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  • Abteilung 5
    22.05.2015
    Landesförderung Abwasserbeseitigung - Gemeinde Althütte
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl übergibt Fördermittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro für den zukunftsfähigen Ausbau der Abwasserbeseitigung der Gemeinde Althütte (Rems-Murr-Kreis)

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Die Maßnahme dient dem Gewässerschutz und gewährleistet bezahlbare Abwasserpreise für die Bürgerinnen und Bürger“

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat heute, Donnerstag, 21. Mai, dem Bürgermeister der Gemeinde Althütte (Rems-Murr-Kreis), Reinhold Sczuka, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1.219.600 Euro überreicht. „Der Anschluss an die Sammelkläranlage der Gemeinde Rudersberg und die damit verbundene Stilllegung der Kläranlage Althütte ist ein großer Schritt in Richtung zukunftsfähige Abwasserbeseitigung“, erklärte Schmalzl. „Kläranlagen bei steigenden Anforderungen noch effizient und wirtschaftlich zu betreiben, geht nur in größeren Einheiten. Daher freue ich mich, die Gemeinde Althütte mit dem Landeszuschuss bei diesem Schritt unterstützen zu können, insbesondere auch, da dieser Schritt über die Gemeindegrenzen hinweg erfolgt.“

    Die Abwasserbeseitigung ist ein wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge. „In Zeiten knapper Kassen die Daseinsvorsorge dauerhaft zu gewährleisten ist gerade für die Flächengemeinden im ländlichen Raum oft schwierig“, so der Regierungspräsident. „Eine interkommunale Zusammenarbeit wie hier in Althütte und Rudersberg, um sich gemeinsam der Aufgabe zu stellen, eine wirtschaftlich und technisch sinnvolle Lösung für eine zukunftsfähige Abwasserbeseitigung zu ermöglichen, ist daher lobenswert.“ Die Landesregierung lege großen Wert darauf, die strukturellen Nachteile mit Fördermitteln auszugleichen, sagte Schmalzl. Daher stelle das Land den Kommunen in diesem Jahr allein im Regierungsbezirk Stuttgart 20,1 Millionen Euro zur Verfügung, damit diese ihr Abwasser effizienter und umweltverträglicher beseitigen könnten.

    Die im Jahr 1967 in Betrieb genommene Kläranlage Althütte entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und müsste modernisiert werden. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ergab, dass die Stilllegung der Anlage und der Anschluss nach Rudersberg wirtschaftlicher sind als die Modernisierung und der Weiterbetrieb der alten Anlage. Künftig soll nun das Abwasser von Althütte über einen neu zu bauenden, rund 1,8 Kilometer langen Anschlusskanal bis zum Sammler des Ortsteils Klaffenbach zur Sammelkläranlage Rudersberg geleitet werden.

    „Die rund 1,2 Millionen Euro Landesmittel sind für den Gewässerschutz des Igelbachs gut angelegt“, sagte Regierungspräsident Schmalzl. „Durch den Zuschuss gelingt es, dass trotz steigender Anforderungen in den Gewässerschutz die Abwasserreinigung auch künftig für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt.“

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