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  • Abteilung 3
    08.04.2015
    42. Weissacher Imkertag (Kreis Böblingen) - Fachveranstaltung für Imker und interessierte Bürgerinnen und Bürger widmete sich Themen wie der kleine Beutenkäfer, der Varroa-Bekämpfung und der Imkerei in Italien
    Regierungspräsidium Stuttgart ist bald selbst Bienenhalter
     Dr. Kurt Mezger eröffnet den Imkertag

    ​„Seit diesem Jahr wird sie spürbar für die Biene“, sagte Dr. Kurt Mezger. Sie greife, die Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik mit ihren Schwerpunkten Grünlanderhalt, Fruchtartenwechsel und ökologischen Vorrangflächen sowie den baden-württembergischen Maßnahmen für Agrarumwelt und Klimaschutz. „All dies bewirkt, dass die Artenvielfalt an Blühpflanzen auf Wiesen und Äckern für die Bienen zunimmt. Mehr Nahrung für die Biene unterstützt die Imkerei.“ So eröffnete der Abteilungsleiter „Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen“ des Regierungspräsidium Stuttgarts den 42. Weissacher Imkertag, den das Regierungspräsidium traditionell am Mittwoch nach Ostern veranstaltet. Auch die diesjährige Fortbildungsveranstaltung in der Strudelbachhalle erfreute sich großer Beliebtheit bei Imkern und Bienenfreunden.

    Dr. Mezger berichtete, dass auch das Regierungspräsidium Stuttgart zum Bienenhalter wird: Ab Mitte April sollen auf dem Gelände des Regierungspräsidiums Stuttgart Bienenbeuten aufgestellt werden. „Informationstafeln und Vorführungen werden dann allen Interessierten die Bienenhaltung ganz anschaulich näher bringen“, erklärte Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Und nach wie vor unterstützt seine Behörde alle Imker des Regierungsbezirks bei ihrer Arbeit. „Wir stehen für Fragen und beratend zur Verfügung“, so Schmalzl.

    Weitere Grußworte richtete der Weissacher Bürgermeister, Daniel Töpfer, an die Teilnehmer der Veranstaltung. Die mit mehr als 350 Interessierten vollbesetzte Strudelbachhalle zeige jedes Jahr aufs Neue, dass es sich bei der Veranstaltung um eine überregionale Veranstaltung von großem Interesse handle.

    Der Kleine Beutenkäfer ist da!“, mit diesem Thema startete Andreas Platzer, Fachberater für Imkerei an der Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg (Südtirol) die Vortragsreihe an diesem Tag. Der erstmals im September 2014 in Süditalien entdecke Parasit, der offensichtlich über den Seeweg nach Europa kam, kann erheblichen Schaden im Weinbau verursachen. Mit aufwändigen Maßnahmen wird versucht, seine Ausbreitung zu verhindern.  Wie sich die Imker gegen den als Seuche einzustufenden Parasiten schützen können legte Dr. Gerhard Reinarz vom Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landratsamts Heidenheim dar. Unter dem Titel „Wie können wir uns vor dem Kleinen Beutenkäfer schützen?“ zeigte er die Möglichkeiten und Instrumente auf, welche von seitens der Veterinärbehörde zur Bekämpfung zur Verfügung stehen.

    Die „Rechtliche Rahmenbedingungen bei der Anwendung von Varroa-Behandlungsmitteln“ stellen Dr. Gerhard Reinarz und Dr. Heike Priess, von der Stabsstelle für Ernährungssicherheit am Regierungspräsidium Tübingen, dar. Über die schwierige Situation der Bekämpfung der Varroamilbe im Jahr 2014 wurde von Dr. Peter Rosenkranz, Leiter der Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Hohenheim, berichtet. Er ging in seinem Vortrag „Erfahrungen aus der Varroa-Bekämpfung 2014 – brauchen wir neue Strategien? auf diese Problematik ein.

    Thomas Kustermann, Fachberater für Imkerei des Regierungspräsidiums Stuttgart, führte die Veranstaltung nach der Mittagspause mit einem Rückblick auf das Bienenjahr 2014 und einem Ausblick auf 2015 fort.

    Einblicke und Informationen lieferte Andreas Platzer am späteren Nachmittag zum Thema „Imkerei in Italien“. 


    Dr. Mezger, Dr. Reinarz und Dr. Priess beantworten Fragen beim Imkertag


    Bürgermeister Daniel Töpfer beim Imkertag

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