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  • Abteilung 7
    21.05.2015
    Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2015/16 für die Eingangsklassen 5 an den weiterführenden Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart
    Überblick über die vorläufigen Anmeldezahlen an den allgemeinbildenden Gymnasien, an Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Werkrealschulen

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „ Die neu strukturierte Schullandschaft bekommt im Regierungsbezirk Stuttgart zunehmend deutliche Konturen. Die Gemeinschaftsschulen sind im Aufbau und stellen inzwischen in vielen Regionen ein flächendeckendes Angebot dar"

    Die Anmeldung für die neuen Klassen 5 an den rund 150 allgemeinbildenden Gymnasien, 163 Realschulen, 119 Gemeinschaftsschulen sowie 139 Werkrealschulen im Regierungsbezirk Stuttgart fand in den vergangenen Wochen statt. An den Gymnasien wurden 14.373 (minus 1 Prozent/Vorjahr), an den Realschulen 11.340 (minus 2,1 Prozent/Vorjahr), an den Gemeinschaftsschulen 5.844 (plus 38,3 Prozent/Vorjahr) und an den Werkrealschulen 1.766 (minus 19,9 Prozent/Vorjahr) Kinder angemeldet.

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl sagte hierzu: „Die neu strukturierte Schullandschaft bekommt im Regierungsbezirk Stuttgart zunehmend deutliche Konturen. Die Gemeinschaftsschulen sind  im Aufbau und stellen inzwischen in vielen Regionen ein flächendeckendes Angebot dar. Daneben ist die Attraktivität der Realschulen für Eltern und deren Kinder nach wie vor gegeben.“ Der Regierungspräsident betont, „dass die Realschulen durchaus im Wettbewerb mit den Gemeinschaftsschulen stehen, aber als wesentlicher Teil der „zweiten Säule“ sich ebenfalls intensiv mit der Unterschiedlichkeit ihrer Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen und dabei ihre fundierte pädagogische Arbeit konsequent weiterentwickeln.“

    Bei den Werkrealschulen sei weiterhin ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Vor diesem Hintergrund sei eine planvolle regionale Schulentwicklung, die alle Beteiligten einbezieht, unabdingbar.

    Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart, betont: „Mit der Möglichkeit sowohl an allen Gemeinschaftsschulen wie auch künftig an den Realschulen den Hauptschulabschluss und den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen, kann jedes Kind in zumutbarer Erreichbarkeit vom Wohnort den Schulabschluss erwerben, der seinen Interessen und Begabungen entspricht. Deshalb unterstützen und beraten wir im Rahmen der regionalen Schulentwicklung die Schulträger perspektivisch. Hierbei ist es unser Ziel, diesen Prozess in einem hohen Maß transparent für alle Beteiligten und Berührten zu gestalten.“

    Bei den 151 Gymnasien des Regierungsbezirks gibt es nur einen leichten Rückgang der Schülerzahlen. Es wurden insgesamt 14.373 (Vorjahr: 14.517) Schülerinnen und Schüler für das kommende Schuljahr 2015/16 angemeldet und insgesamt 527 (Vorjahr: 531) Klassen im gesamten Bezirk eingerichtet. Die durchschnittliche Klassengröße ist somit fast gleich geblieben und liegt damit unter dem offiziellen Klassenteiler von 30. Damit sind die allgemeinbildenden Gymnasien weiterhin die beliebteste Schulart. Die genauen Übergangsquoten werden allerdings erst mit der Schulstatistik Ende Oktober erhoben. Im Regierungsbezirk Stuttgart nehmen insgesamt 16 Gymnasien am G9-Schulversuch teil. Bei diesen Gymnasien ist die Anmeldezahl für G9-Züge größer als für G8-Züge. An lediglich fünf Gymnasien gibt es neben G9- auch noch G8-Züge, die übrigen 11 Gymnasien haben komplett auf G9 umgestellt. Nähere Informationen zum G9-Schulversuch erteilt das Kultusministerium.

    Wichtig: Die Anmeldung eines Kindes an einer auf die Grundschule aufbauende Schule ist nicht gleichbedeutend mit einer Aufnahme! Diese erfolgt erst mit der endgültigen Aufnahmebestätigung, die den Erziehungsberechtigten direkt von den Werkrealschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien bis spätestens Ende Mai 2015 schriftlich zugeht. Die konkrete Entscheidung über die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern liegt bei der Schulleitung. Sollten Ausgleichsmaßnahmen aufgrund von personellen und/oder räumlichen Ressourcengründen an einigen Standorten unumgänglich sein, findet in einvernehmlicher Absprache zwischen den betroffenen Schulleitungen vor Ort ein Austausch statt. Dabei spielen im Einzelfall unter anderem auch die Schulwegsituation und soziale Gesichtspunkte eine Rolle, beispielsweise wenn bereits ein Geschwisterkind an der Schule ist. Die Schulleitungen entscheiden auf Grund ihrer detaillierten Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten, beraten die Eltern hinsichtlich anderer schulischer Angebote und unterstützen sie bei der Suche nach freien Plätzen an benachbarten Gymnasien. Bis dahin wird die Anzahl der neuen Klassen 5 unter Einbeziehung des Schulträgers in Absprache zwischen Schulleitung und Regierungspräsidium beziehungsweise Staatlichem Schulamt festgelegt.

    Eine abschließende Aussage über die Einrichtung der neuen Eingangsklassen kann erst nach Abschluss des gesamten Verfahrens Ende Mai 2015 für die Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen erfolgen.

    Vorläufige Anmeldezahlen an allgemeinbildenden Gymnasien (xls, 28 KB)
    Vorläufge Anmeldezahlen an Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen (xls, 290 KB)

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