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  • Abteilung 5
    31.07.2015
    Wasserversorgung der Gemeinde Oberrot im Landkreis Schwäbisch Hall - Landeszuschuss für Oberrot in Höhe von rund 500.000 Euro
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: Investitionen in die Anlagen der kommunalen Wasserversorgung sichern gute Trinkwasserqualität und erhöhen Versorgungssicherheit

    „Das Land Baden-Württemberg fördert die Wasserversorgung in der Gemeinde Oberrot im Landkreis Schwäbisch Hall mit rund 500.000 Euro. Diese Investitionen sichern die gute Qualität des Trinkwassers und erhöhen die Versorgungssicherheit in der Gemeinde“, betonte Regierungspräsident Johannes Schmalzl anlässlich der heutigen Übergabe des Förderbescheids in Oberrot an Bürgermeister Daniel Bullinger. Das Geld dient der Erweiterung der Hochbehälter Flehnsberg und Obermühle.

    In der Vergangenheit waren durch die Bauweise der Hochbehälter Flehnsberg und Obermühle  mikrobiologische Verunreinigungen nicht auszuschließen, die den  Einsatz von Desinfektionsmaßnahmen erforderlich machten. Mit der Erweiterung und dem Umbau werden die  Hochbehälter auf den Stand der Technik gebracht, so dass mögliche Ursachen einer mikrobiellen Verunreinigung ausgeschlossen werden und auf das Vorhalten von aufwändigen Desinfektionsmaßnahmen verzichtet werden kann. Außerdem werden der Objektschutz verbessert und die Anlagen an die Fernwirktechnik angeschlossen.

    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 850.000 Euro. Davon sind knapp 630.000 Euro förderfähig, für die Oberrot mit einem Fördersatz von 80 Prozent eine Zuwendung von 502.900 Euro erhält.

    Im aktuellen Förderzeitraum stehen dem Regierungspräsidium Stuttgart Landesgelder in Höhe von 8,1 Millionen Euro zur Verfügung, um Wasserversorgungs-Projekte im RP-Bezirk zu fördern.

    Hintergrundinformationen:

    Das Land fördert zur Sicherung der Wasserversorgung den Bau von Anlagen der öffentlichen Trinkwasserversorgung. Ein Hauptziel ist hierbei, die ortsnahen Wasservorkommen für eine langfristige Versorgungssicherung zu erhalten. Gefördert werden die Investitionen für Wasserleitungen, Pumpwerke, Hochbehälter und Aufbereitungsanlagen. Verstärkt gefördert werden insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserversorgungsstruktur im Land. Zur Einhaltung der Vorgaben der Trinkwasserverordnung, insbesondere im Hinblick auf bakteriologische Belastungen, sowie Belastungen durch Nitrat und Pflanzenschutzmittel werden die erforderlichen versorgungstechnischen Lösungen (Aufbereitung, Ersatzwasserbeschaffung, Verbundlösungen) gefördert.

    Die Förderung im Bereich Wasserversorgung erfolgt auf der Grundlage der „Zuwendungsrichtlinien des Umweltministeriums für die Förderung wasserwirtschaftlicher Vorhaben (Förderrichtlinien Wasserwirtschaft 2009 - FrWw 2009)“. Zuwendungsziel ist die Förderung von Vorhaben zur Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, um insbesondere unzumutbar hohe Gebühren- und Beitragsbelastungen für die Bürger zu vermeiden.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
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Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
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Matthias Kreuzinger

Pressereferent
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Désirée Bodesheim
Pressereferentin
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