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  • Abteilung 2
    27.04.2015
    Städtebauförderung Fellbach (Rems-Murr-Kreis) - Förderbescheid des Landes zur Entwicklung der Stadt Fellbach mit insgesamt über 600.000 € übergeben
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient dem Gemeinwesen. Ich freue mich, dass ich der Stadt Fellbach den Förderbescheid zur Beseitigung der innerstädtischen Brache „Eisenbahnstraße“ übereichen kann.

    Oberbürgermeister Christoph Palm: „Seit vielen Jahren verfolgt Fellbach konsequent das städtebauliche Ziel, der Innenentwicklung Vorrang vor der Außenentwicklung zu geben und damit die Inanspruchnahme von Freiflächen möglichst gering zu halten“

    In diesem Jahr stehen landesweit rund 205 Millionen Euro Sanierungsmittel zur Verfügung, im Regierungsbezirk Stuttgart sind dies über 75 Millionen Euro. Die Förderprogramme des Bundes und des Landes werden über die Regierungspräsidien bewilligt und in der Abwicklung begleitet.

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl erläutert: Die Städtebauförderung gibt wichtige Impulse für die Schaffung und Entwicklung kommunaler Infrastruktur und dient dem Gemeinwesen. Die Sanierungsmittel lösen auf kommunaler Ebene rund das Achtfache an Investitionen aus.

    Von der Städtebauförderung profitiert auch die Große Kreisstadt Fellbach. Schmalzl überreichte heute Oberbürgermeister Christoph Palm einen Förderbescheid über 600.000  Euro und betonte: „Ich freue mich, dass ich der Stadt Fellbach den Förderbescheid zur Beseitigung der innerstädtischen Brache „Eisenbahnstraße“ überreichen kann. Die Fördermittel werden für den Bereich "Eisenbahnstraße", der südlich der Gleisanlagen der DB und des S-Bahnhofs Fellbach liegt, eingesetzt. Die Gebietskulisse beschreibt insoweit ein wichtiges Entree für die Stadt. Die Aktivierung und Nutzung dieses vorhandenen innerstädtischen Baulandpotenzials soll zu einem nutzungsgemischten kompakten Quartier im Sinne einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung führen. Die Stadt Fellbach konnte durch den Erwerb des Bahngebäudes und die aufwendige Verlegung der Eisenbahntechnik eine große Fläche hinzu gewinnen.

    Oberbürgermeister Christoph Palm ergänzte: „Seit vielen Jahren verfolgt Fellbach konsequent das städtebauliche Ziel, der Innenentwicklung Vorrang vor der Außenentwicklung zu geben. Durch die Nutzung innerstädtischer Baulücken und Brachflächen sowie durch die Ausweisung zahlreicher Sanierungsgebiete ist es uns gelungen, die knappen Freiflächen auf unserer relativ kleinen Gemarkung in starkem Maße zu schonen und damit auch künftigen Generationen noch entsprechende Baulandreserven zu überlassen.“

    Zusätzlich profitieren im Rems-Murr-Kreis u. a. folgende Kommunen von der Städtebauförderung:

    • Die Große Kreisstadt Backnang mit einer Fördersumme von 1 Mio. € für die Aufwertung und Neugestaltung des öffentlichen Raumes und der Annonay-Anlage.
    • Die Gemeinde Kernen i.R. mit einer Fördersumme von 800.000 € zur Aufwertung und Neugestaltung des öffentlichen Raums und Parkierungsanlagen.
    • Die Große Kreisstadt Weinstadt mit einer Fördersumme von 900.000 € zur Entwicklung des ehemaligen Birkel-Areals in einen qualitätsvollen Gewerbestandort unter Einbindung der Rems in ein Grünprojekt (regionaler Remspark).
    • Die Gemeinde Althütte mit einer Fördersumme von 600.000 € für eine Neumaßnahme zur Schaffung einer zentralen Ortsmitte und zur Sicherung des Wohnstandortes.
    • Die Gemeinde Schwaikheim mit einer Fördersumme von 580.000 € für eine Neumaßnahme zur Attraktivierung der Ortsmitte und Sicherung der Versorgungsfunktion.

    Insgesamt wurden im Rems-Murr-Kreis städtebauliche Maßnahmen mit einer Fördersumme in Höhe von 5.780.000 € unterstützt. 

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat die Aufgabe, die Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk zu förderrechtlichen Fragen städtebaulicher Vorhaben zu beraten und die Förderanträge zu beurteilen. Es ist zudem Bewilligungsstelle und prüft nach Abschluss der Maßnahmen die Abrechnungen der Kommunen.

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