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  • Abteilung 8
    04.09.2015
    enkmalpflege Baden Württemberg - Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Die einzigartige Denkmallandschaft im Südwesten erfordert eine hoch qualifizierte und gut ausgestattete Landesdenkmalpflege zur Erfüllung ihrer Aufgaben – begleitet von einer breiten Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürgern"

    Die Kenntnis um die Denkmallandschaft und die Aufgaben der Landesdenkmalpflege sind eine wichtige Voraussetzung für eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl und der Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, Prof. Dr. Claus Wolf, betonten das heute im Gespräch mit Journalisten. „Die einzigartige Denkmallandschaft im Südwesten erfordert eine hoch qualifizierte und gut ausgestattete Landesdenkmalpflege zur Erfüllung ihrer Aufgaben – begleitet von einer breiten Resonanz bei den Bürgerinnen und Bürger“, so Schmalzl.  

    Einen wichtigen Beitrag leisten hierbei die Denkmalreise des Staatssekretärs Peter Hofelich MdL in der Zeit vom 8. bis 11. September und der Tag des offenen Denkmals 2015 am 13. September. Beides war Thema des heutigen Pressetreffens im Landesamt für Denkmalpflege.  

    Es ist seit Jahren zu einem festen Termin geworden, dass der Staatssekretär des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg vor dem Tag des offenen Denkmals an vier Tagen ganz Baden-Württemberg bereist. Als Vertreter der Obersten Denkmalschutzbehörde besucht er ausgewählte Denkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege sowie der archäologischen Denkmalpflege. Mit der Denkmalreise unterstreicht der Staatssekretär die hohe Bedeutung der Denkmalpflege für die Landesregierung. Der Schutz und die Pflege unserer Denkmale bekleiden in Baden-Württemberg Verfassungsrang. Ziel der Denkmalreise ist die Vermittlung und Wahrnehmung der Denkmale in der Öffentlichkeit. „In unseren Denkmalen bleibt die Historie lebendig“, sagt Staatssekretär Peter Hofelich mit Blick auf die Denkmalreise. „Bei der Denkmalreise und vor allem am Tag des offenen Denkmals stehen zahlreiche Denkmale den Besucherinnen und Besuchern offen und stoßen auch Jahr für Jahr auf großes Interesse.“ Dabei zeige sich stets auch das enorme öffentliche und private Engagement in der Denkmalpflege.  

    Am Sonntag, 13. September, findet zum 23. Mal der Tag des offenen Denkmals in Deutschland statt. Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ öffnen auch in Baden-Württemberg Denkmale aller Gattungen ihre Türen, darunter zahlreiche meist nicht zugängliche, und werden mit Führungen, Exkursionen und Rahmenprogramm erlebbar gemacht. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart hat wieder eine Broschüre herausgegeben, in der rund 800 Veranstaltungen aufgeführt sind, die anlässlich des Tags des offenen Denkmals in ganz Baden-Württemberg stattfinden. Die Broschüre kann kostenfrei bezogen oder im Internet unter www.denkmalpflege-bw.de abgerufen werden.  

    Die landesweite Eröffnung zum Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am 12. September in Eppingen in Anwesenheit des Ministers für Finanzen und Wirtschaft, Dr. Nils Schmid MdL und zahlreicher Vertreter der Landesdenkmalpflege statt.

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl sagte an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an Familien gerichtet: „Nutzen Sie den Tag des offenen Denkmals, um oft unzugängliche Denkmale – seien es Grabungen, Kirchen oder in diesem Jahr verstärkt Industriebauten – kennenzulernen und an vielfältigen Veranstaltungen teilzunehmen, die die Geschichte des Denkmals und seine Zeit erlebbar machen.“ Prof. Dr. Claus Wolf ergänzte: „Das diesjährige Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ stellt zum einen eine Denkmalgattung vom Werkzeug hin zur modernsten Industrieanlage in den Fokus. Das Motto bezieht sich aber auch auf den sich ständig wandelnden Umgang mit den Denkmalen. Neue Forschungsmethoden werden frühzeitig in der wissenschaftlichen Erforschung und im Erhalt der Denkmale angewandt.“  

    Der Tag des offenen Denkmals wurde erstmals 1984 in Frankreich veranstaltet. Die Idee hatte Erfolg und wurde 1991 vom Europarat aufgegriffen und in Form der „European Heritage Days“ europaweit eingeführt. 2014 beteiligten sich 50 Länder Europas am Tag des offenen Denkmals. Allein in Deutschland nahmen etwa 4 Millionen Besucher die Gelegenheit wahr, über 7500 archäologische Stätten, Bau- und Kunstdenkmale, Parks und vieles mehr in rund 2.500 Städten und Gemeinden zu besichtigen. Für 2015 wurde von den European Heritage Days die Kampagne "Europäisches Jahr des Industriellen und Technischen Erbes" ins Leben gerufen, an der sich über 30 Länder Europas beteiligen, darunter Deutschland mit dem Motto "Handwerk, Technik, Industrie".


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