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  • Abteilung 1
    29.12.2014
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl hält Grußwort bei der Verabschiedung von Freudenbergs Bürgermeister Heinz Hofmann
    Schmalzl: „22 Jahre lang hat Heinz Hofmann die Geschicke der Kommune gesteuert und sich das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger für zwei Wiederwahlen bewahrt“

    ​Regierungspräsident Johannes Schmalzl spricht heute ein Grußwort zur Verabschiedung von Freudenbergs Bürgermeister Heinz Hofmann. Der 68-Jährige scheidet altershalber aus dem Amt aus. „Wenn es nach den Bürgerinnen und Bürgern ginge, würden sie ihren Rathauschef sicherlich noch einmal wählen“, so Schmalzl. „Stolze 22 Jahre lang hat Heinz Hofmann die Geschicke Freudenbergs am Main, dieser wunderschöne Stadt am nordwestlichsten Zipfel des Main-Tauber-Kreises gesteuert und sich dabei immer das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger bewahrt.“  Mit zwei Wiederwahlen bestätigten die Freudenberger ihren Schultes im Amt.  

    Berührungspunkte mit dem Regierungspräsidium hatte Bürgermeister Heinz Hofmann zum Beispiel über das Landesamt für Denkmalpflege, das bei der Stuttgarter Behörde angesiedelt ist. Der sehenswerte historische Stadtkern des jetzt 727 Jahre alten Fleckens steht seit 2004 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. „Das bedeutendste architektonische Prunkstück Freudenbergs ist aber wohl der fulminante Bergfried der Burg, eine badische Sehenswürdigkeit ersten Ranges“, so Schmalzl. So viel Prunkvolles bedeutet hohe Verantwortung. „Es gilt, das kulturelle Erbe zu bewahren. Diese Verantwortung kann eine Stadt alleine nicht stemmen. Dieser Verantwortung muss sich auch das Land stellen“, findet der Regierungspräsident und erinnert daran, dass in den vergangenen zwölf Jahren insbesondere die Burg Freudenberg mit fast 440.000 Euro Fördermitteln aus der Denkmalpflege bezuschusst worden ist.

    Aufgrund der zum Main relativ niedrigen topografischen Lage der Stadt sind die flussumliegenden Stadtgebiete statistisch gesehen etwa alle fünf Jahre vom Mainhochwasser betroffen. Diese wiederholten Hochwasser haben in der Vergangenheit die Entwicklung und Erneuerung der Altstadt stark gehemmt. Die Stadt hat deshalb eine Entwicklungskonzeption erarbeitet, die städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen und Hochwasserschutz verbindet. Die kostenintensiven Hochwasserschutzmaßnahmen haben Kommune und Land gleichermaßen gefordert. „Ich freue mich, dass wir auch hier mit Landesmitteln unterstützen konnten“, so Schmalzl. Die Fördermaßnahme Hochwasserschutz Freudenberg ist dabei
    mit mehr als 11,3 Millionen Euro von der finanziellen Größenordnung her „die bislang größte Hochwasserschutz-Fördermaßnahme für eine einzelne Kommune im Regierungsbezirk Stuttgart“, so der Präsident.

    Nach einer Lösung der Verkehrsprobleme im Bereich Freudenberg wird seit vielen Jahren gesucht. „Die Situation hier ist außergewöhnlich komplex“, weiß Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Grund hierfür ist unter anderem die beengte und gerade deswegen wunderschöne Lage der Stadt zwischen Main und Odenwald sowie die Grenzlage zu Bayern.“ Unzählige Varianten seien untersucht, bewertet und verworfen worden. „Das Projekt begleitete Sie, Herr Bürgermeister Hofmann während Ihrer gesamten Amtszeit.“ Zwischenzeitlich liegt ein genehmigter Vorentwurf für die Ortsumfahrung Freudenberg vor. „Seien Sie versichert, dass Sie hier nicht vergebens Nerven und Kraft investiert haben. Wir werden daran weiter arbeiten, was wir gemeinsam angestoßen haben“, so Schmalzl.

    In den Ruhestand gehen heiße auch, loslassen können und anderen, die nachfolgen das Feld überlassen. „Ein gut bestelltes Feld, wie ich finde.“ Regierungspräsident Johannes Schmalzl wünscht dem kommunalpolitischen Urgestein zum Abschluss noch einen „Ruhestand zum Genießen mit viel Zeit für die Familie und vielen Aktivitäten bei bester Gesundheit“.

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