrüchen im Tertiär, vor 16 bis 20 Millionen Jahren, beim Erkalten mit Gesteinsbruchstücken des durchschlagenen Gebirges zusammengebacken wurden. Wanderer können den Vulkantuff an einigen Böschungen aufgeschlossen sehen. Die drei großen Kalksteinbrocken am Aufstieg über den Jusirücken sind herausgewitterte Weißjura-Sinkschollen, die während der mehrmaligen Vulkanausbrüche aus den Schloträndern abbrachen und in die Vulkanröhre sanken.

    Landschaftspflege im NSG Jusi Foto: Ingo Depner, RP Stuttgart
    Landschaftspflege im NSG Jusi Foto: Ingo Depner, RP Stuttgart

  • 22.12.2017
    Hochwasserschutz - Land Baden-Württemberg bezuschusst Hochwasserschutzmaßnahmen in Reichenbach an der Fils (Landkreis Esslingen) mit rund 2,9 Millionen Euro
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem Klimawandel werden Überflutungen leider weiter zunehmen. Gemeinsam mit den Kommunen verbessert das Land daher stetig den Hochwasserschutz im Land.“
     Übergabe des Förderbescheids, links Bürgermeister Richter, rechts Re-gierungspräsident Reimer, Foto: gemeinde Reichenbach/Fils

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am heutigen Freitag, 22. Dezember 2017, einen Förderbescheid in Höhe von 2,9 Millionen Euro für ein Hochwasserrückhaltebecken an Reichenbachs Bürgermeister Bernhard Richter übergeben. Das Becken wird die Bürgerinnen und Bürger im Einzugsgebiet des Reichenbachs zukünftig vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis schützen.

    Die Gesamtkosten für das Hochwasserrückhaltebecken Reichenbach liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. „Eine Summe, die für eine einzelne Kommune, wie Reichenbach allein schwer zu stemmen ist. Umso mehr freut es mich, dass wir hier mit Landesmitteln in Höhen von 2,9 Millionen Euro unterstützen können. 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten übernehmen damit wir“, so Regierungspräsident Reimer.

    Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller machte anlässlich der Förderzusage des Landes deutlich, dass Gelder für den Hochwasserschutz sehr gut angelegt sind: „Mit jedem Euro, den wir in den Schutz vor Hochwasser und Starkregen investieren, verhindern wir ein Mehrfaches dieses Betrags an Schäden. Insgesamt hat die Landesregierung den Städten und Gemeinden in diesem Jahr rund 40 Millionen Euro für Maßnahmen im Bereich Hochwasserschutz und Gewässerökologie zur Verfügung gestellt“, so Franz Untersteller. Weitere 50 Millionen standen für Maßnahmen an Gewässern I. Ordnung bereit, für die das Land selbst zuständig ist.

    Reichenbachs Bürgermeister Richter sagte: „Ich bin dankbar, dass uns das Land bei dieser Großinvestition finanziell unterstützt, denn alleine hätten wir das neben unseren anderen Aufgaben nicht geschafft“.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer führt an, dass im Jahr 2017 im Regierungsbezirk Stuttgart über 15 Millionen Euro in den Hochwasserschutz der Kommunen an Bächen und Flüssen und die Vorsorge gegen Starkregenereignisse geflossen sind.

    Reimer erinnerte bei der Übergabe an das Hochwasser des Jahres 2007, das beträchtliche materielle Schäden verursacht hatte: „Dieses und viele andere Ereignisse zeigen, dass wir Hochwasserrisiken nicht unterschätzen dürfen.“

    Hintergrundinformationen

    Der Reichenbach ist ein rechter Nebenfluss der Fils. Er entspringt bei Hohengehren in der Gemeinde Baltmannsweiler und mündet nach etwa 8 Kilometern in Reichenbach in die Fils.

    Das am Reichenbach gelegene und als gesteuertes Trockenbecken konzipierte Be-cken wird bereits ab einem Hochwasser, welches statistisch alle vier bis fünf Jahre auftritt, eingestaut werden. Allerdings wird der gesamte Beckenraum erst bei einem 100-jährlichen Hochwasserabfluss voll in Anspruch genommen.

    Kenngrößen des HRB:

    Einzugsgebiet: 15 km²
    Ausgelegt auf HQ100
    Zufluss bei HQ100: 23 m³/s
    Konstante Beckenabgabe: 9,7 m³/s
    Gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum: 95.000 m³
    Dammkronenlänge: 95 m
    Maximale Dammhöhe über Gelände: 8,3 m

  • Abteilung 5
    21.12.2017
    Gewässerrenaturierung im Vorfeld der Remstal Gartenschau 2019 - Land fördert in Schorndorf die Umgestaltung der Rems am Baurenwasen und in Weinstadt die Umgestaltung der Rems im Bereich Mühlwiesen und der Heppachmündung mit insgesamt 2,42 Millionen Euro
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die beiden Maßnahmen an der Rems sind ein Gewinn für Natur und Mensch im Ballungsraum Mittlerer Neckar.“
     Foto v. links: Abteilungspräsident Dr. Mezger, OB Scharmann, RP Reimer, OB Klopfer, Herr Englert © Remstal Gartenschau 2019 GmbH

    ​Die Städte Schorndorf und Weinstadt richten gemeinsam mit 14 weiteren an der Rems gelegen Kommunen die Remstal Gartenschau 2019 aus. Ein wichtiger Baustein des Gesamtkonzepts ist die Erlebbarkeit der Rems durch Aufwertung und naturnahe Umgestaltung des Gewässers. Die Maßnahmen in Schorndorf und Weinstadt sollen dort als Teile der Gartenschau die Rems für die Besucherinnen und Besucher erlebbar machen. Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab am heutigen Donnerstag, 21. Dezember 2017 im Rathaus in Schorndorf zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 2,42 Millionen Euro an die Oberbürgermeister der Städte Schondorf und Weinstadt, Matthias Klopfer und Michael Scharmann. Gefördert aus Mitteln der Förderrichtlinien Wasserwirtschaft wird dort die Rems und ihre Ufer naturnah umgestaltet und gleichzeitig mit Zugängen und Aussichtsdecks erlebbar gemacht.

    Umweltminister Franz Untersteller zeigte sich erfreut, dass Schorndorf und Weinstadt diese Großprojekte umsetzen. „Die beiden Maßnahmen werten dort die bisher monotonen Gewässerabschnitte ökologisch auf“, so Untersteller. Doch nicht nur die Natur wird von den Maßnahmen profitieren. „Auch für die Menschen wird die Rems nun wieder erlebbar. Mit dem Nutzen für die Umwelt ist ein Gewinn für die Lebensqualität der Menschen verbunden“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Mit rund 1,35 Millionen Euro bezuschusst das Land die Umgestaltung der Rems am Baurenwasen in Schorndorf. „Die Remsrenaturierungen sind ein wichtiger ökologischer Aspekt der Remstal Gartenschau 2019. Diese Maßnahmen ziehen sich durch das gesamte Remstal und sind ein interkommunales Projekt, das unserem Fluss seine ursprüngliche Freiheit wieder zurückgibt. Außerdem wird die Rems für die Menschen wieder erlebbar, hier in Schorndorf beispielsweise am Baurenwasen, wo wir kleine sogenannte Habitate schaffen. Wir freuen uns sehr und bedanken uns herzlich beim Land Baden-Württemberg, das uns mit mehr als einer Million Euro dabei unterstützt. Dies ist ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk“, sagte Matthias Klopfer Schorndorfs Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019 GmbH.

    Für die Umgestaltung der Rems im Bereich Mühlwiesen und der Heppachmündung in Weinstadt stellt das Land 1,075 Millionen Euro bereit. Oberbürgermeister Michael Scharmann betont hierzu: „Ich freue mich, dass das Regierungspräsidium unserer Auffassung folgt, die Renaturierung von Flächen entlang der Rems voranzutreiben, und diese mit einem bedeutenden Betrag fördert. Mit der Förderung können wir Projekte in Weinstadt umsetzen, die für die Entwicklung der Stadt bei gleichzeitigem Erhalt und Verbesserung des Naturraums entlang der Rems und der Lebensqualität für die Menschen sehr bedeutend sind.“

    Hintergrundinformationen


    Schorndorf
    Umgestaltung der Rems auf rund 500 Metern Länge
    Förderfähige Kosten: 1.583.285 Euro
    Zuschuss nach Förderrichtlinien Wasserwirtschaft: 1.345.800 Euro

    Weinstadt
    Umgestaltung der Rems auf rund 200 Metern Länge
    Förderfähige Kosten: 1.265.608 Euro
    Zuschuss nach Förderrichtlinien Wasserwirtschaft: 1.075.800 Euro
    Gartenschauen sind mehr als Veranstaltungen für einen Sommer. Sie liefern Impulse für städtische Entwicklungen, schaffen Bleibendes und Verbindendes. Neben den eigentlichen Gartenschauprojekten, die grüne Freiräume schaffen, sind sie Motoren für nachhaltige Stadtentwicklung. Mit ihnen sind Investitionen in die Infrastruktur sowie in Bereiche wie Gewässerökologie, Hochwasserschutz und Stadtsanierung verbunden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart koordiniert die verschiedenen Fachförderungen des Landes, die bei Landesgartenschauen und Grünprojekten - wie hier die Remstal Gartenschau 2019 - gemeinsam zum Erfolg der strukturellen Weiterentwicklung der Gartenschaugemeinden und der Durchführung der Gartenschauen beitragen. Die Basisförderung der Remstal Gartenschau 2019 erfolgt für die 16 Gartenschaugemeinden aus dem Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ mit 3 Millionen Euro. Ergänzend wirkt eine Vielzahl an Projekten, welche zum Beispiel über Mittel der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft unterstützt werden (u.a. Gewässerrenaturierung und Hochwasserschutz) sowie über die Förderprogramme Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, Städtebauförderung, Verkehrsinfrastruktur und Radwegebau, Tourismus und andere Programme.

    Im Remstal ist einer dieser Schwerpunkte die naturnahe Umgestaltung der Rems. Neben den nun geförderten großen kommunalen Projekten, beteiligt sich auch das Land mit der ökologischen Umgestaltung der Rems auf einer Länge von rund 1,1 km zwischen Winterbach und Remshalden an diesem Großprojekt.

  • Abteilung 1
    21.12.2017
    Integration in der LEA Ellwangen
    Erstorientierungskurse gehen in die dritte Runde

    ​Heute (Donnerstag, 21. Dezember) fand in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen der Auftakt zur dritten Auflage der Erstorientierungskurse statt, an dem die Flüchtlinge freiwillig teilnehmen.

    „Wir freuen uns, durch diese Kurse einen weiteren Baustein für die Integration unserer Bewohnerinnen und Bewohner leisten zu können“, erläutert Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen. „Mit einem kompetenten Partner an unserer Seite, ist die Durchführung in den bisherigen Kursen mehr als gelungen“, ergänzt er. 

    Im Juli 2017 hatte der erste Erstorientierungskurs in der LEA Ellwangen gestartet. Asylbewerberinnen und Asylbewerbern werden in diesen  Kursen die wesentliche Informationen über das Leben und die Werte in Deutschland vermittelt. Einher geht der gleichzeitige Erwerb erster Deutschkenntnisse. Die Flüchtlinge erhalten durch die Kurse Unterstützung, sich zurechtzufinden und ihren Alltag in Deutschland zu meistern. Primäres Ziel ist die Teilnahme von Personen, die eine geringe Anerkennungsquote haben und in der Regel mehrere Monate in der Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind. Besteht danach noch Kapazität können auch weitere Flüchtlinge teilnehmen. Die Kurse dienen zur Vorbereitung auf die eigentlichen Integrationskurse.

    Die Umsetzung des Bundesprogramms ‚Erstorientierungskurse‘ erfolgt in Ellwangen gemeinsam mit der Deutschen Angestellten-Akademie Ostwürttemberg (DAA), die den Unterricht in der LEA durchführt und gestalten. Aufgrund der außerordentlich positiven Resonanz beginnt jetzt im Dezember die dritte Auflage des Kurses in der LEA Ellwangen.

    Weitere Informationen:
    Inhaltlich sind die Kurse in 11 Module unterteilt wobei das Modul Werte und Zusammenleben ein verpflichtendes Modul darstellt. In jedem Kurs werden 6 aus 11 Modulen bearbeitet. Diese können aus den folgenden gewählt werden, wobei wie oben be-reits erwähnt, ein Modul verpflichtend ist.

    Die Module werden der Zielgruppe und dem Bedarf dieser angepasst. Jedes Modul wird mit 50 Unterrichtseinheiten gelehrt, wobei eine Unterrichtseinheit 45 Minuten entspricht. Somit ergibt sich eine Gesamtanzahl von 300 Unterrichtseinheiten.

    •    Alltag in Deutschland
    •    Arbeit
    •    Einkaufen
    •    Gesundheit/Medizinische Versorgung
    •    Kindergarten/Schule
    •    Mediennutzung in Deutschland
    •    Orientierung vor Ort/Verkehr/Mobilität
    •    Sitten und Gebräuche in Deutschland/Lokale Besonderheiten
    •    Sprechen über sich und andere Personen/Soziale Kontakte
    •    Wohnen
    •    Werte und Zusammenleben

    Ergänzend zum Unterricht sind auch Exkursionen und Lerngänge möglich.

  • Abteilung 2
    21.12.2017
    Messe Stuttgart - Regierungspräsidium Stuttgart erteilt Schlussabnahme für die Westerweiterung
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich, dass rechtzeitig zur 50. CMT die Nutzung der neuen Messehalle 10 und des Eingangs West aufgenommen werden kann.“

    ​Das Regierungspräsidium hat heute (Donnerstag, 21. Dezember) den Schlussabnahmeschein für die Westerweiterung der Messe Stuttgart GmbH übergeben. Alle Genehmigungen für die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus liegen inzwischen vor. Die Auflagen der Plangenehmigungen sind erfüllt. Damit ist die Nutzung des neuen Eingangs West, des Kongressbereichs sowie der Halle 10 ab sofort ohne Einschränkungen möglich.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte anlässlich der Schlussabnahme: „Ich freue mich, dass die bereits bestehende, beeindruckende Messearchitektur fortgeführt und das Vorhaben im vorgegebenen Zeitrahmen realisiert werden konnte. Rechtzeitig zur 50. CMT in Stuttgart kann damit die Aufnahme der Nutzung erfolgen.“ Reimer gratuliere den Bauherren für diese beachtliche Leistung. „Im Rahmen der Bauüberwachung hat das Regierungspräsidium seinen Beitrag geleistet, damit der Fahrplan eingehalten werden konnte. Der Messe Stuttgart wünsche ich nun guten Erfolg beim weiteren Betrieb und im Wettbewerb mit den anderen Messestandorten", so Reimer weiter.

    Durch das Landesmessegesetz ist dem Regierungspräsidium Stuttgart auch die Bauaufsicht über die Messe Stuttgart übertragen worden, die zur Bauzeit von 2004 bis 2007 eine der größten Baustellen in Deutschland war. In dieser Zeit und im Zuge der aktuellen Erweiterung begleitete das Regierungspräsidium den Bau, erteilte unter anderem Baufreigaben und führte Rohbau- sowie die Schlussabnahmen durch. Neben einer Kernprojektgruppe mit Fachleuten des Bauwesens, die auch von Sachverständigen des TÜV Süd unterstützt wurde, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenbau- und Umweltabteilung sowie Fachleute für den Brandschutz die verschiedenen Maßnahmen überwacht. Für die Westerweiterung sind rund 1.800 Stunden für die Überwachungstätigkeit zusammengekommen. Insgesamt hat die Behörde acht Teilbaufreigaben, eine Gesamtbaufreigabe und einen Schlussabnahmeschein ausgehändigt.

  • Abteilung 4
    20.12.2017
    Winterpause Sanierungsarbeiten an der Neckarbrücke in Ludwigsburg - Neckarweihingen
    Ab kommenden Freitag, 22. Dezember 2017, werden die Sanierungsarbeiten der Neckarquerung im Zuge der L 1124 bei Neckarweihingen witterungsbedingt bis Ende Januar unterbrochen

    ​Die Sanierungsarbeiten an der Neckarbrücke bei Ludwigsburg – Neckarweihingen im Zuge der L 1124 werden am kommen Freitag, 22. Dezember 2017, witterungsbedingt unterbrochen.  Sobald die Stadtwerke Ludwigsburg ihre Arbeiten an der Wasserleitung an der Brückenuntersicht über dem Neckar abgeschlossen haben, können im Laufe des Freitagnachmittags alle 3 Fahrspuren und der Gehweg auf der Brücke, wieder für den Verkehr freigegeben werden.

    Die letzte der 4 Bauphasen auf der Südseite der Brücke startet dann, je nach Witterungsverhältnissen, ungefähr Ende Januar. Für diese Bauphase, die insgesamt ungefähr 10 Wochen dauern wird, steht dann jeweils wieder nur eine Fahrspur in jede Fahrtrichtung zur Verfügung. Da eine Neckarquerung für Fußgänger während dieser Bauphase leider nicht möglich sein wird, erhalten Fußgänger eine Freifahrt in den Buslinien 421 und 430 der Firma LVL Jäger GmbH zwischen den Haltestellen Lechstraße und Neckarbrücke. Die unentgeltliche Beförderung gilt in beiden Fahrtrichtungen, aber nur zwischen den genannten Haltestellen. Informationen hierzu sowie zu den Fahrplänen und der Taktung der Linien sind auch auf der Homepage der LVL und an den Fahrplanaushängen der Haltestellen zu finden.

    Rechtzeitig vor Beginn der letzten Bauphase wird die Bevölkerung wieder über die Presse informiert. 

    Das Land Baden – Württemberg investiert in die Instandsetzung der Neckarbrücke rund 1,4 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der gesamten Baumaßnahme. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    20.12.2017
    Feinstaub in Stuttgart
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Anwohner an der Prag- und der Heilbronner Straße sind ebenso schutzwürdig wie die Kläger am Neckartor.“

    ​Das VG Stuttgart hat in Folge der gestrigen Verhandlung zum Thema Feinstaub am Neckartor heute Mittag einen Beschluss gefasst. Demnach wird dem Land für den Fall, dass es seiner Verpflichtung aus dem geschlossenen Vergleich vom 26.04.2016 nicht bis zum 30.04.2018 nachkommt, ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000,- Euro angedroht.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Bisher war es einhellige Meinung aller deutschen Verwaltungsgerichte gewesen, dass punktuelle Verkehrsverbote unzulässig sind, wenn ‎sie Verlagerungsverkehre erzeugen und hierdurch andere Anwohner stärker mit Luftschadstoffen belasten als bisher, jedenfalls sofern sie über den Grenzwerten liegen. Denn die Anwohner an der Prag- und der Heilbronner Straße sind ebenso schutzwürdig wie die Kläger am Neckartor“, so der Regierungspräsident. „Das Verwaltungsgericht ist offenbar gewillt, sich über die bisherige einheitliche Rechtsprechung bezüglich der Verlagerungsverkehre hinwegzusetzen.“

    Er hatte selbst an der gestrigen Verhandlung teilgenommen und mit dem Vorsitzenden Richter unter anderem die rechtliche Zulässigkeit von verkehrlichen Maßnahmen sowie die rechtliche Einordnung der Thematik des Verlagerungsverkehrs kontrovers erörtert.

    Reimer weiter: „Unser Rechtsverständnis wie auch die praktische Vernunft gebieten es uns, diese Entscheidung vom VGH überprüfen zu lassen. Wir sind gespannt auf die noch ausstehende ausführliche Begründung zum Beschluss"

    Anlage: PM des RP Stuttgart vom 19.12.2017 (PDF, 64 KB)

  • Abteilung 4
    19.12.2017
    Stadt Lorch erhält Fördermittel des Landes für den Bau der Kreisverkehrsanlage Wilhelmstraße (K 3313), Kellerbergstraße und Stuttgarter Straße - 585.000 Euro fließen aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden
    Regierungspräsident Reimer: „Mit der Landesförderung beseitigt die Stadt einen Unfallschwerpunkt und schafft eine verkehrliche Verbesserung für die Interkommunale Remstalgartenschau 2019“.
     Foto von der Übergabe mit Bürgermeister Bühler und RP Reimer, Foto Simone Lang, Stadt Lorch

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab dem Bürgermeister der Stadt Lorch, Karl Bühler heute, 19. Dezember 2017 einen Förderbescheid aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) in Höhe von 585.000 Euro. Regierungspräsident Reimer betonte: „Mit der Landesförderung beseitigt die Stadt einen Unfallschwerpunkt und schafft eine verkehrliche Verbesserung für die Interkommunale Remstal Gartenschau 2019“.

    „Ein vorweihnachtliches Geschenk für die Stadt und die Anwohner in den Baugebieten Kellerberg und Gairen“, so Bürgermeister Bühler.

    Die LGVFG Mittel dienen dem Umbau eines Verkehrsknotens mit der Wilhelmstraße (K 3313), der Kellerbergstraße, der Stuttgarter Straße sowie der Aimersbachstraße und den Dörrenweg zu einem Kreisverkehrsplatz. Der bestehende Verkehrsknoten war in den letzten Jahren ein Unfallschwerpunkt. Mit dem Umbau soll die Gefahrenstelle beseitigt und eine für alle Verkehrsteilnehmer eine sichere Anbindung geschaffen werden. Zudem soll mit dieser Maßnahme 2019 ein zügiger Verkehrsfluss bei der Interkommunalen Remstal Gartenschau gewährleistet werden.


    Das Vorhaben kostet insgesamt rund 1,25 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,17 Millionen Euro auf die förderfähigen Baumaßnahmen. Das Land unterstützt die Stadt mit 585.000 Euro (dies entspricht einer Förderquote von 50 % der Investitionskosten) für diese verkehrswichtige Maßnahme im Bereich der Straßeninfrastruktur.

    Die verkehrliche Belastung an dem Verkehrsknoten beträgt heute etwa 14.000 Kfz/24h. Vor dem Hintergrund dieses Verkehrsaufkommens wird die bauliche Umsetzung für die Stadt Lorch ein große Herausforderung werden, da der Umbau des Kreuzungsbereiches unter laufendem Verkehrsbetrieb erfolgten soll.

    Anlage: Übersichtsplan (PDF, 180 KB)

  • Abteilung 5
    19.12.2017
    Feinstaub in Stuttgart - VG Stuttgart verhandelt die Vollstreckungsklage der Anwohner am Neckartor zur Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte am Neckartor
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Fahrverbote sind derzeit rechtlich nicht zulässig. Gleichwohl zeigt der Trend, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Maßnahmen fruchten.“

    ​Heute Nachmittag wird beim VG Stuttgart erneut das Thema Luftreinhaltung in Stuttgart aufgerufen. Grundsätzlich werden in Stuttgart Grenzwerte für Feinstaub (PM10) und, wie in vielen Städten, Stickoxide (NOx) überschritten.

    Worum geht es in der heutigen Verhandlung?
    Im heute zu verhandelnden Vollstreckungsverfahren geht es hauptsächlich um die Überschreitung der Feinstaubwerte am Neckartor. Dazu hatte das Land mit den beiden Klägern im Frühjahr 2016 einen Vergleich abgeschlossen. Darin verpflichtete sich das Land, den Luftreinhalteplan Stuttgart bis 31.08.2017 wie folgt fortzuschreiben:

    „Sofern die […] Immissionsgrenzwerte im Kalenderjahr 2017 noch überschritten werden, wird der Beklagte ab 01.01.2018 bei Wetterlagen, die […] die Ausrufung des Feinstaubalarms rechtfertigen, mindestens eine rechtmäßige verkehrsbeschränkende Maßnahme für das Neckartor […] ergreifen, die geeignet ist, eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens am Neckartor um ca. 20 % […] zu bewirken.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer sagte im Vorfeld zur heutigen Verhandlung: „Selbstverständlich waren wir davon ausgegangen, dass wir diesen Vergleich erfüllen können und eine rechtmäßige Maßnahme finden, die geeignet ist, den Verkehr am Neckartor um 20 % zu reduzieren. Es hat sich nun aber gezeigt, dass dies nicht möglich ist“, so Reimer.

    Welche Anforderungen haben die Maßnahmen zu erfüllen?
    Ziel ist es, Maßnahmen zu finden, die eine Einhaltung der rechtlichen Grenzwerte gewährleisten. Diese müssen zwei Bedingungen erfüllen: Erstens darf die Einhaltung der Grenzwerte an einem Ort nicht dazu führen, dass die Grenzwerte andernorts überschritten werden. Zweitens muss die jeweilige Maßnahme auch rechtlich umsetzbar sein.

    Auch nachdem insgesamt über 80 aufwändige Berechnungsläufe für emissionsreduzierende und verkehrslenkende Maßnahmen durchgeführt wurden und sich die gutachterlichen Kosten dafür inzwischen auf rund 450.000 Euro belaufen, so konnte das Land dennoch keine verkehrliche Maßnahme finden, die diese beiden Bedingungen erfüllt.

     „Zum einen scheitern Fahrverbote derzeit an der Rechtmäßigkeit. Zum anderen kann der ohnehin schon ausgelastete ÖPNV die betroffenen 227.000 Fahrten derzeit nicht aufnehmen. Ich freue mich daher, dass sich die Stadt Stuttgart entschieden hat, weiter Geld in die Hand zu nehmen, um genau hier anzusetzen“, lobte Reimer das Engagement der Landeshauptstadt.

    Von Fahrverboten wären etwa 420.000 Fahrzeuge betroffen. Sowohl die Ersatzbeschaffung von 216.000 Fahrzeugen als auch die Nachrüstung von 206.000 Fahrzeugen bedürfen einer Übergangszeit.

    „Die Nachrüstung verpufft, wenn wir keine Übergangsfristen vorsehen. Nur so kann der Werterhalt der Fahrzeuge gewährleistet werden. Dieser ist sozial wichtig, denn die Bürgerinnen und Bürger haben sich die Fahrzeuge mit hart erarbeitetem Geld gekauft“, appellierte der Regierungspräsident an die soziale Verantwortung.

    „Die kürzlich erfolgte Freigabe der weiteren Haushaltsmittel zur ÖPNV-Optimierung in Stuttgart wird zu besseren Umstiegsmöglichkeiten führen. Gemeinsam mit den fahrzeugtechnischen Fortschritten und der blauen Plakette werden wir am Ende des Weges erfolgreich sein“, so der Regierungspräsident weiter.

    Weitere Informationen

    Warum blaue Plakette?
    Die Ergebnisse der vielfältigen Berechnungen haben gezeigt, dass die Grenzwerte dann einzuhalten sind, wenn die Emissionen der Fahrzeuge den rechtlichen Bedingungen auch im Realbetrieb und unter allen denkbaren Verhältnissen entsprechen und ab einem gewissen Zeitraum nur noch die abgastechnisch modernste Flotte unterwegs ist. Das ist die Idee der „blauen Plakette“.

    Welche Rolle spielen der Fortschritt der Flottenumrüstung, die Flottenerneuerung und die alternativen Antriebe?
    Um das Ziel, die Grenzwerte einzuhalten, erreichen zu können, wurde auch die in der politischen Diskussion befindliche Nachrüstung und damit einhergehende Flottenerneuerung berücksichtigt und berechnet. Im Ergebnis kann mit einer Nachrüstung eine größere Wirkung (ca. 11 %) erzielt werden als mit den temporären Fahrverboten von Dieselfahrzeugen an Feinstaubalarmtagen (ca. 9 %). Das soll nicht den Effekt von Fahrverboten schmälern. Vielmehr zeigt dies und auch die Entwicklung der Feinstaubwerte in den letzten Jahren den deutlichen Effekt des Fortschrittes im Bereich der Abgasreinigungstechnik.

    Welche zusätzlichen Maßnahmen stehen noch im Luftreinhalteplanentwurf?
    Neben der Einführung der „blauen Plakette“ und der Flottenerneuerung bzw. Nachrüstung sieht der Plan Maßnahmen zum Ausbau des ÖPNV, zur Aufwertung des Fuß- und Radverkehrs, zur Elektrifizierung bestimmter Flotten (Taxen, Busse, Lieferdienste etc.), Geschwindigkeitsbeschränkungen (z.B. Tempo 40 an Steigungsstrecken) und Parkraumbewirtschaftung vor. Speziell zur Bekämpfung des Feinstaubproblems gibt es die Maßnahmen der Baustellenfahrzeuge (Ausrüstung mit Dieselpartikelfilter) und des Nutzungsverbotes für Komfortkamine an Feinstaubalarmtagen.

    Welche Maßnahmen gibt es speziell im Bereich des ÖPNV?
    Im schienengebundenen ÖPNV umfassen die vorgesehenen Maßnahmen Ergänzungen an den Rändern des Verbundgebiets, Taktverdichtungen in den sogenannten Nebenverkehrszeiten und bei Nacht sowie die Erhöhung der Zuglängen.

    Im Bereich des Busverkehrs sind die Einrichtung effektiver Buslinien (z.B. die Expresslinie in die City, X1) und die Umrüstung der Busflotte der SSB auf EURO 6 oder alternative Antriebe vorgesehen.

    Wer ist betroffen?
    Betroffen von Fahrverboten wären in der Region Stuttgart folgende Fahrzeuge:

    •    216.000 Diesel < Euro 5
    •    206.000 Diesel Euro 5

    Von Fahrverboten wären etwa 420.000 Fahrzeuge betroffen. Sowohl die Ersatzbeschaffung von 216.000 Fahrzeugen als auch die Nachrüstung von 206.000 Fahrzeugen bedürfen einer Übergangszeit.

    Was passiert, wenn kurzfristig Fahrverbote realisiert werden?
    Laut Modellberechnung entfallen bei Fahrverboten für Diesel < Euro 6 rechnerisch 227.000 Fahrten. Überschlägig sind dies 150.000 Pendler, die dann auf andere Art zur Arbeit kommen müssen. Kurzfristig wird der Umstieg nicht auf Euro 6 gelingen, da die Ersatzbeschaffung nicht von heute auf morgen möglich ist. Daher wird der ÖPNV eine maßgebliche Rolle spielen. Dieser würde dadurch mit 25 - 40% stärker belastet, was in Spitzenzeiten derzeit nicht möglich ist. Dank des Investitionsprogramms der Landeshauptstadt Stuttgart können hier künftig deutliche Verbesserungen erzielt werden.

    Wie lautet der genaue Wortlaut des Vergleichs vom 26.04.2016?
    „Der Beklagte verpflichtet sich, den Luftreinhalteplan, Teilplan Landeshauptstadt Stuttgart bis 31.08.2017 wie folgt fortzuschreiben:
    Sofern die in der Klage monierten Immissionsgrenzwerte im Kalenderjahr 2017 noch überschritten werden, wird der Beklagte ab 01.01.2018 bei Wetterlagen, die nach seinem Konzept wie in seinem Schriftsatz vom 31.03.2016 in Abschnitt II dargestellt die Ausrufung des Feinstaubalarms rechtfertigen, mindestens eine rechtmäßige verkehrsbeschränkende Maßnahme für das Neckartor auf der Grundlage seines Konzepts ergreifen, die geeignet ist, eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens am Neckartor um ca. 20 % gegenüber vergleichbaren Tagen für den Zeitraum der Verkehrsbeschränkung zu bewirken.“

    Bisherige Erfolge – Werteentwicklung am Neckartor seit 2005 (PDF, 13 KB) 

    Wie geht es weiter?
    Das RP Stuttgart arbeitet weiter an der 3. Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für Stuttgart und an der Erfüllung dieses Vergleichs.

    Im Sommer 2017 wurde die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land verhandelt. Das Land ist gegen das Urteil des VG Stuttgart in Sprungrevision gegangen, da nach Ansicht des Landes alle rechtlich möglichen verkehrsbeschränkenden Maßnahmen ausgeschöpft bzw. darüber hinaus nicht rechtmäßig umsetzbar sind. Das Bundesverwaltungsgericht wird diese Haltung prüfen und entscheiden, ob Fahrverbote zulässig sind oder nicht.

  • Abteilung 5
    19.12.2017
    Hochwasserschutz - Das RP Stuttgart, vertreten durch Abteilungspräsident Rudolf Uricher und der Wasserverband Murrtal, vertreten durch Herrn BM Dieter Zahn, unterzeichnen die Vereinbarung zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler

    ​Der Präsident der Abteilung Umwelt im Regierungspräsidium Stuttgart, Rudolf Uricher und Bürgermeister Dieter Zahn, Sulzbach an der Murr, als Vorsitzender des Wasserverbands Murrtal, unterzeichneten am heutigen Dienstag, 19. Dezember 2017 im Rahmen einer Sitzung des Wasserverbandes die Vereinbarung über die Planung und den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler.

    Im Schulterschluss zwischen dem Wasserverband Murrtal und dem Regierungspräsidium Stuttgart, Landesbetrieb Gewässer, werden mit dieser Vereinbarung nunmehr die Weichen für die zügige Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Murr gestellt. Der Wasserverband führt die erforderlichen Arbeiten zur Planung, Bau und Unterhaltung in enger  Abstimmung mit dem RP durch. Das Hochwasserrückhaltebecken Oppenweiler mit geschätzten Kosten von rund 19 Millionen Euro, von welchen das Land 70 Prozent trägt, ist der wichtigste Baustein zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Stadt Backnang und der Gemeinde Oppenweiler.

    „Erfolgreicher Hochwasserschutz braucht, neben den bereits gebauten oder in der Umsetzung begriffenen Mauern und Dämmen unterhalb des künftigen Beckens, entsprechend große Rückhalteräume an der Murr. Nur so können auch größere Hochwasser, wie beispielsweise das Hochwasser im Januar 2011, welches hohe Schäden verursachte, künftig schadlos abgeführt werden“, sagte Abteilungspräsident Rudolf Uricher. „Nicht zu vergessen sind auch die privaten Vorsorgemaßnahmen, denn die Schutzwirkung von Schutzanlagen sind endlich und wie die Vergangenheit gezeigt hat, können auch noch größere Ereignisse auftreten“, erinnerte Uricher.

    Nach einer jahrelangen und schwierigen Planung – bei welcher insbesondere auch die bestehende Wasserkraftnutzung an der Murr zu berücksichtigen war -  ist mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 5. September 2017 und der Förderung der Weg für den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler nun frei. Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Wasserverband Murrtal freuen sich, dass mit allen Beteiligten ein Konsens gefunden werden konnte, der für die Stadt Backnang, die Gemeinde Oppenweiler für sowie weitere Unterlieger, insbesondere die Gemeinden Burgstetten und Kirchberg an der Murr, einen Meilenstein für den Schutz vor einem 100jährlichen Hochwasserereignis plus Klimazuschlag bedeutet. Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Wasserband Murrtal bedanken sich beim Landratsamt des Rems-Murr-Kreises und allen an der Planung Beteiligten für die Unterstützung des Projektes.

    Herr Verbandsvorsitzender Bürgermeister Dieter Zahn betonte: „Nach der Fertigstellung des Beckens erhöht sich der Schutz vieler Flächen in derzeitigen Überschwemmungsgebieten. Nicht zuletzt ist das Becken auch ein wichtiger Meilenstein für die noch andauernden Planungen einer möglichen B 14 Ortsumfahrung für Oppenweiler. Die vier Gemeinden investieren über mehrere Jahre verteilt rund 105 Millionen Euro in den Hochwasserschutz. Dazu gehören aber nicht nur Rückhaltebecken, Mauern und Dämme sondern auch Anpassungen an der Kanalisation z.B. durch Vorflutsicherungspumpwerke. Die Hochwasserplanungen stoßen nicht nur auf Gegenliebe. Das bedeutet, die Verbandsleitung und die Stadt- und Gemeindeverwaltungen müssen oft Einzelinteressen gegenüber dem Gemeinwohl abwägen.“

    Der Wasserverband dankte dem Regierungspräsidium für den schnellen und unkomplizierten Abschluss der Vereinbarung. Mit dieser Vereinbarung werden  Weichen für die zügige Ausführungsplanung, Vergabe und den Bau des Beckens gestellt. Dieser Schritt vorwärts, ist angesichts der hohen Baukosten und logistischen Herausforderungen für den bevorstehenden Bau des Beckens eine wichtige Botschaft für die vielen vom Hochwasser betroffenen Menschen, auf welche Sie seit geraumer Zeit gewartet haben.

    Hintergrundinformationen


    Der Wasserverband Murrtal plant die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes für alle an der Murr und Lauter liegenden Gemeinden für ein 100-jährliches Hochwasser (HQ100 plus Klima). In diesem Konzept stellt der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) Oppenweiler einen wichtigen Schutz für die Ortslagen von Oppenweiler und Backnang dar. Das geplante HRB liegt zwischen den Verbandsgemeinden Sulzbach an der Murr und Oppenweiler zwischen dem Ortsteil Ellenweiler und der Rüflensmühle südlich der B14. Über umfangreiche Voruntersuchungen und Vorentwurfsplanungen wurde die jetzt vorliegende Variante als endgültige Entwurfsplanung ausgearbeitet und zur Genehmigung im Oktober 2014 beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis vorgelegt.

    Der Planfeststellungsbeschluss erfolgte am 5. September 2017. Das HRB Oppenweiler ist hinsichtlich der Zuordnung ein Hochwasserrückhaltebecken im Hauptschluss und weist folgende Kenngrößen auf:

    Stauraum
    Gesamtes Rückhaltevolumen brutto:  IG       967.000 m3
    Gesamtes Rückhaltevolumen Netto:   IGHR   850.000 m3
    Staufläche: A 495.000 m2
    Gewässersohle: h 7,2 m

    Dammbauwerk
    Kronenhöhe: 263,25 müNN    
    Breite Dammkrone: 4,0 - 6,5 m    
    Dammvolumen: rd. 100.000 m3    
     
    Durchlassbauwerk
    Bauwerkshöhe über Gewässersohle: 8,6 m
    Freibord: f 1,45 m
    Regelabgabe: QR 121 m3/s

    Geplant ist, Ingenieurleistungen Anfang 2018 auszuschreiben und bis voraussichtlich Mai/Juni 2018 zu vergeben. Im Anschluss soll bis voraussichtlich Juli 2019 die Ausführungsplanung erstellt werden. Es wird mit einer Bauzeit von rund drei Jahren gerechnet, die voraussichtlich bis Ende des Jahres 2022 geplant ist.

  • Abteilung 5
    19.12.2017
    Ökologische Verbesserung der Rems bei Winterbach (Rems-Murr-Kreis)
    Beginn der Baumfällarbeiten ab Mittwoch, 27. Dezember 2017

    ​Wie mit Mitteilung von Dienstag, 5. Dezember 2017 angekündigt wurde, soll die Rems bei Winterbach im Bereich im Bereich der Sammelkläranlage Winterbach bis zur Hebsacker Brücke auf einer Länge von rund 1,1 km und einer Breite bis zu 100 m ökologisch aufgewertet und umfassend umgestaltet  werden. Ziel ist es, der Rems für ihre naturnahe morphologische Entwicklung wieder mehr Raum zu geben. Im Vorgriff auf die Bauarbeiten und zur Räumung des Baufeldes müssen nun zahlreiche Bäume gefällt werden.

    Die Gehölzarbeiten beginnen ab Dienstag, 27. Dezember 2017 und dauern bis voraussichtlich Ende Februar 2018 an. Rund 50 Prozent des Baumbestandes bleiben erhalten, wobei wertvolle alte Gehölzbestände zum großen Teil verbleiben. Langfristig kann sich nach Fertigstellung der Maßnahme durch natürliche Sukzession ein gewässertypischer Lebensraum mit entsprechendem standortgerechtem Uferbewuchs entwickeln. Wege werden nicht gesperrt, allerdings kann es vereinzelt für den Verkehr sowie Fußgänger und Radverkehr zu örtlichen Behinderungen kommen, für welche das Regierungspräsidium Stuttgart um Verständnis bittet.

  • Abteilung 1
    14.12.2017
    Erstorientierungskurse in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen gehen in die dritte Runde

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Juli 2017 startete der erste Erstorientierungskurs in der Landeserstaufnahmeein-richtung (LEA) in Ellwangen. Asylbewerberinnen und Asylbewerber erhalten in diesen wesentliche Informationen über das Leben und die Werte in Deutschland. Einher geht der gleichzeitige Erwerb erster Deutschkenntnisse. Die Flüchtlinge erhalten durch die Kurse Unterstützung, sich in Deutschland zurechtzufinden. Ziel ist die Teilnahme von Personen, die eine geringe Anerkennungsquote haben und in der Regel mehrere Monate in der Erstaufnahme untergebracht sind.

    Aufgrund der außerordentlich positiven Resonanz beginnt jetzt im Dezember die dritte Auflage des Kurses in der LEA Ellwangen.

    Zum Start laden wir Sie daher herzlich ein

    am Donnerstag, 21.12.2017, um 11:30 Uhr,
    in der LEA Ellwangen,
    Georg-Elser-Straße 2, 73479 Ellwangen
    (Treffpunkt an der Pforte)

    Gemeinsam mit der Deutsche Angestellten-Akademie Ostwürttemberg (DAA) stellen wir Ihnen das Projekt sowie die Teilnehmer vor. Anika Sturm und Markus Thum von der DAA sowie der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß, werden Sie begleiten und Ihre Fragen beantworten.


    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 5
    14.12.2017
    Weitere Begrenzung der Einleitung von Trifluoracetat in den Neckar
    Regierungspräsidium Stuttgart schließt Folgevereinbarung mit der Firma Solvay ab

    ​Im Herbst 2016 waren in einigen Trinkwasserfassungen im Einzugsgebiet des Neckars, insbesondere im Rhein-Neckar-Raum, erstmalig erhöhte Werte an Trifluoracetat (TFA) festgestellt worden. Als Einleiter wurde die Firma Solvay Fluor GmbH in Bad Wimpfen ermittelt.

    Nach der Umsetzung von Sofortmaßnahmen wurde im März 2017 eine erste, zeitlich befristete Vereinbarung zwischen dem Regierungspräsidium Stuttgart und der Solvay Fluor GmbH zur Reduzierung des Eintrags von TFA in den Neckar auf einen Wert von 4,3 kg/h geschlossen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat nun heute in einer Folgeregelung eine weitergehende Begrenzung der TFA-Frachtwerte mit der Solvay Fluor GmbH vereinbart, mit der bis zum 01.03.2018 eine weitere deutliche Reduzierung der Einleitung von TFA auf 2,2 kg/h in den Neckar als nächste Etappe in der stufenweisen Absenkung erreicht werden soll.

    Bestandteil der Vereinbarung ist auch die Fortführung der bereits erfolgreich eingeleiteten Maßnahmen zur Prozessoptimierung und bei der Abwasserbehandlung. Ein externer Sachverständiger begleitet und prüft auch weiterhin, welche Methoden zur Abwasserbehandlung geeignet sind. Mit diesen Maßnahmen soll der Eintrag an TFA in den Neckar noch weiter reduziert werden, soweit dies technisch realisierbar und verhältnismäßig ist.

  • Abteilung 4
    14.12.2017
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Vollsperrung wird am Dienstagabend, 19. Dezember 2017, über den Winter aufgehoben

    ​Am 1. August 2017 begannen die Arbeiten zur Sanierung der L 1073 zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden. Seither ist dieser Streckenabschnitt für den Verkehr gesperrt. Die Arbeiten sind nun soweit fortgeschritten, dass am Dienstagabend, 19. Dezember 2017, die Fahrbahn über die Wintermonate für den Verkehr freigegeben und die Umleitung aufgehoben werden kann.

    Aufgrund starker Fahrbahnschäden war es dringend erforderlich, die Asphaltbeläge der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden zu erneuern. Außerdem wurde in diesem Zusammenhang die Kurve am Ortsausgang Pommertsweiler aufgeweitet  sowie die Kurve und die Kuppe kurz vor Adelmannsfelden entschärft.

    Die Strecke hat eine Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wurde die Fahrbahn auf eine Breite von 6,00 Meter hergestellt. Dabei diente die alte Fahrbahn teilweise als „Unterlage“ an die eine entsprechende Verbreiterung angebaut wurde. Im Bereich der Kuppenabsenkung und Kurvenverbesserung erhielt die Fahrbahn einen kompletten Fahrbahnaufbau. Außerdem wurden die Entwässerungseinrichtungen entsprechend angepasst bzw. erneuert. Des Weiteren entstand ein parallel verlaufender Geh-/Rad- und  Wirtschaftsweg.

    Im Frühjahr 2018 erfolgt der Einbau der Asphaltdeckschicht. Darüber hinaus werden Bankett-, Schutzplanken-, Markierungs- und Beschilderungsarbeiten durchgeführt.
    Auf Grund der Arbeitsschutzvorschriften erfolgt die Fertigstellung erneut unter Vollsperrung des betroffenen Abschnitts. Hierfür wird, wie bereits in der Vergangenheit, eine Umleitung über Adelmannsfelden, Neuler, Abtsgmünd nach Pommertsweiler für beide Fahrtrichtungen eingerichtet. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten erfolgen noch Bepflanzungs- und Ausgleichsmaßnahmen.
     
    Das Land investiert rund 1,1 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    14.12.2017
    Lückenschluss B 295 und B 464 bei Renningen (Landkreis Böblingen) - Bau des Lückenschlusses nicht vor Fertigstellung des sechsstreifigen Ausbaus der A 81 zwischen Böblingen-Hulb und Kreuz Stuttgart möglich
    Ertüchtigung des Provisoriums wird Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes steigern

    Der Lückenschluss der Bundesstraßen B 295 und B 464 kann aus Sicht der Straßenbauverwaltung des Landes nicht vor dem sechsstreifigen Ausbau der A 81 zwischen Böblingen-Hulb und Kreuz Stuttgart fertiggestellt werden. Dies wurde bereits im Spitzengespräch am 13. April 2017 mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, dem Böblinger Landrat Roland Bernhard und den Spitzenvertretern der betroffenen Kommunen der Raumschaft kommuniziert und in einer gemeinsamen Pressemitteilung erläutert. Der Hintergrund liegt in den unterschiedlichen Planungsständen der Projekte. 

    Der Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der A 81 soll im Sommer 2018 erfolgen, die Ausführungsplanung für den Deckel ist bereits vergeben. Mit dem Ausbau selbst soll Anfang 2020 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Angesichts des weit dahinter liegenden Planungsstands des Lückenschlusses ist schon ein Planfeststellungsbeschluss bis 2020 vollkommen unrealistisch. Ein Baubeginn oder gar Bauende innerhalb der nächsten zwei Jahre ist damit nicht möglich. 

    Aktuell wurden für den Lückenschluss B 464/B 295 dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) der ergänzend geforderte Variantenvergleich zu den Planfällen 8 und 8 modifiziert mit der Bitte um Entscheidung über die Vorzugsvariante vorgelegt. Sobald die Entscheidung vorliegt, welche Variante nun weiterverfolgt werden soll, kann mit der Erstellung des sogenannten RE-Vorentwurfs begonnen werden für den in der Regel zwei Jahre benötigt werden. Der RE-Vorentwurf wird dann wiederum dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur vorgelegt und dieses erteilt erfahrungsgemäß innerhalb eines Jahres den „Gesehenvermerk“ und damit seine Zustimmung zur Planung. 

    Anschließend können die Feststellungsunterlagen erstellt und das Planfeststellungverfahren durchgeführt werden. Die daran anschließende Bauvorbereitung mit Erstellen der Ausführungsplanung und Durchführen des europaweiten Vergabeverfahrens dauert in der Regel ein gutes Jahr. Damit könnte der Bau des Lückenschlusses, selbst bei optimalem Planungsverlauf völlig unabhängig von der Personalkapazität erst im Jahr 2024, also kurz vor der Fertigstellung des A 81 - Ausbaus beginnen. 

    Bereits im Jahr 2011 hat das RP Stuttgart die vom Bund akzeptierte Variante 8 vorgestellt, deren Realisierung seinerzeit noch vor dem Baubeginn der A 81 geplant war. Nachdem die Gemeinde Renningen weitere Anschlüsse forderte, die zusätzliche Untersuchungen nach sich zogen, verzögerte sich Planung. Die nach langem Prozess gefundene richtlinienkonforme Trassenlösung, die Variante 8 modifiziert, liegt dem Bund nun zur Entscheidung vor. 

    Unabhängig davon ist für Renningen und die ganze Region Entlastung in Sicht. Am 21. Dezember 2017 wird der Verflechtungsstreifen auf der A 8 endgültig freigegeben. Damit ist die A 8 ab dem Autobahnkreuz Stuttgart in Richtung Karlsruhe ausreichend leistungsfähig ausgebaut. Wie sich bereits beim Bau des Verflechtungsstreifens gezeigt hat, gehören ab nächstem Jahr Baustellenausweichverkehre im Bereich des Lückenschlusses bei Renningen der Vergangenheit an. 

    Um aber die Leistungsfähigkeit des provisorischen Knotenpunkts noch weiter zu verbessern, wird im ersten Halbjahr 2018 ein Bypass am südlichen Kreisverkehr des Knotenpunkten B 464 – B 295 für die Fahrbeziehung Magstadter Straße – B 464 und die Verlängerung des Einfädelungsstreifens auf der B 295 in Richtung Leonberg gebaut. 

    Informationen zu der Variante 8 modifiziert finden Sie auf der Internetseite des RP Stuttgart.

  • Abteilung 4
    13.12.2017
    Neuer Verflechtungsstreifens auf der A 8 zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost
    Feierliche Verkehrsfreigabe mit Minister Hermann, Parlamentarischem Staatssekretär Norbert Barthle und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 21. Dezember um 14:00 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    pünktlich und gerade rechtzeitig vor Weihnachten wird der Verflechtungsstreifen im Zuge der A 8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg/Ost fertiggestellt.
     
    Winfried Hermann MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Norbert Barthle MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie Regierungspräsident Wolfgang Reimer nehmen gemeinsam
     
    am Donnerstag, 21. Dezember 2017 um 14:00 Uhr
    an der Wirtschaftswegbrücke „Rotes Steigle“
    Parkmöglichkeiten Parkplatz „Am Gatter“ (siehe Anfahrtsskizze)
     
    die feierliche Verkehrsfreigabe vor.
     
    Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Einladungsflyer.
     
    Wir laden Sie herzlich ein, an dem Termin teilzunehmen, und freuen uns über Ihr Erscheinen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     
    Anlagen:

  • Abteilung 4
    13.12.2017
    Übergabe eines Förderbescheides durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer an den Bürgermeister der Stadt Loch, Karl Bühler am Dienstag, 19. Dezember 2017 im Rathaus in Lorch

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    kurz vor Weihnachten gibt es für die Stadt Lorch gute Nachrichten aus Stuttgart. Die Förderung einer verkehrswichtigen Maßnahme in Lorch nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) wurde bewilligt. Damit steht dem Umbau des Kreuzungsbereiches Wilhelmstraße (K 3313), Kellerbergstraße, Stuttgarter Straße zu einem Kreisverkehrsplatz nichts mehr im Wege. Regierungspräsident Wolfgang Reimer nutzt die Gelegenheit, den Förderbescheid in Höhe von rund 585.000 Euro, persönlich an Lorchs Bürgermeister Karl Bühler zu übergeben.

    Zu dieser Übergabe laden wir Sie herzlich ein

    am Dienstag, 19. Dezember 2017 um 8.00 Uhr
    im Rathaus in Lorch (Raum 1.12), Hauptstraße 19, 73547 Lorch
    Für Rückfragen und Abstimmungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 1
    13.12.2017
    Umbau der Stuttgarter Wagenhallen schreitet voran
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt an Oberbürgermeister Fritz Kuhn Förderbescheid über 12,4 Millionen Euro für die energetische Sanierung

    ​Seit Anfang des Jahres werden die Stuttgarter Wagenhallen saniert und ausgebaut. Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute, am Mittwoch, 13. Dezember, Oberbürgermeister Fritz Kuhn den Bescheid über eine Förderung von 12,4 Millionen Euro aus dem Programm des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes übergeben.

    Regierungspräsident Reimer hob hervor: „Mit ihren vielfältigen und bunten Veranstaltungen sind die Wagenhallen weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Zudem ist an diesem Bauwerk ein Teil der Stuttgarter Zeitgeschichte ablesbar“, so Reimer. „Ich freue mich, dass das Land einen nennenswerten Beitrag leistet, damit diese einzigartige Kulturlocation künftig noch mehr Menschen begeistern wird.“

    Oberbürgermeister Kuhn sagte: „Die Wagenhallen sind künftig wieder ein kultureller Hauptanziehungspunkt. Die Veranstaltungen werden tausende Besucher begeistern und die Künstler können in ihren Ateliers anregende Ausstellungskonzepte entwickeln.“ Ihm gefalle besonders der Kontrast von Alt und Neu. „Der ruppige Charakter des Gebäudes bleibt erhalten und kombiniert mit zeitgenössischer Architektur in Verbindung mit dem riesigen kulturellen Potential. Das macht den Charme des Projekts aus. Ich danke dem Land, das dies auch so sieht und die Sanierung mit über einem Drittel der Kosten unterstützt.“

    Das Stuttgarter Architekturbüro ATELIER BRÜCKNER leitet die Sanierung und konzipierte den Umbau, der funktionstüchtige Räume bieten wird und zugleich den  alten Charme des Gebäudes beibehält. Seit Ende des 19. Jahrhunderts dienten die Wagenhallen als Werkstatt: Über ein Jahrhundert wurden dort Lokomotiven und danach Busse gewartet. Die Bahn gab die Nutzung auf, so dass die Stadt die Wagenhallen 2003 erwerben konnte. Bis 2016 wurden sie von der lokalen Kulturszene genutzt.

    Statik, Schall- und Brandschutz entsprachen aber nicht mehr aktuellen Vorgaben. Dies machte eine Sanierung erforderlich. Der Gemeinderat gab dafür 2016 mit breiter Mehrheit grünes Licht. Die Kosten betragen rund 30 Millionen Euro.

    Im Januar 2017 gab OB Kuhn mit dem ersten Baggerbiss das Startsignal. Seitdem läuft der Umbau zur künstlerischen Produktionsstätte mit Veranstaltungsräumen, ergänzt durch einen zweigeschossigen Atelierneubau. Die Veranstaltungshalle bietet künftig Platz für bis zu 2.100 Personen. Nebenan können dann 90 Künstler auf rund 9.500 Quadratmeter ihre Ateliers nutzen. Und auf 450 Quadratmeter wird eine Tanzschule Tangokurse anbieten.

    Peter Holzer, Leiter des Hochbauamts der Landeshauptstadt Stuttgart, zum Stand des Projekts: „Der Umbau schreitet voran, es wird immer mehr deutlich, was die Wagenhallen künftig auszeichnet.“ Hausanschluss, Grundleitungen seien gelegt, die Sprinklerzentrale gebaut. „Der Rohbau in der historischen Halle und für die Neubauten ist fast fertig. Jetzt wurde auch schon damit begonnen, das Dach abzudichten.“ Fenster, Tore und Stahltreppen seien in der Produktion. Holzer rechnet damit, dass die Nutzer mit dem Ausbau im April 2018 beginnen können. Erste Veranstaltungen könnten dann im Herbst 2018 stattfinden. Auch der Biergarten kann dann wieder öffnen. Die Künstlerateliers und die Tanzschule werden im Anschluss fertig gestellt und sukzessive von den Nutzern ausgebaut und bezogen.


    Hinweis für die Pressevertreter:

    Visualisierungen und Modell-Fotos hat das Architekturbüro ATELIER BRÜCKNER bereitgestellt unter: https://atelier-bueckner.wetransfer.com/downloads/66c3d7691d3bb01d7650f31038494cd620171212131146/30628f5dc0e72062e289a344bed74a7c20171212131146/c2e0f7

    Für Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

    Regierungspräsidium Stuttgart
    Katja Lumpp, Pressesprecherin, Tel. 0711/904-10002

    Landeshauptstadt Stuttgart:
    Sven Matis, Pressesprecher, Tel. 0711/21691686

    Informationen zum Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG)

    Die Sanierung der Wagenhallen wird aus einem Sonderprogramm mit Bundesmitteln auf Grundlage des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes gefördert. Das Programm ist von Juli 2015 bis Dezember 2018 befristet. Insgesamt stellt der Bund 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Auf Baden-Württemberg entfallen davon 248 Millionen Euro - aufgeteilt in 168 Millionen Euro für Pauschalen, 40 Millionen Euro Ausgleichstock und 40 Millionen Euro Breitbandförderung. Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen 55 Millionen Euro. Die auf die einzelnen Kommunen entfallenden Pauschalbeträge wurden je zur Hälfte nach unterdurchschnittlicher Steuerkraft sowie überdurchschnittlicher Arbeitslosenzahlen ermittelt. Die Stadt Stuttgart kann mit 12,4 Millionen Euro über die höchste Pauschale landesweit verfügen.

    Bis zum 31.1.2016 mussten die Kommunen anmelden, für welche Maßnahme(n) diese eingesetzt werden soll. Fertigstellungsfrist ist der 31.12.2018. Schwerpunkte sind unter anderem die Bereiche Städtebau, energetische Sanierung und Investitionen in die Bildungsinfrastruktur.

  • Abteilung 5
    12.12.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und der Wasserverband Murrtal unterzeichnen die Vereinbarung zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler
    Pressetermin am 19. Dezember um 15:00 Uhr im Rahmen der Verbandsversammlung des Wasserverbands Murrtal

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Unterzeichnung der Vereinbarung über den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Oppenweiler ein. Im Schulterschluss zwischen dem Wasserverband Murrtal und dem Regierungspräsidium Stuttgart werden mit dieser Vereinbarung nun die Weichen für die zügige Ausführung der Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Murr gestellt.

    Die Unterzeichnung findet im Rahmen der öffentlichen Verbandsversammlung statt

    am Dienstag, 19 Dezember 2017, um 15:00 Uhr
    im historischen Rathaus in Backnang (Sitzungssaal 2. OG)
    Am Rathaus 1, 71522 Backnang

    Das Hochwasserrückhaltebecken mit Kosten von rund 19 Mio. Euro, von welchen das Land 70% trägt, ist der wichtigste Baustein zum Hochwasserschutz von Backnang und Oppenweiler. Nach Fertigstellung können auch größere Hochwasser, wie das mit hohen Schäden verbundene Hochwasser vom Januar 2011, schadlos abgeführt werden.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    12.12.2017
    L 1036 Böschungssicherung bei Langenburg-Nesselbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Aufhebung der Vollsperrung am Donnerstag, 14. Dezember 2017

    ​In Folge schwerer Unwetter am 29. Mai 2016 war die L 1036 zwischen dem Langenburger Ortsteil Nesselbach und der K 2546 wegen eines Böschungsrutsches und Schäden an einer Kanalstrecke der Stadt Langenburg im angrenzenden Bereich gesperrt. Straßenbauverwaltung und Stadt vereinbarten die Schäden in einer gemeinsamen Baumaßnahme zu beheben. Die Arbeiten begannen im September 2017 und werden, bis auf Restarbeiten, am Donnerstag, 14. Dezember 2017, um die Mittagszeit, abgeschlossen sein. Folglich können ab diesem Zeitpunkt auch die Vollsperrung und die rund 500 m lange Umleitung aufgehoben werden.

    Zu Beginn der Maßnahme verlängerte die Stadt die bestehende Rohrleitung um rund drei Meter, versah den Auslauf mit einem Tosbecken und sicherte die Sohle des anschließenden Grabens. Durch die Rohrverlängerung konnte auch ein weiterer Teil zu einem nahestehenden Gebäude aufgefüllt und somit zu dessen Sicherung beigetragen werden. 

    Die Straßenbauverwaltung stellte anschließende die Böschung mit einer Mauer aus Stapelsteinen, die noch mit einem Betonkopfbalken versehen wurden, neu her. Bei der Hinterfüllung der Mauer im Straßenbereich wurden zusätzlich Kunststoffgewebe zur Verankerung der Mauer und Stabilisierung der Hinterfüllung eingebaut. Die Gesamtlänge der Böschungssicherung betrug rund 30 m.

    Die Kosten belaufen sich für das Land auf rund 80.000 Euro und für die Stadt auf rund 40.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    11.12.2017
    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert den neuen Infoflyer zum Comburger Hertwig-Leuchter
    Ortstermin am 15. Dezember 2017 in der St. Nikolauskirche, Kloster Comburg

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausge-gebene Infoflyer zum Comburger „Hertwig-Leuchter“ mit dem neuesten Forschungs-stand zum Objekt wird bei einem Ortstermin vorgestellt. Anlässlich dieser Vorstellung wird der Leuchter außerplanmäßig abgelassen. Dabei bietet sich die Möglichkeit, diese herausragende Metallarbeit des Mittelalters aus der Nähe zu betrachten. Passend zur Adventszeit stellen ausgewählte Experten in Zusammenarbeit mit „Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ weitere Informationen zur Verfügung. 

    Sie sind herzlich eingeladen 

    am Freitag, 15. Dezember 2017, um 10.00 Uhr
    in der St. Nikolauskirche, Kloster Großcomburg
    Comburg 5, 74523 Schwäbisch Hall 

    Zum Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung: 

    • Ines Frontzek, ausführende Restauratorin am Comburger Leuchter
    • Rolf-Dieter Blumer, Fachrestaurator Metall am Landesamt für Denkmalpflege
    • Dr. Simone Meyder, Gebietsreferentin am Landesamt für Denkmalpflege
    • Dr. Ulrich Knapp, beteiligt an der Planung und Konzeption der Maßnahme
    • Katrin Hubert, freie Restauratorin, beteiligt an der Restaurierung der großen Kupferscheiben im Konstanzer Münster 

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002

    Hintergrundinformation: 

    Bedeutung des Leuchters
    Der Comburger Hertwig-Leuchter zählt neben dem Azelin- und Hezilo-Leuchter im Hildesheimer Dom sowie dem Barbarossa-Leuchter im Aachener Dom zu insgesamt vier noch erhaltenen romanischen Radleuchtern in Deutschland.
    Zusammen mit dem Antependium und drei kleinen Altarleuchtern gehört er zur frühromanischen Ausstattung der St. Nikolauskirche.
    Im Rahmen einer Diplomarbeit des Studienganges Restaurierung archäologischer, ethnologischer und kunsthandwerklicher Objekte an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart wurde der Hertwig-Leuchter ausführlich untersucht und dokumentiert.
    Die in diesem Zusammenhang entstandene Kartierung ergab dabei neue Hinweise zu Restaurierungsgeschichte, Herstellungstechniken und Reparaturphasen des Radleuchters. Die Restauratorin wird an dem Termin ebenso anwesend sein wie weitere Fachleute der Denkmalpflege. Die Anwesenden werden für Fragen zur Verfügung stehen. 

    Geschichte der Comburg
    1078 stiften die Grafen von Comburg-Rothenburg ein Benediktinerkloster. Zwischen 1086 und 1088 wird ein Hirsauer Mönch zum Abt berufen und führt im Kloster Comburg die Hirsauer Reformen ein. 1138 befindet sich die Comburg in staufischen Besitz. 1318-19 geht die Abtei in den Besitz von Hall über. 1484 fällt sie an den Bischof von Würzburg, 1488 Umwandlung in ein Chorherrenstift. In den Bauernkriegen wird die Comburg geplündert, es kommt zur Auflösung des Stifts. König Gustav II. Adolf von Schweden schenkt die Anlage dem schwedischen Generalmajor und Diplomaten Bernhard Schaffalitzky von Muckadell. Der Neubau der Dekanei und die Barockisierung der Basilika folgen. 1802 fällt die Comburg an Württemberg. 1803 erfolgt die Aufhebung des Klosters. Seit 1947 wird die Anlage von der „Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen“ genutzt. 

    Der Hertwig-Leuchter
    Beim Comburger Radleuchter, dem sogenannten Hertwig-Leuchter, handelt es sich um einen von insgesamt vier nahezu zeitgleich entstandenen und noch erhaltenen Radleuchtern in Deutschland. Zusammen mit den Barbarossa-Leuchter im Dom zu Aachen sowie dem Azelin- und Hezilo-Leuchter im Dom zu Hildesheim zählt er zu den herausragenden Metallschmiedearbeiten des frühen 12. Jh.
    Der Hertwig-Leuchter besteht zum größten Teil aus feuervergoldetem bzw. gefärbten Kupfer- und Buntmetallblechen. Die Stützkonstruktion, Träger und Hängegerüst bestehen aus Eisen. Der Leuchter setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen, die ineinander gesteckt, vernietet und miteinander verdrahtet sind. Als besondere Verzierungstechniken sind neben gravierten und ziselierten Bereichen die mittels Braunfirnis versehenen Applikationen und Schriftbänder zu nennen. Es handelt sich beim Braunfirnis um eine Technik, bei der durch Braunfärbung des Kupfers im Wechsel mit Feuervergoldungen farblich sehr fein abgefasste, samtig braune Zierfelder entstehen.
    Der Leuchter hat einen Durchmesser von ca. 5 Meter. Er besteht aus zwei ge-schmiedeten Eisenreifen auf die Bronzeplatten mit sogenannten Rödeldrähten montiert sind. Zwischen diesen Platten, auf denen die Kerzenhalter befestigt sind, befinden sich die Türme des himmlischen Jerusalems. Auf diesen Platten befinden sich jeweils mittig Medaillons. In der Mitte eines jeden Medaillons ist eine Apostelfigur angebracht. Auf der Außenseite verläuft auf zwei übereinander liegenden Bändern je ein Schriftband. Die Türme sind alternierend rund, und viereckig kombiniert ausgebildet. In den Nischen der Türme sind aus Blech getriebene Darstellungen von Rittern zu sehen.
    Es muss berücksichtigt werden, dass in romanischer Zeit Halbzeug, wie Bleche und Drähte nur beschränkt vorhanden waren und deren Herstellung für den mittelalterli-chen Handwerker bereits eine technische Herausforderung darstellten. Hierfür wur-den die verschiedenen benötigten Elemente vorgegossen, geschmiedet, durchbro-chen und getrieben. Metallteile, die miteinander verbunden werden mussten wurden vorwiegend durch Nieten und sog. Rödeldraht aneinandergeheftet.
    Die Oberflächenveredlung, mittels Feuervergoldung bzw. -Versilberung und Braunfirnissen, stellte ebenso eine hohe Anforderungen an den Handwerker. Durch dieses Mischverfahren entstanden optisch filigrane Friese, die einen Wechsel von Gold, Silber und Braun zeigen. Eine Besonderheit dieser Technik stellt die sog. Maiestas-Platte dar, die den Verteiler der Aufhängung abdeckt und mit der umlaufenden Inschrift EGO SUM.LVX.MUNDI (ich bin das Licht der Welt) versehen ist. Zu den von unten sichtbaren Zierelementen zählen die Turmböden mit ihren geometrischen und tierischen Ornamenten.
    Besonders an ihren unterschiedlichen Ausführungen zeigt sich die Fertigkeit der entwerfenden „Meister“. Die zeitliche Einordnung des Radleuchters kann zwischen 1135 und 1150 angesetzt werden. Ob seine Fertigstellung noch zu Lebzeiten des Abts Hertwig (1104-1139) erfolgte muss offen bleiben. Lediglich seine Stiftung ist nach der angebrachten Inschrift belegbar.

    Restaurierungsgeschichte
    Der früheste erhaltene Hinweis auf eine Restaurierung des Radleuchters stammt aus dem Jahr 1569/70. In den Comburger Jahresabrechnungen wird unter Gemeinausgaben ein Betrag von 18 Gulden genannt, der an „zwaien Goldschmieden von Würzburg, und zwaien von Schwäbische Hall, fur die Kron in der Kirche, auch das Gulden Kreutz zu Renoviren, sampt Plech, meßing Droth, große vnd kleine negelein, Innerhalb des Manuals“ bezahlt wurde. Anhand dieser Rechnung lässt sich sogar nachvollziehen, dass der Leuchter bei dieser Restaurierung mit einem Anstrich oder einer Ölvergoldung versehen wurde. Den Schriftquellen zufolge wurde in diesem Zusammenhang auch die Inschrift „IN CORONAM COMBURGENSEM RENOVATAM ANNO MCLXX: LONGO OBDUCTA SITU NEC RUBIGINE TURPICORROSA HAEC PRIDEM TOTA CORONA FUIT.NEUSTETTERUS EAM IUSSIT RENOVARE DECANUSPICTURAQUE SACRAM CONDECORARE DOMUM“ (= von großem Schmutz bedeckt und von hässlichem Rost zerfressen war längst die ganze Krone, der Dekan Neustetter ließ sie renovieren und das heilige Haus mit Malerei schmucken) angebracht. Diese Inschrift wurde vermutlich um 1850 bei einer neuerlichen Restaurierung des Leuchters nach einem Absturz wieder entfernt. Sie ist am Leuchter nicht mehr auffindbar.
    Bei der Barocksanierung 1706-15 behielt der Radleuchter seinen Platz in der Vierung.
    In der Säkularisation des Stifts wurde alles Silber, auch das des Leuchters heraus-gebrochen, Größtenteils blieb der Radleuchter jedoch unversehrt. Wie anhand früher Fotografien sichtbar ist kam es während der Säkularen Zeit der Comburg zu erheblichen Schäden. Der weitaus größte Schaden entstand jedoch in der Christnacht des Revolutionsjahres 1848. Es wird berichtet, dass der Leuchter nach der Christmesse „mit lautem Getöse auf das Gestühl gestürzt“ ist. Eduard Herdtle aus Stuttgart fertigte danach erstmals eine genaue Dokumentation des Leuchters. Diese ist heute leider größtenteils verschollen.
    Die letzte Restaurierung des Radleuchters wurde im Zusammenhang mit Sanie-rungsarbeiten der Comburg in den 1960er Jahren durchgeführt. Diese Maßnahme wurde unter der fachlichen Aufsicht des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg nach damaligem Standard durchgeführt. Bei dieser Restaurierung wurden alle zwischen 1848 und 1851 angebrachten Ergänzungen entfernt. Zahlreiche Bereiche wurden neu verlötet. Der Leuchter wurde im Stil der Zeit ergänzt. 

    Neuzeitliche Benutzung des Leuchters
    Zur Weihnachts-, Silvester- und Oster-Messe wird der Leuchter herabgelassen und fachgerecht mit Kerzen bestückt. Er dient dann als einziges Beleuchtungsmittel der Kirche. 

    Bestand und Kartierung
    Hauptschädigungsfaktor am Leuchter ist die starke Oberflächenverschmutzung durch Stäube die dick auf den nach oben weisenden Flächen aufliegen. Am 15.12.2017 bietet sich anlässlich des Vorstellungstermins zum Flyer am abgelasse-nen Objekt die Möglichkeit einer Bestandsaufnahme. Durch die optischen, mikroskopischen und radiologischen Untersuchungen der letzten Restaurierung sowie durch historische Bild- und Schriftdokumentationen können somit die Maßnahmen gezeigt werden.

  • Abteilung 4
    11.12.2017
    L 1214 Bad Boll – Aichelberg (Landkreis Göppingen) - Freigabe des Abschnittes zwischen dem Kreisverkehr Ortsende Bad Boll und der Kreuzung L 1214 / K 1421 bis 15. Dezember
    Fahrbahndeckenerneuerung im dritten Bauabschnitt geht in die Zwangswinterpause

    Bei der Baumaßnahme an der L 1214 zwischen Bad Boll und Aichelberg können die Bauabschnitte I und II (zwischen dem Kreisverkehr Ortsende Bad Boll und der Kreuzung L 1214 / K 1421) am 15. Dezember 2017 für den Verkehr wieder freigegeben werden. 

    Der Bauabschnitt III (Kreuzung L 1214/K 1421 bis Kreisverkehr in Aichelberg) muss aufgrund der ungünstigen Witterungsverhältnisse ins Frühjahr geschoben werden. Wegen des unerwartet frühen Wintereinbruches mussten die Arbeiten bereits im zweiten Bauabschnitt für mehrere Tage unterbrochen werden. Diese Zwangsunterbrechung kann in der noch verbleibenden Zeit bis Weihnachten auch bei aller Anstrengung nicht mehr aufgeholt werden. 

    Daher hat sich das Regierungspräsidium Stuttgart in Abstimmung mit allen Beteiligten dazu entschlossen, die Baumaßnahme erst im Frühjahr 2018 abzuschließen. Nach dem Winter, sobald es die Witterung zulässt, werden die Arbeiten wieder aufgenommen. Der dritte Bauabschnitt wird im neuen Jahr noch zwei Wochen in Anspruch nehmen. 

    Aus Verkehrssicherungsgründen und um die die Arbeiten schnellstmöglich durchführen zu können, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung für den Bauabschnitt III wird in beiden Fahrtrichtungen über die K 1421 Hattenhofen zur K 1265 über Ohmden, Jesingen und der L 1200 nach Weilheim/Teck wieder zur L 1214 geführt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

  • Abteilung 4
    11.12.2017
    B 295 bei Stuttgart – Weilimdorf: Rückbau der Leitwände an der Wirtschaftswegbrücke und Verkehrsfreigabe
    Vollsperrung der B 295 in der Nacht von Dienstag, 12. Dezember, 22:30 Uhr, auf Mittwoch, 13. Dezember 2017, 5:00 Uhr - Verkehrsfreigabe der Brücke spätestens am 20. Dezember

    Die Arbeiten an der neu eingehobenen Stahlkonstruktion der Wirtschaftswegbrücke über die B 295 im Bereich der Einmündung der Föhrichstraße bei Stuttgart-Weilimdorf sind nahezu abgeschlossen. Die Leitwände, die aus Sicherheitsgründen während der Bauarbeiten auf der B 295 erforderlich waren, können daher rückgebaut werden. Hierfür ist eine Vollsperrung der B 295 in der Nacht von Dienstag, 12. Dezember, 22:30 Uhr, auf Mittwoch, 13. Dezember 2017, 5:00 Uhr, erforderlich.

    Die Umleitung erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf.

    Die Restarbeiten auf der Brücke werden dann in den nächsten Tagen abgeschlossen sein, so dass die Brücke für den forstwirtschaftlichen Verkehr und für Fußgänger und Radfahrer spätestens am Mittwoch, 20. Dezember, freigegeben werden kann. Bis dahin erfolgt die Umleitung weiterhin über die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlensweg, die im kommenden Frühjahr als letzte der drei Holzbrücken in diesem Bereich ersetzt wird.

    Der Bund investiert für den Ersatzneubau der drei Brücken rund 2,6 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.12.2017
    L1125 Glattbachbrücke Ensinger Straße in Vaihingen - Kleinglattbach - Vorübergehende Verkehrsfreigabe ab Samstag, 9. Dezember 2017
    Restarbeiten im Frühjahr 2018

    Die Sanierungsarbeiten im Bereich der Glattbachbrücke im Zuge der L 1125 (Ensinger Straße) in Vaihingen - Kleinglattbach können dieses Jahr witterungsbedingt nicht mehr fertiggestellt werden. Um die Vollsperrung, welche für die Sanierungsarbeiten erforderlich war, über die Wintermonate aufheben zu können, wird ein provisorischer Belag aufgebracht. Damit kann die Brücke ab Samstag, 9. Dezember 2017 vorübergehend wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

    Aus Sicherheitsgründen muss jedoch die Geschwindigkeit im Bereich der Brücke auf 30km/h begrenzt werden. Für Fußgänger steht nach wie vor die Behelfsbrücke in unmittelbarer Nähe zur Straßenbrücke zur Verfügung. 

    Die Restarbeiten an der Brücke werden wieder im Zuge der Vollsperrung durchgeführt, welche ab Frühjahr nächsten Jahres für den Umbau des Kreisverkehrs beim Gewerbegebiet „Perfekter Standort“ eingerichtet werden muss. Hierzu erfolgt vorab eine Presseveröffentlichung. Das Land Baden – Württemberg investiert in die Sanierung der Glattbachbrücke rund 330.000 Euro.

  • Abteilung 4
    08.12.2017
    Ausbau der L 506 / 578 Rechte Tauber-Kreuzung in der Ortsdurchfahrt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)
    Freigabe für den Verkehr ab morgen, 9. Dezember 2017 und Abschluss der Baumaßnahme mit Restarbeiten bis Ende Dezember 2017

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart und der Main-Tauber-Kreis bauen derzeit den Knoten L 506 / L 578 Rechte Tauber-Kreuzung in Tauberbischofsheim einschließlich einer neuen Signalanlage gemeinsam aus. Gleichzeitig erneuert die Stadt Tauberbischofsheim ihren Abwasserkanal und die Wasserversorgung. 

    Der neue Fahrbahnaufbau ist fertig gestellt und wird nun wieder für den Verkehr freigegeben. Ab dem morgigen Samstag, 9. Dezember 2017 kann die Rechte Tauber-Kreuzung wieder aus allen Richtungen befahren werden. Aktuell wird die Lichtsignalanlage in den einzelnen Ästen in Betrieb genommen und die Verkehrssicherung abgebaut. Ab Montag, 11. Dezember werden dann die Gehwege gepflastert. Die Fahrbahn wird dabei eingeengt und die zulässige Geschwindigkeit bleibt noch auf 30 km/h reduziert. Es kann aber jeweils in beide Richtungen gefahren werden. Die gesamte Baumaßnahme mit allen Restarbeiten wird Ende Dezember 2017 abgeschlossen. 

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart, der Main-Tauber-Kreis und die Stadt Tauberbischofsheim danken den Verkehrsteilnehmen sowie bei den Anwohnerinnen und Anwohner der Baustrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Das Land investiert rund 1,3 Millionen, der Main-Tauber-Kreis rund 0,3 Millionen und die Stadt Tauberbischofsheim ca. 1,1 Millionen Euro. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2
    08.12.2017
    Neue Gashochdruckleitung zwischen Wiernsheim (Enzkreis) und Löchgau/Metterzimmern (Landkreis Ludwigsburg) - Regierungspräsidium Stuttgart leitet Raumordnungsverfahren ein
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die Gashochdruckleitung dient dem Ausbau eines leistungsstarken Erdgas-Fernleitungsnetzes und ist damit ein wichtiges Instrument für die erfolgreiche Umstellung auf erneuerbare Energien.“

    ​Die terranets bw GmbH plant eine neue leistungsstarke Gashochdruckleitung, welche die vorhandenen Erdgashochdruckleitungen Schwabenleitung und Nordschwarzwaldleitung bei Wiernsheim und der vorhandenen Kraichgauleitung bei Löchgau/Metterzimmern verbindet. Diese „Neckarenztalleitung“ (NET-Leitung) wird damit in das bestehende Gashochdruckleitungsnetz der terranets bw eingebunden und gewährleistet eine sichere und technisch zuverlässige Versorgung mit Erdgas. Hierfür sind sowohl ein Raumordnungs- als auch ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. 

    Durch die NET-Leitung wird die Versorgungssicherheit in Baden-Württemberg insgesamt und speziell in den Regionen Heilbronn/Franken und Stuttgart auch zukünftig gewährleistet sein. Regierungspräsident Wolfgang Reimer erläutert: „Durch die Substitution anderer fossiler Energieträger wie Heizöl oder Kohle durch Erdgas werden Kohlendioxid- (CO2) und Feinstaubemissionen reduziert. Die Gashochdruckleitung dient dem Ausbau eines leistungsstarken Erdgas-Fernleitungsnetzes und ist damit ein wichtiges Instrument für die erfolgreiche Umstellung auf erneuerbare Energien.“ 

    Nach Vorliegen der notwendigen Unterlagen leitet das Regierungspräsidium Stuttgart als höhere Raumordnungsbehörde nunmehr das Raumordnungsverfahren ein. Die Unterlagen des Antragstellers werden im Laufe des Verfahrens auch den berührten Gemeinden und anderen öffentlichen Stellen zugeleitet. Diese haben die Möglichkeit zur Stellungnahme. Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit unterrichtet. 

    Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen bei den Gemeinden einsehen. Näheres ist den Bekanntmachungen der einzelnen Amts- bzw. Mitteilungsblätter der Gemeinden zu entnehmen. Im Rahmen der Beteiligung können die Bürgerinnen und Bürger auch über die Gemeinden Stellung zum Vorhaben nehmen. Gegenstand der raumordnerischen Prüfung sind die Angaben in den Verfahrensunterlagen. 

    Das Raumordnungsverfahren ist seinem Wesen nach ein vorgelagertes Verfahren. Es geht dem fachgesetzlich erforderlichen Planfeststellungsverfahren voraus. 

    Ziel ist es, festzustellen, ob das Vorhaben mit den Erfordernissen der Raumordnung und Landesplanung übereinstimmt und ob das Vorhaben mit anderen möglichen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen anderer Planungsträger raumordnerisch abgestimmt ist. Dies schließt die Prüfung mehrerer Korridoralternativen ein. Das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens soll die raumordnerisch günstigste Lösung aufzeigen.

    Planskizze (pdf, 290 KB)

  • Abteilung 4
    07.12.2017
    B 295 Leonberg – Ditzingen Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Kreisstraße 1010 und Ditzingen
    Vollsperrung wird Freitag, 8. Dezember 2017 am Nachmittag aufgehoben

    Die Arbeiten an der B 295 zwischen Leonberg und Ditzingen gehen dem Ende entgegen. Ab Freitag, 8. Dezember 2017, am Nachmittag, wird die Straße für den Verkehr wieder freigegeben. 

    Trotz der unbeständigen Witterung in den letzten Tagen konnten die Asphaltarbeiten am Mittwoch, 6. Dezember 2017 abgeschlossen werden. Außerdem wurden die Fahrbahnrandbereiche reguliert und in Teilbereichen verstärkt, sowie die Entwässerungsmulden einschließlich der Einlaufschächte angepasst bzw. erneuert. Derzeit wird noch die Weißmarkierung aufgebracht und neue Leitpfosten gesetzt. 

    Restarbeiten zu deren Ausführung nach aktuellem Kenntnisstand keine Vollsperrung mehr erforderlich sein wird, werden im kommenden Frühjahr 2018 noch vor der Sanierung der Ortsdurchfahrt Gerlingen durchgeführt. 

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 500.0000 Euro, welche der Bund trägt. Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt den Verkehrsteilnehmern sowie den von der Umleitung betroffenen Anliegern für das Verständnis für die entstandenen Beeinträchtigungen.

  • Abteilung 1
    07.12.2017
    Advents- und Weihnachtszeit in der LEA Ellwangen
    „Adventskranzziehen“ am 2. Advent Sonntag, 10. Dezember 2017

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    am kommenden zweiten Advent wird unter Beteiligung der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Ellwangen wie im vergangenen Jahr beim „Adventskranzziehen“ versucht, den aktuell 440 Bewohnern der LEA vorweihnachtliche Bräuche zu vermitteln. Selbstverständlich wurde bis dahin auch ein Weihnachtsbaum aufgestellt, für den die Kinder in der Einrichtung bereits mit viel Eifer den Schmuck gebastelt haben.
     
    Die Presse ist zu diesem Ereignis am kommenden zweiten Advent um 15:00 Uhr ganz herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt am Gebäude 90 (Ehrenamtskoordination).
     
    Wir laden Sie herzlich ein am
     
    Sonntag, 10. Dezember 2017 um 15:00 Uhr
    LEA Ellwangen (Treffpunkt Pforte LEA Ellwangen 14:45 Uhr)
    Georg-Elser-Straße 2
    73479 Ellwangen
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    06.12.2017
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen AS Rottenburg und AS Herrenberg in Fahrtrichtung Stuttgart - Abschluss der Bauarbeiten auf der A 81 und Rückbau der Verkehrssicherung bis Donnerstag, 14. Dezember 2017
    Nächtliche Sperrung der Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Stuttgart in der Nacht von Freitag, 8. Dezember, 22:00 Uhr auf Samstag, 9. Dezember 2017, 5:00 Uhr

    ​Im Baustellenbereich der A 81 zwischen der Anschlussstelle (AS) Rottenburg und der Anschlussstelle Herrenberg wurden die Asphaltarbeiten am gestrigen Dienstag abgeschlossen. Die derzeit bestehende sogenannte 3+1-Verkehrsführung wird in den kommenden 7 Tagen und Nächten aufgelöst, so dass voraussichtlich ab Donnerstag, 14. Dezember 2017 der Verkehr wieder wie gewohnt auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn läuft.

    Für den Abbau der Betonschutzwände sind in den kommenden Tagen Nachtbaustellen erforderlich, bei denen der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt wird. Der Verkehr wird zwischen der AS Rottenburg und der Kochartgrabenbrücke über den übergeleiteten Fahrstreifen geleitet.

    Im Zuge des Rückbaus der Betonschutzwände und zum Schutz der Arbeitskräfte, ist in der Nacht von Freitag, 8. Dezember 2017 ab 22:00 Uhr auf Samstag, 9. Dezember 2017 die Sperrung der Einfahrtrampe der AS Rottenburg in Fahrtrichtung Stuttgart notwendig. Der Verkehr auf die A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart wird über die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U 43 in Richtung Herrenberg umgeleitet. Die Umleitungsstrecke verläuft ab dem Abzweig der L 1184 von der B 28a bei Eutingen, auf der L 1184 über Bondorf, Nebringen und Gültstein zur B 28 bei der Anschlussstelle Herrenberg.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    06.12.2017
    12,4 Millionen Euro Förderung für die Sanierung der Stuttgarter Wagenhallen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Oberbürgermeister Fritz Kuhn am Mittwoch, 13. Dezember, den Förderbescheid

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Namen von Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer, lade ich Sie herzlich zur Übergabe des Förderbescheids für die energetische Sanierung der Stuttgarter Wagenhallen ein.

    Regierungspräsident Reimer wird Oberbürgermeister Fritz Kuhn den Bescheid nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) in Höhe von rund 12,4 Millionen Euro

    am Mittwoch, 13. Dezember 2017, um 13.00 Uhr
    in den Wagenhallen,
    Treffpunkt: Hedwig-Dohm-Straße (unteres Straßenende, siehe Plan)

    übergeben.

    Im Anschluss daran haben Sie die Gelegenheit, an einer gemeinsamen Führung durch die Wagenhallen teilzunehmen. Bitte tragen Sie für den Gang über die Außenbereiche festes Schuhwerk.

    Die Landeshauptstadt saniert die Wagenhallen, um sie als Veranstaltungsstätte und künstlerische Produktionsstätte zu erhalten. Die Sanierung trägt den Anforderungen an Statik, Schall- und Brandschutz Rechnung. Dafür investiert die Stadt rund 30 Millionen Euro.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichem Gruß

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Lageplan (pdf, 73 KB)

  • Abteilung 4
    05.12.2017
    B 466– Erneuerung der Simonsbachbrücke im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf (Landkreis Göppingen) - Vollsperrung der B 466 im Bereich der Baustellewitterungsbedingt verlängert bis Freitag, 15. Dezember 2017
    Im Anschluss daran noch bis 21. Dezember 2017 halbseitige Verkehrsführung, danach Freigabe B 466 über den Winter - Fortsetzung der Arbeiten voraussichtlich im Frühjahr 2018

    ​Die B 466 überquert im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf den Simonsbach. Die Erneuerung der Simonsbachbrücke läuft seit 11. September 2017 und ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen.

    Seit Donnerstag, 16. November 2017 ist eine Vollsperrung eingerichtet die ursprünglich bis heute, Dienstag, 5. Dezember 2017 andauern sollte. Witterungsbedingt verzögern sich die Arbeiten und die Vollsperrung bleibt bis einschließlich Freitag, 15. Dezember 2017 bestehen.

    Die Umleitungen bleiben ebenfalls bis dahin bestehen. Der überörtliche Verkehr wird über die bestehende Umgehungsstraße K 1402 geleitet (Ortsumfahrung Donzdorf).  In der Ortsdurchfahrt wird der örtliche Verkehr vor der Baustelle über die Bahnhofstraße und Poststraße wieder auf die Hauptstraße (B 466) geführt. Die Zufahrt zum Mühlweg bleibt frei.

    Nach der Vollsperrung wird die halbseitige Verkehrsführung im Baustellenbereich auf rund 150 Metern Länge wieder bis einschließlich Mittwoch, 20. Dezember 2017 hergestellt. Am Donnerstag, 21. Dezember 2017 wird die Verkehrssicherung abgebaut. Dann werden die Verkehrsbeschränkungen aufgehoben und die Baustelle winterfest gemacht. In dieser Zeit bestehen keine verkehrlichen Einschränkungen. Der zweite Bauabschnitt ist unter Vollsperrung von voraussichtlich März bis Juni 2018 vorgesehen. Der genaue Baubeginn wird nach entsprechender Witterung festgelegt und in einer Pressemitteilung rechtzeitig bekanntgegeben.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen.

  • Abteilung 4
    05.12.2017
    B 28a – Fahrbahndeckensanierung zwischen Anschlussstelle Rottenburg und Ergenzingen in beiden Fahrtrichtungen
    Beginn der Baustelleneinrichtung ab Mittwoch, 6. Dezember 2017 - Voraussichtlicher Abschluss vor Weihnachten

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den nächsten beiden Wochen die Fahrbahndecke auf der B 28a im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Rottenburg und der Zufahrt von der B28a in das Industriegebiet „Ergenzingen Ost“ bei Ergenzingen sanieren. In beiden Fahrtrichtungen finden jeweils Arbeiten auf dem äußeren Fahrstreifen der dreistreifig ausgebauten B 28a statt. Die Einrichtung der Baustelle in Richtung Ergenzingen erfolgt ab morgen, Mittwoch  6. Dezember 2017.

    Im Rahmen der Maßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 850 m erneuert. Durch das hohe Schwerverkehrsaufkommen zwischen der Anschlussstelle Rottenburg und dem Industriegebiet haben sich in den letzten Jahren besonders auf der LKW-Spur tiefe Spurrillen gebildet, welche im Winter die Unterhaltung der Strecke erschweren. Die Arbeiten dienen zudem zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in diesem Abschnitt, da bis zur Fertigstellung des geplanten Umbaus der AS Rottenburg auf dieser Strecke keine größeren Erneuerungsarbeiten an der Fahrbahn durchgeführt werden können.

    Im Bereich der AS Rottenburg finden zudem kleinere vorbereitende Maßnahmen für den geplanten Ausbau der Anschlussstelle statt.

    Die Maßnahme gliedert sich in zwei Bauphasen: 
    In der ersten Bauphase wird die Fahrspur in Fahrtrichtung Ergenzingen saniert, in der zweiten Bauphase die rechte Seite der Fahrbahn in Fahrtrichtung Rottenburg. Die mittlere Fahrbahn, welche als Überholspur in Fahrtrichtung Rottenburg dient,  wird für die Verkehrsführung herangezogen und zur Aufrechterhaltung von je einer Fahrspur pro Fahrtrichtung genutzt.

    Im Bereich der Zufahrt auf die B 28a vom genannten Industriegebiet Ergenzingen Ost in Fahrtrichtung Rottenburg ist die Verkürzung der Einfahrtsmöglichkeit auf die B28a erforderlich, da nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. 

    Die Dauer der Maßnahme beträgt rund zwei Wochen und wird daher voraussichtlich bis Weihnachten abgeschlossen sein. Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 50 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 400.000 Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    05.12.2017
    Adventskalender, Adventskranzziehen und Christbaum verbreiten vorweihnachtliche Stimmung in der LEA Ellwangen
    Klaus Danner, Ombudsperson des Landes für Erstaufnahmeeinrichtungen, besucht die LEA Ellwangen

    In der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Ellwangen hat die Advents- und Weihnachtszeit begonnen - in diesem Jahr mit einer Premiere, dem LEA-Adventskalender. Die Fenster verschiedener Gebäude der LEA Ellwangen wurden in den letzten Wochen von Bewohnern mit großer Kreativität verziert. Die 24 Fensterbilder werden nun täglich bis Weihnachten enthüllt. Gestaltet von den Bewohnern der Einrichtung, stimmen die weihnachtlichen Motive - selbstverständlich mit internationalem Einschlag - auf die Weihnachtszeit ein. Täglich wird ein Fenster „geöffnet“, teilweise mit Musik, Tanz und Liedern.

    Den Auftakt machte am vergangenen Freitag, 1. Dezember, ein Fenster am Verwaltungsgebäude des Regierungspräsidiums. Darauf folgen nun nach und nach alle anderen Gebäude der LEA, bis sich der Reigen an den Bürofenstern der LEA-Leiter Berthold Weiß und Roland Herzog am Heiligen Abend schließt.

    Am kommenden zweiten Advent wird wie im vergangenen Jahr ein großer Adventskranz durch die LEA gezogen und den Bewohnern damit auch dieser weihnachtliche Brauch vermittelt. Selbstverständlich wird auch wieder ein Weihnachtsbaum aufgestellt, für den die Kinder in der Einrichtung bereits mit viel Eifer den Schmuck basteln. Für viele der Bewohner sind dies schöne Erlebnisse im LEA-Alltag und für viele Christen unter den Bewohnern auch eine wichtige Vorbereitung auf Weihnachten.

    „Mit dem Ramadan und Weihnachten haben wir zwei Zeiträume im Jahr, die den LEA-Alltag prägen. Für uns ist Toleranz und Akzeptanz sehr wichtig. Deshalb sollen auch unterschiedliche Religionen in der LEA Platz finden. Unsere Bewohner erleben die Weihnachtszeit ringsherum. Mit den Aktionen möchten wir ihnen auch die Traditionen in Deutschland vermitteln“, sagte der Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß.

    Antrittsbesuch von Klaus Danner, Ombudsperson des Landes
    Der Anfang Oktober von Innenminister Thomas Strobl zur neuen ehrenamtlichen Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg bestellte Klaus Danner besuchte am heutigen Dienstag, 5. Dezember, erstmals die LEA Ellwangen. Nach einem kurzen Einführungsgespräch konnte Danner die Einrichtung mit ihren vielfältigen Angeboten kennenlernen. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der hohen Zahl der Ehrenamtlichen, die teilweise bereits seit dem Start der LEA im April 2015 ohne Unterbrechung ihr Engagement zeigen. Auch die Kinderbetreuung, die Ambulanz und die Sozial- und Verfahrensberatung erfuhren ihre Anerkennung. Klaus Danner zeigte sich beeindruckt von der Arbeit in der Erstaufnahmeeinrichtung. Er sagte zu, diese zu unterstützen und die LEA regelmäßig, vor allem zum Austausch mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten, zu besuchen.

    Vorweihnachtliches Gästekochen
    Beim Mittagessen konnte Danner noch eine Besonderheit der LEA Ellwangen kennenlernen: Das Gästekochen. Jede Woche hat eine andere Nationengruppe die Gelegenheit, für ihre Landsleute typische Gerichte aus der Heimat zuzubereiten. Ermöglicht wird dies durch den Dienstleister European Home Care (EHC), welcher die Verpflegung in der LEA Ellwangen sicherstellt. In dieser Woche war das Gästekochen auch eine kleine Weihnachtsfeier für die Bediensteten der unterschiedlichen Organisationen, die gemeinsam mit der Ombudsperson mit Köstlichkeiten vom Westbalkan und aus Syrien verwöhnt wurden.

    Hintergrundinformationen
    Die Ombudsstelle für die Flüchtlingserstaufnahme ist Ansprech-, Mittler- und Unterstützungsstelle für Flüchtlinge und ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger in Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Sie kann sich auch in Anliegen aus der Nachbarschaft von Erstaufnahmeunterkünften einschalten. Die Ombudsperson ist mit ihrer Geschäftsstelle, bestehend aus zwei Mitarbeiterinnen, beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration angesiedelt.

    Der Leitende Kriminaldirektor a.D. Klaus Danner wurde bis zum 31. Juli 2019 zur Ombudsperson bestellt. Die bisherige Ombudsperson, Karl-Heinz Wolfsturm, war zum 31. Juli 2017 nach Ende der zweijährigen Amtszeit aus dem Amt ausgeschieden. Klaus Danner wurde 1956 geboren. Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Söhne und lebt im Südschwarzwald. Er war 43 Jahre im polizeilichen Landesdienst tätig. Zuletzt war er Leiter der Direktion für Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg.

  • Abteilung 5
    05.12.2017
    Die Rems soll wieder mehr Raum bekommen
    Beginn der Maßnahme mit Baumfällarbeiten noch im Dezember
     Bild zeigt die Rems im heutigen Zustand Quelle: Hans-Peter Sieg, Wasserverband Rems

    ​Im Gebiet von Winterbach weist die Rems als eingedeichtes Gewässer mit einem monotonen Trapezprofil aus ökologischer Sicht derzeit große Mängel auf. Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Stuttgart, beabsichtigt daher, den Abschnitt der Rems zwischen Winterbach und Remshalden im Bereich der Sammelkläranlage Winterbach bis zur Hebsacker Brücke auf einer Länge von rund 1,1 km und einer Breite bis zu 100 m ökologisch umzugestalten und wieder in einen naturnäheren Zustand zu führen.

    Dafür wird das vorhandene Profil der Rems inklusive den einheitlich steilen und strukturarmen Böschungen aufgelöst und die vorhandene Gewässerbefestigung zurückgebaut. Wechselnde Gewässersohlbreiten und Neigungen der Uferböschung in Verbindung mit einem gegliederten Gewässerprofil sowie Seiten – und Altarmstrukturen ersetzen den vorhandenen monotonen Trapezquerschnitt. Dem Flusslauf wird weitgehend eine selbsttätige morphologische Entwicklung zugestanden. Dies bedeutet: der Rems wird wieder ausreichend Raum gegeben. Gewässerdynamische Prozesse wie Seitenerosion, Uferunterhöhlungen und –abbrüche sowie Geschiebetrieb werden zugelassen.

    Zur neuen Freizeitzone soll der Remsabschnitt allerdings nicht werden: Die Erholungsbereiche werden sich auf zwei zugängliche Stellen konzentrieren, dazwischen soll die Natur in Ruhe gelassen werden. Durch die Aufweitung am Gewässer werden bei einem Abflussereignis mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 100 Jahren (HQ 100) rund 120.000 m3 zusätzlicher Retentionsraum im Hochwasserfall  geschaffen.

    Die Maßnahme war ursprünglich als Maßnahme der Gemeinde Winterbach geplant, wurde nun aber durch das Land Baden-Württemberg  zu 100% übernommen. Die Planung stammt vom Wasserverband Rems und wurde durch Hans-Peter Sieg gefertigt. Die Ausschreibung läuft derzeit. Ende Dezember soll mit Vorarbeiten begonnen werden. Hierzu gehören Gehölzrodungen im erforderlichen Umfang sowie Leitungsverlegungen. Die Fällarbeiten sind bis Ende Februar 2018 abzuschließen, wobei gemäß der Planung des Wasserverbands Rems rund 50 % der Gehölzbestände erhalten bleiben. Durch wechselseitige Aufweitungen kann ein optisch durchgehender und landschaftsprägender alter Bestands-Ufergehölzsaum beibehalten werden. Die Rodungsarbeiten werden durch gesonderte Pressemitteilung angekündigt werden.

    Baubeginn der Erdarbeiten außerhalb des Gewässers wird voraussichtlich im Februar 2018 sein. Bei der Neugestaltung des Flussbettes fallen große Abtragsmengen Erde an. Die Erdarbeiten (Aushub rund 115.000 m3, Wiedereinbau rund 35.000 m3) sollen bis Juni 2018 fertiggestellt werden. Rund 70.000m3 Erdmasse werden als Auffüllmaterial im Gewerbegebiet II Heusee in der Gemeinde Plüderhausen eingebaut.  Rund 6000 m3 Oberboden ist für den Auftrag auf landwirtschaftliche Flächen mit minderer Bodenqualität geeignet und soll, soweit er nicht wieder angedeckt wird, in Manolzweiler zur Bodenverbesserung verwendet werden. Das Bauende ist auf Oktober 2018 terminiert, so dass sich bis zur Remstalgartenschau im Mai 2019 eine natürliche Begrünung einstellen kann.

    Plan des Remsabschnitts (pdf, 561 KB)

  • Abteilung 4
    05.12.2017
    A 8 - Neubau eines Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg - L1189 - Ersatzneubau L1189 / Unterführung A 8
    Wegfall zweier Fahrstreifen der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart von Freitag, 8. Dezember, 20:00 Uhr bis Montag, 11. Dezember 2017, 5:00 Uhr sowie der Zu- und Abfahrt zur Raststätte „Sindelfinger Wald“

    Vollsperrung der L 1189 in der Nacht von Mittwoch, 13. Dezember, 21:00 Uhr bis Donnerstag 14. Dezember 2017, 5:00 Uhr

    Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg inklusive Ersatzneubau der Landesstraßenunterführung. Bis Ende des Jahres soll die neue Autobahnbrücke vollständig befahrbar sein.

    Inzwischen sind die Bauarbeiten beider Richtungsfahrbahnen der A 8, bis auf die rund 1 km lange Lücke bei der Brücke über die Landesstraße 1189 (L 1189) in Fahrtrichtung München und das Teilstück bei der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald fertiggestellt. Nach dem nun das zweite Teilbauwerk der Brücke im Zuge der A 8 über die L 1189 fertiggestellt ist können seit dieser Woche die Straßenbauarbeiten auf der A 8 in diesem Bereich fertiggestellt werden. Dazu werden am kommenden Wochenende von Freitag, 8. Dezember 2017 ab 20:00 Uhr bis Montag, 11. Dezember 2017 bis 5:00 Uhr auf der A 8 in Fahrtrichtung München zwei von vier Fahrspuren sowie die Zu- und Abfahrt zur Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald gesperrt.

    Nächste Woche folgt dann der Rückbau der Verkehrseinrichtung und der Behelfsbrücke auf der A 8 sowie der Rückbau der provisorischen Zufahrten zur Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald.

    Für die Demontage der im Jahr 2016 erstellten Behelfsbrücke der A 8 über die L 1189 ist eine Vollsperrung der L 1189 zwischen Stuttgart – Büsnau und Sindelfingen erforderlich. Während dieser Sperrung wird die Behelfsbrücke vollständig demontiert, verladen und abtransportiert. Die Vollsperrung der L 1189 ist aus Platz und Sicherheitsgründen erforderlich, bei der Demontage besteht die Gefahr durch herabfallende Teile.

    Die dafür notwendige Vollsperrung der L 1189 wird in der Nacht von Mittwoch, 13. Dezember ab 21:00 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 14. Dezember um 5:00 Uhr stattfinden.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U 1 und U 2 zu nutzen. Diese haben sich bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen bewährt:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.


    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188 zur L1189 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird die L 1189 zwischen Stuttgart-Büsnau und Sindelfingen zwischen der Kreuzung mit der L 1188 und der Kreuzung mit der Gemeindeverbindungsstraße nach Magstadt für die Sanierung des Fahrbahnbelags nochmals für rund 1 Woche vollgesperrt werden. Hierzu erfolgt eine gesonderte Pressemitteilung.

    Beim Neubau der Autobahnbrücke über die Landesstraße 1189 wurde auf die sonst bei vielen  Brückenbaustellen übliche Vollsperrung der Straße während der zehn Monate langen Bauzeit verzichtet, das Regierungspräsidium hat sich dazu entschlossen den Verkehrsteilnehmern so oft wie möglich das Durchfahren unter der Brückenbaustelle zu ermöglichen. Für ein Teil der Arbeiten ist es aufgrund der beengten Platzverhältnisse und aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig die Straße vollzusperren.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Ergänzende Informationen:

    Die Gesamtmaßnahme zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Leonberger Dreieck wurde in mehreren Teillosen hergestellt.

    Im Januar 2016 war mit dem Neubau des Überführungsbauwerks „Rotes Steigle“ die Gesamtmaßnahme gestartet worden. Dieses ist inzwischen fertiggestellt und die alte Brücke abgebaut. Der Neubau war erforderlich geworden, da die Spannweite der bisherigen Brücke nicht ausreichend für einen vierten Fahrstreifen war.

    • Seit Anfang 2016 wurden bereits folgende Tätigkeiten der Gesamtmaßnahme ausgeführt:
    • Neubau des Überführungsbauwerk „Rotes Steigle“ sowie Abriss des alten Überführungsbauwerk „Rotes Steigle“
    • Neubau eines Regenklär- und Regenrückhaltebecken bei km 209+720 in Fahrtrichtung Karlsruhe
    • Bau einer Behelfsbrücke neben dem neu zu bauenden Unterführungsbauwerk L 1189 in Fahrtrichtung München
    • Neubau einer Stützwand zwischen km 208+720 und 208+920
    • Rodungsarbeiten entlang der Strecke in Fahrtrichtung Karlsruhe
    • Verlegung von diversen Kabeltrassen neben der Autobahn
    • Umbau bzw. Verbreiterung von mehreren Schilderbrücken
    • Verbreiterung der Ausfahrt aus der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald in Fahrtrichtung München


    Im Februar dieses Jahres wurde mit den Tief- und Straßenbauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens begonnen.

    Die Bauarbeiten wurden in vier Hauptbauphasen ausgeführt. In der Bauphase 1 wurde am rechten Fahrbahnrand der Fahrtrichtung Karlsruhe gearbeitet. In Bauphase 2 wurden Arbeiten an den inneren Fahrspuren der Fahrtrichtung Karlsruhe sowie am Mittelstreifen ausgeführt. In Bauphase 3 Arbeiten auf den inneren Fahrspuren der Fahrtrichtung München und in Bauphase 4 Arbeiten auf den äußeren Fahrspuren der Fahrtrichtung München.
    Die im Zuge der Baumaßnahme ausgebauten alten Betonfahrbahnplatten sowie das Abbruchmaterial der beiden Brückenbauwerke wurden vor Ort vollständig recycelt und innerhalb der Baumaßnahme als Füllstoff wieder eingebaut.

    Der Streckenabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost bündelt den Verkehr der A 8 zwischen München und Karlsruhe und den Verkehr der A 81 zwischen Singen und Würzburg. Die vorhandene dreistreifige Richtungsfahrbahn Karlsruhe konnte aufgrund der hohen Verkehrsmenge (rund 150.000 Kfz/Tag in beiden Fahrtrichtungen zusammen) auf diesem Streckenabschnitt diese nicht mehr abwickeln. Die A 8 ist eine wichtige Ost - West Verbindung im Europäischen Streckennetz zwischen Österreich, Deutschland und Frankreich.

    Für die entstehenden Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Baustellen so schnell wie möglich fertigzustellen.

    Die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg führt diese Baumaßnahme im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland aus. Die vom Bund getragenen Kosten der Gesamtmaßnahme betragen rund 37,5 Millionen €.

  • Abteilung 3
    05.12.2017
    Übergabe der Meisterbriefe in Weissach (Landkreis Böblingen) - 43 Meisterinnen und Meister in den Berufen Landwirt/in und Winzer/in erhielten ihre Meisterbriefe
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Mit dem Meisterbrief geht auch ein Stück Verpflichtung einher. Meisterinnen und Meister sind seit vielen Jahrhunderten besondere Vertrauens- und Respektspersonen.“

    ​„Mit der erfolgreich bestandenen Meisterprüfung haben Sie nach vielen Jahren der Aus- und Fortbildung in den Betrieben und an Berufs- und Fachschulen eine hohe Qualifikation erreicht. Darauf können Sie mit Recht stolz sein“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer am heutigen Dienstag, 5. Dezember 2017, anlässlich der Übergabe der Meisterbriefe in der Alten Strickfabrik in Weissach (Landkreis Böblingen).

    Insgesamt erhielten 7 Landwirtinnen, 26 Landwirte und 10 Winzer, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet wurden, ihre Meisterbriefe aus der Hand des Regierungspräsidenten.

    Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Reimer beglückwünschte die jungen Fachleute zur ihrer großartigen Leistung und sagte, dass sie mit dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung als Führungskraft nun Verantwortung für den Betrieb, die Familie und die Ausbildung junger Menschen und in der Gesellschaft übernehmen können.

    Er ermutigte sie, kreativ eigene Strategien für ihre Betriebe zu entwickeln. „Sie sollen aber auch spüren, dass mit dem Meisterbrief ein Stück Verpflichtung einhergeht. Meisterinnen und Meister sind seit vielen Jahrhunderten besondere Vertrauens- und Respektspersonen“, so Reimer zu den jungen Fachleuten.

     „Abgesehen von ihren lebenswichtigen Funktionen sind landwirtschaftlichen Berufe auch sehr schöne Berufe“, sagte Reimer wies auf die traditionell wichtige Rolle der Winzer und Landwirte im ländlichen Raum hin, die sich auch im ehrenamtlichen Engagement zeigt.

    Er bedankte sich bei all denjenigen, die die Meister auf ihrem Weg begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen für Landwirtschaft in Kupferzell und Herrenberg, der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg und bei den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse.

    Anlagen:
    Liste der Landwirtschaftsmeisterinnen und Landwirtschaftsmeister 2017 (PDF, 11 KB)
    Liste der Winzermeister 2017 (PDF, 7 KB)

  • Abteilung 4
    04.12.2017
    Umbauarbeiten am Knotenpunkt der L 1204 bei Neuhausen auf den Fildern werden planmäßig und termingerecht beendet
    Aufhebung der Sperrung der Nürtinger Straße für den ÖPNV ab Freitag, 10. Dezember 2017, Freigabe für den übrigen Verkehr ab Mittwoch, 20. Dezember 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass die seit Mitte September 2017 laufenden Umbauarbeiten am Knotenpunkt der L 1204 mit der Nürtinger Straße bei Neuhausen auf den Fildern planmäßig und termingerecht fertiggestellt werden. Der betroffene Linienbusverkehr der Linien 35, 73, 120 und die Schulbuslinien werden mit Beginn des Winterfahrplanes 2017/18 am 10. Dezember 2017 die Nürtinger Straße von und nach Scharnhausen wieder befahren können. Es ist vorgesehen, die aktuelle Verkehrsführung auf der L 1204, zwischen Stuttgart - Plieningen und Neuhausen mit der Fertigstellung der Umbauarbeiten am Knotenpunkt der L 1204/Nürtinger Straße am Mittwoch, 20.Dezember 2017 auf die neu entstandene Kreuzung  umzulegen.  Ab diesem Tag ist die Nürtinger Straße dann auch für den Individualverkehr wieder wie zuvor nutzbar.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    04.12.2017
    A 8 / A 81 am Dreieck Leonberg – Fahrbahndeckenerneuerung der Verbindungsrampe aus Richtung München nach Heilbronn: Fahrbahndeckenerneuerung wird beendet
    Freigabe aller Fahrstreifen nach Rückbau der Verkehrssicherung ab Dienstag, 5. Dezember 2017 abends

    ​Die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke der Verbindungsrampe von der A 8 aus Fahrtrichtung München kommend, auf die A 81 nach Heilbronn ab der Rohrbachtalbrücke bis kurz vor das südliche Portal des Engelbergtunnels, welche seit 8. November 2017 laufen, gehen nun dem Ende entgegen.

    Im Rahmen der zweiten Hauptbauphase, welche seit Mittwoch, 29. November 2017 eingerichtet ist, wurde in der letzten Woche die linke Seite der Verbindungsrampe im Bereich der Brücken nach der Anschlussstelle Leonberg-Ost erneuert. Die Anschlussstelle Leonberg-Ost ist bereits seit Mittwoch, 29. November 2017 wieder vollständig befahrbar.

    Trotz der kalten Temperaturen und des Schneefalls der letzten Tage, konnten die Asphaltarbeiten am vergangenen Freitag abgeschlossen werden. Am Wochenende wurde noch die Weißmarkierung aufgebracht und Schutzplankenarbeiten durchgeführt. Diese Arbeiten sind demnächst beendet, sodass die Verkehrssicherung bereits am morgigen Dienstag, 5. Dezember 2017 zurückgebaut werden kann. Diese Arbeiten erfolgen tagsüber, dennoch ist hierbei mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Somit ist voraussichtlich ab morgen Abend die Nutzung der Verbindungsrampe der A 81 wieder über beide Fahrstreifen möglich. Der Bauablauf konnte durch Wochenendarbeit und verlängerte Schichten um insgesamt 4 Tage verkürzt werden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Verkehrsbeeinflussungsanlagen. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    01.12.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Leinfelden-Echterdingen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt vor. Die Wahl von Roland Klenk ist gültig.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Leinfelden-Echterdingen. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl von Oberbürgermeister Roland Klenk ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist sind keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges in Leinfelden-Echterdingen am 12. November 2017 hat ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. „Damit steht der Wiederverpflichtung von Roland Klenk am 09. Januar 2018 nichts mehr im Wege“, so der Regierungspräsident.

    Roland Klenk wurde ebenfalls im ersten Wahlgang am 12. November 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 32,1 Prozent mit 88,2 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen wieder zum Oberbürgermeister von Leinfelden-Echterdingen gewählt. Er hatte eine Gegenkandidatin.

  • Abteilung 1
    01.12.2017
    Oberbürgermeisterwahl der Stadt Crailsheim bestätigt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Dr. Christoph Grimmer ist gültig.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Crailsheim. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlgangs  in Crailsheim am 12. November 2017 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Verpflichtung von Dr. Christoph Grimmer am 9. Februar 2018 nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Dr. Christoph Grimmer wurde im ersten Wahlgang am 12. November 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 39,1 Prozent mit 56,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Crailsheim gewählt. Er hatte elf Gegenkandidaten. Oberbürgermeister Rudolf Michl hatte sich nicht wieder beworben. Seine Amtszeit endet am 31. Januar 2018.

  • Abteilung 8
    01.12.2017
    Abschluss der mehrmonatigen Ausgrabungen einer bronzezeitlichen Siedlung in Altbach (Landkreis Esslingen)
     Luftbild, Quelle: ArchäoBW GmbH, P. Sikora

    ​Nach rund sechsmonatiger Ausgrabungszeit wurden am Donnerstag, 30. November die Ausgrabungsarbeiten im Gewann Losburg in Altbach, Landkreis Esslingen termingerecht abgeschlossen. Die Ausgrabungen waren notwendig geworden, nachdem dort ein Neubaugebiet entstehen wird und bei vorgreifenden archäologischen Untersuchungen Reste einer Ansiedlung der späten Bronzezeit, etwa aus der Zeit um 1000 v. Chr., zum Vorschein gekommen waren.

    Zwischen Mai und November wurden auf einem Areal von über 1,5 Hektar Fläche über 500 Befunde und Strukturen ausgegraben und dokumentiert, welche Einblicke in eine bäuerliche Ansiedlung der ausgehenden Bronzezeit erlauben. Mehrere Hausgrundrisse zeigen, dass hier oberhalb des Neckars verschiedene gehöftartige Anlagen einer bäuerlichen Gemeinschaft existierten. Besonders erwähnenswert ist die Entdeckung mehrere Feuerstellen- oder Ofenanlagen, die möglicherweise mit der Zubereitung von Fleisch in Verbindung zu bringen sind.

    Bürgermeister Wolfgang Benignus zeigte sich zufrieden mit der termingerechten Beendigung der Ausgrabungsarbeiten im Gelände: „Die Zusammenarbeit mit der von der Gemeinde beauftragten Grabungsfirma ArchaeoBW GmbH, dem Erschließungsträger Geoteck Ingenieure GmbH und dem Landesamt für Denkmalpflege verlief sehr gut und dank der rechtzeitigen und regelmäßigen Abstimmung konnten Verzögerungen im Bauablauf vermieden werden. Die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet haben bereits begonnen.“ Dr. Jörg Bofinger, der zuständige Wissenschaftler der Archäologischen Denkmalpflege unterstreicht die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und weist auf neue Erkenntnisse hin: „Flächig dokumentierte Siedlungspläne aus der Zeit um 1000 v. Chr. sind in Südwestdeutschland nach wie vor eher selten und die geborgenen Funde, vor allem Keramik und wenige Bronzegegenstände, erlauben uns Einblicke in die Lebens- und Wirtschaftsweise der Menschen am Ende der Bronzezeit“.

    Nachdem die Archäologen am Freitag, 1. Dezember ihr Grabungscamp abgebrochen haben, beherrschen nun die schweren Baumaschinen das Areal im Planungsgebiet Losburg und mit der Fertigstellung der Erschließungsanlagen kann bis Ende 2018 gerechnet werden. Anfang 2019 können dann die ersten Wohngebäude erstellt werden. 

    Grabungsbild, Quelle: ArchäoBW GmbH, S. Barthels

  • Abteilung 1
    01.12.2017
    LEA Ellwangen wird zum Adventskalender
    24 Fensterbilder werden bis Weihnachten enthüllt

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Adventskalender haben eine lange Tradition, bereits seit über 150 Jahren sollen sie helfen die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen. Der weltweit größte Adventskalender ist derzeit das Rathaus in Gengenbach im Schwarzwald. Allerdings bekommt dieses nun Konkurrenz. Die Fenster verschiedener Gebäude der LEA Ellwangen sind in den letzten Wochen von Bewohnern mit großem Eifer und Kreativität verziert worden. Die 24 Fensterbilder werden nun täglich bis Weihnachten enthüllt.

    Den Auftakt machte am heutigen 1. Dezember 2017 ein Fenster am Verwaltungsgebäude des Regierungspräsidiums. Darauf folgen nun nach und nach alle anderen Gebäude der LEA bis sich der Reigen dann wieder an den Bürofenstern der LEA-Leiter Berthold Weiß und Roland Herzog am Heiligen Abend schließt.

    Wir laden Sie herzlich ein zur Öffnung eines Fensters am

    Dienstag, 05. Dezember 2017 um 12:30 Uhr
    LEA Ellwangen (Treffpunkt Pforte LEA Ellwangen)
    Georg-Elser-Straße 2
    73479 Ellwangen

    Das Fenster wird sich vor den Augen der Ombudsperson der Landesregierung für Geflüchtete in der Erstaufnahme, Klaus Danner, öffnen, der an diesem Tag seinen Antrittsbesuch in der LEA Ellwangen bestreitet.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    30.11.2017
    A 7 - Erneuerung der Autobahn zwischen Landesgrenze und Buchbachtalbrücke (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Ulm wird am Freitag, 1. Dezember, aufgehoben

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang Juli 2017 auf der A 7 im Landkreis Schwäbisch Hall den sanierungsbedürftigen Abschnitt zwischen der Landesgrenze zu Bayern und der Buchbachtalbrücke im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau.

    Dazu musste die Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrrichtung Würzburg für den Einbau der Asphaltschichten, ab Montag, 23. November, gesperrt werden. Die Arbeiten konnten pünktlich abgeschlossen werden, sodass morgen, am 1. Dezember 2017, 14:00 Uhr die Anschlussstelle für den Verkehr wieder geöffnet wird.

    Bis die Restleistungen, u.a. Fahrbahnmarkierung, Bankette und Schutzplankenarbeiten, fertiggestellt sind, wird der Verkehr der jeweiligen Richtungsfahrbahn weiterhin zweispurig eingeengt geführt. Insbesondere die Markierungsarbeiten sind noch witte-rungsabhängig und daher noch nicht genau zu terminieren.

    Die Fahrgeschwindigkeit wird weiterhin während der gesamten Bauzeit aus Verkehrssicherheitsgründen in den Überleitungsbereichen und auf dem restlichen Streckenabschnitt auf 80 km/h begrenzt. Auf den Zu- und Abfahrtsrampen der Anschlussstelle Dinkelsbühl in Fahrtrichtung Ulm ist die zulässige Geschwindigkeit weiterhin auf 60 km/h begrenzt.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für das Verständnis, für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren Behinderungen.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    29.11.2017
    Schule und Bildung - „Prävention querbeet“ - Fachtag am 29. November für Lehrkräfte für Prävention
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Engagierte und auf ihre Aufgabe gut vorbereitete Lehrkräfte sind der Schlüssel für eine gelingende Gesundheitsförderung und starke Schülerinnen und Schüler.“

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltete heute, am 29. November 2017, den Fach- und Informationstag „Prävention querbeet“ für „Lehrkräfte für Prävention“ an Schulen, für die 42 Präventionsbeauftragte des Regierungsbezirks Stuttgart sowie für weitere interessierte Lehrkräfte. Der Fachtag zielte darauf ab, diese Lehrerinnen und Lehrer zu ermutigen, das Thema Prävention in den Schulen nachhaltig zu verankern, in den Austausch zu kommen, eigene und neue Ideen aufzugreifen und konkrete Beratungs- und Fortbildungsangebote der Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart kennenzulernen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte anlässlich des Fachtages: „Engagierte und auf ihre Aufgabe gut vorbereitete Lehrkräfte sind der Schlüssel für eine gelingende Gesundheitsförderung und starke Schülerinnen und Schüler.“

    „Lehrerinnen und Lehrer können durch ihr bewusstes Handeln Impulse zur Stärkung von Schülerinnen und Schülern sowie zum erfolgreichen Umgang mit Herausforderungen setzen, denn Schule ist zentraler Lebens- und Erfahrungsraum für Kinder und Jugendliche“, bekräftigte auch Schulpräsidentin Claudia Rugart.

    Die von den Schulen ernannten „Lehrkräfte für Prävention“, deren Aufgabe es ist, an ihrer Schule Vorbeugungsmaßnahmen zu koordinieren und deren Wirksamkeit zu verbessern, haben hier eine Schlüsselfunktion. Sie sind die wichtigen Ansprechpartner vor Ort. 


    Anlage: Programmflyer (PDF, 113 KB)

    Weitere Informationen


    Wie definiert man Resilienz?
    Der aus der Materialkunde entlehnte Begriff bezeichnet die seelische Widerstandskraft. Zugleich steht er für einen bedeutenden Paradigmenwechsel in der Psychologie und im Bildungswesen: die krankheitsbezogene Sichtweise machte in den vergangenen Jahren mehr und mehr der Erforschung jener Faktoren Platz, die uns gesund erhalten und das Wohlbefinden und den Bildungserfolg fördern.

    Wie definiert man die Resilienz- und Gesundheitsförderung im Erfahrungsraum Schule?
    Es geht dabei um Zugewinn an psychischer Belastbarkeit der Kinder und Jugendlichen, um die Stärkung der seelischen Widerstandskraft, damit Herausforderungen, Stress und Krisen erfolgreich gemeistert werden können. Dabei ist das Streben nach Resilienz und Gesundheit ein dynamischer Prozess, der  während des ganzen Lebens geschieht und sich auch verändert. In der Kinder- und Jugendzeit wird er angelegt und gelernt.

    Ein Vorbild für gelingendes Umgehen mit Krisen und Schicksalsschlägen ist Samuel Koch, der am Fachtag „Prävention querbeet“ als Interviewpartner eingeladen war. Er konnte dank seiner seelischen Robustheit nach einem tragischen Unfall seine Schauspielkarriere erfolgreich fortführen und verkörpert das Beispiel für kognitive Flexibilität, die ein weiterer Schutzfaktor von geistiger Gesundheit ist. Schulen sind in der Lage, diese Fähigkeit zu fördern und Schülerinnen und Schülern damit ein wichtiges Instrument zur Hand zu geben, um destruktive Überzeugungen erkennen und umdeuten zu können.

    Am Fachtag erwartete die Lehrkräfte am Vormittag nach einer Einführung ins Thema mit Statements aus Schülerperspektive ein Interview mit Samuel Koch zum Thema „Ist Resilienz lernbar?!“, Austausch in regionalen Gruppen mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart zu schulnahen und überregionalen Beratungs- und Fortbildungsangeboten.

    Nach der Mittagspause konnten sich die Teilnehmenden an Informationsständen von inner- und außerschulischen Kooperationspartner über deren Angebote für Schulen informieren und Kontakte knüpfen. Nachmittags erhielten die Lehrkräfte Gelegenheit, einen von fünf zur Auswahl stehenden Workshops zu besuchen, um sich bespielhaft ein konkretes Bild zu machen, wie Resilienz- und Gesundheitsförderung mit Schülern eingeübt werden kann.

  • Abteilung 3
    28.11.2017
    Meisterprüfung in den Berufen Landwirt/in und Winzer/in: Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt die Meisterbriefe
    Dienstag, 5. Dezember, in der Alten Strickfabrik in Weissach (Landkreis Böblingen)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig. Sie sind herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, wenn Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Meisterinnen und Meistern des Jahres 2017 in den Berufen Landwirt/in und Winzer/in

    am Dienstag, den 5. Dezember 2017, um 14.00 Uhr
    in der in der Alten Strickfabrik,
    Bahnhofstr. 36 in 71287 Weissach

    die Meisterbriefe überreicht.

    Nach der Begrüßung durch Abteilungspräsident Dr. Kurt Mezger und einem Grußwort des Weissacher Bürgermeisters Daniel Töpfer wird Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Festvortrag halten und die Meisterbriefe überreichen.

    Prüfer, Lehrer, Verbandsvertreter und frischgebackene Meister werden im Laufe der Veranstaltung in einer lockeren Talkrunde über die Meisterausbildung in den „grünen Berufen“ sprechen.

    Im Anschluss an die Veranstaltung besteht bei einem kleinen Imbiss im Foyer die Gelegenheit zu Gesprächen mit Behörden- sowie Verbandsvertretern, Meisterinnen und Meistern.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichem Gruß

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladungsflyer (PDF, 60 KB)

  • Abteilung 4
    27.11.2017
    A 8 / A 81 am Dreieck Leonberg: Fahrbahndeckenerneuerung der Verbindungsrampe aus Richtung München nach Heilbronn
    Umbau der Verkehrsführung für die nächste Bauphase in der Nacht von Dienstag, 28. auf Mittwoch 29.11.2017 - Anschlussstelle Leonberg-Ost ab Mittwoch, 29. November 2017, voraussichtlich ab 6:00 Uhr wieder voll befahrbar

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke der Verbindungsrampe von der A 8 aus Fahrtrichtung München kommend auf die A 81 nach Heilbronn ab der Rohrbachtalbrücke bis kurz vor das südliche Portal des Engelbergtunnels.

    Am Wochenende vom Freitag,  November 2017 bis Montag, 20. November 2017 begannen die Asphalteinbauarbeiten zwischen der Rohrbachbrücke und dem Fahrbahnteiler der A8/A81. Für diese Arbeiten mussten zwei der insgesamt vier Fahrstreifen auf der A 8 für den Verkehr gesperrt werden. Aufgrund des guten Baufortschrittes standen dem Verkehr bereits ab Sonntagnachmittag, 19. November  gegen 17 Uhr wieder drei Fahrstreifen zur Verfügung. Auch in der letzten Woche kamen die Bauarbeiten zügig voran, sodass der Einbau des offenporigen Asphalts und des lärmarmen Splittmastixasphalts (SMA LA) im Rahmen der ersten Hauptbauphase abgeschlossen werden konnte. Diese Woche finden noch Markierungsarbeiten statt.

    Die Anschlussstelle Leonberg-Ost wird nach Abschluss dieser Arbeiten ab Mittwoch, 29. November 2017, voraussichtlich ab 6:00 Uhr morgens wieder vollständig befahrbar sein. Die derzeitige Verkehrsführung von der A 8 nach Heilbronn, durch welche der Verkehr derzeit über die Mittelstreifenüberfahrt hinter der Anschlussstelle Leonberg-Ost einspurig auf die Verbindungsrampe geleitet wird, wird ab Dienstag, 28. November 2017 umgebaut.

    Im Rahmen der zweiten Hauptbauphase, welche am 29. November 2017 beginnt und die voraussichtlich bis zum 8. Dezember 2017 andauern wird, wird die linke Seite der Verbindungsrampe im Bereich der Brücken hinter der Anschlussstelle Leonberg-Ost erneuert. Der Verkehr kann die Verbindungsrampe der A 81 dabei schon wieder nutzen, die Länge der bisherigen Baustellenverkehrsführung wird dadurch halbiert. Dem Verkehr aus Fahrtrichtung München nach Heilbronn steht auf der Verbindungsrampe allerdings weiterhin nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Zum Schutz der Bauarbeiter vor dem starken Verkehr ist es aufgrund der geringen Breite der Brücken nicht möglich dem Verkehr mehr als eine Fahrspur zur Verfügung zu stellen.

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Verkehrsbeeinflussungsanlagen. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    24.11.2017
    Oberbürgermeisterwahl in Bad Rappenau (Landkreis Heilbronn)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Sebastian Frei ist gültig.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Bad Rappenau. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig“. Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 05. November 2017 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Verpflichtung von Sebastian Frei Anfang Februar nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Sebastian Frei wurde im ersten Wahlgang am 05. November 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 44,1 Prozent mit 71,7 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Bad Rappenau gewählt. Er hatte einen Gegenkandidaten.

  • Abteilung 4
    24.11.2017
    Erneuerung Koppelfugen an der Kochertalbrücke im Zuge der B 19 zwischen Ober- und Unterkochen (Ostalbkreis)
    Abschluss der Arbeiten und Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung und des LKW-Abstandsgebotes

    Die Kochertalbrücke im Zuge der B 19 (Ostalbkreis) stammt aus den 1960er Jahren und wies aufgrund der dauerhaften Belastung Risse an den Koppelfugen der Spannglieder auf. Um die Gebrauchsfähigkeit des Bauwerks weiterhin zu erhalten war es dringend erforderlich, die Koppelfugen zu ertüchtigen. 

    Seit Frühjahr 2015 wurde die Geschwindigkeit im Abschnitt der B19 auf Höhe der Kochertalbrücke auf 60 km/h reduziert. Zusätzlich wurde ein LKW Abstandsgebot von 50 Metern eingeführt. Grund hierfür waren die schadhaften Koppelfugen der Brückenspannglieder. 

    Nach erfolgreichem Abschluss der Ertüchtigung konnten auch die vorsorglichen Streckenbeschränkungen aufgehoben werden.

    Die Bundesrepublik Deutschland investiert rund 390.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    22.11.2017
    Ausbau der L 506 / 578 Rechte Tauber-Kreuzung in der Ortsdurchfahrt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) - Vollsperrung der Mergentheimer Straße ab Dienstag, 28. November 2017
    Abschluss der Maßnahme voraussichtlich am Freitag, 15. Dezember 2017 - Land, Kreis und Stadt investieren gemeinsam rund 2,7 Millionen Euro zum Erhalt der Infrastruktur

    Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich am 15. Dezember 2017 abgeschlossen.

    Das Land investiert rund 1,3 Millionen, der Main-Tauber-Kreis rund 0,3 Millionen und die Stadt Tauberbischofsheim ca. 1,1 Millionen Euro.

    Das Baureferat Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart, der Main-Tauber-Kreis und die Stadt Tauberbischofsheim bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Bau- und Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    22.11.2017
    Öffnung der L 1164 zwischen Herbrechtingen - Anhausen und Bolheim für den Verkehr ab voraussichtlich Mittwoch, 6. Dezember 2017
    Restarbeiten im Frühjahr 2018 ohne Vollsperrung

    ​Innerhalb von rund 8 Monaten wurde die L 1164 zwischen Anhausen und Bolheim grundhaft saniert und ein Geh- und Radweg wurde neu gebaut. Mit dieser Maßnahme wurden auch Schutzmaßnahmen für eine Quellfassung zur Trinkwasserversorgung, welche sich in diesem Bereich befindet, umgesetzt. Des Weiteren wurde die Straßenentwässerung neu geordnet, so dass kein Straßenoberflächenwasser mehr in den Bereich der Trinkwasserquelle laufen kann und dort versickert.

    Nachdem nun die Arbeiten an der Landesstraße zwischen Anhausen und Bolheim im Wesentlichen abgeschlossen sind, kann die Straße dem Verkehr wieder übergeben werden.

    Ab Mittwoch, 6. Dezember 2017 wird die Sperrung voraussichtlich aufgehoben. Dann kann der Verkehr hier wieder uneingeschränkt rollen. Gleichzeitig wird der Geh- und Radweg zwischen den genannten Ortsteilen von Herbrechtingen frei gegeben.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei allen, die zur Umsetzung der Maßnahme beigetragen haben: Insbesondere bei den Grundstückseigentümern und Pächtern, welche die erforderlichen Flächen zur Verfügung gestellt haben und den Anliegern, welche bei den Beeinträchtigungen durch die Baustelle viel Geduld bewie-sen  haben.

    Es wird darauf hingewiesen, dass Restarbeiten, insbesondere die Fahrbahnmarkie-rung aufgrund der Witterung, erst im kommenden Frühjahr ausgeführt werden kön-nen. Deshalb wird um angepasste Fahrweise durch die Verkehrsteilnehmer gebeten

    Das Land Baden-Württemberg investiert rund 1,7 Millionen Euro in die Maßnahme.

  • Abteilung 8
    21.11.2017
    Archäologische Denkmalpflege - Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die neue Publikation „Neue Forschungen zum Magdalenenberg“ am 29. November 2017 um 19 Uhr in Villingen-Schwenningen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die neue Publikation „Neue Forschungen zum Magdalenenberg“, die als 77. Band in der Reihe Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg erscheint.
    Im Namen von Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesarchäologe am Landesamt für Denkmalpflege, laden wir Sie herzlich zur Buchpräsentation ein.
    Kommen Sie am
     
    Mittwoch, 29. November 2017, um 19 Uhr,
    in das Franziskanermuseum
    Rietgasse 2, 78050 Villingen-Schwenningen
     
    Mit einem Durchmesser von über 100 Metern ist der Magdalenenberg bei Villingen-Schwenningen einer der größten prähistorischen Grabhügel Deutschlands. Seit seiner Ausgrabung in den 1970er-Jahren nimmt er eine Schlüsselstellung in der Erforschung der Gesellschaftsstrukturen der frühkeltischen Zeit ein.

    Für die räumliche Anordnung der 126 Nachbestattungen und der Stangensetzungen auf dem Hügel wurden im Jahr 2010 archäoastronomische Deutungsansätze veröffentlicht, die in der Fachwelt seither ausgesprochen kontrovers diskutiert werden. Um eine möglichst objektive Diskussion der Befunde und der gegensätzlichen Thesen zu fördern, veranstalteten das Landesamt für Denkmalpflege und die Städtischen Museen Villingen-Schwenningen 2014 ein öffentliches Kolloquium.

    Im neu erschienenen Band 77 der Archäologischen Informationen aus Baden-Württemberg sind die Vorträge dieses Kolloquiums sowie einige ergänzende Beiträge zusammengestellt, welche die Intensität der wissenschaftlichen Debatte zum Magdalenenberg und zum Thema Archäoastronomie eindrücklich widerspiegeln.
    Nach der Begrüßung durch Dr. Anita Auer, Museumleiterin Städtische Museen Villingen-Schwenningen, übergibt Prof. Dr. Krausse die neue Publikation der Stadt Villingen-Schwenningen. Im Anschluss hält er einen Abendvortrag mit dem Titel „Fürstinnen – Reiter – Kultplätze: Neue Ausgrabungen und Forschungen im Umfeld der Heuneburg“, den keltischen Fürstensitz an der oberen Donau.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart mit Unterstützung der Städtischen Museen Villingen-Schwenningen herausgegeben und vom Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.
    Wir freuen uns über Ihr Kommen und ebenso über eine Veröffentlichung des Termins in Ihren Medien!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger, Pressereferent

     

    Hintergrundinformationen

    Zum Buch
    Neue Forschungen zum Magdalenenberg. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg, Heft 77. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    126 Seiten, zahlreiche Abbildungen
    8,50 €, ISBN 978-3-942227-31-5

  • Abteilung 1
    20.11.2017
    Verabschiedung von Oberbürgermeister Bernhard Schuler - Regierungspräsident Wolfgang Reimer dankt für die verlässliche und gute Zusammenarbeit
    Stadt Leonberg erhält Fördermittel in Höhe von rund 730.000 Euro für den Ausbau der Pforzheimer Straße und der Straße Am Schloßberg in Leonberg-Höfingen

    Am heutigen Abend, 20. November 2017, wurde der langjährige Oberbürgermeister von Leonberg, Bernhard Schuler, verabschiedet. Bei seiner Rede dankte Regierungspräsident Wolfgang Reimer dem OB für die stets verlässliche und gute Zusammenarbeit. Für den kommenden Lebensabschnitt wünschte Reimer ihm alles Gute. Schuler war seit 1993 24 Jahre lang OB gewesen und hatte nach diesem knappen Vierteljahrhundert nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidiert. 

    Regierungspräsident Reimer brachte zu dieser Verabschiedung auch einen Förderbescheid in Höhe von rund 730.000 Euro aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) mit. Gefördert wird hiermit der Ausbau der Pforzheimer Straße und der Straße Am Schloßberg in Leonberg-Höfingen. Diese wurden im Jahr 2016 in das Förderprogramm aufgenommen.

    Die Pforzheimer Straße (K 1059) wird auf einer Länge von 185 Metern, die Straße Am Schloßberg (L 1136) auf einer Länge von 375 Metern, jeweils in der Ortsdurchfahrt Höfingen, ausgebaut. Die Fahrbahnbreite beträgt jeweils 6 Meter. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden ausreichend breite Gehwege angelegt. Die Straße am Schlossberg erhält zudem auf der Südseite einen 2,5 Meter breiten Geh- und Radweg. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Verabschiedungen eines OB sind genauso wie auch Amtseinsetzungen eines OB große Momente in der Stadtgeschichte. Das war vor 24 Jahren so, als mein Vorvorgänger Sie nach Ihrer Wahl in Ihre Amtszeit einsetzen durfte. Und das ist heute, 24 Jahre später, auch wieder so ein wichtiges Ereignis, genauso wie auch die beiden Wiederverpflichtungen dazwischen. Und es war Ihr Wunsch, lieber Herr Schuler, dass ich, der ich seit rund anderthalb Jahren nun Regierungspräsident bin, heute zu Ihnen spreche. Dies tue ich auch namens vieler meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit denen Sie und Leonberg aktuell und in den letzten 24 Jahren zu tun hatten.

    Das Regierungspräsidium und der Regierungspräsident sind der kommunalen Ebene, den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen eng verbunden. Das RP ist nicht nur Aufsichtsbehörde im Auftrag der Landesregierung und deren Ministerien, also nicht nur Mittler von oben nach unten, sondern auch Mittler von unten nach oben und setzt sich für die Belange der kommunalen Ebene gegenüber der Landesregierung ein. Nahe genug dran an den Problemen, weit genug weg von den Interessen, ist dabei unsere Leitlinie. 

    Und das Land sagt heute auch einmal Danke – Ihnen, lieber Herr Schuler, Danke für insgesamt 24 Jahre persönlichen Einsatz für Leonberg und Danke für eine stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium als wichtiger Bündelungsbehörde. Es war bis zuletzt eine faire und verlässliche Partnerschaft zum Wohle der Stadt und des Landes, immer im Interesse der Menschen. Sie können mit Stolz auf das in den vergangenen Jahren Erreichte zurückblicken.

    Während Ihrer Amtszeit wurde unter vielem anderen gerade auch in Schulen und Betreuungsplätze, also unser wichtigstes Gut, nämlich unsere Kinder und Jugendliche, und damit in die Zukunft investiert. Aber auch Angebote im Bereich Kunst und Kultur –beispielsweise durch die Einweihung des Stadtmuseums- wurden vielseitig ausgebaut sowie neuestens auch der Rathausneubau fertig gestellt.

    Auch im Bereich Straßenwesen und Verkehr hat sich in und um Leonberg einiges getan. Neben städtischen und innerstädtischen Maßnahmen ist es vor allem das Regierungspräsidium, das im Bereich der A 8 und A 81, des Engelbergtunnels und der Bundes- und Landesstraßen aktiv ist.
    Aber wir unterstützen natürlich auch die Stadt bei ihren eigenen Straßenbaumaßnahmen, und zwar im Rahmen der Förderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzt, LGVFG abgekürzt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird – wie in der Vergangenheit – weitere geplante Projekte der Stadt Leonberg gerne unterstützen. Und damit ich heute nicht mit leeren Händen zur Verabschiedung komme, möchte ich Ihnen in diesem Rahmen noch einen Förderbescheid übergeben, und zwar für den Ausbau der Pforzheimer Straße und der Straße Am Schloßberg in Leonberg-Höfingen. Mit immerhin 0,7 Millionen Euro fördert das Land dort den Straßenausbau, bei dem auch breitere Gehwege und Radwege vorgesehen sind.

    Lieber Herr Schuler, abschließend wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt auch im Namen der Landesregierung von Herzen alles Gute und bei Ihren künftigen Aufgaben viel Erfolg und Freude, Kreativität und Tatkraft. Auch für den privaten Bereich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie von Herzen alles Gute und Gesundheit.

  • Abteilung 4
    17.11.2017
    A8 / L1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg
    Ersatzneubau L1189 - Unterführung A 8 – Rückbau Schalung und Traggerüst von Montag, 20. November bis Donnerstag, 30. November 2017 - Vollsperrung der L1189/L 1188 in diesem Zeitraum - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Nach dem das zweite Teilbauwerk der Autobahnbrücke im Zuge der A8 über die L1188/1189 am 08. November 2017 erfolgreich betoniert wurde, gehen die Arbeiten dem Ende entgegen. Die vollständige Freigabe aller Fahrstreifen der A 8 ist für 20. Dezember 2017 geplant. Für den Rückbau der Schalungselemente und des Traggerüstes ist es erforderlich, dass die L1188/1189 unterhalb der Brücke der A 8 nochmals voll gesperrt wird.  Diese voraussichtlich letzte Sperrung im Rahmen der aktuellen Baumaßnahme beginnt am Montag, 20. November, 5:00 Uhr und dauert bis Donnerstag, 30. November 24:00 Uhr.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Es sind dieselben, wie sie bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen erfolgreich genutzt wurden:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.
    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188/1189 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L1188/1189 sowie auf den Umleitungsstrecken wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    17.11.2017
    L 528 – Arbeiten zwischen Heinsheim und Gundelsheim (Landkreis Heilbronn) abgeschlossen
    Landesstraße ab 18. November 2017 wieder für den Verkehr frei

    Seit Mitte Oktober 2017 baut das Baureferat Nord des Regierungspräsidiums Stuttgart entlang der L 528 zwischen Heinsheim und Gundelsheim auf einer Länge von 950 m einen Radweg. 

    Dazu musste die L 528 voll gesperrt werden, da auf einer Länge von 50 m die Fahrbahn eingeengt wurde, so dass in diesem Bereich nur noch eine Restfahrbahnbreite von 3,50 m zur Verfügung steht. Die Arbeiten an der Landesstraße stehen nun unmittelbar vor dem Abschluss. Die Vollsperrung des betroffenen Abschnittes kann für den Straßenverkehr im Laufe des morgigen Samstages, 18. November, wieder aufgehoben werden.

    Die Bauarbeiten am parallel verlaufenden Radweg sind allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Dieser bleibt noch bis voraussichtlich 12. Januar 2018 gesperrt. 

    Mit der Fertigstellung wird ein bisheriger Lückenschluss im Zuge des Neckartal-Radweges erfolgen.

    Die Kosten in Höhe von rund 620.000 Euro trägt das Land.

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    B 295 bei Stuttgart – Weilimdorf - Einhub einer Wirtschaftswegbrücke
    Vollsperrung der B 295 am kommenden Samstag, 18. November 2017, von 0 Uhr bis 22 Uhr

    ​Die neue Stahlkonstruktion der Wirtschaftswegbrücke über die B 295 im Bereich der Einmündung der Föhrichstraße bei Stuttgart – Weilimdorf als Ersatz für die alte, zu Beginn der Sommerferien, Ende Juli abgebrochene Holzkonstruktion, wird am kommenden Wochenende eingehoben.

    Hierfür ist aus Sicherheitsgründen eine Vollsperrung der B 295 zwischen der Anschlussstelle Solitude und der Einmündung der Föhrichstraße am Samstag, 18. November 2017 von 0 Uhr bis 22 Uhr erforderlich.

    Die Umleitung erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf. Für den forstwirtschaftlichen Verkehr und für Fußgänger und Radfahrer bleibt die neu eingehobene Wirtschaftswegbrücke zunächst voll gesperrt bis alle Arbeiten auf der Brücke abgeschlossen sind. Die Umleitung für Fußgänger und Radfahrer erfolgt bis Mitte Dezember über die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlensweg.

    Die neue Wirtschaftswegbrücke ist eine von insgesamt 3 Holzbrücken über die B 295 in diesem Bereich, die durch neue Stahlkonstruktionen ersetzt wird. Die Geh- und Radwegbrücke bei Wolfbusch wurde bereits nach den Sommerferien für den Verkehr freigegeben. Der Ersatzneubau der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlensweg ist für das kommende Frühjahr vorgesehen. Hierzu erfolgt im Vorfeld eine weitere Mitteilung.

    Der Bund investiert für den Ersatzneubau der drei Brücken rund 2,6 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart sind auf den anstehenden Winter gut vorbereitet
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zollt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Autobahnmeistereien Respekt vor der anstrengenden und anspruchsvollen Arbeit im Winterdienst

    ​Winterdiensteinsätze sind in diesen Tagen jederzeit möglich, leichte Streueinsätze in der Nacht haben bereits vereinzelt stattgefunden. Doch auch für schwere Räum- und Streueinsätze bei anhaltendem Schneefall sind die sechs Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Stuttgart bestens präpariert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort sind hochmotiviert und einsatzbereit, um die Autobahnstrecken unter allen Bedingungen betriebsbereit und verkehrssicher zu halten.

     „Aus eigener Erfahrung im Umgang mit Großfahrzeugen weiß ich, wie anstrengend deren konzentrierte Bedienung über mehrere Stunden sein kann. Hier beim Winterdienst kommen dann noch das Arbeiten im Schichtdienst, extremste Witterungsbedingungen und das rege Verkehrsgeschehen um einen herum erschwerend hinzu. Ich zolle daher den Kolleginnen und Kollegen, die am Steuer eines Winterdienstfahrzeuges sitzen, meinen größten Respekt für diese anspruchsvolle Aufgabe“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    Zugleich appelliert der Regierungspräsident an alle Verkehrsteilnehmer: „Montieren Sie rechtzeitig vor dem Wintereinbruch Winterreifen. Fahren Sie mit einer den veränderten Sicht- und Straßenverhältnissen angepassten Geschwindigkeit und lassen Sie den Winterdiensteinsatzfahrzeugen den Vorrang. Bei Rückstaus bilden Sie Gassen, die von den Einsatzfahrzeugen genutzt werden können.“

    Weitere Informationen

    In den sechs Autobahnmeistereien Heidenheim, Herrenberg, Kirchheim/ Teck, Ludwigsburg, Öhringen und Tauberbischofsheim sind rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr über damit beschäftigt, einen sicheren und leistungsfähigen Betrieb auf den Autobahnen zu gewährleisten. Das gesamte Netz im Regierungsbezirk Stuttgart umfasst ca. 420 km Autobahnstrecke (mit höchstens zwei Richtungsfahrbahnen) und über 200 km Fahrbahnen an Rampen- und Verflechtungsspuren.

    Zur Durchführung des Winterdienstes lagern in den gefüllten Hallen und Silos der Autobahnmeistereigehöfte und der Winterdienststützpunkte ca. 17.000 Tonnen Steinsalz und ca. 1 Million Liter Sole. Kontinuierliche Nachlieferungen tragen zur Versorgungssicherheit bei.

    Das Personal wird jedes Jahr rechtzeitig geschult, um am 1. November offiziell in die Winterdienstperiode starten zu können. Zu diesem Zeitpunkt müssen auch die Schichteinsatzpläne bereits bekannt gegeben sein und die Fahrzeuge sowie die Anbau- und Aufsatzgeräte gewartet und geschmiert für den Einsatz bereit stehen. Rund 40 Großfahrzeuge stehen zur Aufgabenerfüllung  bereit, die überwiegende Anzahl davon sind schwere dreiachsige Lkws, deren Aufsatzstreugeräte eine Ladekapazität von 8 Kubikmeter Streusalz und 3.000 Liter Sole aufweisen. Die Räumbreite eines mit Front- und Seitenpflug ausgestatteten Lkw beträgt bis zu 6,30 Meter. Modernste Technik in den Fahrzeugen und Geräten unterstützt die Fahrer dabei, nur die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendige Feucht- bzw. Flüssigsalzmenge auf die Straße zu bringen.

    Spannend bleibt die Frage, wie streng der Winter werden wird. Prognosen gibt es viele, eine konkrete Antwort darauf wird sich aber erst im nächsten Frühjahr in Zahlen fassen lassen, sobald die tatsächlichen Salzverbräuche feststehen. Doch auch wenn weniger Winterdiensteinsätze gefahren werden müssen, die Arbeit geht in einer Autobahnmeisterei nie aus. Dann können beispielsweise verstärkt Gehölzpflegearbeiten sowie Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Straßenentwässerungseinrichtungen durchgeführt werden.

  • Abteilung 4
    16.11.2017
    A 7 - Erneuerung der Autobahn zwischen Landesgrenze und Buchbachtalbrücke (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Ulm ab Donnerstag, 23. November 2017 für Einbau der Asphaltschichten

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang Juli 2017 auf der A 7 den sanierungsbedürftigen Abschnitt zwischen der Landesgrenze und der Buchbachtalbrücke im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau (Landkreis Schwäbisch Hall).

    Für den nächsten Bauabschnitt muss die Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Ulm für den auf- und abfahrenden Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Donnerstag, 23. November, 4:00 Uhr und dauert bis voraussichtlich Freitag, 1. Dezember 2017, 14:00 Uhr. In diesem Zeitraum wird die im Anschlussstellenbereich sanierungsbedürftige Betonfahrbahn ausgebaut und durch Asphalt erneuert.

    Die Anschlussstelle in Fahrrichtung Würzburg ist nicht betroffen. Der Verkehr auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn auf der A 7 wird weiterhin zweispurig, jedoch eingeengt geführt. Die Auf- und Abfahrt von der A 7 in Fahrtrichtung Ulm muss über die benachbarten Anschlussstellen in Ellwangen und Feuchtwangen erfolgen. Die Umleitungsstrecke ist über die U 6 und U 8 ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren
    Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    15.11.2017
    Ökomobil auf dem Stuttgarter MesseHerst
    Einblicke in das rollende Naturschutzlabor von Donnerstag, 23. November bis Sonntag, 26. November 2017
     Ökomobil auf der Messe, © Sabine Reußink - RP Tübingen

    Zum wiederholten Mal ist das Ökomobil des Regierungspräsidiums Stuttgart auf dem MesseHerbst der Stuttgarter Messe zu Gast. Zu finden ist es von Donnerstag, 23. November 2017 bis Sonntag den 26. November 2017 zu den üblichen Öffnungszeiten der Messe von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Platz 1J53 in der Halle 1 (L-Bank Forum). 

    Wie in den Jahren zuvor kann man sich über die Arbeit der Ökomobile in Baden-Württemberg und im Regierungsbezirk Stuttgart informieren. Auf die Fragen „Wie bekomme ich einen Termin?“, oder „Was ist im Vorfeld einer Veranstaltung mit den Ökomobil alles zu beachten?“, gibt es fachkundige Auskunft. Man erhält auch einen Einblick in den praktischen Ablauf einer Veranstaltung mit dem Ökomobil bei der selbstständigen Untersuchung von Kleinlebewesen aus Stehgewässern. Es stehen Mikroskop, Becherlupe und bei Bedarf auch Bestimmungshilfen zur Verfügung. Selbstverständlich steht das Personal des Ökomobils mit Rat und Tat zur Seite. An einem Pirschpfad kann getestet werden ob man alle versteckten Tiere findet. Mit etwas Glück gibt es auch die Möglichkeit sich auf einer Holzscheibe einer besonderen heimischen Gehölzart beispielsweise ein Namensschild zu brennen.

    Das Angebot des Ökomobils richtet sich an alle Altersgruppen. Die Besucher des MesseHerbstes sind herzlich eingeladen beim Ökomobil des RP Stuttgart vorbeizuschauen.  


    Eintagsfliegenlarve, Quelle: RP Stuttgart

    Hintergrundinformationen:

    Die Ökomobile sind landeseigene Fahrzeuge, LKW (7,5 t) mit einer Länge von 10 Metern. Als „rollendes Naturschutzlabor“ besitzen sie eine Innenausstattung aus sechs Tischen, 24 Sitzplätzen, moderne Multimediaausstattung, Binokulare, Mikroskope, Ferngläser, Tierpräparate usw. 

    Die Anschaffungskosten für ein Ökomobil betragen rund 200.000 Euro. Die laufenden Kosten (einschließlich Personalaufwand) betragen für alle vier Ökomobile zusammen jährlich rund 500.000 Euro.

    Das erste Ökomobil in Baden-Württemberg war vor 30 Jahren im Jahr 1987 zugleich das erste Umweltmobil in ganz Deutschland und im RP Bezirk Tübingen zu finden. Es folgten Ökomobile in den Regierungsbezirken Karlsruhe (1989) sowie Stuttgart (1992) und Freiburg (1993). Jedes Jahr organisieren die Ökomobile inzwischen über 500 Veranstaltungen mit über 15.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Baden-Württemberg.     

  • Abteilung 4
    14.11.2017
    B 466– Erneuerung der Simonsbachbrücke im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf (Landkreis Göppingen) - Vollsperrung der B 466 im Bereich der Baustelle von Donnerstag, 16. November 2017 bis 5. Dezember 2017
    Überörtlicher Verkehr wird über OU Donzdorf umgeleitet, für den örtlichen Verkehr wird eine kleinräumige Umleitung im Ort eingerichtet

    ​Die B 466 überquert im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf den Simonsbach. Die Erneuerung der Simonsbachbrücke läuft seit 11. September und ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen.

    Im ersten Bauabschnitt wird der Verkehr auf der B 466 im Bereich der Brücke zurzeit auf ca. 150 m Länge mit halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelbetrieb an der Baustelle vorbeigeführt. Da sich der Umfang der Bauarbeiten im 1. Bauabschnitt durch  Leitungsverlegearbeiten vergrößert hat und die Arbeiten nicht mehr unter halbseitiger Verkehrsführung durchgeführt werden können, ist eine 3 wöchige Vollsperrung der Straße notwendig.

    Am Donnerstag, 16. November 2017 wird eine Vollsperrung eingerichtet die voraussichtlich bis Dienstag, 5. Dezember 2017 andauern wird. Eine örtliche Umleitungsbeschilderung wird ausgeschildert. Der überörtliche Verkehr wird über die bestehende Umgehungsstraße K 1402 geleitet (Ortsumfahrung Donzdorf).

    In der Ortsdurchfahrt wird der örtliche Verkehr vor der Baustelle über die Bahnhofstraße und Poststraße wieder auf die Hauptstraße (B 466) geführt. Die Zufahrt zum Mühlweg bleibt frei.

    Nach der Vollsperrung wird die halbseitige Verkehrsführung wieder hergestellt. Vor den Weihnachtsfeiertagen werden die Verkehrsbeschränkungen aufgehoben und die Baustelle winterfest gemacht. In dieser Zeit bestehen keine verkehrlichen Einschränkungen. Der zweite Bauabschnitt ist unter Vollsperrung von März bis Juni 2018 vorgesehen. Der genaue Baubeginn wird nach entsprechender Witterung festgelegt und in einer Pressemitteilung rechtzeitig bekanntgegeben.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen.

  • Abteilung 4
    14.11.2017
    A 81 Engelbergbasistunnel – Brandrauchversuche zum Test der geänderten Tunnellüftung für den Brandfall - Sperrung der Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017
    Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beendet am Mittwoch, 22. November 2017,  das Schließen der Querschläge im Engelbergbasistunnel. Die sieben Querschläge dienen als Fluchtwege im Fall eines Brandes zwischen der West- und Oströhre. Mit dem Schließen der Querschläge durch Tore und Türen werden die aktuellen Sicherheitsvorschriften umgesetzt und die Tunnelsicherheit weiter erhöht. Zur Abnahme der geänderten Lüftungsprogramme für den Brandfall und zum Test der Rauchausbreitung müssen Brandrauchversuche durchgeführt werden. Die Arbeiten zum Schließen der Querschläge dauerten rund 3 Monate. Die Kosten von rund 1,5 Millionen Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Zur Durchführung der Brandrauchversuche müssen die Weströhre des Engelbergbasistunnels in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 und die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 gesperrt werden. Zur Reduzierung der Verkehrsbeeinträchtigungen werden die Brandrauchversuche jeweils in der Nacht von 22 bis 5 Uhr durchgeführt. Außerdem wurden alle geänderten Lüftungsprogramme bereits am Tunnelsimulator des Engelbergbasistunnels getestet, so dass die Abnahme nur stichprobenartig erfolgt und so weitere Brandrauchversuche mit zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen vermieden werden können. 
     
    Für die Brandrauchversuche in der Weströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 (Mittwoch auf Donnerstag) von 22:00 bis 5:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach mit einer Umleitung auf der B 295 über Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Ditzingen nach Leonberg in der Nacht in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Weströhre muss außerdem die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird.

    Für die Brandrauchversuche in der Oströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 (Donnerstag auf Freitag) von 22:00 bis 5:00 Uhr ebenfalls voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt am Autobahndreieck Leonberg mit einer Umleitung auf der B 295 über Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Leonberg nach Ditzingen in der Nacht auch in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Oströhre muss außerdem die Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird auch hier dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird. Mit Verkehrsbehinderungen muss in beiden Nächten gerechnet werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    14.11.2017
    A 81 Engelbergbasistunnel – Brandrauchversuche zum Test der geänderten Tunnellüftung für den Brandfall - Sperrung der Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beendet am Mittwoch, 22. November 2017 das Schließen der Querschläge im Engelbergbasistunnel. Die sieben Querschläge dienen als Fluchtwege im Fall eines Brandes zwischen der West- und Oströhre. Mit dem Schließen der Querschläge durch Tore und Türen werden die aktuellen Sicherheitsvorschriften umgesetzt und die Tunnelsicherheit des Engelbergbasistunnels weiter erhöht. Zur Abnahme der geänderten Lüftungsprogramme für den Brandfall und zum Test der Rauchausbreitung müssen vor Ort Brandrauchversuche durchgeführt werden.

    Sie sind als Pressevertreter zum

    Brandrauchversuch in der Oströhre,
    am Freitag, den 24. November 2017, um 00:15 Uhr,
    mit dem Treffpunkt oberhalb des Südportals an der Glemseckstraße
    (siehe Anfahrtsskizze)

    herzlich eingeladen.

    Zur besseren Planung des Termins ist eine Anmeldung erforderlich (Telefonl 0711/904-10002 oder EMailmatthias.kreuzinger@rps.bwl.de) bis spätestens Mittwoch, 22. November 2017, abends. Ansprechpartner für Sie vor Ort ist Herr Enrico Hinz.

    Weitere Hintergrundinformationen zur Maßnahme finden Sie am Ende der Presseeinladung. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Pressemitteilung Nr.

    Anfahrtsskizze (pdf, 1.1 MB)

    Hintergrundinformationen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beendet am Mittwoch, 22. November 2017 das Schließen der Querschläge im Engelbergbasistunnel. Die sieben Querschläge dienen als Fluchtwege im Fall eines Brandes zwischen der West- und Oströhre. Mit dem Schließen der Querschläge durch Tore und Türen werden die aktuellen Sicherheitsvorschriften umgesetzt und die Tunnelsicherheit des Engelbergbasistunnels weiter erhöht. Zur Abnahme der geänderten Lüftungsprogramme für den Brandfall und zum Test der Rauchausbreitung müssen Brandrauchversuche durchgeführt werden. Die Arbeiten zum Schließen der Querschläge dauerten rund 3 Monate. Die Kosten von rund 1,5 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger übernommen.

    Zur Durchführung der Brandrauchversuche müssen die Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 und die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 jeweils vollgesperrt werden. Zur Reduzierung der Verkehrsbeeinträchtigungen werden die Brandrauchversuche jeweils in der Nacht von 22 bis 5 Uhr durchgeführt. Außerdem wurden alle geänderten Lüftungsprogramme bereits am Tunnelsimulator des Engelbergbasistunnels getestet, so dass die Abnahme nur stichprobenartig erfolgt und so weitere Brandrauchversuche mit zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen vermieden werden können.

    Für die Brandrauchversuche in der Weströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung München/Karlsruhe in der Nacht vom 22. zum 23. November 2017 (Mittwoch auf Donnerstag) von 22 bis 5 Uhr voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach mit einer Umleitung auf der B 295 über Ditzingen und Leonberg zur Anschlussstelle Leonberg-West. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Ditzingen nach Leonberg in der Nacht in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Weströhre muss außerdem die Oströhre in Fahrtrichtung Heilbronn aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird.

    Für die Brandrauchversuche in der Oströhre muss die A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn in der Nacht vom 23. zum 24. November 2017 (Donnerstag auf Freitag) von 22 bis 5 Uhr ebenfalls voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt am Autobahndreieck Leonberg mit einer Umleitung auf der B 295 über Leonberg und Ditzingen zur Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach. Dazu wird die vorhandene Sperrung der B 295 aufgrund der derzeit laufenden Fahrbahndeckenerneuerung von Leonberg nach Ditzingen in der Nacht auch in dieser Fahrtrichtung aufgehoben, so dass eine Durchfahrt im Zuge der Umleitung der A 81 im Einbahnverkehr möglich ist. Während der Brandrauchversuche in der Oströhre muss außerdem die Weströhre in Fahrtrichtung München/Karlsruhe aus Sicherheitsgründen mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Dem Verkehrsteilnehmer wird auch hier dringend empfohlen, während dieser kurzzeitigen Sperrungen die Autobahn nicht zu verlassen, da eine Umfahrung zu wesentlich höheren Zeitverlusten führen wird.     

  • Abteilung 4
    13.11.2017
    B 29 Essingen - Aalen - Neubau des Kreisverkehrsplatzes „Streichhoffeld“ im Zuge der L 1080
    Beginn mit Leitungsarbeiten noch 2017

    Gemeinsam mit der Gemeinde Essigen wird das Regierungspräsidium Stuttgart, Außenstelle Ellwangen einen Kreisverkehrsplatz im Zuge der L 1080 zwischen Essingen-Forst und der B 29 bauen. Dieses Projekt ist eine Vorabmaßnahme zum 4-spurigen Ausbau zwischen Essingen und Aalen. Noch in diesem Jahr sollen hier Leitungsarbeiten durchgeführt werden. Die Arbeiten erfolgen unter Einengung der Fahrbahn.

    Ab dem kommenden Frühjahr wird dann bis voraussichtlich Ende Juli der Kreisverkehrsplatz gebaut, welcher Teil der Zukünftigen Anbindung an die 4-spurige B 29 werden soll. Der Bund investiert hier zusammen mit der Gemeinde Essingen ca. 880.000 Euro. Hierfür muss die Landesstraße zwischen Forst und dem Gewerbegebiet Streichhoffeld und Sauerbach für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Gewerbegebiete bleiben von der B 29 aus erreichbar. Für die Vollsperrung werden weiträumige Umleitungen ausgeschildert und es ergeht eine gesonderte Ankündigung. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    10.11.2017
    Konzertprojekt des Lehrersinfonieorchesters beim Regierungspräsidium Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Jakob-Löffler-Schule, Löchgau am Freitag, 17. November 2017, 18:00 Uhr, in der Gemeindehalle Löchgau (Landkreis Ludwigsburg)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übernimmt die Schirmherrschaft und spricht eine herzliche Einladung aus

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zum diesjährigen Konzertprojekt des Lehrersinfonieorchesters beim Regierungspräsidium Stuttgart (LSO) darf ich Sie im Namen des Stuttgarter Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer, der seit einem Jahr die Schirmherrschaft über das Orchester innehat, herzlich einladen: Unter dem Motto „Klangbilder“ wird eine bunte Auswahl von Werken präsentiert, auf die sich Orchester und Schule auf vielfältige Weise vorbereitet haben. 

    Das Konzert „Klangbilder“ des LSO findet am 

    Freitag, 17. November 2017 um 18:00 Uhr
    in
    der Gemeindehalle Löchgau

    statt. Auf dem Programm, das als Anlage beigefügt ist, stehen neben „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar einzelne Sätzen aus der Symphonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak und dem Klavierkonzert a-moll von Robert Schumann sowie eine Auswahl aus den „Bildern einer Ausstellung“ von Mussorgsky. Zusätzlich werden auch Stücke von dem im November 2016 verstorbenen Leonhard Cohen und den Beatles gespielt.

    Beteiligt an der Gestaltung des Abends sind neben den Musikern des LSO auch Schülerinnen und Schüler der Jakob-Löffler-Schule. Mit Tänzen, Bildern, Gesang und ihren Instrumenten gestalten sie die Livemusik des Sinfonieorchesters mit und setzen so das musikalische Profil ihrer Schule um.

    Sie als Pressevertreter sind herzlich eingeladen am Konzert teilzunehmen. Hierfür bitten wir Sie um eine kurze Rückmeldung unter  EMailpressestelle@rps.bwl.de oder telefonisch unter Telefonl 0711/904-10002 bei Frau Daria Loser. Über eine Ankündigung oder einen Veranstaltungshinweis in Ihren Medien würden wir uns freuen.

    Ich freue mich auf Ihr Kommen!

    Matthias Kreuzinger
    Pressereferent beim Regierungspräsidium Stuttgart

    Konzertprogramm "Klangbilder" (pdf, 65 KB)


    Das Lehrersinfonieorchester (LSO) wurde 1981 im ehemaligen Oberschulamt Stuttgart gegründet und firmiert seit 2005 unter dem Namen „Lehrersinfonieorchester beim Regierungspräsidium Stuttgart“. Rund 120 Lehrerinnen und Lehrer aus Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie aus Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, proben einmal im Schuljahr und bereiten sich damit auf ein konkretes Konzertprojekt vor. Das Orchester versteht sich als pädagogisches Orchester, dessen Ziel es ist, Schülerinnen und Schülern „klassische“ Werke lebendig zu vermitteln und gemeinsam aufzuführen.

  • Abteilung 4
    10.11.2017
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen AS Rottenburg und AS Herrenberg, in Fahrtrichtung Stuttgart - Abschluss der ersten Bauphase und Umstellung der Verkehrsführung

    Nächtliche Einspurige Verkehrsführung zwischen Rottenburg und Herrenberg in Fahrtrichtung Stuttgart am
    Mittwoch, 15. November 2017, 22:00 Uhr, bis Donnerstag, 16. November 2017, 5:00 Uhr und
    D
    onnerstag, 16. November 2017, 22:00 Uhr, bis Freitag, 17. November 2017, 5:00 Uhr 

    Nächtliche Sperrung der Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Richtung Stuttgart ebenfalls an beiden Nächten ab 21:30 bis 5:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert derzeit die Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg in Fahrtrichtung Stuttgart auf einer Streckenlänge von rund 6 Kilometern.

    Die Arbeiten am Mittelstreifen und der Asphalteinbau auf der linken Fahrspur, sind abgeschlossen. Ab kommenden Mittwochabend, 15. November 2017 werden die Betonschutzwände zur Absicherung des Baufeldes auf den neuen Asphalt umgesetzt, sodass ab Freitag, 17. November 2017 der Verkehr auf der rechten Fahrspur der A 81 bereits über die neue Fahrbahn rollen kann. Während der Arbeiten an den Betonschutzwänden wird die rechte Fahrspur der A 81 gesperrt. Der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart muss am in zwei nächtlichen Zeiträumen, Mittwoch den 15. November 2017 und anschließend am Donnerstag, 16. November 2017, jeweils zwischen 22:00 Uhr abends und 5.00 Uhr morgens am Folgetag die übergeleitete Fahrspur verwenden. Außerhalb der Umbauzeiten und nach dem Umbau der Verkehrsführung stehen zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung.

    Im Zuge des Umbaus der Verkehrsführung muss zum Schutz der Arbeitskräfte außerdem auch die Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Rottenburg in Fahrtrichtung Stuttgart in den beiden Nächten ab 21:30 Uhr bis 5:00 Uhr gesperrt werden.

    Tagsüber ist die Einfahrtsrampe in Fahrtrichtung Stuttgart vollständig befahrbar.

    Der Verkehr auf die A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart wird über die ausgeschilderte Bedarfsumleitung U 43 in Richtung Herrenberg umgeleitet. Die Umleitungsstrecke verläuft ab dem Abzweig der L 1184 von der B 28a bei Eutingen auf der L 1184 über Bondorf, Nebringen und Gültstein zur B 28 bei der Anschlussstelle Herrenberg. 

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige
    Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium
    rechtzeitig informieren. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 6,1 Millionen  Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    09.11.2017
    B 295 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Leonberg und Ditzingen - Ab Dienstag, 14. November, bis voraussichtlich 15. Dezember Vollsperrung zwischen der Einmündung der K 1010 und der Calwer Straße
    Bund investiert rund 600.000 Euro

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert ab Dienstag, 14. November 2017, bis voraussichtlich  8. Dezember unter Vollsperrung einen Teil der B 295 zwischen Leonberg und Ditzingen.
    Die Vollsperrung beginnt an der Einmündung der Kreisstraße K 1010 in die B 295 in Richtung Gerlingen und endet in Ditzingen am Abzweig der Calwer Straße.

    Im Rahmen der Maßnahme ist vorgesehen, die Fahrbahn zu sanieren sowie im Randbereich die Bankette zu regulieren und in Teilbereichen zu verstärken. Daneben werden die Leiteinrichtungen erneuert und die bestehenden Entwässerungsmulden angepasst. Abschließend wird eine neue Fahrbahnmarkierung aufgebracht.

    Die Umleitungsstrecke wird wie folgt eingerichtet:
    Der Verkehr aus Leonberg kommend wird über die K 1010 – K 1657 (Leonberger Straße) und die L 1141 (Ditzinger Straße / Gerlinger Straße) über Gerlingen nach Ditzingen geführt. Der Verkehr aus Richtung Ditzingen kommend wird in der Gegenrichtung über dieselbe Strecke geleitet.

    Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken bleibt weitestgehend gewährleistet. Hierbei ist insbesondere das bestehende Wirtschaftswegenetz zu nutzen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro, welche der Bund trägt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.


    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Übersichtslageplan für die überörtliche Umleitung (pdf, 784 KB)

  • Abteiluöng 4
    09.11.2017
    A 81 Standstreifenertüchtigung zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen und Bau einer Nothaltebucht in Fahrtrichtung Stuttgart
    Abschluss verschiebt sich witterungsbedingt auf 18. November

    Das Regierungspräsidium Stuttgart baut derzeit auf der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart eine Nothaltebucht zwischen den Anschlussstellen Böblingen-Hulb und Böblingen/Sindelfingen. Während der Bauzeit ist der Verflechtungsstreifen, der in dieser Fahrtrichtung bereits im letzten Jahr angelegt wurde, nicht durchgängig befahrbar. Die beiden durchgehenden Fahrstreifen der A 81 sind für den Verkehr weiterhin nutzbar. 

    Der Abschluss der Bauarbeiten verschiebt sich witterungsbedingt auf voraussichtlich Freitag, 17. November 2017. Der Rückbau der Verkehrssicherung erfolgt in der darauffolgenden Nacht und wird voraussichtlich am 18. November 2017, gegen 5 Uhr, abgeschlossen sein. Die Arbeiten hatten am 5. Oktober begonnen, der Abschluss der Bauarbeiten war ursprünglich für den 13. November geplant gewesen.

    Zuvor wurde der bestehende Standstreifen auf einer Länge von rund zwei Kilometern zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen ertüchtigt und zu einem Verflechtungsstreifen umgebaut. Diese Arbeiten wurden Ende Oktober 2017 abgeschlossen. Damit wird der Verkehrsfluss des besonders in Spitzenzeiten in diesem Streckenabschnitt sehr hoch belasteten Abschnittes bis zum endgültigen Ausbau der A 81 verbessert.

    Die Gesamtkosten für die Gesamtmaßnahme in Höhe von rund 615.000 Euro trägt der Bund als Investition in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es während den Bauarbeiten zu Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der A 81 kommen kann. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.  Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 7
    09.11.2017
    Schulartübergreifender Fachtag des RPS für Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulleitungsteams aller Schularten zum Thema „Im Fokus: Schülerinnen und Schüler mit psychischen Auffälligkeiten – Was kann Schule tun?“ am 09.11.2017
    Claudia Rugart, Präsidentin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium: „Mit unserem Fachtag greifen wir ein Thema auf, das für Schulleitungsteams sehr relevant ist

    Aggressives Verhalten, soziale Ängste, Selbstverletzungen, Essstörungen, depressive Verstimmungen, Umgang mit Trauer und Verlust und andere besondere Lebenssituationen bzw. Formen psychischer Auffälligkeiten bei Schülern und Schülerinnen können Lehrkräfte vor große Herausforderungen stellen und an ihre Grenzen bringen. 

    Die Abteilung 7 Schule und Bildung  im Regierungspräsidium Stuttgart hat dies zum Anlass genommen, Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulleitungsteams aller Schularten zu einem schulartübergreifenden Fachtag zum Thema „Im Fokus: Schülerinnen und Schüler mit psychischen Auffälligkeiten – Was kann Schule tun?“ einzuladen. Der Fachtag findet am heutigen Donnerstag, 9. November 2017 in den Räumen der Alexander-Fleming-Schule, einer Beruflichen Schule in Stuttgart statt.

    Claudia Rugart, Präsidentin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungs-präsidium: „Mit unserem Fachtag greifen wir ein Thema auf, das für Schulleitungsteams aller Schularten, wie ich aus vielen Gesprächen weiß, sehr relevant ist“. Dies belegen auch die Anmeldezahlen für den Fachtag: Mit rund 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist er komplett ausgebucht. 

    „Lehrkräfte und Schulleitungen haben gegenüber betroffenen Schülerinnen und Schülern nicht die Aufgabe, therapeutisch zu wirken, dies gehört zum Kompetenzbereich von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten bzw. Ärztinnen und Ärzten. Aufgabe von Schule kann jedoch zum Beispiel sein, daran mitzuwirken, dass Schülerinnen und Schüler, die gerade sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, den Weg in eine professionelle Beratung oder bei einer psychischen Erkrankung auch in eine therapeutische Behandlung finden “, betonte Claudia Rugart. Deshalb will der Fachtag unter anderem die Gelegenheit schaffen, dass sich Schulleitungen über Unterstützungsangebote in diesem Bereich informieren können.

    Der Fachtag wurde heute Vormittag durch den Schulleiter der Alexander-Fleming-Schule, Herrn Anton Metz, eröffnet. Anschließend sprach die Abteilungspräsidentin der Abteilung 7 Schule und Bildung des Regierungspräsidiums Claudia Rugart. Herr Prof. Dr. med. Paul Plener (Universitätsklinik Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie) referiert am Vormittag des Fachtags zum Thema "Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen im Schulalltag" und beantwortet Fragen aus dem Plenum.

    Vor und während der Mittagspause haben die Schulleiterinnen und Schulleiter in sogenannten „Meetingpoints“ die Gelegenheit zum Gespräch mit den Fachbereichsleitungen aus den zehn Schulpsychologischen Beratungsstellen im Regierungsbezirk Stuttgart. 

    Am Nachmittag nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zwei Foren ihrer Wahl zu verschiedenen Aspekten des Tagungsthemas teil und können sich schulartübergreifend austauschen. Ein Informationsstand der Schulpsychologischen Beratungsstellen sowie der Landesarbeitsstelle Kooperation ergänzen das Tagungsprogramm.

    Tagungsprogramm (pdf, 155 KB)

  • Abteilung 4
    09.11.2017
    A 81 - Instandsetzung der Fahrbahnübergangskonstruktion einer Brücke bei Stuttgart-Feuerbach: Freigabe 3 Wochen früher fertig als geplant
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Alle Beteiligten haben sehr gute Arbeit geleistet. Der Einsatz des Rampenverfahrens wurde sorgfältig geplant und die Maßnahme sehr engagiert vorangetrieben.“

    ​Die Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Brücke über die B 295 an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach der A 81, die seit 23. September immer nachts durchgeführt wurden, können 3 Wochen früher als ursprünglich geplant, bereits am kommenden Wochenende beendet werden. Die eigens für diese Maßnahme angefertigte Überfahrtsrampe kann bereits am kommenden Wochenende in der Nacht von Samstag, 11. November, auf Sonntag 12. November, abgebaut werden. Ab Montag, 13. November, 5 Uhr, kann der Verkehr in beide Fahrtrichtungen wieder ungehindert rollen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lobt: „Alle am Projekt Beteiligten haben sehr gute Arbeit geleistet. Das zuständige Baureferat hat den Einsatz des innovativen Rampenverfahrens sorgfältig geplant und die Projektsteuerung bestens gemeistert. Die ausführende Baufirma hat zudem die weitgehend günstigen Witterungsverhältnisse der letzten Wochen optimal genutzt und die Arbeiten sehr engagiert vorangetrieben“, so Reimer.

    Gewisse Beeinträchtigungen, die sich während der Bauzeit ergaben, waren im verkehrlich hoch belasteten Großraum Stuttgart unvermeidbar. Einer der Vorteile des zur Anwendung gebrachten Verfahrens ist jedoch, dass diese jeweils nur in einer Fahrtrichtung erfolgten und nicht wie bei üblichen Verkehrsführungen in Baustellen in beide Fahrtrichtungen.

    Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, wurden die Arbeiten ausschließlich nachts, ohne aufwendige Verkehrsführung unter Zuhilfenahme einer speziellen, eigens für diese Baumaßnahme hergestellten, Überfahrtsrampe im jeweiligen Bauabschnitt durchgeführt.

    In Summe konnten die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer durch Wahl dieser Lösung, reduziert werden.

    Der Bund investiert in die gesamte Baumaßnahme ca. 1,2 Mio. Euro.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen, die während der Sanierungsarbeiten in diesem Bereich entstanden sind.

  • Abteilung 4
    08.11.2017
    B 39 Schemelsbergtunnel bei Weinsberg (Landkreis Heilbronn)
    Verkehrserhebung im Zuge der Umleitungsstrecke

    ​Von Montag, 13. November bis voraussichtlich Freitag, 17. November 2017 wird entlang der, für den Sperrfall ausgewiesenen Umleitungsstrecke des Schemels-bergtunnels bei Weinsberg eine Verkehrserhebung durchgeführt. Hierfür werden an mehreren Knotenpunkten im Zuge der Bundesstraße B 39 sowie der Landesstraßen L 1101, L 1036 und der Kreisstraße K 2126 die Verkehrsströme mittels Videoverkehrszählung erhoben. Während des Auf- bzw. Abbaus der Geräte sind geringfügige Verkehrsbehinderungen nicht auszuschließen. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet daher um Verständnis für auftretende Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten. Der Tunnel selbst ist in den Zeitraum normal befahrbar.

    Die verkehrstechnische Untersuchung soll Grundlagen und Aussagen zur Leitungsfähigkeit und den notwendigen Ertüchtigungen des Streckenabschnittes liefern, welcher bei der voraussichtlich ab 2020 vorgesehenen Instandsetzung und der damit einhergehenden längerfristigen Sperrung des Schemelsbergtunnels als Umleitungsstrecke für den Verkehr dienen soll. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    07.11.2017
    B 297 Belagssanierung Schlierbach - Kirchheim - Zwei Vollsperrungen im Zeitraum zwischen Donnerstag, 16. bis Montag, 20. November und von Donnerstag, 23. bis Montag, 27. November 2017
    Umleitung über Notzingen – Hochdorf - Roßwälden - Das Land investiert rund 850.000 Euro

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt auf der B 297 zwischen Schlierbach und Kirchheim unter Teck eine umfangreiche Belagssanierung durch. Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der B 297 zwischen Ortsende Kirchheim und der Ortsumgehung Schlierbach muss das Regierungspräsidium Stuttgart umfangreiche Belagsarbeiten durchführen. Die Länge der Baumaßnahme beträgt rund 4 Kilometer.

    Die Sanierungsarbeiten werden plangemäß in zwei Abschnitten, beginnend am Ortsende Schlierbach, unter Vollsperrung durchgeführt. Die Ausführung des ersten Abschnitts erfolgt zwischen Donnerstag, 16. November  22:00 Uhr und Montag, 20. November 2017,05:00 Uhr. In diesem Zeitraum ist die B 297 aus Richtung Kirchheim nicht erreichbar. 

    Für den Zeitraum beider Sperrungen ist der Schafhof nur wie nachfolgend beschrieben erreichbar: Die Anwohner des Gebietes Schafhofs werden gebeten die Strecke über Jesinger Straße und Auf den Schafhofäckern zu benutzen.  Auch der Radweg entlang der Bundesstraße wird auf einer Länge von rund 650 m saniert und kann nicht genutzt werden.

    er zweite Sanierungsabschnitt erfolgt zwischen Donnerstag, 23. November 22:00 Uhr und Montag, 27. November 2017, 05:00 Uhr. Während der Belagsarbeiten wird der Streckenabschnitt nicht befahrbar sein.

    Der Verkehr in Richtung Schlierbach wird in den genannten Zeiten über Notzingen (L 1201), Hochdorf (L 1207) und Roßwälden (1422, L 1152) geführt.

    Das Investitionsvolumen des Landes Baden Württemberg beläuft sich auf rund 850.000 Euro. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie die von der Umleitung betroffenen Anwohner um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    07.11.2017
    A 8 / A 81 am Dreieck Leonberg – Fahrbahndeckenerneuerung der Verbindungsrampe aus Richtung München nach Heilbronn
    Baumaßnahme von 8. November bis voraussichtlich 8. Dezember 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass die Fahrbahndecke der Verbindungsrampe von der A 8 aus Fahrtrichtung München auf die A 81 nach Heilbronn kommend ab der Rohrbachtalbrücke bis kurz vor dem Portal des Engelbergtunnels erneuert wird.

    Im genannten Bereich werden die Deck- sowie Binderschicht der beiden Fahrstreifen der Verbindungsrampe in Fahrtrichtung Heilbronn sowie Teilbereiche der Anschlussstelle Leonberg-Ost erneuert. Bei der Wiederherstellung der Fahrbahn kommt unter anderem, wie bereits bei der Sanierung der Hauptfahrbahn im letzten Jahr, ein offenporiger Asphalt zur Lärmreduktion zum Einsatz.

    Diese Arbeiten bilden den Abschluss zum Gesamtprojekt Sanierung des Autobahndreiecks Leonberg.

    Die Baumaßnahme gliedert sich in folgende Bauphasen:
    Die Einrichtung der Verkehrssicherung zum Bau einer Mittelstreifenüberfahrt zwischen der Hauptfahrbahn der A 8 und der Parallelfahrbahn A81 beginnt am 8. November 2017. Der Bau der Mittelstreifenüberfahrt dauert bis einschließlich Freitag, 17. November 2017. Auf der Verbindungsrampe bleiben, unter Einengung und Verschwenkung der Fahrbahn auf den Standstreifen, in diesem Bereich die beiden vorhandenen Fahrstreifen erhalten.

    Die erste Hauptbauphase beginnt voraussichtlich ab Freitag, 17. November und endet am 28. November 2017. Im Zuge dieser Bauphase wird die äußere Fahrbahn vom Ende der Rohrbachtalbrücke bis zum Portal des Engelbergtunnels erneuert.

    Von Freitag, 17. November, voraussichtlich 20 Uhr, bis Montag, 20. November, voraussichtlich 5 Uhr, müssen dafür die beiden rechten der insgesamt vier Fahrsteifen der A 8 / A 81 von München in Fahrtrichtung Karlsruhe / Heilbronn gesperrt werden. Ab dem 20. November stehen dem Verkehr dort wieder drei der vier Fahrstreifen zur Verfügung. Der rechte Fahrstreifen bleibt gesperrt.

    Der Verkehr von Fahrtrichtung München nach Heilbronn wird zwischen dem 17. November, voraussichtlich 20 Uhr, bis zum 28. November, über die zuvor hergestellte Mittelstreifenüberfahrt hinter der Anschlussstelle Leonberg-Ost einspurig auf die Verbindungsrampe geleitet.

    Ab dem 17. November, voraussichtlich 20 Uhr, bis zum 28. November muss zudem auch die Ausfahrt Leonberg-Ost von der A 8 / A 81 auf die L 1187 gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Leonberg-West.

    Darüber hinaus wird die Einfahrt von der Anschlussstelle Leonberg-Ost auf die A 8 / A 81 voraussichtlich im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 28. November 2017 gesperrt. Die Umleitung erfolgt ebenfalls über die Anschlussstelle Leonberg-West.

    Im Rahmen der zweiten Hauptbauphase, voraussichtlich ab dem 28. November bis voraussichtlich 8. Dezember 2017, wird die andere Seite der Verbindungsrampe erneuert. Nach Einrichtung des Baufeldes für diese Phase steht dem Verkehr aus Fahrtrichtung München nach Heilbronn ab dem 29. November ebenfalls ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Anschlussstelle Leonberg-Ost und die Verbindungsrampe bis nach der Anschlussstelle Leonberg-Ost sind wieder befahrbar.

    Zur Einrichtung der zweiten Hauptbauphase erfolgt eine gesonderte Pressemitteilung.

    Alle Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten unvermeidbar sind. Bitte achten Sie auf die im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln sowie auf die Verkehrsbeeinflussungsanlagen. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

    Anlage: Übersichtsplan (PDF, 218 KB)

  • Abteilung 2
    06.11.2017
    Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart – Wettbewerb „Vorbildliches Heimatmuseum“ - Das Ludwigsburg Museum in Ludwigsburg, das Museum im Stor-chen in Göppingen und das Stadtmuseum Bad Cannstatt wurden als Preisträger 2017 ausgewählt
    Preisverleihung am 6. November 2017 in Ludwigsburg durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. Paul Nemeth MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V. Paul Nemeth MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeichneten am heutigen Montag, 6. November 2017 gemeinsam im Rahmen eines Festaktes zum siebten Mal die vorbildliche Arbeit von Heimatmuseen aus. Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs „Vorbildliches Heimatmuseum“ im Regierungsbezirk Stuttgart sind das Ludwigsburg Museum in Ludwigsburg, das Museum im Storchen in Göppingen und das Stadtmuseum Bad Cannstatt in Stuttgart-Bad Cannstatt.

    „Maßgebend für die Auszeichnung waren die lebendige Darstellung und Besucherfreundlichkeit, das ehrenamtliche Engagement sowie insbesondere ein wissenschaftliches Konzept, das vor allem die wahrheitsgetreue Geschichtsvermittlung berücksichtigt“, erklärte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Paul Nemeth MdL.

    „Ein Heimatmuseum benötigt ein ausgeklügeltes Konzept. Idealerweise wird dies ergänzt durch eine Vielzahl von Veranstaltungen und eine starke ehrenamtliche Beteiligung. Die Art und Weise, wie in Ihren Häusern Heimat vermittelt wird, kann als mustergültig bezeichnet werden“ betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.  

    Der Wettbewerb „Vorbildliches Heimatmuseum“ wird alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V., dessen Geschäftsführung beim Regierungspräsidium Stuttgart liegt, veranstaltet. Die sachkundige Jury hatte die Preisträger aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt. Die Preise wurden mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

    Informationen zu den Preisträgern:

    Das Ludwigsburg Museum zeigt die vielseitige 300-jährige Geschichte der Stadt Ludwigsburg. In abwechslungsreich gestalteten Themenräumen (Musensitz, Bürgerstadt, Soldatenstadt usw.) gibt die Ausstellung einen Eindruck von der Zeit als württembergische Residenz und Zentrum der Künste und vermittelt die Bedeutung Ludwigsburgs als Garnisons- und Industriestadt. Es will für alle Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburger aus 141 Nationen sowie für alle Gäste der Stadt ein Treffpunkt und ein Ort der Information, Reflexion und Diskussion sein.

    Das Museum wurde begründet, indem Ludwigsburger Bürgerinnen und Bürger der Stadt eine heute 120 Jahre alte stadtgeschichtliche Sammlung schenkten. Seit 2013 befindet es sich in einem der ersten Gebäude, die in der barocken Planstadt Ludwigsburg errichtet wurden. 

    Die jetzige Konzeption des Museums besticht bei der Vermittlung der Stadtgeschichte durch eine zeitgemäße Präsentation und nicht weniger als vier Wechselausstellungen im Jahr. Von den zahlreichen weiteren Aktivitäten sollen die verschiedenen thematischen Stadtspaziergänge, hervorgehoben werden, von denen einer an der historischen Museumsschmiede endet, wo das Schmiedehandwerk von Ehrenamtlichen anschaulich vermittelt wird. 

    Mit Angeboten wie einer eigenen, dreisprachigen Museumsapplikation für das Smartphone („LuMu-App“) als Museumsführer, Texten in einfachem Deutsch oder einem Mitmachbuch für Kinder, mithilfe derer die Besucher ihren Aufenthalt individuell und interaktiv gestalten können, ist das Museum medial ganz auf der Höhe der Zeit. Das vielfältige Programm mit jährlich rund 300 Veranstaltungen, Führungen und Workshops wird von Museumsmitarbeitern und - in erheblichem Maß - von Ehrenamtlichen gestaltet.

    Das Museum im Storchen Göppingen gibt mit seiner neu konzipierten Dauerausstellung auf über 500 qm vielfältige Einblicke in die spannende Geschichte der Stadt Göppingen. Es befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das im 16. Jahrhundert ursprünglich als Adelsresidenz erbaut wurde und ab Mitte des 19. Jahrhunderts als Gaststätte „Storchen“ diente und in gelungener und der Denkmaleigenschaft angemessener Weise für den Museumsbetrieb ertüchtigt wurde. Das historische Museumsgebäude ist dabei nicht nur Unterbringungsort für das Museum, sondern wird – gewissermaßen selbst als „Exponat“ – in die Illustration der Stadtgeschichte einbezogen. Entsprechend dem Selbstverständnis des Museums als ein „Haus der Originale“ soll es als Lern- und Erlebnisort zum Entdecken und Erforschen einladen. Präsentiert werden daher Zeugnisse der Kunst und des Kunsthandwerks aus dem Filstal sowie Exponate zur Göppinger Kultur- und Alltagsgeschichte. 

    Die Dauerausstellung präsentiert auf mehreren Stockwerken, die thematisch differenziert sind (Mittelalter, Gegenwart, Personen und Ideen, Spielzeugwelten), verschiedene Facetten Göppinger Geschichte. Der Bogen spannt sich von frühen Siedlungsspuren bis zur Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Besondere Schwerpunkte liegen dabei auch auf Personen und ihren Ideen sowie der für Göppingen besonders bedeutsamen Spielzeugindustrie. Die ansprechende klassische Präsentation mit ausgesuchten, qualitätvollen Exponaten wird ergänzt durch zeitgemäße interaktive Elemente und museumspädagogisch innovative eigene Entdeckerstationen für junge Museumsbesucher. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch vier jährliche Sonderausstellungen und zahlreiche, mit ehrenamtlicher Unterstützung durchgeführte Veranstaltungen.

    Das Stadtmuseum Bad Cannstatt befindet sich in einem historischen Gebäude, dem „Klösterle“, das für die Nutzung als Museum ansprechend umgestaltet wurde. Das Museum existiert seit 28 Jahren, wurde allerdings im vergangenen Jahr grundlegend um- und neugestaltet. Etwa 200 ausgesuchte Exponate umfasst die ansprechend und auf der Höhe der Zeit präsentierte Dauerausstellung, die in 15 verschiedene Themenkreise gegliedert sind und sowohl der wechselvollen Stadtgeschichte wie der kulturellen Vielfalt der Stadt Rechnung tragen, indem beispielsweise unter dem Thema „Heimatstadt“ auch Flüchtlinge und Fremdarbeiter thematisiert werden. 

    Neben der reichhaltigen Geschichte des ältesten und bevölkerungsreichsten Stuttgarter Stadtteils erfahren Besucher Interessantes und Wissenswertes über typische Cannstatter Institutionen wie die Wilhelma, die Fasnet oder den Wasen sowie über das ortsansässige Gewerbe einschließlich des Weinbaus. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Thema Literaturstadt gewidmet mit Exponaten zu dem in Cannstatt geborenen schwäbischen Mundartdichter ThaddäusTroll, Hermann Hesse und anderen Schriftstellerinnen und Schriftstellern des 19. und 20. Jahrhunderts.

    Die Dauerausstellung wird durch zwei jährliche Sonderausstellungen ergänzt. Hinzu kommen zahlreiche Veranstaltungen wie Lesungen und Sonderführungen. Auch die ehrenamtliche Beteiligung am Stadtmuseum Bad Cannstatt kann als vorbildlich bezeichnet werden. Hervorzuheben ist hier insbesondere der Verein Pro Alt-Cannstatt e. V., der den Erhalt des historischen Museumsgebäude überhaupt erst ermöglichte, das Museum finanziell und ideell unterstützt, regelmäßig Führungen durch die Ausstellung anbietet und ermöglicht, dass das Museum auch am Wochenende öffnet. Mitglieder des Vereins stehen darüber hinaus auch für Sonderöffnungszeiten wie beispielsweise an Pfingsten oder Weihnachten ehrenamtlich zur Verfügung.

    Weitere Informationen finden Sie unter  http://www.heimatpflege-stuttgart.de/

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    Vollsperrung des Agnesburgtunnels (A 7) an zwei Nächten in beiden Fahrtrichtungen von Dienstag, 07.11.2017 ab 20:30 Uhr, bis Mittwoch, 08.11.2017, 05:00 Uhr und Mittwoch, 08.11.2017 ab 20:30 Uhr, bis Donnerstag, 09.11.2017, 05:00 Uhr
    Abschließende Funktionstests werden durchgeführt

    Am Agnesburgtunnel wurde die betriebstechnische Nachrüstung fertig gestellt, so dass die Gesamtfunktionalität der Tunnelbetriebsanlage getestet werden kann. 

    Diese Tests müssen aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss des Verkehrs durchgeführt werden. Daher muss die A 7 in der kommenden Woche an zwei Nächten in der Zeit von Dienstag, 7. November 2017 ab 20:30 Uhr, bis Mittwoch, 8. November 2017, 5:00 Uhr und Mittwoch, 8. November 2017 ab 20:30 Uhr, bis Donnerstag, 9. November 2017, 5:00 Uhr. zwischen den Anschlussstellen Aalen / Westhausen und Aalen / Oberkochen in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt werden.

    Der Verkehr wird während dieser Zeit in Fahrtrichtung Würzburg von der AS Aalen / Oberkochen über die Bedarfsumleitung U 9 (L 1076 – B 29) zur AS Aalen / Westhausen geleitet. In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Aalen / Westhausen über die Bedarfsumleitung U 12 (B 29 – B 19 Westumgehung Aalen – Ebnater Steige) zur AS Aalen / Oberkochen geleitet. Der Bund investiert für die Sanierung des Agnesburgtunnels insgesamt rund 19 Millionen Euro (Stand nach derzeitiger Kostenfortschreibung).

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Vollsperrung. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

  • Abteilung 5
    03.11.2017
    Hochwasserschutz - Land fördert die Sanierung des Hochwasserschutzdamms am Kocher im Bereich des Gewerbegebiets Allmand in Forchten-berg (Hohenlohekreis) mit rund 1 Million Euro
     von links zu sehen: Bürgermeister Michael Voss, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Arnulf von Eyb MdL und der Erste Landesbeamte des Hohenlohekreises Gotthard Wirth (Quelle: Stadt Forchtenberg)

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer:
    „Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes trägt das Land mit der gezielten Förderung auch in Forchtenberg bei. Dabei ist eine wichtige Aufgabe die Ertüchtigung von Dämmen gerade an bestehenden Wohnbebauungen, Gewerbeansiedlungen und sensiblen Infrastruktureinrichtungen.“

    Mit einer Zuwendung des Regierungspräsidiums Stuttgart in Höhe von rund 1,03 Millionen Euro kann der Hochwasserschutzdamm im Bereich des Gewerbegebiets Allmand in der Stadt Forchtenberg (Hohenlohekreis) nun saniert werden. Damit beteiligt sich das Land mit 70 % an den Herstellungskosten. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer am heutigen Freitag an Bürgermeister Michael Foss im Rathaus in Forchtenberg.

    Nachdem das Gewerbegebiet Allmand beim Hochwasser im Dezember 1993 vom Kocher überflutet wurde, erhöhte die Stadt den dortigen Hochwasserschutzdamm erstmals. Im Zuge der landesweiten Erstellung der Hochwassergefahrenkarten wurde jedoch festgestellt, dass die Erhöhung nicht ausreicht, um den Schutz gegen ein Hochwasser sicherzustellen, wie es statistisch betrachtet einmal in hundert Jahren auftritt (HQ100). 

    Im Rahmen der Vorplanung erfolgten Baugrunduntersuchungen, bei denen festgestellt wurde, dass der Hochwasserschutzdamm im Hinblick auf die Dichtigkeit und Standsicherheit zusätzliche Defizite aufweist, die nun ebenfalls behoben werden sollen.

    „Die Ertüchtigung von Hochwasserschutzdämmen bleibt auch zukünftig eine wichtige Daueraufgabe beim Schutz von bestehenden Wohnbebauungen, Gewerbeansiedlungen und sensiblen Infrastruktureinrichtungen vor Hochwasser“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Gleichwohl“, so der Regierungspräsident weiter, “bietet technischer Hochwasserschutz keinen absoluten Schutz gegen Hochwasser. So gilt deshalb weiterhin die gesetzliche Verpflichtung jedes einzelnen, der durch Hochwasser betroffen sein kann, sich im Rahmen des ihm Möglichen und Zumutbaren, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstücken den möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Umwelt oder Sachwerte durch Hochwasser anzupassen. “

    „Auch wenn das Ereignis im Gewerbegebiet Allmand bereits viele Jahre zurückliegt, müssen wir uns bewusst sein, dass es jederzeit wieder zu einem verheerenden Hochwasser kommen kann“, mahnte auch Umweltminister Franz Untersteller. Angesichts der Tatsache, dass die Gefahr von Starkregenereignissen und Überflutungen mit dem Klimawandel tendenziell weiter steige, sei es enorm wichtig, in Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu investierten: „Wir sind uns unserer Verantwortung für Mensch, Umwelt und Wirtschaft bewusst und greifen den Kommunen im Land daher gerne finanziell unter die Arme, damit sie die notwendigen Maßnahmen für einen modernen Hochwasserschutz umsetzen können“, so Untersteller weiter. 

    Bürgermeister Foss erklärte hierzu: „Der Hochwasserschutz spielt in der Stadt Forchtenberg eine große Rolle, da wir aufgrund der Topographie sehr viele Gewässer in unserem Stadtgebiet haben. Die Unterhaltung unserer Hochwasserschutzeinrichtungen ist aus diesem Grund eine große Daueraufgabe, die wir nur mit der Unterstützung des Landes bewältigen können. Herzlichen Dank für die Fördermittel zur Verbesserung unseres Hochwasserschutzes im Gewerbegebiet Allmand.“

    Hinweis: Interessierte Personen erhalten über die Internetseite https://www.hochwasser.baden-wuerttemberg.de des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg wertvolle Informationen rund um das Thema Hochwasser.

    Hintergrundinformationen: 

    Das Gewerbegebiet Allmand in Forchtenberg wurde beim Hochwasser im Dezember 1993 überflutet. Daraufhin wurde der bestehende Deich von der Stadt Forchtenberg erhöht.
    Im Zuge der Erstellung der Hochwassergefahrenkarte wurde festgestellt, dass die Erhöhung des Deiches nicht ausreicht, um einen Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasserereignis zu erzielen. Hinzu kommt, dass der Hochwasserschutzdeich bei der Dichtigkeit und der Standsicherheit Defizite aufweist.
    Die Planung sieht vor, dass der bestehende Damm in seiner jetzigen Form beibehalten wird. Als Abdichtungselement wird im bestehenden Dammbauwerk eine Spundwand eingebaut. Die geringfügige Erhöhung des Dammbauwerkes erfolgt als Aufschüttung auf dem bestehenden Damm. 

    Die Überwachung des Deichbauwerkes im Hochwasserfall kann von der luftseitigen Straße aus erfolgen. Die Breite der geplanten, begehbaren Deichkrone wird mit 1,5 m ausgebildet. Die Deichböschungen werden mit einer Neigung von 1:1,5 ausgebildet. Auf Grund der gewählten Konstruktion kommt es zu einer Vergrößerung des abflusswirksamen Gewässerquerschnittes und zur Schaffung von zusätzlichem Retentionsraum.

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    A 81 - Routinemäßige Wartungsarbeiten im Schönbuchtunnel
    Nächtliche Sperrungen zwischen Gärtringen und Herrenberg von 6. auf 7. November in Richtung Singen sowie von 7. auf 8. November in Richtung Stuttgart jeweils (Landkreis Böblingen)

    Aufgrund routinemäßiger Wartungsarbeiten im Schönbuchtunnel wird es in der kommenden Woche nächtliche Sperrungen auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Gärtringen und Herrenberg geben. 

    In der Nacht von Montag, 6. November, 20:00 Uhr, auf Dienstag, 7. November 2017, 5:00 Uhr, wird die A 81 in Fahrtrichtung Singen  gesperrt. Am Montag, 06. November beginnt die Sperrung um 20 Uhr. Die Vollsperrung der Zufahrt zur T+R Anlage Schönbuch West erfolgt bereits um 19:00 Uhr und endet ebenfalls um 5:00 Uhr. Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U36 bis zur Anschlussstelle Herrenberg ausgeschildert. 

    In der Nacht von Dienstag, 7. November, auf Mittwoch, 8. November 2017, ebenfalls zwischen 20:00 und 5:00 Uhr, wird die A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt bleiben. Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U45 bis zur Anschlussstelle Gärtringen ausgeschildert.

    Die Wartungsarbeiten sind erforderlich, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Zweimal jährlich können bestimmte Arbeiten nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Geprüft wird die Funktionstüchtigkeit der tunnelbetriebstechnischen und der sicherheitstechnischen Einrichtungen, die Auswirkungen auf den Verkehr haben. Alle Lüfter und die gesamte Beleuchtung werden gewartet und ggf. instandgesetzt. Alle Notrufeinrichtungen werden ebenfalls auf Funktionstüchtigkeit getestet.

    Die Sperrungen beschränken sich auf die verkehrsarmen Nachtstunden. Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    03.11.2017
    B 19 - Fahrbahndeckenerneuerung mit Sanierung der Kocherbrücke (Ostalbkreis)
    Aufhebung der Sperrung der B 19 zwischen Albanuskreisel und Hüttlingen am Dienstag, 7. November

    Seit dem 9. Oktober 2017 hat das Regierungspräsidium Stuttgart den Bauabschnitt zwischen dem Albanuskreisel und dem Anschluss an das Gewerbegebiet Hüttlingen Süd im Zuge der B 19 saniert. Die Arbeiten stehen nun kurz vor dem Abschluss. 

    Voraussichtlich am Dienstag, 7. November, kann die gesperrte Strecke im Laufe des Tages wieder frei gegeben werden. Zuvor müssen allerdings am Montag, 6. November, noch Markierungsarbeiten und Fugenarbeiten an der Kocherbrücke an. Hierfür ist trockene Witterung erforderlich ist, weshalb die Freigabe der Sperrung noch unter einem gewissen Vorbehalt steht.

    Zwischenzeitlich wurden die Asphaltdeck- und Binderschicht auf der gesamten Fahrbahnbreite erneuert und Schadstellen ausgebessert. Der Gehwegbelag entlang der B 19 wurde ebenfalls erneuert. Auch die Brücke über den Kocher wurde saniert und erhielt eine neue Abdichtung.

    Der Bund investiert in diesen Sanierungsabschnitt rund 250.000 Euro.

    Ab dem kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten zur Sanierung an der restlichen Strecke der B 19 vom Gewerbegebiet Hüttlingen-Süd bis Hüttlingen ausgeführt werden. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    02.11.2017
    Vollsperrung der Kreisstraßenüberführung K 1077 (Herrenberger Straße) über die B 464 bei Böblingen-Hulbvon Freitag, 10. November, 9:00 Uhr bis Montag, 13. November 2017, 5:00 Uhr
    Herstellung der Brückenkappe, Aushärten des Betons macht Vollsperrung erforderlich

    ​Am Wochenende der KW 45 wird von Freitag, 10. November 2017, 9:00 Uhr die Fahrbahn der Brücke über die B 464 in Böblingen Hulb für den Kraftverkehr voll gesperrt (K 1077 Herrenberger Straße). Die Vollsperrung bleibt bis Montag, 13. November 2017, 5:00 Uhr bestehen.


    Derzeit wird die Brücke im Einrichtungsverkehr betrieben. Die Fahrtrichtung Ehningen/Herrenberg ist bereits seit Mitte 2017 gesperrt. Am 10. November wird nach der Frühspitze im Berufsverkehr ab 9:00 Uhr auch die Fahrtrichtung Böblingen gesperrt, da eine nachhaltige Sanierung nur dann gewährleistet werden kann, wenn der Kappenbeton ohne Erschütterungen abbinden kann. Der Gehweg auf der Brücke bleibt bestehen und kann weiterhin auch von Radfahrern genutzt werden.
    Der Kraftverkehr wird von der B 464 und der A 81 über die B 464, das Kreisstraßennetz und das kommunale Straßennetz der Stadt Böblingen geleitet. Alle Umleitungen treffen sich in Böblingen in der Parkstraße. Von dort wird der Verkehr über die Tübinger Straße zur B 464 geführt, über die dann von Süden kommend das Gewerbegebiet Hulb-Süd erreicht werden kann.


    Sollte die Betonage witterungsbedingt nicht an diesem Termin stattfinden können, so wird auf Dienstag 14. November bis Freitag, 17. November 2017 in der darauf folgenden Woche ausgewichen.


    Da derzeit die Schönbuchbahn den Bahnübergang Herrenberger Straße niveaufrei baut, nutzt die Straßenbauverwaltung das geringere Verkehrsaufkommen um die Brücke zu sanieren. Seit Baubeginn im Juni 2017 wurde die Brücke für die Betonage der ersten Kappe bereits einmal gesperrt. Dies ist die letzte Vollsperrung der Brücke im Zuge dieser Maßnahme. Mitte Dezember sind die Bauarbeiten dann voraussichtlich vollständig abgeschlossen und der Verkehr kann wieder in beiden Fahrtrichtungen über die Brücke fahren.


    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    02.11.2017
    A 8 Tunnel Gruibingen (Landkreis Göppingen) - Nächtliche Sperrung von Samstag, 11. bis Sonntag, 12. November in Fahrtrichtung München zwischen der Tank- und Rastanlage Gruibingen und der Anschlussstelle Mühlhausen
    Routinemäßige Wartungsarbeiten im Tunnel Gruibingen - Verkehrsausleitung über die U 27 zur Anschlussstelle Mühlhausen

    Am übernächsten Wochenende von Samstag,  11. bis zum Sonntag, 12. November 2017 wird die A 8 in Fahrtrichtung München ab der Tank- und Rastanlage Gruibingen bis zur Anschlussstelle Mühlhausen jeweils in den Nachtstunden gesperrt. Am Samstag, 11. November beginnt die Sperrung um 20 Uhr. Die Sperrung endet am Sonntagmorgen, 12. November um 5 Uhr.

    Die Umleitungsstrecke ist als Bedarfsumleitungsstrecke U 27 bis zur Anschlussstelle Mühlhausen ausgeschildert. Im Tunnel Gruibingen müssen routinemäßig Wartungsarbeiten durchgeführt werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb des Tunnels zu gewährleisten. Zweimal jährlich können bestimmte Arbeiten nur unter Sperrung des Tunnels durchgeführt werden. Die Sperrungen beschränken sich auf die Nachtstunden, da dann ein geringeres Verkehrsaufkommen erwartet wird.

    Da dennoch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, wird empfohlen, die Sperrung weiträumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen sowie die Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen auf der Umleitungsstrecke.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    02.11.2017
    Kommunalaufsicht - Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt Kommunalanstalt der Abfallwirtschaft Rems-Murr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die vom Kreistag des Rems-Murr-Kreises am 16. Oktober 2017 beschlossene Anstaltssatzung der Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR (AWRM) genehmigt und damit den Weg für die Umwandlung der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Rems-Murr-Kreises mbH (AWG) in eine selbstständige Kommunalanstalt zum 01. Januar 2018 frei gemacht.

    Mit der selbstständigen Kommunalanstalt in Form einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) wurde vom Gesetzgeber im Dezember 2015 eine neue Organisationsform für die Erfüllung von Aufgaben in die Gemeindeordnung eingeführt. Die Anstalt bietet mehr Selbstständigkeit als ein Eigenbetrieb und ist enger an die Gemeinde und die Rechtsaufsicht gebunden als ein Tochterunternehmen in Privatrechtsform, wie etwa eine GmbH.

    Die Abfallwirtschaft Rems-Murr AöR ist damit die dritte genehmigte Kommunalanstalt im Regierungsbezirk Stuttgart.

  • Abteilung 8
    02.11.2017
    Archäologische Denkmalpflege - Archäologie vor den Toren der Stadt in Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis)
    Archäologische Sondage im Gebiet „Neue Nordstadt“ bringt erste Ergebnisse
     Sondageschnitte werden mittels Baggereinsatz gezogen, Quelle: Dr. Martin Thoma, LAD

    In Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis) werden Bauvorhaben aufgrund der bedeutenden römischen und mittelalterlichen Geschichte häufig von archäologischen Untersuchungen begleitet. Seit Ende August 2017 ist ein Archäologenteam des Landesamtes für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) vor den Toren der Stadt tätig. Die Stadt Ladenburg plant die Ausweisung des großen Baugebietes „Neue Nordstadt“. Dieser Bereich gehört zu den archäologischen Verdachtsflächen mit vermuteten mittelalterlichen, römischen und älteren Siedlungsspuren.

    Um Planungssicherheit für das Bauvorhaben „Neue Nordstadt“ zu gewährleisten, wird das Baufeld im Vorfeld der Bebauung systematisch untersucht. Mittels Maschineneinsatz angelegte Grabungsschnitte (Sondagen) ermöglichen einen Einblick in den Bodenaufbau und die Verbreitung archäologischer Befunde. Die in der Regel 0,6 m tiefen Schnitte werden mit einer 2,5 m breiten Humusschaufel gezogen. Die archäologischen Befunde in den Sondierungsschnitten werden dokumentiert, über das Fundmaterial, vor allem Gefäßscherben datiert und auf ihren Erhaltungszustand überprüft. 

    Im Zuge der bisherigen Untersuchung wurden zahlreiche Gruben und Gräben des aus dem 17./18. Jahrhundert freigelegt, welche in Verbindung mit einer landwirtschaftlichen Aktivität stehen dürften. Sehr interessant ist die Freilegung von teils vollständigen Gefäßen des 14./15. Jahrhunderts, die in Reihen aufgestellt, vermutlich Gärten oder Felder begrenzten und als Pflanztöpfe oder vielleicht Schneckenfallen dienten. Es handelt sich bei den Gefäßen um sogenannte „Fehlbrände“, also um Ausschussware aus den Töpfereien. Mittelalterliche Töpfereien sind in Ladenburg in der Feuerleitgasse und vermutlich in der Gerbersteige angesiedelt gewesen. Aufgrund der Feuergefahr wurden Töpferöfen auch außerhalb der Stadt angelegt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich diese Töpfereien im Bereich des heutigen ehemaligen Ziegeleigeländes befinden und dort von den Gärtnern des 14./15. Jahrhunderts mitgenommen und in den Feldern und Gärten vor den Toren der Stadt vergraben wurden. Die eingehende archäologische Untersuchung des Bauabschnittes Ziegeleigeländes wird im Frühjahr 2018 erfolgen.

    Erstaunlicherweise konnten bisher keine römischen Befunde nachgewiesen werden. Jedoch sind häufig vorgeschichtliche Siedlungspuren anzutreffen. In eisenzeitlichen Gruben finden sich Keramikscherben des 6./7. Jahrhunderts vor Christus. Die vorgeschichtliche Landschaft im Bereich des geplanten Bebauungsgebietes bot den damaligen Siedlern günstige Bedingungen, so dass sich erste Hinweise auf eine Ansiedlung schon in der Zeit um 1000 vor Christus abzeichnen. Die Menschen dieser Epoche, der sogenannten Urnenfelderzeit, benannt nach dem Bestattungsbrauch in Urnengräben, legten Lehmentnahmegruben an, um die Baustoffe für ihre Holz-Lehmbauten zu gewinnen. In den Gruben finden sich große Mengen an Siedlungsabfall, vor allem Gefäßscherben, aber auch Spinnwirtel zur Herstellung von Webfäden.

    Die in den Sondageschnitten erfassten Befunde lassen aufgrund ihrer Verteilung und Verdichtung erkennen, an welchen Stellen eine nachfolgende Ausgrabung erforderlich sein wird. Schon jetzt werden die freigelegten Befunde ausgegraben, um eine Verzögerung der im Frühjahr 2018 geplanten Erschließung zu vermeiden. Die Voruntersuchung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ladenburg. So wird nicht nur der Kampfmittelräumdienst bei der Überprüfung von Bombentrichtern und verdächtigen Stellen, sondern auch die Überprüfung von vergrabenen Altlasten durch den Baggereinsatz des LAD im Vorfeld der Baumaßnahme ermöglicht. Die Voruntersuchung wird voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein und im Frühjahr 2018 in den restlichen Flächen für die noch keine Untersuchung möglich ist fortgesetzt werden.


    Freilegung archäologischer Befunde, Quelle: Dr. Martin Thoma, LAD


    Keramikgefäß des 15. Jahrhunderts, Quelle: Dr. Martin Thoma, LAD


    Eisenzeitliche Grube 9. Jahrhundert v. Chr. während der Freilegung, Quelle: Dr. Martin Thoma, LAD


  • Abteilung 7
    02.11.2017
    Schule und Bildung - Schulartübergreifender Fachtag für Schulleitungen aller Schularten zum Thema „Im Fokus: Schülerinnen und Schüler mit psychischen Auffälligkeiten – Was kann Schule tun?“ am Donnerstag, 9. November 2017 in Stuttgart

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir laden Sie herzlich ein zu unserem Fachtag für Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulleitungsteams aller Schularten zum Thema „Im Fokus: Schülerinnen und Schüler mit psychischen Auffälligkeiten – Was kann Schule tun?“

    am Donnerstag, 9. November 2017
    von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr
    in der Alexander-Fleming-Schule Stuttgart
    (Gewerbliche und Hauswirtschaftliche Berufliche Schule)
    Hedwig-Dohm-Str. 1, 70191 Stuttgart

    Sie als Pressevertreter sind herzlich dazu eingeladen am Vormittagsprogramm der Fachtagung (Vortragsteil) teilzunehmen. Mit diesem Fachtag greifen wir ein Thema auf, das für Schulleitungsteams aller Schularten große Relevanz besitzt.

    Aggressives Verhalten, soziale Ängste, Selbstverletzungen, Essstörungen, depressive Verstimmungen, Umgang mit Trauer und Verlust und andere besondere Lebenssituationen bzw. Formen psychischer Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen können Lehrkräfte vor große Herausforderungen stellen und an ihre Grenzen bringen.

    An diesem Fachtag werden Wege aufgezeigt, um betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern geeignete Hilfen zu ermöglichen. Dabei wird insbesondere auch die Rolle der Schulleitung thematisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  erhalten Informationen über Unterstützungssysteme, die der Schulleitung und den Lehrkräften bei dieser Aufgabe zur Seite stehen. 

    Frau Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin „Schule und Bildung“ im Regierungspräsidium Stuttgart eröffnet den Fachtag. Als Hauptreferent spricht anschließend Herr Prof. Dr. med. Paul Plener (Universitätsklinik Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie) zum Thema "Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen im Schulalltag" und beantwortet Fragen aus dem Plenum. Am Nachmittag haben die Teilnehmer Gelegenheit, an zwei Foren ihrer Wahl zu verschiedenen Aspekten des Tagungsthemas teilzunehmen und sich schulartübergreifend auszutauschen. Als Ansprechpartnerin vor Ort z. B. zur Vermittlung von Gesprächspartnern, steht Ihnen Frau Susanne Fritz zur Verfügung (EMail susanne.fritz@rps.bwl.de).  

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Telefonl 0711/904-10002 

    Tagungsprogramm (pdf, 88 KB)

  • Abteilung 4
    02.11.2017
    B 29 Anschlussstelle Urbach (Rems-Murr-Kreis) - Bauzeit für den Austausch des Fahrbahnüberganges der Remsbrücke verlängert sich
    Verkehrsführung der B 29 im Baustellenbereich noch bis voraussichtlich 21. November 2017 eingeschränkt

    Im Zuge der derzeit laufenden Brückensanierung auf der B 29, Anschlussstelle Urbach, wurde ein Defekt des Fahrbahnübergangs an der Remsbrücke festgestellt.
    Es ist erforderlich, diesen noch vor dem Winter zu ersetzen. Durch die vereinzelten Regentage ließen sich bestimmte Arbeiten nicht fristgerecht erledigen (aufbringen von Beschichtungen). Weiterhin stellte sich das Einpassen der neuen Übergangskonstruktion als sehr kompliziert heraus und nahm durch zusätzlich notwendige Schweißarbeiten mehr Zeit in Anspruch. Die derzeitige Verkehrsführung bleibt deshalb noch bis etwa zum 21. November 2017 erhalten.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund Zweihunderttausend Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. 

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    30.10.2017
    B 14 zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart - Fahrbahndeckenerneuerung der B 14 in Fahrtrichtung Waiblingen mit vorgezogener Sperrzeit
    Sperrung der Fahrtrichtung Waiblingen ab Freitag, 3. November 2017 bereits ab 19 Uhr - Bund investiert 1,8 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert derzeit mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung die B 14 zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart in beiden Fahrtrichtungen auf rund 2,2 Kilometern Länge. Die B 14 in Fahrtrichtung Stuttgart wurde am Wochenende zwischen Freitag, 20. Oktober bis Montag, 23.Oktober saniert. Nun steht die Fahrtrichtungen Waiblingen ab Freitag, 3. November 2017 an. Die gesamte Maßnahme findet an nur zwei Wochenenden statt, und  wird voraussichtlich am Montag, 6. November 2017 abgeschlossen werden.  

    Am Freitag, 3. November 2017 ab 19:00 Uhr wird die B 14 in Fahrtrichtung Waiblingen  im Bereich von der Ausfahrt Bad –Cannstatt/Untertürkheim zur Benzstraße vollgesperrt.

    Der Verkehr von der B 14 Stuttgart kommend wird über Bad Cannstatt - Nürnberger Straße, oder Benzstraße zur Nürnberger-/Waiblinger Straße nach Fellbach (Stuttgarter Straße) über die L1193 (alte B 14) zur B 14 Fahrtrichtung Waiblingen bzw. zur B 29 Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd geführt.

    Ab ca. 19:30 Uhr wird ab Höhe Einfahrt  zur B 14 von der Benzstraße aus kommend,  in Fahrtrichtung Waiblingen der Belag bis zum Kappelbergtunnel herausgefräst. Am Samstag, 4.November 2017 wird der Belag in diesem Streckenabschnitt in Kompaktbauweise wieder eingebaut. Am Sonntag, 5. November.2017 erfolgen Markierungsarbeiten - Erneuerung der Tunnelschleifen sowie Restarbeiten.  

    Am Montag, 6.November 2017 ab 05:00 Uhr kann der Verkehr in Fahrtrichtung Waiblingen wieder ungehindert rollen. Die Fahrtrichtung Stuttgart  ist an diesem Wochenende nicht betroffen. Hier kann der Verkehr ungehindert fahren.

    Auf die Sperrung und die Umleitungstrecke wird mit LED Tafeln hingewiesen. 

    Der Bund investiert 1,8 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden. Es ist in dieser Zeit von erheblichen Verkehrsbehinderungen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    30.10.2017
    LEA Ellwangen - Ellwanger Service-Clubs unterstützen Rückkehrer-Familie
     Auf dem Bild sind zu sehen von links nach rechts Berthold Weiß, Marc Walter, Sabine Lehmann und Joachim Freihorst

    Mit einem Betrag von insgesamt 1.200,- € unterstützen Soroptimist International Ellwangen/Jagst, der Lions Club Aalen und der Rotary Club Aalen-Limes eine 5-köpfige Roma-Familie aus Mazedonien. Den Betrag übergaben Präsidentin Sabine Lehmann, Präsident Marc Walter und Präsident Dr. Joachim Freihorst dem Leiter der LEA Ellwangen, Berthold Weiß. Dieser hatte die Clubs um Unterstützung gebeten.

    Die Vertreter der Clubs wiesen bei der Spendenübergabe auf den humanitären Ansatz ihrer Organisationen hin. Zwar würden grundsätzlich vorrangig Projekte unterstützt, welche eine nachhaltige „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglichen. In diesem Falle aber habe man die Not der Familie gesehen und sei sehr gerne bereit zu helfen.

    Der humanitäre Aspekt hat auch das Regierungspräsidium bewogen, die Clubs um Hilfe zu bitten. Aufgrund der Benachteiligung der Volksgruppe der Roma in Mazedonien und einer schweren Erkrankung des 10-jährigen Sohnes hatte sich die Familie entschlossen, in Deutschland Asyl zu beantragen. 

    Mit der Unterstützung hat die Familie nun die Möglichkeit, in der Nähe der Hauptstadt Skopje einen Neuanfang zu wagen. Das Geld wird nach Einschätzung von Flüchtlingshelfern dafür reichen, den Lebensunterhalt für die ersten Wochen zu sichern, Heizmaterial für den Winter zu besorgen und den Schulbesuch für die Kinder zu ermöglichen. Weiß betont, dass sich die Familie in der LEA die ganzen Monate ihres Aufenthaltes vorbildlich in die Gemeinschaft eingebracht habe. So habe sich der Mann für einen regelmäßigen Schulbesuch der Kinder eingesetzt und im Rahmen gemeinnütziger Arbeit versucht, etwas Geld für die bevorstehende Rückkehr zu sparen, was bei einem „Stundenlohn“ von 0,80 €, der bundesgesetzlich für gemeinnützige Tätigkeit vorgegeben ist, keine leichte Aufgabe sei.

  • Abteilung 4
    27.10.2017
    A 8 - Neubau eines Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg
    Änderung der Verkehrsführung der A 8 – Rückbau der Verkehrssicherung und Teilfreigabe des neuen Verflechtungsstreifens - Abschluss der Gesamtmaßnahme voraussichtlich Ende 2017

    ​Seit Februar dieses Jahres laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg inclusive des Ersatzneubaus der Unterführung der Landesstraße L 1189.

    Inzwischen sind die Tief- und Straßenbauarbeiten beider Richtungsfahrbahnen der A 8, bis auf die rund 600 m lange Lücke bei der Brücke über die Landesstraße L 1189, fertiggestellt. Bis Ende des Jahres soll dann auch die neue Autobahnbrücke in Höhe der Tank und Rastanlage Sindelfinger Wald vollständig befahrbar sein.

    Die Tief- und Straßenbauarbeiten auf der A 8 konnten damit bis auf den rund 600 m langen Lückenschluss beim Unterführungsbauwerk schneller fertiggestellt werden als geplant. Daher wird bis auf ein rund 1 km langes Reststück die Baustellenverkehrsführung der A 8 zwischen Stuttgart und Leonberg zurückgebaut. Mit dem Rück- und Umbau der bis Montag, 13. November 2017 läuft, bereits begonnen. Die hierfür notwendigen Arbeiten finden immer zwischen  20 Uhr und 6 Uhr statt.

    Die Parkplatz- und WC-Anlage „Sommerhofen wird im Zuge des Rückbaus der Baustellenverkehrsführung voraussichtlich Mitte November freigegeben. Die PWC-Anlage wurde aufgrund der hohen Nachfrage nach LKW-Stellplätzen parallel zum Bau des Verflechtungsstreifens erweitert. Dazu wurden die Asphaltfahrbahnen und die Parkflächen der Parkplatz- und WC-Anlage ausgebaut und zusätzlich zu den 3 vorhandenen 13 neue LKW-Stellplätze geschaffen.

    Durch den Rückbau der Verkehrseinrichtung wird erwartet, dass sich bereits ab Mitte November die Einfahrsituation in Fahrtrichtung Karlsruhe am Stuttgarter Kreuz verbessert. Die dann vier Fahrstreifen zwischen dem Stuttgarter Kreuz und dem AD Leonberg müssen nur noch im Bereich des Brückenbaustelle auf drei Fahrstreifen eingezogen werden.

    Voraussichtlich Anfang Dezember wird die A 8 in Fahrtrichtung München im Bereich der  Zu- und Abfahrt zur Tank- und Rastanlage gesperrt werden. Danach folgt dann der Rückbau der Behelfsbrücke und der restlichen Verkehrseinrichtung, so dass die Arbeiten voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sind.

    Weitere Informationen zur den sich anschließenden Sperrungen der A 8 für den Rückbau der Verkehrseinrichtungen folgen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hintergrundinformationen:

    Die Gesamtmaßnahme zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Leonberger Dreieck wurde in mehreren Teillosen (Baufachlose) hergestellt. Im Januar 2016 war mit dem Neubau des Überführungsbauwerks „Rotes Steigle“ die Gesamtmaßnahme gestartet worden. Dieses ist inzwischen fertiggestellt und die alte Brücke abgebaut. Der Neubau war erforderlich geworden, da die Spannweite der bisherigen Brücke nicht ausreichend für einen vierten Fahrstreifen war.

    • Seit Anfang 2016 wurden bereits folgende Tätigkeiten der Gesamtmaßnahme ausgeführt:
    • Neubau des Überführungsbauwerk „Rotes Steigle“ sowie Abriss des alten Überführungsbauwerk „Rotes Steigle“
    • Neubau eines Regenklär- und Regenrückhaltebecken bei km 209+720 in Fahrtrichtung Karlsruhe
    • Bau einer Behelfsbrücke neben dem neu zu bauenden Unterführungsbauwerk L 1189 in Fahrtrichtung München
    • Neubau einer Stützwand zwischen km 208+720 und 208+920
    • Rodungsarbeiten entlang der Strecke in Fahrtrichtung Karlsruhe
    • Verlegung von diversen Kabeltrassen neben der Autobahn
    • Umbau bzw. Verbreiterung von mehreren Schilderbrücken
    • Verbreiterung der Ausfahrt aus der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald in Fahrtrichtung München


    Im Februar dieses Jahres wurde mit den Tief- und Straßenbauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens begonnen.

    Die Bauarbeiten wurden in vier Hauptbauphasen ausgeführt. In der Bauphase 1 wurde am rechten Fahrbahnrand der Fahrtrichtung Karlsruhe gearbeitet. In Bauphase 2 wurden Arbeiten an den inneren Fahrspuren der Fahrtrichtung Karlsruhe sowie am Mittelstreifen ausgeführt. In Bauphase 3 Arbeiten auf den inneren Fahrspuren der Fahrtrichtung München und in Bauphase 4 Arbeiten auf den äußeren Fahrspuren der Fahrtrichtung München. Die im Zuge der Baumaßnahme ausgebauten alten Betonfahrbahnplatten sowie das Abbruchmaterial der beiden Brückenbauwerke wurden vor Ort vollständig recycelt und innerhalb der Baumaßnahme als Füllstoff wieder eingebaut.

    Der Streckenabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost bündelt den Verkehr der A 8 zwischen München und Karlsruhe und den Verkehr der A 81 zwischen Singen und Würzburg. Die vorhandene drei streifige Richtungsfahrbahn Karlsruhe konnte aufgrund der hohen Verkehrsmenge (ca. 150.000 Kfz/Tag in beiden Fahrtrichtungen zusammen) auf diesem Streckenabschnitt diese nicht mehr abwickeln. Die A 8 ist eine wichtige Ost - West Verbindung im Europäischen Streckennetz zwischen Österreich, Deutschland und Frankreich.

    Für die entstehenden Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Baustellen so schnell wie möglich fertigzustellen.

    Die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg führt diese Baumaßnahme im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland aus. Die vom Bund getragenen Kosten der Gesamtmaßnahme betragen ca. 37 Mio. €.

  • Abteilung 4
    27.10.2017
    B 290 Belagserneuerung zwischen Kreisgrenze Schwäbisch Hall und Knoten B 290 / L 1020 sowie in der Ortsdurchfahrt Herbsthausen (Main-Tauber-Kreis) mit der Anlage von zwei neuen Busbuchten
    Vollsperrung der B 290 zwischen Einmündung K 2855/B 290 und Einmündung L 1020/B290 ab Montag 6. November 2017 und in der Ortsdurchfahrt Herbsthausen ab Montag 13. November 2017 - Bund investiert rund 750.000 Euro zum Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt an der B 290 ab der Kreisgrenze Schwäbisch Hall / Main-Tauber-Kreis in Richtung Herbsthausen bis zum Knoten B 290 / L 1020 eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund einem Kilometer durch. Die Bauarbeiten für die Deckenerneuerung beginnen am Montag, 6. November 2017 und dauern voraussichtlich bis Samstag, 11. November 2017. 

    Die Fahrbahndeckenerneuerung erfolgt unter Vollsperrung. Der Verkehr von Crailsheim kommend Richtung Bad Mergentheim wird über die K 2540 / K 2856 nach Niederstetten, von dort über die L 1020 wieder zur B 290 umgeleitet. 

    Von Bad Mergentheim kommend Richtung Crailsheim erfolgt eine Umleitung des Verkehrs über die L 1020 bis Eichhof und von dort über K 2855 wieder zur B 290.

    Wir bitten die Verkehrsteilnehmer dringend die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen, da die Kreisstraßen teilweise nur eine Fahrbahnbreite von 5 m aufweisen. 

    Im Anschluss beginnen ab Montag, 13. November 2017 die Bauarbeiten an der B 290 in der Ortsdurchfahrt Herbsthausen. Hier werden zuerst zwei neue Busbuchten angelegt und im Anschluss in der gesamten Ortsdurchfahrt ein neuer Asphalt Belag aufgebracht.

    Im Bereich der neuen Busbuchten ist für die Herstellung eine Vollsperrung erforderlich. Der Verkehr wird innerörtlich umgeleitet. Der Einbau der Asphaltschichten in der gesamten Ortsdurchfahrt erfolgt ebenfalls unter Vollsperrung und wird voraussichtlich rund drei Tage in Anspruch nehmen.

    Diesen Zeitraum wird das Regierungspräsidium Stuttgart rechtzeitig über die Presse mitteilen. Die Umleitungen und Verkehrsführungen sind ausgeschildert und auf den beigefügten Abbildungen dargestellt.

    Der Bund  investiert rund 450.000 Euro für die Ortsdurchfahrt Herbsthausen und rund 300.000 Euro für die B 290 Außerorts.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Bau- und Umleitungsstrecken um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Umleitungsplan B 290 Innerorts (pdf, 297 KB)
    Umleitungsplan B 290 Außerorts (pdf, 237 KB)

  • Abteilung 2
    27.10.2017
    Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart – Wettbewerb „Vorbildliches Heimatmuseum“ - Präsentation der Preisträger Ludwigsburg Museum, Museum im Storchen Göppingen und Stadtmuseum Bad Cannstatt
    Preisverleihung am 6. November 2017 um 18.00 Uhr in Ludwigsburg durch den Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege Paul Nemeth MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e. V., Paul Nemeth MdL und Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeichnen zum siebten Mal gemeinsam die vorbildliche Arbeit von Heimatmuseen aus. Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs „Vorbildliches Heimatmuseum“ im Regierungsbezirk Stuttgart sind das Ludwigsburg Museum in Ludwigsburg, das Museum im Storchen in Göppingen und das Stadtmuseum Bad Cannstatt in Stuttgart-Bad Cannstatt.

    Im Namen von Regierungspräsident Wolfgang Reimer lade ich Sie recht herzlich zur Preisverleihung ein,

    am Montag, 6. November 2017, um 18.00 Uhr,
    im Ludwigsburg Museum
    Eberhardstraße 1
    71634 Ludwigsburg

    Der Wettbewerb „Vorbildliches Heimatmuseum“ wird alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart e.V., dessen Geschäftsführung beim Regierungspräsidium Stuttgart liegt, veranstaltet. Die sachkundige Jury hatte die Preisträger aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt. Die Preise wurden mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

    Über Ihre Teilnahme würde ich mich freuen. In der Anlage finden Sie nähere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung. Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (EMailmatthias.kreuzinger@rps.bwl.de  oder Telefonl 0711/904-10002). Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger, Pressereferent

    Programm der Preisverleihung (pdf, 55 KB)

  • Abteilung 4
    26.10.2017
    Ausbau der L 506 / 578 Rechte Tauber-Kreuzung in der Ortsdurchfahrt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis)
    Beginn der dritten Bauphase - Land, Kreis und Stadt investieren gemeinsam rund 2,7 Millionen Euro zum Erhalt der Infrastruktur

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Main-Tauber-Kreis bauen derzeit den Knoten L 506 / L 578 Rechte Tauber-Kreuzung in Tauberbischofsheim einschließlich einer neuen Signalanlage gemeinsam aus. Gleichzeitig erneuert die Stadt Tauberbischofsheim ihren Abwasserkanal und die Wasserversorgung.

    Am Donnerstag, 2. November 2017 beginnt die dritte und damit letzte Bauphase mit dem Restausbau der Mergentheimer Straße und Fertigstellung der Wertheimer Straße. Derzeit wird für diese Bauphase die Beschilderung für die Verkehrsführung eingerichtet.

    Die L 506 bleibt weiterhin halbseitig gesperrt. Die Verkehrsführung von Wertheim nach Bad Mergentheim wird nicht geändert. Der öffentliche Verkehr von Bad Mergentheim nach Wertheim wird über die B 27 und L 578 zur „Rechten Tauber-Kreuzung“ L 506 / L 578 umgeleitet und anschließend über die Tauberbrücke und die Pestalozziallee zur Nordbrücke geführt.

    Die Zufahrt bis „Lidl“ ist weiterhin möglich und die Zufahrt zur Tiefgarage des Finanzamtes und zu den weiteren betroffenen Grundstücken bleibt ebenfalls wie derzeit bestehen.

    Diese letzte Bauphase wird voraussichtlich Mitte Dezember 2017 abgeschlossen. Derzeit liegen die Arbeiten im Zeitplan.

    Die Umleitungen und Verkehrsführungen sind ausgeschildert und auf der Abbildung in der Anlage dargestellt. Das Land investiert rund 1,3 Millionen, der Main-Tauber-Kreis rund 0,3 Millionen und die Stadt Tauberbischofsheim ca. 1,1 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart, der Main-Tauber-Kreis und die Stadt Tauberbischofsheim bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Bau- und Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Anlage
    Abbildung:Verkehrsführung Bauphase III (PDF, 135 KB)

  • Abteilung 4
    26.10.2017
    B 19 Igersheim – Harthausen (Main-Tauber-Kreis)
    Fahrbahndeckenerneuerung ab Montag, 6. November 2017 zwischen Igersheim und Harthausen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Montag, 6. November 2017 zwischen Igersheim und Harthausen eine Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 19 durch. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt und voraussichtlich bis zum 17. November 2017 abgeschlossen sein. Der Umleitungsverkehr wird über die Kreisstraßen K 2848/ K 2850 (Neuses) geleitet. Die mit der Verkehrsbehörde abgestimmte Umleitung ist in der vor Ort entsprechend ausgeschildert. Der Durchgangsverkehr zwischen Bad Mergentheim und Weikersheim (B 19/ L 2251) ist von der Vollsperrung nicht betroffen.

    Insgesamt investiert der Bund mit dieser Maßnahme rund 330.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 4
    25.10.2017
    Erneuerung Koppelfugen an der Kochertalbrücke im Zuge der B 19 zwischen Ober- und Unterkochen (Ostalbkreis)
    Vollsperrung der B 19 von Freitag, 27. Oktober bis Dienstag, 7. November 2017, Umleitung über K 3292

    ​Die Kochertalbrücke im Zuge der B 19 (Ostalbkreis) stammt aus den 1960er Jahren und weist aufgrund der dauerhaften Belastung Risse an den Koppelfugen der Spannglieder auf. Um die Gebrauchsfähigkeit des Bauwerks weiterhin zu erhalten ist es dringend erforderlich, die Koppelfugen zu ertüchtigen. Bereits seit dem 11. September 2017 laufen die Sanierungsarbeiten an der  Kochertalbrücke im Zuge der B 19 zwischen Ober- und Unterkochen.

    Wie bereits angekündigt muss die B 19 nun während des Aushärtens des Spritzbetons vollgesperrt werden. Die Vollsperrung der B 19 wird ab Freitag, 27. Oktober 2017 eingerichtet und wird voraussichtlich bis Dienstag, 7. November 2017 erhalten bleiben. Hierfür wird eine örtliche Umleitung in beiden Richtungen wird über die K 3292 ausgeschildert.

    Die Bundesrepublik Deutschland investiert rund 390.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Alle an der Baumaßnahme Beteiligten sind bestrebt, diese so schnell als möglich fertig zu stellen. Für entstehende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    25.10.2017
    A 81 Standstreifenertüchtigung zwischen AS Böblingen/Sindelfingen bis AS Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen - Fertigstellung des Verflechtungsstreifens zwischen der AS Böblingen/Sindelfingen und der AS Böblingen-Hulb
    Rückbau der Fahrstreifeneinengung bis Montag, 30. Oktober 2017, 5 Uhr - Bau einer Nothaltebucht in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass die Arbeiten zur Erstellung des Verflechtungsstreifens auf der A 81 zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen bis zum kommenden Wochenende abgeschlossen sein werden.

    Die derzeit bestehende Einengung der beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Singen wir voraussichtlich ab Montag, 30. Oktober 2017, 5 Uhr aufgelöst, so dass die beiden Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen wieder in voller Breite zur Verfügung stehen, sowie zusätzlich der bisherige Standstreifen als Verflechtungsstreifen genutzt werden kann.

    Die Umwandlung des Standstreifens zum Verflechtungsstreifen soll dazu dienen, den Verkehrsfluss des besonders in Spitzenzeiten in diesem Streckenabschnitt sehr hoch belasteten Abschnittes bis zum endgültigen Ausbau der A 81 zu verbessern.

    Im Rahmen der Baumaßnahme wurde, wie bereits im letzten Jahr in Fahrtrichtung Stuttgart, der bestehende Standstreifen auf einer Länge von rund zwei Kilometern ertüchtigt und zu einem Verflechtungsstreifen zwischen den Anschlussstellen Böblingen/Sindelfingen und AS Böblingen-Hulb umgebaut. Es werden zudem derzeit Anpassungen an der Markierung und an der Beschilderung vorgenommen.

    Zukünftig wird zusätzlich zu den beiden durchgehenden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Singen bis zur AS Böblingen/Hulb ein dritter Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Für den Verkehrsteilnehmer verbessern sich dadurch die Einfahrsituation an der AS Böblingen/Sindelfingen und der Verkehrsfluss auf der A 81 deutlich.

    Demnächst wird in Fahrtrichtung Stuttgart eine Nothaltebucht zwischen der Anschlussstelle Böblingen-Hulb und der Anschlussstelle Böblingen/Sindelfingen gebaut. Hierzu wird während der Bauzeit der Verflechtungsstreifen, welcher in dieser Fahrtrichtung bereits im letzten Jahr angelegt wurde, nicht mehr durchgängig befahrbar sein. Die beiden durchgehenden Fahrstreifen der A 81 sind für den Verkehr weiterhin nutzbar. Die Einrichtung der Verkehrssicherung erfolgt ab Freitag,  3. November 2017, 20 Uhr. Die Arbeiten zur Erstellung der Nothaltebucht werden voraussichtlich bis Montag, 13. November 2017 andauern.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 615.000 Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es während den Bauarbeiten zu Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der A 81 kommen kann. Bitte achten Sie auf die sich im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.  Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    24.10.2017
    A8 / L1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg
    Ersatzneubau L1189 - Unterführung A 8– Betonage des zweiten Überbaus von Mittwoch, 8. November bis Donnerstag, 9. November 2017

    Vollsperrung der L 1189 vom 8. November 2017 bis zum 9. November 2017 -  Umleitungen sind ausgeschildert

    Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Im Zuge dieser Maßnahme wurde im April dieses Jahres das erste Unterführungsbauwerk der L 1189/A 8, Richtungsfahrbahn Karlsruhe, abgebrochen. Im Juni konnte planmäßig die Betonage des ersten neuen Teilbauwerks durgeführt werden. Im August folgte dann der Abbruch des zweiten Brückenteilbauwerks, Richtungsfahrbahn München. Seit September laufen die Bewehrungs- und Schalungsarbeiten für das zweite neue Teilbauwerk.

    Nach dem diese Arbeiten nun abgeschlossen sind, kann die Autobahnbrücke der A 8 in Fahrtrichtung München betoniert werden. Diese Betonage wird am Mittwoch, 8. November bis Donnerstag, 9. November 2017 durchgeführt. Die L 1189 muss hierzu aus Sicherheitsgründen im Bereich der A 8 von 8. November, 5:00 Uhr bis am 9. November, voraussichtlich 24:00 Uhr voll gesperrt werden.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U 1 und U 2 zu nutzen. Es sind dieselben, wie sie bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen erfolgreich genutzt wurden:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L 1189 auf die L 1188 am Frauenkreuz vorbei zur K 1008 nach Warmbronn, dann über die K 1009 zur B 295, an Renningen vorbei zur B 464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L 1189) folgend bis zur K 1065.
    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L 1189 über die K 1065 und die K 1005 zur Südumgehung Magstadt (L 1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B 464 zur B 295. Dann via K 1008 zur L 1188 zur L 1189 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    23.10.2017
    Archaologische Denkmalpflege: Übergabe eines spätmittelalterlichen Münzschatzes aus Ettlingen-Oberweier am Donnerstag, 26. Oktober 2017

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    als drei achtjährige Jungen in diesem Frühsommer auf einer Baustelle am Ortsrand des Ettlinger Stadtteils Oberweier rund fünfzig „Metallplättchen“ auflasen, maßen weder sie noch ihre Eltern dem Fund eine wissenschaftliche Bedeutung zu. Gleichwohl wurde der „Schatz“ von den Dreien sorgsam gehütet.
    Kommen Sie zur Übergabe dieses Münzfundus an der Fundstelle durch die drei jungen Finder an das Landesamt für Denkmalpflege am 

    Donnerstag, 26. Oktober 2017, 15.30 Uhr
    Fleckensteinstr. 14
    76275 Ettlingen-Oberweier

    Auf Anraten eines Archäologen aus dem Bekanntenkreis der Finder nahm eine der Mütter, Frau Susanne Reiss, im September Kontakt mit der Mittelalterarchäologie des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium auf und lieferte am 16. Oktober fünf der „Metallplättchen“ zur Begutachtung im Dienstsitz Karlsruhe ein. Es stellte sich heraus, dass es sich um einseitig in Silber geprägte sog. Straßburger Lilienpfennige handelt. Diese Münzen wurde über einen längeren Zeitraum im späten Mittelalter, d.h. grob im 14. Jahrhundert, geprägt. Offensichtlich hatte jemand damals am Rande der Landstraße nach Sulzbach eine Lederbörse oder ein Gefäß mit seiner Barschaft versteckt und – aus uns unbekannten Gründen –  keine Gelegenheit mehr, die Münzen zu bergen.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    23.10.2017
    B 313 - Wendlinger Kreuz (Landkreis Esslingen) - Kanalsanierungsarbeiten und Arbeiten an Schilderbrückenfundamenten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von 02. November, bis 21. Dezember 2017
    Bund investiert rund 840.000 Euro zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab Donnerstag, 02. November, bis voraussichtlich 21. Dezember 2017 Arbeiten an den Schilderbrückenfundamenten und Kanalsanierungsarbeiten im Bereich des Wendlinger Kreuzes auf dem Mittelstreifen der B 313 aus.

    Im Zuge der betrieblichen Unterhaltung investiert der Bund rund 840.000 Euro zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit in diesem Streckenabschnitt.

    Zur sicheren Verkehrslenkung und zum Schutz der Arbeiter werden im Zuge dieser Maßnahmen transportable Betonschutzwände entlang des Mittestreifens aufgestellt. Weiterhin müssen die linken Fahrspuren tagsüber im unregelmäßigen Wechsel zwischen der Fahrtrichtung Plochingen und der Fahrtrichtung Nürtingen für den Verkehr gesperrt werden.

    Im betroffenen Streckenbereich der B 313 bestehen zusätzlich Richtung Plochingen Geschwindigkeitsreduzierungen für PKW auf 80 km/h und für LKW auf 60 km/h.

    In Richtung Nürtingen besteht eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h sowie ein LKW-Überholverbot für beide Richtungen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer für die dennoch unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen um Verständnis. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung dieses Abschnitts ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Das Regierungspräsidium empfiehlt, diesen Streckenabschnitt möglichst weiträumig zu umfahren.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    23.10.2017
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Feierliche Enthüllung der neuen Informationstafeln am römischen Gutshof in Großbottwar (Landkreis Ludwigsburg)

    Regierungspräsident Reimer: „Jeder, der sich mit der römischen Geschichte unseres Landes auseinandersetzt, wird das einstige Villen-Areal bei Großbottwar als einen jener Orte schätzen lernen, an dem sich unser historisches Wissen in besonderer Weise verdichtet.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Bürgermeister der Stadt Großbottwar, Ralf Zimmermann, enthüllten heute feierlich die neuen Informationstafeln beim römischen Gutshof des Gaius Longinius Speratus in Großbottwar (Landkreis Ludwigsburg).

    Ehrenamtliche Mitarbeiter der Landesdenkmalpflege aus Großbottwar haben in den letzten 15 Jahren neue Erkenntnisse über diesen Gutshof geliefert. Hinzu kommen eine bereits 1710 entdeckte außergewöhnliche Inschrift und eine Ausgrabung von 1926 durch den württembergischen Archäologen Oscar Paret.

    „Jeder, der sich mit der römischen Geschichte unseres Landes auseinandersetzt, wird das einstige Villen-Areal bei Großbottwar als einen jener Orte schätzen lernen, an dem sich unser historisches Wissen in besonderer Weise verdichtet“, erläuterte der Regierungspräsident begeistert.

    Um den Schutz vor weiterer Zerstörung durch die Landwirtschaft zu gewährleisten, hat die Stadt Großbottwar mit finanzieller Unterstützung der baden-württembergischen Denkmalförderung mittlerweile einen Großteil der Parzellen aufgekauft und in Wiesen umgewandelt. Regierungspräsident Wolfgang Reimer lobte außerdem die Zusammenarbeit mit der Stadt Großbottwar und deren Einsatz für die Denkmalpflege: „Erfolgreicher Denkmalschutz funktioniert nur im Zusammenspiel aller Beteiligten.“

    Auch Bürgermeister Zimmermann lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Stuttgart und bedankte sich für die finanzielle Unterstützung zur Wahrung des wichtigen Denkmals.

    Damit nun dieses im Boden verborgene Denkmal auch für die Bevölkerung erfahrbar wird, wurden auf Veranlassung der Stadt Großbottwar und durch die Mitarbeit des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, des Grafikers Bernd Meinholdt sowie des Architekten und Ehrenamtlichen Mitarbeiters der Landesdenkmalpflege Markus Pantle zwei neue Informationstafeln geschaffen. Sie erlauben buchstäblich einen neuen Blick in die Römerzeit.

    Hintergrundinformationen


    Während der römischen Epoche vom 1. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. existierten im Gebiet des heutigen Baden-Württemberg über 2000 Gutshöfe, die für die Versorgung der dort lebenden Menschen mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen eine sehr wichtige Rolle spielten. Auf der Gemarkung der Stadt Großbottwar (Landkreis Ludwigsburg) befand sich im Gewann „Mäurach“ ein Gutshof aus dem späten 2. und frühen 3. Jahrhundert n. Chr. Er stellt in Baden-Württemberg eine Besonderheit dar: Wir kennen den Namen eines antiken Besitzers! Er hieß Gaius Longinius Speratus, besaß das römische Bürgerrecht und war zudem Betreiber einer Privatziegelei. Als Legionsveteran lebte und arbeitete er hier mit seiner Frau und den vier gemeinsamen Kindern. Luftbilder, geophysikalische Untersuchungen und viele Feldforschungen von Markus Pantle, haben in den letzten 15 Jahren neue Erkenntnisse über diesen Gutshof geliefert. Hinzu kommen eine bereits 1710 entdeckte außergewöhnliche Inschrift und eine Ausgrabung von 1926 durch den württembergischen Archäologen Oscar Paret. All das zeichnet ein lebendiges Bild vom Aussehen des antiken Gutshofs, der aus mindestens zwei Wohngebäuden aus Stein, einem Ziegelbrennofen und einem kleinen Heiligtum bestanden hat, seiner Bewohner und der Ziegeleitätigkeit. Aufgrund dieser Besonderheiten wurde das Bodendenkmal (§12 gem. DSchG BW) erst kürzlich ins Denkmalbuch eingetragen.

  • Abteilung 4
    23.10.2017
    L 1214 (Landkreis Göppingen)- Fahrbahndeckerneuerung zwischen Bad Boll und Aichelberg ab Montag, 6. November 2017 bis voraussichtlich Freitag, 15. Dezember 2017
    Baumaßnahme im Zuge des Projektes „smart site“.

    ​Mit dem Ziel moderne Bauverfahren und neue Technologien  im Bereich des Straßenbaus zu etablieren hat das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. Ziel des Forschungsprojektes „smart site“ ist es, mit prozessstabilen Logistikprozessen, moderner Maschinensteuerung und einer Vernetzung mit mobilen Geräten die Bauqualität und somit die Lebensdauer der Straßen zu erhöhen.

    In diesem Zuge führt das Regierungspräsidium Stuttgart ab Montag, 6. November 2017 bis voraussichtlich Freitag, 15. Dezember 2017 eine Belagssanierung  an der Landesstraße L 1214 zwischen Bad Boll und Aichelberg durch. Auf dem etwa 3,8 Kilometer langen Streckenabschnitt investiert das Land Baden-Württemberg rund 3,2 Millionen Euro. Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der bestehenden Asphaltfahrbahn zwischen Bad Boll und Aichelberg muss der Asphaltaufbau erneuert werden.

    Um die Verkehrsteilnehmer nicht übermäßig zu belasten, sowie aufgrund der Länge von rund 3,8 Kilometern wird die Maßnahme  in drei Bauabschnitte unterteilt:

    Bauabschnitt I:
    Kreisverkehr Ortsende Bad Boll bis zur Abzweigung nach Eckwälden.

    Bauabschnitt II:
    Abzweigung Eckwälden bis Kreuzung L 1214/K 1421.

    Bauabschnitt III:
    Kreuzung L 1214/K 1421 bis Kreisverkehr in Aichelberg.

    Aus Verkehrssicherungsgründen und um die die Arbeiten schnellstmöglich durchführen zu können, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Umleitung verläuft für die Bauabschnitte I und II in jeweils beiden Fahrtrichtungen (Göppingen bzw. Aichelberg) über die K 1419 Schopflenberg und Hattenhofen zur K 1421 wieder auf die L 1214.

    Die Umleitung für der Bauabschnitt III wird, ebenfalls in beide Fahrtrichtungen, über die K 1421 Hattenhofen zur K 1265 über Ohmden, Jesingen und der L 1200 nach Weilheim/Teck und wieder zur L 1214 geführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

  • Abteilung 5
    23.10.2017
    Hochwasserschutz - Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbeschei-de in Höhe von fast 1.9 Mio. Euro an Bürgermeister Frank Harsch (Gemeinde Braunsbach)
     Übergabe Bescheide, rechts Regierungspräsident Reimer, links Bürgermeister Harsch

    Das Land fördert den Ausbau des Reichenbaches in der Ortslage von Steinkirchen, Gemeinde Braunsbach (Landkreis Schwäbisch Hall) mit rund 1,3 Millionen Euro und den Ausbau des Orlacher Baches unterhalb des Ortsausgangs des Ortsteils Orlach der Gemeinde Braunsbach entlang der Landesstraße L 1036 mit rund 590.000 Euro.

    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer:
     „Ein so verheerendes Starkregenereignis wie in Braunsbach 2016 darf sich nicht wiederholen. Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes trägt das Land mit seiner Förderung bei.“

    Mit einer Zuwendung des Regierungspräsidiums Stuttgart in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro kann der Reichenbach in Steinkirchen (Gemeinde Braunsbach) nach der Sturzflut im Mai 2016 nun ausgebaut werden. Die veranschlagten förderfähigen Kosten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Die Maßnahme des in der Unterhaltungslast der Gemeinde befindlichen Gewässers soll den Schutz der Bebauung gegen ein Hochwasserereignis sicherstellen, wie es statistisch betrachtet, alle hundert Jahre einmal auftritt. Die in den kommenden Jahren zu erwartende Klimaveränderung führt auch im Reichenbach zu einer Zunahme der Abflüsse, dem wurde in der Planung mit einem um 15 % höheren Bemessungsansatz Rechnung getragen.  

    „Die geplanten Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Erreichung  eines sehr guten Schutzniveaus in der Gemeinde Braunsbach“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller zu den Plänen der Gemeinde. „Dieses Niveau zu erreichen ist eine Gemeinschaftaufgabe von Stadt und Land, der sich Braunsbach und Baden-Württemberg gemeinsam stellen.“   

    Zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit werden im Bereich der bestehenden Brücke im Zuge der Landesstraße 1045 die Sohle vertieft und vorhandene Bachmauern mit Natursteinen erhöht. Das zweite wichtige Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Widerstandsfähigkeit des Gewässerbetts gegen schädliche Erosionen. Auch hier wird die Ausführung stark von den beengten Platzverhältnissen innerorts geprägt. Das Bachbett in der Ortslage wird mit einer rauen Sohle aus Natursteinen mit Beton verklammert ausgeführt. Durch eine leichte Muldenform in der mittigen Bachbettsohle entsteht eine Niedrigwasserrinne. Die Fugen werden größtenteils mit anstehendem Substrat verfüllt. Wo topographisch möglich, werden kleine vorlandartige Aufweitungen hergestellt. Abstürze in der Gewässersohle werden als raue Rampen ausgeführt. Wo möglich, wird bereits vorhandenes Steinmaterial verwendet.
    Mit einer weiteren Zuwendung des Regierungspräsidiums Stuttgart in Höhe von rund 590.000 Euro (förderfähige Gesamtkosten der Maßnahme rund 840.000 Euro) kann der Kräuchelbach als Zufluss zum Orlacher Bach unterhalb der Ortslage des Braunsbacher Ortsteils Orlach zum Schutz gegen Hochwasser und damit verbundene Erosionen ausgebaut werden. Der Bach wird im Wesentlichen als offenes Gerinne mit teilverklammerten Wasserbausteinen und teiloffenes Deckwerk mit Querriegeln im steileren Teilstück hergestellt. Die Zufahrtsmöglichkeiten zu angrenzenden Gebäuden werden weiterhin über eine Verdolung sichergestellt, die jedoch aufdimensioniert wird. Den Übergang in die natürliche Klinge bildet ein Tosbecken zur Energieumwandlung, welches die Fließgeschwindigkeit des Wassers reduzieren soll, bevor es in die naturbelassene Klinge fließt. 

    „Parallel zum Gewässerausbau durch die Gemeinde Braunsbach“, so der Regierungspräsident weiter, „wird das Land als Straßenbaulastträger die ebenfalls unwetterbedingten Hangrutschungen der längs des Kräuchelbachs verlaufenden Landesstraße 1036 sanieren. Hierfür wendet das Land Mittel in Höhe von rund einer Million Euro auf“. Die direkte Straßenverbindung zwischen Braunsbach und Orlach ist seit dem Unwetter halbseitig bzw. beidseitig gesperrt. 

    Neben der Förderung der Hochwasserschutzmaßnahmen lässt das Land aktuell für den Orlacher Bach in Braunsbach im Rahmen eines Pilotprojekts ein Murgang-Modell erstellen. Mittels des Murgang-Models sollen das Schadensereignis am Orlacher Bach rekonstruiert, weitere Gefährdungen durch Muren erhoben, entsprechende Gegenmaßnahmen vorgeschlagen und das verbleibende Restrisiko aufgezeigt werden. Es ist beabsichtigt, die Ergebnisse der Untersuchung soweit möglich auf die anderen beim Unwetter vom 29. Mai 2016 betroffenen Gewässer Braunsbachs, wie den Reichenbach, aber auch die in Mitleidenschaft gezogenen Gewässer Gerabronns, Ilshofens, Kirchbergs, Langenburgs und Wolpertshausens  zu übertragen.  Die aktuellsten Daten und Informationen zur Bearbeitung der Erosions- und Geschiebeproblematik sollen auch dort zur Verfügung gestellt werden.

    Hintergrundinformationen:
    Am Abend des 29.05.2016 wurde die 2518 Einwohner zählende Gemeinde Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall von einer heftigen Sturzflut getroffen. Die sonst nur wenig Wasser führenden Bäche Orlacher Bach, Reichenbach und Schlossbach schwollen innerhalb kürzester Zeit zu reißenden Strömen an und transportierten große Mengen Material in den Ort. Dabei wurden ganze Straßenzüge verwüstet und meterhohe Schuttberge aus Geröll, Holz, Autos und Schlamm aufgetürmt. Der Ortskern sowie große Bereiche der Infrastruktur wurden stark zerstört. Den stärksten Schadenseinfluss auf das Gesamtschadensbild hatte der Orlacher Bach.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat seit Frühsommer letzten Jahres eine Lenkungsgruppe eingerichtet, in der die verschiedenen Förderprogramme und Maßnahmen für Braunsbach koordiniert und aufeinander abgestimmt werden. Maßgeblich konnten für die Bewältigung der Schäden und den Wiederaufbau außer dem Sonderförderprogramm Braunsbach bereits Mittel aus den Programmen Städtebauförderung, Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, Tourismusförderung, Förderung Wasserwirtschaft gesichert werden. Es finden regelmäßige Koordinierungsbesprechungen mit der Gemeinde Braunsbach und dem Landratsamt Schwäbisch Hall sowie den Fach- und FörderreferentInnen des Regierungspräsidiums Stuttgart statt, in der aktuelle Themen und aufgeworfene Fragestellungen zum Wiederaufbau und dessen Finanzierung besprochen werden. 

    Der jetzt geförderte Ausbau des Kräuchelbachs (einem Zufluss zum Orlacher Bach) unterhalb der Ortsklage von Orlach ist ein Gewässerausbau auf einer Länge von ca. 210 m. Der bestehende Bachlauf wurde zum größten Teil zerstört, die Hang- und Sohlbefestigungen wurden durch die Flut Ende Mai 2016 weggespült, die Zufahrt zu mehreren Gebäude war seither nicht mehr gegeben. Nach der Flutkatastrophe wurden die Gewässersohle sowie Ufer zunächst provisorisch wiederhergestellt. Nun erfolgt der endgültige  Ausbau des Baches mit einer Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit auf den Abfluss der statistisch einmal in 100 Jahren auftritt. Die Abflusserhöhung durch den Klimawandel wird dabei berücksichtigt. 

    Die Bauarbeiten des Gewässerausbaus der Gemeinde Braunsbach wurden gemeinsam mit der Sanierung der Hangrutschungen im Bereich der Landesstraße L 1036 ausgeschrieben. Die Landesstraße ist seit dem Unwetter einseitig bzw. zweiseitig gesperrt. Mit der Realisierung der Gesamtmaßnahme Straße und Wasserbau  wird die wichtige, direkte verkehrstechnische Verbindung zwischen dem Ortsteil Orlach und dem Hauptort Braunsbach wieder hergestellt. Die Kosten für die Hangsicherung im Bereich der L1036 trägt zu hundert Prozent das Land als Straßenbaulastträger.

  • Abteilung 4
    20.10.2017
    L 1123 bei Königsbronn (Landkreis Heidenheim) -Vermessungsarbeiten zur Erstellung eines Sanierungskonzepts
    Sperrung der L1123 zwischen der Zufahrt Waldsiedlung und dem Ortseingang Königsbronn von 24. Oktober, bis 25. Oktober 2017

    ​Das Regierungspräsidium erarbeitet ein Konzept zur Sanierung der L 1123 zwischen der Zufahrt zur Waldsiedlung und dem Ortseingang von Königsbronn. Hierfür sind  umfangreiche Vermessungsarbeiten erforderlich.

    Aufgrund der unübersichtlichen Topografie und zur Einhaltung arbeitsschutzrechtlicher Vorschriften muss der genannte Bereich im Zeitraum von 24. Oktober, bis 25. Oktober 2017 für den Verkehr voll gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt täglich frühestens ab 8:00 Uhr und wird spätestens um 18:00 Uhr wieder aufgehoben. Eine Umleitung über die Hoppeleshalde wird in dieser Zeit eingerichtet.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Vollsperrung. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    20.10.2017
    Ausstellung „gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster von Ludwig Mittermaier in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg durch Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, feierlich eröffnet

    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, eröffnete heute (20. Oktober 2017) die Ausstellung mit dem Titel „gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster von Ludwig Mittermaier in der Evangelischen Stadtkirche. Die Ausstellung kann von 21. Oktober bis 24. November 2017 besichtigt werden.
    Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die sieben großformatigen Fenster der Kirche mit den Darstellungen wichtiger Vertreter der Reformation, die ab 1861 von der Werkstatt Mittermaier in Lauingen geschaffen wurden. Sie waren Teil einer vollständigen Neuverglasung der Kirche und stellen einen deutschlandweit einzigartigen Fensterzyklus dar, der bis heute vom Ausdruck des protestantischen Selbstverständnisses im 19. Jahrhundert zeugt. 
    „Die Glasmalerei des 19. Jahrhunderts ist in der Vergangenheit auch von der Denkmalpflege nicht ausreichend beachtet worden und oft genug ging sie im Rahmen einer Gesamtsanierung einer Kirche verloren. Daher ist eine Sensibilisierung der Komplexität der Glasmalerei des 19. Jahrhunderts aber auch eine neue adäquate denkmalpflegerische Bewertung notwendig“, hob Prof. Dr. Wolf hervor.
    Durch den thematischen Bezug der Fenster zum Reformationsjahr, war die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bereit, das vom Ministerium für  Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde – getragene Glasmalereiprojekt, finanziell zu fördern. Vor diesem Hintergrund konnte das  Landesamt für Denkmalpflege  ein Projekt durchführen, dass sich intensiv mit den Fenstern auseinandersetzt und dessen Ergebnisse in der Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
    „Die Qualität der Malerei ist bei näherer Betrachtung – und dafür bietet diese Ausstellung nun die einmalige Gelegenheit – herausragend und beeindruckend. Mit der Begeisterung und Rückbesinnung auf das Mittelalter im 19. Jahrhundert rückte auch die Glasmalerei wieder in das Blickfeld der Kunstschaffenden“ unterstrich Prof. Dr. Wolf.
    Dr. Ulrike Plate, Landeskonservatorin am Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, ergänzte: „Ganz besonderer Dank gilt der Familie Mittermaier für die wertvollen Hinweise zur Person Ludwig Mittermaiers und für die zahlreichen Leihgaben, die sie der Ausstellung zur Verfügung gestellt haben.“
    Die Ausstellung befindet sich in den beiden Kapellen, die sich an das südliche Seitenschiff der Evangelischen Kirche anschließen. Neben den eingebauten Fenstern sind die original erhaltenen Entwurfskartons sowie zahlreiche Exponate aus dem Nachlass Ludwig Mittermaiers zu sehen und gestatten dem Besucher Einblicke in die Entstehung der Verglasung und die Arbeitsweise einer Glaswerkstatt um 1860.
    Weitere Teile der Ausstellung ordnen die Reformatorenfenster in die Baugeschichte der Kirche ein und erläutern den Umgang mit den vorhandenen Glasmalereien im Laufe ihres 150jährigen Bestehens. Einige ausgewählte und ausgebaute Felder zeigen dem Betrachter in seltener Nahsicht Details in den Darstellungen und ihre malerische Umsetzung durch die Werkstatt Ludwig Mittermaiers.

    Flyer Ausstellung (pdf, 955 KB)
    Flyer Vernissage (pdf, 228 KB)

    Abbildungen (pdf, 3 MB)
    werden zum Download unter https://www.denkmalpflege-bw.de/service/presseoeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/
    bzw. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/Seiten/pressemitteilungen.aspx zur Verfügung gestellt

    Abb. 1: Gesamtes Fenster mit Friedrich dem Weisen, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Iris Geiger-Messner
    Abb. 2: Ausschnitt aus Zwingli-Fenster, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Iris Geiger-Messner
    Abb. 3. Ausschnitt aus dem Brenz-Fenster, Glasfeld mit Henne, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Iris Geiger-Messner
    Abb. 4 Ausschnitt aus dem Brenz-Fenster, oberer Bereich der Figur, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Iris Geiger-Messner
    Abb. 5: Ausschnitt aus dem Brenz-Fenster, oberer Bereich der Figur, Auge mit Sprungblei, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dunja Kielmann; Kathrin Rahfoth
    Abb. 6: Ausschnitt aus dem Brenz-Fenster, oberer Bereich der Figur, Auge, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dunja Kielmann; Kathrin Rahfoth
    Abb. 7: Ausschnitt aus dem Brenz-Fenster, originale Malereikennzeichnungen, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dunja Kielmann; Kathrin Rahfoth
    Abb. 8: Ausschnitt aus dem Brenz-Fenster, Glasfeld mit Henne, Auge, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Dunja Kielmann; Kathrin Rahfoth
    Abb. 9: Ausschnitt aus dem Zwingli-Fenster, oberer Bereich der Figur, Auge mit Sprungbleien, Foto: Kathrin Rahfoth
    Abb. 10: Kiste mit eingelagerten Glasfeldern im Keller der Evan. Stadtkirche, Foto: Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Susann Seyfert 


    Hintergrundinformationen

    Öffnungszeiten
    Montag bis Samstag von 9-17h
    Sonntag von 12-17 Uhr

    Wegen Veranstaltungen in der Evangelischen Stadtkirche ist die Ausstellung an folgenden Terminen nicht zu besichtigen:
    28.10.2017: ganztägig
    31.10.2017: bis 12 Uhr
    01.11.2017: ganztägig
    12.11.2017: ganztägig     

  • Abteilung 4
    19.10.2017
    L 1080 – Sanierung zwischen Welzheim und Klaffenbach - Letzter Abschnitt der Sanierung im Zuge der L 1080 zwischen Welzheim und Klaffenbach
    Land investiert insgesamt rund 2,0 Millionen Euro

    ​Im Zuge der Starkregenereignisse Anfang Juni 2016 kam es im Zuge der Landesstraße L 1080 zwischen Klaffenbach und Welzheim zu Rutschungsreignissen sowie zu diversen Fahrbahnschäden. Der Streckenabschnitt wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer umgehend vollgesperrt.

    Nach den sehr umfangreichen Voruntersuchungen hat das ausführende Unternehmen im Januar 2017 mit den Arbeiten vor Ort begonnen. Zwischenzeitlich wurden die Sanierungsarbeiten beendet und die Vollsperrung der L 1080 zwischen Klaffenbach und Welzheim am 26. Juli 2017 wieder aufgehoben. Damit konnte der Verkehr ab diesem Zeitpunkt wieder fließen. Ausstehende Restarbeiten an Schutzeinrichtungen und Fahrbahnmarkierung konnten unter halbseitiger Verkehrsführung fertiggestellt werden.

    Aufgrund der Ereignisse weist auch der rund einen Kilometer lange Streckenabschnitt der L 1080 zwischen Abzweigung Strümpfelhof und Ortsende Klaffenbach erhebliche Fahrbahnschäden und Asphaltschäden auf. Aus diesem Grund plant das Regierungspräsidium Stuttgart hier eine Belagssanierung. Die Sanierungsarbeiten dieses Abschnitts werden zwischen Montag, 30. Oktober 2017 und voraussichtlich Samstag, 4. November 2017 unter Vollsperrung durchgeführt werden. Der Bahnhof Laufenmühle, die Klingenmühle und das ‚Eins und Alles‘ werden in dieser Zeit lediglich aus Richtung Welzheim erreichbar sein.

    Der ÖPNV (Linie 228) ist von der Maßnahme ebenfalls betroffen, ein Umleitungsfahrplan wurde eingerichtet und kann auf der Homepage des VVS (www.vvs.de) vor Beginn der Maßnahme abgerufen werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Betroffenen um Verständnis für die nicht vorhersehbare Bauzeitverlängerung.

  • Abteilung 2
    19.10.2017
    HEISS AUF LESEN© - Leseclubaktion im Sommer endet mit Rekordzahlen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir wollen mit HEISS AUF LESEN© Kinder und Jugendliche für das Lesen außerhalb der Schule begeistern. Die große Zahl der teilnehmenden Mädchen und Jungen spricht für den Erfolg der Aktion.“

    ​Über 65.000 Bücher und E-Books wurden im Zeitraum zwischen dem 10. Juli und dem 23. September 2017 ausgeliehen und gelesen. Die Bibliotheken freuen sich über den Andrang der eifrigen Leserinnen und Leser und den Erfolg der diesjährigen Aktion HEISS AUF LESEN©, wenngleich solch ein Andrang gerade in der Urlaubszeit nicht immer einfach zu bewältigen ist. „Im Mittelpunkt bei der Aktion steht der Lesespaß“, sagt Wolfgang Reimer, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart und Schirmherr der Aktion. „Wir wollen mit HEISS AUF LESEN© Kinder und Jugendliche für das Lesen außerhalb der Schule begeistern. Die große Zahl der teilnehmenden Mädchen und Jungen spricht für den Erfolg der Aktion.“ Gegenüber dem Vorjahr war die Teilnehmerzahl um mehr als 1.000 Leserinnen und Leser gestiegen. Koordiniert wird die jährliche Leseclubaktion von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Stuttgart.

    Ryte Rasink aus Gäufelden und Tristan Melzer aus Weissach im Tal sind die beiden glücklichen Hauptgewinner der diesjährigen Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN©. Unter 8.298 Mädchen und Jungen, die in den Sommerferien in den Bibliotheken des Regierungsbezirks Stuttgart zum Leseclub angemeldet waren, wurde sie per Losglück ermittelt. Nun dürfen sich die beiden über Gutscheine freuen, die vom Erlebnispark Tripsdrill zur Verfügung gestellt wurden und jeweils eine Übernachtung im Schäferwagen für eine vierköpfige Familie inklusive Frühstück und Eintritt in den Erlebnispark an beiden Tagen beinhalten.

    In diesem Sommer haben sich 93 Bibliotheken an HEISS AUF LESEN© beteiligt. Sie stellten über die Ferien jede Menge spannende und unterhaltsame Lektüre speziell für Leseclubmitglieder vom Grundschul- bis hin zum Teenageralter bereit und unterhielten sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern darüber, was ihnen an den Büchern am besten gefallen hat.

    An der Leseclubaktion nahmen die Bibliotheken in folgenden Orten des Regierungsbezirks Stuttgart teil:

    Albershausen, Aspach, Asperg, Backnang, Bad Boll, Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Bietigheim-Bissingen, Böblingen, Böhmenkirch, Boxberg, Brackenheim, Crailsheim, Creglingen, Denkendorf, Ditzingen, Donzdorf, Ebersbach, Ehningen, Eislingen, Eppingen, Fellbach, Filderstadt, Frickenhausen, Gaildorf, Gäufelden, Geislingen, Gerlingen, Gerstetten, Gingen/Fils, Göppingen, Großbottwar, Gundelsheim, Heiningen, Hemmingen, Herrenberg, Heubach, Holzgerlingen, Jettingen, Kaisersbach, Kernen, Kirchardt, Kirchberg/Jagst, Köngen, Korntal-Münchingen, Kornwestheim, Leinfelden-Echterdingen, Leutenbach, Lorch, Magstadt, Marbach, Mötzingen, Murrhardt, Nordheim, Oberkochen, Oberrot, Oberstenfeld, Offenau, Öhringen, Plochingen, Plüderhausen, Reichenbach, Remseck-Pattonville, Remshalden, Schönaich, Schorndorf, Schrozberg, Schwäbisch Gmünd, Schwäbisch Hall, Schwaikheim, Schwieberdingen, Sindelfingen, Sontheim, Steinenbronn, Steinheim/Murr, Süßen, Tauberbischofsheim, Uhingen, Untereisesheim, Urbach, Waiblingen, Waldenbuch, Wangen, Wäschenbeuren, Weikersheim, Weil der Stadt, Weil im Schönbuch, Weinstadt, Weissach BIZE, Weissach im Tal, Welzheim, Wertheim, Winnenden

  • Abteilung 4
    19.10.2017
    B 10 Fahrbahndeckenerneuerung Uferstraße Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis Anschlussstelle Stuttgart-Hafen - Ende der Asphaltarbeiten auf der B 10
    Öffnung der der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen (Fahrtrichtung Esslingen) für den Verkehr ab Montag, 23. Oktober 2017

    ​Im Baustellenbereich der B 10 zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Anschlussstelle Stuttgart-Hafen-Süd werden die Asphaltarbeiten bis zum kommenden Wochenende abgeschlossen. Die derzeit bestehende sogenannte 4+0-Verkehrsführung wird am Wochenende aufgelöst, sodass voraussichtlich ab Sonntag,  22. Oktober 2017 der Verkehr wieder wie gewohnt auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn läuft. Ab Montag, 23. Oktober 2017, 5:00 Uhr wird auch die Anschlussstelle Stuttgart-Wangen wieder voll befahrbar sein.

    Für den Rückbau der Verkehrssicherung (Abbau der Betonschutzwände) sind am kommenden Wochenende zwei Nachtbaustellen erforderlich bei denen der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt wird. Der Verkehr wird zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen und dem Dreieck Neckarpark mit zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung über die rechte Fahrspur und den zum Verflechtungsstreifen ausgebauten Standstreifen geleitet. Dem durchgehenden Verkehr stehen somit weiterhin alle bisherigen Fahrspuren pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Die linke Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen wird abgebakt. In diesem Baufeld wird im Laufe der nächsten Woche eine Betonschutzwand zur Mitteltrennung zwischen den beiden Fahrbahnen dauerhaft eingebaut.

    Ab Sonntag, 22. Oktober 2017 beginnen in der Anschlussstelle Hafen-Süd die Arbeiten zum Setzen von hochfesten Schachtabdeckungen. Aus Gründen des Arbeitsschutzes muss voraussichtlich am Sonntag tagsüber und ab Montag in den darauf folgenden Nächten im Laufe der nächsten Woche jeweils eine der Rampen der Anschlussstelle Hafen-Süd für den Verkehr gesperrt werden. Die drei anderen Rampen der Anschlussstelle bleiben jeweils geöffnet, sodass die Umleitung über die nachfolgende Anschlussstelle geführt wird. Es wird darum gebeten die Beschilderung zu beachten.

    Ende der kommenden Woche wird zusätzlich auf rund 250 m Länge in zwei Nachteinsätzen die Asphaltdeckschicht in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen dem Bauende und dem AD Neckarpark erneuert. Dadurch ist es möglich die Markierung des Verflechtungsstreifens bis an die bestehende Ausfädelspur des Dreiecks Neckarpark weiterzuführen.

    Die während der Bauzeit bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf „60“ km/h bleibt noch bis zum Abschluss aller Arbeiten an den Fahrzeugrückhaltesystemen (Leitplanken) im Mittelstreifen, bis voraussichtlich Ende November, weiter bestehen.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich nach Kostenfortschreibung auf rund 10,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. Grund für die Mehrkosten sind Mehraufwendungen bei Sanierung einer Grundwasserwanne, sowie durch zusätzliche Arbeiten an rund 200 Schächten. Enthalten sind auch Kosten für Schutzeinrichtungen und Straßenausstattung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 8
    19.10.2017
    Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg - Römischer Gutshof des Gaius Longinius Speratus in Großbottwar (Landkreis Ludwigsburg)
    Feierliche Enthüllung der neuen Informationstafeln durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Bürgermeister Ralf Zimmermann am Montag, 23. Oktober 2017

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der römische Gutshof von Großbottwar „Mäurach“ (Landkreis Ludwigsburg) aus dem späten 2. und frühen 3. Jahrhundert n. Chr. ist in Baden-Württemberg eine Besonderheit: Wir kennen den Namen eines antiken Besitzers! Er hieß Gaius Longinius Speratus, besaß das römische Bürgerrecht, war Legionsveteran und Betreiber einer Privatziegelei. Kürzlich wurde dieses Bodendenkmal als Denkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen.
     
    Wir laden Sie daher ein an der feierlichen Enthüllung der Informationstafeln durch Regierungspräsidenten Wolfgang Reimer und Bürgermeister der Stadt Großbottwar, Ralf Zimmermann, teilzunehmen.
     
    Kommen Sie am

    23. Oktober 2017, um 16:30 Uhr
    an die Reithalle,
    Am Stockbrunnen in 71723 Großbottwar
     
    Im Anschluss bewirtet der Historische Verein Großbottwar die Gäste mit Köstlichkeiten nach römischem Rezept. Die Stadtkapelle Großbottwar wird die Veranstaltung musikalisch umrahmen.
     
    Für Fragen stehen Ihnen Dr. Marcus Meyer, Landesamt für Denkmalpflege und Experte für Provinzialrömische Archäologie sowie Markus Pantle, Architekt und Ehrenamtlicher Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege, zur Verfügung.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

    Hintergrundinformationen

    Die Überreste des Gutshofes befinden sich zwar gut geschützt unter der Erde, durch Luftbilder, geophysikalische Untersuchungen und Feldforschungen hat das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in den letzten 15 Jahren jedoch neue Erkenntnisse über ihn gewonnen.

    Hinzu kommen eine bereits 1710 entdeckte außergewöhnliche Inschrift und die Ergebnisse einer Ausgrabung von 1926. All das zeichnet ein lebendiges Bild vom Aussehen des antiken Landsitzes, der dort lebenden Familie des Gaius Longinius Speratus und der Ziegeleitätigkeit.

    Damit nun dieses im Boden verborgene Denkmal auch für die Bevölkerung erfahrbar wird, wurden auf Veranlassung der Stadt Großbottwar und der Mitarbeit des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, dem Grafiker Bernd Meinholdt sowie des Architekten und Ehrenamtlichen Mitarbeiters des Landesamtes für Denkmalpflege Markus Pantle zwei neue Informationstafeln geschaffen. Sie erlauben buchstäblich einen neuen Blick in die Vergangenheit.

  • Abteilung 1
    18.10.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnet die neue Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart in Wertheim - Fließender Übergang von Flüchtlingsaufnahme und künftigen Tätigkeiten
    Ehemalige Erstaufnahmeeinrichtung Wertheim wird zur neuen Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart - Regierungspräsident Reimer: „Die Arbeit kann nach der Schließung der Flüchtlingsunterkunft nahtlos weitergeführt werden“
     von rechts nach links: Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Erster Bürgermeister Wolfgang Stein und Landrat Reinhard Frank (Quelle RPS Stuttgart, Foto: Jutta Pfänder)

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnete heute, Dienstag, 17. Oktober 2017  die neue Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart in Wertheim in Anwesenheit von Landrat Reinhard Frank und des Ersten Bürgermeisters der Stadt Wertheim, Wolfgang Stein. Mit Bekanntwerden der Schließung der bisherigen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge auf dem Reinhardshof Ende des vergangenen Jahres war schnell klar, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums weiterhin in Wertheim stationiert bleiben.

    „Allerdings werden hier künftig neue Aufgaben erledigt“, erläuterte Reimer. Die rund 30 Beschäftigten wurden daher auf neue Dienstposten umgesetzt und sind jetzt in den Bereichen Organisation, Kommunales, Straßenwesen und Verkehr‚ Luftverkehr und Luftsicherheit  sowie Haushalt und Controlling tätig. Auch  das neue Landesförderprogramm ‚Integrationsmanagement‘ im Rahmen des ‚Paktes für Integration‘ wird in Wertheim abgewickelt. „Mit diesem bunten Strauß an neuen Themen haben wir für unser Personal eine gute Lösung gefunden und stärken mit der neuen Dienststelle zusätzlich den ländlichen Raum. Das Regierungspräsidium ist damit vermehrt auch in der Fläche präsent “, ergänzte der Regierungspräsident. Damit blieben hochwertige Arbeitsplätze der Verwaltung in Wertheim erhalten. Zusätzlich sei dies ein Signal um dem zunehmenden Mangel an Fachkräften auch im öffentlichen Dienst zu begegnen.

    Den noch verbliebenen Tätigkeiten, die mit der Verlegung der letzten Flüchtlinge und der Abwicklung der endgültigen Schließung der Unterkunft einhergingen, folgte der fließende Übergang in die neuen Aufgaben. „Dank der Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der trotz der Schließung weiterhin großen Motivation, war die Umwandlung in die neue Dienststelle problemlos möglich. Besonderer Dank gilt der Stadt und dem Main-Tauber Kreis für die bisherige gute Zusammenarbeit am Standort in Werheim“, führte Reimer aus.  

    Die Dienststelle Wertheim wird bis auf weiteres am bisherigen Standort in der John-F.-Kennedy-Straße in Wertheim platziert sein.




    Gruppenbild mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Dienststelle Wertheim (Quelle RPS Stuttgart, Foto: Jutta Pfänder)

    Hintergrundinformationen

    Maßgeblich für die im Rahmen der Standortkonzeption des Landes für die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge gefassten Entscheidungen sind ein flexibles System, die zurückgehenden Flüchtlingszahlen und die zukünftige Strukturierung der landesweiten Erstunterbringung. Neben dem Ankunftszentrum in Heidelberg soll es in jedem der vier Regierungsbezirke künftig noch eine Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA)  geben. Für den Regierungsbezirk Stuttgart soll dies die LEA in Ellwangen werden. Damit einher geht die Aufgabe der EA in Wertheim zum 30. September diesen Jahres.

    Kernpunkt des Pakts für Integration ist die Finanzierung von rund 1.000 Integrationsmanagern bei den Kommunen in Baden-Württemberg. Diese sollen die Flüchtlinge bei ihrer Eingliederung vor Ort unterstützen. Mit dem Pakt stellt das Land den Städten und Gemeinden für die Jahre 2017 und 2018 eine Fördersumme von insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung. Pauschal erfolgt mit 180 Millionen Euro eine Entlastung bei den Kosten für die Anschlussunterbringung. 140 Millionen Euro fließen in konkrete Integrationsförderprogramme und -maßnahmen vor Ort mit Schwerpunkt auf das Integrationsmanagement.

  • Abteilung 4
    18.10.2017
    B 29 Ortsumfahrung Mögglingen (Ostalbkreis) - Vergabe der Bauarbeiten für die Bauabschnitte zwei und drei ist erfolgt

    Nachdem inzwischen die Zustimmung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vorliegt, konnte das Regierungspräsidium Stuttgart den Auftrag für die Bauarbeiten des zweiten und dritten Bauabschnittes der Ortsumfahrung OU Mögglingen (Ostalbkreis) im Zuge der B 29 vergeben. Den Zuschlag hat die Bietergemeinschaft Strabag GmbH und Bickhardt Bau GmbH erhalten.

    Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Dies ist eine großartige Nachricht für Mögglingen. Die Fortsetzung der Ortsumgehung ist ein Straßenbauprojekt, das sehnlichst erwartet wird. Jetzt besteht die Aussicht, rechtzeitig bis zur Remstal-Gartenschau mit dem Bau fertig zu werden. Bald wird der Verkehr somit außerhalb der Gemeinde rollen und die Bürgerinnen und Bürger werden von Abgasen und Lärm entlastet. Zugleich erhöhen wir die Leistungsfähigkeit der wichtigen Ost-West-Verbindung B 29.“

    Verkehrsminister Winfried Hermann betont gleichermaßen: „Mehr Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger – diesem Ziel kommen wir mit der Vergabe des letzten Bauabschnitts einen wichtigen Schritt näher. Künftig soll die Ortsdurchfahrt vom starken Durchgangsverkehr entlastet werden.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer erklärt: „Wir werden nach der Vergabe der Bauabschnitte umgehend in die Umsetzung gehen. Es ist beabsichtigt mit den Arbeiten vor Ort Ende Oktober zu beginnen.“ 

    Der zweite und dritte Bauabschnitt ist insgesamt rund 4,4 Kilometer lang. Zusammen mit dieser Strecke werden sieben Brückenbauwerke, zwei Regenklär- mit Regenrückhaltebecken, ein Wellstahldurchlass sowie diverse Stützbauwerke hergestellt. Die Kosten für den zweiten und dritten Bauabschnitt, die gemeinsam vergeben wurden, belaufen sich auf rund 71 Millionen Euro. Das Bauende ist Ende April 2019 angestrebt.

    Mit den Arbeiten am ersten Bauabschnitt der Ortsumfahrung wurde im Juni 2017 begonnen. Die östliche Remsbrücke (Bauwerk 10) wurde zwischenzeitlich bereits fertiggestellt. Bereits seit Dezember 2016 laufen die Bauarbeiten zur Herstellung der Lautertalbrücke (Bauwerk 7). 

    In diesem Zusammenhang weist das Regierungspräsidium Stuttgart darauf hin, dass die bisher am Mittwoch stattfindende Bürgersprechstunde im Baubüro Mögglingen entfällt und nun die Möglichkeit für interessierte Bürgerinnen und Bürger besteht, täglich das dauerhaft besetzte Baubüro in der Ziegelfeldstraße 49 in Mögglingen zu besuchen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    18.10.2017
    A 7 - Sanierung des Virngrundtunnel (Ostalbkreis) zwischen Ellwangen und Dinkelsbühl
    Vollsperrung des Tunnels in beiden Fahrtrichtungen am Wochenende von Freitag, 20.Oktober, 21 Uhr, bis Samstag, 21. Oktober, 7 Uhr und Samstag, 21. Oktober, 18 Uhr bis Sonntag, 22. Oktober, 10 Uhr.

    Inbetriebnahme der Beleuchtungsanlage und Demontage der alten Beleuchtung und der alten Verkehrszeichenbrücken

    Am Virngrundtunnel im Zuge der A 7 (Ostalbkreis) ist die Beleuchtungsanlage in die Jahre gekommen und wird derzeit erneuert. Am kommenden Wochenende soll die neue Anlage schrittweise in Betrieb genommen werden. Während der Inbetriebnahme kann keine kontinuierliche Beleuchtung der Tunnelröhren gewährleistet werden, so dass diese nur unter Ausschluss des Verkehrs durchgeführt werden kann. Die nachfolgende Demontage der alten Beleuchtung kann ebenfalls nur unter Vollsperrung erfolgen.  Zusätzlich werden in den Sperrzeiten die alten Verkehrszeichenbrücken in den Vorfeldern der Röhren demontiert.

    Daher muss die A 7 in den beiden Zeiträumen von Freitag, 20. Oktober, 21 Uhr, bis Samstag, 21. Oktober, 7 Uhr und von Samstag, 21. Oktober, 18 Uhr bis Sonntag, 22. Oktober, 10 Uhr, zwischen den Anschlussstellen (AS) Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt werden.

    Der Verkehr wird während dieser Zeit in Fahrtrichtung Würzburg von der AS Ellwangen über die Bedarfsumleitung U 13 zur AS Dinkelsbühl/Fichtenau geleitet.
    In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Dinkelsbühl/Fichtenau über die Bedarfsumleitung U 8 zur AS Ellwangen geleitet.

    Zu beachten ist, dass die sich im gesperrten Abschnitt befindliche Tank- und Rastanlage „Ellwanger Berge“ in Fahrtrichtung Würzburg bereits jeweils 2 Stunden vor der jeweiligen Sperrung nicht mehr angefahren werden kann.

    Der Bund investiert für die Erneuerung der Beleuchtungsanlage im Virngrundtunnel insgesamt rund 2,2 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Vollsperrung.  Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

  • Abteilung 1
    18.10.2017
    Amtseinsetzung von Oberbürgermeister Dieter Henle
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer beglückwünscht den neuen OB von Giengen zur Wahl und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit

    Am heutigen Abend, 18. Oktober 2017, wurde der neue Oberbürgermeister von Giengen, Dieter Henle, in sein Amt eingesetzt. Bei seiner Ansprache gratulierte ihm Regierungspräsident Wolfgang Reimer zu seinem Wahlsieg und wünschte ihm einen gelungenen Start in eine erfolgreiche erste Amtszeit. 

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Heute feiern wir die Amtseinsetzung des neu gewählten OB und blicken auch gespannt auf die anstehende Amtsperiode – allerdings halte ich mich dabei an einen bekannten, Mark Twain (1835-1910) zugeschriebenen Spruch: „Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“  Oder vielleicht noch treffender in einer anderen überlieferten Fassung: „Voraussagen soll man unbedingt vermeiden, besonders solche über die Zukunft.“

    Zunächst möchte ich Ihnen, Herr Henle, auch noch die Grüße und Glückwünsche der Landesregierung, übermitteln, denen ich mich ganz persönlich sowie im Namen der Mitarbeiterschaft des RP natürlich gerne anschließe!
    Sie haben sich ja im zweiten Wahlgang mit fast 60 Prozent klar durchgesetzt. 
    Dieses Wahlergebnis ist ein klarer Vertrauensbeweis für Sie, Herr Henle, sicher auch ein Ergebnis Ihres sachorientierten und zugleich persönlich überzeugenden Auftretens im Wahlkampf. Zudem bringen Sie ja auch als Diplom-Verwaltungs- und Betriebswirt ein fundiertes Verwaltungsstudium sowie trotz Ihres „jungen Alters“ eine bereits langjährige Berufserfahrung, zuletzt als Sozialdezernent im Landratsamt und davor weit über ein Jahrzehnt bei der Stadtverwaltung Heidenheim mit – alles dies ist eine gute, vermutlich sogar sehr gute Grundlage, um die kommenden acht Jahre anzugehen als Giengens Oberbürgermeister. 

    Wir in Baden-Württemberg und in Deutschland sind uns der Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung bewusst und stolz darauf, damit ein einzigartiges Erfolgsmodell in Europa zu haben. Der Staat, sei es Bund oder Land, bestimmt nicht die Kommunalpolitik, er setzt den Rahmen, begleitet und unterstützt Städte und Gemeinden, andererseits braucht er die Städte und Gemeinden als Partner und Akteure vor Ort.  

    Im Rahmen meiner regelmäßigen Besuche bei Kommunen in meinem Bezirk stelle ich schon allein schon unter den 38 Großen Kreisstädten eine große Bandbreite fest, nicht nur in der jeweiligen Größe oder der Finanzkraft, sondern auch im Blick auf die jeweilige Geschichte und den besonderen Charakter. Dabei  ist mir das Thema Stadtentwicklung wichtig geworden. Und auch Giengen ist natürlich etwas Besonderes und hat seine Besonderheiten, die es zu berücksichtigen gilt, wenn es gelingen soll, diese konkrete Stadt weiterzuentwickeln sowohl planerisch und baulich, aber auch in Ihrer sozialen und kulturellen Infrastruktur und im Miteinander der Stadtgesellschaft. Denn auch hier wie überall gilt der Satz „Stillstand ist Rückgang“. Allerdings gibt es andererseits auch kein Patentrezept für Stadtentwicklung und sicherlich gilt es auch zugleich beherzt und behutsam vorzugehen.

    Insofern bin ich gespannt, lieber Herr Henle, wie Sie die weitere Stadtentwicklung hier in Giengen angehen und welche Ideen Sie einbringen werden. In Ihrem Wahlkampf haben Sie ja unter dem Titel „Fünf Sterne in Giengen“ Ihre Kernthemen skizziert. Ich werde es aufmerksam und mit Interesse verfolgen, wie Sie die Umsetzung angehen werden und wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg dabei. 

    Das Regierungspräsidium bietet auch Ihnen, Herr Henle, bei allen Aspekten weiterhin eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft an! Wir stehen an Ihrer Seite!

    Aus Ihrem Werdegang ziehe ich das Fazit: Ich kann die Bürgerinnen und Bürger Giengens nur beglückwünschen zu einer guten Wahl. Die Geschicke der Stadt liegen bei OB Henle künftig sicher in guten Händen!
    Ich wünsche Ihnen als OB das Beste und den Bürgerinnen und Bürgern der Großen Kreisstadt Giengen eine glückliche und friedvolle Zukunft!

  • Abteilung 5
    17.10.2017
    Regierungspräsidium Stuttgart unterstützt den Ausbau der Wasserversorgung im mittleren Taubertal (Main-Tauber-Kreis) mit rund 7,2 Millionen Euro Landesmitteln

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Land investiert mit diesem hohen Landeszuschuss in die Verbesserung der Wasserversorgung im Ländlichen Raum. Die Bürgerinnen und Bürger in der Region mittleres Taubertal erhalten zukünftig qualitativ einwandfreies Trinkwasser.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab heute, 17. Oktober 2017, drei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 7,2 Millionen Euro an die Bürgermeister Wolfgang Vockel (Stadt Tauberbischofsheim sowie Zweckverbandsvorsitzender Wasserversorgung Mittleres Taubertal) und Thomas Maertens (Lauda-Königshofen). Davon erhält der Zweckverband 5,1 Millionen Euro, die Städte Tauberbischofsheim und Lauda-Königshofen erhalten jeweils 1,4 Millionen Euro beziehungsweise 680.000 Euro.

    „Mit diesem Zuschuss können weitere wichtige Bausteine zur Sicherstellung der Versorgung von rund 40.000 Bürgerinnen und Bürger mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser an der Mittleren Tauber realisiert werden“, so Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    „Dies ist der mit Abstand größte Zuschuss des Landes im Jahr 2017 für ein Projekt zur sicheren Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Trinkwasser“, sagte Umweltminister Franz Untersteller hierzu in Stuttgart. „Insgesamt stellen wir den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg für diesen wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge dieses Jahr rund 23 Millionen Euro bereit.“

    Die Planungen des Zweckverbands Wasserversorgung Mittlere Tauber (WVMT) sehen vor, die Versorgungsstruktur der Verbandsmitglieder zusammenzulegen. Das Eigenwasser der Kommunen wird zukünftig in einem zentralen Wasserwerk aufbereitet und anschließend über teilweise neu zu errichtende Leitungen in die Versorgungsnetze der Verbandsmitglieder eingespeist werden.

    Für die Gesamtmaßnahme sind rund 60 Millionen Euro veranschlagt. Die Maßnahme ist in insgesamt sechs Funktionsabschnitte mit zahlreichen Unterabschnitten unterteilt, welche sukzessive in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

    Die Maßnahmen werden von den Städten Lauda-Königshofen und Tauberbischofsheim sowie dem Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Tauber (WVMT) realisiert. Dieser hat bereits für die Errichtung des zentralen Wasserwerks in Dittigheim und weitere Maßnahmen Zuwendungen in Höhe von rd. 8,3 Millionen Euro erhalten.

    „Ich freue mich besonders, dass ich heute die drei Zuwendungsbescheide persönlich übergeben kann“, betont der Regierungspräsident aus Stuttgart. „Vor allem, da es den Kommunen gelungen ist, durch die Gründung des Zweckverbands Wasserversorgung Mittlere Tauber eine zukunftsfähige Lösung zu schaffen.“

    Ergänzende Informationen

    Am Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Tauber sind die Kommunen Großrinderfeld, Grünsfeld, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Werbach und Wittighausen beteiligt. Dieser wird zukünftig rund 40.000 Bürgerinnen und Bürger mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgen.     

  • Abteilung 4
    17.10.2017
    A 81 - AS Stuttgart-Feuerbach / Brücke über die B 295 - Instandsetzungsarbeiten etwas schneller als geplant
    Wechsel der Richtungsfahrbahn bereits am 18. / 19. Oktober

    ​Seit 23. September werden nachts Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Brücke über die B 295 an der AS Stuttgart-Feuerbach der A 81 durchgeführt.

    Da diese nun schneller vorangehen als ursprünglich geplant, kann die Überfahrtsrampe, die für die Ausführung der Arbeiten auf der Fahrbahn erforderlich ist, bereits in der Nacht von 18. auf 19. Oktober – 3 Tage früher als angekündigt - von der Richtungs-fahrbahn Heilbronn auf die Fahrbahnseite in Richtung Stuttgart umgesetzt werden.

    Um den quer zur Fahrbahn verlaufenden Sanierungsbereich freizulegen, wird die Überfahrtsrampe jeweils in den Abendstunden schrittweise geöffnet, so dass zwischen 20:30 Uhr und 5:00 Uhr in Fahrtrichtung Stuttgart nur eine Fahrspur zur Verfügung steht. In den Morgenstunden wird das Baufeld wieder abschnittsweise verschlossen, sodass wieder alle Fahrspuren zur Verfügung stehen.

    Aus Sicherheitsgründen muss die Geschwindigkeit auch in diesem Bauabschnitt in Fahrtrichtung Stuttgart auf 60km/h reduziert werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzung in Fahrtrichtung Heilbronn kann aufgehoben werden.

    Auf der B 295 in Fahrtrichtung Stuttgart ist während der gesamten Bauzeit der äußerste Fahrstreifen direkt im Bereich unter Brücke gesperrt.

    Nach Beendigung aller Bauarbeiten, spätestens ab dem 2. Dezember, kann der Verkehr in beide Fahrtrichtungen wieder ungehindert rollen.

    Im Dezember 2016 musste die Fahrbahnübergangskonstruktion an der Brücke über die B 295 an der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Feuerbach im Zuge der A81 notsaniert werden. Diese wird nun seit 23. September in zwei Abschnitten grundhaft und nachhaltig instandgesetzt.

    Der Bund investiert in die gesamte Baumaßnahme ca. 1,2 Mio. Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Sanierungs-arbeiten in diesem Bereich.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unterwww.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    14.10.2017
    Gemeinsame Katastrophenschutzübung der Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen und der Unterstützung weiterer 9 Stadt- und Landkreise erfolgreich beendet
    Innenminister Thomas Strobl: „Katastrophen machen nicht an Grenzen halt. Deswegen sind solche Übungen unerlässlich.“

    ​Im Naturpark Schönbuch hat am heutigen Samstag (14. Oktober) eine gemeinsame Katastrophenschutzgroßübung der Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen stattgefunden. Unterstützt wurden die von den fiktiven Unglücken hauptbetroffenen vier Landkreise von Einheiten aus den Landkreisen Bodenseekreis, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohe, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie der Stadt Ulm.

    Als Rahmen dieser Übung wurde eine langanhaltende Hitzewelle angenommen. Ausgehend davon kam es beispielsweise zu lokalen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit, gesundheitlichen Problemen bei Mensch und Tier sowie zu einer großflächigen Waldbrandlage.

    Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl war an einer der Einsatzstellen vor Ort und zeigte sich beeindruckt: „Katastrophen machen keinen Halt an Grenzen. Deshalb muss die reibungslose Zusammenarbeit aller Behörden und Organisationen zu jeder Zeit gewährleistet sein. Solche Übungen sind unerlässlich. Ich konnte mir einen Eindruck davon verschaffen, wie unter schwierigen Bedingungen, in schwierigem Gelände schnell und effektiv gearbeitet wurde, um Menschen aus einer Notlage zu retten und ihnen zu helfen. Mein großer Dank und Respekt gilt den über zweitausend beteiligten Einsatzkräften, die auch im Ernstfall bereit wären, ihre Gesundheit und ihr Leben zur Rettung anderer einzusetzen.“

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer begleitete die Übung vor Ort und dankte den rund 2.300 haupt- und ehrenamtlich Tätigen für ihr hohes Engagement: „Die Übung zeigt die Leistungsfähigkeit aller beteiligten Katastrophenschutzeinheiten. Wir haben bereits 2015 in kleinerem Umfang die landkreisübergreifende Zusammenarbeit geübt. Dieses Mal waren allerdings zwei Regierungsbezirke und 13 Landkreise beteiligt. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft haben Sie gezeigt wozu sie in der Lage sind, um Menschen in Not zu helfen. In vier Landkreisen und an zehn Schadensstellen wirkten die unterschiedlichsten Beteiligten Hand in Hand, um unvorhergesehene Unglückssituationen zu bewältigen, von denen wir hoffen, dass sie so nie eintreten werden.“

    Auch der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser war bei der Übung vor Ort und lobte die Einsatzkräfte: „Die Übung hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich bei einer großen Anzahl von Verletzten und anderen Großschadenslagen eine landkreisübergreifende Hilfeleistung bewährt. Ich bin beeindruckt von der Professionalität, mit der die hauptsächlich ehrenamtlichen Einsatzkräfte gehandelt haben. Sie können zu Recht stolz sein auf ihre Leistungen und Fähigkeiten!“

    An der Übung nahmen rund 2.300 Einsatzkräfte, u.a. aus den Bereichen Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Bundesverband Rettungshunde, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Bundeswehr und Polizei, mit 350 Einsatzfahrzeugen teil. Auch das Zusammenspiel mit Kliniken, Landwirten, Forst und Naturschutz wurde geübt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften unterschiedlicher Hilfsorganisationen im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei Eintritt eines Großschadenereignisses.

    Um die Situation so real wie möglich darzustellen, wurden über den gesamten Schönbuch an acht unterschiedlichen Brandstellen Realfeuer (Altholz- und Reisighaufen in großflächigen Wiesen) angezündet und deren Bekämpfung geübt. Es wurden keine Waldflächen in Brand gesetzt und Rücksicht auf die naturschutzrechtlichen Belange genommen. Zudem wurde die Versorgung einer großen Anzahl von Verletzten – teils Schwerverletzten – im Rahmen eines so genannten Massenanfalls von Verletzten (MANV) geübt. Dabei mussten an vier unterschiedlichen Einsatzörtlichkeiten jeweils rund 50 Verletzte mit Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade sachgerecht versorgt und in Kliniken transportiert werden.

    Übungsszenario (pdf, 253 KB)

    Allgemeine Hintergrundinformationen

    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Verwaltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten.

    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen (Regierungspräsidien) in den Ländern.

    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen.

    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:

    1. Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.
    2. Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.
    3. Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium.


    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist, in ihrem Bezirk betraut werden.

    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken.

    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken.

    Als vorbereitende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen.

    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren – hohe Priorität.

    Die Regierungspräsidien führen als höhere Katastrophenschutzbehörden regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch, wie bspw. Tierseuchen- oder Hochwasserübungen, gemeinsame Übungen von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Großschadenslagen.

    Weitere Informationen auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart

    Allgemeine Informationen zum Katastrophenschutz über die Internetseite des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

  • Abteilung 4
    13.10.2017
    B 14 zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart - Fahrbahndeckenerneuerung der B 14 an zwei Wochenenden
    Sperrung einer Fahrtrichtung jeweils ab Freitag, 20. Oktober 2017 und Freitag 03. November 2017 - Bund investiert 1,8 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Freitag, 20. Oktober 2017 mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 14 zwischen dem Kappelbergtunnel und dem Stadtgebiet Stuttgart in beiden Fahrtrichtungen, beginnend mit der Fahrtrichtung Stuttgart auf 2,2 km Länge. Die gesamte Maßnahme findet an nur zwei Wochenenden statt, und  wird voraussichtlich am Montag, 6. November 2017 abgeschlossen werden. 

    Am Freitag, 20. Oktober 2017 ab 12:00 Uhr wird die B 14 in Fahrtrichtung Stuttgart im Bereich vom Teiler B14/B29 vollgesperrt. Der Verkehr wird über die
    L 1193 (alte B 14) durch Fellbach (Stuttgarter Straße) über Bad Cannstatt (Nürnberger Straße/Waiblinger Straße) nach Stuttgart auf die B 14 geführt. 

    Ab ca. 13:00 Uhr wird ab den Kappelbergtunnel in Fahrtrichtung Stuttgart der Belag bis auf Höhe Ausfahrt Benzstraße herausgefräst. Am Samstag, 21.Oktober 2017 wird der Asphaltbelag in diesem Streckenabschnitt in Kompaktbauweise (Einbau von Deck- und Binderschicht gleichzeitig über die gesamte Breite der Fahrbahn) wieder eingebaut. Am Sonntag, 22.Oktober 2017 erfolgen dann Markierungsarbeiten - Erneuerung der Tunnelschleifen und Restarbeiten. 
    Am Montag, 23.Oktober 2017 ab 05:00 Uhr kann der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wieder ungehindert rollen. Die Fahrtrichtung Waiblingen ist in diesem Wochenende nicht betroffen. Hier kann der Verkehr ungehindert fahren.

    Am Freitag, 3. November 2017 ab 22:00 Uhr wird die B 14 in Fahrtrichtung Waiblingen  im Bereich von der Ausfahrt Bad –Cannstatt/Untertürkheim zur Benzstraße vollgesperrt.
    Der Verkehr von der B 14 Stuttgart kommend wird über Bad Cannstatt - Nürnberger Straße, oder Benzstraße zur Nürnberger-/Waiblinger Straße nach Fellbach (Stuttgarter Straße) über die L1193 (alte B 14) zur B 14 Fahrtrichtung Waiblingen oder B 29 Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd geführt.

    Ab ca. 22:30 Uhr wird ab Höhe Einfahrt  zur B 14 von der Benzstraße aus kommend,  in Fahrtrichtung Waiblingen der Belag bis zum Kappelbergtunnel herausgefräst. Am Samstag, 4.November 2017 wird der Belag in diesem Streckenabschnitt in Kompaktbauweise wieder eingebaut. Am Sonntag, 5.November.2017 erfolgen Markierungsarbeiten - Erneuerung der Tunnelschleifen und Restarbeiten. 
    Am Montag, 5.November 2017 ab 05:00 Uhr kann der Verkehr in Fahrtrichtung Waiblingen wieder ungehindert rollen. Die Fahrtrichtung Stuttgart  ist in diesem Wochenende nicht betroffen. Hier kann der Verkehr ungehindert fahren.

    Auf die Sperrung und die Umleitungstrecke wird an beiden Wochenenden mit LED Tafeln darauf hingewiesen.

    Der Bund investiert 1,8 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden. Es ist in dieser Zeit von erheblichen Verkehrsbehinderungen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    13.10.2017
    A 6 sechsspuriger Ausbau Anschlussstelle Kupferzell – Bayrische Landesgrenze (Bauabschnitte 4 bis 6) - Baugrunderkundungen von Montag, 16. Oktober 2017 bis voraussichtlich März 2018
    Erkundungsbohrungen am Rand der A 6 und teils auf dem Standstreifen

    Das Regierungspräsidium Stuttgart plant im Auftrag des Bundes die Hauptuntersuchung zur Baugrunderkundung für den geplanten Ausbau der bestehenden Bundesautobahn A 6 Heilbronn – Nürnberg von vier auf sechs Fahrstreifen. Die Untersuchung des Baugrunds in Form einer Hauptuntersuchung ist erforderlich, um die weitere Planung und die Planfeststellungsverfahren abzusichern.

    Die Baugrunderkundung dient der vertiefenden Planung und zugleich als Grundlage für eine belastbare Kostenermittlung im Vorfeld der Baumaßnahme. Damit sind die Erkundungen eine Voraussetzung zur Genehmigung der Planung durch den Bund.

    Insgesamt werden 240 Kernbohrungen mit insgesamt 3025 Bohrmetern niedergebracht, wovon 79 zu temporären Grundwassermessstellen ausgebaut werden. Des Weiteren werden 117 schwere Rammsondierungen mit rund 493 Sondiermetern niedergebracht.

    Die Bohr- und Erkundungsarbeiten beginnen am Montag, 16. Oktober 2017 und werden voraussichtlich sechs Monate dauern. Gearbeitet wird am Rand neben der Autobahn und teils auf der Autobahn. Die Aufschlüsse direkt auf der A 6 beschränken sich dabei auf den Standstreifen. Es werden deshalb keine größeren Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet.

    Vereinzelt kann es jedoch zu Beeinträchtigungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer kommen. Das Regierungspräsidium bittet die Betroffenen um ihr Verständnis. Alle Beteiligten sind bestrebt, die Maßnahme so schnell als möglich fertig zu stellen.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     


    Hintergrundinformationen:

    Die Maßnahme zum sechsstreifigen Ausbau der A 6 befindet sich im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 und ist Teil der Liste des Bundesverkehrsministers der möglichen ÖPP-Projekte. Die derzeitige Planung umfasst die Bauabschnitte (BA) 4 bis 6.

    Der BA 4 befindet sich zwischen BAB-km 673+500 (östlich der Anschlussstelle AS 42 Kupferzell) und BAB-km 684+200 (westlich der AS 44 Ilshofen/Wolpertshausen).

    Der BA 5 befindet sich zwischen BAB-km 684+200 (Ilshofen/Wolpertshausen) und BAB-km 693+800 (Kirchberg).

    Der BA 6 schließt sich zwischen BAB-km 693+800 (Kirchberg) und BAB-km 706+400 (bayerische Landesgrenze) an. Der Abschnitt beginnt ca. 500 m östlich der Anschlussstelle Kirchberg und endet rund 4,4 km nach der AS Crailsheim in östlicher Richtung an der Landesgrenze zu Bayern.

    Die Baumaßnahme beinhaltet neben dem eigentlichen Straßenausbau, den Neubau der kompletten Entwässerungseinrichtungen und sämtlicher Brückenbauwerke, mit Ausnahme der Kochertalbrücke, die bereits instandgesetzt wurde.    

  • Abteilung 8
    13.10.2017
    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, eröffnet am 20. Oktober 2017, 16 Uhr die Ausstellung „gemalt und ins glas geschmolzen“ – Die Reformatorenfenster von Ludwig Mittermaier in der Evangelischen Stadtkirche in Ravensburg
     Gesamtes Fenster mit Friedrich dem Weisen, Foto: LAD - Iris Geiger-Messner

    Sehr geehrte Damen und Herren, 

    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, eröffnet die Ausstellung „gemalt und ins glas geschmolzen“  – Die Reformatorenfenster von Ludwig Mittermaier in der Evangelischen Stadtkirche in Ravensburg.

    Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die sieben großformatigen Fenster der Evangelischen Stadtkirche mit den Darstellungen wichtiger Vertreter der Reformation, die ab 1861 von der Werkstatt Ludwig Mittermaier in Lauingen geschaffen wurden. Sie stellen einen deutschlandweit einzigartigen Fensterzyklus dar und zeugen bis heute vom Ausdruck des protestantischen Selbstverständnisses im 19. Jahrhundert.

    Im Namen von Prof. Wolf laden wir Sie herzlich zur Vernissage ein. Kommen Sie

    am 20. Oktober 2017, 16 Uhr,
    in die Evangelische Stadtkirche
    Marienplatz 5, Ravensburg 

     

    Die Ausstellung wird veranstaltet vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde – und der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg. Die Nachfahren Ludwig Mittermaiers unterstützen die Ausstellung mit zahlreichen Exponaten.

    Die Grußworte werden gesprochen von Dekan Dr. Friedrich Langsam (Ev. Gesamtkirchengemeinde Ravensburg) und Prof. Wolf. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Dr. Ulrike Plate, Landeskonservatorin am Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

    Im Anschluss wird zu einem Sektempfang geladen.

    Eine Preview der Ausstellung ist, nach Anmeldung bei EMaildunja.kielmann@rps.bwl.de, am 19.10.2017 um 15 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche möglich. Über eine Terminankündigung in Ihren Medien würden wir uns ebenfalls freuen.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Hintergrundinformationen

    Die Ausstellung befindet sich in den beiden Kapellen, die sich an das südliche Seitenschiff der Evangelischen Kirche anschließen. Neben den eingebauten Fenstern sind die original erhaltenen Entwurfskartons sowie zahlreiche Exponate aus dem Nachlass Ludwig Mittermaiers zu sehen und gestatten dem Besucher Einblicke in die Entstehung der Verglasung und die Arbeitsweise einer Glaswerkstatt um 1860.

    Weitere Teile der Ausstellung ordnen die Reformatorenfenster in die Baugeschichte der Kirche ein und erläutern den Umgang mit den vorhandenen Glasmalereien im Laufe Ihres 150jährigen Bestehens. Einige ausgewählte und ausgebaute Felder zeigen dem Betrachter in seltener Nahsicht Details in den Darstellungen und ihre malerische Umsetzung durch die Werkstatt Ludwig Mittermaier.      


    Flyer Einladung Vernissage (pdf, 228 KB)
    Flyer Ausstellung (pdf, 955 KB)


    Auschnitt aus dem Brenz-Fenster, Glasfeld mit Henne, Foto: LAD - Iris Geiger-Messner


    Ausschnitt aus dem Zwingli-Fenster, oberer Bereich der Figur, Auge mit Sprungbleien, Foto: Kathrin Rahfoth

  • Abteilung 2
    13.10.2017
    Internationaler Designpreis Baden-Württemberg Focus Open und Mia Seeger Preis 2017 verliehen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Design wirkt überall. Der Focus Open ist ein wichtiges Qualitätslabel und Ausweis für funktionales Design und ästhetische Produkte“

    Das Design Center Baden-Württemberg hat zum 27. Mal am Freitagabend (13. Oktober) in Ludwigsburg den Design-Staatspreis des Landes verliehen. Die Preisverleihung mit anschließender Ausstellungseröffnung wurde vor mehreren hundert Besuchern aus Industrie, Designwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Lehre durch Regierungspräsident Wolfgang Reimer vorgenommen. 

    „Der Focus Open ist ein wichtiges Qualitätslabel für alle, die im Design- und Pro-duktentwicklungsprozess ihre Arbeit leisten, und für Konsumenten, die gute Qualität, funktionales Design und ästhetische Produkte wertschätzen“, sagte der Regierungspräsident. „Design wirkt überall, das belegen auch in diesem Jahr wieder die Preisträger, die in den unterschiedlichsten Branchen zu Hause sind. Auszeichnungen wie diese sind eine besondere Würdigung des Ergebnisses und eine wichtige Bestätigung oft jahrelanger gemeinsamer Arbeit vieler Beteiligter“, so Reimer weiter. 

    Der Internationale Designpreis Baden-Württemberg ist fester Bestandteil der Wettbewerbslandschaft sowohl national als auch international und genießt unter dem Label „Focus Open“ hohes Ansehen. Unternehmen und Designagenturen aus aller Welt haben sich auch in diesem Jahr mit ihren innovativen Produkten und Gestaltungsleistungen wieder um die begehrten Auszeichnungen, Focus Gold, Focus Silver und Focus Special Mention beworben. 

    Neben Innovationsgrad und Gestaltung bewertete die internationale sechsköpfige Jury auch Kriterien wie Ergonomie, Funktionalität, Nutzererlebnis sowie Nachhaltigkeit. Aus allen Einsendungen ermittelten die Juroren insgesamt 69 Preisträger. Die Premiumauszeichnung „Focus Gold“ für herausragende Gestaltung erhielten 13 Produkte. 30 Produkte wurden mit dem „Focus Silver“ für über-durchschnittliche Designleistungen ausgezeichnet, der „Focus Special Mention“ wurde an 26 Produkte für innovative Gestaltungsleistungen verliehen. 

    Die prämierten Produkte kommen aus allen Bereichen des täglichen Lebens, wie zum Beispiel Wohnen, Küchenkultur, Transport und Verkehr, Medizin, Wellness und Freizeit. Produkte aus Baden-Württemberg schnitten im internationalen Vergleich sehr gut ab.

    Mia Seeger Preis für den Design-Nachwuchs
    65 Bewerbungen aus 24 Hochschulen nahmen am Mia Seeger Preis teil, der mit insgesamt 10.000 Euro ausgelobt war. Die Preise und Anerkennungen sind für Junior-Designer eine wichtige Bereicherung des Portfolios, erleichtern nicht selten deren Einstieg in das Berufsleben und beeinflussen den einen oder anderen Werdegang erheblich. Die Jury lobte insgesamt vier Preise aus und vergab zusätzlich drei Anerkennungen. 

    Ausstellung
    In der Ausstellung in den Räumen des MIK Museum, Information, Kunst in Ludwigsburg erwarten die Besucher alle prämierten Produkte, die das breite Spektrum der erfolgreichen Preisträger zeigen. Die Präsentation, die bis zum 22. November zu sehen ist, bietet einen Querschnitt zum aktuellen Stand professionellen Designs und zeigt branchenspezifische Strömungen auf.

  • Abteilung 1
    12.10.2017
    Oberbürgermeisterwahl in Leonberg bestätigt
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Martin Kaufmann ist gültig.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Leonberg. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 24. September 2017 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Verpflichtung von Martin Kaufmann am 30. November 2017 nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Martin Kaufmann wurde im ersten Wahlgang am 24. September 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 68,3 Prozent mit 52 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Leonberg gewählt. Er hatte drei Gegenkandidaten.

  • Abteilung 2
    11.10.2017
    A 8 Karlsruhe-München: Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Anschlussstelle Esslingen wird eingeleitet
    Auslegung der Planunterlagen vom 16. Oktober 2017 bis einschließlich 15. November 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dieser Tage ein Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Anschlussstelle (AS) Esslingen eingeleitet. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für die Erteilung der Genehmigung.

    Gegenstand der Planfeststellung ist der Umbau des nördlichen Teils der Anschluss-stelle Esslingen (AS Esslingen) im Zuge der Autobahn A 8 Karlsruhe – München. Das Vorhaben liegt im Planfeststellungsabschnitt (PFA) 1.4 „Filderbereich bis Wendlingen“ des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, für den ein bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss vorliegt. Es besteht aus folgenden Komponenten:

    Die nördlichen Ein- und Ausfahrrampen der AS Esslingen sollen nach Westen verlegt und als so genannte „linksliegende Trompete“ umgebaut werden. Im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm ist der Neubau von Eisenbahnüberführungen über die neuen Rampen der verlegten Anschlussstelle, einen Wirtschaftsweg und die L 1202 vorgesehen. In Fortsetzung der Planungen zur Verlegung der L 1204 nördlich von Neuhausen (so genannte Autobahnparallele) ist der Neubau der L 1204 (künftig L 1192 neu) bis zur L 1202 mit plangleichem Anschluss der Rampen der AS Esslingen und der L 1202 vorgesehen. Im weiteren Verlauf soll die L 1202 (künftig L 1192 neu) bis zur Körschtalbrücke ausgebaut und die Einmündung der Neuhauser Straße umgebaut werden.

    Um Beeinträchtigungen durch das Vorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren, sind landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen vorgesehen. Hierzu gehören z. B. die Umwandlung von Acker in Streuobstwiesen und Obstbaumreihen, die Anlage von Sukzessionsflächen und Streuobstwiesen sowie Entsiegelungen. Zum Schutz von Vögeln und Zauneidechsen sind daneben auch artenschutzrechtliche Maßnahmen vorgesehen.

    Das Vorhaben dient vor allem der Realisierung einer richtlinienkonformen und verkehrssicheren Lösung für die AS Esslingen im Hinblick auf einen künftigen Ausbau der A 8.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 16. Oktober 2017 bis einschließlich 15. November 2017 bei den Gemeindeverwaltungen Neuhausen auf den Fildern, Denkendorf und Köngen eingesehen werden. Bis einschließlich 29. November 2017 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Anregungen oder Einwendungen vorzubringen. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen vom Beginn der Auslegung bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart  eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Planskizze (pdf, 2 MB)
    Aktuelle Planfeststellungsverfahren

  • Abteilung 5
    11.10.2017
    Land fördert die Offenlegung des Rohrbachs in Eppingen-Rohrbach mit 852.500 Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „An dieser Maßnahme zeigt sich, dass eine Gartenschau als Impulsgeber für begleitende Maßnahmen in den Bereichen Städtebau, Wasserwirtschaft, Verkehrs-struktur und Denkmalschutz wirkt.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute, am 11. Oktober 2017, Herrn Oberbürgermeister Klaus Holaschke den Förderbescheid für die Offenlegung des Rohrbachs übergeben. Das Regierungspräsidium hat für dieses Vorhaben, dessen zuwendungsfähige Ausgaben rund 1 Million Euro betragen, nach den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft mit einem Fördersatz von 85 % und einer Zuwendung in Höhe von 852.500 Euro bewilligt. 

    Der Regierungspräsident betonte: „An dieser Maßnahme zeigt sich, dass eine Gartenschau als Impulsgeber für begleitende Maßnahmen in den Bereichen Städtebau, Wasserwirtschaft, Verkehrsstruktur und Denkmalschutz wirkt.“ Mit Unterstützung des Landes schafft die Stadt Eppingen dauerhafte Grünanlagen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität in Eppingen und den Teilorten. Damit sind wichtige Zielvorgaben erfüllt.

    Auch Umweltminister Franz Untersteller nahm die Förderung des Landes zum Anlass, das Vorhaben der Stadt zu würdigen: „Mit der Renaturierung des Rohrbachs schafft die Stadt einen neuen Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Hiervon werden auch die Bürgerinnen und Bürger in Eppingen profitieren“, sagte Untersteller. 

    „Die Rohrbach-Offenlegung ist nur ein erster, gleichwohl wichtiger Schritt“, so Regierungspräsident Reimer weiter. „Für die anstehende Renaturierung der Elsenz im Gebiet der Gartenschau werden wir in den nächsten Jahren weitere Fördermittel aus dem Bereich „Wasserbau und Gewässerökologie“ bereitstellen.“

    Die jetzt geförderte Maßnahme ist ein Teil der wasserbaulichen Maßnahmen, die bis zur Gartenschau 2021 von der Stadt Eppingen in Angriff genommen werden. Sie ist der Auftakt zu einer Reihe weiterer Renaturierungsmaßnahmen.  

    Im innerstädtischen Bereich liegt der Fokus überwiegend auf der Verbesserung des Stadtklimas sowie der Möglichkeit zur Freizeitgestaltung mit speziellen Angeboten für Familien mit Kindern. Naturnahe Landschaftsräume sollen Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen bieten.

    Hintergrundinformationen: 

    Der verdolte Rohrbach soll auf einer Länge von 300 m geöffnet werden und ein naturnah strukturiertes Mittelwasserbettes erhalten.  

    Durch Aufweitung des Querprofils wird eine intakte Wasserwechselzone entstehen, die durch das Einbringen von Totholz in Form von Wurzelstöcken im Mittelwasserbett als auch im Vorland strukturiert wird.

    Initialpflanzung von Erlen, Eschen und Weiden am Mittelwasserbett stabilisieren den neuen Bachlauf und führen zu einer raschen Beschattung des Gewässers als elementare Voraussetzung für den Erhalt der Bachstrukturen (Verhinderung des Verkrautens und damit des Verlandens, Wasser bleibt kühl und sauerstoffreich) und fördern dadurch eine artenreiche Bachfauna.

    Am Rand der Ufergehölze werden Sukzessionsflächen geschaffen, die zukünftig abschnittsweise  extensiv  gepflegt werden. Weiter ist die Umwandlung der Randbereiche in Extensiv-Grünland vorgesehen.

    Durch die Bachrenaturierung entsteht eine öffentliche Grünfläche mit einem Spielbereich am Wasser. Diese begleitende Maßnahme wird von der Stadt Eppingen alleine finanziert.

  • Abteilung 4
    11.10.2017
    B14 – Sanierung des Johannesgrabentunnel
    Vollsperrung des Tunnels in beiden Fahrtrichtungen von Samstag, 14. Oktober, 15:00 Uhr, bis Sonntag, 15. Oktober 2017, 07:00 Uhr

    ​In der Zeit von Samstag, 14. Oktober, 15:00 Uhr, bis Sonntag, 15. Oktober 2017, 07:00 Uhr werden in der Decke des Johannesgrabentunnels die Fugen zwischen den beiden Außenwänden der Tunnelblöcke über die Mittelwand hinweg saniert. Dazu müssen in beiden Tunnelabschnitten Gerüste aufgestellt werden. Gleichzeitig wird im Bereich der Außenwände eine Abdichtung eingebaut. Diese Arbeiten haben zur Folge, dass der Tunnel in beiden Richtungen voll gesperrt werden muss.

    Während der Vollsperrung wird der Verkehr über die Anschlussstellen Universität und Vaihingen ausgeleitet und über die Universitätsstraße, die Nobelstraße, die Büsnauer Straße, die Heerstraße und die Hauptstraße geführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Vollsperrung.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    11.10.2017
    A 81 zwischen Boxberg und Möckmühl: Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von hitzebedingten Fahrbahnschäden (Blow up‘s)
    Einbau von Entlastungsstreifen zur Reduzierung der Druckspannungen in der Betonfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Boxberg und Möckmühl in beiden Fahrtrichtungen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart – Baureferat Nord hat diese Woche auf der Autobahn 81 mit dem Einbau von Entlastungsstreifen im Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Boxberg und Möckmühl begonnen. Diese Asphaltstreifen dienen der Entspannung der Betonfahrbahn, um einem plötzlichen Versagen durch hitzebedingte Druckspannungen im Sommer vorzubeugen.

    Zunächst werden in Fahrtrichtung Heilbronn auf einer Strecke von 6 Kilometern, im Abstand von ca. 400 Metern, jeweils rund 5 Meter breite Entlastungsstreifen aus Asphalt in die vorhandene Betonfahrbahn eingebaut. Im Anschluss wird diese Maßnahme auf rund 12 Kilometern in Fahrtrichtung Würzburg wiederholt.

    Die notwendige Reduzierung auf einen Fahrstreifen in der jeweiligen Fahrtrichtung erfolgt ausschließlich tagsüber. In der Nacht stehen, insbesondere für den Schwerverkehr, wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Straßenbauverwaltung geht davon aus, dass die Arbeiten in diesen Abschnitten bis Ende November 2017 abgeschlossen sind.

    Auf Streckenabschnitten, in denen Entlastungsstreifen eingebaut wurden, sind keine hitzebedingten Geschwindigkeitsbeschränkungen mehr erforderlich.

    Insgesamt investiert der Bund hier rund 530.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    11.10.2017
    Verabschiedung von Oberbürgermeister Gerrit Elser
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer dankt dem scheidenden OB für die gute Zusammenarbeit

    ​Am heutigen Abend, 11. Oktober 2017, wurde der scheidende Oberbürgermeister von Giengen, Gerrit Elser, verabschiedet. Bei seiner Ansprache dankte Regierungspräsident Wolfgang Reimer dem OB für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für den kommenden Lebensabschnitt wünschte Reimer ihm alles Gute. Elser war 8 Jahre lang OB gewesen und hatte nicht mehr für eine zweite Amtszeit kandidiert.

    Hier Auszüge aus der Rede, es gilt das gesprochene Wort:

    Verabschiedungen eines OB sind genauso wie auch Amtseinsetzungen eines OB große Momente in der Stadtgeschichte. Das war vor 8 Jahren so, als mein Vorgänger Sie nach Ihrer Wahl in Ihre Amtszeit einsetzen durfte. Und das ist heute, 8 Jahre später, auch wieder so ein wichtiges Ereignis. Und es war Ihr Wunsch, lieber Herr Elser, dass ich, heute zu Ihnen spreche, wobei ich dies auch namens vieler meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tue, mit denen Sie und Giengen in den letzten Jahren zu tun hatten.

    Das Regierungspräsidium und der Regierungspräsident sind der kommunalen Ebene, den Städten und Gemeinden, den Landkreisen eng verbunden. Das RP ist nicht nur Aufsichtsbehörde im Auftrag der Landesregierung und deren Ministerien, also nicht nur Mittler von oben nach unten, sondern auch Mittler von unten nach oben und setzt sich für die Belange der kommunalen Ebene gegenüber der Landesregierung ein. Nahe genug dran an den Problemen, weit genug weg von den Interessen, ist dabei unsere Leitlinie.

    Lieber Herr Elser, Sie haben in den 8 Jahren einiges für Giengen erreicht! Viele Projekte hier in Giengen tragen auch Ihre Handschrift, vieles zeugt von Ihrem Wirken.

    Giengen hat sich in den letzten 8 Jahren  - nicht nur aus Sicht des Regierungspräsidiums – solide weiterentwickelt. Dazu haben auch Sie, Herr Elser, ganz maßgeblich beigetragen.

    Die Stadt Giengen unter Führung von OB Elser und das Regierungspräsidium Stuttgart haben die vergangenen 8 Jahre eng und partnerschaftlich zusammengearbeitet, und ich danke Ihnen, Herr Elser, im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausdrücklich für die  gute Kooperation zwischen unseren Häusern! Bestes Beispiel dafür war die Zusammenarbeit im Hinblick auf die Einrichtung einer Außenstelle unserer Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen hier in Giengen,  auch wenn wir diese Außenstelle dann aufgrund des starken Rückgangs bei den Flüchtlingszahlen nicht mehr in den aktiven Betrieb genommen haben. Aber es war schon bemerkenswert, wie kooperativ und konstruktiv die Zusammenarbeit mit Giengen von Beginn an in einer der größten Herausforderung der letzten Jahre war. Auch dafür spreche ich Ihnen und dem Gemeinderat wie auch der Stadtgesellschaft den Dank und die Anerkennung des Landes und konkret auch meiner damaligen Mitarbeiter aus.

    Abschließend wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute und bei Ihren künftigen Aufgaben viel Erfolg und Freude, Kreativität und Tatkraft. Auch für den privaten Bereich wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und Gesundheit.

  • Abteilung 1
    10.10.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnet neue Dienststelle des Regierungspräsidiums Stuttgart in Wertheim
    Nach Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung nimmt die neue Dienststelle ihre Arbeit auf

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer eröffnet am kommenden Dienstag offiziell die neue Dienststelle in Wertheim, die nach der Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung Ende September ihre Arbeit aufgenommen hat. Nach der Enthüllung des Dienstschildes erfolgt ein Rundgang durch das Gebäude. Hierzu laden wir Sie herzlich ein am

    Dienstag, 17. Oktober 2017 um 15.15 Uhr
    Dienststelle Wertheim / ehemalige Erstaufnahmeeinrichtung
    John-F.-Kennedy-Str. 30, 97877 Wertheim
    Gebäude 3, Raum 3.001, Besprechungsraum EG
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002

  • Abteilung 7
    10.10.2017
    Benefiz-Konzert des Schüler-Symphonie-Orchesters Stuttgart am 14. Oktober 2017, 19.00 Uhr, im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle Stuttgart zu Gunsten der Aktion „Freunde der Kinder von Tschernobyl“
    Schirmherrin Abteilungspräsidentin Claudia Rugart: „Jugendliche setzen mit ihrem musikalischen Talent ein großartiges Zeichen der Solidarität!“

    ​Das Schüler-Symphonie-Orchester Stuttgart (SSO), bestehend aus Schülerinnen und Schülern aus nahezu 40 verschiedenen Schulen, gibt am

    Samstag, den 14. Oktober 2017 um 19:00 Uhr
    im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle

    sein diesjähriges Benefizkonzert zu Gunsten der Aktion „Freunde der Kinder von Tschernobyl“.

    Auf dem Programm stehen Timo Hellers „Evolution“, das Konzert für Violoncello und Orchester von Edward Elgar und die 2. Symphonie in D-Dur von Johannes Brahms.

    Das interessierte Publikum sowie die Presse sind herzlich zu dem Konzert eingeladen.

    Die Leitung liegt bei Christoph Wagner. Karten zu 12,-- € (ermäßigt 6,-- €) sind an der Abendkasse erhältlich.

  • Abteilung 5
    10.10.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt insgesamt drei Förderbescheide an die Herren Bürgermeister Wolfgang Vockel und Thomas Maertens
    Über 7 Millionen Euro für die Wasserversorgung im mittleren Taubertal (Main-Tauber-Kreis)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer lädt Sie herzlich zur Übergabe dreier Förderbescheide von insgesamt über 7 Mio. Euro an die Herren Bürgermeister Wolfgang Vockel (Stadt Tauberhischofsheim) und Thomas Maertens (Stadt Lauda-Königshofen) ein. Die Fördermittel werden bewilligt, um die Versorgungssicherheit und die gute Wasserqualität im Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Tauber dauerhaft sicherzustellen.

    Die Übergabe findet statt 

    am Dienstag, 17. Oktober 2017
    um 09:30 Uhr
    im Rathaus in Weikersheim, Marktplatz 7, 97990 Weikersheim
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Katja Lumpp
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    06.10.2017
    B19 - Fahrbahndeckenerneuerung mit Sanierung der Kocherbrücke (Ostalbkreis) - Sperrung der B19 zwischen Albanuskreisel und Hüttlingen von Montag, 9. Oktober, bis voraussichtlich Montag, 6. November 2017
    Bund investiert rund 250.000 Euro

    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert den sanierungsbedürftigen Abschnitt der B19 zwischen dem Anschluss der B29 und Hüttlingen in zwei Bauabschnitten. Der erste Abschnitt soll noch in diesem Jahr realisiert werden, der Zweite ist für das kommende Jahr geplant.

    Für den ersten Bauabschnitt wird die B19 zwischen dem Albanuskreisel und dem Anschluss an das Gewerbegebiet Hüttlingen Süd für den Verkehr gesperrt. Die Sperrung beginnt am Montag, 9. Oktober, 7:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis Montag, 06. November 2017, 18:00 Uhr.
    In diesem Zeitraum werden die Asphaltdeck- und Binderschicht auf der gesamten Fahrbahnbreite erneuert, Schadstellen ausgebessert und der Gehweg entlang der B19 erneuert. Die Brücke über den Kocher auf der B19 wird ebenfalls saniert und  erhält eine neue Abdichtung.

    Der Bund investiert für diese Arbeiten rund  250.000 Euro.

    Für den Zeitraum der Sperrung gilt in beide Fahrtrichtungen folgende ausgeschilderte Umleitungsstrecke:
    Hüttlingen – K 3320 – Goldshöfe – Buch – Schwabsberg – B 290 – B29.

    Die Anschlussstelle zur B29 kann, außer in Richtung B 19, weiterhin befahren werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    06.10.2017
    A 81 bei Lauda-Königshofen - Heckfeld (Main-Tauber-Kreis) - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen den Anschlussstellen Ahorn und Tauberbischofsheim in Fahrtrichtung Würzburg
    Einrichtung der Verkehrsführung auf der Richtungsfahrbahn Würzburg ab Samstag, 7. Oktober 2017

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Samstag, 7. Oktober 2017 mit dem Aufbau der Verkehrssicherung auf der Autobahn 81 zwischen der Anschlussstelle Ahorn und der Anschlussstelle Tauberbischofsheim in Fahrtrichtung Würzburg soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen. Bei der anstehenden Baumaßnahme wird der zweite Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Würzburg zwischen den Anschlussstellen Ahorn und Tauberbischofsheim erneuert. Der erste Fahrstreifen wurde bereits im Jahr 2013 bei einer Instandsetzung saniert.

    Die Einrichtung der Verkehrssicherung erfolgt am kommenden Wochenende, anschließend können am Montag, 9. Oktober 2017 die Fräsarbeiten beginnen.
    Es wird ausschließlich auf der Richtungsfahrbahn Würzburg gearbeitet. Der Verkehrsteilnehmer wird seitlich auf einem Fahrstreifen am Baufeld vorbei geführt. Die Fahrbahn in Richtung Heilbronn wird nicht durch die Baumaßnahme eingeschränkt. Alle Anschlussstellen können während der Bauzeit angefahren werden.

    Aufgrund der für die Bauzeit geänderten Verkehrsführung mit Tempobeschränkungen muss trotz allen Vorkehrungen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht. Um die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, wird eine mobile Stauwarnanlage mit 3 Anzeigequerschnitten, beginnend rund 4 km vor der Baustelle installiert.

    Die Straßenbauverwaltung geht davon aus, dass die Baumaßnahme spätestens Ende November 2017 abgeschlossen sein wird.

    Insgesamt investiert der Bund hier rund 900.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 4
    05.10.2017
    A 7 - Sanierung des Agnesburgtunnel (Ostalbkreis) -Vollsperrung des Tunnels in beiden Fahrtrichtungen am von Dienstag, 10. Oktober ab 20:30 Uhr, bis Mittwoch, 11. Oktober, 5:00 Uhr
    Test von Brandmeldeanlage und Tunnellüftung

    ​Am Agnesburgtunnel wurden im Zuge der Sanierung auch die Brandmeldeanlage und die dazugehörigen Tunnellüftungen erneuert. Zum Abschluss der Arbeiten wird jeweils in beiden Röhren ein kontrollierter Brand ausgelöst, um die Detektion des Brandes durch die Brandmeldeanlage zu testen. Anschließend wird der Rauchabzug durch die neue Tunnelbelüftungsanlage geprüft.

    Diese Tests müssen aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss des Verkehrs durchgeführt werden. Daher muss die A 7 in der Zeit von Dienstag, 10. Oktober ab 20:30 Uhr, bis Mittwoch, 11. Oktober 5:00 Uhr, zwischen den Anschlussstellen Aalen / Westhausen und Aalen / Oberkochen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

    Der Verkehr wird während dieser Zeit in Fahrtrichtung Würzburg von der AS Aalen / Oberkochen über die Bedarfsumleitung U 9 (L 1076 – B 29) zur AS Aalen / Westhausen geleitet. In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Aalen / Westhausen über die Bedarfsumleitung U 12 (B 29 – B 19 Westumgehung Aalen – Ebnater Steige) zur AS Aalen / Oberkochen geleitet.

    Der Bund investiert für die Sanierung des Agnesburgtunnels insgesamt rund 16 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Vollsperrung.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

  • Abteilung 4
    04.10.2017
    Erneuerung der Autobahn zwischen Landesgrenze und Buchbachtalbrücke (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Würzburg ab Dienstag, 10. Oktober 2017 für Einbau der Asphaltdeckschicht

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Anfang Juli 2017 auf der A 7 den sanierungsbedürftigen Abschnitt zwischen der Landesgrenze und der Buchbachtal-brücke im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau (Landkreis Schwä-bisch Hall).

    Für den nächsten Bauabschnitt muss die Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Würzburg für den auf- und abfahrenden Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Dienstag, 10. Oktober, au 4:00 Uhr und dauert bis voraussicht-lich Donnerstag, 12. Oktober 2017, 14:00 Uhr. In diesem Zeitraum wird die Asphalt-deckschicht auf der gesamten Fahrbahnbreite eingebaut. Anschließend wird die Freigabemarkierung aufgebracht.

    Die Anschlussstelle in Fahrrichtung Ulm ist nicht betroffen. Der Verkehr auf der A 7 in Fahrtrichtung Ulm wird weiterhin zweispurig, jedoch eingeengt geführt. In Fahrtrichtung Würzburg wird der Verkehr allerdings nur einspurig geführt. Die Auf- und Abfahrt von der A 7 in Fahrtrichtung Würzburg muss über die benachbarten Anschlussstellen in Ellwangen und Feuchtwangen erfolgen. Die Umleitungsstrecke ist über die U 13 und U 15 ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für ihr Ver-ständnis für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2
    04.10.2017
    Focus Open 2017 – Internationaler Designpreis Baden-Württemberg
    Presserundgang und Preisverleihung mit Vernissage mit Staatssekretärin Katrin Schütz am Freitag, 13. Oktober 2017, in Ludwigsburg

    ​PRESSEEINLADUNG

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Namen von Regierungspräsident Wolfgang Reimer und der Direktorin des im Re-gierungspräsidium Stuttgart angesiedelten Design Center Baden-Württemberg, Christiane Nicolaus, lade ich Sie gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie der Stadt Ludwigsburg zu einer exklusiven Pressepreview durch die Ausstellung der preisgekrönten Produkte des Internationalen Designpreises Baden-Württemberg – Focus Open 2017 – ein. Die Preview findet statt
     
    am Freitag, 13. Oktober 2017, um 13.00 Uhr
    in das MIK Museum-Information-Kunst
    Eberhardstr. 1, 71634 Ludwigsburg (siehe Einladung)

    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist u.a. zuständig für die Wirtschafts- und Designförderung in Baden-Württemberg. Für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg hat die Förderung des Designs große Bedeutung. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von der Arbeit des Design Center Baden-Württemberg. Ein besonderer Baustein im Portfolio dieser Institution ist seit 1991 die jährliche Auslobung des „Focus Open – Internationaler Designpreis Baden-Württemberg“.

    Unternehmer und Designagenturen aus aller Welt haben sich auch in diesem Jahr um die internationalen Auszeichnungen „Focus Gold“, „Focus Silver“ und „Focus Special Mention“ beworben. Die Produktinnovationen kamen aus Europa und Asien. Aus allen Einsendungen ermittelten die Juroren insgesamt 69 Preisträger. Die Premiumauszeichnung „Focus Gold“ für herausragende Gestaltung ging an 13 Produkte. 26 Produkte wurden mit dem „Focus Silver“ für überdurchschnittliche Designleistungen ausgezeichnet, 30 Einreichungen erhielten den „Focus Special Mention“ für ihre innovativen Produkte.

    Auch zur feierlichen Preisverleihung durch Staatssekretärin Katrin Schütz, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau,

    am Freitag, 13. Oktober 2017, um 19:00 Uhr
    im Scala, Stuttgarter Str. 2, 71638 Ludwigsburg

    laden wir Sie sehr herzlich ein. Weitere Informationen finden Sie unter www.design-center.de.

    Wir bitten Sie bis 9. Oktober 2017 um Anmeldung per Fax (0711 / 123 2771) oder per E-Mail an design@rps.bwl.de (siehe Anhang). Falls Sie an diesem Tag nicht kommen können, senden wir Ihnen gerne eine Pressemappe zu.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Katja Lumpp

    Einladung Focus Open 2017 (pdf, 1.3 MB)
    Antwortformular (pdf, 58 KB)

  • Abteilung 4
    04.10.2017
    Gemeinde Jagstzell erhält Fördermittel für den Bau einer Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie Ellwangen – Crailsheim
    963.000 Euro aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden

    Regierungspräsident Reimer: „Mit der Landesförderung setzt die Gemeinde zeitnah die lang ersehnte und sichere Querung der Bahnlinie ´aufs Gleis´. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat nun endlich Vorfahrt.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergab der Gemeinde Jagstzell heute, am 4. Oktober, aus Mitteln des Landesprogramms zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (LGVFG) einen Förderbescheid in Höhe von 963.000 Euro für den Bau einer Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie Ellwangen – Crailsheim. Damit wird in der Ortsmitte entlang der B 290 eine sichere Verkehrsverbindung für Fußgänger geschaffen.

    Bereits im Mai dieses Jahres war Regierungspräsident Reimer vor Ort und lies sich damals von Bürgermeister Raimund Müller die Verkehrssituation erläutern. Derzeit steht den Fußgängern an der Bahnunterführung der B 290 nur einseitig einen Schrambord mit einer Breite von ca.1, 20 m zur Verfügung. Der große Wunsch der Bevölkerung ist seit langem eine sichere Unterführung der Bahnlinie in der Ortsmitte von Jagstzell. Dies wird nun mit Landesmitteln zeitnah umgesetzt und schafft  Vorfahrt und Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger.

    Vor dem Hintergrund des damaligen Besuches vor Ort betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer bei der Übergabe des Förderbescheids: „Es war notwendig, die Gemeinde beim Bau dieser Fußgängerunterführung zu unterstützen. Mit der Landesförderung setzt die Gemeinde zeitnah die lang ersehnte und sichere Querung der Bahnlinie ´aufs Gleis´. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat nun endlich Vorfahrt.“

    Die Baumaßnahme steht unter einem großen zeitlichen Druck, da die DB Netz AG die Bahnlinie Ellwangen – Crailsheim in der Zeit vom 24.03. bis 09.04.2018 für mehrere Bauarbeiten entlang dieses Streckenabschnitts sperren wird. Die Gemeinde muss bis zum 24.03.2018 das Betonbauwerk für die Fußgängerunterführung herstellen. Der Bauwerkseinschub – so der Bauzeitenplan der  DB Netz AG - erfolgt in der Zeit vom 24.03. bis 28.03.2018.

    Das Vorhaben kostet insgesamt 2,8 Mio. Euro. Davon entfallen rd. 1,9 Mio. Euro auf die förderfähigen Baumaßnahmen (Brückenbauwerk und die dazugehörenden Verkehrsanlagen). Das Land unterstützt die Gemeinde mit 963.000,- Euro (Förder-quote von 50 % der Investitionskosten) für diese verkehrswichtige Maßnahme der Rad- und Verkehrsinfrastruktur.

    In seiner Eigenschaft als Planfeststellungsbehörde hat das Regierungspräsidium Stuttgart Anfang August 2017 die Genehmigung für das Vorhaben in Form des Planfeststellungsbeschlusses erlassen.

    Übersichtsplan (pdf, 1.2 MB)

  • Abteilung 4
    02.10.2017
    A 81 – Fahrbahndeckensanierung zwischen Anschlussstelle Rottenburg und Kochhardgrabenbrücke in Fahrtrichtung Stuttgart
    Beginn der Baustelleneinrichtung ab Freitag, 6. Oktober 2017 - Bund investiert 6,1 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden Wochen die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Rottenburg und der Kochhardgrabenbrücke in Fahrtrichtung Stuttgart sanieren.

    Im Rahmen dieser Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von rund 6 km erneuert. Durch den Austausch der Deck- und der Binderschicht wird es möglich die Fahrbahnquerneigung von derzeit 2% auf 2,5% zu erhöhen und somit die Entwässerungssituation der Fahrbahn zu verbessern. Auch die bestehenden Entwässerungseinrichtungen wie Straßeneinläufe und Schlitzrinnen werden ausgetauscht bzw. entfernt. Im Bereich der AS Rottenburg finden zudem kleinere vorbereitende Maßnahmen für den geplanten Ausbau der Anschlussstelle statt.

    Die Baumaßnahme gliedert sich in zwei Hauptbauphasen:  Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung wird in der ersten Bauphase die linke Seite der Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart saniert, in der zweiten Bauphase die rechte Seite der Fahrbahn. Die Dauer der Maßnahme beträgt rund zehn Wochen und wird daher voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer 3+1-Verkehrsführung, unter Aufrechterhaltung von zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung, statt. Die vorhandene Fahrbahnbreite reicht allerdings nicht aus um die Ein- und Ausfahrten zu den beiden PWC-Anlagen Geyern und Ziegler  während der Bauzeit offen zu halten. Die Parkplätze sind daher während der Zeit der Baumaßnahme in beiden Richtungen geschlossen.

    Bereits ab dem 06. Oktober werden die Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle in Nachtbaustellen durchgeführt. Der Verkehr auf der A 81 wird ab diesem Zeitpunkt in Fahrtrichtung Singen auf zwei verengten Fahrstreifen geführt. Anschließend werden Leitwände zur Richtungstrennung aufgestellt. Diese Arbeiten finden ebenfalls bei Nacht statt.

    Im Rahmen der ersten Bauphase, wird anschließend der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart auf die Gegenfahrbahn gelegt und die LKW-Spur auf den Standstreifen verschwenkt. Anschließend beginnen die Arbeiten auf der linken Fahrbahnseite. Die nächste Bauphase zum Ausbau des Außenrandes beginnt voraussichtlich Anfang November, sodass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen sein werden.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär auch auf 60 km/h beschränkt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 6,1 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wurde die Bauzeit durch Ausnutzung verlängerter Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit verkürzt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    29.09.2017
    B 10 Fahrbahndeckenerneuerung Uferstraße Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis Anschlussstelle Stuttgart-Hafen -
    Öffnung der Einfahrt am Zollamt der Anschlussstelle Wangen (Fahrtrichtung Stuttgart) - Sperrung der der Anschlussstelle Wangen (Fahrtrichtung Esslingen) für voraussichtlich zwei Wochen ab Freitag, 06. Oktober 2017

    ​Im Baustellenbereich der B 10 zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Wangen wird seit vergangener Woche der lärmarme Asphaltbelag auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart eingebaut. Diese Arbeiten sind demnächst beendet. Anschließend wird noch die Weiß- und die Gelbmarkierung aufgebracht sowie das Baufeld beräumt. Der gesamte Verkehr wird derzeit in jede Richtung mit verengten Fahrbahnen auf der Richtungsfahrbahn Esslingen geführt.

    Ab Freitag, 6. Oktober gegen Mittag, erfolgt anschließend in Tages- und Nachtbaustellen bis Montag, 9. Oktober gegen 5 Uhr, die Einrichtung der nächsten Hauptbauphase. Diese beinhaltet den Asphalteinbau auf der Richtungsfahrbahn Esslingen zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen. Der Verkehr wird dazu vollständig auf die dann fertiggestellte Richtungsfahrbahn Stuttgart gelegt. Während der drauffolgenden zwei Wochen stehen dem durchgehenden Verkehr weiterhin alle Fahrstreifen zur Verfügung.
    Die bestehende Einfahrt auf die B 10 am Zollamt wird im Zuge der Verkehrsumstellung mit einer Stopp-Stelle für den Verkehr wieder befahrbar. Die während der Sperrung der Einfahrt Zollamt eingerichtete Umleitungsstrecke zur provisorischen Zufahrt bei den Otto-Hirsch-Brücken bleibt weiterhin als U4 für den Verkehr bestehen.

    Mit der Einrichtung der kommenden Bauphase, in der auch die Rampen der AS Wangen erneuert werden, müssen die Ein- und die Ausfahrt auf die B 10 an der Anschlussstelle Wangen für rund zwei Wochen entfallen.

    Die Umleitungsstrecke U4a führt den Verkehr von der B 10 nach Stuttgart-Wangen an der AS Hedelfingen vorbei zur AS Hafen-Süd, an welcher der Verkehr ohne Beeinträchtigung durch eine Ampelanlage wenden kann. Von dort führt die Umleitungsstrecke U4a weiter über die B 10, die Ausfahrt Hedelfingen in Fahrtrichtung Stuttgart und die Straße „Am Westkai“ zurück nach Stuttgart-Wangen. 


    Verkehr der von Stuttgart-Wangen kommend nach Esslingen fahren möchte, muss an den Otto-Konz-Brücken über die Straße „Am Westkai“ zur AS Hedelfingen fahren (Umleitungsstrecke U14a).
    Quellverkehr aus der Straße „Am Westkai“ zur A8 kann über die Otto-Konz-Brücken, die Straße „Am Ostkai“ und die Otto-Hirsch-Brücken zur AS Hedelfingen fahren (Umleitungsstrecke U4). Fahrzeuge mit einer Höhe über 4m können die Straße „Am Ostkai“ aufgrund einer bestehenden Höhenbeschränkung nicht nutzen und müssen die Alternativroute über die Hafenbahnstraße verwenden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich nach Kostenfortschreibung auf rund 10,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. Grund für die Mehrkosten sind Mehraufwendungen bei Sanierung einer Grundwasserwanne, sowie durch zusätzliche Arbeiten an rund 200 Schächten. Enthalten sind auch Kosten für Schutzeinrichtungen und Straßenausstattung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unterwww.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    29.09.2017
    Gemeinsame Katastrophenschutzübung der Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen mit acht Landkreisen
    Stabsrahmenübung am 13. Oktober und Vollübung am 14. Oktober 2017

    Die Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen führen gemeinsam mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen eine Katastrophenschutzübung durch.

    Als fiktiver Rahmen dieser Übung wird eine langanhaltende Hitzewelle angenommen. Ausgehend davon kommt es zu lokalen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit, gesundheitlichen Problemen bei Mensch und Tier sowie zu einer großflächigen Waldbrandlage.

    An der Übung werden ca. 2300 Einsatzkräfte, u.a. aus den Bereichen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Polizei und THW, beteiligt sein. Auch das Zusammenspiel mit Kliniken, Landwirten, Forst und Naturschutz sind wichtige Bestandteile der Übung.

    Die Übung gliedert sich in eine interne Stabsrahmenübung am Freitag, 13. Oktober, sowie eine Vollübung am Samstag, 14. Oktober.

    Verwaltungsinterne Stabsrahmenübung am 13. Oktober 2017
    Bei der Stabsrahmenübung werden am 13. Oktober die Alarmierungs- und Arbeitsabläufe der Krisenorganisation geübt. Dazu werden die Verwaltungsstäbe einberufen. Auf Basis der damit verbundenen Empfehlungen für die Katastrophenschutzbehörden prüfen und entscheiden die entsprechenden Stäbe bei den Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen und bei den betroffenen Kreisen (Esslingen, Hohenlohekreis, Ostalbkreis, Reutlingen, Tübingen, Zollernalbkreis und Stadt Ulm) über entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

    Ziel der Stabsrahmenübung ist es, auf ein Großschadensereignis mit seinen Folgen überlegt, zweckmäßig und in angemessener Zeit zu reagieren und die erforderlichen Maßnahmen im Zusammenwirken mit den Notfallstäben umzusetzen.

    Die Stabsrahmenübung findet verwaltungsintern am 13. Oktober von 7:00 bis ca. 14:00 Uhr statt. Hinweis in eigener Sache an die Redaktionen: die Pressestellen der mitübenden Behörden stehen an diesem Tag nur eingeschränkt zur Verfügung.

    Vollübung am 14. Oktober 2017
    Nach der Stabsrahmenübung findet am Samstag, 14. Oktober, von 8:00 bis ca. 15:00 Uhr eine Vollübung statt. Teilnehmende Behörden sind die Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen und die Landkreise Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen.

    Als fiktiver Rahmen dieser Übung wird eine langanhaltende Hitzewelle angenommen. Ausgehend davon kommt es zu lokalen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit, gesundheitlichen Problemen bei Mensch und Tier sowie zu einer großflächigen Waldbrandlage.

    An der Übung werden ca. 2300 Einsatzkräfte, u.a. aus den Bereichen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Polizei und THW, mit 350 Klein- und Großfahrzeugen, beteiligt sein. Auch das Zusammenspiel mit Kliniken, Landwirten, Forst und Naturschutz sind wichtige Bestandteile der Übung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften unterschiedlicher Hilfsorganisationen im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei Eintritt eines Großschadensereignisses.

    Um die Situation so real wie möglich darzustellen, werden über den gesamten Schönbuch an zehn unterschiedlichen Brandstellen Realfeuer (Altholz- und Reisighaufen in großflächigen Wiesen) angezündet und deren Bekämpfung geübt. Es werden keine Waldflächen in Brand gesetzt.

    Die Bevölkerung wird gebeten, von einem Absetzen eines Feuerwehr-Notrufes  abzusehen.

    Verkehrsbeeinträchtigungen
    Für die Übung müssen Teile der Anschlussstelle (AS) Gärtringen an der A 81 am 14.10. von 05:00 bis ca. 16:00 Uhr gesperrt werden, da dieser Bereich Teil des Übungsgebietes ist. Feuerwehr und Hilfsorganisationen üben hier auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Herrenberg.

    Betroffen ist der Verkehr, der von Süden auf der Autobahn durch den Schönbuchtunnel kommt und die Autobahn an der Linksausfahrt in Gärtringen verlassen will. Betroffen ist auch der Verkehr, der aus Richtung Norden, auf der Kreisstraße von Ehningen her, in die Autobahn zum Schönbuchtunnel einfahren will.

    Für beide Verkehrsrichtungen gilt dasselbe:
    Wegen der Sperrungen kann der Verkehr nur in Richtung Stuttgart bis zur 3 km entfernten AS Hildrizhausen weiterfahren. Dort sollen die Verkehrsteilnehmer von der Autobahn abfahren und in Gegenrichtung (Richtung Singen) wieder einfahren. Zurück an der AS Gärtringen können aus dieser Richtung alle Ziele uneingeschränkt erreicht werden. Für die betroffenen Verkehrsteilnehmer ergeben sich damit bis zu 6 km Umweg über die Autobahn. Da es sich um die Übung eines Ereignisses handelt, erfolgt keine besondere Umleitungsbeschilderung.

    Die Landesstraße 1208 ist am 14.10. von 08:00 bis 16:00 Uhr zwischen Tübingen und Bebenhausen (südlich von Bebenhausen) aufgrund der Übung gesperrt. Verkehrsteilnehmer mit Fahrtziel Bebenhausen werden gebeten, den Ort von Norden her, ebenfalls auf der L 1208 anzufahren. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer sind örtliche Umleitungen eingerichtet.

    Pressevertreter sind herzlich eingeladen, am Besucher- und Presseprogramm der Vollübung teilzunehmen (siehe Presseeinladung vom 29.09.2017).

    Für Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

    Regierungspräsidium Stuttgart
    Pressesprecherin Katja Lumpp, Tel.: 0711/904-10002, E-Mail: pressestelle@rps.bwl.de

    Regierungspräsidium Tübingen
    Pressesprecher Dr. Daniel Hahn, Tel.: 07071/757-3009, E-Mail: pressestelle@rpt.bwl.de


    Für Fragen zum Ablauf der Übung in den einzelnen Landkreisen stehen Ihnen die Pressestellen der Landkreise zur Verfügung.

    Landkreis Böblingen
    Pressesprecher Dusan Minic, Tel.: 07031 / 663-1204, E-Mail: d.minic@lrabb.de
     
    Landkreis Esslingen
    Pressesprecher Peter Keck, Tel.: 0711 / 3902-2030, E-Mail: keck.peter@lra-es.de

    Hohenlohekreis
    Pressesprecherin Silke Giebler, Tel.: 07940 / 18-203, E-Mail: pressestelle@hohenlohekreis.de

    Ostalbkreis
    Pressesprecherin Susanne Dietterle, Tel.: 07361 / 503-1312, E-Mail: pressestelle@ostalbkreis.de

    Landkreis Reutlingen
    Stellvertretender Pressesprecher Matthias Bauer, Tel. 07121 480 1019, E-Mail: presse@kreis-reutlingen.de

    Landkreis Tübingen
    Pressesprecherin Martina Guizetti, Tel. 07071 207 5210, E-Mail: m.guizetti@kreis-tuebingen.de

    Stadt Ulm
    Klaus Müllek, Sachgebiet Zivil- und Katastrophenschutz, Tel. 0731 / 161 7150, E-Mail: k.muellek@ulm.de

    Zollernalbkreis
    Pressestelle Sabine Geiser / Marisa Hahn, Tel. 07433 / 92-1137, E-Mail: Presse@zollernalbkreis.de


    Allgemeine Hintergrundinformationen:

    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Verwaltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten.

    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen (Regierungspräsidien) in den Ländern.

    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen.

    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:
    1. Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.
    2. Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.
    3. Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium.

    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist, in ihrem Bezirk betraut werden.

    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken.

    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken.

    Als vorbereitende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen.

    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren – hohe Priorität.

    Die Regierungspräsidien führen als höhere Katastrophenschutzbehörden regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch, wie bspw. Tierseuchen- oder Hochwasserübungen, gemeinsame Übungen von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Großschadenslagen.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Katastrophenschutz.aspx

    Allgemeine Informationen zum Katastrophenschutz erhalten Sie über die Internetseite BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

  • Abteilung 1
    29.09.2017
    Gemeinsame Katastrophenschutzübung der Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen am Samstag, 14. Oktober 2017 - Einladung zum Presse- und Besucherprogramm
    Treffpunkt am 14. Oktober um 8:30 Uhr in Tübingen-Bebenhausen

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen führen gemeinsam mit den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen am 14. Oktober 2017 eine Katastrophenschutz-Großübung im Naturpark Schönbuch durch.
     
    Als fiktiver Rahmen dieser Übung wird eine langanhaltende Hitzewelle angenommen. Ausgehend davon kommt es zu lokalen Stromausfällen, Trinkwasserknappheit, gesundheitlichen Problemen bei Mensch und Tier sowie zu einer großflächigen Waldbrandlage.
     
    An der Übung werden ca. 2300 Einsatzkräfte, u.a. aus den Bereichen Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Polizei und THW, mit 350 Klein- und Großfahrzeugen, beteiligt sein. Auch das Zusammenspiel mit Kliniken, Landwirten, Forst und Naturschutz sind wichtige Bestandteile der Übung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften unterschiedlicher Hilfsorganisationen im Rahmen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei Eintritt eines Großschadensereignisses.
     
    Sie sind herzlich eingeladen, diese Übung zu begleiten und sich im Rahmen der Teilnahme an einer der Besichtigungstouren einen Eindruck über den Großeinsatz zu verschaffen.
     
    Die Begrüßung mit Auftaktbesprechung für die Übung findet am
     
    Samstag, 14. Oktober 2017
    um 8:30 Uhr
    im Sommerrefektorium des Schlosses Bebenhausen,
    Im Schoss 1, 72074 Tübingen-Bebenhausen
     
    statt. Bitte seien Sie pünktlich zur Einweisung vor Ort.
     
    Von dort aus haben Sie die Gelegenheit, sich zwischen 9:00 und 13:30 Uhr einer der beiden angebotenen Presse- und Besuchertouren anzuschließen. Eine Übersicht über den Verlauf der beiden Touren finden Sie in den Anlagen. Sie haben ebenfalls die Möglichkeit, zu den aus den Anlagen zu entnehmenden Zeiten zu einzelnen Stationen zu kommen und ggfs. von dort weiter mit der Gruppe (im eigenen Fahrzeug) zu fahren.
     
    Der Stv. Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl wird die Übung gegen 12:20 Uhr an der „Brandschadensstelle Ammerbuch“ besuchen. Sie haben die Möglichkeit, die „Brandschadensstelle Ammerbuch“ (siehe Anlage) direkt anzufahren oder an der Tour Nr. 2 teilzunehmen, die ebenfalls gegen 12:20 Uhr dort sein wird.
     
    Abgeschlossen wird die Übung mit einer Abschlussbesprechung und anschließender Pressekonferenz. Diese findet am
     
    Samstag, 14. Oktober 2017
    um 13:45 Uhr (Abschlussbesprechung) bzw. 14:00 Uhr (Pressekonferenz)
    im Sommerrefektorium des Schlosses Bebenhausen,
    Im Schloss 1, 72074 Tübingen Bebenhausen
     
    statt.
     
    Bitte melden Sie sich unbedingt für das Presse- und Besucherprogramm mit dem beigefügten Anmeldeformular bis spätestens Freitag, 6. Oktober 2017 unter Angabe der gewünschten Tour oder einer einzelnen Station an.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart
     
    Anlagen:
    Übersichtsplan der Touren und Stationen (pdf, 154 KB)
    Parkplatzkarte Tübingen-Bebenhausen (pdf, 173 KB)
    Zeitplan Besuchertour 1 (pdf, 16 KB)
    Zeitplan Besuchertour 2 (pdf, 16 KB)
    Anmeldeformular (pdf, 38 KB)


    Wichtige Hinweise für die Pressevertreter:

    Die Parkplatzmöglichkeiten in Bebenhausen sind begrenzt. Es können nur die für die Übungsbesucher ausgewiesenen Parkplätze (siehe Anlage) genutzt werden. Einweiser werden vor Ort sein. Pressevertreter, die mit eigenem Pkw die Tour begleiten, können in den Schlosshof fahren und ihr Fahrzeug kurzzeitig bis zum Start der Touren abstellen.

    Außerhalb der in der Anlage (Anmeldeformular) genannten Stationen ist der Zugang zum Übungsgebiet nicht gestattet.

    Bitte tragen sie Ihren Presseausweis gut sichtbar am Körper und falls vorhanden, eine Warnweste.

    Es wird dringend empfohlen, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung zu tragen.

    Der Einsatz von unbemannten Aufstiegssystemen („Drohnen“) zum Zwecke von Luftaufnahmen ist nicht gestattet.

    Für die Übung müssen am 14.10. zwischen 05:00 und 16:00 Uhr Teile der Anschlussstelle Gärtringen an der A 81 gesperrt werden (siehe hierzu Pressemitteilung des RP Stuttgart vom 29.09.2017). Für Pressevertreter, die die Station „Busunfall A 81 AS Gärtringen“ anfahren möchten, ist die Zufahrt möglich. Bitte nennen Sie den Einsatzkräften an der Absperrung das Kennwortes „Heißer Süden“.

    Die Landesstraße 1208 ist am 14.10. von 08:00 bis 16:00 Uhr zwischen Tübingen und Bebenhausen (südlich von Bebenhausen) aufgrund der Übung gesperrt. Pressevertreter werden gebeten, den Ort von Norden her, ebenfalls auf der L 1208 anzufahren. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer sind örtliche Umleitungen eingerichtet.

    Für Rückfragen stehen Ihnen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung:

    Regierungspräsidium Stuttgart
    Pressesprecherin Katja Lumpp, Tel.: 0711/904-10002, E-Mail: pressestelle@rps.bwl.de

    Regierungspräsidium Tübingen
    Pressesprecher Dr. Daniel Hahn, Tel.: 07071/757-3009, E-Mail: pressestelle@rpt.bwl.de

    Für Fragen zum Ablauf der Übung in den einzelnen Landkreisen stehen Ihnen die Pressestellen der Landkreise zur Verfügung.

    Landkreis Böblingen
    Pressesprecher Dusan Minic, Tel.: 07031 / 663-1204, E-Mail: d.minic@lrabb.de
     
    Landkreis Esslingen
    Pressesprecher Peter Keck, Tel.: 0711 / 3902-2030, E-Mail: keck.peter@lra-es.de

    Landkreis Reutlingen
    Stellvertretender Pressesprecher Matthias Bauer, Tel. 07121 480 1019, E-Mail: presse@kreis-reutlingen.de

    Landkreis Tübingen
    Pressesprecherin Martina Guizetti, Tel. 07071 207 5210, E-Mail: m.guizetti@kreis-tuebingen.de
     


    Allgemeine Hintergrundinformationen:

    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Ver-waltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Ge-fahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten.

    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen (Regierungspräsidien) in den Ländern.

    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen.

    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:
    1. Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.
    2. Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.
    3. Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium.

    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist, in ihrem Bezirk betraut werden.

    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken.

    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken.

    Als vorberei-tende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen.

    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren – hohe Priorität.

    Die Regierungspräsidien führen als höhere Katastrophenschutzbehörden regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch, wie bspw. Tier-seuchen- oder Hochwasserübungen, gemeinsame Übungen von Feuerwehr und Ret-tungsdiensten bei Großschadenslagen.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter
    https://rp.baden-wuerttem-berg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Katastrophenschutz.aspx

    Allgemeine Informationen zum Katastrophenschutz erhalten Sie über die Inter-netseite BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhil-fe).

  • Abteilung 8
    29.09.2017
    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die Publikation „Gammertingen, St. Michael“ am 9. Oktober 2017 um 18 Uhr in Gammertingen
     Buchcover

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentiert die neue Publikation „Gammertingen, St. Michael“, die als vierter Band in der Reihe Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg erscheint.

    Im Namen von Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, laden wir Sie herzlich zur Buchpräsentation ein.

    Kommen Sie am
    9. Oktober 2017, um 18 Uhr,
    in die Michaelskapelle
    in Gammertingen, St. Michaelsweg

    Am Rand der spätmittelalterlichen Kleinstadt Gammertingen liegt die unscheinbare Michaelskapelle. Sie ist das Überbleibsel eines Hochadelssitzes aus dem 10. bis 12. Jahrhundert, dessen Wurzeln bis in die Merowingerzeit zurückreichen. Im Jahr 1981 wurde sie fast vollständig archäologisch untersucht. Im neu erschienenen Band werden nun die Ergebnisse dieser Ausgrabungen vorgelegt und interdisziplinär ausgewertet. Neben der Archäologie sind Anthropologie, Bioarchäologie, Osteologie und Bauforschung mit jeweils eigenen Beiträgen in dem Band vertreten.

    Die Auswertung bietet einen ungewöhnlich dichten Einblick in die Entstehung und Entwicklung eines mittelalterlichen Dynastensitzes seit der Frühzeit der Adelsgenese. Die Michaelskapelle entstand im 10. Jahrhundert auf einer den Grafen von Gammertingen zuzuordnenden Niederungsburg. Mit dem um 980 errichteten ersten massiven Kirchenbau beginnt unmittelbar die Nutzung als Familiengrablege der ansässigen Hochadelssippe. Aber auch zu späteren Zeiten liefert die Michaelskapelle Informationen aus erster Hand – so etwa zum epochalen Konflikt zwischen dem Gammertinger Stadtherrn Dietrich von Speth und Herzog Ulrich von Württemberg im 16. Jahrhundert.

    Nach der Begrüßung durch Holger Jerg, Bürgermeister der Stadt Gammertingen, und einem Grußwort von Prof. Wolf gibt der Autor Dr. Sören Frommer einen Überblick über die im Buch ausgewerteten Grabungen in der Michaelskapelle sowie aktuelle Forschungsergebnisse zur Gammertinger Siedlungsgeschichte.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegeben und vom Ministerium Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde gefördert.

    Die Stadt Gammertingen und das Landesamt für Denkmalpflege laden zu einem anschließenden Umtrunk ein. Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Einladung (pdf, 584 KB)

    Weitere Informationen zum Buch

    Sören Frommer: Gammertingen, St. Michael. Auswertung der archäologischen Ausgrabungen insbesondere unter herrschafts-, siedlungs- und landesgeschichtlicher Fragestellung.
    Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg Band 4.
    Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
    365 Seiten, 238 Abb., 13 Tafeln, 18 Beilagen
    65,00 €, ISBN 978-3-95490-230-9, Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden 2017

  • Abteilung 3
    29.09.2017
    Bezirksbescheid zum 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
    Zwei Gemeinden qualifizieren sich für den Landesentscheid 2018

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: Vorbildliche Beispiele bürgerschaftlichen und kommunalen Engagements

    Im Bezirksbescheid zum 26. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben sich zwei Kommunen zur Teilnahme am Landesentscheid qualifiziert:

    Oberginsbach (Stadt Krautheim, Hohenlohekreis) und
    Dürnau (Landkreis Göppingen).

    Eine Bronzemedaille für gute Leistungen in Dorf, Landschaft und Gemeinschaft errang:

    Laibach (Gemeinde Dörzbach, Hohenlohekreis)

    Für einen Sonderpreis, der für beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement und auszeichnungswürdige Einzelprojekte vergeben wird, nominiert die Bewertungskommission:

    Weilerstoffel (Gemeinde Waldstetten, Ostalbkreis)
    Nassachtal/Diegelsberg (Stadt Uhingen, Landkreis Göppingen)
    Oberbalbach (Stadt Lauda-Königshofen, Main-Tauber-Kreis).

    Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Das Potential aller Teilnehmer am Bezirksentscheid 2017 für die Herausforderungen der Zukunft ist beeindruckend. Die überragenden Dorfgemeinschaften und der tolle Zusammenhalt in den Orten zeugen von der hohen Lebensqualität im Ländlichen Raum. Ich bin überzeugt, dass die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ein besonderes Gemeinschaftserlebnis für den ganzen Ort bedeutet und viele positive Entwicklungen in Gang setzen wird.“

    Der im Sommer 2018 stattfindende Landesentscheid, ist die nächste Stufe des Wettbewerbs. Hier können sich die Dörfer abermals präsentieren und für den Bundesentscheid 2019 qualifizieren. Die Übergabe der Preise an alle Preisträgergemeinden im Land Baden-Württemberg erfolgt voraussichtlich am 27. Oktober 2018 in Ludwigsburg.

    Hintergrundinformationen:
    Für den Bezirksentscheid besichtigte eine Kommission bestehend aus Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart, des Landesamtes für Denkmalpflege, des Landfrauenverbandes Württemberg - Baden e.V., des Gemeindetages und des Verbandes für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. die Dörfer. Die Kommissionsmitglieder schauten bei der Besichtigung der Dörfer auf die individuelle Entwicklung des Dorfes, welche Potentiale vorhanden sind und genutzt werden und wie die zukünftige Entwicklung gestaltet wird.

    Die Kommission achtete auf die folgenden Kriterien:

    1.    Leitbild und wirtschaftliche Entwicklung
    2.    Soziale und kulturelle Aktivitäten
    3.    Baugestaltung und –entwicklung
    4.    Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft
    5.    Querschnittsbewertung

  • Abteilung 4
    29.09.2017
    Regierungspräsidium beginnt mit den Bauarbeiten zur Herstellung zweier Rettungsstollen für den Lämmerbuckeltunnel
    Sperrung Parkplatz Heidental ab Montag, 9. Oktober bis Ende April 2019 - Bund investiert rund 6,2 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag, 9. Oktober 2017 mit den Bauarbeiten zur Herstellung zweier Rettungsstollen für den Lämmerbuckeltunnel. Der Lämmerbuckeltunnel befindet sich auf der A 8, Fahrtrichtung München zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Hohenstadt (Landkreis Göppingen).

    Im ersten Bauabschnitt wird das am Ostportal befindliche Entwässerungsbecken an das Abwassernetz angeschlossen. Dafür und für die folgenden Arbeiten muss der Parkplatz Heidental von Montag, 9. Oktober 2017 bis voraussichtlich 30. April 2019 gesperrt werden. Die Herstellung der beiden Rettungsstollen beginnt im März 2018 und endet im Dezember 2018. Mit Abschluss der Geländemodellierungen wird die Baumaßnahme im April 2019 beendet sein.

    Die gesamte Bauzeit beträgt voraussichtlich rund 19 Monate. Für die Herstellung der Rettungsstollen investiert der Bund rund 6,2 Millionen Euro.

    Mit größeren Verkehrsbehinderungen wird nicht gerechnet, da die Herstellung der Rettungsstollen weitestgehend außerhalb des Verkehrsraums abläuft und nur zur Anbindung an den Bestandstunnel in den Verkehr eingegriffen werden muss.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    28.09.2017
    A 81 Standstreifenertüchtigung zwischen AS Böblingen/Sindelfingen bis AS Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen
    Fahrbahnarbeiten ab Donnerstag 5. Oktober 2017 bis voraussichtlich Ende Oktober 2017, Baustelleneinrichtung ab Freitag, 29. September 2017 - Fahrstreifeneinengung während der Bauzeit

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass im Rahmen einer Standstreifenertüchtigung auf der A 81 von der Anschlussstelle Böblingen/Sindelfingen bis zur Anschlussstelle Böblingen-Hulb in Fahrtrichtung Singen ab Donnerstag, 5. Oktober 2017 bis voraussichtlich Ende Oktober 2017 Bauarbeiten stattfinden werden. Die Einrichtung der Verkehrssicherung mit Verengung entlang des Baufeldes findet bereits im Vorfeld der Maßnahme ab Freitag, 29. September 2017 statt und wird ausschließlich in den verkehrsarmen Zeiten (nachts und am Wochenende) durchgeführt.

    Die Standstreifenertüchtigung ist erforderlich, da in diesem Bereich eine hohe Verkehrsbelastung vorliegt. Aufgrund des häufig stockenden Verkehrs gilt dieser Bereich als Unfallhäufungsstelle bei der es regelmäßig zu Auffahrunfällen und Unfällen im Aus- und Einfahrbereich der Anschlussstellen kommt. Durch die Baumaßnahme wird der Standstreifen ertüchtigt und auf einer Länge von rund 2 Kilometern zu einem Verflechtungsstreifen zwischen den Anschlussstellen umgebaut.

    Im Rahmen der Baumaßnahme wird der schadhafte Fahrbahnbelag auf dem Standstreifen der A 81 in Fahrtrichtung Singen ausgebaut und erneuert. Hierfür wird der Verkehr während der Bauzeit den Standstreifen nicht benutzen können. Der Verkehr wird unter Beibehaltung der Fahrstreifenanzahl auf der A 81 in diesem Bereich eingeengt. Im Bereich der Fahrstreifeneinengung wird in diesem Zeitraum eine Geschwindigkeitsreduzierung auf „60“ km/h vorgenommen.

    Des Weiteren wird in Fahrtrichtung Stuttgart der Bau einer Nothaltebucht zwischen der Anschlussstelle Böblingen-Hulb und der Anschlussstelle Böblingen/Sindelfingen erfolgen. Hierzu steht der Verflechtungsstreifen nicht durchgängig zur Verfügung. Die Arbeiten zur Erstellung der Nothaltebucht werden rund 1 Woche dauern. Hierzu erfolgt eine gesonderte Presseankündigung.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 615.000 Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass es während den Bauarbeiten zu Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der A 81 kommen kann. Bitte achten Sie auf die sich im Baustellenbereich aufgestellten Hinweistafeln.  Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 2
    28.09.2017
    Netzverstärkung im Raum Main-Tauber - Regierungspräsidium Stuttgart erlässt Planfeststellungsbeschluss
    Öffentliche Auslegung vom 2. bis 16. Oktober

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen den Planfeststellungsbeschluss für die Netzverstärkung im Raum Main-Tauber erlassen. Vorhabenträger sind die TransnetBW GmbH und die Netze BW GmbH.

    Der Planfeststellungsbeschluss umfasst die Errichtung und den Betrieb von zwei neuen 110-kV-Stromkreisen im Regierungsbezirk Stuttgart. Ein Stromkreis wird auf der Leitungsanlage (LA) Kupferzell - Rittershausen (LA 0348) und ein weiterer Stromkreis auf der Anlage Stalldorf – Königshofen (LA 0106) aufgelegt. Dazu wird auf der LA 0348 die Traverse III von Mast 86 bis Mast 113 installiert und der bestehende 110-kV-Stromkreis von der Traverse I und II auf die Traverse III verlegt. Auf die Traverse III wird dann der neue 110-kV-Stromkreis von Mast 84 bis 113 aufgelegt und das bestehende Erdseil erneuert. Auf der LA 0106 wird zwischen dem 110-kV-Umspannwerk Königshofen und Mast 25 sowie zwischen Mast 11 bis Mast 17 ein zweiter 110-kV-Stromkreis errichtet. Hierfür wird ein bisher ungenutzter Gestängeplatz der bestehenden Leitungsanlage verwendet. Darüber hinaus wird auch das bestehende Erdseil erneuert.

    Durch die Errichtung der 110-kV-Stromkreise wird die Aufrechterhaltung der Netzstabilität gewährleistet und zudem der weitere Zubau an erneuerbaren Energien ermöglicht.

    Als naturschutzrechtlicher Ausgleich für die Eingriffe des Vorhabens in die Natur und Landschaft ist u.a. vorgesehen, die baubedingt in Anspruch genommenen Waldflächen nach Beendigung der Baumaßnahme wiederaufzuforsten. Zudem wird zur Beibehaltung eines geschlossenen Waldbestands bei Gehölzeinschlag die Naturverjüngung gefördert und ggf. durch Initialplanzungen ergänzt.

    Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden in der Zeit von Montag, 02.10.2017 bis einschließlich Montag, 16.10.2017 bei den Gemeinden Igersheim und Wittighausen sowie den Städten Weikersheim und Lauda-Königshofen zur Einsicht ausgelegt. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Darüber hinaus können der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen mit Beginn der Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsbeschlüsse eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Planskizze (pdf, 160 KB)

  • Abteilung 4
    28.09.2017
    Luftfahrtbehörde erlässt Entscheidungen zur Entwidmung von Teilflächen am Verkehrslandeplatz Freiburg

    Das Regierungspräsidium Stuttgart -Landesluftfahrtbehörde- hat die notwendigen Entscheidungen zur Entwidmung der für den Bau des geplanten Fußballstadions benötigten Teilflächen des Verkehrslandeplatzes Freiburg (Segelflugbahnen und Fallschirmsprungbereiche) einschließlich der damit verbundenen Änderung der Betriebsgenehmigung erlassen.

    Diese sind notwendig, um der Stadt Freiburg für das laufende Bauleitplanverfahren die rechtliche Möglichkeit zur anderweitigen Überplanung der Flächen zu eröffnen.
    Die Entscheidungen über die Verwirklichung des neuen Stadions erfolgt jedoch erst im derzeit laufenden Bauleitplanverfahren und anschließenden Baugenehmigungsverfahren.

    Notwendige aber auch ausreichende Voraussetzung für die jetzt vorliegenden Entscheidungen war, dass die Stadt diese Planungsabsichten weiterhin mit Nachdruck verfolgt und nach derzeitiger Einschätzung keine grundsätzlichen Ausschlusskriterien gegen eine Verwirklichung sprechen. Zur Sicherheit wurden die jetzigen Entscheidungen zusätzlich über einen Vorbehalt an die tatsächliche Realisierung des Stadions am geplanten Standort geknüpft.

    Die Entscheidungen werden allen Fachbehörden sowie den Einwendern im Verfahren zugestellt und in den nächsten Tagen bekannt gemacht. Die Stadt Freiburg beabsichtigt ab 4. Oktober erste notwendige Vorbereitungsmaßnahmen auf der Fläche vorzunehmen. Für das Regierungspräsidium und die antragstellende Flugplatz GmbH war es im Sinne der Nutzer des Verkehrslandeplatzes wichtig, dass die Entscheidungen auch erst zu diesem Zeitpunkt wirksam werden, um eine Nutzung bis zum letzten Tag zu ermöglichen.

  • Abteilung 8
    28.09.2017
    Archäologische Denkmalpflege
    Ergebnisvorstellung und Besichtigung der archäologischen Grabungen in Zusammenhang mit dem Neubau des Münsterforums am 05. Oktober 2017 in Freiburg
     Quelle: LAD,  Dokumentation einer mittelalterlichen Latrine im Hofbereich des ehemaligen Andlaw’schen Palais an der Herrenstraße in Freiburg.

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die letzte Baulücke in der Freiburger Herrenstraße wird durch das neue Münsterforum endgültig geschlossen. Das Landesamt für Denkmalpflege des Regierungspräsidiums Stuttgart schließt in dieser Woche die bodenarchäologischen Grabungen ab. Ziel dieser Untersuchungen war es, Relikte vor einer drohenden Zerstörung fachgerecht zu dokumentieren, Funde zu bergen und so beides der Nachwelt zu überliefern. Entdeckt wurde dabei unter anderem die größte Latrine Freiburgs.
     
    Wir laden Sie deshalb herzlich ein zur
     
    Besichtigung der archäologischen Grabungen
    am Donnerstag, 05. Oktober 2017 um 10:30 Uhr
    Ecke Herrenstraße / Schoferstraße, 79098 Freiburg i. Br.
     
    Als Gesprächspartner stehen Ihnen Anton Bauhofer, Erzbischöfliches Bauamt Freiburg, und Dr. Bertram Jenisch, Landesamt für Denkmalpflege, zur Verfügung. Film- und Fotoaufnahmen sind möglich.   
     
    Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
     
    Dr. Bertram Jenisch
    Regierungspräsidium Stuttgart
    Abt. 8 – Landesamt für Denkmalpflege
    Ref. 84.2, Fachbereich Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit
    Dienstsitz Freiburg
    Tel.:  0761 / 208-3587    
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, 0711/904-10002
     

    Hintergrundinformationen

    Am zukünftigen Standort des neue Münsterforums, erstreckte sich bis zu seiner Zerstörung in der Bombennacht des 29.11.1943 das so genannte Andlauw‘sche Palais. Im Vorfeld des Bauvorhabens wurden bereits im Jahr 2013 Teile der ehemals verfüllten Keller des kriegszerstörten Anwesens freigelegt. Seit Anfang August wurde die für die Neubebauung vorgesehene Fläche archäologisch untersucht. Nach Abschluss der Arbeiten können erste Ergebnisse vorgestellt werden:
     
    Bei den ältesten Spuren handelt es sich um Laufniveaus aus der Zeit der Marktgründung im Hofbereich. In den kiesigen Untergrund wurden Gruben, Latrinen und Fundamente früher Bauten eingetieft. Erste Grubenstrukturen lassen sich durch keramische Funde in das frühe 12. Jahrhundert datieren.
     
    Die mittelalterlichen Baureste  der Steinbebauung zeigen eine differenzierte Bauabfolge. Insbesondere die gut erhaltenen spätmittelalterlichen Latrinen im Hofbereich beeindrucken durch ihre Größe. Sie enthielten manch spannenden Fund, der über das Leben in diesem Bereich der mittelalterlichen Stadt Aufschluss gibt.
     
    Es zeichnet sich ab, dass die archäologischen Begleitmaßnahmen im Bereich des neuen Münsterforums einen weiteren wichtigen Mosaikstein zur frühen Besiedlung Freiburgs liefern werden.

  • Abteilung 9
    28.09.2017
    Influenzasaison 2016/2017 - Zumeldung des Landesgesundheitsamtes (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart zur gemeinsamen Pressemitteilung von Robert Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Paul-Ehrlich-Institut
    In Baden-Württemberg rund 7000 Influenza Erkrankungen von Menschen über 60 Jahren

    ​Die Influenza-Saison 2016/2017 war eine schwere Grippewelle und hat vor allem ältere Menschen stark getroffen. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von Robert-Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Paul-Ehrlich Institut vom heutigen 28. September 2017 hervor.

    Das Landesgesundheitsamt meldet für den Zeitraum vom KW 40 (2016) bis KW 20 (2017) für Baden-Württemberg folgende Zahlen:

    Die Tabelle zeigt Anzahl und Inzidenz (Häufigkeit je 100.000 Personen) der Influenza Fälle nach Altersgruppen in BW.
    Hierbei zeigt sich, dass in der Altersgruppe der über 60jährigen, rund 7000 Personen von Influenza Erkrankungen betroffen waren. Die Häufigkeit von Erkrankungen steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. „Das Landesgesundheitsamt empfiehlt eine Influenzaimpfung grundsätzlich und unabhängig vom Alter“, betont Dr. Karlin Stark, Präsidentin des Landesgesundheitsamtes im Regierungspräsidium Stuttgart.

    Die gemeinsame Pressemitteilung von Robert Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Paul-Ehrlich-Institut finden Sie hier:

    http://www.pei.de/DE/infos/presse/pressemitteilungen/2017/14-influenza-vor-allem-aeltere-menschen-stark-betroffen.html

    Anlagen:
    Tabellen zur Influenzasaison 2016/2017 (PDF, 40 KB)

  • Abteilung 9
    27.09.2017
    Bundesweiter Aktionstag setzt sich mit den Gefahren der Glücksspielsucht auseinander
    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Exzessives Spielverhalten kann weitreichende persönliche und gesellschaftliche Konsequenzen haben“
  • Abteilung 4
    27.09.2017
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Baustellentermin zur „Bau–Halbzeit“

    ​Im Rahmen eines Baustellentermins hat das zuständige Baureferat des Regierungspräsidiums Stuttgart heute vor Ort über den Bauablauf und weitere Details der Baumaßnahme auf der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden informiert.

    Aufgrund starker Fahrbahnschäden ist es dringend erforderlich, die Asphaltbeläge der L 1073 in diesem Streckenabschnitt zu erneuern. Außerdem werden in diesem Zusammenhang die Kurve am Ortsausgang Pommertsweiler aufgeweitet und die Kurve sowie die Kuppe vor Adelmannsfelden entschärft.

    Des Weiteren wird der lange geforderte Wirtschaftsweg, welcher auch als Rad- und Gehweg genutzt werden soll, gebaut. Die Strecke hat eine Gesamtlänge von rund 1,4 Kilometer. Die Fahrbahn wird im Rahmen der Baumaßnahme auf 6,00 Meter Breite hergestellt. Dabei wird teilweise die alte Fahrbahn als „Unterlage“ genutzt und eine entsprechende Verbreiterung angebaut. Im Bereich der Kuppen Absenkung und Kurvenverbesserung erhält die Fahrbahn einen kompletten Fahrbahnaufbau. Die Entwässerungseinrichtungen werden entsprechend angepasst bzw. erneuert. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten erfolgen noch Bepflanzungs- und Ausgleichsmaßnahmen.

    Der Baubeginn war am 1. August 2017. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte Dezember 2017 abgeschlossen sein.

    Derzeit sind die Erdarbeiten in vollem Gange. Anschließend erfolgt der Einbau der Frostschutz- und Schotterschichten, Asphaltschichten und zum Abschluss werden die Bankette hergestellt. Auf die Fahrbahn wird dann noch die erforderliche Markierung aufgebracht.

    Die Arbeiten können wegen der zu geringen vorhandenen Fahrbahnbreite nur unter Vollsperrung der Strecke ausgeführt werden. Damit der öffentliche Personennahverkehr gewährleistet werden kann, wurde am Ortsausgang von Pommertsweiler für den Busverkehr ein Provisorium angelegt, damit dieser bis zur L 1072 fahren kann.

    Für die Vollsperrung wurde eine  Umleitung über Adelmannsfelden, Neuler, Abtsgmünd nach Pommertsweiler für beide Fahrtrichtungen eingerichtet.

    Das Land investiert  in die wichtige Infrastrukturmaßnahme rund  1,1 Mio. Euro, davon entfallen rund 200.000 Euro auf die Herstellung des Parallelweges.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 3
    27.09.2017
    Übergabe der Gesellenbriefe 2017 an Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter, Landwirtinnen und Landwirte und Winzerinnen und Winzer, im Rahmen einer zentralen Feier in Öhringen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Die ´grünen´ Berufe einschließlich der Hauswirtschaft sind Kernberufe für unsere Gesellschaft. Sie erzeugen gesunde Lebensmittel für Verbraucherinnen und Verbraucher.“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer überreichte heute in der Kultura in Öhringen den Absolventinnen und Absolventen der Berufsabschlussprüfung 2017 in den „grünen“ Berufen einschließlich der Hauswirtschaft ihre Gesellenbriefe.

    „Eine qualifizierte Ausbildung ist die beste Grundlage für einen erfolgreichen beruflichen Lebensweg. Die Herausforderungen der Zukunft zu meistern bedeutet kontinuierliches und lebenslanges Lernen", so Reimer. Ein solides Grundwissen sei die Basis und stelle ein festes Fundament für ein Leben lang dar. Daher sollte sich der Nachwuchs bereits jetzt, nach dem erfolgreichen Erwerb des Berufsabschlusses, stets auf dem Laufenden halten und offen sein für die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher.

    „Die heutigen Nachwuchskräfte wissen nach bestandener Ausbildung, was es heißt, verantwortungsvoll mit Pflanzen und Tieren umzugehen, soziale und berufsbezogene Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, betriebliche Zusammenhänge zu erfassen oder Maschinen sinnvoll einzusetzen“, sagte Reimer anlässlich der Urkundenübergabe.
    Neben der Landwirtschaft sei auch die Hauswirtschaft eine tragende Säule in der Gesellschaft und gewinne aufgrund der sich verändernden Strukturen in der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung. Die Hauswirtschaft unterstütze die Bürgerinnen und Bürger, indem sie gezielt Dienstleistungen anbiete, die den aktuellen Anforderungen an den sich verändernden Lebensalltag entsprechend gerecht würden. „Bei den Hauswirtschafterinnen steht immer der Mensch im Mittelpunkt“, so Reimer.

    Auch die Winzerinnen und Winzer seien maßgebliche Botschafterinnen und Botschafter für unsere Region. „Sie tragen in einem besonderen Maße zur Wertschöpfung im Ländlichen Raum bei“, betonte der Regierungspräsident.

    Reimer bedankte sich ausdrücklich bei den Akteuren – den Ausbilderinnen und Ausbildern, Lehrerinnen und Lehrern und den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse –, die am dualen Ausbildungssystem mitwirken. Dann gratulierte Wolfgang Reimer den jungen Nachwuchskräften zu ihrer Berufswahl und machte Ihnen Mut: „Sie haben sich für vielseitige und anspruchsvolle Berufe entschieden, die im hohen Maße Kompetenz, Flexibilität und Kreativität erfordern. Gehen Sie Ihren beruflichen und persönlichen Weg selbstbewusst weiter“.

    Anlagen:
    Veranstaltungsprogramm (PDF, 80 KB)
    Liste der Absolventinnen und Absolventen nach Kreisen (PDF, 32 KB)
    Kurzstatistik (PDF, 270 KB)
    Liste der Absolventinnen und Absolventen, die eine Auszeichnung erhalten (PDF, 10 KB)

    Hintergrundinformationen


    Jährlich legen rund 1.500 Auszubildende in Baden-Württemberg ihre Prüfung in einem der 15 landwirtschaftlichen Berufe ab. Insgesamt 260 Gesellinnen und Gesellen, aufgeteilt in 84 Hauswirtschafterinnen, 2 Hauswirtschafter, 2 Fachkräfte Agrarservice, 23 Landwirtinnen und 110 Landwirte, 1 Tierwirtin (Fachrichtung Schäferei), 3 Tierwirte (Fachrichtung Schäferei), 2 Tierwirte (Fachrichtung Imkerei) sowie 9 Winzerinnen und 29 Winzer ihre Berufsausbildung erfolgreich beendet.

    Informationen zur Berufsbildung im Agrarbereich finden Sie unter www.berufe.landwirtschaft-bw.de. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist zuständige Stelle für die Berufe Landwirt/in, Gärtner/in, Tierwirt/in, Winzer/in, Revierjäger/in, Pflanzentechnologe/Pfanzentechnologin. und Fachkraft Agrarservice. Von den 4000 Ausbildungsverhältnissen in Baden-Württemberg werden etwa 1500 vom Regierungspräsidium Stuttgart betreut.

  • Abteilung 1
    27.09.2017
    Dienstsitz Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart wird zu einer Außenstelle - Regierungspräsident Reimer: „Das Regierungspräsidium Stuttgart bekennt sich auch weiterhin zur Präsenz in der Fläche und stärkt den Standort Heilbronn“
    Leitender Baudirektor Dieter Maierhöfer zum Repräsentanten bestellt
     Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Leitender Baudirektor Dieter Maierhöfer (v.l.n.r.)

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer wertete heute den Dienstsitz Heilbronn zur Außenstelle Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart auf. Die nach Ellwangen und Göppingen dritte Außenstelle des Regierungspräsidiums Stuttgart wird dauerhaft von einem Repräsentanten vor Ort nach außen vertreten.

    „Mit dieser Außenstelle bekennen wir uns klar zu unserem Standort im Unterland und damit zur Präsenz in der Fläche“, betonte Wolfgang Reimer. „Ich freue mich, dass wir jetzt auch in der Region Heilbronn-Franken mit dem Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie dem Hohenlohe- und dem Main-Tauber-Kreis eine Außenstelle mit einem Repräsentanten dauerhaft verankern können.“

    Im Jahr 2005 wurde aus dem Straßenbauamt Heilbronn und Teilen der Gewässerdirektion Neckar sowie des Gewerberaufsichtsamts Heilbronn im Zuge der Verwaltungsreform in Heilbronn einer von drei Dienstsitzen des Regierungspräsidiums Stuttgart. Weitere entstanden in Ellwangen, seit 2011 Außenstelle, und Göppingen, seit 2014 Außenstelle, daneben gibt es rund 50 weitere, überwiegend kleinere Standorte oder Dienststellen des Regierungspräsidiums Stuttgart. Ein weiterer Standort in der Region Heilbronn-Franken ist die bisherige Erstaufnahmeeinrichtung in Wertheim, die nach ihrer Schließung nun als Dienststelle weiterbesteht und wichtige Aufgaben zum Beispiel im Bereich der Integration übernommen hat (siehe unsere Pressemitteilung vom 6. September 2017).
     
    Die heute offiziell ernannte Außenstelle Heilbronn wird weiterhin am bisherigen Standort im Behördenzentrum in der Rollwagstraße 16 präsent sein. Der im März 2017 zum Leiter des Baureferats Nord bestellte Dieter Maierhöfer ist als neu ernannter Repräsentant des Regierungspräsidiums Stuttgart -Außenstelle Heilbronn- für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Institutionen im Zuständigkeitsbereich der Außenstelle ein wertvoller Ansprechpartner.

    In der Außenstelle Heilbronn sind vier Abteilungen des Regierungspräsidiums Stuttgart mit insgesamt über 90 Beschäftigten vertreten.  Etwas mehr als die Hälfte gehören der Straßenbau- und rund ein Drittel der Umweltabteilung mit den Schwerpunkten Gewässer und Hochwasserschutz an. Daneben ist jeweils das Landesversorgungsamt (Abt. 10) sowie  die Steuerungs- und Verwaltungsabteilung (Abt. 1) mit einem halben Dutzend Beschäftigten vertreten.

  • Abteilung 4
    25.09.2017
    Sperrung der B 27 in Neckarsulm am 30.09.2017
    Aufgrund von Bauwerkprüfungen ist die B 27 in Neckarsulm – Aral-Tankstelle bis Spitalstraße „Brücke B 27“ - am Samstag 30. September 2017 teilweise gesperrt

    ​Auf der B 27 bei Neckarsulm zwischen der Aral-Tankstelle und der Spitalstraße „Brücke B 27“ wird am Samstag, 30. September 2017 die Bauwerksprüfung der Lärmschutzwände durchgeführt. Im Zeitraum zwischen 7 und 16 Uhr kommt es in diesem Bereich zu einer Teilsperrung. Der Verkehr wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt.

    Die Kontrolle der Lärmschutzwände muss von der Fahrbahn aus vorgenommen werden. Zum Schutz des Prüfpersonals und der Verkehrsteilnehmer wird die Fahrbahn deshalb teilweise gesperrt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Arbeiten und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    25.09.2017
    Bauwerksinstandsetzungen auf der B 312 zwischen Bempflingen und Neckartailfingen bis Ende September abgeschlossen
    Aufhebung der Umleitung der Fahrrichtung Metzingen durch Neckartenzlingen am Montag, 2. Oktober 2017, 9 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Anfang April auf der B 312 zwischen den Anschlussstellen Neckartailfingen und Bempflingen mehrere Bauwerksinstandsetzungen und eine Brückenerneuerung einschließlich der Herstellung eines 60m langen bauzeitlichen Brückenprovisoriums durchführen.

    Die gesamte Baumaßnahme kann wie geplant zum Ende September so weit fertiggestellt werden, dass der Verkehr auf der B 312 wieder in beiden Fahrtrichtungen freigegeben werden kann. Die Umleitung der Fahrtrichtung Metzingen durch Neckartenzlingen wird damit am Montag, 2. Oktober 2017, vormittags gegen 9:00 Uhr aufgehoben. Es sind dann nur noch Restarbeiten zu erledigen, welche allerdings außerhalb der Bundesstraße liegen.

    Bei den Bauwerksinstandsetzungen handelt es sich um die 250m lange Neckarbrücke bei Neckartailfingen, die 10m lange Feldwegüberführung auf Höhe des nördlichen Ortsrandes von Neckartenzlingen und um die 360m lange Ermstalbrücke bei Bempflingen. Die aus dem 1961 stammenden, 56 Jahre alten Bauwerke, benötigten neue Bauwerksabdichtungen und neue Gehwegkappen, auf denen durchbruchsichere Schutzplanken und Geländer montiert wurden. Zusätzlich wurden Brückenlager ausgetauscht, Fahrbahnübergänge instandgesetzt und an den Unterbauten zahlreiche Betonschäden instandgesetzt. Neben den Bauwerksinstandsetzungen wurde auch die Feldwegbrücke über die B 312 in Verlängerung der Eichendorfstraße bei Neckartenzlingen erneuert.

    Der Bund investiert mit diesen Maßnahmen rund 5 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Das Regierungspräsidium Stuttgart bedankt sich bei den betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 4
    25.09.2017
    B 29 Anschlussstelle Urbach (Rems-Murr-Kreis) - Austausch Fahrbahnübergang Remsbrücke im Anschluss an derzeit stattfindende Brückensanierung
    Verkehrsführung im Baustellenbereich noch bis Ende Oktober 2017 eingeschränkt

    Im Zuge der derzeit laufenden Brückensanierung auf der B 29, Anschlussstelle Urbach, wurde ein Defekt des Fahrbahnübergangs an der Remsbrücke festgestellt.
    Es ist erforderlich, diesen noch vor dem Winter zu ersetzen.

    Dieser Eingriff lässt sich jedoch aus fertigungstechnischen Gründen erst ab 4. Oktober 2017 umsetzen. Für den Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktion ist eine Bauzeit von zwei Wochen je Fahrspur, somit insgesamt vier Wochen vorgesehen.

    Die jetzige Verkehrsführung bleibt deshalb noch bis Mitte Oktober erhalten. Von Mitte bis Ende Oktober wird der Verkehr sowohl in Fahrtrichtung Aalen als auch in Fahrtrichtung Stuttgart auf die jeweils rechte Fahrspur gelegt.

    Die B 29 bleibt daher in diesem Bereich bis einschließlich Oktober in beide Fahrtrichtungen einspurig befahrbar. Die Sanierungsarbeiten  an der Brücke über die Strecke der deutschen Bahn und den Urbach werden termingerecht Ende September fertiggestellt.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund Zweihunderttausend Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    25.09.2017
    B29 Ortsumfahrung Mögglingen (Ostalbkreis): Änderung der Verkehrsführung im Bereich der Zufahrt Hermannsfeld /Ellert

    ​Ab Dienstag, 26. September 2017 gehen die Bauarbeiten an der B 29 im Zuge des 1. Bauabschnitts in die nächste Bauphase. Zwischen Mögglingen und der Bahnbrücke zur Deponie Ellert wird eine neue Gemeindeverbindungsstraße hergestellt. Auf Höhe der Bahnbrücke wird zudem entlang der neuen B 29 eine Gabionenstützwand erstellt.

    Es sollen weiter eine Überfahrt auf die Gemeindeverbindungsstraße zur Deponie Ellert, ein weiteres provisorisches Teilstück der B 29 und eine Stützmauer auf Höhe der Bahnbrücke zur Deponie hergestellt werden.

    Für die Durchführung der Arbeiten wird es erforderlich, dass auf Höhe der bestehenden Brücke bei Hermannsfeld die Ausfahrtsrampe für den aus Richtung Aalen kommenden Rechtsabbieger voll gesperrt wird. Als Ersatz wird eine vorübergehende Linksabbiegespur ausgewiesen, über welche Hermannsfeld und die Deponie Ellert erreicht werden können. In der Gegenrichtung, aus Richtung Mögglingen ändert sich an der Verkehrsführung vorerst nichts.

    Es wird darauf hingewiesen, dass aus dem Bereich der Deponie Ellert vorerst nur rechts in die B 29 eingebogen werden kann. Die Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Mögglingen wollen, müssen zunächst in Richtung Essingen fahren und dann an geeigneter Stelle wenden.

    Die Geschwindigkeit muss aus Verkehrssicherheitsgründen im unmittelbaren An-schlussbereich auf der B 29 auf 30 km/h reduziert werden. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer um  Rücksichtnahme und  Beachtung der geänderten Verkehrsführung.

    Die Dauer dieser Verkehrsführung wird rund 8 Wochen betragen. Derzeit sind die Bauarbeiten  an der Ortsumfahrung im Zeitplan.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden."

  • Abteilung 8
    22.09.2017
    Neues zur Keltenstadt Heuneburg - Informationen zum Pressetermin
    Zwischenbilanz zur Grabungssaison

    Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Langfristprojekts führen Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart Ausgrabungen im weiteren Umland der herausragenden frühkeltischen Stadt „Heuneburg“ bei Herbertingen-Hundersingen durch.

    Prof. Dr. Dirk Krausse, der die Forschungen leitet, präsentierte die wesentlichen Ergebnisse der diesjährigen Ausgrabungen, die sich auf drei bedeutende Denkmale im Umfeld der Heuneburg konzentrieren.

    • Nach fast 100-jähriger Unterbrechung finden seit letztem Jahr erstmals wieder archäologische Ausgrabungen auf der beeindruckenden Höhensiedlung „Große Heuneburg“ bei Zwiefalten-Upflamör statt. Bereits in den ersten beiden Grabungskampagnen gelang es den Archäologen, mächtige Befestigungsmauern der frühkeltischen Zeit freizulegen. Durch die Entdeckung eines Hausgrundrisses des 7. Jahrhunderts n. Chr. können auch zum ersten Mal Aussagen über die frühmittelalterliche Besiedlung dieser Anlage gemacht werden.
    • Die Untersuchungen an dem landschaftsprägenden Kultplatz „Alte Burg“ bei Langenenslingen haben bislang sensationelle neue Ergebnisse erbracht. Momentan werden im Bereich eines umlaufenden gewaltigen Befestigungssystems am Hangfuß die Grabungen fortgesetzt. 
    • In Ensmad bei Langenenslingen-Ittenhausen wird erstmals eine unbefestigte  ländliche Siedlung im weiteren Umfeld der frühkeltischen Heuneburg untersucht.  Neben Pfostengruben von Hausgrundrissen konnten mehrere mächtige Vorratsgruben von Durchmessern bis zu 3,8 m und erhaltenen Tiefen von mehr als 2 m freigelegt werden.  Auffallend viel Fundmaterial in Form von Schmuckgegenständen aus Metall, Glas und Gagat spricht für einen hervorgehobenen Lebensstil der Menschen, die hier in keltischer Zeit lebten.
    • Die 2016 in Unlingen entdeckten Funde aus Gräbern des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr. wurden inzwischen restauriert und wissenschaftlich eingeordnet. Bei der Bronzestatuette handelt es sich um eine der ältesten Reiterdarstellungen Mitteleuropas. „Die Neuentdeckungen der diesjährigen Grabungen bestätigen, dass es sich bei der Heuneburg um eine archäologische Fundstätte von Weltrang handelt“, sagte Krausse.


    Zwischenbilanz Freilichtmuseum
    Mit der Sonderausstellung „Der Unlinger Reiter“ schaffte das Freilichtmuseum Heuneburg in der Saison 2017 eine Aktionsfläche, auf der Reitervorführungen stattfinden. Um die Aktionsfläche herum wurde eine informationsreiche Präsentation zu Pferd und Reiter in keltischer Zeit platziert. Beides wurde von den Besuchern sehr gut angenommen.

    Am 3. Juli 2017 erfolgte die Einführung des neuen Leiters des Freilichtmuseums Heuneburg. Klaus Haller stammt aus  in Osnabrück und studierte Ur- Frühgeschichte in Münster. Seit seinem Abitur ist er als Museumspädagoge selbstständig und befasst sich seit 2006 mit der Organisation von Living-History Veranstaltungen. Bei seiner neuen Tätigkeit auf der Heuneburg sind die Steigerung der Besucherzahlen und Besucherzufriedenheit  seine Hauptanliegen. Um dieses zu erreichen hat Haller schon kurz nach seinem Dienstantritt Änderungen im Marketing und im museumspädagogischen Angebot vorgenommen. So vermarktete Haller das seit Jahren durchgeführte „Keltisch-Griechische Sommerfest“  unter dem Namen „Keltenfest Heuneburg“ und erzielte einen Besucherrekord von über 2000 Besuchern.  Geplant ist ab dem nächsten Jahr die Durchführung von gut zu vermarktenden und attraktiven Events für ein breites Publikum. Auch wurde das Angebot weiter ausgebaut. Die Heuneburg verfügt jetzt über eine voll funktionstüchtige Schmiede und eine Bogenschießbahn im Windschatten der Lehmziegelmauer.
    „Trotz seiner etwas peripheren Lage ist das Freilichtmuseum als Ausflugsziel nach wie vor attraktiv. Die Heuneburg und ihr archäologisches Umfeld  haben ein großes touristisches Potential, das es in den nächsten Jahren verstärkt zu nutzen gilt“, sagte Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege und zugleich Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.

    Sparkassen fördern Heuneburg
    „Für die Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen zählt die Heuneburg zu den bedeutendsten Sponsoring Partnern“, betont Michael Hahn, Vorstandsvorsitzender der Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen. Bereits im vierten Jahr tragen die Sparkassen mit ihrem finanziellen Engagement dazu bei, die historische Bedeutung der Kelten in der Region bekannt zu machen und weiter zu erforschen. „Die herausragenden Funde in der jüngsten Vergangenheit haben uns Sparkassen darin bestärkt, die Unterstützung um weitere drei Jahre zu verlängern“ ergänzt Michael Hahn. Die Sparkassen Biberach, Pfullendorf- Meßkirch, Sigmaringen und der Sparkassenverband Baden-Württemberg sind bereits seit 2014 Partner der Heuneburg. Dabei unterstützen die Sparkassen das Freilicht- und Keltenmuseum nicht nur mit finanziellen Mitteln,  sie machen auch ihre Kunden auf die Kulturschätze der Heuneburg aufmerksam. Vor und in Sparkassenfilialen wird für die Heuneburg geworben, und Sparkassenkunden profitieren direkt vom Engagement ihrer Sparkassen: die Kunden erhalten ermäßigten Eintritt bei Vorlage ihrer Sparkassencard.

  • Abteilung 4
    21.09.2017
    A8 / L1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen dem Kreuz Stuttgart und dem Dreieck Leonberg
    Ersatzneubau L1189 / Unterführung A8 - Vollsperrung der L 1189 von 26. September bis 1. Oktober

    ​Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A8/81 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg inkl. Ersatzneubau der Landesstraßenunterführung. Bis Ende des Jahres soll die neue Autobahnbrücke vollständig befahrbar sein.

    Nach den Umbauarbeiten der Schalung für die Betonage des zweiten Teilbauwerkes der Brücke im Zuge der A8 über die L 1189 und den Vorbereitungsarbeiten für das Verschieben des Traggerüstes für den Überbau, wird eine erneute Vollsperrung erforderlich. Während dieser wird das Traggerüst von seinem jetzigen Standort, unter dem fertiggestellten ersten Teilbauwerk zum neuen Standort unter das zu errichtende zweite Teilbauwerk verschoben. Danach müssen die Schalungselemente für das Betonieren des zweiten Überbaus auf dem Traggerüst aufgebaut werden.

    Die dafür notwendige Vollsperrung wird von Dienstag den 26. September ab 5 Uhr bis Sonntag den 01. Oktober 24 Uhr stattfinden.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Diese haben sich bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen bewährt:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.


    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188 zur L1189 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    21.09.2017
    A 81 - AS Stuttgart-Feuerbach - Start der Instandsetzungsarbeiten an der im Dezember 2016 notsanierten Fahrbahnübergangskonstruktion der Brücke über die B 295
    Nächtliche Arbeiten starten am 23. September

    ​Im Dezember 2016 musste die Fahrbahnübergangskonstruktion an der Brücke über die B 295 an der Anschlussstelle (AS) Stuttgart-Feuerbach im Zuge der A81 notsaniert werden. Diese wird nun ab den Abendstunden des 23. September bis voraussichtlich 2. Dezember in zwei Abschnitten grundhaft und nachhaltig instandgesetzt.

    Zunächst wird vom 23. September bis zum 21. Oktober die Übergangskonstruktion in Fahrtrichtung Heilbronn instandgesetzt. Ab dem 22. Oktober erfolgt dann die Instandsetzung der Übergangskonstruktion in Richtung Stuttgart bis voraussichtlich 2. Dezember. Die jeweils andere Fahrtrichtung ist von den Arbeiten nicht betroffen.

    Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten ausschließlich nachts, ohne aufwendige Verkehrsführung (Verschwenkung, Einengung der Fahrstreifen) unter Zuhilfenahme einer speziellen, eigens für diese Baumaßnahme hergestellten, Überfahrtsrampe im jeweiligen Bauabschnitt durchgeführt.

    Diese Überfahrtsrampe wird für die Arbeiten nachts (zwischen 20:30 Uhr und 5:00) geöffnet. In dieser Zeit steht den Verkehrsteilnehmern dann nur noch ein Fahrstreifen im Bauabschnitt zur Verfügung. Der quer zur Fahrbahn verlaufende Sanierungsbereich wird in den frühen Morgenstunden mit der Rampe wieder geschlossen, so dass tagsüber wieder alle Fahrstreifen genutzt werden können.

    Die Konstruktion der Überfahrtsrampe bedingt aus Sicherheitsgründen eine zwingend erforderliche Geschwindigkeitsreduktion auf 60 km/h.

    In Summe können die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer durch Wahl dieser Lösung, insbesondere in den Hauptverkehrszeiten, reduziert werden, da jeweils nur eine Fahrtrichtung betroffen ist.

    Auf der B 295 muss im Bereich unter der Brücke der Rechtsabbiegestreifen der Auffahrt zur Autobahn in Fahrtrichtung Heilbronn abschnittsweise auf einen Fahrstreifen reduziert werden.

    Die Arbeiten an der Übergangskonstruktion erforderten im Vorfeld eine aufwändige Planung. Zudem können aus Gründen der Baustellenlogistik und der längeren Bauzeit die Arbeiten erst nach Beendigung der kürzlich durchgeführten Fahrbahndeckenerneuerung durchgeführt werden.

    Der Bund investiert in die gesamte Baumaßnahme ca. 1,2 Mio. Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Sanierungs-arbeiten in diesem Bereich.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.09.2017
    B 10 Fahrbahndeckenerneuerung Uferstraße Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis Anschlussstelle Stuttgart-Hafen
    Sperrung der Einfahrt am Zollamt der Anschlussstelle Wangen (Fahrtrichtung Stuttgart) für voraussichtlich zwei Wochen ab Samstag, 23. September 2017

    ​Im Baustellenbereich der B 10 zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen wird der Verkehr derzeit zweistreifig in jede Richtung mit verengten Fahrbahnen entlang dem Mittelstreifen geführt. Dadurch ist es möglich nahezu alle Arbeiten zur Sanierung der Entwässerungseinrichtungen und zum Ausbau der Fahrzeugrückhaltesysteme aus Beton am Außenrand der Fahrbahn durchzuführen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum kommenden Freitag abgeschlossen sein.

    Ab Samstag gegen Mitternacht erfolgt anschließend in zwei Nachtbaustellen bis Montag gegen 5 Uhr die Einrichtung der nächsten Hauptbauphase. Diese beinhaltet den Asphalteinbau auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen und dem Dreieck Neckarpark. Der Verkehr wird dazu vollständig auf die Richtungsfahrbahn Esslingen gelegt, damit während der kommenden zwei Wochen für den durchgehenden Verkehr alle Fahrstreifen zur Verfügung stehen.
    Durch diese Art der Verkehrsführung ist die Einfahrt auf die B 10 am Zollamt nicht mehr möglich, da in diesem Bereich der Verkehr bereits auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Esslingen liegt. Die Zufahrtsmöglichkeit zum Zollamt und zu den anliegenden Unternehmen bleibt gegeben.

    Damit auch weiterhin die Möglichkeit zur Einfahrt auf die B 10 besteht, wurde in dem kürzlich fertiggestellten Fahrbahnabschnitt eine provisorische Zufahrt auf die B10 hergestellt. Diese provisorische Zufahrt kann von den Otto-Konz-Brücken aus über die Umleitungsstrecke U 15 erreicht werden.

    Die Umleitungsstrecke U 15 führt über die Otto-Konz-Brücken, die Straße „Am Ostkai“ und die Otto-Hirsch-Brücken zur Straße „Am Westkai“. Auf dieser Straße wird provisorisch für den von Süden kommenden Verkehr eine Linksabbiegespur markiert, die ein sicheres Abbiegen auf die B 10 ermöglicht. Fahrzeuge mit einer Höhe über 4m können die Straße „Am Ostkai“ aufgrund einer bestehenden Höhenbeschränkung nicht nutzen und müssen die Alternativroute über die Hafenbahnstraße verwenden.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich nach Kostenfortschreibung auf rund 10,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. Grund für die Mehrkosten sind Mehraufwendungen bei Sanierung einer Grundwasserwanne, sowie durch zusätzliche Arbeiten an rund 200 Schächten. Enthalten sind auch Kosten für Schutzeinrichtungen und Straßenausstattung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    20.09.2017
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis) - Pressetermin zur „Bau-Halbzeit“ am 27. September 2017

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die Arbeiten zur Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden, mit der auch eine Geh-/Rad- und Wirtschaftsweg erstellt wird, haben am 1. August 2017 begonnen. Die Fertigstellung der rund 1,4 Kilometer langen Straßenbaumaßnahme des Landes ist für Mitte Dezember vorgesehen. Damit ist in der Ausführungszeit rund die Hälfte erreicht.
     
    Das Regierungspräsidium Stuttgart lädt deshalb zu einem Baustellentermin
     
    am 27. September 2017
    um 10:00 Uhr
    Treffpunkt Parkplatz am Gasthof Albblick in Pommertsweiler
     
    ein.
     
    Das zuständige Baureferat wird über den Bauablauf und Baustellendetails informieren.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Tel.: 0711/904-10002

  • Abteilung 1
    20.09.2017
    Dienstsitz Heilbronn des Regierungspräsidiums Stuttgart wird zu einer Außenstelle

    ​PRESSEEINLADUNG

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Präsenz in der Fläche ist für das Regierungspräsidium Stuttgart ein wichtiges Anliegen, daher ernennt Regierungspräsident Wolfgang Reimer am

    Mittwoch, 27. September 2017, ab 13.30 Uhr,
    im Dienstsitz Heilbronn, Rollwagstraße 16, 74072 Heilbronn

    den Dienstsitz Heilbronn zur Außenstelle des Regierungspräsidiums Stuttgart.

    Mit diesem Akt bekennt sich das Regierungspräsidium zu seinem Standort Heilbronn und gibt so auch ein deutliches Signal für eine dauerhafte Präsenz in der Region Heilbronn-Franken. Sie sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

    Im Jahr 2005 wurde aus dem Standort des Straßenbauamtes Heilbronn und Teilen der Gewässerdirektion Neckar sowie des Gewerbeaufsichtsamts Heilbronn einer von insgesamt drei Dienstsitzen des Regierungspräsidiums Stuttgart. Weitere Außenstellen bzw. frühere Dienstsitze sind in Ellwangen und Göppingen. Am Dienstsitz Heilbronn sind rund 90 Beschäftigte aus 4 Abteilungen tätig, gut die Hälfte davon aus der Straßenbau-  sowie etwa ein Drittel aus der Umweltabteilung.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Désirée Bodesheim
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 3
    20.09.2017
    Abschlussprüfung in den Berufen Hauswirtschafter/in, Landwirt/in, Tierwirt/in, Winzer/in und Fachkraft Agrarservice
    Urkundenübergabe durch Herrn Regierungspräsident Wolfgang Reimer am 27. September 2017 in der Kultura in Öhringen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Herr Regierungspräsident Wolfgang Reimer wird nächste Woche die Urkunden der Berufsabschlussprüfungen in den Ausbildungsberufen der Hauswirtschaft und der Landwirtschaft aushändigen.
     
    Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein, wenn die Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahres 2017 im Rahmen einer zentralen Veranstaltung
     
    am Mittwoch, 27. September 2017
    um 10:00 Uhr
    in der Kultura in Öhringen
     
    ihre Gesellenbriefe erhalten.
     
    Verbandsvertreter werden ebenfalls im Rahmen eines „Talks am Stehtisch“ ihre Grußworte und Wünsche an den Berufsnachwuchs richten.
     
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Tel.: 0711/904-10002

  • Abteilung 4
    20.09.2017
    A 6 - Anschlussstelle Bad Rappenau – Heilbronn/Untereisesheim
    Kurzzeitige morgendliche Vollsperrungen bei Bad Rappenau in beiden Fahrtrichtungen am Sonntag, 24. September 2017

    ​Am kommenden Sonntag, 24. September, ab ca. 7 Uhr muss die A 6 bei der Anschlussstelle  Heilbronn/Untereisesheim und Bad Rappenau in beiden Fahrtrichtungen zweimal kurzzeitig für die Dauer von jeweils rund 25 Minuten vollgesperrt werden. Grund für die Vollsperrungen ist die Instandsetzung der durch einen Sturm beschädigten Hochspannungsleitung, die über die Autobahn verläuft.

    Zwischen den beiden Sperrungen wird mindestens eine Stunde Pause sein, damit der Verkehr wieder fließen kann.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Verkehrsbehörde hat die kurzzeitige Vollsperrung der Autobahn angeordnet. Umleitungen für die Zeit während der Vollsperrungen sind aufgrund des kurzen Zeitfensters nicht eingerichtet.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.deentnommen werden.

  • Abteilung 4
    19.09.2017
    A 7 - Sanierung des Virngrundtunnel (Ostalbkreis) zwischen Ellwangen und Dinkelsbühl - Vollsperrung des Tunnels in beiden Fahrtrichtungen am kommenden Wochenende von Freitag, 22. September, 21 Uhr, bis Samstag, 23. September, 3 Uhr
    Inbetriebnahme der neuen verkehrstechnischen Anlage

    Am Virngrundtunnel im Zuge der A 7 ist die Verkehrstechnik in die Jahre gekommen und wird derzeit erneuert. Am kommenden Freitag, 22. September, soll die Inbetriebnahme der neuen Anlage erfolgen.

    Die Verkehrstechnik regelt mithilfe von elektronischen  Verkehrszeichen die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und sperrt bei Bedarf den Tunnel.

    Zur Inbetriebnahme muss die neue Anlage nochmals getestet werden. Diese Tests müssen unter Ausschluss des Verkehrs durchgeführt werden. Daher muss die A 7 in der Zeit von Freitag, 22. September, 21 Uhr, bis Samstag, 23. September, 3 Uhr, zwischen den Anschlussstellen (AS) Ellwangen und Dinkelsbühl/Fichtenau in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

    Der Verkehr wird während dieser Zeit in Fahrtrichtung Würzburg von der AS Ellwangen über die Bedarfsumleitung U 13 zur AS Dinkelsbühl/Fichtenau geleitet.
    In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der AS Dinkelsbühl/Fichtenau über die Bedarfsumleitung U 8 zur AS Ellwangen geleitet.

    Zu beachten ist, dass die sich im gesperrten Abschnitt befindliche Tank- und Rastanlage „Ellwanger Berge“ in Fahrtrichtung Würzburg bereits ab 19:00 Uhr nicht mehr angefahren werden kann.

    Der Bund investiert für die Erneuerung der Verkehrstechnik im Virngrundtunnel insgesamt rund 1,1 Mio. Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Vollsperrung.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage. 

  • Abteilung 8
    19.09.2017
    Archäologische Denkmalpflege - Forschungen und Grabungskampagne an der „Teufelsmauer“ bei Heubach – Ausgrabungen stehen vor dem Abschluss
    Erste Ergebnisse der aktuellen Ausgrabungen auf dem Mittelberg bei Heubach-Lautern

    ​Die mächtige „Teufelsmauer“ ist ein 400 Meter langer Steinwall mit vorgelagertem Graben, der die Kuppe des Mittelbergs bei Heubach-Lautern in schnurgerader Linie quert. Sie ist Teil eines vielgliedrigen Ensembles vorgeschichtlicher Befestigungen, das die Albrandhöhen des Albuchs im Bereich von Rosenstein, Mittelberg und Hochberg prägt. Eine systematische Erforschung dieser Anlagen nach modernen archäologischen Gesichtspunkten hat bisher noch nicht stattgefunden, entsprechend wenig war über die eindrücklichen Anlagen bisher bekannt.

    Das Landesamt für Denkmalpflege hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, diese Anlagen, die aufgrund ihrer Größe zu den bedeutendsten archäologischen Kulturdenkmalen des Landes gehören, wissenschaftlich zu erforschen. Seit 2016 ist ein Archäologen Team unter der Leitung von Dr. Christian Bollacher dabei, die zeitliche Stellung und die Funktion der befestigten Niederlassung auf dem Mittelberg durch systematische Ausgrabungen zu klären. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung berichtete Dr. Christian Bollacher heute, am 19. September 2017, in Heubach über die Ergebnisse der bisherigen Forschungen.

    Landrat Pavel sagte in seinem Grußwort: „Der Ostalbkreis ist reich an Zeugnissen der Vergangenheit. Neben dem bedeutenden römischen kulturellen Erbe weisen auch zunehmend mehr Funde aus keltischer Zeit auf deren Bedeutung für unsere Raumschaft hin. Ich freue mich sehr, dass nun mit den Ausgrabungen am Rosenstein ein neuer archäologischer Schwerpunkt gesetzt wird. Deshalb habe ich mich gerne als Fürsprecher des Forschungsvorhabens gewinnen lassen, als mir das Projekt vorgestellt wurde.“

    Auch Bürgermeister Frederick Brütting zeigte sich von den Forschungen begeistert: „Wir Heubacher freuen uns sehr darüber, dass endlich die Geschichte der Kelten am Rosenstein erforscht wird. Ich bin mir sicher: es gibt noch viel zu entdecken.“

    Landesarchäologe Prof. Dr. Dirk Krausse fügte hinzu: „Schon nach der zweiten Grabungskampagne auf dem Mittelberg ist somit ein erheblicher Forschungsfortschritt zu verzeichnen. An die Stelle von Mutmaßungen ist das Bild einer keltischen Siedlung getreten, das sich mit zunehmender Erkenntnis mehr und mehr zu klären beginnt.“

    Weitere Informationen:

    Wie die bisherigen Ausgrabungen ergaben, handelt es sich bei der „Teufelsmauer“ um ein Bauwerk aus der Zeit um 400 v. Chr., die im archäologischen Fachjargon als „frühe Latènezeit“ bezeichnet wird. Die Baumeister waren Kelten. Offenbar wurde für die Konstruktion des Befestigungswerkes eine Materialkombination von Holz, Erde und Bruchsteinen gewählt, was im vorgeschichtlichen Mitteleuropa nicht unüblich war. Unüblich erscheint dagegen der Umstand, dass auf eine aus Bruchsteinen aufgeschichtete Trockenmauerfront zugunsten einer durchgängigen Holzverschalung verzichtet worden zu sein scheint. Für die „Teufelsmauer“ deutet sich somit eine architektonische Sonderform an, die abseits typisch keltischer Wehrbauten wie der Pfostenschlitzmauer oder des „murus gallicus“ steht. In jedem Falle entpuppt sich der heute so eindrücklich erhaltene Steinwall als Verfallsprodukt einer ehemals komplexen und aufwändigen Konstruktion.

    Im Schutze dieser Mauer scheint sich auf der Kuppe am Albtrauf eine lebendige Siedlung entwickelt zu haben. Zahlreiche Scherbenfunde zeittypischer Keramik künden von der Vorratshaltung und der Speisezubereitung in den einzelnen Haushalten.

    Zusammen mit eisernen Schmiedeabfällen belegt das Fragment eines Gusstiegels, dass innerhalb der Mittelberg-Siedlung Metall verarbeitet wurde. Möglicherweise gehörte eine auffallend schlichte Eisendrahtfibel mit geknicktem Bügel, von der die aktuellen Ausgrabungen einige Exemplare zutage gefördert haben, zum Repertoire dieser lokalen Produktion, dies jedenfalls legt das geborgene Halbfabrikat einer solchen Fibel nahe. Darüber hinaus wurde auf dem Mittelberg – wie in den Siedlungen und Haushalten der damaligen Zeit üblich – Garn gesponnen und zu Stoffen verarbeitet, dies zeigen die Funde zweier Spinnwirtel an. Eine Glas- und eine Knochenperle dürften weiblichen Schmuckaccessoires zuzuordnen sein. Auf Handelsbeziehungen ins weitere Umland weisen Fragmente sogenannter Briquetage-Gefäße. Es handelt sich dabei um grob gearbeitete „Einweg-Töpfe“, in denen Salz gesotten und transportiert wurde. Die Herkunft dieser Gefäße dürfte im Umfeld keltischer Salinen bei Heilbronn oder Schwäbisch Hall zu suchen sein. Das etwa faustgroße Fragment einer Steinskulptur aus ortsfremdem Gneis-Gestein ist ein bisher einmaliger Fund, dessen abschließende Deutung noch aussteht.

    Sofern die Finanzierung weiterer Grabungskampagnen gelingt, sollen neben dem Mittelberg auch die benachbarten Berge Rosenstein und Hochberg in den Focus künftiger Forschungen rücken. Auch sie tragen mächtige Befestigungswerke, deren zeitliche Stellung noch weitgehend ungeklärt ist. Die Häufung derartiger Anlagen am Albtrauf bei Heubach ist einzigartig und bemerkenswert, weitere interessante Ergebnisse sind hier zu erwarten.

  • Abteilung 9
    15.09.2017
    Erste Influenzafälle in Baden-Württemberg
    Landesgesundheitsamt empfiehlt: Vor allem Reisende sollten schon jetzt an die Grippeimpfung denken

    ​Pünktlich zu Beginn des meteorologischen Herbstes wurden in Baden-Württemberg die ersten Fälle von Virusgrippe verzeichnet. Seit Anfang September wurden sieben Influenza-Erkrankungen in Baden-Württemberg registriert. Fünf der Erkrankten sind  Reiserückkehrer aus Kanada, Ghana, Indien, Indonesien und Vietnam. Bei zwei Grippekranken ist die Ansteckungsquelle nicht bekannt.

    Influenza-Erkrankungen bei Reisenden machen deutlich, dass sich Grippeviren rasch weltweit ausbreiten können. Das Landesgesundheitsamt empfiehlt deshalb besonders Fernreisenden, sich ab sofort bereits vor Reiseantritt gegen Influenza impfen zu lassen.

    Zudem steht die Grippesaison auch in Deutschland vor der Tür. Ende September bis November ist die beste Zeit für die Schutzimpfung. In Baden-Württemberg wird die Impfung gegen Influenza allen Bürgerinnen und Bürgern öffentlich empfohlen.
    Schützen kann man sich durch eine Impfung gegen die zirkulierenden, saisonalen Influenza-Virus-Stämme.

    Ein angepasster Impfstoff steht in ausreichender Menge zur Verfügung. Das Paul Ehrlich-Institut hat bereits rund 16,6 Millionen Impfstoffdosen freigegeben (Stand 08.09.2017).

    Im vergangenen Winterhalbjahr begann die Grippewelle im Dezember 2016. Das war deutlich früher als in den Vorjahren. Bis Mitte März 2017 wurden mehr als 15.000 Influenza-Erkrankungen in Baden-Württemberg verzeichnet. Wie stark die Influenzawelle in den kommenden Monaten verlaufen wird, kann nicht vorausgesagt werden.
    Eine besondere Verantwortung tragen Personen, die im medizinischen Bereich oder in der Altenpflege arbeiten. Sie sollten sich für ihren eigenen Schutz und den Schutz der betreuten Patienten bzw. Senioren impfen lassen.

    Bei vier Erkrankten wurde ein Influenza-Virustyp A und bei einem Erkrankten Influenza-Virustyp B nachgewiesen. Zu zwei Erkrankten liegen keine Angaben zum Virustyp vor. Das Überwiegen von Influenza-Virustyp A zu Beginn der Grippesaison entspricht der Erwartung.

  • Abteilung 4
    14.09.2017
    B 312 zwischen den Anschlussstellen Bempflingen und Neckartailfingen (Landkreis Esslingen) - Vollsperrung der B 312 am Samstag, 23. September 2017
    Bauwerksinstandsetzungen voraussichtlich am Ende September abgeschlossen - Aufhebung der Sperrung in Fahrrichtung Metzingen voraussichtlich ab Montag, 2. Oktober 2017, 9 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Anfang April auf der B 312 zwischen den Anschlussstellen  Neckartailfingen und Bempflingen mehrere Bauwerksinstandsetzungen und eine Brückenerneuerung einschließlich der Herstellung eines 60m langen bauzeitlichen Brückenprovisoriums durchführen.

    Bis voraussichtlich Ende September 2017 wird der Verkehr der Fahrtrichtung Metzingen ab der Anschlussstelle Neckartailfingen über die B 297 nach Neckartenzlingen und von dort über die L 1208b zur Anschlussstelle Bempflingen umgeleitet.

    Am Samstag, 23. September, muss die Bundesstraße noch einmal für einen Tag gesperrt werden. Im Zeitraum von 23. September, 6:00 Uhr morgens bis Sonntag, 24. September 2017 9:00 Uhr morgens ist die B 312 damit auch in der Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den beiden Anschlussstellen voll gesperrt.

    Im Zuge der Vollsperrung wird die errichtete provisorische Fußgängerbrücke bei Neckartenzlingen zurückgebaut. Die neue Feldwegbrücke ist dann bereits begehbar. Für den Rückbau der Fußgängerbrücke wird diese mittels eines großen Mobilkrans in mehreren Segmenten angehoben und mit Sattelzügen abtransportiert.

    Der Verkehr der Fahrtrichtung Stuttgart wird für den Zeitraum der Vollsperrung ab Metzingen über die B 313 bzw. ab Bempflingen über die K 1231 Richtung Nürtingen umgeleitet.

    Bei den Bauwerksinstandsetzungen handelt es sich um die 250m lange Neckarbrücke bei Neckartailfingen, die 10m lange Feldwegüberführung auf Höhe des nördlichen Ortsrandes von Neckartenzlingen und um die 360m lange Ermstalbrücke bei Bempflingen. Die aus dem 1961 stammenden, 56 Jahre alten Bauwerke, benötigen neue Bauwerksabdichtungen und neue Gehwegkappen, auf denen durchbruchsichere Schutzplanken und Geländer montiert werden. Zusätzlich werden Brückenlager ausgetauscht, Fahrbahnübergänge instandgesetzt und an den Unterbauten zahlreiche Betonschäden instandgesetzt. Neben den Bauwerksinstandsetzungen wird auch die Feldwegbrücke über die B 312 in Verlängerung der Eichendorfstraße bei Neckartenzlingen erneuert.

    Die gesamte Baumaßnahme kann voraussichtlich wie geplant zum Ende September so weit fertiggestellt werden, dass der Verkehr auf der B 312 wieder in beiden Fahrtrichtungen freigegeben werden kann. Die Umleitung der Fahrtrichtung Metzingen durch Neckartenzlingen wird dann voraussichtlich am Montag, 2. Oktober 2017, vormittags gegen 9:00 Uhr aufgehoben.

    Der Bund investiert mit diesen Maßnahmen rund 5 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 8
    14.09.2017
    Landesdenkmalpflege BW - Pressetermin am Freitag 22. September 2017, 16:00 Uhr zur Zwischenbilanz Grabungssaison und Freilichtmuseum Heuneburg
    Verlängerung der Kooperation mit den Sparkassen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Langfristprojekts führen Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Krausse seit 2014 Ausgrabungen im weiteren Umland der herausragenden frühkeltischen Stadt „Heuneburg“ bei Herbertingen-Hundersingen durch. Die Untersuchungen an dem Kultplatz „Alte Burg“ bei Langenenslingen, die bislang sensationelle Ergebnisse erbracht haben, werden im Bereich eines umlaufenden Wall-Graben-Systems am Hangfuß fortgesetzt. Weiterhin werden seit 2016 die beeindruckenden Befestigungsmauern der frühkeltischen „Großen Heuneburg“ bei Zwiefalten-Upflamör erforscht. In Ensmad bei Langenenslingen-Ittenhausen wird eine unbefestigte  ländliche Siedlung mit mehreren mächtigen Vorratsgruben und auffallend reichen Metall- und Keramikfunden untersucht.

    Zugleich kann die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V.  auf einen weiteren erfolgreichen Sommer im Freilichtmuseum Heuneburg zurückblicken. Unter dem neuen Museumsleiter Klaus Haller  wurden das Programm erweitert und neue Angebote für die Besucher geschaffen.

    Seit der Übernahme der Trägerschaft durch die Gesellschaft für Archäologie sind die Sparkassen Biberach, Sigmaringen und Pfullendorf-Meßkirch sowie der Sparkassenverband Baden-Württemberg verlässliche Partner der Archäologie und des Freilichtmuseums Heuneburg. Erfreulicherweise verlängern die Sparkassen Ihre Unterstützung der Heuneburg um weitere drei Jahre.

    Um eine Zwischenbilanz zu den Aktivitäten auf und um die Heuneburg zu ziehen, lädt das Landesamt für Denkmalpflege in Kooperation mit der Gesellschaft für Archäologie und den Sparkassen der Region zu einem Pressegespräch ein.
     
    Bitte kommen Sie am
    22. September 2017, um 16 Uhr
    in das Freilichtmuseum Heuneburg
    Heuneburg 1-2, 88518 Herbertingen.
     
    Prof. Dr. Dirk Krausse, Landesamt für Denkmalpflege  wird die aktuellen Grabungsergebnisse vorstellen, Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege und Vorsitzender der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V., wird über das Freilichtmuseum berichten.
    Herr Peter Schneider, Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg und Herr Michael Hahn, Vorsitzender der Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen werden stellvertretend für alle beteiligten Sparkassen das Engagement erläutern.

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (Telefon 0711/904-10002 oder pressestelle@rps.bwl.de). Wir freuen uns über Ihr Kommen!

  • Abteilung 8
    14.09.2017
    Landesdenkmalpflege - Doppelausstellung „Mit Religion kann man nicht malen“ –Adolf Hölzel in Ulm, von Samstag, 16. September 2017 bis Sonntag, 7. Januar 2018
    Ausstellungseröffnung am Freitag, 15. September 2017 um 19:00 im Museum Ulm - Ausstellungsorte: Museum Ulm und Pauluskirche Ulm

    ​Im Mittelpunkt der Doppelausstellung „Mit Religion kann man nicht malen –Adolf Hölzel in Ulm“ steht das monumentale Wandbild des Gekreuzigten, das der Stuttgarter Maler und Akademieprofessor im Jahr 1910 für die Altarnische der Pauluskirche in Ulm schuf.

    Bei der kunsthistorisch und maltechnisch außergewöhnlichen Arbeit handelt es sich um das einzige, vom Künstler persönlich und nicht von seinen Schülern geschaffene Wandbild. Das Werk ist darüber hinaus von herausragender Bedeutung im Hinblick auf die Schriften Adolf Hölzels zur Farbtheorie – entstanden für einen der frühesten, innen betonsichtigen Sakralbauten Deutschlands, einem ebenso ungewöhnlichen wie innovativen Kirchenbau. Die Nische mit dem Gekreuzigten bildet den zentralen Blickpunkt in der hallenartigen Architektur und gleichzeitig den künstlerischen Höhepunkt.

    Die Umgestaltung der Pauluskirche in den 1960er-Jahren griff mit teils schwerwiegenden Folgen in die gestalterischen Qualitäten und in die Bedeutungsebenen des ehemaligen Gesamtkonzeptes von Architektur und Ausstattung ein. Dabei wurden auch einige Bereiche der von Hölzel gestalteten Nische mit dem Kruzifix übermalt.

    Der künstlerische Rang des Gekreuzigten und seine „Lebensgeschichte“ gaben den Anlass, sich mit diesem Schlüsselwerk eines Wegbereiters der Abstraktion in der deutschen Kunst zu befassen. Die umfangreiche Materialiensammlung zu Informationen über die ursprüngliche Gestaltung des Kruzifixes und über die Veränderung im Raumkontext dient als eine Entscheidungsgrundlage für den zukünftigen Umgang mit der Gestaltung der Altarnische. Das Thema geschmacklich geprägter und mitunter liturgisch begründeter baulicher und gestalterischer Veränderungen in Kircheninnenräumen berührt sehr häufig denkmalpflegerische Belange. Mit der Ausstellung bietet sich die Chance, die Komplexität und die Gesamtproblematik des denkmalpflegerischen Tagesgeschäftes am Beispiel der Pauluskirche einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

    Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 15. September 2017 um 19:00 Uhr im Museum Ulm (Marktplatz 9, 89073 Ulm) statt. Die Ausstellung läuft von Samstag, 16. September 2017 bis Sonntag, 7. Januar 2018 und wird im Ulmer Museum sowie in der Pauluskirche Ulm präsentiert. Auf das Pressegespräch im Museum Ulm, morgen 15. September 2017, 11 Uhr wird hingewiesen (Presseinformation Museum Ulm vom 1.09.2017).

    Die Ausstellung wurde in Kooperation des Landesamtes für Denkmalpflege, der Pauluskirche Ulm, des Museums Ulm, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Adolf Hölzel-Stiftung Stuttgart entwickelt.

    Hinweis für die Pressevertreter:
    Für Rückfragen steht Ihnen als Ansprechpartner Matthias Kreuzinger, Pressereferent beim Regierungspräsidium Stuttgart, unter der Telefonnummer 0711/904-10002 gerne zur Verfügung.

    Anlage: Broschüre zur Ausstellung (PDF, 2 MB)

    Hintergrundinformationen


    Die Ausstellung wird durch eine Publikation (Hrsg: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, 120 S., 18 €) sowie von einem umfassenden Veranstaltungsprogramm begleitet.

    https://www.denkmalpflege-bw.de/ Veranstaltungskalender 15.09.2017

    http://www.ulm.de/kultur_tourismus/museen_und_bildende_kunst/aktuelles.109222.3076,3963,3850,3586,109222.htm

  • Abteilung 8
    12.09.2017
    Archäologische Denkmalpflege - Forschungen und Grabungskampagne an der „Teufelsmauer“ bei Heubach – Ausgrabungen stehen vor dem Abschluss
    Präsentation über Ergebnisse und Forschungen am 19. September 2017, 19 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die Archäologinnen und Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege sind seit dem vergangenen Jahr auf dem Mittelberg bei Heubach-Lautern tätig. Im Zentrum ihres Interesses steht die sogenannte „Teufelsmauer“, eine mächtige Befestigung aus vorgeschichtlicher Zeit, über deren Alter und Funktion bisher so gut wie nichts bekannt war. Zwei mehrmonatige Grabungskampagnen, die mit freundlicher Unterstützung der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg durchgeführt werden konnten, haben inzwischen Licht in das Dunkel um den Mittelberg geworfen.
     
    Aus diesem Anlass laden wir Sie recht herzlich ein zur öffentlichen Informationsveranstaltung
     
    Archäologische Forschungen in der Rosenstein-Region
    Erste Ergebnisse der Ausgrabungen an der „Teufelsmauer“
    auf dem Mittelberg bei Heubach
    Dienstag, 19. September 2017, 19:00 Uhr
    Kulturhaus Silberwarenfabrik, Hauptstraße 63, 73540 Heubach
     
    Die einführenden Grußworte werden von Landrat Klaus Pavel und Bürgermeister Frederick Brütting gehalten. Im Anschluss wird Dr. Christian Bollacher, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, in einer rund 45-minütige PowerPoint-Präsentation Einblick in die archäologische Situation am Rosenstein, die aktuelle Arbeit der Archäologen sowie die ersten handfesten Ergebnisse der letztjährigen und der aktuellen Ausgrabung geben. Originale Fundstücke der Grabung können besichtigt und fotografiert werden. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, Fragen an die Beteiligten zu richten. Der Termin ist bis 20:30 Uhr angesetzt.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Désirée Bodesheim
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart, Tel.: 0711/904-10002   
     
       

    Hintergrundinformationen

    Die mächtige „Teufelsmauer“, ein 400 Meter langer Steinwall mit vorgelagertem Graben, der die Kuppe des Mittelbergs bei Heubach-Lautern in schnurgerader Linie quert, ist Teil eines vielgliedrigen Ensembles vorgeschichtlicher Befestigungen, das die Albrandhöhen des Albuchs im Bereich von Rosenstein, Mittelberg und Hochberg prägt. Eine systematische Erforschung dieser Anlagen nach modernen archäologischen Gesichtspunkten hat bisher noch nicht stattgefunden, entsprechend wenig war über die eindrücklichen Anlagen bekannt.
     
    Das Landesamt für Denkmalpflege hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, diese Anlagen, die aufgrund ihrer Größe zu den bedeutendsten archäologischen Kulturdenkmalen des Landes gehören, wissenschaftlich zu erforschen. Seit 2016 ist ein Archäologenteam unter der Leitung von Dr. Christian Bollacher dabei, die zeitliche Stellung und die Funktion der befestigten Niederlassung auf dem Mittelberg durch systematische Ausgrabungen zu klären.
     
    Wie sich nun zeigt, handelt es sich bei der „Teufelsmauer“ um ein Bauwerk aus der Zeit um 400 v. Chr., die im archäologischen Fachjargon als „frühe Latènezeit“ bezeichnet wird. Die Baumeister waren Kelten. Offenbar wurde für die Konstruktion des Befestigungswerkes eine Materialkombination von Holz, Erde und Bruchsteinen gewählt – der heute so eindrücklich erhaltene Steinwall stellt somit lediglich das Verfallsprodukt einer komplexen Mauerkonstruktion dar. Im Schutze dieser Mauer scheint sich auf der Kuppe am Albtrauf eine lebendige Siedlung entwickelt zu haben. Zahlreiche Scherbenfunde zeittypischer Keramik künden von der Vorratshaltung und der Speisezubereitung in den einzelnen Haushalten. Darüber hinaus liegen Hinweise auf Textilherstellung sowie Eisen- und Buntmetallverarbeitung vor. Das etwa faustgroße Fragment einer Steinskulptur aus ortsfremdem Gneis-Gestein ist ein bisher einmaliger Fund, dessen abschließende Deutung noch aussteht.
     
    Schon nach der zweiten Grabungskampagne auf dem Mittelberg ist somit ein erheblicher Forschungsfortschritt zu verzeichnen. An die Stelle von Mutmaßungen ist das Bild einer keltischen Siedlung getreten, das sich mit zunehmender Erkenntnis mehr und mehr zu klären beginnt. Neben dem Mittelberg sollen auch die benachbarten Berge Rosenstein und Hochberg in den Focus künftiger Forschungen rücken.

  • Abteilung 3
    12.09.2017
    26. Wettbewerb 2017 – 2019 „Unser Dorf hat Zukunft“
    Bereisung der Wettbewerbsgemeinden durch die Bezirkskommission startet am 22. September

    ​Im Regierungsbezirk Stuttgart haben sich insgesamt 6 Gemeinden/Ortsteile zur Teilnahme am 26. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angemeldet. 

    Landkreis Gemeinde / Ortsteil
    Ostalbkreis - Waldstetten-Weilerstoffel
    Göppingen - Dürnau
    - Uhingen-Nassachtal/Diegelsberg
    Hohenlohekreis - Krautheim-Oberginsbach
    - Dörzbach-Laibach
    Main-Tauber-Kreis - Lauda-Königshofen-Oberbalbach

    Die dreitägige Bereisung und Bewertung der Wettbewerbsgemeinden durch die Bezirkskommission findet am 22., 25. und 26. September 2017 unter der Leitung des Regierungspräsidiums Stuttgart statt.

    In der Bezirkskommission wirken mit: ein(e) Vertreter/in des Gemeindetags Baden-Württemberg, des Landfrauenverbandes Württemberg-Baden e.V., der Denkmalpflege, des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg sowie der Landwirtschaftsverwaltung.

    Bewertet werden die Gemeinden im Rahmen des Wettbewerbs in 4 Fachkategorien:

    • Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
    • Soziale und kulturelle Aktivitäten
    • Baugestaltung und Siedlungsentwicklung
    • Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft


    Das Ergebnis zum Bezirksentscheid wird das Regierungspräsidium Stuttgart Anfang Oktober 2017 bekanntgeben.

    Weitere Informationen
    Der traditionsreiche „Dorfwettbewerb“ – „Unser Dorf hat Zukunft“ -  wird bereits seit 1961 ausgerichtet. Der Wettbewerb ist eine Initiative, die die Bürgerschaft seit vielen Jahren zu großem Eigenengagement in den Dörfern bewegt und dadurch wesentliche Impulse zur Verbesserung der Lebensqualität im Ländlichen Raum gibt. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Dorfgemeinschaften / Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter und bis zu 3.000 Einwohnern. Der Wettbewerb ist 3-stufig angelegt. Beginnend auf der Bezirksebene, weiter über eine Landesausscheidung bis hin zum Wettbewerb auf Bundesebene. Die Wertung der Dörfer erfolgt auf jeder Stufe des Wettbewerbs jeweils durch den Besuch einer Fachkommission.

    Die im Bezirksentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 bestqualifizierten Gemeinden / Ortsteile im Regierungsbezirk Stuttgart nehmen dann am Landesentscheid Baden-Württemberg teil, den das Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg im Sommer des Jahres 2018 durchführen wird.

    Im Jahr 2019 folgt dann abschließend der Bundesentscheid im 26. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ – ausgerichtet vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Hier treffen dann die jeweiligen Siegerdörfer aus den Bundesländern aufeinander – bewertet durch eine Bundeskommission.

    Weitergehende Informationen zum Dorfwettbewerb s. a. unter den folgenden Links:
    www.dorfwettbewerb-bw.de
    www.dorfwettbewerb.bund.de

  • Abteilung 4
    12.09.2017
    Auf der L 1199 wird die bergseitige Stützwand zwischen Esslingen/Wäldenbronn und Kernen-Stetten gesichert
    Einspurige Verkehrsführung auf der L 1199 im Bereich der Baustelle ab Dienstag,19. September 2017 jeweils tagsüber, bis voraussichtlich Anfang Oktober 2017

    ​Auf der L 1199, von Esslingen/Wäldenbronn nach Kernen-Stetten, wird zwischen dem Baustoffwerk der Firma „E. Bayer Baustoffwerke“ und dem „Weintor“ die bergseitige Stützwand gesichert. Die Sicherung erfolgt durch die Befestigung eines Steinschlagschutznetzes.

    Für die Sanierung ist tagsüber eine halbseitige Verkehrsführung über eine Länge von rund 100 m durch eine Ampelanlage auf der talseitigen Fahrspur notwendig. Die Sperrung wird beginnend ab Dienstag, 19. September 2017, ab 8:00 Uhr bis abends gegen 21 Uhr jeweils täglich aufgebaut. Im Nachtzeitraum besteht die halbseitige Sperrung nicht. Die Maßnahme dauert bis voraussichtlich Anfang Oktober 2017, da Ende wird durch Mitteilung angekündigt.

    Das Land Baden-Württemberg  investiert mit dieser Maßnahme rund 150.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.09.2017
    B 10 Fahrbahndeckenerneuerung Uferstraße Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis Anschlussstelle Stuttgart-Hafen - Geänderte Verkehrsführung ab Sonntag, 10.09.2017, mit Freig,abe der derzeit gesperrten Anschlussstellen und Verkürzung der Baustelle um rund 1800m
    Abschluss der Gesamtmaßnahme voraussichtlich am 21. Oktober 2017

    Zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen und der Anschlussstelle Stuttgart-Hafen Süd sind die Arbeiten für die Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart nahezu abgeschlossen. Dadurch ist es möglich die Länge der Baumaßnahme um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Die bisher gesperrte Ausfahrt nach Hedelfingen und die Einfahrt von der Anschlussstelle Hafen-Süd auf die Richtungsfahrbahn Stuttgart werden ab dem kommenden Wochenende wieder freigegeben. Zwischen den Anschlussstellen Wangen und Hafen-Süd bleibt jedoch bis zur Montage der Schutzplanken im Mittelstreifen weiterhin die Geschwindigkeit auf 60 km/h beschränkt.

    Zwischen dem Dreieck Neckarpark und der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen wird der Verkehr wieder zwei streifig in jede Richtung geführt (2 plus 2 Verkehrsführung), allerdings verbleibt es bei der Baustellenverkehrsführung mit verengten Fahrspuren entlang dem Mittelstreifen. In diesem Zeitraum werden nahezu alle Arbeiten am Außenrand der Fahrbahn durchgeführt. Die im Rahmen der vorigen Bauphasen entdeckten schadhaften und zum Teil überdeckten Schächte werden ausgetauscht beziehungsweise aus dem Fahrbahnbereich heraus verlegt. Parallel zu diesen Arbeiten erfolgt bereits der Aufbau der Fahrzeugrückhaltesysteme aus Beton insbesondere an den Ingenieurbauwerken. Dadurch ist es möglich die Bauzeit der später folgenden Bauphasen, in denen hauptsächlich der Asphalt auf der Hauptstrecke und in den Rampen der Anschlussstelle Wangen eingebaut wird, wieder etwas zu verkürzen. Außerhalb der Ferienzeit werden dadurch Verkehrsbehinderungen aufgrund der jeweiligen Teilsperrung der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen reduziert, und auch die Gesamtbauzeit verkürzt. Die Maßnahme wird voraussichtlich am 21. Oktober 2017 abgeschlossen. Weitere Änderungen der Verkehrsführung werden rechtzeitig angekündigt.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich nach Kostenfortschreibung auf rund 10,5 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. Grund für die Mehrkosten sind Mehraufwendungen bei Sanierung einer Grundwasserwanne, sowie durch zusätzliche Arbeiten an rund 200 Schächten. Enthalten sind auch Kosten für Schutzeinrichtungen und Straßenausstattung. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    08.09.2017
    A 8 zwischen Rastanlage Denkendorf und Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen - Fahrbahndeckenerneuerung der A 8 in Fahrtrichtung Karlsruhe durch Einbau eines lärmmindernden Belages ab Mittwoch, 20.09.2017
    Baustelleneinrichtung ab Donnerstag, 14. September 2017, Aufbau der Beschilderung und Gelbmarkierung bereits ab Montag, 11. September 2017 - Bund investiert 3,1 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Mittwoch, 20. September 2017 mit einer umfangreichen Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 8 zwischen der Tank- und Rastanlage Denkendorf und der Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen in Fahrtrichtung Karlsruhe. Die gesamte Maßnahme dauert rund drei Wochen und wird voraussichtlich am Montag, 9. Oktober 2017 abgeschlossen werden. 

    Ab Montag, 11. September 2017 wird mit dem Aufbau der Beschilderung sowie der Gelbmarkierung begonnen. Dies erfolgt am Montag, 11. und Dienstag, 12. September 2017 jeweils tagsüber, außerhalb des Berufsverkehrs sowie von Dienstag auf Mittwoch, 13. September im Nachtzeitraum.

    Ab Donnerstag, 14. September 2017 beginnen dann die Vorarbeiten, welche bis Dienstag, 19. September 2017 abgeschlossen sein werden. Hierbei wird die bereits vorhandene Verkehrsführung der Baustelle der Deutschen Bahn beim Tunnel Denkendorf umgebaut. Ebenfalls werden im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen die Schutzplanken im Mittelstreifen geöffnet, um eine Überfahrt für die spätere Verkehrsführung zu ermöglichen. Im Anschluss erfolgt auf der 5 km langen Strecke der Aufbau der Verkehrssicherung. Alle drei Fahrstreifen bleiben in beiden Fahrtrichtungen während der Baumaßnahme aufrechterhalten, wobei der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe zweispurig entlang dem Baustellenbereich geführt wird. Der dritte Fahrtstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe wird auf die Gegenrichtung übergelegt. Der übergeleitete Fahrstreifen wird vom Verkehr in Fahrtrichtung München mittels einer Betonschutzwand baulich getrennt. 

    Von Mittwoch 20. September 2017, bis Mittwoch, 27. September 2017 wird  die erste Bauphase durchgeführt. Hierbei werden vom Mittelstreifen aus der mittlere und linke Fahrstreifen saniert. Der Verkehrsteilnehmer wird auf zwei Fahrstreifen auf einer Länge von rund 5 km rechts am Baufeld entlang einer Betonschutzwand geführt. In dieser Bauphase ist die Anschlussstelle Esslingen in Fahrtrichtung Karlsruhe ab Freitag, 22. September 2017 ab 20:00 Uhr bis Sonntag, 24. September 2017 bis 24:00 Uhr voll gesperrt. Während diesem Zeitraum wird der  Verkehrsteilnehmer zur Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen geleitet. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.
     
    Für die Verkehrsteilnehmer, welche sich auf den übergeleiteten Fahrstreifen einordnen, ist ein Ausfahren an der Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen nicht möglich. Diese müssen zum Ausfahren die Anschlussstelle Stuttgarter-Flughafen / Messe benutzen. Hinweise zum frühzeitigen Einordnen werden selbstverständlich angebracht.

    Ab Donnerstag, 28. September 2017 beginnt die zweite Bauphase, welche bis zum Donnerstag, 5. Oktober 2017 dauert. In dieser Bauphase werden der rechte Fahrstreifen sowie der Standstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe saniert. Der Verkehrsteilnehmer wird auf zwei Fahrspuren auf einer Länge von etwa 5 km links vom Baufeld entlang einer Betonschutzwand geführt. In dieser Bauphase ist die Anschlussstelle Esslingen in Fahrtrichtung Karlsruhe ab Freitag, 29. September 2017 ab 20:00 Uhr bis Sonntag,  1. Oktober 2017 bis 24:00 Uhr wieder voll gesperrt. Der Verkehrsteilnehmer wird zur Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen geleitet. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

    Für die Verkehrsteilnehmer, welche sich auf dem übergeleiteten Fahrstreifen einordnen, ist ein Ausfahren an der Anschlussstelle Stuttgart-Plieningen nicht möglich. Diese müssen zum Ausfahren die Anschlussstelle Stuttgarter Flughafen / Messe benutzen. Hinweise zum frühzeitigen Einordnen werden selbstverständlich angebracht.

    Ab Donnerstag, 5.Oktober 2017 circa 20:00 Uhr, wird dann mit dem Abbau der Verkehrssicherung und dem Schließen der Schutzplanken im Mittelstreifen begonnen.  Ab Montag, den 9.Oktober 2017, kann der Verkehr wieder ungehindert fließen.

    Der Bund investiert 3,1 Millionen Euro in den dauerhaften Erhalt der Infrastruktur. Die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke verbessert die Verkehrssicherheit und schützt den Straßenunterbau langfristig vor Schäden. Es ist in dieser Zeit von erheblichen Verkehrsbehinderungen auszugehen. Aus diesem Grund werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, die betroffenen Bereiche großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 7
    07.09.2017
    Neues Schuljahr 2017/2018: Lehrereinstellungen und Unterrichtsversorgung im Regierungsbezirk Stuttgart
    Rund 2000 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt

    Das Regierungspräsidium Stuttgart veröffentlicht in den Anlagen die aktuellen Zahlen für die Lehrerneueinstellungen und die Unterrichtsversorgung für den Regierungsbezirk Stuttgart vor.

    Die Einstellungszahlen im Regierungsbezirk Stuttgart an den öffentlichen Schulen sind mit rund 2000 neu eingestellten Lehrkräften erneut hoch. Das Einstellungsverfahren für das Schuljahr 2017/18 ist allerdings noch nicht abgeschlossen und endet erst am 30. September. Aktuell sind noch einige Stellen im Internet ausgeschrieben. Einige Stellen konnten aufgrund der angespannten Bewerbersituation nicht besetzt werden. Davon betroffen sind insbesondere die Grundschulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.

    Zur Sicherung der Unterrichtsversorgung wurden daher neben den unbefristeten Einstellungen bereits ca. 600 befristete Verträge zusätzlich abgeschlossen. Darüber hinaus wurde eine große Zahl an Teilzeitanträgen zur Erhöhung des Lehrauftrags genehmigt.

    Der landesweite Trend der steigenden Schülerzahl bestätigt sich auch im Regierungsbezirk Stuttgart. Laut Prognose steigt die Schülerzahl in den Klassen 1 an den öffentlichen Grundschulen im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 1,1%.

    Bei den Beruflichen Schulen liegen für die dualen Bildungsgänge in den jeweiligen Ausbildungsberufen verlässliche Schülerzahlen erst Ende September/Anfang Oktober vor. Die in Anlage 1 angegebene Gesamtschülerzahl für diese Schulart basieren auf einer Schätzung; landkreisbezogene Schätzungen wurden nicht  vorgenommen. Eine statistische Auswertung der Anmeldungen hierzu wird erst im Oktober vorgenommen.

    Anlage 1: Schülerzahlen gesamt im Regierungsbezirk Stuttgart (pdf, 17 KB)
    Anlage 2: Schülerzahlen im Regierungsbezirk Stuttgart nach Kreisen und Schularten (pdf, 83 KB)
    Anlage 3: Neueinstellungen im Regierungsbezirk Stuttgart (pdf, 53 KB)

  • Abteilung 4
    07.09.2017
    A8 / L1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen dem Kreuz Stuttgart und dem Dreieck Leonberg - Ersatzneubau L1189 / Unterführung A8 – Umbau der Schalung für das zweite Teilbauwerk
    Vollsperrung der L1189 von 12. bis 20. September

    Seit Februar 2017 laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Nach dem erfolgreichen Abbruch des zweiten Teilbauwerks der alten Autobahnbrücke über die Landstraße 1189 im August müssen nun  Schalungselemente umgebaut und Arbeiten für das Traggerüst zur Herstellung des zweiten neuen Teilbauwerkes durchgeführt werden. Dafür ist eine weitere Vollsperrung der L1189 notwendig. Dabei kommt auch ein Mobilkran zum Einsatz, der nur auf der Landesstraße positioniert werden kann.

    Die Vollsperrung wird von Dienstag, 12. September, 5 Uhr bis Mittwoch, 20. September, 24 Uhr stattfinden.

    Während der Vollsperrung sind folgende ausgeschilderte Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Diese haben sich bereits bei den vorangegangenen Vollsperrungen bewährt:

    • U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.
    • U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188 zur L1189 Richtung Stuttgart.


    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    07.09.2017
    B 466– Erneuerung der Simonsbachbrücke im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf (Landkreis Göppingen) - Durchführung der Arbeiten in zwei Bauabschnitten
    Im ersten Abschnitt einspurige Verkehrsführung auf der B 466 im Bereich der Baustelle von Monatag, 11. September 2017 bis Ende November 2017

    Die B 466 überquert im Zuge der Ortsdurchfahrt in Donzdorf den Simonsbach über die im Jahre 1955 gebaute Simonsbachbrücke. Die durchgeführten Bauwerksprüfungen an der Brücke weisen gravierende Mängel auf die nicht mehr saniert werden können, ein Neubau muss daher das alte Bauwerk ersetzen. Da der betroffene Abschnitt zudem Teil einer Schwerlaststrecke ist muss das neue Bauwerk dementsprechend auch auf die hohen Achslasten ausgelegt sein. Die Erneuerung der Simonsbachbrücke erfolgt in zwei Bauabschnitten, die Bauarbeiten wurden zusammen an einen Unternehmer vergeben.

    Die Brücke wird derzeit von mehreren Versorgungsleitungen gekreuzt, die im Zuge der Maßnahme um verlegt werden müssen.

    Im ersten Bauabschnitt ist daher vorgesehen, einen Teil der Brücke im Bachablaufbereich zu bauen, um die Versorgungsleitungen über diesen Teil der Brücke zu führen. Der Verkehr auf der B 466 wird im Bereich der Brücke auf rund 100 m Länge mit halbseitiger Verkehrsführung mit Ampelbetrieb an der Baustelle vorbeigeführt. In der Einmündung des Mühlwegs gibt es in dieser Zeit ebenfalls eine wechselseitige halbseitige Verkehrsführung.

    Am Montag, 11. September 2017 beginnen die Bauarbeiten des ersten Bauabschnitts und dauern bis Ende November 2017. In dieser Zeit werden auch gleichzeitig Arbeiten durch die Versorgungsunternehmer selbst durchgeführt um den Ersatz der neuen und den Abbau der alten Leitungen noch vor der Winterpause zu realisieren. Zwischen den Bauabschnitten in der Winterpause bestehen keine Verkehrsbeschränkungen.

    Der zweite Bauabschnitt ist von März bis Juni 2018 vorgesehen. Der genaue Baubeginn wird nach entsprechender Witterung festgelegt. Für diese Arbeiten müssen die Bauarbeiten auf der B 466 unter Vollsperrung durchgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert. Der genaue Baubeginn und die Umleitungsstrecke, werden in einer Pressemitteilung rechtzeitig bekanntgegeben.

    Der Bund investiert mit dieser Maßnahme rund 700.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    07.09.2017
    B 298 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen
    Fertigstellung und Aufhebung der Vollsperrung am Freitag, 8. September nachmittags

    Seit Montag, 17. Juli 2017 laufen die Arbeiten zur Sanierung der B 298 zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen. Anlass für die Sanierungsarbeiten waren starke Fahrbahnschäden wie Spurrinnen, Ausbrüche und Verdrückungen. Die Arbeiten stehen nun vor dem Abschluss. Damit kann auch die seit 24. August bestehende Vollsperrung aufgehoben werden. Dies soll am Freitag, dem 8. September 2017, nachmittags geschehen.

    In den letzten Wochen wurden zunächst die Asphaltschichten der Fahrbahn und des begleitenden Gehweges zwischen der Einmündung der Franz-Konrad-Straße und der Einmündung Gmünder Straße bei Mutlangen komplett erneuert. In einem zweiten Abschnitt wurde die Fahrbahndecke zwischen der Lindenfirststraße und der Franz-Konrad-Straße abgefräst und durch eine neue ersetzt. Die Baustrecke hatte eine Gesamtlänge von rund 1.700 m.

    In einem größeren Teil zwischen der Franz-Konrad-Straße und der Gmünder Straße bei Mutlangen erfolgt eine neue Spuraufteilung der Fahrbahn. Dort waren bislang zwei bergauf Spuren und eine bergab Spur. Mit der neuen Markierung entsteht bis zum letzten Gebäude Richtung Mutlangen jeweils eine Spur, die durch eine Sperrfläche getrennt sind und an die an den Gebäudezufahrten und an der Becherlehenstraße jeweils in eine Linksabbiegespur mündet. Ab dem letzten Gebäude Richtung Gmünder Straße bei Mutlangen sind dann bis zur Einmündung Gmünder Straße wieder zwei Spuren bergauf vorhanden.

    Der Bund investiert rund 900.000 Euro für diese wichtige Infrastrukturmaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmer und Anliegern für das Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter
    www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    06.09.2017
    Letzte Flüchtlinge verlassen die Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Reinhardshof in Wertheim - Neue Dienststelle nimmt ihre Arbeit auf
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Unser herzlicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Partnern sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort für ihren außerordentlichen Einsatz“

    Die nach der Standortkonzeption des Landes geplante Schließung der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) in Wertheim zum 30. September wurde in den letzten Wochen umgesetzt. Die Arbeiten zum Rückbau des Betriebes sind im Gange - das Gesicht der Flüchtlingsunterkunft verändert sich:

    Im September 2015 wurde in der ehemaligen Polizeiakademie in Wertheim innerhalb kürzester Zeit eine Notunterkunft für Flüchtlinge errichtet, welche dann am 15. Oktober 2015 den geregelten Betrieb als Erstaufnahmestelle des Landes aufnahm. Seit dieser Zeit haben insgesamt 3.550 Flüchtlinge die Einrichtung durchlaufen. Der Höchststand der Belegung wurde an einigen Tagen im Oktober 2015 erreicht. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich dort rund 1.100 Flüchtlinge.

    Seit rund acht Wochen werden die Flüchtlinge nun Zug um Zug aus der Erstaufnahmeeinrichtung verlegt. Bis zum 15. September verlassen auch die noch verbliebenen sieben Flüchtlinge die Einrichtung. „Die Ära der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Wertheim geht zu Ende. Das Bild der verschie­denen Nationen, die friedlich gemeinsam in der Ein­richtung nebeneinander leben, wird der Vergangenheit angehören“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

    „Unser herzlicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Partnern sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort für ihren außerordentlichen Einsatz. Wir haben die anspruchsvolle Aufgabe, die sich uns mit  dem großen Flüchtlingszuwachs im Herbst 2015 gestellt hat, gemeinsam sehr gut bewältigt“, betont Reimer. Ohne die professionelle und flexible Arbeit der Hilfsorganisationen und der Ehrenamtlichen ab Beginn der Flüchtlingsunterbringung auf dem Reinhardshof, wäre die schnelle Umsetzung der Aufnahme der vielen Geflüchteten und der reibungslose Betrieb der Einrichtung nicht möglich gewesen.

    Die Restabwicklung der Schließung wird noch einige Wochen in Anspruch nehmen, so dass ein Teil des bisherigen Personals im Rahmen dieser Tätigkeit noch im Einsatz ist. „Wir freuen uns aber sehr, dass wir für unser dortiges Personal eine langfristige Lösung gefunden haben und auf die künftige Dienststelle Wertheim passende Aufgaben übertagen konnten“, so Reimer. Die neuen Aufgaben liegen im Bereich ‚Steuerung, Verwaltung und Bevölkerungsschutz‘ und ‚Straßenwesen und Verkehr‘. Auch die Durchführung des Landesförderprogramms ‚Integrationsmanagement‘ als Teil des ‚Pakts für Integration‘ gehört zu den neuen Tätigkeitsfeldern der Dienststelle. Diese landesweite Aufgabe wurde vom Ministerium für Soziales und Integration auf das Regierungspräsidium Stuttgart übertragen. „So verbleibt mit dem Förderprogramm zumindest ein Teil der Flüchtlingsarbeit im Bereich Integration bei den Beschäftigten in Wertheim“, erläutert Reimer. Auch bei der Errichtung der neuen Dienststelle zeige sich die hohe Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Beschäftigten in Wertheim, die sie auch während der Zeit der Flüchtlingsunterbringung vielfach unter Beweis stellen mussten.

    Der bisherige Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung Mirco Göbel wird ab Herbst wieder eine Aufgabe im Schuldienst übernehmen.

    „Mit der Umsetzung der Standortkonzeption zur Flüchtlingsaufnahme stellt sich das Land flexibel auf und wird dadurch für die unterschiedlichen Herausforderungen in diesem Themenfeld insgesamt gut aufgestellt sein“, führt der Regierungspräsident aus.

  • Abteilung 4
    06.09.2017
    Erneuerung Koppelfugen an der Kochertalbrücke im Zuge der B 19 zwischen Ober- und Unterkochen (Ostalbkreis)

    Die Kochertalbrücke im Zuge der B 19 stammt aus den 1960er Jahren und weist aufgrund der dauerhaften Belastung Risse an den Koppelfugen der Spannglieder auf.
    Um die Gebrauchsfähigkeit des Bauwerks weiterhin zu erhalten ist es dringend erforderlich, die Koppelfugen zu ertüchtigen.

    Die Arbeiten beginnen ab Montag, 11. September 2017 ohne Einschränkungen auf der Bundesstraße 19, da die Arbeiten an der Unterseite der Brücke erfolgen. Allerdings muss in dieser Zeit mit temporären Einschränkungen auf der K 3292 unter der Brücke gerechnet werden. Die Baustelle wird ebenfalls Teile der dortigen Geh- und Radwege einschließen, so dass auch hier mit Einschränkungen zu rechnen ist.

    Im weiteren Baufortschritt ist eine Vollsperrung der B 19 für das Aushärten des Spritzbetons unumgänglich. Diese wird voraussichtlich ab Freitag, 27. Oktober 2017 bis Dienstag, 7. November 2017 sein. Eine Umleitung in beiden Richtungen wird über die K 3292 ausgeschildert.

    Die Bundesrepublik Deutschland investiert rund 390.000 Euro in den Erhalte der Infrastruktur. Alle an der Baumaßnahme Beteiligten sind bestrebt, diese so schnell als möglich fertig zu stellen. Für entstehende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    06.09.2017
    Ausbau der L 506 / 578 Rechte Tauber-Kreuzung in der Ortsdurchfahrt Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) - Beginn der zweiten Bauphase
    Land, Kreis und Stadt investieren gemeinsam rund 2,7 Millionen Euro zum Erhalt der Infrastruktur

    Das Regierungspräsidium Stuttgart und der Main-Tauber-Kreis bauen derzeit den Knoten L 506 / L 578 Rechte Tauber-Kreuzung in Tauberbischofsheim einschließlich einer neuen Signalanlage gemeinsam aus. Gleichzeitig erneuert die Stadt Tauberbischofsheim ihren Abwasserkanal und die Wasserversorgung.

    Die erste Bauphase endete mit dem Einbau der Trag- und Binderschicht in der „Mergentheimer Straße“ und im Bereich des Knotenpunkts. Daher kann kommende Woche die zweite Bauphase eingeleitet werden. In der Bauphase II werden der Anschluss Würzburger Straße, einschließlich der Einmündung der Albert-Schweitzer-Straße und die Restfahrbahnfläche der Wertheimer Straße ausgebaut. Auf Grund der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben kann der Verkehr im Bereich der Wertheimer Straße nur in einer Fahrtrichtung abgewickelt werden. Die Einfahrt in die Albert-Schweitzer-Straße ist von der Wertheimer Straße aus während dieser Bauphase nicht möglich.

    Um die Zufahrt zur Tiefgarage des Finanzamtes und zu den weiteren betroffenen Grundstücke zu ermöglichen, muss die Einbahnstraßenregelung in der Albert-Schweitzer-Straße zwischen der Eppstraße und der Einmündung Wertheimer Straße aufgehoben und die Nutzung der Parkplätze auf der Fahrbahn in diesem Bereich untersagt werden.
    Der Verkehr von Wertheim her kommend wird, wie auch während der ersten Bauphase, über die Wertheimer und Mergentheimer Straße abgewickelt. Der über die Mergentheimer Straße stadteinwärts fahrende Verkehr muss links auf die Tauberbrücke abbiegen.

    Verkehrsteilnehmer, die die Tauberbrücke stadtauswärts passieren, dürfen nur nach rechts in die Mergentheimer Straße abbiegen. Der Verkehr in Richtung Impfingen / Wertheim muss die Nordbrücke nutzen. Fußgängerquerungsmöglichkeiten werden in der Wertheimer Straße, auf der Tauberbrücke und in der Mergentheimer Straße eingerichtet.

    Die zweite Bauphase wird rund sechs Wochen in Anspruch nehmen. Im Anschluss beginnt mit dem Restausbau der Wertheimer und Mergentheimer Straße die dritte und letzte Bauphase.

    Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich Mitte Dezember 2017 abgeschlossen. Derzeit liegen die Arbeiten im Zeitplan.

    Die Umleitungen und Verkehrsführungen sind ausgeschildert und auf der beigefügten Abbildung dargestellt.

    Das Land investiert rund 1,3 Millionen, der Main-Tauber-Kreis rund 0,3 Millionen und die Stadt Tauberbischofsheim ca. 1,1 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart, der Main-Tauber-Kreis und die Stadt Tauberbischofsheim bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Bau- und Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Abbildung Verkehrsführung Bauphase II (pdf, 453 KB)

  • Abteilung 4
    06.09.2017
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Engelbergtunnel und Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn
    Abschluss der Arbeiten voraussichtlich am Montag, 11. September 2017, anschließend Rückbau der Verkehrssicherung im Nachtzeitraum, jeweils 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr, bis Dienstag, 19. September 2017

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert über die Sommerferien die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Nordportal des Engelbergtunnels und der Anschlussstelle Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn auf einer Streckenlänge von rund 7 Kilometern.

    Im Zuge der zweiten Bauphase werden aktuell der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen der A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn sowie die PWC-Anlage „Gerlinger Höhe“ saniert. Die Sanierung sieht im Bereich der Anschlussstellen und der PWC Anlage die Erneuerung der Deck- und Binderschicht, sowie in großen Teilen der Fahrbahn der A81 die Sanierung der Deckschicht vor. Ebenfalls saniert wurden die auf der östlichen Seite der A 81 liegenden Zufahrtsrampen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach sowie die Ausfahrtsrampe der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen auf die B 10. Außerdem werden zwei Nothaltebuchten gebaut.

    Die Maßnahme wird voraussichtlich am Montag, 11. September 2017 mit Aufbringung der Markierungen baulich abgeschlossen sein.

    Ab Dienstag, 12. September 2017 erfolgen noch der Rückbau der Verkehrssicherung und die Schließung der Mittelstreifenüberfahrten. Der Rückbau der Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Heilbronn erfolgt an drei Nächten, jeweils von 21:00 bis 05:00 Uhr bis zum 15. September 2017. Anschließend wird die Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Leonberg ebenfalls in drei Nächten von jeweils 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr  rückgebaut. Der Verkehr wird damit voraussichtlich ab Dienstag, 19. September 2017 in beiden Fahrtrichtungen gänzlich ohne Einschränkungen fließen können.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 8,2 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    06.09.2017
    B 19 zwischen Kreisgrenze Schwäbisch Hall / Knotenpunkt Kupferzell-Westernach und der Einmündung L 1036 bei Waldenburg-Hohebuch (Hohenlohekreis)
    B 19 Sanierung wird mit witterungsbedingter Verzögerung am Donnerstag, 7. September 2017, 19 Uhr abgeschlossen und freigegeben

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Montag,  7. August die B 19 in zwei Bauabschnitten. Die Fertigstellung war für den 3. September 2017 vorgesehen.

    Im derzeitigen zweiten Bauabschnitt wird nach dem Knotenpunkt  B 19 / Gewerbepark Hohenlohe bis zur Einmündung L 1036 bei Hohebuch / Kupferzell ebenfalls eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 0,7 km durchgeführt. Der Verkehr wird  unter Vollsperrung derzeit umgeleitet.

    Auf Grund von Regenereignissen in der letzten Woche war es leider nicht möglich, die Asphaltdeckschicht planmäßig herzustellen. Der Asphalt Belag wurde gestern, am Dienstag 5. September fertig gestellt und es stehen nur noch die Markierungs- und Restarbeiten für heute und morgen aus. Am Donnerstag, 7. September, 19 Uhr können die Verkehrsteilnehmer die B 19 zwischen Künzelsau und Schwäbisch Hall wieder vollumfänglich nutzen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    05.09.2017
    A 81, Engelbergtunnel - Bauliche und Betriebstechnische Ertüchtigung
    Baustellenbesichtigung der Projektverantwortlichen der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart zusammen mit Oberbürgermeister Schuler von Leonberg sowie den Bürgermeistern Bahmer von Ditzingen und Brenner von Gerlingen
    Besichtigung der Fertigstellung der Erweiterung des Betriebsgebäudes Nord und Information über den aktuellen Stand der Planung der Hauptbaumaßnahme

    Verkehrliche Einschränkungen ab Anfang 2019, alle Fahrstreifen der A 81 im Engelbergtunnel sollen aufrechterhalten werden

    Die Projektverantwortlichen des Regierungspräsidiums Stuttgart aus der Abteilung für Straßenwesen und Verkehr besichtigten am heutigen Dienstag, 5. September 2017, zusammen mit Oberbürgermeister Bernhard Schuler von Leonberg sowie den Bürgermeistern Ulrich Bahmer von Ditzingen und Georg Brenner von Gerlingen die Baustelle des Engelbergtunnels. Schwerpunkt der Besichtigung war die Fertigstellung der Erweiterung des Betriebsgebäudes Nord. Außerdem wurde über den aktuellen Stand der Planung der Hauptbaumaßnahme und die dabei vorgesehenen Verkehrseingriffe informiert.

    Die Erweiterung des Betriebsgebäudes Nord wurde Mitte 2016 als erste Vorabmaßnahme der ab Ende 2018 geplanten Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergtunnels begonnen und jetzt fertig gestellt. Die Erweiterung dient der Verbesserung der Zugänglichkeiten in den Tunnel sowie zur Verbesserung der Flucht- und Rettungssituation. Dazu wurde zwischen den beiden Tunnelröhren ein rund 20 m tiefer Einbringeschacht errichtet, der neben einem Treppenhaus zusätzlich einen Lastenkran und einen Lastenaufzug aufnimmt. Herr Reinhold Frenzl, beim Regierungspräsidium Stuttgart zuständiger Referatsleiter für Großprojekte sagte dazu: „Mit der Erweiterung des Betriebsgebäudes wird die Bauzeit deutlich verkürzt und die Sicherheit für die Arbeiten im Tunnel erheblich erhöht werden.“

    Die Ausschreibung der Hauptbaumaßnahme wird derzeit vorbereitet. Der Baubeginn der Hauptbaumaßnahme ist für Ende 2018 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt rund 5 Jahre. Die ersten Eingriffe in den Verkehr sind für Anfang 2019 geplant. Die Planung sieht vor, dass während der gesamten Bauzeit am Tag weiterhin die im Bestand vorhandenen 3 Fahrstreifen im Engelbergtunnel je Fahrtrichtung – in der Breite eingeschränkt – dem Verkehr zu Verfügung stehen. Nur in der verkehrsarmen Zeit (nachts und am Wochenende) werden zeitweise einzelne Fahrstreifen dem Verkehr entzogen. „Mit der Aufrechterhaltung der vorhandenen 6 Fahrstreifen am Tag, umfangreichen flankierenden Maßnahmen und einer engen Abstimmung – insbesondere mit den betroffenen Gemeinden – stellen wir sicher, dass die Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein absolut, notwendiges Minimum reduziert werden.“ erläuterte Frenzl. In diesem Zusammenhang verwies er auf den hohen technischen und verkehrlichen Schwierigkeitsgrad der Baumaßnahme an diesem neuralgischen Punkt im Straßennetz um Stuttgart. Die Baukosten der Hauptbaumaßnahme betragen rund 110 Millionen Euro. Bis zum Beginn der Hauptbaumaßnahme müssen verschiedene, sehr umfangreiche Vorabmaßnahmen mit zusätzlichen Baukosten von ca. 25 Millionen Euro durchgeführt werden, für die keine größeren Verkehrseingriffe erforderlich sind. Kostenträger für die Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland.
  • Abteilung 4
    04.09.2017
    Freigabe einer Geh- und Radwegbrücke über die B 295 bei Stuttgart - Weilimdorf ab Samstag, 9. September 2017
    Die neue Geh- und Radwegbrücke über die B 295 im Bereich der Wolfsbuschschule bei Stuttgart – Weilimdorf wird pünktlich zum Schulbeginn freigegeben
    Die Arbeiten an der neuen Geh- und Radwegbrücke über die B 295 im Bereich der Wolfsbuschschule bei Stuttgart – Weilimdorf, die unter Vollsperrung der B 295 am 26. August 2017 eingehoben wurde, können pünktlich zum Ferienende am Samstag, 9. September 2017 abgeschlossen werden. Damit ist zum Schulbeginn ein sicherer Schulweg für die Schüler der nahe gelegenen Wolfsbuschschule garantiert.

    Mitte Oktober wird dann die neue Stahlkonstruktion der Wirtschaftswegbrücke im Bereich der Einmündung Föhrichstraße unter Vollsperrung der B 295 an einem Wochenende eingehoben. Hierzu erfolgt im Vorfeld eine weitere Pressemitteilung.

    Der Bund investiert für den Ersatzneubau der beiden Brücken rund 1,8 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    04.09.2017
    L 1204 (Landkreis Esslingen) - Umbau Knotenpunkt L 1204 – Nürtinger Straße ab Montag, 11. September 2017
    Das Regierungspräsidium Stuttgart teilt mit, dass ab Montag 11. September 2017, wegen Umbauarbeiten am Knotenpunkt der L 1204 mit der Nürtinger Straße bei Neuhausen auf den Fildern für die Nürtinger Straße von und nach Scharnhausen eine Vollsperrung eingerichtet wird. Dies betrifft insbesondere den Linienbusverkehr der Linien 35, 73, 120 und die Schulbuslinien. Aus diesem Grund gelten von Montag, 11. September 2017 bis zum 10. Dezember 2017 abgeänderte Fahrpläne.

    Die aktuelle Verkehrsführung auf der L 1204, zwischen Stuttgart - Plieningen und Neuhausen, ist von dieser Baumaßnahme nicht betroffen. Die Bauzeit für den vollständigen Umbau des Knotenpunktes ist für Mitte September bis Mitte Dezember 2017 vorgesehen.

    Im Anschluss daran wird im Jahr 2018 in einem zweiten Bauabschnitt die L 1204 nördlich der Autobahn nach Osten in Richtung der A 8 Anschlussstelle Esslingen als „Autobahnparallele“ verlängert. Die Landesstraße L 1204 wird im Zuge der Umsetzung des Bahn- Großprojekts Stuttgart 21 für die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm im Planfeststellungsabschnitt 1.4 umgebaut. Das Regierungspräsidium Stuttgart nutzt diesen Umbau für eigene Maßnahmen wie die Realisierung der Autobahnparallele und den vollständigen Umbau des Knotenpunkts.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 8
    04.09.2017
    Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 - Eröffnung mit Auftaktveranstaltung und Nacht des offenen Denkmals am Samstag, 9. September 2017 in Schwäbisch Hall
    Mit über 110 Veranstaltungen wird es die facettenreichste Nacht des offenen Denkmals bislang
    Zum Auftakt des diesjährigen Tags des offenen Denkmals, der Sonntag, 10. September 2017 zum Thema „Macht und Pracht“ stattfindet, lädt die Landesdenkmalpflege bereits am Samstag, 9. September, in die Stadt Schwäbisch Hall ein. Würdevoller Schauplatz der Eröffnungsfeier um 14 Uhr ist die Kirche St. Michael.

    „Das 500. Reformationsjubiläum ist zweifelsohne das im Jahr 2017 bestimmende kulturelle Thema in Deutschland. Viele kulturelle Zeugnisse der Reformation sind im heutigen Baden-Württemberg noch wahrnehmbar, und auch die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg nimmt das Jubiläum zum Anlass, um Kulturdenkmale im Südwesten mit thematischem Bezug zur Reformation in diesem Jahr besonders zu würdigen. Ich freue mich daher, dass wir die Evangelische Landeskirche Württemberg als Partner für die diesjährige Eröffnungsfeier des Tags des offenen Denkmals gewinnen konnten“, betonte Ministerialdirektor Hubert Wicker. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ist Oberste Denkmalschutzbehörde in Baden-Württemberg.

    Dank der Beteiligung der Stadt Schwäbisch Hall kann der Festakt am Wirkungsort des Reformators Johannes Brenz begangen werden. Dr. h.c. Frank Otfried July, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Stadt Schwäbisch Hall. „Räume sprechen. Gerade unsere Kirchenräume, von denen wir viele von unseren Vorfahren übernommen haben. Viele davon sprechen die lebensstärkende Sprache der Freiheit, der Reformation, die eine Freiheit jenseits der Ökonomisierung und Verzweckung ist.“ Das Mottothema des Denkmaltages „Macht und Pracht“ beleuchtet Prof. Dr. Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten a.D. in seinem Festvortrag.

    Die Nacht des offenen Denkmals und der deutschlandweite Tag des offenen Denkmals 2017 am Sonntag, 10. September 2017, mit rund 900 Veranstaltungen in Baden-Württemberg, sind: „Einzigartige Möglichkeiten, den vielfältigen Denkmalbestand in Baden-Württemberg hautnah zu erfahren“, so Regierungspräsident Wolfang Reimer. „Dabei eröffnen sich seltene Einsichten in Denkmalbereiche, die der Öffentlichkeit für gewöhnlich nicht zugänglich sind. Auch hier trägt die Landesdenkmalpflege erfolgreich dazu bei, ein reiches Kulturerbe zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben.“

    Bei der Nacht des offenen Denkmals am Samstag, 9. September 2017, ab 17 Uhr, besteht Gelegenheit, den Blick hinter die Türen sonst verschlossener Denkmale zu werfen. „In der ehemals freien Reichsstadt ist das Thema ‚Macht und Pracht‘ allgegenwärtig“, erläutert Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege. „Durch die Saline zu Reichtum gelangt, führten Wohlstand und Selbstbewusstsein zu allen Zeiten zu einer mehr oder weniger umfangreichen Bautätigkeit. Neben mittelalterlichen Steinhäusern demonstrieren bis heute insbesondere die Bauten des 16. Jahrhunderts sowie die nach dem Stadtbrand von 1728 wiederaufgebauten Gebäude den Repräsentationswillen ihrer Bauherren“.

    Nun ist die Bevölkerung eingeladen an diesem Abend einzutauchen in die farbig illuminierte historische Altstadt und neben prachtvollen Kirchen, Gasthäusern und Verwaltungsbauten zahlreiche üppig ausgestattete Bürgerhäuser zu entdecken. Macht und Stärke manifestieren sich aber auch in den Stadtbefestigungen und dem inzwischen zum Haus der Bildung umgenutzten ehemaligen Gefängnis mit noch erlebbaren Zellentrakten. „Die Dynamik aus alt und modern verbindet sich in Schwäbisch Hall auf beste Weise. Man sieht, dass wir in einer Stadt leben, in der der Erhalt unseres kulturellen Erbes eine wichtige Rolle spielt“, unterstreicht Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim.

    Insgesamt umfasst das Angebot neben der Auftaktveranstaltung am Samstag rund 110 Programmpunkte, zusammengestellt von Akteuren aus der Verwaltung, den Vereinen und verschiedensten Institutionen in Schwäbisch Hall. Das Programm umfasst zum Beispiel Führungen in Häusern, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Ein Großteil dieser Häuser steht im Eigentum der Stadt Schwäbisch Hall. „Mein herzlicher Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Programm für die Nacht des offenen Denkmals vorbereitet haben und bei der Veranstaltung begleiten werden. Ich danke auch meinen Beschäftigten, die viel Zeit und Mühe in diesen vielseitigen Auftakt investiert haben“, bedankt sich der Oberbürgermeister.

    Darüber hinaus wird es Vorträge, Ausstellungen, Schauspiel, künstlerische Aktionen, Musik und Fotopoints geben. An mehreren Orten informieren Restauratoren und Architekten in Werkberichten über Sanierungsmaßnahmen. Ein Highlight stellen die Dachstuhlführungen im Neubau, St. Michael und St. Katharina dar. Künstlerische Kreativität entfaltet sich an diesem Abend im Atelierhaus Hirtenscheuer sowie in einer Galerie und einer Druckwerkstatt in der Oberen Herrngasse. Speziell für Kinder gibt es eine Aktion im Hällisch-Fränkischen Museum sowie eine Familienführung durch die Stadt.

    Auch am Abend drehen sich einige Veranstaltungen rund um das 500-jährige Reformationsjubiläum: so die Neueröffnung eines Ausstellungsbereiches im Hällisch-Fränkischen Museum, Vorträge im Brenzhaus und eine Führung in St. Michael. Wer Kostümierungen mag, folgt Margarethe Brenz auf einem Rundgang ins Schwäbisch Hall der Reformationszeit. Einen weiteren Schwerpunkt stemmen die Sieder. Beim Schausieden auf dem Haalplatz wird in einer nachgebauten Siedepfanne Salz gesotten. Das Haalamt, das ehemalige Haalgerichtshaus der Sieder, ist geöffnet. Ein Sieder in historischer Tracht führt bei einem Stadtrundgang in Tradition und Brauchtum der Sieder ein. Auch beim Stationentheater der Laien-Schauspielgruppe Haalunkel unter Begleitung der Musikgruppe Haalgeschrey erwacht das Alltagsleben im mittelalterlichen Hall wieder zum Leben.

    Der Haalplatz und Marktplatz sind die beiden Zentren des Abends, wie auch an der Johanniterkirche und im Sudhaus gibt es hier zusätzlich zum umfangreichen Programm Bewirtung. Am Marktplatz werden am Infostand der Denkmalpflege ab 16 Uhr die Tickets für die Führungen ausgegeben. Es gilt zu beachten, dass für zahlreiche Angebote vorab ein Ticket abgeholt werden muss. Dabei kann auch auch die Programmübersicht des Abends abgeholt werden. Das Programm ist auch vorab in der Tourist Information Schwäbisch Hall erhältlich und steht auf der Internetseite der Landesdenkmalpflege zum Download bereit (Link s.u.).

    Veranstaltungsprogramm Nacht des offenen Denkmals (pdf, 5 MB)
    Einladung zur Eröffnungsveranstaltung (pdf, 5 MB)
    Programmleporello der Landesdenkmalpflege zum Tag des offenen Denkmals (pdf, 3 MB)


    Hintergrundinformationen und weiterführende Links:

    Interessierte finden das vollständige Angebot auf der Internetseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Angebot des Landesamtes für Denkmalpflege liegt als Beilage Heft 3/2017 der Zeitschrift „Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege“ bei.

    Programm Nacht des offenen Denkmals in Schwäbisch Hall und Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung auf der Internetseite der Landesdenkmalpflege: https://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/tag-des-offenen-denkmals/eroeffnungsveranstaltung/

    Reformationsseiten auf der Internetseite der Landesdenkmalpflege: https://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/aktuelles/kulturdenkmale-der-reformation/

    Gesamtprogramm für den Tag des offenen Denkmals in Baden-Württemberg auf der Internetseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz: http://tag-des-offenen-denkmals.de/programm/

    Weitere Infos auch auf der Website der Stadt Schwäbisch Hall unter www.schwaebischhall.de

  • Abteilung 4
    01.09.2017
    B 298 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen - Asphalteinbau witterungsbedingt auf Montag 04. September und Dienstag, 05. September verschoben
    Fertigstellung der Gesamtmaßnahme am Freitag, 08. September 2017 ist nicht gefährdet
    Seit Montag, 17. Juli 2017 laufen die Arbeiten zur Sanierung der B 298 zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen. Seit dem 24. August 2017 läuft die letzte Bauphase, bei der zwischen Becherlehenstraße und der Franz-Konrad-Straße unter Vollsperrung die Fahrbahndecke saniert wird. Von der Fahrbahn wurde die vorhandene Deckschicht abgefräst. Darunter liegende Schadstellen wurden ausgebaut und mit Asphalttragschichtmaterial ersetzt. Darauf wird dann die neue Asphaltdeckschicht hergestellt.

    Aufgrund der sehr schlechten Witterung kann der Endbelag in der Mutlanger Straße, zwischen der Einmündung Becherlehenstraße und der Einmündung Franz-Konrad-Straße nicht wie vorgesehen heute und Morgen stattfinden. Das Regierungspräsidium hat nun den Einbau für Montag, 4. September 2017, bis Dienstag, 5. September 2017, terminiert. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme, in die der Bund rund 900.000 Euro investiert, ist für den 8. September 2017 vorgesehen und durch die Verzögerung nicht gefährdet.

    Die Straße bleibt nach wie vor für den Verkehr bis Freitag, 8. September 2017 voll gesperrt. Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt in beiden Richtungen über die B 29 - Großdeinbach - Wetzgau zur B 298 und umgekehrt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 8
    01.09.2017
    Ausgrabungen in Wyhl am Kaiserstuhl im Baugebiet „Etterpfad“ (Landkreis Emmendingen)
    Pressetermin am 6. September 2017
    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    im Namen der Archäologischen Denkmalpflege laden wir Sie herzlich zu einem Pressetermin ein. Kommen Sie
     
    am 6. September 2017 um 11 Uhr
    nach Wyhl am Kaiserstuhl, Baugebiet „Etterpfad“
    Treffpunkt Parkplatz Friedhof, Etterstraße
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Katja Lumpp
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart
    Telefonl 0711/904-10002, EMail pressestelle@rps.bwl.de
     
    Weitere Informationen:
    Seit dem 24. Juli 2017 führt die archäologische Fachfirma Archäograph GbR aus Friedberg in Bayern mit ihrem achtköpfigen Team im Vorfeld der Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Etterpfad“ in Wyhl a. K. eine archäologische Rettungsgrabung durch. Auftraggeberin ist die Erschließungsgemeinschaft „Etterpfad“.
     
    Die Ausgrabungen auf der rund 21.000m² großen Fläche bestätigen die Ergebnisse der Sondageuntersuchungen des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Dienststelle Freiburg i.Br., dass sich auf dem Baugelände unterhalb des humosen Oberbodens die Reste einer eisenzeitlichen Siedlung befinden. Diese zeichnen sich als dunkle Verfärbungen im hellen Löss ab. Bisher wurden mehrere Grubenhäuser, Silogruben, ein ebenerdiger Hausgrundriss und einige Siedlungsgruben, u.a. mit Tierdeponierungen freigelegt.
     
    Diese Befunde sind z.T. noch über einen Meter tief erhalten. Aus ihnen konnte bisher reichhaltiges Fundmaterial wie Webgewichte, Spinnwirtel oder auch fast vollständige Keramikgefäße geborgen werden.
     
    Durch die Größe des Untersuchungsareals wird ein für diese Region bisher einmaliger Einblick in die Entwicklung, Struktur und Organisation einer vermutlich frühkeltischen (5. Bis 4. Jh. v. Chr.), ländlichen Siedlung gewährt.
     
    Auch neuzeitliche Grabenstrukturen, die mit Aktivitäten während des Zweiten Weltkrieges in Zusammenhang stehen, haben sich im Boden erhalten. Die betroffenen Flächen waren bereits im Vorfeld der archäologischen Sondierungen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg untersucht und freigegeben worden.
     
    Bei den weiteren Arbeiten in den verbleibenden Monaten sind weitere spannende Erkenntnisse zur vorgeschichtlichen Besiedlung der Gemarkung Wyhl zu erwarten.
  • Abteilung 2
    30.08.2017
    Neubau eines Regenklärbeckens und eines Regenrückhaltebeckens Lachengraben im Streckenabschnitt A 81 zwischen den Anschlussstellen Zuffenhausen und Feuerbach
    Regierungspräsidium Stuttgart erlässt Planfeststellungsbeschluss - Auslegung der Unterlagen zwischen 11. und 25. September
    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen den Planfeststellungsbeschluss für den Bau eines Regenklärbeckens und eines Regenrückhaltebeckens Lachengraben für den Streckenabschnitt A 81 zwischen den Anschlussstellen (AS) Zuffenhausen und Feuerbach erlassen. Vorhabenträgerin ist die Bundesstraßenverwaltung, vertreten durch die Abteilung Straßenwesen und Verkehr des Regierungspräsidiums Stuttgart.

    Der Bau des Regenklärbeckens und des Regenrückhaltebeckens dient der Entwässerung der A 81 im genannten Streckenabschnitt. Das Straßenoberflächenwasser wird derzeit über Entwässerungsleitungen auf der Ostseite der A 81 in den Lachengraben abgeleitet und soll künftig über das Regenklärbecken und das Regenrückhaltebecken an den Vorfluter abgegeben werden.

    Die Becken befinden sich östlich der A 81 und ca. 30 m nördlich des Lachengrabens auf derzeit landwirtschaftlich genutzter Fläche. Das Regenrückhaltebecken wird als Erdbecken, das Regenklärbecken als Betonbecken ausgeführt.

    Die Bauzeit beträgt ca. 12 Monate.

    Im Planfeststellungsbeschluss wurden die Einwendung eines Betroffenen und die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange abgewogen. Die Einwendung wandte sich insbesondere gegen die Lage der Becken.

    Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden in der Zeit von 11. bis einschließlich 25. September 2017 bei der Stadtverwaltung Ditzingen zur Einsicht ausgelegt. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Darüber hinaus können der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen mit Beginn der Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsbeschlüsse eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.
  • Abteilung 4
    29.08.2017
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Engelbergtunnel und Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn
    Sperrung der Ausfahrtsrampe der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen von Leonberg kommend in Richtung Stuttgart von Freitag, 01. September 2017, 20:00 Uhr, bis Montag, 04. September 2017, 5:00 Uhr
    Aufhebung der Teilsperrung der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn ab Donnerstag, 31. August 2017, 5 Uhr

    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert über die Sommerferien die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Nordportal des Engelbergtunnels und der Anschlussstelle Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn auf einer Streckenlänge von rund 7 km.

    Im Zuge der zweiten Bauphase werden aktuell bis zum Ende der Sommerferien der rechte Fahrstreifen, der Standstreifen der A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn sowie die PWC-Anlage „Gerlinger Höhe“ saniert. Die Sanierung sieht im Bereich der Anschlussstellen und der PWC Anlage die Erneuerung der Deck- und Binderschicht, sowie in Teilen die Sanierung der Deckschicht vor. Die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn ist seit dem 22. August 2017 ebenfalls gesperrt. Hier werden die Deck- und die Binderschicht der Ein- und die Ausfahrtsrampe saniert. Die Ein- und Auffahrtsrampe der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn ist ab 31. August 2017 um 5 Uhr wieder befahrbar.

    Am kommenden Wochenende ist dann die Sanierung der Ausfahrtsrampe an der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen auf die B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart in der Zeit von Freitag, 01. September 2017, 20 Uhr, bis Montag, den 04. September 2017, 5 Uhr unter Vollsperrung vorgesehen. Im Bereich der Anschlussstelle wird die Deck- und die Binderschicht erneuert. Der ausfahrende Verkehr von der A 81 auf die B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart wird über das Kleeblatt der Anschlussstelle Zuffenhausen umgeleitet.

    Die Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 8,2 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.


    Verkehrsführung in AS Zuffenhausen (pdf, 162 KB)
  • Abteilung 4
    29.08.2017
    A 81, Engelbergtunnel - Bauliche und Betriebstechnische Ertüchtigung
    Baustellenbesichtigung mit Herrn Abteilungspräsident Andreas Hollatz zusammen mit den Oberbürgermeistern von Leonberg und Ditzingen sowie dem Bürgermeister von Gerlingen
    Besichtigung der Fertigstellung der Erweiterung des Betriebsgebäudes Nord und Information über den aktuellen Stand der Planung der Hauptbaumaßnahme
     
    Herr Andreas Hollatz, Abteilungspräsident für Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Stuttgart besichtigt am Dienstag, 5. September 2017, ab 14:30 Uhr mit den Oberbürgermeistern von Leonberg und Ditzingen sowie dem Bürgermeister von Gerlingen die Baustelle des Engelbergtunnels. Schwerpunkt der Besichtigung ist die Fertigstellung der Erweiterung des Betriebsgebäudes Nord. Außerdem soll über den aktuellen Stand der Planung der Hauptbaumaßnahme und die dabei vorgesehenen Verkehrseingriffe informiert werden.
     
    Die Erweiterung des Betriebsgebäudes Nord wurde Mitte 2016 als erste Vorabmaßnahme der ab Ende 2018 geplanten Hauptbaumaßnahme zur baulichen und betriebstechnischen Ertüchtigung des Engelbergtunnels begonnen. Die Erweiterung dient der Verbesserung der Zugänglichkeiten in den Tunnel sowie zur Verbesserung der Flucht- und Rettungssituation. Die Besichtigung beinhaltet eine Begehung der Erweiterung und des bestehenden Betriebsgebäudes Nord.
     
    Sie sind als Pressevertreter zur
     
    Baustellenbesichtigung,
    am Dienstag, 05. September 2017,14:30 Uhr,
    Treffpunkt im Bereich des Betriebsgebäudes Nord
    (siehe Anfahrtsskizze)
     
    herzlich eingeladen. Die Begehung der Erweiterung und des bestehenden Betriebsgebäudes Nord ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht möglich.
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (Telefonl 0711/904-10002 oder EMail matthias.kreuzinger@rps.bwl.de). Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Weitere Hintergrundinformationen zur Maßnahme finden Sie am Ende der Presseeinladung.

    Hintergrundinformationen

     
    Der Engelbergtunnel im Zuge der A 81 unmittelbar nördlich des Leonberger Dreiecks bei Stuttgart muss baulich und betriebstechnisch ertüchtigt werden. Ursache der baulichen Ertüchtigung sind Schädigungen und Deformationen der Tunnelkonstruktion im Bereich des Anhydrit führenden Gesteins. Ursache der betriebstechnischen Ertüchtigung ist die deutliche Erhöhung des Sicherheitsniveaus von Tunneln durch die aktuellen Vorschriften. Ziel der gemeinsamen Durchführung der baulichen und betriebstechnische Ertüchtigung ist eine in Hinblick auf die Bauzeit und den Bauablauf sowie in Hinblick auf eine Minimierung der Verkehrseingriffe optimierte Baumaßnahme. Der Baubeginn der Hauptbaumaßnahme ist für Ende 2018 mit einer Bauzeit von ca. 5 Jahren geplant. Die Baukosten betragen rund 110 Millionen Euro Kostenträger ist die Bundesrepublik Deutschland.
     
    Die Planung der Baumaßnahme sieht vor, dass während der gesamten Bauzeit am Tag weiterhin die im Bestand vorhandenen 3 Fahrstreifen je Fahrtrichtung – in der Breite eingeschränkt – dem Verkehr zu Verfügung stehen. In der verkehrsarmen Zeit (nachts und am Wochenende) werden zeitweise einzelne Fahrstreifen entzogen. Das hat bei den regelmäßig durchgeführten Unterhaltungsarbeiten jedoch zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen geführt. Die Baumaßnahme soll zudem in der Baubetriebsform 4 im Mehrschichtbetrieb in Tag- und Nachtarbeit durchgeführt werden.
     
    Bis zum Beginn der Hauptbaumaßnahme müssen verschiedene, sehr umfangreiche Vorabmaßnahmen mit zusätzlichen Baukosten von rund 25 Millionen Euro durchgeführt werden. Diese Vorabmaßnahmen dienen zur Verbesserung der Zugänglichkeiten, der Flucht- und Rettungssituation sowie zur Gewährleistung der Baufreiheit und Verkehrsführung.

  • Abteilung 8
    28.08.2017
    Pressetermin zur Grabung am Untertor in Radolfzell am Mittwoch, 30. August 2017, 13 Uhr vor Ort an der Baustelle, Untertorstraße 4, 78315 Radolfzell – vorgeschichtliche und mittelalterliche Siedlungsstruktur und Stadtbefestigung
     Radolfzell, Untertor nach 1843. Das Grabungsgelände befindet sich rechts des Tores vor der dunkel hervorgehobenen Stadtmauer. Bild: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Durch den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses im Bereich des so genannten Untertors, einem Teil der Befestigung der mittelalterlichen Stadt Radolfzell, werden baubegleitende archäologische Maßnahmen notwendig. Durch den Bau einer Tiefgarage auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthauses Schützen und einer benachbarten Tankstelle wird die dort zu erwartende archäologische Substanz beseitigt. Die archäologische Rettungsgrabung auf einer Fläche von etwa 1800 m² wird von Mitte Juni bis voraussichtlich November durch die Fa. ArchaeoBW durchgeführt.
     
    Mittlerweile sind große Flächen der Ausgrabung offen und erste Strukturen zeichnen sich ab. In wenigen Restflächen, die nicht durch Grabenstrukturen gestört sind haben sich vorgeschichtliche und mittelalterliche Siedlungsstrukturen erhalten, die vor die Zeit der Stadtgründung zurückreichen. Eine große Zäsur stellt die Befestigung der Marktsiedlung mit einem Graben und Wall dar. Wohl im 12. Jahrhundert wurde vor der zum großen Teil erhaltenen Stadtmauer ein Graben angelegt, der sich in einem Profil gut abzeichnet. Die Wehranlage baute man im 17. Jahrhundert bastionär aus. Die archäologischen Befunde und Befunde werden am „Tag des offenen Denkmals“ am 10. September 2017 der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.
     
    Vorab laden wir Sie als Pressevertreter zu einem
     
    Pressetermin
    am Mittwoch 30. August 2017, um 13 Uhr auf der Baustelle
    Zugang: Untertorstraße 4, 78315 Radolfzell   
     
    ein.
     
    Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich an:
     
    Herr Andreas Mayer
    Gnädinger und Mayer GmbH
    Tegginger Straße 14 b
    78315 Radolfzell
     
    Bei Fragen zur Archäologischen Befundsituation an:
     
    Herrn Dr. Przemylslaw Sikora / Herrn Marcel Hagner / Herrn Dr. Thomas Küntzel
    ArchaeoBW
    Hohenzollernstraße 20
    72379 Hechingen
     
    Bei Fragen zur Denkmalpflege wenden Sie sich an:
     
    Dr. Bertram Jenisch
    Regierungspräsidium Stuttgart
    Abt. 8 – Landesamt für Denkmalpflege
    Ref. 84.2, Fachbereich Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit
    Dienstsitz Freiburg
    Günterstalstraße 67
    79100 Freiburg
    Telefon 0761 208-3587
    Telefax:  0761 208-3599
    E-Mail: bertram.jenisch@rps.bwl.de 
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle
    Regierungspräsidium Stuttgart

    Radolfzell Untertor Querprofil

  • Abteilung 8
    28.08.2017
    Pressekonferenz zum Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 und der Nacht des offenen Denkmals am 9. September 2017
    Vorstellung der geplanten Veranstaltungen für die Presse am Montag, 4. September 2017, 11 Uhr im Rathaus der Stadt Schwäbisch Hall (Sitzungssaal EG)

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Nacht des offenen Denkmals und der deutschlandweite Tag des offenen Denkmals 2017 am Sonntag, 10. September 2017 mit rund 900 Veranstaltungen in Baden-Württemberg, sind einzigartige Möglichkeiten, den vielfältigen Denkmalbestand in Baden-Württemberg hautnah zu erfahren. Dabei besteht  Gelegenheit, den Blick hinter die Türen sonst verschlossener Denkmale zu werfen.

    Zum Auftakt des diesjährigen Tags des offenen Denkmals, der unter dem Motto  „Macht und Pracht“ steht, findet wieder am Vorabend, Samstag, 9. September 2017 die Nacht des offenen Denkmals statt. Insgesamt umfasst das Angebot neben der Auftaktveranstaltung am Samstag um 14 Uhr in Schwäbisch Hall rund 110 Programmpunkte, zusammengestellt von Akteuren aus der Verwaltung, den Vereinen und verschiedensten Institutionen in Schwäbisch Hall.

    Über die bevorstehenden Veranstaltungen  informieren Sie aus erster Hand Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium  Stuttgart, der Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall, Hermann-Josef Pelgrim sowie der Vorsitzende der Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Hall, Ernst-Michael-Wanner.

    Zur Pressekonferenz anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2017, lade ich Sie recht herzlich ein. Kommen Sie am

    Montag, 4. September 2017, 11 Uhr
    in das Rathaus der Stadt Schwäbisch Hall  (Sitzungssaal EG)
    Am Markt 6, 74523 Schwäbisch Hall

    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (Telefon 0711 904-10002 oder matthias.kreuzinger@rps.bwl.de). Wir freuen uns über Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

    Veranstaltungsprogramm Nacht des offenen Denkmals (pdf, 5 MB)
    Einladung zur Eröffnungsveranstaltung (pdf, 3  MB)
    Programmleporello der Landesdenkmalpflege zum Tag des offenen Denkmals (pdf, 5 MB)

  • Abteilung 3
    24.08.2017
    Das Land unterstützt den Neubau eines Dorfzentrums in Blaufelden-Wiesenbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbescheide an Bürgermeisterin Petra Weber

    Regierungspräsident Reimer: „Der Neubau eines multifunktionalen Dorfzentrums in der Gemeinde Blaufelden ist ein zukunftsweisendes und ressourcenschonendes Projekt und trägt zur Innenentwicklung der Kommune bei“

    Im Rahmen seines heutigen vor Ort Besuchs in der Gemeinde Blaufelden überreicht Regierungspräsident Wolfgang Reimer in Anwesenheit von Landrat Gerhard Bauer, Frau Bürgermeisterin Petra Weber die Zuwendungsbescheide für den Neubau eines multifunktionalen Dorfzentrums. Die Förderbescheide stammen zum einen aus dem kommunalen Ausgleichstock über 770.000 Euro und aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) in Höhe von 376.160 Euro.  Aus der Fachförderung für das Feuerwehrwesen hat das Landratsamt Schwäbisch Hall der Kommune bereits einen Betrag von 60.000  Euro bewilligt.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer betonte: „Der Neubau eines multifunktionalen Dorfzentrums in der Gemeinde Blaufelden ist ein zukunftsweisendes und ressourcenschonendes Projekt und trägt zur Innenentwicklung der Kommune bei. Das passgenaue Zusammenführen der Förderprogramme des Landes bei diesem Projekt ist ein gelungenes Beispiel, wie das Regierungspräsidium bei der Entwicklung,  gerade im Ländlichen Raum unterstützen kann."

    "Die ELR-Fördermittel sind in Wiesenbach bestens angelegt. Dass sich das aktive dörfliche Leben im Ort mit dem dadurch ermöglichten neuen Dorfzentrum nun sehr gut weiterentwickeln kann, freut mich sehr. Mit so lobenswerten Investitionen wie dieser bleibt der ländliche Raum attraktiv und bietet insbesondere auch jungen Menschen vielseitige Zukunftsperspektiven",  so Landrat Gerhard Bauer.

    Das neue Dorfzentrum ist im Blaufeldener Ortsteil Wiesenbach geplant und besteht aus den einem Feuerwehrmagazin, Kindergarten, Ortsverwaltung sowie Dorfgemeinschafts- und Jugendräumen und Küche. Im Außenbereich wird ein vielfältiger Spielplatz angelegt. Der Neubau entsteht als Ersatz für das bereits bestehende  gemeinschaftlich genutzte Gebäude. Die Sanierung dieses denkmalgeschützten Altbaus ist wirtschaftlich nicht darstellbar und genügt außerdem nicht mehr den feuerwehrtechnischen Anforderungen. Der Neubau wird in einer ressourcenschonenden Bau- und Bewirtschaftungsweise sowie barrierefrei errichtet.

    Bürgermeisterin Petra Weber erklärte: „Gerade im ländlichen Raum sind identitätsstiftende Orte wie ein Dorfzentrum Grundvoraussetzung für das gemeinschaftliche Leben. Wir bedanken uns daher herzlich für diesen großzügigen Zuschuss!“

    Die Gäste konnten vor Ort weitere ELR-geförderte Maßnahmen besichtigen. So zum Beispiel die Umnutzung von nicht mehr benötigter gewerblicher Bausubstanz zu privaten Wohnzwecken und die Sanierung von Gebäuden eines metallverarbeitenden Betriebes. Allesamt wichtige Projekte für Arbeitsplätze und Wohnqualität im Ländlichen Raum. Ein Gespräch mit einigen Bürgermeistern rundete den Erfahrungsaustausch zu Fragen im Ländlichen Raum ab.

    Hintergrundinformationen zum Förderprogramm ELR

    Im Jahr 2017 stehen landesweit rund 65 Millionen Euro Landesmittel für die Entwicklung des Ländlichen Raums zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen davon rund 18,8 Millionen Euro. Arbeiten, Grundversorgung, Gemeinschaftseinrichtungen und Wohnen sind die Förderschwerpunkte des Programms, mit denen ein wesentlicher Beitrag zur Strukturentwicklung der Ländlichen Räume erreicht wird. Das Programm wird über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet.

    Hintergrundinformationen zum Ausgleichstock

    Der Verteilungsausschuss für die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart hat am Dienstag, 25. Juli 2017 unter Vorsitz von Regierungspräsident Wolfgang Reimer über rund 33,6 Millionen Euro Fördermittel für finanzschwache Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Stuttgart entschieden. Mit diesem Betrag können Investitionen der Kommunen von insgesamt 153 Millionen Euro angeschoben werden. Der Verteilungsausschuss, der aus drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise und zwei Vertretern des Regierungspräsidiums besteht, hat zum Ziel, den finanzschwachen Gemeinden im Regierungsbezirk zu helfen.

  • Abteilung 4
    23.08.2017
    B 10 Fahrbahndeckenerneuerung Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis AS Stuttgart-Hafen - Geänderte Verkehrsführung ab Sonntag, 27. August 2017 mit Freigabe der derzeit gesperrten Anschlussstellen
    Sperrung der Ausfahrtsrampe der Anschlussstelle Hedelfingen und der Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Hafen-Süd in Fahrtrichtung Stuttgart für voraussichtlich 2 Wochen ab Sonntag, 27. August 2017
    Zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen und der Anschlussstelle Stuttgart-Hafen Süd sind die Arbeiten für die Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 10 in Fahrtrichtung Esslingen nahezu abgeschlossen.

    Für die nächste Bauphase wird am kommenden Wochenende der Verkehr, der zur Zeit zwischen den oben genannten Anschlussstellen mit allen 4 Fahrstreifen auf der Fahrbahn in Richtung Stuttgart geführt wird, auf die dann fertiggestellte Richtungsfahrbahn Esslingen umgelegt. Dann kann auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart gearbeitet werden.

    Dem Durchgangsverkehr stehen somit weiterhin in beiden Richtungen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die bisher gesperrten Ein- und Ausfahrtsrampen der Anschlussstelle Stuttgart-Hedelfingen und die Ausfahrt der Anschlussstelle Hafen-Süd in Fahrtrichtungen Esslingen, die an die Richtungsfahrbahn Esslingen anbinden, sind deshalb ab Sonntag, 27. August 2017 wieder nutzbar.

    Durch die Umstellung der Verkehrsführung können ab Sonntag den 27. August allerdings die Ausfahrt Hedelfingen von der Richtungsfahrbahn Stuttgart über die Straße „Am Westkai“ nach Hedelfingen hinein und die Einfahrtsrampe der Anschlussstelle Hafen-Süd auf die B 10 in Fahrtrichtung Stuttgart nicht mehr genutzt werden.

    Die Umleitungsstrecke U 16 für den von Esslingen kommenden Verkehr nach Hedelfingen führt ab der Anschlussstelle Hafen-Süd über die Straße „Am Mittelkai“. Der Verkehr der an der Anschlussstelle Hafen-Süd auf die B 10 auffahren will muss zunächst in Richtung Esslingen auf die B 10 auffahren, an der Anschlussstelle Esslingen-Mettingen abfahren und dann in Fahrtrichtung Stuttgart wieder auffahren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 7,8 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.


    Lageplan über die änderte Verkehrsführung (pdf, 723 KB)

  • Abteilung 4
    23.08.2017
    A 7 - Erneuerung der Autobahn zwischen Landesgrenze und Buchbachtalbrücke (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Würzburg bereits ab Donnerstag 24. August 2017, 20:00 Uhr aufgehoben
    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Dienstag, 04. Juli 2017 den sanierungsbedürftigen Abschnitt der A 7, zwischen der Landesgrenze und der Buchbachtalbrücke im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau (Landkreis Schwäbisch Hall). Für die nächste Zwischenphase ist seit Montag, 21. August, ab 4:00 Uhr die Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrrichtung Würzburg für den auf- und abfahrenden Verkehr gesperrt. Die Auf- und Abfahrt von der A 7 in Fahrtrichtung Würzburg muss seitdem über die benachbarten Anschlussstellen in Ellwangen und Feuchtwangen erfolgen. Die Umleitungsstrecke ist über die U 13 und U 15 ausgeschildert.

    Die Sperrung kann nun schon früher als geplant beendet werden. Die Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau kann ab Donnerstag, 24. August, 2017, 20:00 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg wieder befahren werden. Ursprünglich war die Sperrung bis Freitag, 25. August, 8:00 Uhr geplant.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für das Verständnis, für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 5
    22.08.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Fördermittel in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro für die Abwasserbeseitigung in Alfdorf (Rems-Murr-Kreis)
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Land unterstützt Städte und Gemeinden beim zukunftsfähigen Ausbau ihrer Abwasserbeseitigung“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat am heutigen Dienstag, 22. August 2017 dem Bürgermeister Michael Segan in der Gemeinde Alfdorf einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3.115.200 Euro überreicht. Die Fördermittel werden bewilligt, um die Kapazität der Sammelkläranlage Leineck zu erweitern, damit die sanierungsbedürftige Kläranlage Alfdorf stillgelegt und das dort anfallende Abwasser künftig über eine Druckleitung zur Sammelkläranlage Leineck geleitet und gereinigt werden kann.

    „Um die Abwasserstrukturen insbesondere im ländlichen Raum zu verbessern, unterstützt die Landesregierung die Städte und Gemeinden im Land dieses Jahr mit rund 50 Millionen Euro.“, erklärte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Zuwendung.

    “Mit dem Ziel kleine Kläranlagen zu größeren Einheiten zusammenzuschließen wurde bereits im Jahr 2015 in einem ersten Schritt , die überlastete Kläranlage Vordersteinenberg an die Kläranlage Alfdorf angeschlossen.“ führte Reimer aus. „Die Erweiterung der Sammelkläranlage Leineck und die anschließende Stilllegung der Kläranlage Alfdorf ist ein weiterer Baustein für eine zukunftsfähige und effektive Abwasserbeseitigung der Gemeinde und von großer Bedeutung. Die Anschlussmaßnahmen in Alfdorf sind ein gutes Beispiel für die Verbesserung der Abwasserbeseitigung“, so Reimer. „Eine größere Anlage kann wirtschaftlicher und energieeffizienter betrieben werden und gleichzeitig wird der nachhaltige Umgang mit unserer wichtigen Ressource Wasser gewährleistet. Im Regierungsbezirk Stuttgart stehen hierfür dieses Jahr rund 21 Millionen Euro zur Verfügung“

    Alfdorfs Bürgermeister Michael Segan bedankte sich für den Förderbescheid: “Eine solche Maßnahme mit Kosten von 4,25 Mio. Euro allein für die Erweiterung der Sammelkläranlage Leineck als erstem Funktionsabschnitt, wäre für die Gemeinde  Alfdorf ohne die Landesförderung finanziell nicht zu stemmen. Hinzu kommt, dass für den zweiten Funktionsabschnitt, nämlich die Stilllegung der Kläranlage Alfdorf mit Bau einer Abwasserdruckleitung,  weitere Kosten in Höhe von 2,16 Mio. Euro anfallen. Auch für diese Maßnahme erhofft sich Alfdorf eine Landesförderung“.

    Die 1962 in Betrieb genommene Kläranlage Alfdorf wurde im Jahre 1984 auf eine Größenordnung von 6.000 Einwohnerwerte (EW) erweitert. Die Anlage selbst ist hydraulisch überlastet und in einem schlechten baulichen Zustand. Diese Umstände führten dazu, mögliche Lösungen in einer Studie 2013 auf Machbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit zu untersuchen. Das Ergebnis der Studie ist, die Kläranlage Alfdorf stillzulegen und die Abwässer über ein neues Pumpwerk und eine Druck- und Freispiegelleitung an die Kläranlage Leineck anzuschließen.

    Für den Anschluss wird in einem ersten Abschnitt die Kläranlage Leineck mit einer derzeitigen Ausbaugröße von 3.100 EW auf 9.800 EW erweitert. In einem zweiten Abschnitt soll dann die Kläranlage Alfdorf stillgelegt und an Leineck angeschlossen werden.

    „Mit den heute überreichten Landesmitteln kann gewährleistet werden, dass trotz steigender Anforderungen in den Gewässerschutz die Abwasserreinigung auch künftig für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt“, sagte Regierungspräsident Reimer. „Für die Kommunen ist es nicht einfach, die hohen Investitionen ohne Zuschüsse zu tätigen. Daher freue ich mich, dass wir Alfdorf mit den rund 3,1 Millionen Euro unterstützen können.“

  • Abteilung 4
    21.08.2017
    Vollsperrung der B 312 zwischen Bempflingen und Neckartailfingen (Landkreis Esslingen)
    Bauwerksinstandsetzungen bis Ende September 2017 - Vollsperrung am Samstag, 26. August 2017, 7:00 Uhr bis voraussichtlich 16 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit Montag, 03. April 2017 auf der B 312 zwischen den Anschlussstellen  Neckartailfingen und Bempflingen mehrere Bauwerksinstandsetzungen und eine Brückenerneuerung einschließlich der Herstellung eines 60m langen bauzeitlichen Brückenprovisoriums durchführen. Bis Ende September 2017 wird der Verkehr der B 312 in Fahrtrichtung Metzingen ab der Anschlussstelle Neckartailfingen über die B 297 nach Neckartenzlingen und von dort über die L1208b zur Anschlussstelle Bempflingen umgeleitet.

    Am Samstag, 26. August 2017, muss die Bundesstraße wie schon im April und im Juli wieder für einen Tag lang auch in der Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den beiden Anschlussstellen und damit voll gesperrt werden.

    Die Vollsperrung ist erforderlich, damit das Traggerüst, auf dem zwischenzeitlich der Brückenüberbau der neuen Feldwegbrücke hergestellt wurde, über dem Fahrbahnbereich der B 312 ausgebaut werden kann. Dies kann aus Sicherheitsgründen nur unter Vollsperrung erfolgen. Die Vollsperrung wird am Samstagmorgen um 7:00 Uhr bis voraussichtlich nachmittags um 16:00 Uhr eingerichtet.

    Der Verkehr der Fahrtrichtung Stuttgart wird dann ab Metzingen über die B 313 bzw. ab Bempflingen über die K 1231 Richtung Nürtingen umgeleitet.

    Im Zuge der Baumaßnahme wird voraussichtlich am vorletzten Septemberwochenende eine weitere samstägliche Vollsperrung erforderlich sein, um nach Fertigstellung der neuen Feldwegbrücke das Brückenprovisorium zurückzubauen. Das Regierungspräsidium wird darüber rechtzeitig informieren.

    Bei den Bauwerksinstandsetzungen handelt es sich um die 250m lange Neckarbrücke bei Neckartailfingen, die 10m lange Feldwegüberführung auf Höhe des nördlichen Ortsrandes von Neckartenzlingen und um die 360m lange Ermstalbrücke bei Bempflingen. Die aus dem 1961 stammenden 56 Jahre alten Bauwerke benötigen neue Bauwerksabdichtungen und neue Gehwegkappen, auf denen durchbruchsichere Schutzplanken und Geländer montiert werden. Zusätzlich werden Brückenlager ausgetauscht, Fahrbahnübergänge instandgesetzt und an den Unterbauten zahlreiche Betonschäden instandgesetzt. Neben den Bauwerksinstandsetzungen wird auch die Feldwegbrücke über die B312 in Verlängerung der Eichendorfstraße bei Neckartenzlingen erneuert.

    Nach dem bisherigen Bauverlauf wird davon ausgegangen, dass die bisherige Verkehrsumleitung auf der B 312 wie geplant zum Ende September aufgehoben werden kann. Der Bund investiert mit diesen Maßnahmen rund 5 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 4
    21.08.2017
    Einhub einer Geh- und Radwegbrücke über die B 295 bei Stuttgart-Weilimdorf
    Vollsperrung der B 295 am kommenden Wochenende von Freitag, 25. August 2017, 22 Uhr bis Montag 28. August 2017, 5 Uhr - Arbeiten an der neuen Geh- und Radwegbrücke bis zum Ende der Sommerferien

    ​Die neue Stahlkonstruktion der Geh- und Radwegbrücke über die B 295 im Bereich der Wolfsbuschschule bei Stuttgart – Weilimdorf als Ersatz für die alte, zu Beginn der Sommerferien Ende Juli abgebrochene Holzkonstruktion, wird am kommenden Wochenende eingehoben.

    Hierfür ist aus Sicherheitsgründen eine Vollsperrung der B 295 zwischen der Anschlussstelle Solitude und der Einmündung der Föhrichstraße von Freitag, 25. August, 22 Uhr bis Montag, 28. August,  5 Uhr erforderlich.

    Die Umleitung erfolgt in beiden Fahrtrichtungen über die Pforzheimer Straße und den Löwenmarkt durch die Ortsmitte Weilimdorf. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die neu eingehobene Geh- und Radwegbrücke zunächst voll gesperrt bis alle Arbeiten auf der Brücke abgeschlossen sind. Sie werden bis zum Ende der Sommerferien über die nahe gelegene Brücke im Zuge der Köstlinstraße umgeleitet.

    Mitte Oktober wird eine weitere Vollsperrung der B 295 erforderlich, wenn die neue Stahlkonstruktion der Wirtschaftswegbrücke im Bereich der Einmündung Föhrichstraße eingehoben wird. Hierzu erfolgt im Vorfeld eine weitere Mitteilung.

    Der Bund investiert für den Ersatzneubau der beiden Brücken rund 1,8 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    18.08.2017
    B 298 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen - Letzte Bauphase beginnt
    Ab 24. August 2017 Vollsperrung von der Becherlehenstraße bis zur Franz-Konrad-Straße
    Seit Montag, 17. Juli 2017 laufen die Arbeiten zur Sanierung der B 298 zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen. Im Bereich zwischen Lindenfirststraße und Franz-Konrad-Straße kann der Verkehr derzeit noch stadtauswärts fahren. Ab dem 24. August muss die B 298 zwischen der Becherlehenstraße und der Franz-Konrad-Straße für den Verkehr voll gesperrt werden. Grund dafür sind Arbeiten an Schächten und Leitungen und Schadstellenbeseitigungen die in die volle Straßenbreite eingreifen. Damit wird die letzte Bauphase dieser Maßnahme eingeleitet. Vor der Fahrbahn wird die vorhandene Deckschicht abgefräst. Darunter liegende Schadstellen werden ausgebaut und mit Asphalttragschichtmaterial ersetzt. Darauf wird dann die neue Asphaltdeckschicht hergestellt.

    Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt in beiden Richtungen über die B 29 - Großdeinbach - Wetzgau zur B 298 und umgekehrt.

    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme, in die der Bund rund 900.000 Euro investiert, ist für den 8. September 2017 vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    17.08.2017
    B 27 Neckarsulm (Landkreis Heilbronn) - B 27 Sulmtalbrücke in Neckarsulm von Montag, 21. August bis Freitag, 25. August 2017 nur einspurig befahrbar
    Reperaturarbeiten an der Übergangskonstruktion erforderlich
    Von Montag, 21. August bis voraussichtlich Freitag, 25. August 2017 werden in Neckarsulm auf der B 27 Sulmtalbrücke Reparaturarbeiten an der Fahrbahnübergangskonstruktion durchgeführt. Die Arbeiten umfassen den kompletten Austausch und die Erneuerung der Konstruktion auf Breite der gesamten Fahrbahn. Während dieser Zeit wird der Verkehr einspurig über die Brücke geleitet. Die Verkehrsregelung erfolgt mittels einer Lichtsignalanlage.

    Die Sperrung einer Fahrspur beschränkt sich dabei nicht nur auf die Zeit der Arbeiten selbst sondern auch über diese hinweg. Die zum Einsatz kommende Vergussmasse benötigt mehrere Stunden zum Aushärten und kann während dieser Zeit befahren werden. Aus diesem Grund kann die Brücke nach Abschluss der Arbeiten nicht direkt für den Verkehr freigegeben werden. Die Sperrung muss daher auch auf Zeiten ausgedehnt werden, zu denen augenscheinlich keine Arbeiten an der Brücke stattfinden und dauert damit bis Freitag, 25. August 2017 an.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Arbeiten und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 5
    17.08.2017
    Land fördert die Leistungssteigerung der Fischbachdole in Sulzbach mit 570.000 Euro
    Regierungspräsident Reimer: „Der Hochwasserschutz im Murrtal wird damit weiter umgesetzt“

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat in diesem Tagen den Förderbescheid für die Leistungssteigerung der Fischbachdole in Sulzbach des Wasserverbands Murrtal unterzeichnet. Das Regierungspräsidium hat für dieses Vorhaben, dessen zuwendungsfähigen Ausgaben 810.000 Euro betragen, bei einem Fördersatz von 70 % eine Zuwendung in Höhe von 570.000 Euro bewilligt.

    Die Leistungssteigerung der Fischbachdole ist auf die Abflussleistung des oberhalb liegenden geplanten Hochwasserrückhaltebeckens Fischbach ausgelegt, dessen Bau im Jahr 2019 beginnen und bis 2021 abgeschlossen sein soll. Nachdem weder eine Veränderung der Linienführung der Fischbachdole im Rahmen eines Ersatzneubaus noch eine Öffnung der Dole aufgrund der vorhandenen Bebauung möglich ist, stellt die Kombination aus Hochwasserrückhaltebecken und Steigerung der Durchflussleistung der Verdolung gegenüber einer Vergrößerung des Beckenvolumens bei gleicher Sicherheit die wirtschaftlichere Lösung dar. Damit wird es möglich sein, einen Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis unter Berücksichtigung des Lastfalls Klimaänderung zu schaffen.

    „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass in den Hochwasserschutz an Bächen und Flüssen investiertes Geld gut angelegt ist. Zukünftig werden wir uns daneben verstärkt den von Starkregen ausgehenden Gefahren widmen müssen“, so Regierungspräsident Reimer. „Diese Ereignisse nehmen mit dem Klimawandel weiter zu.“

    Die Leistungssteigerung der Fischbachdole erfolgt in Form von punktuellen Anpas-sungen innerhalb der Dole und von Ufererhöhungen des Fischbaches zwischen dem Doleneinlauf und der B 14. Beispielhaft für das gesamte Verbandsgebiet des Wasserverbandes zeigt sich hier, dass das es im Murrtal nur im Verbund von Hochwasserrückhaltebecken und innerörtlichen Maßnahmen  gelingen wird, den Hochwasserschutz nachhaltig zu verbessern.

    Hintergrundinformationen:

    Der Wasserverband Murrtal wurde am 25. Juli 2008 gegründet, ihm gehören die Städte Murrhardt und Backnang sowie die Gemeinden Sulzbach an der Murr und Oppenweiler als Verbandsmitglieder an.

    Die Aufgabe des Verbandes ist die Herstellung eines 100-jährlichen Hochwasser-schutzes im Verbandsgebiet durch Planung, Bau, Unterhaltung und Betrieb von Hochwasserrückhaltebecken und innerörtlich erforderlichen Maßnahmen wie Hoch-wasserdämme und –mauern.

    Insgesamt geht hierbei es um ein Finanzierungsvolumen von rund 60 Millionen Euro, das zu 70 Prozent vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft im Rahmen der Hochwasserschutzförderung des Landes Baden-Württemberg übernommen wird.

  • Abteilung 1
    15.08.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigt die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Giengen an der Brenz

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Giengen an der Brenz. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 16. Juli 2017 und der Neuwahl am 30. Juli 2017 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Einsetzung von Dieter Henle am 18. Oktober 2017 nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Dieter Henle wurde im zweiten Wahlgang am 30. Juli 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 43,4 Prozent mit 59,2 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Giengen gewählt. Im ersten Wahlgang hatte er acht Gegenkandidaten und bei der Neuwahl vier.

  • Abteilung 10
    15.08.2017
    Das Landesversorgungsamt beim Regierungspräsidium Stuttgart legt Jahresbericht 2016 vor
    Verfahren zur Feststellung des Grades der Schwerbehinderung - Antragszahlen sinken nicht weiter ab

    ​Genau 239.554 Baden-Württemberger stellten im vergangenen Jahr einen Antrag zur Feststellung des Grades der Schwerbehinderung. Mehr als 80.000 hiervon beantragten zum ersten Mal einen Schwerbehindertenausweis. Weitere 159.000 stellten einen Folgeantrag, um einen höheren Grad der Behinderung (GdB) zu erhalten oder Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen zu können.

    An die Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft knüpfen sich eine Reihe von beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Nachteilsausgleichen an. Beispielweise im Renten- und Krankenversicherungsrecht, im Arbeitsrecht und im Steuerrecht. Unter bestimmten Voraussetzungen können Freifahrten im öffentlichen Nahverkehr, Parkerleichterungen im Straßenverkehr sowie Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht beansprucht werden. Auch Vergünstigungen bei Eintrittspreisen sind je nach Veranstalter und Veranstaltungsort häufig an die Schwerbehinderteneigenschaft gekoppelt. In Baden-Württemberg leben knapp eine Million schwerbehinderte Menschen. Fast jeder zehnte Baden-Württemberger ist somit schwerbehindert und könnte über einen entsprechenden Schwerbehindertenausweis verfügen.

    „Die Versorgungsverwaltung Baden-Württemberg bearbeitet neben den Verfahren zur Feststellung des Grades der Schwebehinderung eine Vielzahl weiterer Verfahren und trägt damit zur Absicherung insbesondere schwächerer und hilfebedürftiger Menschen bei“, sagte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichtes 2016 des Landesversorgungsamtes beim Regierungspräsidium Stuttgart. „Hier steht bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stets der Mensch im Fokus, auch wenn in jedem Jahr eine Vielzahl an Anträgen und Fällen zu bewältigen ist“, so Reimer.

    Im vergangenen Jahr sind an mehr als 17.000 Versorgungsberechtigte in Baden-Württemberg finanzielle Versorgungsleistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht ausgezahlt worden. Durch diese Leistungen haben unter anderem Kriegsopfer, Personen die durch eine gesetzlich vorgeschriebene Impfung geschädigt worden oder Opfer von Gewalttaten eine finanzielle Unterstützung erhalten. Rund 92 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr aus Mitteln des Bundes sowie des Landes an die betroffenen anspruchsberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg ausgezahlt. Diese Gelder stellen einen finanziellen Ausgleich für erlittene gesundheitliche Beeinträchtigungen dar.

    In Baden-Württemberg leben noch rund 13.000 Personen, die als Kriegsopfer (Kriegsbeschädigte, Witwen und gebrechliche Waisen) aus der Zeit des zweiten Weltkrieges laufende Rentenleistungen beziehen. An sie wurden im vergangenen Jahr rund 80 Millionen Euro überwiesen. Die Zahl dieser Versorgungsberechtigten geht seit Jahren aus demographischen Gründen deutlich zurück.

    Rund 9.000 Personen haben im Land Anspruch auf Entschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz. Hier steigen die Zahlen der betroffenen Berechtigten sukzessive an. Einen Antrag beim zuständigen Landratsamt kann jeder Bürger stellen, der Opfer einer Gewalttat wurde. Vorsätzliche rechtswidrige Schädigungen sind beispielsweise vorsätzlich begangene Körperverletzungsdelikte oder Sexualdelikte wie Vergewaltigungen und sexuelle Missbrauchstaten.

    Das Landesversorgungsamt im Regierungspräsidium Stuttgart ist eine landesweit zuständige Stelle. Es übt die Fachaufsicht über alle baden-württembergischen Versorgungsämter aus, die bei den Landratsämtern oder den Stadtkreisen angesiedelt sind. Das Landesversorgungsamt ist eine zentrale Instanz in der Versorgungsverwaltung, welche die Rechtsmittel – Widersprüche gegen Ausgangsentscheidungen der Landratsämter (Versorgungsämter) sowie Klagen bei den Sozialgerichten, dem Landes- und Bundessozialgericht – bearbeitet.

    Im Jahr 2016 wurden dem Landesversorgungsamt 26.132 Widersprüche nach dem Schwerbehindertenrecht und 368 Widersprüche im Sozialen Entschädigungsrecht zugeleitet. Das Widerspruchsverfahren führte in der Mehrzahl der Fälle eine endgültige Entscheidung herbei. Lediglich in rund in einem knappen Viertel der Fälle wurde gegen den Widerspruchsbescheid Klage erhoben. Dies ist insoweit bemerkenswert, als das komplette Rechtsmittelverfahren inklusive der Gerichtsverfahren kostenfrei für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist.

    Jahresbericht 2016 (pdf, 2.5 MB)

  • Abteilung 4
    15.08.2017
    A 81 – Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Engelbergtunnel und Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn - Wegnahme zweier Fahrstreifen in der Nacht vom Donnerstag, 17.08.2017 ab 22:00 Uhr bis Freitag, 18.08.2017 um 6:00 Uhr
    Teilsperrung der A 81 Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und Vollsperrung der PWC-Anlage Gerlinger Höhe - Vollsperrung der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach voraussichtlich ab dem 21. August 2017 abends
    Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert über die Sommerferien die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Nordportal des Engelbergtunnels und der Anschlussstelle Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn auf einer Streckenlänge von rund 7 km. In den letzten drei Wochen wurden alle erforderlichen Vorarbeiten für den geplanten Einbau der Asphaltschichten auf der linken und der mittleren Fahrspur am kommenden Wochenende abgeschlossen. Die Maßnahme befindet sich im vorgesehenen Zeitplan.

    Im Zuge der Bauarbeiten ist es erforderlich ab Donnerstag, 17. August 2017, ab 22:00 Uhr bis Freitagmorgen 18. August 2017 bis voraussichtlich gegen 6:00 Uhr den rechten und den mittleren Fahrstreifen der A 81 in Fahrtrichtung Heilbronn entlang des Baufeldes zu sperren. Der ab dem Engelbergtunnel übergeleitete Fahrstreifen Richtung Heilbronn steht in dieser Zeit uneingeschränkt zur Verfügung.

    In diesem Zeitraum finden in den Bereichen der PWC-Anlage Gerlinger Höhe, der Anschlussstelle Stuttgart Feuerbach und am Autobahnkreuz Stuttgart-Zuffenhausen Umstellungsarbeiten an den Betonschutzwänden und Markierungsarbeiten statt, durch die gewährleistet ist, dass während der am kommenden Wochenende geplanten Asphalteinbauarbeiten auf der Autobahn stets drei Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr zur Verfügung stehen.

    Die Bereitstellung der drei durchgehenden Fahrspuren auf der Autobahn bedingt allerdings den Wegfall der Einfädelspur von der B 295 auf die A 81 in Richtung Heilbronn. Diese kann damit ab Donnerstagabend 22:00 Uhr für die Dauer von ca. zwei Wochen nicht mehr genutzt werden.

    Die Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf die A 81 Richtung Heilbronn auffahren möchten, werden in diesem Zeitraum über die bestehende Umleitungsstrecke U 3 zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen umgeleitet. Das Ausfahren aus der A 81 vom Autobahndreieck Leonberg aus kommend auf die B 295 ist noch bis Montagabend den 21. August 2017 gegen 22:00 Uhr möglich.

    Nach dem Abschluss der oben genannten Asphaltarbeiten auf der A 81 wird dann ebenfalls ab Montag 21. August 2017, ab 22 Uhr der Verkehr auf den sanierten Bereich der Richtungsfahrbahn Heilbronn entlang des Mittelstreifens umgelegt, um die rechte Seite der Richtungsfahrbahn Heilbronn sanieren zu können. Mit dem Beginn der Arbeiten für die Verkehrseinrichtung dieser neuen Bauphase entfällt auch die Ausfahrtsmöglichkeit in der Anschlussstelle Feuerbach für die Dauer von ca. anderthalb Wochen. Diese ist in dieser Zeit in Fahrtrichtung Heilbronn voll gesperrt.

    Ab dann müssen die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Dreieck Leonberg, die an der Anschlussstelle Feuerbach ausfahren möchten bis zum Kreuz Zuffenhausen weiterfahren und werden dort innerhalb des Kreuzes Zuffenhausen wieder über die A 81 zurück zur Anschlussstelle Feuerbach geleitet. Die Umleitung innerhalb des Kreuzes Zuffenhausen ist ausgeschildert.

    Während der Vollsperrung der Anschlussstelle Feuerbach in Fahrtrichtung Heilbronn wird vorrangig die Sanierung der Rampen sowie des Bereichs der Aus- und Einfädelung im Umfeld der Anschlussstelle Feuerbach betrieben, so dass vorgezogen vor Fertigstellung der Gesamtmaßnahme zwischen Engelbergtunnel und dem Kreuz Zuffenhausen die Anschlussstelle Feuerbach für den Verkehr wieder geöffnet werden kann.

    Ebenso ist während der Sanierung der rechten Fahrstreifen die PWC Anlage Gerlinger Höhe geschlossen. Diese wird in der Zeit der Sperrung ebenfalls instandgesetzt. Die Arbeiten finden vorbehaltlich geeigneter Witterung statt. Über etwaige Terminänderungen hinsichtlich der Sperrungen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig informieren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 8,2 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.
  • Abteilung 5
    15.08.2017
    Gespräche zu Einsatzkosten des Jagstunglücks - Landkreise streben Vergleich bei den Einsatzkosten vor zwei Jahren an
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Es liegt in unser aller Interesse, dass wir das Thema der Kostenerstattung jetzt möglichst zügig und einvernehmlich regeln.“
    Zwei Jahre nach dem verheerenden Brand in einer Mühle an der Jagst kommt nun möglicherweise Bewegung in das Verfahren zur Erstattung der entstandenen Einsatzkosten. Nach einem Großbrand einer Mühle in Kirchberg im Landkreis Schwäbisch Hall in der Nacht vom 22. auf den 23. August 2015 hatte mit Düngemittel verunreinigtes Löschwasser ein massives Fischsterben in der Jagst ausgelöst. Für die Bekämpfung des Schadensfalls sind damals Kosten in Millionenhöhe entstanden. Die rechtliche Aufarbeitung hat sich als komplex erwiesen. So sind etwa die staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren gegen die mutmaßlichen Schadensverursacher noch nicht abgeschlossen und vor dem Landgericht Ellwangen läuft aktuell ein Zivilverfahren zur Entschädigung der Fischerei.

    Das Regierungspräsidium steht in Sachen Kostenerstattung in ständigem Kontakt mit den betroffenen Landratsämtern. „Erst am 4. August habe ich mich erneut mit den Spitzen der betroffenen Kreise zu diesem Thema ausgetauscht“, erklärte dazu Regierungspräsident Wolfgang Reimer. „Es liegt in unser aller Interesse, dass wir das Thema der Kostenerstattung jetzt möglichst zügig und einvernehmlich regeln.“

    Der Schwäbisch Haller Landrat Gerhard Bauer erklärte auch im Namen seiner Kollegen: „Es ist notwendig, dass mit dem Land Baden-Württemberg eine gute Lösung gefunden wird und wir sind zuversichtlich, dass nach dem konstruktiven Gespräch im Interesse aller Beteiligten zügig Klarheit geschaffen werden kann.“

    Die betroffenen Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn streben jetzt einen Vergleich an, um zumindest einen Teil der entstandenen Kosten vom Mühlenbesitzer zurückzuerhalten. Die Landratsämter haben mit diesem Ziel Verhandlungen mit dem Mühlenbesitzer und seiner Versicherung aufgenommen, diese hat ein Angebot unterbreitet.

    Ob nach einem Vergleich die restlichen Kosten auf der Basis des § 52 Landkreisordnung (LKrO) über den Landeshaushalt erstattet werden können, wird derzeit geprüft.

    Hintergrundinformation:

    Die Landratsämter Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Heilbronn waren bei der Bekämpfung der Verunreinigung der Jagst als untere Wasserbehörden des Landes Baden-Württemberg tätig. Grundsätzlich tragen nach § 52 LKrO die Landratsämter die Kosten ihrer Tätigkeit als untere Landesbehörden selbst. Ausnahmeweise sieht § 52 LKrO vor, dass den Landratsämtern die die Kosten für bestimmte Maßnahmen auf Antrag erstattet werden können. Dazu zählen auch die Kosten der unmittelbaren Ausführung von Maßnahmen zur Abwehr oder Beseitigung gesetzwidriger Zustände. Voraussetzung der Erstattung ist allerdings, dass nicht von vorrangig kostenpflichtigen Dritten Ersatz zu erlangen ist. Die Landratsämter müssen also zunächst versuchen, zur Verfügung stehende Kostenschuldner in Anspruch zu nehmen. Nur wenn festgestellt ist, dass kein Ersatz von Dritten zu erlangen ist, kann eine Erstattung durch das Land erfolgen.

  • Abteilung 4
    14.08.2017
    A 7 - Erneuerung der Autobahn zwischen Landesgrenze und Buchbachtalbrücke (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Sperrung der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau in Fahrtrichtung Würzburg ab Montag, 21. August 2017
    Das Regierungspräsidium Stuttgart erneuert seit Dienstag, 04. Juli 2017 den sanie-rungsbedürftigen Abschnitt der A 7, zwischen der Landesgrenze und der Buchbach-talbrücke im Bereich der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau (Landkreis Schwä-bisch Hall).

    Für den nächsten Bauabschnitt wird ab Montag, 21. August, ab 4:00 Uhr bis voraus-sichtlich Freitag, 25. August 2017, 8:00 Uhr die Anschlussstelle Dinkels-bühl/Fichtenau in Fahrrichtung Würzburg für den auf- und abfahrenden Verkehr gesperrt. In diesem Zeitraum wird der Asphalt eingebaut. Die Anschlussstelle in Fahrrichtung Ulm ist nicht betroffen. Der Verkehr auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn auf der A 7 wird weiterhin zweispurig, jedoch eingeengt geführt. Die Auf- und Abfahrt von der A 7 in Fahrtrichtung Würzburg muss dann über die benachbarten Anschlussstellen in Ellwangen und Feuchtwangen erfolgen. Die Umleitungsstrecke ist über die U 13 und U 15 ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium dankt allen betroffenen Verkehrsteilnehmer für das Ver-ständnis, für die durch die Bauarbeiten entstandenen unvermeidbaren Behinderungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 1
    14.08.2017
    Oberbürgermeisterwahl in Öhringen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Das Ergebnis der Wahlprüfung liegt nun vor. Die Wahl von Thilo Michler ist gültig.“
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bestätigte die Oberbürgermeisterwahl der Stadt Öhringen. „Das Ergebnis der amtlichen Wahlprüfung liegt nun vor“, so Reimer. „Die Wahl ist gültig.“ Innerhalb der gesetzlichen Einspruchsfrist seien keine Einsprüche gegen die Wahl eingegangen. Die rechtliche Prüfung des Wahlganges am 23. Juli 2017 habe ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Damit stehe der Wiederverpflichtung von Thilo Michler nichts mehr im Wege, so der Regierungspräsident.

    Thilo Michler wurde im ersten Wahlgang am 23. Juli 2017 bei einer Wahlbeteiligung von 19,7 Prozent mit 89,1 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen zum Oberbürgermeister von Öhringen gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten.
  • Abteilung 4
    11.08.2017
    B 297 – Fahrbahndeckenerneuerung Göppingen - Rechberghausen - Vollsperrung von 21. August bis 09. September 2017
    Land Baden-Württemberg investiert rund 1,0 Millionen Euro in lärmmindernden Asphalt

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Zeitraum von 21. August bis 09. September 2017 eine Belagserneuerung der stark sanierungsbedürftigen Asphaltfahrbahn an der B 297 zwischen Göppingen und Rechberghausen durch. Auf dem 2,2 km langen Streckenabschnitt investiert das Land Baden-Württemberg rund 1,0 Millionen Euro.
     
    Im ersten Schritt  der Sanierung werden die oberen Asphaltschichten der Fahrbahn abgefräst. Im Anschluss daran werden eventuell noch tiefergehende Schäden punktuell erneuert. Aufgrund der durchgeführten Lärmschutzmessungen wurden in einigen Bereichen Überschreitungen des zulässigen Lärmpegels festgestellt. Daher wird über die gesamte Streckenlänge ein lärmmindernder Asphalt aufgebracht.

    Um die geforderte Lärmminderung zu erreichen, ist es jedoch erforderlich, diesen speziellen Straßenbelag in einer genau einzuhaltenden Bauweise einzubauen.
    Dies bedeutet, dass der Fahrbahnbelag über die gesamte Fahrbahnbreite in einem Arbeitsgang aufgebracht werden muss.
    Infolge dieser Rahmenbedingungen können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.
    Die Umleitungsstrecke wird für die Fahrtrichtung nach Göppingen von Rechberghausen über die K 1410 nach Faurndau und die B 297 nach Göppingen geführt.
    In Fahrtrichtung Lorch wird der Verkehr über die Nordtangente zur L 1075 nach Lenglingen, Maitis und Wäschenbeuren wieder auf die B 297 geführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 4
    11.08.2017
    A 7 Erneuerung Beleuchtungsanlage im Virngrundtunnel
    In der Zeit von Montag, 14. August bis voraussichtlich Dienstag, 31. Oktober 2017 nächtliche Verkehrsbeschränkungen
    Auf der A 7 wird im Virngrundtunnel, der zwischen den Anschlussstellen Dinkelsbühl/Fichtenau und Ellwangen liegt, die Beleuchtungsanlage ab Montag, 14. August 2017 erneuert. Der Tunnel mit zwei, jeweils 465 m langen Röhren wurde 1987 fertiggestellt. Die Beleuchtungsanlage muss nun dringend erneuert werden. Dies zum einen, weil die vorhandenen Leuchten vermehrt neu befestigt werden mussten und zum andern die Beleuchtung mit LED-Technik auf den neuesten Stand gebracht werden soll.

    Die Beleuchtungssanierung soll in beiden Röhren gleichzeitig erfolgen. Dazu muss jeweils pro Fahrtrichtung eine Fahrspur eingezogen werden. Damit dies nicht zu größeren Behinderungen des Verkehrs führt, werden die Maßnahmen von montags bis samstags jeweils in der Nachtzeit durchgeführt. Der Aufbau der Verkehrssicherung erfolgt jeweils ab 19:30 Uhr und der Abbau wird jeweils bis zum nächsten Morgen um 5:30 Uhr erfolgen. Die Maßnahme soll bis voraussichtlich zum 31. Oktober 2017 abgeschlossen sein. Der Bund investiert in die wichtige Sanierungsmaßnahme rund 2,1 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden unvermeidlichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    11.08.2017
    B 10 Ortsumgehung Gingen (Landkreis Göppingen) - Fertigstellung der Straßenbauarbeiten 2017
    Restliche Arbeiten und Verkehrsfreigabe verzögern sich um voraussichtlich drei Monate auf März 2018
    Das Regierungspräsidium Stuttgart baut momentan die Ortsumgehung von Gingen im Zuge der B 10. Ursprünglich war vorgesehen, dass der Bau noch Ende 2017 fertiggestellt und die Straße auch für den Verkehr freigegeben wird. Dieser Zeitplan lässt sich nun voraussichtlich nicht mehr einhalten. Dafür gibt es mehrere Gründe. Ein wesentlicher Grund sind die teilweise ergiebigen Regenfälle im Sommer, insbesondere im Juli, welche den Erd- und Kanalbau verzögert haben. Darüber hinaus mussten Leitungen (Wasser und Strom) verlegt werden. Dies war deutlich schwieriger als ursprünglich angenommen. Und obwohl der Baugrund im Vorfeld umfangreich erkundet worden ist, haben sich beim Bau Schwierigkeiten ergeben, die vorher nicht absehbar waren.

    Derzeit geht das Regierungspräsidium Stuttgart davon aus, dass die eigentlichen Straßenbauarbeiten noch in diesem Jahr fertiggestellt werden können. An diese schließen sich noch die Straßenausstattung wie Beschilderung und Schutzplanken an, vor allem aber auch der Bau der Lärmschutzwand. Diese Arbeiten müssen Anfang 2018 ausgeführt werden. Voraussichtlich kann damit die die B 10 Ortsumgehung Gingen im März 2018 freigegeben werden.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    10.08.2017
    B 27 – Neubau Neckarbrücke Lauffen (Landkreis Heilbronn)
    Halbseitige Sperrung der B 27 am 17. August 2017 wegen Erkundungsbohrungen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Auftrag des Bundes die Hauptuntersuchung zur Baugrunderkundung für den Ersatzneubau der Neckarbrücke in Lauffen im Zuge der B 27 durch. Im Hinblick auf  die Baugrunderkundung für die Endlage und die provisorische Seitenlage der Neckarbrücke werden am 17. August 2017 von 09:30 bis 15:00 Uhr weitere Erkundungsbohrungen im Straßenkörper der B 27 zur Untersuchung des Baugrunds ausgeführt.

    Hierzu muss die B 27 westlich der Neckarbrücke in Fahrtrichtung Stuttgart halbseitig gesperrt werden. Die Untersuchungen erfolgen im Schutze einer Ampelschaltung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    10.08.2017
    Bauarbeiten an der Fahrbahn der Brücke der A 8 Anschlussstelle Mühlhausen im Täle (Landkreis Göppingen) haben begonnen
    Sperrung der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle in Fahrtrichtung Stuttgart am 16. August 2017, von 6 Uhr, bis 20 Uhr

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat am 4. Oktober 2016 mit den Bauarbeiten an der Fahrbahn der Brücke der A 8 Anschlussstelle Mühlhausen im Täle (Landkreis Göppingen) in Richtung Stuttgart begonnen.

    Im Zuge des Baufortschritts wird es notwendig, die Behelfsbrücke des Straßenbauprovisoriums abzubauen. Dazu muss die Anschlussstelle Mühlhausen im Täle in Fahrtrichtung Stuttgart an einem Tag gesperrt werden.

    Die Sperrung beginnt am Mittwoch, 16. August 2017, um 6 Uhr und endet um 20 Uhr. Die Umleitungsstrecke über den Parkplatz am Kornberg/Tank- und Rastanlage Gruibingen wird ausgeschildert.

    Der Verkehr auf der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart ist nicht betroffen. Beide Fahrspuren stehen zur Verfügung.

    Mit Verkehrsbeeinträchtigungen während der Sperrung der Anschlussstelle Mühlhausen im Täle ist zu rechnen. Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 5
    10.08.2017
    Nächste Stufe erreicht: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen darf Wasserstoff erzeugen - Regierungspräsidium Stuttgart erteilte heute die immissionsschutzrechtliche Genehmigung
    Land investiert rund 840.000 Euro in die Förderung
    Nach eingehender Prüfung des Antrags für das Forschungsvorhaben, im industriellen Umfang Wasserstoff aus regenerativem Strom für den Standort Lampoldshausen zu erzeugen, übersendet das Regierungspräsidium Stuttgart heute (10.08.2017) dem DLR die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb dieser Forschungsanlage.

    Das Institut für Raumfahrtantriebe am Standort Lampoldshausen ist einer der größten Wasserstoffnutzer Europas. Vor Ort wird primär flüssiger Wasserstoff zum Testen der Haupt- und Oberstufentriebwerke der europäischen Trägerrakete Ariane 5 eingesetzt.

    Im Zuge der Forschungs- und Demonstrationsplattform H2Orizon hat das DLR deshalb für eine Anlage zur Wasserstofferzeugung, in Zusammenarbeit mit dem Partner ZEAG Energie AG, im November vergangenen Jahres die immissionsschutzrechtliche Genehmigung, befristet auf drei Jahre, beim Regierungspräsidium Stuttgart beantragt. Mit diesem Vorhaben soll auf der Basis der Proton Exchange Membrane (PEM) Elektrolyse aus Wasser, sogenannter grüner Wasserstoff, durch den in unmittelbarer Nähe im Windpark Harthäuser Wald aus Windenergie regenerativ gewonnenen Strom erzeugt werden. Dabei sollen mit dem Betrieb der Anlage verschiedene Betriebsbedingungen erforscht und die Ergebnisse für die industrielle Nutzung von Wasserstoff optimiert werden; hierzu werden außerdem Simulationen des Betriebs unter variierenden Windenergieprofilen durchgeführt. Der aus regenerativer Energiequelle erzeugte grüne Wasserstoff soll dem DLR für die Testanlagen zur Verfügung gestellt werden; eine Abgabe des Wasserstoffs an Dritte erfolgt im Zeitraum der Forschung nicht. Weiterer Teil des Forschungsvorhabens ist es, Erdgas im künftigen Blockheizkraftwerk (BHKW) des DLR mit Wasserstoff zu vermischen bzw. durch Wasserstoff zu ersetzen. Das bereits beantragte BHKW wird in einem separaten immissionsschutzrechtlichen Verfahren durch das Regierungspräsidium Stuttgart geprüft und in Kürze genehmigt.

    Aufgrund des besonderen Versuchscharakters des Projekts H2Orizon hat das Land ca. 840.000 Euro Fördermittel zugesagt - denn damit kann ein wichtiger Beitrag zur Energiewende in Baden-Württemberg und zum Erreichen von internationalen Klimazielen geleistet werden.

    Um auch einen sicheren Betrieb während der Forschungsphase in Einklang mit vor allem immissionsschutz- und wasserrechtlichen Vorgaben zu gewährleisten, hat das Regierungspräsidium Stuttgart seine Genehmigung mit Nebenbestimmungen versehen.

    Nach Ablauf von drei Jahren ab der erstmaligen Inbetriebnahme hat das DLR die Möglichkeit, sich die Forschungsarbeiten um maximal ein Jahr immissionsschutzrechtlich verlängern zu lassen. Sobald die Forschungen beendet sind und die Wasserstoffelektrolyse am Standort Lampoldshausen dauerhaft betrieben werden soll, ist eine weitere immissionsschutzrechtliche Genehmigung unter Beteiligung der Öffentlichkeit erforderlich.
  • Abteilung 4
    10.08.2017
    B 298 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen - Ab Montag, 14. August 2017 ist der Verkehr nur noch stadtauswärts von der Becherlehenstraße bis zur Franz-Konrad-Straße möglich
    Ab Donnerstag, 24. August 2017 Vollsperrung der B 298 für Abschnitt erforderlich
    Seit Montag, 17. Juli 2017 laufen die Arbeiten zur Sanierung der B 298 zwischen Schwäbisch Gmünd und Mutlangen. Zwischen der Franz – Konrad – Straße und der Gmünder Straße bei Mutlangen sind die Asphaltarbeiten an der Fahrbahn abgeschlossen. Derzeit laufen dort die Arbeiten zur Sanierung des Gehweges. Anschließend erfolgt die Markierung und Ausstattung der Straße. Deshalb bleibt hier die halbseitige Sperrung in Richtung stadtauswärts erhalten.

    Als nächster Abschnitt wird nun der Bereich zwischen Lindenfirststraße und Franz – Konrad – Straße angegangen. Dort finden ab Montag, 14. August 2017 punktuell Maßnahmen an Schächten statt, die eine halbseitige Sperrung der B 298 ab der Becherlehenstraße erfordern. Der Verkehr ist dort ab diesem Zeitpunkt nur noch stadtauswärts möglich. Ab Donnerstag, 24. August 2017 finden dann in dem Abschnitt Arbeiten im gesamten Fahrbahnbereich statt, die nur unter Vollsperrung der B 298 erfolgen können.

    Die Umleitung erfolgt dann ab 24. August 2017 in beiden Richtungen über die B 29 – Großdeinbach - Wetzgau zur B 298 und umgekehrt.

    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme, in die der Bund rund 900.000 Euro investiert, ist für den 8. September 2017 vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Betroffenen um Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden unvermeidlichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    10.08.2017
    A8 / L1189 Neubau Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg - Ersatzneubau L1189 - Unterführung A8 – Abbruch des zweiten Teilbauwerks
    Vollsperrung der L 1189 von 18. August bis 27. August 2017 – Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Seit Februar dieses Jahres laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Nach der erfolgreichen Fertigstellung des ersten Teilbauwerks, der neuen Autobahnbrücke auf der A8 über die Landstraße 1189, kann nun der zweite Teil der Brücke in Fahrtrichtung München in Angriff genommen werden. Wie geplant wird das zweite Teilbauwerk Ende August abgebrochen. Dafür ist, wie schon beim Abbruch des ersten Teilbauwerks, eine Vollsperrung der L1189 notwendig. Diese wird von Freitag, 18. August, 20 Uhr, bis Sonntag, 27. August 2017, 24 Uhr andauern.

    Während der Vollsperrung sind die ausgeschilderten Umleitungen U1 und U2 zu nutzen. Diese Strecken haben sich bereits in der Vergangenheit bewährt.

    U1 Stuttgart – Sindelfingen: von der L1189 auf die L1188 am Frauenkreuz vorbei zur K1008 nach Warmbronn, dann über die K1009 zur B295, an Renningen vorbei zur B464 nach Magstadt, der Südumgehung Magstadt (L1189) folgend bis zur K1065.

    U2 Sindelfingen – Stuttgart: von der L1189 über die K1065 und die K1005 zur Südumgehung Magstadt (L1189) der Beschilderung zur BAB folgend über die B464 zur B295. Dann via K1008 zur L1188 zur L1189 Richtung Stuttgart.

    Die Umleitungsstrecken sind weiträumig ausgeschildert. Für entstehende Beeinträchtigungen auf der L 1189 wird um Verständnis gebeten. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams
    jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    10.08.2017
    A 8 - Neubau eines Verflechtungsstreifen zwischen Autobahnkreuz Stuttgart und Autobahndreieck Leonberg
    Umbau der Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen - Beginn der dritten Bauphase

    ​Seit Februar dieses Jahres laufen die Bauarbeiten auf der A 8 für den Neubau des Verflechtungsstreifens zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und dem Autobahndreieck Leonberg.

    Nachdem die Arbeiten an der Richtungsfahrbahn Karlsruhe erfolgreich abgeschlossen wurden, kann nun mit der nächsten Bauphase begonnen werden.

    In der dritten Bauphase wird die Fahrbahndecke der A 8 Richtungsfahrbahn München sowie das zweite Teilbauwerk der neuen Autobahnbrücke auf der A8 über die Landstraße 1189 erneuert.

    Dafür  muss die bisherige Verkehrsführung der A 8 im Streckenabschnitt zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost in beiden Fahrtrichtungen geändert werden.
     
    Daraus folgt, dass ab Freitag, 11. August, bis zum Mittwoch, 16. August 2017, jeweils in den Nächten zwischen 20 Uhr bis 6 Uhr, in Fahrtrichtung Karlsruhe wechselweise nur zwei von drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen sowie in Fahrtrichtung München drei von vier Fahrstreifen.

    Nach dem Umbau der Verkehrsführung werden die drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe wieder auf der Richtungsfahrbahn Karlsruhe geführt. In Fahrtrichtung München werden die zwei Fahrstreifen von Karlsruhe kommend zwischen der Anschlussstelle Leonberg-Ost und dem Kreuz Stuttgart auf die Richtungsfahrbahn Karlsruhe übergeleitet. Verkehrsteilnehmer mit Fahrziel Singen oder Stuttgart müssen dann nach rechts auf eine der beiden von der A 81 kommenden äußeren Fahrstreifen wechseln. Die beiden Fahrstreifen von der A 81 vom Engelbergtunnel kommend werden nach außen verlegt und im Bereich des Brückenneubaus über die Behelfsbrücke geführt. Die Bauarbeiten werden auf dem dritten und vierten Fahrstreifen der A 8 in Fahrtrichtung München ausgeführt.
    Die Verkehrsführung der Bauphase 3 wird voraussichtlich bis Ende September bestehen bleiben.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 1
    09.08.2017
    Bewilligungsbescheide aus dem Ausgleichstock 2017 für die Gemeinde Nattheim in Höhe von 1.205.000 Euro übergeben
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich sehr, dass die Neukonzeption und die Sanierung der Wiesbühlschule in Nattheim gleich mit zwei Förderbescheiden aus dem Ausgleichstock unterstützt werden konnte.“

    ​Der Stuttgarter Regierungspräsident Wolfgang Reimer besuchte heute die Gemeinde Nattheim im Landkreis Heidenheim und übergab Herrn Bürgermeister Norbert Bereska zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 1.205.000 Euro.

    Mit den Mitteln aus dem Ausgleichstock wird die Neukonzeption des Areals der Wiesbühlschule (Einbau Ganztagesbetreuung, Familienzentrum, Sozialarbeit, Orte der Begegnung, Neuorganisation und Umbau der Grundschule) in Höhe von 375.000 Euro gefördert. Außerdem erhält die Gemeinde weitere 830.000 Euro Fördermittel aus dem Ausgleichstock 2 - KInvF-Fonds für die Sanierung und den Umbau der Wiesbühlschule zur Errichtung eines Kindergartens.  Das KInvFG - Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes – dient der Kofinanzierung von Maßnahmen beispielsweise in den Förderbereichen Infrastruktur und Bildungsinfrastruktur.

    Reimer sagte: „Ich freue mich sehr, dass solch eine große Unterstützung möglich war. Ohne die Unterstützung durch Ausgleichstockmittel könnten finanziell weniger gut gestellte Städte und Gemeinden wichtige Infrastrukturprojekte allein oftmals nicht bewältigen“.

    Bürgermeister Bereska sagte: „Das Land Baden-Württemberg und seine Regierung sind für uns in diesem Jahr ein besonderer Glücksfall. Die Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung wurde erkannt, ein wunderbares Projekt für die Menschen vor Ort kann nun entstehen. Durch die Förderung für den katholischen Kindergarten, ist es nun möglich die durch den Wegfall der Hauptschule leer stehende Klassenräume sinnvoll zu nutzen und das Familienzentrum aufzubauen. Eine einmalige Chance !“

    Der Verteilungsausschuss für die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart hat am Dienstag, 25. Juli 2017 unter Vorsitz von Regierungspräsident Wolfgang Reimer über rund 33,6 Millionen Euro Fördermittel für finanzschwache Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Stuttgart entschieden. Mit diesem Betrag können Investitionen der Kommunen von insgesamt 153 Millionen Euro angeschoben werden. Der Verteilungsausschuss, der aus drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise und zwei Vertretern des Regierungspräsidiums besteht, hat zum Ziel, den finanzschwachen Gemeinden im Regierungsbezirk zu helfen.

  • Abteilung 4
    08.08.2017
    B 10 Fahrbahndeckenerneuerung Dreieck Stuttgart-Neckarpark bis AS Stuttgart-Hafen - Vollsperrung der Rampen der Anschlussstelle Hedelfingen in Fahrtrichtung Esslingen für voraussichtlich 2 Wochen ab Samstag, 12. August 2017 um 14:00 Uhr
    Verzögerung der Gesamtmaßnahme wegen zusätzlicher Sanierungsarbeiten um voraussichtlich drei Wochen
    Zwischen dem Dreieck Stuttgart-Neckarpark (B 14) und der Anschlussstelle Stuttgart-Hafen Süd sind die Arbeiten für die Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 10 im Dreischichtbetrieb derzeit in vollem Gange. Die Vorarbeiten für den Asphalteinbau sind zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen und dem Bauende an der Anschlussstelle Hafen-Süd nahezu abgeschlossen.

    Am kommenden Wochenende wird der Verkehr nach Stuttgart an den Außenrand der Fahrbahn gedrückt. Damit wird es möglich den Verkehr in Richtung Esslingen auf die Richtungsfahrbahn Stuttgart umzulegen. Damit entsteht eine sogenannte 4+0-Verkehrsführung, bei der alle vier Fahrstreifen dann auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart liegen werden.

    Dem Verkehr stehen somit in beiden Richtungen weiterhin zwei Fahrtstreifen zur Verfügung. Durch die Sperrung der einen Richtungsfahrbahn Esslingen der B 10 kann die Bauzeit verkürzt und die Einbauqualität des Asphalts erhöht werden. Insbesondere wird dadurch die Qualität und somit Wirksamkeit des lärmarmen Belages besser sichergestellt.

    Die Ein- und Ausfahrtsrampen der Anschlussstelle Stuttgart-Hedelfingen, die an die Richtungsfahrbahn Esslingen anbinden, sind deshalb ab Samstag, 12. August 2017 gegen 14:00 Uhr nicht mehr nutzbar. Die Ausfahrt von der Richtungsfahrbahn Stuttgart über die Straße „Am Westkai“ nach Hedelfingen hinein ist weiterhin möglich.

    Die Umleitungsstrecke U 14b für den nach Esslingen einfahrenden Verkehr führt über die Straße „Am Mittelkai“ zur Anschlussstelle Hafen-Süd. Für den aus der B 10 ausfahrenden Verkehr verläuft die Umleitungsstrecke über die Anschlussstelle Stuttgart-Wangen und die Straße „Am Westkai“. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses wird die Ampelanlage im Bereich der Anschlussrampen der Anschlussstelle Stuttgart-Hedelfingen umgestellt beziehungsweise teilweise außer Betrieb genommen.

    Insgesamt ist vorgesehen den Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Wangen und der Anschlussstelle Hafen-Süd bis zum Ende der Sommerferien fertigzustellen und damit die Länge der Baumaßnahme zu halbieren. Aufgrund von zusätzlichen zwingend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an den Entwässerungseinrichtungen sowie im Bereich der Inselstraße an einer bestehenden Grundwasserwanne der B 10, können die Asphaltarbeiten in den verbleibenden beiden Bauabschnitte erst nach den Sommerferien erfolgen. Diese künftigen Arbeiten erfolgen auch unter Aufrechterhaltung aller Fahrstreifen (4+0). Presseveröffentlichungen zu Änderungen der Verkehrsführung durch neue Bauabschnitte ergehen hierzu vorab.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 7,8 Millionen Euro, welche der Bund für die Fahrbahnerneuerung als Investition in den Erhalt der Infrastruktur trägt. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 4
    08.08.2017
    A6 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Jagsttalbrücke und der Landesgrenze Bayern
    Vollsperrung der Anschlussstelle Crailsheim in Fahrtrich-tung Nürnberg um eine Woche verschoben und beginnt erst ab 18. August 2017
    Auf der A 6 haben am Montag, 24. Juli 2017, die Bauarbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung im Streckenabschnitt westlich der Jagsttalbrücke bis zur Landesgrenze zu Bayern begonnen. Diese sollen insgesamt bis zum 14. September 2017 mit dem abgeschlossen werden.

    An der Anschlussstelle Crailsheim wurde die Auffahrt auf die A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg bereits ab Dienstag, 18. Juli, zur Einrichtung der Verkehrsführung gesperrt. Am letzten Juliwochenende, ab 28. Juli 2017, musste wegen Arbeiten an den Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren sowie an der Auf- und Abfahrtsrampe der Anschlussstelle Crailsheim, die Anschlussstelle in Fahrtrichtung Heilbronn gesperrt werden. Die Arbeiten auf der A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn sind nun vor dem Abschluss.

    Ab Mittwochnacht, 09. August 2017 beginnt der Umbau der Verkehrsführung um die Deckenerneuerung auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Nürnberg weiterführen zu können. Die Erneuerung der Fahrbahndecke im Bereich der Anschlussstelle Crailsheim sollte, wie in der Mitteilung vom 13. Juli 2017 angekündigt, eigentlich von 11. August bis 14. August 2017 unter Vollsperrung der Anschlussstelle erfolgen.

    Einige Starkregen und Gewitter in den vergangenen Tagen haben aber zu Verzögerungen beim Asphalteinbau geführt, so dass die Vollsperrung der Anschlussstelle Crailsheim in Fahrtrichtung Nürnberg um eine Woche verschoben werden muss. Sie beginnt damit am Freitag, 18. August 2017 um 20:00 Uhr und endet am Montag, 21. August 2017 um 6:00 Uhr.

    Dies hat auch auf die geplante Baumaßnahme in der Ortsdurchfahrt der B 290 in Wallhausen Auswirkungen. Die Vollsperrung kann dort erst ab dem 21. August 2017 eingerichtet werden, nachdem die Bedarfsumleitungsstrecke der A 6 über Wallhausen führt.

    Der Termin der Gesamtfertigstellung der Fahrbahndeckenerneuerung der A 6 am 14. September 2017 ist derzeit nicht gefährdet, weil bereits an anderer Stelle Arbeiten ausgeführt werden konnten, die vorgezogen werden konnten. Die Investitionssumme des Bundes für die Baumaßnahme beträgt rund 7 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden nicht vermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
  • Abteilung 5
    07.08.2017
    Hochwasserschutz - Land fördert den Ausbau des Dünsbachs in Kleinforst in Gerabronn (Landkreis Schwäbisch Hall) mit rund 530.000 Euro
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer:
    „Vom Starkregen Ende Mai 2016 waren neben Braunsbach wei-tere Kommunen betroffen. Das Land unterstützt selbstverständlich auch diese, damit bei vergleichbaren Abflüssen zukünftig weniger Schäden entstehen können.“

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat den Förderbescheid für den Ausbau des Dünsbachs in Kleinforst in Gerabronn (Landkreis Schwäbisch Hall) unterzeichnet. Ein Betrag von rund 530.000 Euro aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg sollen verhindern, dass bei Abflüssen erneut enorme Schäden entstehen, wie Ende Mai 2016 geschehen. Die Ausbaumaßnahme berücksichtigt bereits, dass als Folge der Klimaänderung die Abflüsse im Gewässer in den nächsten Jahren zunehmen können. Ausgelegt sind die Maßnahmen auf ein Hochwasser des Dünsbachs, das statistisch einmal in hundert Jahren auftritt.

    Umweltminister Franz Untersteller erinnerte daran, dass die Hochwasser im vergan-genen Monat in Berlin, im Harz und im Südosten Niedersachsens gezeigt haben, dass ein solches Ereignis jederzeit auftreten kann. „Die extremen Regengüsse haben uns einmal mehr eindrucksvoll vor Augen geführt, welch dramatische Auswirkungen ein Hochwasser für Leib und Leben, für unsere Umwelt und für die Wirtschaft haben können,“ sagte der Minister. „Um die Risiken zu minimieren und drohende Schäden zu begrenzen, ist es enorm wichtig, dass sowohl das Land als auch die Kommunen in Maßnahmen zum Hochwasserschutz investieren.“ Ein vollständiger Hochwasserschutz sei technisch und ökonomisch zwar nicht zu machen, erklärte Untersteller. Aber was getan werden könne, müsse auch getan werden. Er fügte hinzu: „Die Landesregierung unterstützt die Kommunen daher gerne bei der Finanzierung von Maßnahmen zum Hochwasserschutz.“

    Regierungspräsident Reimer ergänzte, dass solche Hochwasser uns deutlich vor Augen führen, wie anfällig wir nach wie vor für Hochwasserereignisse sind. „Der Hochwasserschutz hatte im Land bereits in der Vergangenheit hohe Priorität. Nicht nur im Landkreis Schwäbisch Hall wurden und werden erhebliche Mittel investiert“, sagte Reimer. „Wir werden auch zukünftig den Schutz der Bürger verbessern und Standortvorsorge für Industrie und Wirtschaft betrieben. In den nächsten Jahren wird das Land weitere Mittel bereitstellen, um die Hochwasserschutzvorhaben im Land fortzuführen.“

    Bürgermeister Christian Mauch zeigt sich erfreut, dass die erste Hälfte der beantragten Maßnahmen jetzt bewilligt wurden: „damit können wir die geplanten Arbeiten in Kleinforst angehen und hoffen auf einen ebenso positiven Bescheid für die Maßnahmen in Dünsbach.“

    Hintergrundinformationen

    Am 29 Mai 2016 sorgte das Sturmtief „Elvira“ in weiten Teilen Süddeutschlands mit extremen Starkregenereignissen für starke Schäden. Auch die Stadt Gerabronn mit den Teilorten Kleinforst und Dünsbach war betroffen.
    Der Dünsbach beförderte große Mengen Geröll in das Jagsttal bei Kleinforst. Dabei wurden Wohn-, Wirtschaftsgebäude und Fahrbahnen beschädigt sowie Schutt ange-lagert. Der bestehende Bachlauf wurde vollständig zerstört, die Hang- und Sohlbefestigungen wurden durch die Flut weggespült.

    Ziel der Planung ist ein gebirgsbachartiger Ausbau des Baches mit einer Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit auf einen Abfluss, der statistisch alle 100 Jahre einmal überschritten wird. Die durch den Klimawandel zu erwartende Abflussverschärfung ist dabei berücksichtigt. Gefördert wird der Ausbau bzw. der Erosionsschutz am Dünsbach zum Schutz der Bebauung von Kleinforst gewässeraufwärts bis zu der Stelle, an der die Planung einen Geschiebefang vorsieht. Der Förderbescheid umfasst den Geschiebefang selbst nicht. Hierüber kann erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden, wenn die noch fehlenden Grundlagen zu dessen Bemessung und Erstellung vorliegen.

    Zur Sicherung der bebauten Ortslage ist eine Ufersicherung auf einer Strecke von 145 m vorgesehen. Die Blocksteinmauer wird hierbei nur halbseitig bis zur Gelände-oberkante hochgezogen, um den bestehenden Feldweg zu sichern. Das gegenüber liegende Ufer wird flacher ausgebildet, sodass dem Bach dort Retentionsraum bei Hochwasser gegeben wird. Im Bereich der angrenzenden Fahrbahn/Bebauung muss die Absicherung durch ein Trogbauwerk aus Stahlbeton mit einer Länge von ca. 80 m erfolgen. Das Trogbauwerk erhält eine Strukturschalung, wodurch eine raue und strukturreiche Oberfläche geschaffen wird, die eine Ansiedlung von Pflanzengesellschaften wie Flechten und Moose und somit eine Besiedlung durch Kleinstlebewesen ermöglicht. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für den Ausbau des Dünsbachs betragen 756.000 Euro, bei einem Fördersatz von 70,0 Prozent ergibt dies eine Förderung von 529.300 Euro.

  • Abteilung 4
    04.08.2017
    B 19 Verlegung in Schwäbisch Hall - Weilertunnel
    Sperrung für Radfahrer und Fußgänger entlang der Stuttgarter Straße zwischen dem Gaildorfer Dreieck und dem Hirschgraben ab Montag, 07. August 2017

    ​Seit dem 7. Februar 2017 laufen Vorabmaßnahmen für den Weilertunnel in Schwäbisch Hall. Der Kanalbau für die Heimbachverdolung ist seit dem 24. Mai beendet. Die Arbeiten für den Fledermaustrog dauern noch an. Ab Montag, 07. August 2017 beginnen nun die Arbeiten für die Hangsicherung und der Abbrucharbeiten des Gebäudes Stuttgarter Straße 7, dem ehemaligen „Club Alpha“. Hierzu sind weitere Verkehrsbeschränkungen notwendig.

    Für die Arbeiten sind Arbeits- und Lagerflächen zwischen dem bestehenden Gebäude und der Fahrbahn der B 19 erforderlich. Deshalb muss eine Vollsperrung für den Rad- und Fußgängerverkehr im Bereich der Stuttgarter Straße zwischen dem Gaildorfer Dreieck und dem Hirschgraben vorgesehen werden. Die Verkehrsteilnehmer werden über folgende Umleitung geführt: Die Umleitung für den Radverkehr beginnt ab dem Gaildorfer Dreieck und verläuft auf der Gaildorfer Straße zur Rollhofsteige und anschließend von dort über die Alte Reifensteige in die Innenstadt. Der Fußgängerverkehr wird über den Pfarrer-Weiser-Weg umgeleitet.

    Die Fertigstellung der Abbrucharbeiten und der Hangsicherung ist für 31. Januar 2018 vorgesehen. Die Kosten für die nun anstehende Maßnahme betragen rund 1,8 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium bittet die Nutzerinnen und Nutzer des Weges um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen während der Bauzeit. Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 2
    03.08.2017
    Neubau einer Fußgängerunterführung in Jagstzell - Regierungspräsidium Stuttgart erlässt Planfeststellungsbeschluss
    Öffentliche Auslegung vom 7. bis 21. August 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Fußgängerunterführung in Jagstzell erlassen. Vorhabenträger ist die Gemeinde Jagstzell.

    Der Planfeststellungsbeschluss umfasst den Neubau einer reinen Fußgängerunterführung in zentraler Ortslage der Gemeinde Jagstzell. Sie wird einige Meter versetzt von der aktuellen Unterführung erbaut, welche bisher lediglich zwei schmale Gehwege zur Querung der Bahnlinie Ellwangen-Crailsheim vorsieht, die sich zudem neben der Fahrbahn der B 290 und dem offenen Kerlesbach befinden. Darüber hinaus wird im Rahmen des Neubaus eine Absenkung des Geländes östlich der Bahnlinie auf das Niveau der Straße „An der Jagstbrücke“ erfolgen, da aufgrund der Topographie die bisherige Unterführung im Hochwasserfall sehr schnell überflutet wurde. Außerdem wird eine Querungsinsel auf der B 290 westlich der Bahnlinie errichtet.

    Durch die Realisierung der separaten Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie Ellwangen-Crailsheim zwischen der bestehenden Eisenbahnüberführung über die B 290 und dem Bahnhof Jagstzell wird die Verkehrssicherheit erhöht, eine neue Verbindung zwischen den beiden Gemeindeteilen geschaffen und die Querungsmöglichkeit der Bahnlinie bei Hochwasser verbessert.

    Als naturschutzrechtlicher Ausgleich für die Eingriffe des Vorhabens in die Natur und Landschaft sind u.a. die Herstellung von Eidechsenlebensräumen, die Anlage von Benjeshecken mit Saumstrukturen sowie die Wiederherstellung und Neuanlage von Fettwiesen und Zierrasenflächen vorgesehen. Des Weiteren ist die Neupflanzung von Einzelbäumen und Feldhecken geplant.

    Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden in der Zeit von Montag, 7. August, bis einschließlich Montag, 21. August 2017 bei der Gemeindeverwaltung Jagstzell zur Einsicht ausgelegt. Zeit und Ort der Auslegung werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Darüber hinaus können der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen mit Beginn der Auslegung auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsbeschlüsse eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

  • Abteilung 4
    02.08.2017
    B 19 zwischen Kreisgrenze Schwäbisch Hall / Knotenpunkt Kupferzell-Westernach und der Einmündung L 1036 bei Waldenburg-Hohebuch (Hohenlohekreis)
    Vollsperrung ab Montag, 7. August wegen Sanierung von Fahrbahnschäden und Belagserneuerung sowie Neubau eine Lichtsignalanlage - Bund investiert rund 1,5 Millionen - Bitte geänderte Umleitungsstrecke beachten

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab 7. August an der B 19 in zwei Bauabschnitten eine Baumaßnahme durch.

    Im Bauabschnitt 1, vom Knotenpunkt B 19 / K 2369  bei Kupferzell-Westernach bis nach dem Knotenpunkt B 19 / Gewerbepark Hohenlohe wird auf einer Länge von rund 1,6 km eine Fahrbahndeckenerneuerung ausgeführt. Zusätzlich werden die Auf- und Abfahrten der A6 Anschlussstelle Kupferzell neu asphaltiert und es wird eine Lichtsignalanlage an der nördlichen Auf- und Abfahrt (Fahrtrichtung Mannheim) errichtet.
    Die Bauarbeiten hierfür beginnen am Montag, 7. August 2017 und dauern voraussichtlich drei Wochen bis Sonntag, 27. August 2017. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Auch die A 6 Anschlussstelle Kupferzell wird in dieser Zeit gesperrt sein. Der Verkehr wird wie folgt umgeleitet:

    • in Fahrtrichtung Künzelsau: über die K2563 – Übrighausen – Brachbach –K 2366 – Eschental – Goggenbach – Kupferzell – L 1036 – K 2372 – B 19
    • in Fahrtrichtung Schwäbisch Hall: über die K 2367 – Hesselbronn – Goggenbach –  Eschental – K 2366 – K 2563 ¬– Brachbach – Übrighausen– B 19


    Im Anschluss an diesen ersten Bauabschnitt wird nach dem Knotenpunkt  B 19 / Gewerbepark Hohenlohe bis zur Einmündung L 1036 bei Hohebuch / Kupferzell ebenfalls eine Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 0,7 km durchgeführt. Die Bauarbeiten für diesen Bauabschnitt 2 beginnen am Montag, 28. August 2017 und dauern voraussichtlich eine Woche bis Sonntag, 3. September 2017. Diese Fahrbahndeckenerneuerung erfolgt ebenfalls unter Vollsperrung.

    Der Verkehr wird wie folgt umgeleitet:

    • von Schwäbisch Hall in Richtung Künzelsau: über den Gewerbepark Hohenlohe, L 1046 und L 1036
    • aus Richtung Künzelsau in Fahrtrichtung Schwäbisch Hall: über die L 1036, L 1046 und Gewerbepark Hohenlohe


    Alle Umleitungen sind ausgeschildert.

    Der Bund investiert rund 1,5 Millionen Euro in diese Erhaltungs- und Neubaumaßnahme.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner der Umleitungsstrecke um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    01.08.2017
    L 1125 bei Vaihingen-Kleinglattbach (Landkreis Ludwigsburg) - Ab Montag, 07. August 2017 beginnen die Sanierungsarbeiten an der Glattbachbrücke im Zuge der L 1125 in Vaihingen-Kleinglattbach
    Vollsperrung der Ensinger Straße zwischen Kreisverkehr beim Industriegebiet Perfekter Standort und Einmündung Bachstraße voll gesperrt werden.

    ​Am Montag, 07. August 2017 beginnen die Bauarbeiten zur grundhaften Sanierung der Glattbachbrücke in Vaihingen - Kleinglattbach, die auf Grund des schlechten Bauzustands der Brücke erforderlich ist. Gleichzeitig wird in diesem Zusammenhang die Passierbarkeit für Fußgänger und Radfahrer durch Verbreiterung der nördlichen Brückenkappe verbessert.

    Für die Sanierungsarbeiten, welche rund 3 Monate in Anspruch nehmen werden, ist eine Vollsperrung der Ensinger Straße zwischen dem Kreisverkehr beim Industriegebiet Perfekter Standort und der Einmündung der Bachstraße erforderlich.
    Die Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über die K 1696 und die Neue Bahnhofstraße sowie über die K 1697 entlang des Perfekten Standorts Richtung Illingen und der K 1698 Richtung Kreisverkehr beim Bahnhofstunnel. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Für Fußgänger und Radfahrer wird neben der Straßenbrücke eine Behelfsbrücke errichtet. Radfahrer müssen auf der Behelfsbrücke jedoch absteigen.

    Die Ersatzfahrpläne der betroffenen Linien 578 und 579 des ÖPNV sind an den Haltestellen ausgehängt.

    Das Land Baden - Württemberg  investiert für die Sanierungsmaßnahme der Brücke rund 330.000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Fußgänger und Radfahrer um Verständnis für die unvermeidbare Beeinträchtigung während der Baumaßnahmen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    01.08.2017
    L 530 Rappenauer Straße Ortsdurchfahrt Bad Wimpfen (Landkreis Heilbronn)
    Fahrbahndeckenerneuerung ab Freitag, 04. August 2017 zwischen Hohenstädter Straße und Landgraben

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Bereich der Ortsdurchfahrt von Bad Wimpfen ab Freitag, 04. August 2017 eine Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 530 Rappenauer Straße zwischen der Hohenstädter Straße und der dem Landgraben durch. Die Arbeiten finden im Schatten der bereits bestehenden Vollsperrung des Lidl-Neubaus statt, so dass zusätzliche Sperrungen vermieden werden können. Die Fahrbahndeckenerneuerungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende der kommenden Woche an. Die Umleitung besteht bereits und ist ausgeschildert.

    Insgesamt investiert das Land rund 70.000 Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 4
    01.08.2017
    B 27 – Neubau Neckarbrücke Lauffen (Landkreis Heilbronn)
    Halbseitige Sperrung der B 27 am 9. und 10. August 2017 wegen Erkundungsbohrungen

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt im Auftrag des Bundes die Hauptuntersuchung zur Baugrunderkundung für den Ersatzneubau der Neckarbrücke in Lauffen im Zuge der B 27 durch. Im Hinblick auf  die Baugrunderkundung für die Endlage und die provisorische Seitenlage der Neckarbrücke sind vom 9. August, 09:00 Uhr, bis 10. August 2017, 15:00 Uhr, weitere Erkundungsbohrungen im Straßenkörper der B 27 zur Untersuchung des Baugrunds erforderlich.

    Hierzu muss die B 27 östlich der Neckarbrücke in Fahrtrichtung Heilbronn halbseitig gesperrt werden. Die Untersuchungen erfolgen im Schutze einer Ampelschaltung.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    28.07.2017
    Sanierung der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden (Ostalbkreis)
    Vollsperrung von 1. August bis Mitte Dezember 2017

    ​Aufgrund starker Fahrbahnschäden ist es dringend erforderlich, die Asphaltbeläge der L 1073 zwischen Abtsgmünd-Pommertsweiler und Adelmannsfelden zu erneuern. Außerdem werden in diesem Zusammenhang die Kurve und die Kuppe kurz vor Adelmannsfelden entschärft. Des Weiteren wird der lange geforderte Wirtschaftsweg, welcher als Rad- und Gehweg genutzt werden soll, gebaut.

    Baubeginn wird am Dienstag, 1. August 2017, sein. Die Bauzeit der Gesamtmaßnahme beträgt voraussichtlich rund viereinhalb Monate, sodass die Arbeiten voraus-sichtlich bis Mitte Dezember 2017 abgeschlossen sein werden.

    Aufgrund der fehlenden Fahrbahnbreite müssen die Instandsetzungsarbeiten auf der L 1073 während der gesamten Bauzeit unter Vollsperrung durchgeführt werden. Des-halb wird eine weiträumige Umleitung über Adelmannsfelden, Neuler, Abtsgmünd nach Pommertsweiler eingerichtet. Der öffentliche Personennahverkehr ist gewährleistet.

    Das Land investiert hier ca. 1,1 Mio. €.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellenin-formationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    28.07.2017
    Rutschungsbeseitigung im Zuge der L 1054 Hohenhardtsweiler - Dendelbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Abschluss der Bauarbeiten und Aufhebung der Vollsperrung am 31. Juli

    Der Abschluss der Sanierung der L 1054 zwischen Hohenhardtsweiler und Dendelbach steht bevor. Am Montag, 31. Juli, wird die Vollsperrung am Nachmittag aufgehoben werden.

    Im Juni 2016 musste aufgrund einer akuten Rutschung die Landesstraße 1054 zwischen Hohenhardtsweiler und Dendelbach (Landkreis Schwäbisch Hall) gesperrt werden. Nachdem in diesem Abschnitt früher bereits zwei Rutschungen beseitigt worden waren und der gesamte Abschnitt in einem schlechten Zustand war, wurde die Sanierung der gesamten, rund 3,2 Kilometer langen Strecke von der Ortsgrenze Hohenhardtsweiler bis zur Einmündung Renkenbühl im Zusammenhang mit der Rutschungsbeseitigung vorgesehen.
     
    Am 14. November 2016 begannen in einem ersten Bauabschnitt die Bauarbeiten zur Beseitigung der Rutschung. In der Nähe dieser, für die Vollsperrung verantwortlichen Rutschung, hatte sich bereits eine weitere Rutschung abgezeichnet.

    Beide Rutschungsbereiche  wurden bis zum 22. Dezember 2016 bis auf den Einbau von Bordsteinen und Schutzplanken vor der Winterpause soweit abgeschlossen,  dass die Strecke vorübergehend, auf rund 500 Meter und mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h, für den Verkehr freigegeben werden konnte.

    Ende Februar 2017 begann die zweite Bauphase zur Sanierung der Landesstraße L 1054 zwischen dem Ortsausgang von Hohenhardtsweiler und der Einmündung nach Dendelbach und Renkenbühl. Insbesondere die Entwässerungseinrichtungen,  Fahrbahnbegrenzungen und die Asphaltschichten wurden nun verbessert. In Bereichen mit hohen, steilen Böschungen wurden Schutzplanken angebracht.

    Die Durchführung der Arbeiten konnte wegen der vorhandenen geringen Fahrbahnbreiten nur unter Vollsperrung abgewickelt werden.

    Die Investitionssumme des Landes für die Gesamtmaßnahme beträgt rund 1,7 Mio. Euro.

    Das Regierungspräsidium dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für ihr Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden unvermeidlichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.​

  • Abteilung 7
    28.07.2017
    Schule und Bildung - Regierungspräsident Wolfgang Reimer übergibt Förderbescheid in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro an den Vertreter des Gymnasialen Schulverbands Ostfilder zur Förderung der Generalsanierung und des Umbaus der O.-Hahn und H.-Heine-Schule
    „Die Generalsanierung und der Umbau sind schwierige Aufgaben für eine Kommune, die nur mit der Unterstützung durch Förderungen realisiert werden können“, betonte Reimer bei seinem Besuch im Rathaus
     Übergabe Förderbescheid

    ​Regierungspräsident Wolfgang Reimer hat heute (28. Juli 2017) im Ostfilderner Rathaus einen Förderbescheid in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro an den Vertreter des Gymnasialen Schulverbands Ostfilder, Oberbürgermeister Christof Bolay, übergeben. Die Schulbaumaßnahme konnte bereits im vergangenen Jahr mit knapp 1,9 Millionen Euro bezuschusst werden. „Die Generalsanierung und der Umbau sind schwierige Aufgaben für eine Kommune, die nur mit der Unterstützung durch Förderungen realisiert werden können“, betonte Reimer bei seinem Besuch im Rathaus. „Ich freue mich, dass zugleich die Sanierungszeit von ursprünglich 10 Jahren auf nur 6 Jahre reduziert werden konnte. Dieser Einsatz spiegelt sich auch in der Förderung wieder“, ergänzte der Regierungspräsident.

    Im kommenden Jahr wird der Verband erneut eine Förderung von rund 1,2 Millionen Euro erhalten. Die Gesamtfördersumme beläuft sich somit auf 6,523 Millionen Euro.

    Oberbürgermeister Christof Bolay freute sich: „Das Geld des Landes ist an der Stelle gut investiert“.

    Die beiden benachbart liegenden Schulgebäude des Otto-Hahn- und des Heinrich-Heine-Gymnasiums werden energetisch umfassend saniert. Zugleich wird die erste Stufe des Masterplans zum Ausbau der beiden Gymnasien umgesetzt. So werden unter Anderem dringend erforderliche Klassenräume geschaffen, um der nach wie vor großen Nachfrage der gymnasialen Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Dabei kooperieren die beiden Gymnasien sehr eng und vorbildlich bei der Nutzung von Fachräumen und Unterrichtsmethoden. Beide Schulen zeichnen sich besonders durch ihre Vielzahl an Profilen, Schwerpunkten und Förderungsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler aus.

  • Abteilung 8
    28.07.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, präsentierten heute die „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2016“
     Cover Archäologische Ausgrabungen 2016

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, stellten heute den diesjährigen Band der „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ im Landesamt für Denkmalpflege in Esslingen vor.

    Ansprechend, übersichtlich und verständlich präsentiert dieser reich bebilderte Band die jüngsten Ergebnisse archäologischer Forschung in Baden-Württemberg aus erster Hand. In zahlreichen Beiträgen geben die Autoren Einblicke in Grabungsprojekte, die im Jahr 2016 zu interessanten neuen Erkenntnissen führten.

    Regierungspräsident Reimer betonte „Die heutige Veranstaltung mit der Vorstellung des diesjährigen Bandes der „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ und der Präsentation einiger herausragender Funde des vergangenen Jahres führt anschaulich vor Augen, welches Geschichts- und Forschungspotential noch im Boden Baden-Württembergs schlummert.“

    Prof. Dr. Wolf wies darauf hin, dass „der überregionale Gedanke sich im Fundgut des vergangenen Jahres widerspiegelt. So wird z. B. für die bronzene Figur des Unlinger Reiters vermutet, dass ein einheimischer Handwerker diese nach südeuropäischen Vorbildern nachahmte.“

    In 81 Beiträgen werden die Ergebnisse von Forschungs- und Schutzprojekten sowie von Rettungsgrabungen unterschiedlichsten Umfangs aus dem ganzen Land vorgestellt. Das zeitliche Spektrum reicht von der Altsteinzeit bis zur frühen Neuzeit.

    Die Gäste hatten wieder die Gelegenheit, die bedeutendsten Funde des vergangenen Jahres in Esslingen im Original zu sehen.

    Die Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern lud im Anschluss zu einem Umtrunk.

    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde – hat die Publikation gefördert.

    Anlagen:
    Einladung (PDF, 2 MB)
    Bilder (PDF, 888 KB)

  • Abteilung 2
    28.07.2017
    Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau eines Wartungsstützpunktes für Schienenfahrzeuge in Essingen
    Auslegung der Planunterlagen vom 28. August bis einschließlich 27. September 2017

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart leitet dieser Tage das Planfeststellungsverfahren für den Neubau eines Wartungsstützpunktes für Schienenfahrzeuge in Essingen ein. Das Planfeststellungsverfahren dient der Abwägung aller öffentlichen und privaten Belange und ist Voraussetzung für den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses. Vorhabenträgerin ist die Go-Ahead Facility GmbH.

    Gegenstand der Planfeststellung ist der Neubau eines Wartungsstützpunktes für Schienenfahrzeuge im Bahnhof Essingen unmittelbar an der Eisenbahnstrecke 4710 (Stuttgart - Bad Cannstatt – Aalen - Nördlingen).

    Das Gesamtvorhaben umfasst
    • eine Wartungshalle für Triebwagen, 2-gleisig, mit Werkstatt, Lager, Verwaltung und Sozialräumen für das Werkstattpersonal;
    • eine Außenreinigungsanlage (ARA) für Triebwagen, 1-gleisig, vollständig eingehaust, ca. 120 m lang;
    • eine stationäre sanitäre Ver- und Entsorgung und Bereiche für Abstellung / Innenreinigung, jeweils mit zugehöriger Gleisanlage sowie die Anbindung an das bestehende DB Streckennetz.


    Der Antrag auf Planfeststellung umfasst die Gleisanlagen, einschließlich der gleisbelasteten Bauelemente des Wartungsstützpunktes. Für die Gebäude des Wartungsstützpunktes wird getrennt davon eine Baugenehmigung beantragt. Ebenso nicht Bestandteil der Planfeststellung ist der Gleisanschluss an das öffentliche Schienennetz der DB Netz AG.

    Das Gleisfeld bis zur Wartungshalle und zur Außenreinigungsanlage sowie das Gleis 100 wird elektrifiziert und mit dafür notwendigen Masten bestückt.

    Von Go-Ahead werden im Bereich des Stuttgarter Netzes über 40 Fahrzeuge betrieben. Um diese Fahrzeuge im Öffentlichen Personennahverkehr einzusetzen, bedarf es einer regelmäßigen Kontrolle, Pflege, Wartung und Instandhaltung. Für diese Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wird das beantragte Vorhaben benötigt.

    Die Erschließung des Geländes erfolgt über die öffentliche Straße „Bahnhof“ und über den noch zu befestigenden „Sommerweg“. Als Anschluss an die Bahngleise dienen die Weichen W9 und W11. Die Böschung entlang der B29 wird neu profiliert.

    Die Fahrgeschwindigkeit auf dem Gelände beträgt maximal 15 km/h, in Gebäuden maximal 3 km/h. Die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sollen an allen Wochentagen sowohl tagsüber als auch nachts erfolgen. Im tagsüber stattfindenden Anlieferverkehr zum Wartungsstützpunkt sind ca. 10 LKW pro Woche zu erwarten.

    Die Bauzeit beträgt ca. 12 - 15 Monate. Die Bauarbeiten finden an Werktagen tagsüber statt.

    Zudem sind landschaftspflegerische Maßnahmen vorgesehen, um Beeinträchtigungen durch das Bauvorhaben soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu minimieren und unvermeidbare Beeinträchtigungen zu kompensieren. Hierzu gehören z.B. der Austausch von Boden mit Entsorgung des Bodenaushubs, die Wiederverwendung des Bodenaushubs und getrennte Lagerung von Mutterboden und Boden, Verwendung von versickerungsfähigen Oberflächen, Dachbegrünung sowie Pflanzungen von Hecken.

    Die Planunterlagen können in der Zeit vom 28. August bis einschließlich 27. September 2017 bei der Gemeinde Essingen eingesehen werden. Bis einschließlich 11. Oktober 2017 haben die von dem Projekt betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben. Zeit und Ort der Auslegung werden ortsüblich bekannt gemacht.

    Zusätzlich können die Planunterlagen ab sofort bis zum Ende der Einwendungsfrist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsverfahren eingesehen werden. Der Bekanntmachungstext ist auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „Bekanntmachungen“ abrufbar.

    Anlage: Planskizze (PDF 6,3 MB)

  • Abteilung 4
    27.07.2017
    A6 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Jagsttalbrücke und der Landesgrenze Bayern
    Erinnerung: Sperrung der Anschlussstelle Crailsheim (Ab- und Auffahrt) in Fahrtrichtung Heilbronn von 28. Juli, 22 Uhr, bis 31. Juli, 6 Uhr

    ​Auf der A 6 haben am Montag, 24. Juli 2017, die Bauarbeiten zur Fahrbahndeckenerneuerung im Streckenabschnitt von westlich der Jagsttalbrücke bis zur Landesgrenze zu Bayern begonnen. Diese sollen insgesamt bis zum 14. September 2017 mit dem Rückbau der Verkehrssicherungen abgeschlossen werden.

    An der Anschlussstelle Crailsheim wurde die Auffahrt auf die A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg bereits seit Dienstag, 18. Juli, zur Einrichtung der Verkehrsführung gesperrt. Die Umleitung zur Auffahrt in Richtung Nürnberg führt über Wallhausen und die U 89 zur Anschlussstelle Schnelldorf.

    Im Rahmen der Bauarbeiten wird auch die Erneuerung der Deckschicht und die Beseitigung von Schadstellen in der Ein- und Ausfahrtsrampe auf die B 290 durchgeführt. Gleichzeitig wird in den anschließenden Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren in der Fahrtrichtung Heilbronn die Deckschicht erneuert.

    Hierzu muss nun - wie bereits am 13. Juli angekündigt - die Anschlussstelle Crailsheim in Fahrtrichtung Heilbronn ebenfalls gesperrt werden. Die Sperrung erfolgt ab Freitag, 28. Juli, 22 Uhr,  bis Montag, 31. Juli,  6 Uhr. In diesem Zeitraum sind die Ab- und Auffahrt zu und von der A 6 nur über die Anschlussstellen Schnelldorf oder Kirchberg möglich.

    Die Investitionssumme des Bundes für die Baumaßnahme beträgt rund 7 Mio. Euro.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden nicht vermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    27.07.2017
    Förderbescheid über 720.000 Euro für die Hillerschule in Steinheim a. Albuch übergeben
    Mit den Mitteln wird die Ganztagesbetreuung saniert, umgebaut und erweitert
     v.l.n.r.: Peter Polta, ELB des Landkreises Heidenheim, Bürgermeister Olaf Bernauer, Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann, Rainer Heckhausen, Referatsleiter Kommunalaufsicht und Sparkassenwesen im RP Stuttgart, Quelle: RPS

    ​Eigentlich war er zu einem Fachgespräch ins Regierungspräsidium Stuttgart gekommen und wurde dann mit einer Überraschung empfangen: Einen Förderbescheid über 720.000 Euro für die Hillerschule konnte Bürgermeister Olaf Bernauer aus Steinheim a. Albbuch heute aus den Händen von Regierungsvizepräsidentin Dr. Alexandra Sußmann in Empfang nehmen. Die stattliche Summe aus den Mitteln des Ausgleichstocks ergänzt als Investitionshilfe bei rund 5,2 Millionen Euro Gesamtkosten die weiteren Zuwendungen der Fachförderprogramme von 875.000 Euro, darunter rund 764.000 Euro aus der Schulbauförderung des Landes, 69.000 Euro aus den Pauschalmitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes (KInvFG) sowie 42.000 Euro aus dem Energie- und Klimafonds. Das Projekt stärkt den Bildungsstandort Steinheim a. Albuch für die Sanierung, den Umbau und die Erweiterung der Hillerschule (eine Grund-, Haupt- und Realschule) zur Ganztagesbetreuung mit Mensa.

  • Abteilung 1
    26.07.2017
    Mittelverteilung Ausgleichstock 2017 - Regierungspräsidium Stuttgart fördert finanzschwache Kommunen im Regierungsbezirk mit rund 33,6 Mio. Euro
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Ich freue mich insbesondere darüber, dass in diesem Jahr zusätzliche Mittel aus dem Ausgleichstock 2 an die Kommunen fließen können.“

    ​Der Verteilungsausschuss für die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart hat am heutigen Dienstag, 25. Juli 2017 unter Vorsitz von Regierungspräsident Wolfgang Reimer über rund 33,6 Mio. € Fördermittel für finanzschwache Städte und Gemeinden entschieden. Mit diesem Betrag können Investitionen der Kommunen von insgesamt 153 Mio. € angeschoben werden. Dennoch reichten auch in diesem Jahr die Mittel nicht aus, um alle Förderwünsche der Kommunen erfüllen zu können.

    Der Verteilungsausschuss, der aus drei Vertretern der Städte, Gemeinden und Landkreise und zwei Vertretern des Regierungspräsidiums besteht, hat sich zum Ziel gesetzt, den finanzschwachen Gemeinden im Regierungsbezirk nach Kräften zu helfen. Ohne die Unterstützung durch Ausgleichstockmittel könnten finanziell weniger gut gestellte Städte und Gemeinden wichtige Infrastrukturprojekte oftmals überhaupt nicht bewältigen.

    „Ich freue mich insbesondere darüber, dass in diesem Jahr zusätzliche Mittel aus dem Ausgleichstock 2 an die Kommunen fließen können“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer nach der heutigen Sitzung des Verteilungsausschusses.

    Aus dem regulären Ausgleichstockprogramm werden kommunale Vorhaben mit Investitionshilfen von rund 25,4 Mio. € gefördert. Zusätzlich können in diesem Jahr Mittel aus dem Ausgleichstock 2 - KInvF-Fonds von rund 8,2 Mio. € entsprechend der Vorschriften im Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes zur Kofinanzierung von Maßnahmen in den Förderbereichen Infrastruktur und Bildungsinfrastruktur verteilt werden.

    Reimer erklärte weiter: „Mit einer Größenordnung von rund  80 % geht ein Großteil der bewilligten Mittel erneut in strukturschwache und ländliche Gebiete im Regierungsbezirk. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel tragen dazu bei, Standortnachteile dieser Regionen und eine sich daraus ergebende unzureichende finanzielle Ausstattung der Kommunen gegenüber den Verdichtungs- und Ballungsräumen zu reduzieren.“

    Der Schwerpunkt im Jahr 2017 ist die Förderung des Schulhausbaus. Rund 38 % der Mittel fließen in solche - teilweise sehr kostenintensive - Vorhaben. Bezuschusst werden hier unter anderem Sanierungen, Umnutzungen von Werkrealschulen und der Einbau von Mensen für die Ganztagesbetreuung. Neben diesem Förderschwerpunkt wurden erhebliche Mittel für die Sanierung und den Ausbau von Kindergärten (15 %), den Straßen- und Brückenbau (11 %), den Sportstättenbau (10 %) sowie für Unwetterschäden aus dem Jahr 2016 und die daraus resultierenden Hochwasserschutzmaßnahmen (ca. 8%) bewilligt.

    So können sich zum Beispiel die Gemeinden Gäufelden und Grafenau im Kreis Böblingen über einen Zuschuss von 580 T € bzw. 600 T € für Sanierungen ihrer Gemeinschaftsschulen freuen.

    Im Kreis Esslingen erhält die Gemeinde Dettingen u.T. für die Teckschule sowohl 400 T € zur energetischen Sanierung aus dem Ausgleichstock 2, als auch für den Umbau zur Ganztagesschule 360 T € aus dem regulären Ausgleichstock.

    Die Gemeinde Rechberghausen im Landkreis Göppingen erhält 500 T € für den Neubau des Gemeindekindergartens.

    Tamm, im Landkreis Ludwigsburg, wird mit 580 T € beim Umbau und der Erweiterung des Schulzentrums unterstützt.

    Das Feuerwehrgerätehaus in Schwaikheim, Rems-Murr-Kreis, wird mit 300 T € gefördert.

    Im Landkreis Heilbronn wird die finanzschwache Stadt Widdern bei 2 Projekten bezuschusst: sie erhält 790 T € für die Sanierung der Wilhelm-Frey-Halle und 50 T € für die notwendige Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße „Hörnlesteige“ in Folge des Unwetterereignisses im letzten Jahr.

    An die Gemeinde Ingelfingen im Hohenlohekreis gehen 600 T € für die Generalsanierung, den Umbau und die Erweiterung der Georg-Fahrbach-Schule.

    Der Gemeinde Schöntal werden für die Schaffung einer zentralen Grundschule im Ortsteil Bieringen 670 T € aus dem regulären Ausgleichstock zur Verfügung gestellt. Die energetische Sanierung dieser Schule kann mit 835 T € aus dem Ausgleichstock 2 umgesetzt werden.

    Im Landkreis Schwäbisch Hall erhält die Gemeinde Blaufelden einen respektablen Zuschuss von 770 T € für den Neubau eines Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshauses mit Kindergarten, Jugendraum, Ortsverwaltung und Spielplatz im Ortsteil Wiesenbach.

    Die Gemeinden Wolpertshausen, Gerabronn, Kirchberg an der Jagst, Langenburg, Rot am See, Schrozberg und Braunsbach partizipieren in diesem Jahr mit je 2 Maßnahmen aus dem Ausgleichstock.
    So werden z.B. für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Braunsbach-Schaalhof  610 T €, für die Wohnumfeldmaßnahme mit Sanierung von Brücken und eines Fußgängerstegs im Ortsteil Steinkirchen 290 T € zur Verfügung gestellt.

    Fichtenau erhält ausnahmsweise eine Unterstützung für 3 Vorhaben:
    Aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsfonds in Höhe von 535 T € kann das Hauptschulgebäude in Unterdeufstetten energetisch saniert werden. Für den Ausbau der Ziegelstraße werden 85 T €, für den Ausbau der Ortsstraße „Konzenbuck“ 45 T € aus dem regulären Ausgleichstock bereit gestellt.

    Die Große Kreisstadt Crailsheim kann sich über 560 T€ für die Generalsanierung der Käthe-Kollwitz-Schule mit Schulsporthalle freuen, Gaildorf erhält für die Schaffung eines Kindergartens und Ganztagesbetreuung an der Bühläckerschule im Stadtteil Unterrot 760 T €. 560 T € gehen an Ilshofen für den Neubau eines Kindergartens.

    Der Gemeinde Assamstadt im Main-Tauber-Kreis werden 500 T € für den Kostenanteil an der Erweiterung und dem Umbau des katholischen Kindergartens „St. Martin“ zur Verfügung gestellt.
    Bad Mergentheim erhält sowohl 775 T € aus dem regulären Ausgleichstock für den Abbruch und den Neubau der Deutschordensgymnasium-Sporthalle als auch 250 T € aus dem Ausgleichstock 2 für die energetische Sanierung der Sporthalle der Kopernikus-Realschule.

    Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Großrinderfeld wird mit 720 T € gefördert.
    Grünsfeld erhält für die Schaffung eines „Bildungscampus“ im Rahmen einer Bündelung von Schulstandorten 685 T €.

    Für die Sanierung des Altbaus der Gemeinschaftsschule in Lauda-Königshofen werden 820 T € bewilligt.

    Die Gemeinde Gerstetten im Landkreis Heidenheim wird mit 750 T € für den Neubau der Mehrzweckhalle aus dem regulären Ausgleichstock und mit 90 T € für die energetische Sanierung der Grundschule im Ortsteil Dettingen aus dem Ausgleichstock 2 unterstützt.

    Den größten Zuschuss erhält Nattheim mit 830 T€ aus dem Ausgleichstock 2 für den Einbau eines Kindergartens in die Wiesbühlschule sowie 375 T € für Umbaumaßnahmen an dieser Schule aus dem Ausgleichstock 1.
    Sontheim an der Brenz erhält 800 T € aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz für die energetische Sanierung des Hauptschulgebäudes.
    Die energetische Sanierung, der Umbau und die Erweiterung der Schillerschule in Steinheim a. A. kann mit einem Zuschuss von 720 T € umgesetzt werden.

    Die höchsten Zuschüsse im Ostalbkreis wurden an die Stadt Heubach mit 665 T € für die Sanierung und die Erweiterung der Mehrzweckhalle im Stadtteil Lautern und nach Westhausen mit 600 T € für den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens im Ortsteil Reichenbach vergeben

    Die im Einzelnen bewilligten Mittel entnehmen Sie bitte der Übersicht in der Anlage.

    Anlage:

    - Investitionshilfen aus dem Ausgleichstock und Ausgleichstock 2 - KInvF-Fonds – 2017 (PDF, 174 KB)

  • Abteilung 4
    26.07.2017
    L 1214 - Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Bezgenriet und Bad Boll (Landkreis Göppingen)
    Vollsperrung aufgrund schlechter Witterung bis einschließlich 3. August 2017 verlängert

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt seit dem 11. Juli 2017 eine Belagssanierung an der L 1214 zwischen Bezgenriet und Bad Boll durch. Auf dem etwa 2,2 km langen Streckenabschnitt investiert das Land Baden-Württemberg rund 1,5 Mio. €. Wegen der schlechten Witterung kann die ursprüngliche Bauzeit nicht eingehalten werden. Die Vollsperrung verlängert sich daher um fünf Tage bis einschließlich 3. August 2017.
     
    Aufgrund des stark sanierungsbedürftigen Zustandes der bestehenden Asphaltfahrbahn zwischen Bezgenriet und Bad Boll müssen die oberen Asphaltschichten komplett abgefräst werden. Die noch verbleibenden Restschichten werden zur Stabilisierung durchgefräst und mit Zement verfestigt. Anschließend wird ein neuer dreilagiger Asphaltaufbau aufgebracht.

    Aus Gründen der Verkehrssicherung und um die die Arbeiten schnellstmöglich durchführen zu können, müssen die Arbeiten unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die örtlich ausgeschilderte Umleitung besteht in Fahrtrichtung Göppingen über die K 1446, L 1217 und die K 1424 nach Jebenhausen wieder zur L 1214. In Fahrtrichtung Bad Boll wird der Verkehr über die K 1419 zur K 1421 wieder zur L 1214 geführt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen und die Verlängerung der Bauzeit.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 1
    25.07.2017
    Feuerwehrförderung – Regierungspräsidium Stuttgart bewilligt rund 14,5 Millionen Euro für Investitionen
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Oft gehen die Feuerwehren ohne Rücksicht auf das eigene Risiko vor, um das Eigentum sowie Gesundheit und Leben anderer zu schützen. Ich freue mich, dass das Land einen so nennenswerten Beitrag für die Zukunftsfähigkei

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart kann aus Mitteln der Feuerschutzsteuer für das Jahr 2017 Förderungen für den Regierungsbezirk in Höhe von rund 14,5 Millionen Euro bewilligen. In diesem Jahr können damit 60 Prozent der beantragten Maßnahmen bezuschusst werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer bedankt sich bei allen Feuerwehrangehörigen für ihre geleistete Arbeit: „Es verdient  Anerkennung,  wenn sich Frauen, Männer und Jugendliche für unsere Sicherheit und unseren Schutz einsetzen. Oft  wird dabei ohne Rücksicht auf das eigene Risiko vorgegangen, um das Eigentum sowie Gesundheit und Leben anderer zu schützen. Daher freue ich mich für alle Einsatzkräfte der Feuerwehren im Regierungsbezirk Stuttgart, dass das Land mit einer Summe von rund 14,5 Millionen Euro einen so nennenswerten finanziellen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Feuerwehren leistet.“

    Von den 14,5 Millionen Euro entfallen rund 9,5 Millionen Euro auf die Neubeschaffung von 119 Fahrzeugen im Regierungsbezirk. Für Neubau- und Erweiterungsvorhaben werden in diesem Jahr für 18 Feuerwehrhäuser rund 3,7 Millionen Euro bereitgestellt, für Integrierte Leitstellen und die Digitale Alarmierung von Einsatzkräften sowie sonstige Maßnahmen weitere 0,8 Millionen Euro.

    Zusätzlich zur Förderung für Investitionen werden im Regierungsbezirk Stuttgart Pauschalen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro an die Landkreise und die kreisangehörigen Gemeinden ausbezahlt. Die Gemeinden erhalten die Pauschalen entsprechend der Anzahl der aktiven Feuerwehrangehörigen. Die Nachwuchsförderung bei den Jugendfeuerwehren wird davon in diesem Jahr mit 316.000 Euro bezuschusst.

    Fördermaßnahmen 2017 (pdf, 41 KB)

  • Abteilung 3
    25.07.2017
    Hochwasserschutz - Land fördert den Ausbau des Orlacher Baches von der Mündung in den Kocher bis zum Brückenbauwerk L 1016 Ortsausgang Richtung Orlach in Braunsbach (Landkreis Schwäbisch Hall) mit 3,68 Millionen Euro
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Nach der Katastrophe Ende Mai 2016 trägt das Land mit der Förderung dazu bei, dass ein solcher Starkregen zukünftig weniger Schäden verursachen kann.“

    ​Im Rahmen einer Koordinierungsbesprechung mit der Gemeinde Braunsbach am 25.  Juli 2017 im Regierungspräsidium Stuttgart übergab Regierungspräsident Wolfgang Reimer einen Förderbescheid in Höhe von 3,68 Millionen Euro. Mit der Zuwendung auf der Grundlage der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft des Landes kann der Orlacher Bach in der Ortslage von Braunsbach zum Schutz gegen künftige Starkregenereignisse ausgebaut werden. „Damit beteiligt sich das Land mit einem Anteil von 70 Prozent an den Kosten in Höhe von über 5,2 Millionen Euro“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer anlässlich der heutigen Übergabe des Förderbescheids an Braunsbachs Bürgermeister Frank Harsch. „Weitere Maßnahmen in Braunsbach und den umliegenden Städten und Gemeinden werden in den nächsten Wochen gefördert.“

    Umweltminister Franz Untersteller erklärte hierzu in Stuttgart: „Die Katastrophe in Braunsbach hat gezeigt, welch zerstörerische Kraft lokal begrenzte, unwetterartige Regengüsse haben können. Da wir infolge des Klimawandels künftig leider vermehrt mit derartigen Wetterereignissen rechnen müssen, unterstützt die Landesregierung Schutzmaßnahmen von Städten und Gemeinden, die die Gefahren und Risiken von Starkregen reduzieren.“ Insgesamt stelle das Land den Kommunen und Verbänden für ihre Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser rund 40 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Zudem helfe der vom Umweltministerium im August 2016 veröffentlichte Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ den Kommunen dabei, die notwendigen Informationen und Daten zu erhalten, um ein wirksames Starkregenmanagement entwickeln und umsetzen zu können, betonte Minister Untersteller.

    Bürgermeister Frank Harsch erklärte: „Nach der verheerenden Sturzflut vom Mai 2016 hat die Gemeinde Braunsbach großartige Unterstützung erfahren. Aufgrund des enormen Schadenpotenzials sind wir aber zwingend in den nächsten zwei bis drei Jahren auf finanzielle Hilfe angewiesen. Eine kleine Gemeinde wie die unsere kann so eine Wiederherstellung und Sanierung unmöglich durch Eigenfinanzierung und Eigenleistung schaffen. Die Bürgerschaft und der Gemeinderat Braunsbach bedanken sich an dieser Stelle für die Förderung und Unterstützung herzlich!“

    Ursache der Flutkatastrophe in Braunsbach am 29. Mai 2016 war ein außerordentlicher Starkregen in der Raumschaft. Das aus den Außengebieten zufließende Oberflächenwasser ließ die Abflüsse in den Bächen derart anschwellen, dass durch mitgerissenes Geröll, Holz und Schlamm verheerende Schäden im Dorf verursacht wurden.

    „Technischer Schutz gegen Hochwasser und Starkregen bedeutet ein Stück mehr Sicherheit“, betonte der Regierungspräsident. “Allerdings muss man sich bewusst sein, dass dieser nur bis zu dem Grad reicht, für den die technischen Schutzanlagen bemessen sind. Daher sind auch weitere Maßnahmen der Hochwasservorsorge sowie die Eigenvorsorge potentieller Betroffener wichtig, damit bei extremen Ereignissen Schäden vermieden oder zumindest gering gehalten werden können.“


    Quelle RP Stuttgart
    Übergabe des Förderbescheides (v.l.n.r.)
    Dr. Christian West, Abteilungspräsident Dr. Kurt Mezger (Regierungspräsidium Stutt-gart), Christoph Roll, Kämmerer Gemeinde Braunsbach, Erster Landesbeamter des Landkreises Schwäbisch Hall, Michael Knauss, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Bürgermeister Frank Harsch, Rainer Heckhausen, Konrad Störk, Thomas Aufmuth und Peter Dresen (Regierungspräsidium Stuttgart)


    Koordinierungsbesprechung am 25. Juli 2017
    Dr. Kurt Mezger begrüßt die Teilnehmer der heutigen Koordinierungsbesprechung

    Hintergrundinformationen

    Am Abend des 29. Mai 2016 wurde die 2518 Einwohner zählende Gemeinde Braunsbach im Landkreis Schwäbisch Hall nach einem außerordentlichen Starkregen von einer heftigen Sturzflut getroffen. Die sonst nur wenig Wasser führenden Bäche Orlacher Bach und Schlossbach schwollen innerhalb kürzester Zeit zu reißenden Strömen an und transportierten große Mengen Material in den Ort. Dabei wurden ganze Straßenzüge verwüstet und meterhohe Schuttberge aus Geröll, Holz, Autos und Schlamm aufgetürmt. Der Ortskern sowie große Bereiche der Infrastruktur wurden stark zerstört. Den stärksten Schadenseinfluss auf das Gesamtschadensbild hatte der Orlacher Bach.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat seit Frühsommer letzten Jahres eine Lenkungsgruppe eingerichtet, in der die verschiedenen Förderprogramme und Maßnahmen für Braunsbach koordiniert und aufeinander abgestimmt werden. Maßgeblich konnten für die Bewältigung der Schäden und den Wiederaufbau außer dem Sonderförderprogramm Braunsbach bereits Mittel aus den Programmen Städtebauförderung, Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, Tourismusförderung, Förderung Wasserwirtschaft gesichert werden. Es finden regelmäßige Koordinierungsbesprechungen mit der Gemeinde Braunsbach und dem Landratsamt Schwäbisch Hall sowie den FörderreferentInnen des Regierungspräsidiums Stuttgart statt, in der aktuelle Themen und aufgeworfene Fragestellungen zum Wiederaufbau und dessen Finanzierung besprochen werden.

    Der jetzt geförderte Abschnitt des Orlacher Bachs von der Mündung in den Kocher bis zum Brückenbauwerk an der Querung der L1036 oberhalb der Ortsklage von Braunsbach auf einer Länge von ca. 775 m. Der bestehende Bachlauf wurde vollständig zerstört, die Hang- und Sohlbefestigungen wurden durch die Flut Ende Mai 2016 weggespült, der entstehende Bachlauf hatte sich auf Gebäude und Fahrbahnen ausgedehnt. Nach der Flutkatastrophe wurden die Gewässersohle sowie Ufer zunächst provisorisch wiederhergestellt. Nun erfolgt der endgültige  Ausbau des Baches mit einer Erhöhung der hydraulischen Leistungsfähigkeit auf den Abfluss der statistisch einmal in 100 Jahren auftritt. Die Abflusserhöhung durch den Klimawandel wird dabei berücksichtigt.

    Die zuwendungsfähigen Ausgaben für den Ausbau des Orlacher Bachs betragen 5.257.800 Euro, bei einem Fördersatz von 70,0 Prozent ergibt dies eine Förderung von 3.680.400 Euro.

  • Abteilung 8
    25.07.2017
    Archäologische Denkmalpflege - Vom Rentier bis zum Mittelalter – Das Landesamt für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart lädt ein:
    Nachmittag der offenen Grabung im Bad Buchau – Neuweiher am Dienstag, 1. August, 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    im Neubauquartier Bad Buchau Neuweiher II wird seit Anfang Mai diesen Jahres eine archäologische Rettungsgrabung durchgeführt. Im Uferbereich des ehemaligen Federsees haben sich Abfälle des Menschen und Reste der natürlichen Vegetation aus mehreren tausend Jahren erhalten. Bemerkenswerte Neufunde aus diesem Jahr sind Rentierknochen mit Schnittspuren, die auf einen Jagderfolg von Menschen schon am Ende der letzten Eiszeit hinweisen. Aus der Zeit der ersten Bauern (um 5200 v. Chr.) waren bisher keine Funde vom Federsee bekannt. Mit einem bandverzierten Gefäß und einem datierten Weidenpfahl ist die Anwesenheit von Menschen unmittelbar am Federsee jetzt erstmals belegt. Bereits letztes Jahr wurden ein Einbaumfragment aus dem 3. Jhd. v. Chr. und römische Paddel gefunden. Dazu kommen jetzt Funde von römischer Keramik. Neben archäologischen Objekten haben sich im feucht erhaltenen Hang auch Reste der prähistorischen Natur erhalten wie Wassernüsse oder Stämmchen mit Biberspuren. Bad Buchau Neuweiher erzählt eine durchgehende und lang zurückreichende Geschichte von der Nutzung des Federseebeckens und der damaligen Umwelt.
    Im Namen der Archäologischen Denkmalpflege lade ich Sie recht herzlich ein. Kommen Sie zum
     
    Nachmittag der offenen Grabung
    am Dienstag, 1. August 2017 in Bad Buchau Neuweiher
     
    Besuch zwischen 14:00 h und 18:30 h jederzeit ohne Anmeldung möglich (Gruppen bitte vorher anmelden unter 07735 / 93 777 112).Bitte der Witterung angemessene Kleidung und Schuhwerk tragen (bei Regen wird es rutschig).
     
    Koordinaten der Grabung: 5324421 / 3546327. Eine Anreiseskizze liegt bei. Keine Parkmöglichkeiten vor Ort.
     
    Die Grabung und eine Auswahl der diesjährigen Neufunde werden am Nachmittag des 1. August für Vertreter der Presse sowie alle Interessierten zu besichtigen sein. Expertinnen und Experten des LAD werden vor Ort die laufende Grabung, die neuesten Funde und den Umgang mit dem geborgenen Material zeigen und erklären. Im Anschluss daran und während der Sommerferien sind die neuen Funde aus der Grabung im Federseemuseum in einer kleinen Ausstellung zu besichtigen. Weitere Führungen im Museum (jeweils 14:00 h, Dauer ca. 45 Min.) und auf der Grabung (jeweils 15:30 h, Dauer ca. 45 Min.) finden statt am Dienstag  8. August, Dienstag 15. August und Dienstag 29. August. Die Grabung ist auch am Sonntag 10. September im Rahmen des „Tages des offenen Denkmals“ öffentlich zugänglich (gemeinsame Veranstaltung mit dem Federseemuseum zur Eröffnungsfeier).
     
    Über eine Veröffentlichung dieser Termine in Ihrem Medium würden wir uns ebenfalls sehr freuen.
     
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um eine kurze Rückmeldung (Telefon 0711/904-10002 oder matthias.kreuzinger@rps.bwl.de). Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Matthias Kreuzinger
    Pressestelle Regierungspräsidium Stuttgart

  • Abteilung 4
    25.07.2017
    Fahrbahndecke auf der A 81 zwischen dem Nordportal des Engelbergtunnels und der Anschlussstelle Zuffenhausen wird saniert
    Arbeiten während der Sommerferien von 29. Juli bis 11. September - Bund investiert 8,2 Millionen Euro

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart wird in den kommenden rund 6 Wochen über die Sommerferien die Fahrbahndecke auf der A 81 im Abschnitt zwischen dem Nordportal des Engelbergtunnels und der Anschlussstelle Zuffenhausen in Fahrtrichtung Heilbronn sanieren.

    Im Rahmen der Erhaltungsmaßnahme wird die bestehende Asphaltdeckschicht und in Teilbereichen auch die darunter liegende Binderschicht auf einer Gesamtlänge von ca. 7 km erneuert. Ebenfalls saniert werden die auf der östlichen Seite der A 81 liegenden Zufahrtsrampen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach sowie die Ausfahrtsrampe der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen auf die B 10. Daneben wird auch der Asphalt in der PWC-Anlage „Gerlinger Höhe“ mitsaniert. Zudem werden 3 Nothaltebuchten gebaut.

    Die Baumaßnahme gliedert sich in zwei Hauptbauphasen:  Nach der Baustelleneinrichtung (ab 29. Juli) wird in der ersten Bauphase (von 5. bis 20. August) die linke Seite der Fahrbahn in Fahrtrichtung Heilbronn saniert, in der zweiten Bauphase (von 21. August bis 11. September) die rechte Seite der Fahrbahn einschließlich der Rampen an den Anschlussstellen.

    Die gesamte Sanierung findet mittels einer 4+2-Verkehrsführung, unter Aufrechterhaltung von drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung statt.

    Bereits ab dem 29. Juli werden die Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustelle in Nachtbaustellen durchgeführt. Der Verkehr auf der A 81 wird ab diesem Zeitpunkt in Fahrtrichtung Stuttgart auf drei verengten Fahrstreifen geführt. Anschließend werden Leitwände zur Richtungstrennung aufgestellt. Diese Arbeiten finden auch bei Nacht statt.

    Im Rahmen der ersten Bauphase, ab dem 5. August, wird der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn auf die Gegenfahrbahn gelegt und die übrigen beiden Fahrstreifen werden an den Außenrand verschwenkt. Anschließend beginnen die Arbeiten auf der linken Fahrbahnseite.

    Im Rahmen der zweiten Bauphase, von 21. August bis 11. September, mit Sanierung der rechten Fahrbahnhälfte wird die Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach für ungefähr zwei Wochen gesperrt (voraussichtlich ab 22. August). Die Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach auf die A 81 Richtung Heilbronn auffahren möchten, werden in diesem Zeitraum über die bestehende Umleitungsstrecke U 3 zur Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen umgeleitet.

    An einem weiteren Wochenende, voraussichtlich von Freitag, 25. August, 20 Uhr, bis Montag, 28. August, 5 Uhr, wird die Ausfahrt der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen auf die B 10 in Richtung Stuttgart gesperrt. Der ausfahrende Verkehr wird über das Kleeblatt der Anschlussstelle umgeleitet.

    Die Geschwindigkeit im Baustellenbereich wird während der gesamten Bauzeit auf 80 km/h bzw. temporär auch auf 60 km/h beschränkt.

    Über die genauen Termine und etwaige Terminänderungen bzgl. der Sperrungen wird das Regierungspräsidium noch informieren.

    Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 8,2 Millionen Euro. Der Bund ist Kostenträger dieser Erhaltungsmaßnahme.

    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer soweit wie möglich zu reduzieren, wird die Hauptbauzeit der Maßnahme in die verkehrsärmeren Sommerferien gelegt. Eine Verkürzung der Bauzeit wird durch die Ausnutzung des Tageslichtes durch verlängerte Schichten sowie Samstags- und Nachtarbeit erreicht.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

    Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 4
    25.07.2017
    A 81 - Anschlussstelle Untergruppenbach
    Kurzzeitige nächtliche Vollsperrung bei Untergruppenbach in beiden Richtungen in der Nacht von Samstag, 29. Juli, auf Sonntag, 30. Juli

    ​In der Nacht von Samstag, 29. Juli, auf Sonntag, 30. Juli, zwischen 23 Uhr und 4 Uhr muss die A 81 bei der Anschlussstelle Untergruppenbach in beide Fahrtrichtungen für die Dauer von ca. 30 Minuten vollgesperrt werden. Das genaue Zeitfenster ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Grund für die Vollsperrung ist die Überquerung der Autobahn durch einen Groß- und Schwerlasttransport.

    Um die Fahrbahnquerung zu ermöglichen, müssen die Schutzplanken im Mittelstreifen demontiert und anschließend wieder montiert werden. Die Demontage und Montage der Leitplanken erfolgt ab Samstag, 29. Juli, 20 Uhr bzw. bis Sonntag, 30. Juli, max. 10 Uhr. Hierzu muss zur Absicherung der Arbeitsstelle und zum Schutz der Verkehrsteilnehmer in beiden Fahrtrichtungen temporär der jeweils dritte Fahrstreifen gesperrt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Verkehrsbehörde hat die kurzzeitige Vollsperrung der Autobahn angeordnet. Umleitungen für die Zeit während der Vollsperrungen sind aufgrund des kurzen Zeitfensters nicht eingerichtet.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Arbeiten.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    24.07.2017
    Fahrbahndeckenerneuerung der B 466 zwischen der Einmündung K 1449 bis zu dem Beginn der Ortsdurchfahrt Böhmenkirch (Kreisverkehr)
    Vollsperrung von 31. Juli 2017 bis 14. August 2017 - Umleitungen sind ausgeschildert

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart führt ab dem 31. Juli 2017 bis zum 14. August 2017 die Fahrbahndeckenerneuerung der B 466 bei Böhmenkirch durch. Aufgrund der Arbeitsschutzrichtlinien, sowie der beengten Fahrbahnbreite, können die Arbeiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.

    Die Sanierungsarbeiten werden aufgrund ausgeprägter Spurrinnen im Bereich zwischen der Einmündung zur K 1449 bis zu dem Beginn der Ortsdurchfahrt Böhmenkirch (Kreisverkehr) im Zuge der B 466 durchgeführt. Hierbei wird auf einer Länge von rund 1.400 Metern der vorhandene Straßenbelag abgefräst und durch eine neue Deck- und Binderschicht ersetzt. Teilweise müssen punktuell auch tiefergehende Schadstellen saniert werden.
    Die Baukosten werden sich insgesamt auf rund 500.000 Euro belaufen.

    Die überörtliche Umleitung beginnt in Böhmenkirch auf der L 1221 Fahrtrichtung Geislingen und weiter über die K 1400 nach Treffelhausen. Diese erfolgt entsprechend in der Gegenrichtung. Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 4
    21.07.2017
    Rutschungsbeseitigung im Zuge der L 1054 Hohenhardtsweiler - Dendelbach (Landkreis Schwäbisch Hall)
    Verkehrsfreigabe am 31. Juli

    ​Die Verkehrsfreigabe des Streckenabschnitts der L 1054 Hohenhardtsweiler  - Dendelbach wird zum 31. Juli angekündigt. Die geplante und mit Pressemitteilung vom 28. Juni für den 21. Juli angekündigte Fertigstellung verschiebt sich damit noch einmal um rund zehn Tage. Der Grund für diese Verzögerung sind Kapazitätsengpässe der ausführenden Firma. Die Arbeiten zur Herstellung der Schutzplanken konnten daher erst am gestrigen Donnerstag, 20.07.17 begonnen werden konnten.

    Das Regierungspräsidium dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer für ihr Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustellen-informationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

  • Abteilung 3
    21.07.2017
    Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL ehrt 62 Gärtnermeisterinnen und Gärtnermeister im Euroforum der Universität Hohenheim

    ​Heute erhielten insgesamt 62 Meisterinnen und Meister des Gartenbaus nach erfolgreicher Meisterprüfung ihre Urkunden im Euroforum der Universität Hohenheim.

    „Den Absolventen gratuliere ich im Namen der Landesregierung herzlich zu ihrem Erfolg. Baden-Württemberg steht für die Erzeugung hochwertiger regionaler Lebensmittel und für ein lebenswertes Umfeld in Städten und Gemeinden. Nicht von ungefähr beanspruchen die Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus, die Baumschulen, Friedhofs- und Staudengärtnereien sowie die Unternehmen des Gemüse- und Zierpflanzenbaus eine herausragende wirtschaftliche Position in unserem Land. Ziel unserer Politik ist es, diese Stellung weiter zu festigen und auszubauen. Dabei ist die Branche auf einen hervorragend ausgebildeten Führungskräftenachwuchs angewiesen. Unsere Staatsschule für Gartenbau Hohenheim leistet hier wertvolle Arbeit“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (21. Juli) in Stuttgart.

    Vorausgegangen war eine gute praxisorientierte schulische Vorbereitung in der Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim. Die Staatsschule ist eine bedeutsame Institution in der baden-württembergischen Bildungslandschaft für die gärtnerische Aus-, Fort- und Weiterbildung. Praxisnah wurde den Meistern das Rüstzeug für nachhaltiges Handeln vermittelt. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    Bei der Übergabe der Meisterbriefe an die jungen Führungskräfte wurden auch Silberne Meisterbriefe für 25 Jahre Gärtnermeisterin beziehungsweise Gärtnermeister überreicht.

    Dr. Kurt Mezger, Abteilungspräsident im Regierungspräsidium Stuttgart, bedankte sich ausdrücklich bei den Akteuren – den Lehrerinnen und Lehrern, den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse sowie den Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung.
    „Ohne Ihr Engagement sind solche Abschlüsse nicht möglich. Deshalb ist hier an dieser Stelle ein besonderer Dank an die langjährigen Prüferinnen und Prüfer für ihre ehrenamtliche Tätigkeit angebracht“, betonte Abteilungspräsident Mezger und überreichte den langjährigen Prüfern eine Urkunde und ein Präsent. Gleichzeitig appellierte er an die Jungmeister, sich künftig für das Ehrenamt zur Verfügung zu stellen.

    Für die musikalische Umrahmung während der Veranstaltung sorgte das Südwestdeutsche Posaunenquartett.

    Ergänzende Informationen

    Die Staatsschule für Gartenbau in Stuttgart-Hohenheim war einstmals hervorgegangen aus der im Jahr 1780 durch Herzog Carl Eugen gegründeten Gartenbauschule. Sie war die erste deutsche Gärtnerfachschule und der Beginn einer Tradition, die in der heutigen Staatsschule für Gartenbau und Landwirtschaft fortbesteht. Bis zum heutigen Tag wird dort eine fachliche hervorragende und vor allem auch persönlichkeitsorientierte Bildungsarbeit geleistet. Die Staatsschule für Gartenbau ist zu einer bedeutsamen Institution in der baden-württembergischen Bildungslandschaft für die gärtnerische Aus- und Weiterbildung geworden.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 6 zwischen Neuenstein und Öhringen
    Einrichtung der dritten Bauphase mit Sperrung der Auffahrt zur A 6 an der Anschlussstelle Neuenstein – Fahrtrichtung Heilbronn

    ​Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Freitag, 21. Juli 2017 mit dem Umbau der Verkehrssicherung für die dritte Bauphase auf der Autobahn A 6 zwischen der Anschlussstelle Neuenstein und der Anschlussstelle Öhringen.

    In der dritten und vierten Bauphase wird die Fahrbahndecke der Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg erneuert. Für die Umbauarbeiten der Verkehrssicherung von der zweiten auf die dritte Bauphase ist es notwendig, die Auffahrt zur A 6 in der Anschlussstelle Neuenstein in Fahrtrichtung Heilbronn erneut zu sperren.

    Die Sperrung erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Nächten, beginnend am Freitag, 21. Juli 2017 von 20:00 Uhr bis Samstag, 22. Juli 06:00 Uhr, von Samstag, 22. Juli 2017 20:00 Uhr bis Sonntag 06:00 Uhr sowie von Sonntag, 23. Juli 2017 20:00 Uhr bis Montag, 24. Juli 2017, 06:00 Uhr. Während der eigentlichen Bauphasen werden wieder alle vorhandenen Fahrstreifen der A 6 und die Fahrbeziehungen in der Anschlussstelle Neuenstein aufrecht gehalten.

    Aufgrund der für die Bauzeit geänderten Verkehrsführung mit Tempobeschränkungen muss trotz allen Vorkehrungen mit gewissen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Während Arbeiten im Baustellenbereich durchgeführt werden, wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h reduziert. In Zeiten, an denen keine Baustellentätigkeiten stattfinden (sonntags und nachts, ohne Verkehrssicherungsarbeiten), wird die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h erhöht.

    Die Straßenbauverwaltung geht davon aus, dass alle vier Bauphasen der Baumaßnahme bis spätestens Ende August 2017 abgeschlossen sein werden.
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

    Insgesamt investiert der Bund rund 4,1 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

  • Abteilung 8
    20.07.2017
    Klaus Haller ist der neue Leiter des keltischen Freilichtmuseums Heuneburg – Pyrene in Herbertingen
     Klaus Haller, Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

    ​Der Osnabrücker Archäologe Klaus Haller hat zum 1. Juli 2017 die Leitung des keltischen Freilichtmuseum Heuneburg – Pyrene in Herbertingen, Landkreis Sigmaringen, übernommen. Haller studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Mittelalterliche Geschichte in Münster und schrieb seine Magisterarbeit über ein experimentalarchäologisches Thema bei Eva Stauch. Er ist Experte für die Planung und Durchführung von Living-History-Veranstaltungen und war über 10 Jahre als selbstständiger Museumspädagoge aktiv. Unter anderem führte er eisenzeitliches Schmiedehandwerk im Landesmuseum Hannover und dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz vor. Neben dieser Tätigkeit organisierte er seit Abschluss seines Studiums eine Reihe erfolgreicher Living History-Veranstaltungen zu den Themen Steinzeit, Bronzezeit und Mittelalter. Diese Veranstaltungen plante er als selbstständiger Unternehmer.

    Als einen Hauptpfeiler erfolgreicher Museumsarbeit sieht Haller ansprechende Events, die von einer zeitgemäßen Vermarktung begleitet werden. Er hofft auf diesem Weg, die Besucherzahlen des Freilichtmuseums, die in den letzten Jahren bei bis zu 25.000 pro Jahr lagen, nachhaltig zu erhöhen.

    Umfangreiche archäologische Ausgrabungen des Landesamtes für Denkmalpflege im Umfeld der Heuneburg haben mit spektakulären Funden und Befunden in den letzten Jahren die Bedeutung dieses keltischen Fürstensitzes einer großen Öffentlichkeit bekannt gemacht. Dem Freilichtmuseum kommt in der Vermittlungsarbeit für die archäologische Denkmalpflege eine große Bedeutung zu. Wir freuen uns, dass Herr Haller hier mit vielen neuen Ideen die Arbeit vor Ort weiter bereichern und neue Besucher für die Heuneburg ansprechen und begeistern will.


    Direktkontakt:
    Freilichtmuseum Heuneburg
    Keltenstadt Pyrene
    Heuneburg 1-2
    88518 Herbertingen-Hundersingen
    www.heuneburg-keltenstadt.de
    Telefon 07586 8959405
    E-Mail: info@heuneburg-keltenstadt.de


    Öffnungszeiten
    26. März bis 30. Oktober
    Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

  • Abteilung 8
    20.07.2017
    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart präsentieren die „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2016“
    Veranstaltung im Landesamt für Denkmalpflege am Freitag, 28. Juli 2017, um 10:30 Uhr
     Cover Archäologische Ausgrabungen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    welches Geschichts- und Forschungspotenzial noch im Boden Baden-Württembergs schlummert, führt auch dieser neue Band aus der Reihe „Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ eindrucksvoll vor Augen.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, präsentieren die Publikation
     
    am Freitag, 28. Juli 2017, um 10:30 Uhr,
    im Landesamt für Denkmalpflege
    Esslingen
    Berliner Straße 12
     
    In ansprechender Gestaltung und großzügig bebildert präsentiert das Jahrbuch 2016 der Archäologischen Denkmalpflege in Baden-Württemberg 81 Beiträge aus allen Bereichen der Landesarchäologie.
     
    Es werden die Ergebnisse von Forschungs- und Schutzprojekten sowie von Rettungsgrabungen unterschiedlichsten Umfangs aus dem ganzen Land vorgestellt. Das zeitliche Spektrum reicht von der Altsteinzeit bis zur frühen Neuzeit.

    Sie haben an diesem Tag auch die Möglichkeit, die bedeutendsten Funde des vergangenen Jahres von überregionaler Bedeutung im Original zu sehen, u. a. den Unlinger Reiter und eine feuervergoldete Gewandspange, die in einem alamannisch-fränkischen Frauengrab in Bad Cannstatt gefunden wurde.
    Die Publikation wird vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in Verbindung mit der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern und dem Förderkreis Archäologie in Baden herausgegeben. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg – Oberste Denkmalschutzbehörde hat die Publikation gefördert.

    Im Anschluss wird von der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern zu einem Umtrunk geladen.
    Zur besseren Planung des Termins bitten wir um kurze Anmeldung unter pressestelle@rps.bwl.de oder telefonisch: 0711/904-10002.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias Kreuzinger, Pressereferent
     
    Anlagen:
    Flyer Einladung (PDF, 2 MB)
    Bilder (PDF, 835 KB)

    Hintergrundinformationen


    ARCHÄOLOGISCHE AUSGRABUNGEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG 2016
    Etwa 344 S. mit 240 farb. Abb. und Karten.
    Gebunden, 21,95 €.
    ISBN: 978-3-8062-3601-9.
    Konrad Theiss Verlag, Darmstadt

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    Salzlagerhalle Geislingen an der Steige erhält Deutschen Holzbaupreis 2017 und zwei weitere Auszeichnungen

    ​Die im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart realisierte neue Salzlagerhalle in der Straßenmeisterei Geislingen an der Steige wurde jüngst mit gleich 3 Preisen ausgezeichnet.

    Prämiert wurde das Gebäude mit dem renommierten Architekturpreis „Deutscher Holzbaupreis 2017“ und darüber hinaus mit dem Titel „best architects 18 – winner“, welcher für Bauwerke mit herausragender architektonischer Qualität im Europäischen Raum verliehen wird. Aktuell kam nun sogar noch die Hugo-Häring-Auszeichnung 2017 des Bund Deutscher Architekten (BDA) Esslingen/Göppingen hinzu, mit der Architekten und Bauherren für vorbildliche Bauwerke des „neuen Bauens“ gewürdigt werden.

    Regierungspräsident Wolfgang Reimer zeigte sich hoch erfreut über diese ungewöhnliche und hochkarätige Auszeichnung: „Eine Salzlagerhalle würde man nicht auf Anhieb mit einer preiswürdigen Architektur in Verbindung bringen. Aber dass gleich drei Preise auf die Straßenmeisterei in Geislingen herabregnen, macht uns natürlich stolz. Das zeigt, dass Funktionalität und Baukunst sich in optisch ansprechender Weise ergänzen können.“

    Die Landräte Heinz Eininger und Edgar Wolff sind von den Auszeichnungen ebenso begeistert und erklärten gemeinsam: „Wenn Funktionalität und Form zusammenfließen, ist dies immer ein Zeichen guter Architektur. Wichtig ist uns vor allem, dass wir den Neubau überwiegend mit nachhaltigen Materialien aus der Region realisieren konnten.“

    Das Gehöft der Straßenmeisterei befindet sich im Eigentum des Bundes und wird hochbaumäßig vom RP Stuttgart verwaltet. Organisatorisch betrachtet gehört die Straßenmeisterei zum gemeinsamen Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen.

    In Zusammenarbeit mit dem  Architekturbüro vautz mang architekten bda Stuttgart und dem Hochbauamt Ulm entstand der Entwurf einer Salzlagerhalle in Geislingen an der Steige, die von außergewöhnlichem Charakter ist. Dies kommt in der Würdigung durch die Jury des Deutschen Holzbaupreises zum Ausdruck, in der es heißt:           

    „Im Vergleich zu bestehenden Bauwerken dieser Art geht die Halle für die Straßenmeisterei in Geislingen weit über den gängigen Standard hinaus. Da sich durch eine geänderte Logistik im Streusalzvertrieb die Anforderungen an die Schütt- und Einfahrtshöhe (10m) von Salzlagerhallen geändert haben, wurde ein neuer Gebäudetypus entwickelt. (…)
    Der Entwurf folgt in Bezug auf Material, Form und Maß, konsequent und sorgfältig den konstruktiven und funktionalen Anforderungen der Salzlagerung. Es entsteht ein Betriebsgebäude von außerordentlich hoher gestalterischer Alltagsqualität.“

    Zum Hintergrund

    Mit einer Bauzeit von nur 11 Monaten konnte die Salzlagerhalle bereits im September 2016 in Betrieb genommen und 1.440 t Streusalz und 60.000 l Sole für die Region Geislingen zur Verfügung gestellt werden. Somit ist nun ausreichend Streusalz vorhanden, um das Straßennetz von 380 km eisfrei zu halten und um die 17 steilen Steigungen der Schwäbischen Alb abzusichern.
    Trotz der außergewöhnlichen Architektur liegen die Baukosten mit weniger als 1 Mio. € nicht über dem Wert von gewöhnlichen Salzlagerhallen in konventioneller Bauweise.

    Der Deutsche Holzbaupreis 2017 wurde im Mai dieses Jahres feierlich verliehen. Auch der seit 2005 ins Leben gerufene „best architects 18 – winner“ - Award wurde kurz darauf im Juni vergeben.
    Ebenfalls im Juni bekam die Salzhalle die Hugo–Häring–Auszeichnungen.  Die feierliche Preisverleihung hierzu findet noch im Herbst dieses Jahres statt.
    Außerdem nimmt die Salzlagerhalle im Folgejahr sogar auf Landesebene am Auswahlverfahren zum Hugo-Häring-Landespreis 2018 teil. 

     

    Bilder: Martin Duckek

    Projekt
    Neubau einer Salzlagerhalle für die Straßenmeisterei Geislingen an der Steige

    Bauherr
    Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur, vertreten durch Land Baden-Württemberg, vertreten durch Regierungspräsidium Stuttgart, vertreten durch OFD Karlsruhe, Abt. Bundesbau – Betriebsleitung, vertreten durch Staatliches Hochbauamt Ulm

    Tragwerk
    Furche Geiger Zimmermann, Köngen

    Tiefbau
    Ingenieurbüro Bürkle, Göppingen

    Firmen
    Blautal Bauunternehmen (Stahlbetonkonstruktionen), Blaubeuren
    Holzbau Rieg (Ingenieurholzbau), Schwäbisch Gmünd

    Ort
    Stuttgarter Straße 350, 73312 Geislingen an der Steige

    Baukosten
    920.000 Euro

    Eckdaten
    Bruttogeschossfläche 546 m², Bruttorauminhalt 5866 m³


    Quelle: vautz mang architekten bda

    Das Gebäude besteht aus einer „Lagermulde“ und einer darauf aufgesetzten „Wetterschutzhülle“. So sind die Bauteile mit direktem Kontakt zum Salz in Holz ausgeführt, da Salz einen konservierenden Effekt auf Holz hat. Zudem stehen die Holzwände schräg in den Raum hinein, wodurch das Salz selbstständig nach unten rutschen kann und den Salzlagerungsprozess optimiert. Für die Statik wird Stahlbeton in ungewöhnlicher Dreiecksform eingesetzt.
    Das Besondere hierbei ist, dass alle Bauelemente vollständig offen und hohlraumfrei konzipiert sind, sodass eventuelle Bauschäden frühzeitig erkannt und beseitigt werden können.

    Das häufigste Problem bei Salzhallen älteren Typs ist, dass das Salz in Konstruktionshohlräume gelangt und dort Bauschäden verursacht. Diesem Problem wird mit der neuartigen Konstruktion und ausgewählten Materialien entgegen gewirkt.
    Die äußere Hülle dient nicht nur als Schutz vor Witterung und Verschmutzung. Sie ermöglicht durch ihre Öffnungen in den Fassadenanschlüssen eine gute Belüftung und fördert durch ihre Transparenz die natürliche Belichtung der Halle.

  • Abteilung 4
    20.07.2017
    Baubeginn des Ersatzneubaus einer Geh- und Radwegbrücke und einer Wirtschaftswegbrücke über die B 295 bei Weilimdorf ab Donnerstag, 27. Juli 2017
    Zum Beginn der Sommerferien starten die Bauarbeiten für den Ersatzneubau der Geh- und Radwegbrücke bei Wolfbusch und der Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlenswaldwegs über die B 295 bei Stuttgart - Weilimdorf

    Vollsperrung der B 295 am Wochenende vom 28. Juli 2017, 22 Uhr bis Montag 31. Juli 2017, 5 Uhr

    Vollsperrung der Geh- und Radwegbrücke über die gesamten Sommerferien

    Mit Beginn der Sommerferien am kommenden Donnerstag, 27. Juli 2017 beginnen die Bauarbeiten für die Ersatzneubauten der bestehenden Holzbrücken über die B 295 bei Stuttgart - Weilimdorf, welche auf Grund des schlechten Bauwerkszustands erforderlich sind. Es handelt sich um die Geh- und Radwegbrücke bei Wolfbusch und die Wirtschaftswegbrücke im Zuge des Stötzlenswaldwegs.

    Aus diesem Grund muss die Geh- und Radwegbrücke über die gesamten Sommerferien von Mittwoch,