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  • Abteilung 8
    09.07.2015
    Mittelalterliche Bebauung auf dem Herbolzheimer Kirchberg
    Erste Ergebnisse der Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in der Baugrube des Katholischen Gemeindezentrums, sollen am Dienstag, 14. Juli 2015, um 11 Uhr in Herbolzheim vorgestellt werden

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Bebauung des Herbolzheimer Kirchbergs reicht bis weit in das Mittelalter zurück. Neben der erstmals 1275 urkundlich erwähnten Kirche gab es dort eine Reihe herrschaftlich geprägter Bauten innerhalb einer Befestigung. Diese Kirchenburg war ursprünglich im Besitz des Straßburger Bischofs. Bislang sind diese Bauten an der Südseite des Kirchbergs entlang des 1314 genannten „Kirchgrabens“ mit der Wehrmauer lokalisiert worden. Hinweise, dass es vergleichbare Bauten auch nördlich der Kirche gegeben hat, wurden durch eine Sondage im Mai 2015 bestätigt.

    Wie die Archäologen des Regierungspräsidiums dem Untergrund des Herbolzheimer Kirchbergs Daten entlocken und Forschungsrelevantes dokumentieren, stellen wir Ihnen gerne bei einem Pressetermin vor. Kommen Sie

    am Dienstag, 14. Juli 2015,
    um 11 Uhr
    zum Kirchberg Herbolzheim/Breisgau.

    Ihre Ansprechpartner vor Ort werden Dr. Bertram Jenisch vom Landesamt für Denkmalpflege und Pfarrer Dr. Stefan Meisert sein.

    Die Grabung des Landesamtes für Denkmalpflege wird von der katholischen Pfarrgemeinde St. Alexius und ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt.

    Im Bereich des von der katholischen Pfarrgemeinde St. Alexius in Herbolzheim geplanten Pfarrsaals werden die Reste dieser Bebauung seit dem 6. Juli 2015 im Rahmen einer baubegleitenden Rettungsgrabung untersucht. Im Bereich der nach 1752 angelegten Friedhoferweiterung konnten neben den zu erwartenden Gräbern bereits erste Fundamente einer bislang unbekannten Bebauung erkannt werden.

    Unmittelbar nach der Präsentation der Baustrukturen besteht beim Pressetermin die Möglichkeit, frisch geborgene Funde anzusehen. Einige sterbliche Überreste aus Gräbern des Friedhofs sind bereits anthropologisch untersucht. Die Knochen verraten aufschlussreiche Details über die Lebensumstände im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Mit freundlichen Grüßen
    Nadine Hilber
    Pressereferentin im Regierungspräsidium Stuttgart

​​Pressestelle

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Katja Lumpp
Pressesprecherin
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