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  • Abteilung 7
    10.08.2015
    Schule und Bildung - Abschlussgespräch zum moderierten Prozess an der Steinenbronner Grundschule: Beteiligten der Schulgemeinschaft brachten sich konstruktiv und lösungsorientiert ein, Vertrauen ist gewachsen
    Claudia Rugart, Schulpräsidentin im Regierungspräsidium Stuttgart: „Schulgemeinschaft kann das neue Schuljahr unbelastet in Angriff nehmen“

    Bei einem Runden Tisch im September 2014 hatte sich die Steinenbronner Schulgemeinschaft darauf geeinigt, in einen moderierten Prozess einzusteigen. Ziel war es, die Unstimmigkeiten zwischen der Schulleitung und der Elternschaft klären und beilegen zu können, sowie über eine verbesserte Kommunikation und mehr Transparenz das Vertrauen zwischen den Beteiligten zu stärken. Anfang Oktober 2014 begann der von den Fachkräften des Regierungspräsidiums Stuttgart begleitete Moderations- und  Mediationsprozess.

    Am letzten Schultag vor der Sommerpause fand das Abschlussgespräch dieses Prozesses statt. Vertreterinnen der Schulverwaltung, die Schulleitung, Bürgermeister Johann Singer, Vertreter der Lehrkräfte und der Eltern, sowie die Moderatoren Klaus Daniel und Monika Beck, Regierungspräsidium Stuttgart, nahmen daran teil. Dazu eingeladen hatte die Präsidentin der Abteilung „Schule und Bildung“ des Regierungspräsidiums Stuttgart, Claudia Rugart. Sie betonte: „Ich bin beeindruckt davon, was die Schulgemeinschaft hier in einem Jahr geleistet hat. Nun kann das neue Schuljahr mit Blick nach vorne gemeinsam unbelastet in Angriff genommen werden.“

    Während des einjährigen moderierten Prozesses arbeiteten die Beteiligten der Schulgemeinschaft in Steinenbronn in verschiedenen Gesprächskonstellationen ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf. Wichtige Themen waren unter anderem Transparenz, Einbindung und Kommunikation.  Im Januar 2015 fand ein Bilanzierungsgespräch mit allen beteiligten Vertretern statt, bei dem sich schon abzeichnete, dass sich die Schule auf einem gemeinsamen, konstruktiven Weg befindet.

    Beim Abschlussgespräch wünschte Angela Huber, Leiterin des Staatlichen Schulamts Böblingen, dass die erarbeitete Basis für eine erfolgreiche Kommunikation  trägt, hält und sich sukzessive positiv weiterentwickelt. Das Ziel sei, im Schulalltag aus eigener Kraft Klärungen herbeiführen zu können.

    Bürgermeister Johann Singer ergänzte: „Ich hatte beim Bilanzierungsgespräch im Januar 2015 davon gesprochen, dass das ,Eis relativ dünn und somit noch nicht tragfähig sei‘. Jetzt stelle ich aus der Sicht des Schulträgers erfreut fest, dass die Festigkeit und Tragfähigkeit aufgrund neu entstandenem gegenseitigem Vertrauen innerhalb der Schulgemeinschaft bei 95 zu 5 liegen dürfte.“  

    Die Elternbeiratsvorsitzende Anke Kilian kommentiert das Abschlussgespräch so:
    „Der Elternbeirat ist froh darüber, dass an unserer Schule wieder Ruhe eingekehrt ist. Besonders freut uns, dass zum Kollegium das gewohnte, vertrauensvolle Verhältnis wiederhergestellt werden konnte und Eltern und Lehrer den gewohnt offenen Umgang wieder pflegen können.“

    Die Schulleiterin Brigitte Sigler führte aus: „Hinter uns liegt ein Schuljahr, das für die Schulleitung, sowie für das gesamte Kollegium außerordentlich viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen hat. Der Weg der Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Kollegium, Elternbeirat und Elternschaft wurde kontinuierlich weiterbeschritten und intensiviert. In Gesprächen innerhalb der schulischen Gremien und in gemeinsamen Arbeitsgruppen wurden viele Themen angegangen, offen besprochen, zu einem einvernehmlichen Ergebnis gebracht und kooperativ umgesetzt. Damit war es möglich, das Vertrauen, das zuvor über die Jahre in unserer Schulgemeinschaft die Basis der Zusammenarbeit war, wiederherzustellen. Auf dieser Grundlage blicken wir zuversichtlich in das nächste Schuljahr und freuen uns, mit allen am Schulleben Beteiligten weiterhin konstruktiv, besonnen und achtsam zusammenzuarbeiten. Wir danken Frau Beck und Herrn Daniel für ihre verlässliche Begleitung und kompetente Unterstützung.“

    Auch die Moderatoren sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Gespräche. Alle Beteiligten hätten sich mit viel Engagement zukunftsorientiert eingebracht. Diese Bereitschaft sei das Fundament gewesen, tragfähige Brücken für die weitere Kooperation zu bauen und damit ein bestmögliches Lernen der Grundschulkinder zu ermöglichen.

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