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  • 11.06.2015
    Midissage zur Wanderausstellung „Trotz allem – ich lebe“ der UNO-Flüchtlingshilfe und Vorstellung von Schulprojekten zum Thema Flüchtlinge im Regierungspräsidium Stuttgart
     Midissage zur Ausstellung der UNO-Flüchtlingshilfe "Trotz allem - ich lebe"
    Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider: „Die Bilder zeigen eindrücklich die Stärke und den Lebenswillen der Künstlerinnen, trotz allem, was sie erlebt haben. Im Malen haben die Frauen eine Form gefunden, ihre Erlebnisse auszudrücken und das Schweigen zu überwinden“

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    anlässlich der außerordentlichen Anstrengungen vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Stuttgart haben der Personalrat und die Beauftragte für Chancengleichheit des Hauses eine Ausstellung der UNO-Flüchtlingshilfe organisiert, die derzeit im Hauptgebäude des Regierungspräsidiums zu sehen ist. Die Bilder der Wanderausstellung „Trotz allem – ich lebe“ stammen von vier Flüchtlingsfrauen aus dem ehemaligen Jugoslawien, Liberia, Kurdistan/Türkei und dem Iran und sind in der Kunsttherapie im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein entstanden.

    Sie sind herzlich eingeladen zur Midissage

    am Donnerstag, 18. Juni, ab 11 Uhr
    im Foyer des Gebäudeteils A des Regierungspräsidiums Stuttgart,
    Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart.

    Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider, der die Veranstaltung eröffnen und ein Grußwort sprechen wird, ist von den Bilder berührt: „Die Bilder zeigen eindrücklich die Stärke und den Lebenswillen der Künstlerinnen, trotz allem, was sie erlebt haben. Im Malen haben die Frauen eine Form gefunden, ihre Erlebnisse auszudrücken und das Schweigen zu überwinden.

    Im Anschluss an die Midissage werden im Europasaal (E.020) des Regierungspräsidiums mehrere Schulprojekte aus dem Regierungsbezirk zum Thema Flüchtlinge vorgestellt:

    Die Steinbeissschule Stuttgart unterrichtet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Klasse mit Flüchtlingsschülern im Alter um die zwanzig Jahre. Ziel ist der Erwerb eines Hauptschulabschlusses und die Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt. Zwei Schüler aus Gambia und Syrien berichten in einer Präsentation über ihr Flüchtlingsschicksal und ihre Ausbildungspraktika bei Stuttgarter Betrieben.

    Die Brunnen-Realschule Stuttgart Bad Cannstatt ist seit dem 10. Oktober 2014 „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die Rektorin Birgit Zink stellt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern das Projekt und Plakate vor, die in diesem Zusammenhang entstanden sind.

    Schülerinnen und Schüler des Peutinger-Gymnasiums Ellwangen haben gemeinsam mit ihrem Lehrer und Fachberater des Regierungspräsidiums Stuttgart Gerhard Stock in einer beispielhaften Aktion ihre uneingeschränkte Solidarität mit den LEA-Bewohnern in Ellwangen zum Ausdruck gebracht: Im Mai übergaben sie rund 30 von ihnen gemalte und gerahmte Bilder der LEA, welche nun die Wände des ehemaligen Kasernengeländes verschönern. Seitdem besuchen die Schülerinnen und Schüler regelmäßig die LEA und malen gemeinsam mit den Flüchtlingen. Gerhard Stock stellt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schüler das Projekt vor.

    Die Klassen 9i/k des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach haben in ihrer Ausstellung „Lebensretter Buchecker. After war. Deine Heimat. Deine Geschichte“ das Sammeln von Bucheckern durch Flüchtlinge und Vertriebene in der Nachkriegszeit thematisiert. Ulrich von Sanden von der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart stellt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern das Projekt vor.

    Wir freuen uns auf Sie! 

    Mit freundlichem Gruß

    Sabine Beck, Pressereferentin im Regierungspräsidium Stuttgart






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