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  • Abteilung 2
    08.04.2015
    Städtebauförderung Külsheim (Main-Tauber-Kreis) - Förderbescheide des Landes zur Entwicklung der Stadt Külsheim und der Konversionsmaßnahme „Prinz-Eugen-Kaserne“ mit insgesamt 1.090.000 Euro übergeben
    Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider: „Die Städtebauförderung bringt Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient dem Gemeinwesen. Ich freue mich, dass ich der Stadt Külsheim die Förderbescheide für die weitere Entwicklung des Stadtkerns von Külsheim und Durchführung der Konversionsmaßnahme „Prinz-Eugen-Kaserne“ überreichen kann“

    Bürgermeister Thomas Schreglmann: „Wir freuen uns sehr, dass das Land uns und viele Privatinvestoren weiterhin so großzügig unterstützt und die Stadt Külsheim dadurch große Fortschritte bei Sanierungsprojekten im Stadtkern und in der Prinz-Eugen-Kaserne erzielen kann“

    In diesem Jahr stehen landesweit rund 205 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies über 75 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet.

    Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider erläutert: Die Städtebauförderung bringt Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient dem Gemeinwesen. Die Sanierungsmittel lösen auf kommunaler Ebene rund das Achtfache an Investitionen aus.

    Von der Städtebauförderung profitiert auch die Stadt Külsheim. Dr. Schneider überreichte heute Bürgermeister Thomas Schreglmann zwei Förderbescheide über insgesamt 1.090.000 Euro und betonte: „Ich freue mich, dass ich der Stadt Külsheim die Förderbescheide für die Umgestaltung des Stadtkerns und die Konversionsmaßnahme „Prinz-Eugen-Kaserne“ überreichen kann.“

    Die Stadt Külsheim hat im Rahmen der Erneuerungsmaßnahme „Stadtkern IV“ bisher Grunderwerbe, Ordnungsmaßnahmen, die Umgestaltung Kastanienbaumweg, den Ausbau der Spitalgasse und der Bergstraße, Freilegungen, private Modernisierungsmaßnahmen und die Modernisierung des Rathauses durchgeführt. Im Stadtkern gibt es jedoch noch eine große Anzahl von leerstehenden oder fehlgenutzten Gebäuden. Aufgrund der hohen Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer durch Veräußerung oder Freilegung und Neuordnung der Grundstücke wird dies nun in den restlichen Jahren der Durchführungszeit der Schwerpunkt der Sanierungsziele im Stadtkern sein.

    Die Zuwendung für die Maßnahme „Prinz-Eugen-Kaserne“ ist für die Umsiedlung eines Gewerbebetriebes und des städtischen Bauhofs in das ehemalige Kasernengelände bestimmt. Für die Unterbringung des städtischen Bauhofs wird eine Halle in der Prinz-Eugen-Kaserne modernisiert.

    Bürgermeister Thomas Schreglmann betonte: „Wir freuen uns sehr, dass das Land uns und viele Privatinvestoren weiterhin so großzügig unterstützt und die Stadt Külsheim dadurch große Fortschritte bei Sanierungsprojekten im Stadtkern und in der Prinz-Eugen-Kaserne erzielen kann.“

    Zusätzlich profitieren im Main-Tauber-Kreis die Kommunen Grünsfeld, Igersheim, Niederstetten und Wertheim von der Städtebauförderung:

    Grünsfeld erhält 350.000,00 Euro für die Herstellung einer öffentlichen Parkierungsfläche, die Herstellung einer Parkscheune, private Modernisierungsmaßnahmen, die Modernisierung und Instandsetzung eines städtischen Gebäudes und den Umbau einer Scheune als Jugendhaus sowie für Gebäudeabbrüche.

    In Igersheim werden die Erneuerung des Bürgerhauses, die Schaffung öffentlicher Stellplätze, die Verlagerung eines landwirtschaftlichen Betriebes und private Ordnungs- und Modernisierungsmaßnahmen mit 600.000,00 Euro gefördert. Die herausragenden Ziele dieser Sanierungsmaßnahme waren von Anfang an die dringend erforderliche energetische Sanierung und barrierefreie Erschließung des Rathauses und die Modernisierung des Bürgerhauses.

    Für die Neumaßnahme "Stadtkern II“ erhält die Stadt Niederstetten 800.000,00 Euro. Die Stadt Niederstetten verfolgt in diesem städtebaulichen Erneuerungsgebiet die übergeordnete Leitlinie "Stadt für drei Generationen", Stärkung der Innenstadt durch Innenentwicklung vor Außenentwicklung, Erhaltung und Aufwertung des Wohnungsbestandes und des Wohnungsumfeldes, Mobilisierung von leer stehenden oder vom Leerstand bedrohten Wohn- und Geschäftshäusern und Anpassung an den demographischen Wandel durch Maßnahmen zur Erreichung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und zum altersgerechten Umbau von Wohnungen.

    Die wesentliche Einzelmaßnahmen sind Gebäudeabbrüche und Neuordnung von Grundstücken, Baulückenschließung, Erschließungsmaßnahmen, Platzgestaltungen, Schaffung öffentlicher Parkierungsflächen, private Modernisierungsmaßnehmen und Modernisierung des Rathaus und des Heimatmuseums. Zahlreiche Wohneinheiten sollen modernisiert und mehrere Wohneinheiten neu geschaffen werden.

    Wertheim erhält für die Sanierung des Glasmuseums und mehrere private Modernisierungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet „Kernstadt“ 700.000,00 Euro.

    Im Rahmen dieser Erneuerungsmaßnahme wurden ebenfalls mit Sanierungsmitteln bereits die Einzelmaßnahmen Neugestaltung Tauberufer, Dachsanierung Main-Tauber-Halle, Platzgestaltungen und zahlreiche private Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Durch die Schaffung und Sanierung von Wohnraum konnten der Einwohnerrückgang gestoppt und die Bewohnerstruktur in der Kernstadt von Wertheim verbessert werden.

    Insgesamt wurden im Main-Tauber-Kreis städtebauliche Maßnahmen mit einer Fördersumme in Höhe von 3.540.000,00 Euro unterstützt.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

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