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  • Abteilung 1
    03.07.2015
    Gemeinsame Katastrophenschutzübung am Samstag 11. Juli 2015 des Regierungspräsidiums Stuttgart mit dem Landkreis Schwäbisch Hall, Hohenlohekreis und Ostalbkreis
    das Regierungspräsidium Stuttgart führt gemeinsam mit den Landkreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Ostalb am 11. Juli 2015 eine Katastrophenschutzübung durch.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Regierungspräsidium Stuttgart führt gemeinsam mit den Landkreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe und Ostalb am 11. Juli 2015 eine Katastrophenschutzübung durch. Als fiktiver Rahmen dieser Übung wird die Bewältigung eines kerntechnischen Ereignisses im Kernkraftwerk Neckarwestheim (GKN) angenommen.

    Bei dieser sogenannten Vollübung wird der Bevölkerungsschutz real die vorgeplante Jodprophylaxe in der Fernzone (25 bis 100 km im Radius um das KKW) beüben. Dieser praktische Abschnitt verfolgt den Zweck, die Ablauforganisation der Verteilung von Jodtabletten sicherzustellen. An der Übung sind ca. 350 Personen mit 110 Fahrzeugen beteiligt.

    Sie sind herzlich eingeladen, diese Vollübung im Landkreis Schwäbisch Hall, Hohenlohekreis sowie Ostalbkreis zu begleiten.

    Die Übung findet am

    Samstag, den 11. Juli 2015

    statt.

    Für die Übung im Landkreis Schwäbisch Hall erfolgt die Einweisung im Landratsamt Schwäbisch Hall ab 8:15 Uhr, für die Übung im Ostalbkreis erfolgt die Einweisung um 8:30 Uhr im Landratsamt des Ostalbkreises. Die Einweisung für die Übung im Hohenlohekreis erfolgt um 08:30 Uhr im Feuerwehrmagazin in Öhringen, Pfaffenmühlweg 48, 74613 Öhringen.

    Abgeschlossen wird dieser Übungsabschnitt mit einer Informationsveranstaltung für Gäste und Pressevertreter über Zielsetzung, Ablauf und Erkenntnisse der Übung. Sie sind ebenfalls eingeladen, an der Abschlussbesprechung zur Übung teilzunehmen, an der Sie Herr Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider ebenfalls begrüßen wird.

    Diese findet am

    Samstag, den 11. Juli 2015
    ab 13:00 Uhr
    in der Arena Hohenlohe
    Justus-von-Liebig-Str. 1, in 74532 Ilshofen

    statt.

    Zwischen den zentralen Veranstaltungen steht es Ihnen frei, die Katastrophenschutzübung in den Landkreisen vor Ort zu verfolgen.

    Wir freuen uns über Ihr Kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Robert Hamm

    Hinweis für die Pressevertreter:

    Für allgemeine Rückfragen steht Ihnen Robert Hamm, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart, Telefonnummer 0711/904-10002 zur Verfügung.

    Für Fragen zum Ablauf der Übung in den einzelnen Landkreisen sowie zu den zentralen Veranstaltungen in Schwäbisch Hall stehen Ihnen die Pressestellen der Landkreise zur Verfügung.

    Schwäbisch Hall:

    Pressesprecher Steffen Baumgartner, Telefon: 0791-755-7208, s.baumgartner@lrasha.de

    Hohenlohekreis:

    Pressesprecherin Ursula Mühleck, Telefon 07940 18-249,

    Pressestelle@hohenlohekreis.de

    Ostalbkreis:

    Pressesprecherin Susanne Dietterle, Telefon 07361 503-1312, susanne.dietterle@ostalbkreis.de

    Hintergrundinformationen:

    Der Katastrophenschutz (KatS) ist eine landesrechtliche Organisationsform der kommunalen und staatlichen Verwaltungen in den Ländern zur Gefahrenabwehr bei Katastrophen, bei der alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden, Organisationen und Einrichtungen unter einheitlicher Führung durch die örtlich zuständige Katastrophenschutzbehörde zusammenarbeiten.

    Die Leitungen der Katastrophenschutzbehörden sind entsprechend den landesrechtlichen Vorschriften die Landräte in den Kreisen und die Oberbürgermeister in den kreisfreien Städten, die für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerien sowie ggf. die mittleren staatlichen Verwaltungsebenen in den Ländern.

    Die Katastrophenschutzbehörden haben die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten, Katastrophen zu bekämpfen und bei der vorläufigen Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken (Katastrophenschutz). Sie haben dazu die Maßnahmen zu treffen, die nach pflichtmäßigem Ermessen erforderlich erscheinen.

    Die Katastrophenschutzbehörden in BW sind dreigliedrig organisiert:

    1.    Untere Katastrophenschutzbehörden sind die Landratsämter und die Bürgermeisterämter der Stadtkreise als untere Verwaltungsbehörden.

    2.    Höhere Katastrophenschutzbehörden sind die Regierungspräsidien.

    3.    Oberste Katastrophenschutzbehörde ist das Innenministerium.

    Die unteren Katastrophenschutzbehörden sind in der Regel für den Katastrophenschutz zuständig. Sie können auch in den Fällen, in denen die höhere oder die oberste Katastrophenschutzbehörde sachlich zuständig ist in ihrem Bezirk betraut werden.

    Die höheren Katastrophenschutzbehörden sind sachlich zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen sowie für Katastrophenschutzaufgaben, die sich über den Bezirk einer unteren Katastrophenschutzbehörde hinaus erstrecken.

    Die oberste Katastrophenschutzbehörde ist für Katastrophenschutzaufgaben sachlich zuständig, die sich über einen Regierungsbezirk hinaus erstrecken.

    Als vorbereitende Maßnahmen haben die Katastrophenschutzbehörden insbesondere regelmäßige Übungen unter einheitlicher Führung durchzuführen.

    Zur Sicherstellung einer effektiven und effizienten Bekämpfung von Großschadensereignissen und Katastrophen sind Übungen unerlässlich. Nur durch Übungen sind auch Schwachstellen in den Katastrophenschutz-Planungen zu erkennen und rechtzeitig zu bereinigen. Deshalb behält die Durchführung von Katastrophenschutzübungen – auch vor dem Hintergrund zunehmender Naturkatastrophen und anderer Gefahren – hohe Priorität.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart führt als höhere Katastrophenschutzbehörde regelmäßig Übungen in den unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen durch, wie bspw. Tierseuchen- oder Hochwasserübungen, gemeinsame Übungen von Feuerwehr und Rettungsdiensten bei Großschadenslagen oder wie im konkreten Fall Krisenmanagementübungen am Gemeinschaftskraftwerk Neckarwestheim.

    Weitere Informationen, insbesondere auch die Informationsbroschüre zum Notfallschutz für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerkes Neckarwestheim finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Stuttgart unter

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Sicherheit/Seiten/Katastrophenschutz.aspx

    Allgemeine Informationen zum Katastrophenschutz erhalten Sie über die Internetseite BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz- und Katastrophenhilfe).

    Informationen zum Kernkraftwerk Neckarwestheim erhalten Sie vom Betreiber EnBW unter www.enbw.com/neckarwestheim.

     

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