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  • Abteilung 1
    28.05.2015
    Erste Flüchtlinge haben heute die LEA verlassen und werden bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens in Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs untergebracht

    Das erste größere Kontingent von etwa 50 Personen hat am heutigen Mittwoch die LEA Ellwangen verlassen. Nach sechs Wochen Aufenthalt in der Ellwanger Einrichtung werden Flüchtlinge bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens in verschiedenen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg untergebracht. Die aktuelle Gruppe mit Flüchtlingen aus Syrien, Algerien, Indien und den Balkanstaaten wird auf den Rems-Murr-Kreis, den Ortenaukreis, die Landkreise Calw und Emmendingen sowie den Bodenseekreis verteilt.

    In der LEA wurden alle Flüchtlinge nach den ausländerrechtlichen Vorschriften erfasst und in die bundesweiten Register aufgenommen. Bei allen konnte nach entsprechenden Untersuchungen durch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises festgestellt werden, dass sie an keinen ansteckenden Krankheiten leiden. Zudem konnten alle ihren Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellen. Der überwiegende Teil der Flüchtlinge konnte vom Bundesamt auch bereits angehört werden: Die Anhörung mit der Angabe der Fluchtgründe ist entscheidend für die Beurteilung, ob ein Flüchtling als Asylbewerber anerkannt wird oder nicht. Aktuell ist Baden-Württemberg das einzige Bundesland, in welchem die Antragstellung noch während des Aufenthalts in der Erstaufnahmestelle erfolgt. In allen anderen Ländern müssen sich die aufnehmenden Kreise darum kümmern.

    Nach Angaben des Leiters der LEA Ellwangen, Berthold Weiß, werden in dieser Woche insgesamt 120 Flüchtlinge die LEA verlassen. „Damit sind wir auf einem guten Weg, die Zahl der uns zugewiesenen Flüchtlinge durch entsprechende Verlegungen auch kompensieren zu können“, so Weiß.

    Bei der aktuell sehr großen Zahl von Flüchtlingen geht das Regierungspräsidium Stuttgart davon aus, dass wöchentlich rund 200 Flüchtlinge von der LEA in Ellwangen aufgenommen werden müssen. Eine entsprechend große Zahl muss daher die Einrichtung auch wieder verlassen. Zum Ende der Woche werden etwa 900 Flüchtlinge in der LEA wohnen.

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