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  • Abteilung 1
    31.07.2015
    Fichtenau (Kreis Schwäbisch Hall) – Einsetzung von Anja Wagemann als Bürgermeisterin
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Zehn Jahre lang hat Martin Piott kompetent die Geschicke der Kommune gesteuert. Mit seiner Nachfolgerin sitzen nun 24 qualifizierte Frauen im Regierungsbezirk auf einem Chefsessel im Rathaus“

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl sprach heute gemeinsam mit Landrat Gerhard Bauer zur Amtseinsetzung von Anja Wagemann als neuer Bürgermeisterin in Fichtenau (Kreis Schwäbisch Hall): „Zunächst geht noch ein Dank an Martin Piott, der sich als kompetenter Bürgermeister in den zehn Jahren seiner Amtszeit mit Ausdauer und Geschick erfolgreich für die Belange Fichtenaus eingesetzt hat. Zugleich dürfen wir mit Anja Wagemann eine qualifizierte Verwaltungsexpertin und erfahrene Gemeinderätin als Nachfolgerin willkommen heißen, was mich persönlich sehr freut. Im Regierungsbezirk Stuttgart sitzen nun 24 Frauen auf einem Chefsessel im Rathaus, darunter drei Oberbürgermeisterinnen. Landesweit gibt es jetzt schon 68 Oberbürgermeisterinnen und Bürgermeisterinnen.“

    Der Regierungspräsident nutzte die Gelegenheit und warb darum, dass sich künftig noch mehr qualifizierte Frauen am Beispiel von Bürgermeisterin Wagemann orientierten und auf kommunale Spitzenämter bewerben. „Wenn sie antreten, haben sie auch gute Chancen, die Wahl für sich zu entscheiden. Das hat die Wahl in Fichtenau wieder einmal gezeigt.“ Städte und Gemeinden könnten profitieren, wenn es noch mehr Bürgermeisterinnen und Oberbürgermeisterinnen gebe. Untersuchungen zeigten, dass die sachorientierte Kommunalpolitik wie geschaffen sei für qualifizierte Frauen. Und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei heute auch bei Führungspositionen im Rathaus gut machbar, so Schmalzl.

    Berührungspunkte mit dem Regierungspräsidium Stuttgart (RP) gebe es in einer Gemeinde wie Fichtenau in nahezu allen öffentlichen Bereichen, so Schmalzl. Ganz buchstäblich treffe dies für die Fichtenau berührende Bundesautobahn A 7 bzw. Landesstraßen 1068, 1070 und 2218 zu, in deren Unterhalt bzw. Erhalt das RP und der Landkreis Mittel investierten. Über den Ausgleichstock seien immer wieder Investitionshilfen in verschiedene Projekte von Fichtenau vor allem im Bereich Ausbau von Straßen und Wege geflossen, insgesamt über eine Million Euro in den letzten sieben Jahren. Auch in diesem Jahr werde die Gemeinde bei der Umsetzung ihrer Projekte mit Mitteln aus dem Ausgleichstock unterstützt, sagte Schmalzl mit Blick auf die mitgebrachten Bewilligungsbescheide über 155.000 Euro und 70.000 Euro für die Sanierung der St.-Anna-Straße im Ortsteil Bernhardsweiler und die Sanierung der Sandgrubenstraße im Ortsteil Rötlein.

    Für die seit 2007 durchgeführten Maßnahmen zur Abwasserbehandlung habe Fichtenau seither Finanzhilfen in einer Gesamthöhe von rund 2,2 Millionen Euro vom Land erhalten sowie eine weitere knappe Million Euro als Strukturförderung Ländlicher Raum, davon über eine halbe Million Euro für ein interkommunales Projekt zur besseren Breitbandversorgung. Schmalzl würdigte auch die Investitionen der Gemeinde in Kindergärten und Schulen sowie das Bemühung um zukunftsfeste Schulstrukturen auf einem gemeinsamen Campus. Schmalzl hob die gut funktionierende und stabil zweizüge Grundschule mit hoher Akzeptanz in Fichtenau hervor und lobte die vertrauensvolle und intensive Kooperation mit dem in Fichtenau ansässigen Kinderheim St. Raphael, einer Jugendhilfeeinrichtung. Dies gelte auch für die Oberlinschule, einer Förderschule und Schule für Erziehungshilfe, deren Akzeptanz und Nachfrage über lokale Grenzen hinwegreiche. Sie stelle ein echtes Kompetenzzentrum dar und unterstütze Lehrkräfte anderer Schulen bei sonderpädagogischen Fragestellungen.

    Den Dank an den früheren Bürgermeister Martin Piott für seinen langjährigen Einsatz verband der Regierungspräsident mit der Zusage an die künftige Bürgermeisterin, die Gemeinde auch weiterhin bei den anstehenden Aufgaben zu unterstützen und zu fördern. „Dabei wünsche ich Ihnen persönlich viel Erfolg und Freude und auch weiterhin ausreichend Zeit für die Familie“, so Regierungspräsident Johannes Schmalzl abschließend zur neugewählten Bürgermeisterin Anja Wagemann.

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