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  • Abteilung 9
    25.03.2015
    Die Grippewelle in Baden-Württemberg klingt ab
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart erwartet durch den Wechsel der Influenza-Viren weniger schwere Krankheitsverläufe“
    Baden-Württemberg kann durchatmen: Die stärkste Grippewelle seit der Grippe-Pandemie im Jahr 2009 klingt ab. Die Anzahl der wöchentlich an das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart übermittelten Influenzafälle in Baden-Württemberg sinkt seit Anfang März kontinuierlich. Gleichzeitig werden die bisher vorherrschenden Influenzaviren vom Typ A (H3N2) durch Influenza-B-Viren abgelöst. Influenza-B-Viren verursachen in der Regel weniger schwere Krankheitsverläufe als Influenza A-Viren. Das teilt Regierungspräsident Johannes Schmalzl mit.

    Für die vergangene 12. Meldewoche wurden den Gesundheitsämtern 499 Fälle gemeldet. In der vorhergehenden Woche waren es noch 870 Influenza-Fälle. Die stärkste Grippeaktivität in Baden-Württemberg wurde Ende Februar mit annähernd 2000 übermittelten Influenza-Fällen pro Meldewoche verzeichnet.

    In Pflegeheimen und Krankenhäusern wurden Influenza-Ausbrüche mit bis zu 55 Influenza-Fällen gezählt.

    Die höchsten Neuerkrankungsraten traten bei Kleinkindern im Alter zwischen 0 und 4 Jahren mit 21 Fällen und Senioren über 70 Jahren mit 22 Fällen pro 100.000 Einwohner auf.

    Zum Ende der Grippesaison deutet sich nun ein Wechsel der Influenza-Viren an. Der Anteil der Influenza-B-Viren steigt seit Meldewoche 9 von 19 Prozent auf mehr als 50 Prozent in Meldewoche 11 an.

    Influenzafälle nach Meldewoche, Balken: Saison 2014/15, Linien: Vorjahre. Stand 19.03.2015


    Übermittelte Influenzafälle nach Influenzatypen, Baden-Württemberg, Meldewoche 1-11/2015

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