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  • Abteilung 4
    04.09.2015
    A 6 – Neckartalübergang bei Neckarsulm - Instandsetzung der Schweißnähte ab 7. September
    Bund investiert erneut rund 475 Tausend Euro in die Instand-setzung der Neckarbrücke

    Voraussichtliches Ende dieser Arbeiten ist der 15. November 2015. Während der Bauarbeiten muss die Verkehrsführung auf dem Neckartalübergang mehrmals angepasst werden. Dem Verkehr stehen aber weiterhin in beide Fahrtrichtungen jeweils 2 Fahrstreifen zur Verfügung. Die Baukosten belaufen sich auf rund 475.000 Euro und werden vom Bund als Straßenbaulastträger übernommen.

    Bis der neue Neckartalübergang für den Verkehr zur Verfügung steht, muss eine sichere Fahrt über das alte, schadhafte Bauwerk gewährleistet sein. Der Neckartalübergang besteht aus vier aufeinanderfolgenden Einzelbrücken mit einer Gesamtlänge von 1.316 m und einer Gesamtfläche von ca. 40.000 m². Die Brücke über den Neckar ist eine dieser Teilbauwerke. Sie ist im Gegensatz zu den restlichen Teilbauwerken aus Stahl und hat eine Länge von 260 m mit einer Fläche von 7800 m².

    Bereits im Oktober 2013 musste die vorhandene Fahrstreifenanzahl von drei auf zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung reduziert werden, nachdem im Zuge einer technischen Prüfung zahlreiche Ermüdungsrisse in den Schweißnähten festgestellt worden waren. In den letzten beiden Jahren wurden immer wieder Prüfungen und Notinstandsetzungen durchgeführt. Die nun anstehende, größere Maßnahme soll verhindern, dass in den nächsten Jahren noch weitere Einschränkungen für den Verkehr auf dem Neckartalübergang hinzukommen.

    In der ersten Bauphase, welche am 07. September startet, wird der Kragarm auf der Südseite der Brücke ertüchtigt. In Bauphase zwei, ab dem 23. September bis zum 16. Oktober, wird im Hohlkasten und am Kragarm im Norden gearbeitet. Während der Schweißarbeiten darf kein Fahrzeug direkt über den Arbeitsbereich fahren. Aus diesem Grund wird zwischen den Anschlussstellen Heilbronn/Neckarsulm und Heilbronn/ Untereisesheim in Fahrtrichtung Mannheim eine Fahrspur auf die südliche Brückenhälfte umgelegt. Durch eine mobile Betonschutzwand getrennt, liegen dort somit zwei Spuren Richtung Nürnberg und eine Fahrspur Richtung Mannheim nebeneinander. Eine Fahrspur Richtung Mannheim verbleibt auf dem nördlichen Brückenteil, so daß nach wie vor insgesamt zwei Fahrspuren nach Mannheim führen. Da die Spurbreite geringfügig eingeschränkt werden muss, wird das bestehende Tempolimit für Pkw von 100 km/h auf 80 km/h reduziert, das für Lkw bleibt unverändert bei 60 Km/h. Die Polizei wird Geschwindigkeitsmessungen durchführen.

    In der Bauphase drei, für die am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober die Verkehrsführung umgebaut wird, soll der Hohlkasten im Süden instandgesetzt werden. Hierfür wird die Verkehrsführung von Bauphase zwei gespiegelt, d.h. in Fahrtrichtung Nürnberg wird eine Fahrspur auf die nördliche Brückenhälfte übergeleitet.

    Das Regierungspräsidium weist darauf hin, daß die Arbeiten an den Schweißnähten in und unter der Brücke stattfinden und somit für die Verkehrsteilnehmer auf der Brücke keine Bautätigkeiten zu sehen sein werden. Für die trotz aller Vorkehrungen unvermeidbaren Behinderungen bittet die Straßenbaubehörde um Verständnis.

    Allgemeine Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
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Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Matthias Kreuzinger

Pressereferent
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rps.bwl.de

Désirée Bodesheim
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de