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  • Abteilung 1
    29.06.2015
    Programm familienbewusst & demografieorientiert - FamilienForschung Baden-Württemberg und Regierungspräsidium Stuttgart als erstes Regierungspräsidium in Baden-Württemberg unterzeichnen Zielvereinbarung
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Wir wollen unsere Qualität als zukunftsorientierter öffentlicher Arbeitgeber stärken. Denn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut"
     Unterzeichnung der Zielvereinbarung

    ​Regierungspräsident Johannes Schmalz!, Ministerialdirektor Jürgen Lämmle vom Sozialministerium und Erich Stutzer, Leiter der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, haben am Montag, 29. Juni, die offizielle Zielvereinbarung zum „Programm familienbewusst & demografieorientiert" unterzeichnet. Das Regierungspräsidium Stuttgart beteiligt sich als erstes Regierungspräsidium in Baden-Württemberg am Programm des Kompetenzzentrums Beruf & Familie der FamilienForschung Baden-Württemberg (FaFo) im Statistischen Landesamt. Das Programm ist ein Angebot für alle Arbeitgeber im Land und wird vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg finanziert. „Wir wollen damit unsere Personalpolitik zukunftsfähig gestalten und als öffentlicher Arbeitgeber attraktiv bleiben", erklärte Regierungspräsident Schmalzl. Die unterzeichnete Zielvereinbarung umfasst zehn Zielsetzungen und 18 Einzelmaßnahmen, die das Regierungspräsidium Stuttgart für seine rund 2.600 Beschäftigten ab sofort bis Juni 2017 umsetzen wird.

    „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut. Wir möchten, dass sie gerne bei uns sind und gemeinsam mit uns an einem familienfreundlichen, demografieorientierten und chancengleichen Regierungspräsidium arbeiten", so Schmalzl weiter. Konkret durchlief das Regierungspräsidium im Rahmen des
    Programms eine Analyse der Ausgangssituation und mehrere vom Kompetenzzentrum Beruf & Familie begleitete Workshops. Die Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums brachten sich engagiert ein. Die gemeinsam erarbeitete Zielvereinbarung bündelt eine Reihe neuer Maßnahmen, beispielsweise für eine gute Führungs- und Kommunikationskultur, für bessere Rahmenbedingungen flexiblen und mobilen Arbeitens und für ein effizienteres Übergangs- und Wissensmanagement.

    „Das Beispiel des Regierungspräsidiums Stuttgart zeigt, dass es trotz eines dichten Arbeitsprogramms gelingen kann, Schritt für Schritt weiter am eigenen Profil als zukunftsorientierter öffentlicher Arbeitgeber zu arbeiten. Wir freuen uns, dass unsere Expertinnen vom Kompetenzzentrum Beruf & Familie dabei unterstützen konnten. Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung", so Ministerialdirektor Jürgen Lämmle bei der Unterzeichnung. Als mehrstufiges Verfahren zur Organisationsentwicklung zeichnet sich das Programm durch die praxisorientierte Beteiligung von Führungskräften und Beschäftigten aus. Modellstandort war das Landratsamt Göppingen. Interessierte Arbeitgeber können sich beim Kompetenzzentrum für das Programm bewerben.
    Das Regierungspräsidium Stuttgart ist mit seinen rund 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Behörde Baden-Württembergs. Als sogenannte Mittelbehörde im dreistufigen Aufbau der Landesbehörden fungiert es als Schaltstelle zwischen den Ministerien und den Landratsämtern, Städten und Gemeinden. Angesichts der einzelnen Fachministerien kommt dem Regierungspräsidium eine Bündelungs- und Koordinierungsfunktion zu. In den neun Fachabteilungen des Regierungspräsidiums Stuttgart werden verschiedenste öffentliche Aufgaben von einer Vielzahl an unterschiedlichen Berufsgruppen wahrgenommen. Es werden beispielsweise Naturschutzgebiete ausgewiesen, Straßen gebaut und saniert, archäologische Funde ausgegraben und archiviert, tiergerechte Haltungsformen gefördert, ausländische Schulabschlüsse auf ihre Anerkennung überprüft und die Gesundheitsberichte für Baden-Württemberg erstellt. Darüber hinaus nimmt das Regierungspräsidium Aufsichts-, Kontra- und Genehmigungsfunktionen wahr.

    Das Kompetenzzentrum Beruf & Familie der FamilienForschung Baden-Württemberg informiert, berät und qualifiziert seit 2008 bei der familienbewussten und demografieorientierten Organisationsentwicklung und ist Ansprechpartner für alle Arbeitgeber im Land. Zugeschnitten auf die Situation im jeweiligen Betrieb — von ersten Ideen bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Das Kompetenzzentrum arbeitet im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg und bietet Beratung und Prozessbegleitung, Qualifizierung für Führungs- und Fachkräfte, Verfahren zur Mitarbeiterbeteiligung, regionale und überregionale Vernetzung, Konferenzen, Tagungen sowie Öffentlichkeitsarbeit und das Internetportal www.kompetenzzentrum-bw.de.

    Die FaFo FamilienForschung Baden-Württemberg ist eine sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung im Statistischen Landesamt Baden-Württemberg mit Arbeitsschwerpunkt Familienwissenschaft und wurde 1982 gegründet. Haupttätigkeitsfeld der FamilienForschung ist neben der empirischen und statistisch fundierten Analyse der Lebenssituation von Familien die Beratung von Entscheidungsträgern bei der Umsetzung empirischer Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Gesellschaftsentwicklung.
    Weitere Informationen unter:

    http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/FFBetr/
    http://vvvvw.kompetenzzentrum-bw.de/FFBetr/familieDemografie.asp 

    Logo des Programms "Familienbewusst und demografieorientiert"
     
     

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