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  • Abteilung 4
    19.06.2015
    Ersatzneubau des Neckartalübergangs der BAB A 6 im Streckenabschnitt zwischen AS Heilbronn/Untereisesheim bis AS Heilbronn/Neckarsulm
    Regierungspräsidium Stuttgart erlässt Planfeststellungs- beschluss
    „Mit Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen rückt die Realisierung ein großes Stück näher“, sagt Regierungspräsident Johannes Schmalzl

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat in diesen Tagen den Planfeststellungsbeschluss für den Ersatzneubau des Neckartalübergangs der Bundesautobahn A 6 im Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Heilbronn/Untereisesheim und Heilbronn/Neckarsulm erlassen. Vorhabenträgerin ist die Bundesstraßenbauverwaltung, vertreten durch die Abteilung 4 (Straßenwesen und Verkehr) des Regierungspräsidiums Stuttgart. Mit dem nun vorliegenden Planfeststellungsbeschluss ist das Baurecht für die Gesamtstrecke von Walldorf bis Weinsberg vorhanden.

    „Mit Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen rückt die Realisierung ein großes Stück näher“, sagte Regierungspräsident Johannes Schmalzl.

    Der Neckartalübergang besteht bisher aus vier aufeinanderfolgenden Einzelbrücken mit einer Gesamtlänge von 1.316 m und einer Gesamtfläche von ca. 40.000 m². Die vier Einzelbauwerke wurden 1967 fertig gestellt und weisen erhebliche bauart- und altersbedingte Schäden und Mängel auf. Im Oktober 2013 wurde die vorhandene Fahrstreifenanzahl von drei auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung im Bereich der Brückenbauwerke reduziert, da im Zuge einer technischen Prüfung mehrere, nicht behebbare Ermüdungsrisse in den Schweißnähten festgestellt worden sind. Eine Ertüchtigung bzw. Erneuerung einzelner Bauwerke ist nach entsprechender Prüfung weder technisch möglich noch wirtschaftlich sinnvoll, vor allem unter der Vorgabe, dass der Autobahnverkehr stets aufrecht erhalten bleiben muss. Daher ist eine Erneuerung des gesamten Brückenzuges notwendig. Die Länge des neuen Brückenzuges mit zwei Einzelbrücken beträgt zwischen dem Widerlager West und dem Widerlager Ost ca. 1.337 m und einschließlich der Angleichungsstrecken am Bauanfang und Bauende ca. 1.640 m. Der Streckenabschnitt ist als laufendes und fest disponiertes Vorhaben des vordringlichen Bedarfs im aktuell gültigen Bundesverkehrswegeplan 2003 enthalten.

    Im Planfeststellungsbeschluss wurden die Ergebnisse des Erörterungstermins vom 17. März 2015, die Einwendungen der Betroffenen und die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange abgewogen. Die Vorhabenträgerin hat außerdem ein Maßnahmenkonzept entwickelt, um Eingriffe in Natur und Landschaft soweit wie möglich zu minimieren und vollständig zu kompensieren.

    Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen werden in der Zeit von Montag, 29. Juni 2015 bis einschließlich Montag, 13. Juli 2015 bei der Stadt Heilbronn, der Stadt Neckarsulm und der Gemeinde Offenau während der Dienststunden zur Einsicht ausgelegt. Der Auslegungsort wird vorher ortsüblich bekannt gemacht.

    Darüber hinaus können der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen ab Dienstag, den 23. Juni auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart (www.rp-stuttgart.de) unter Abteilungen > Abteilung 2 > Referat 24 > Planfeststellungen > Aktuelle Planfeststellungsbeschlüsse eingesehen werden.

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