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  • Abteilung 4
    13.05.2015
    Bauarbeiten zum Ersatzneubau der Sperbersbachbrücke in Untermünkheim gehen planmäßig in die nächste Bauphase
    Verkehrseinengung im Einmündungsbereich zur L°1045 ab dem 18. Mai 2015 - Sechsmonatige Vollsperrung ab dem 26. Mai 2015

    ​Die Bauarbeiten zum Ersatzneubau der Sperbersbachbrücke in Untermünkheim gehen ab Montag, dem 18. Mai 2015, planmäßig in die nächste Bauphase.

    Nachdem die Baufeldberäumung und die Arbeiten zur Herstellung der provisorischen Bachumleitung abgeschlossen wurden, beginnen ab dem 18. Mai im Bereich des Marktplatzes die Bauarbeiten zur Herstellung der Baugrube und dem Abbruch der alten Sperbersbachbrücke im ersten Teilbauabschnitt.

    Hierzu muss der in Richtung Braunsbach führende Linksabbiegestreifen auf der B 19 für den Verkehr gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Künzelsau wird dann über diese Spur geführt. Die Linksabbieger in Richtung Braunsbach werden über die Geradeausspur geführt und können, wie auch bisher, ins Kochertal abbiegen. Es bleiben somit bis zum 26. Mai sämtliche Fahrbeziehungen möglich.

    Ab dem 26. Mai können dann die Arbeiten nur noch unter Vollsperrung für den Durchgangsverkehr abgewickelt werden, da keine halbseitige Sperrung mehr möglich ist. Die B 19 muss daher im Streckenabschnitt zwischen der Landesstraße 1045 und der Kreisstraße 2575 für die Dauer von 6 Monaten voll gesperrt werden.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart wird rechtzeitig vor Beginn der Vollsperrung nochmals über die Baumaßnahme und die erforderlichen Umleitungen informieren.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hintergrundinformationen:

    Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt Mai 2015, mit den Bauarbeiten zum Ersatzneubau der Sperbersbachbrücke in Untermünkheim. Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine 210 Meter lange Verdolung aus Fertigteilen mit Außenabmessungen in der Breite von 4,45 Meter und in der Höhe von 2,30 Meter. Die Fertigteile selbst haben ein Länge von 2,50 Meter. Auf  rund 180 Meter liegt das Bauwerk direkt unter der Fahrbahn der B 19.

    Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme wird in der gesamten Ortsdurchfahrt im Zuge der B 19 die Fahrbahndecke erneuert. Zudem verlegt die Gemeinde Ver- und Entsorgungsleitungen. Auch die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind im Baufeld mit der Verlegung von Strom- und Gasleitungen beteiligt.

    Im Rahmen der 2010 routinemäßig durchgeführten Bauwerksuntersuchung wurden gravierende Mängel und Schädigungen an dem Bauwerk, die die Tragfähigkeit beschränkten, festgestellt. Seit Anfang des Jahres 2012 musste das Bauwerk mit Notunterstützungen verkehrssicher erhalten werden.

    Eine grundhafte Sanierung des bestehenden Bauwerks ist aufgrund der Schwere des Schadensbildes nicht mehr möglich. Die bestehende Verdolung wird vollständig abgebrochen und durch ein neues Bauwerk ersetzt.

    Für diese dringend erforderliche Maßnahme zum Erhalt der Infrastruktur und Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße 19 sind vom Bund rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefon 0711 904-10002
Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Matthias Kreuzinger

Pressereferent
EMail pressestelle@
rps.bwl.de

Désirée Bodesheim
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de