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  • Abteilung 8
    12.09.2015
    Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft Dr. Nils Schmid MdL eröffnet den Tag des offenen Denkmals 2015
    Ein spektakuläres Ereignis für die Landesdenkmalpflege: Die Nacht des offenen Denkmals in Eppingen

    Der zentrale Festakt wurde im Beisein von Regierungspräsident Johannes Schmalzl durch Dr. Nils Schmid MdL, Minister für Finanzen und Wirtschaft, und den Eppinger Oberbürgermeister Klaus Holaschke  am 12. September im historischen Bahnhofsgebäude in Eppingen eröffnet. 

    Auf die Grußworte von Oberbürgermeister Klaus Holaschke folgte eine Ansprache durch Dr. Nils Schmid MdL. Er sprach davon, dass Eppingen prädestiniert sei für die Eröffnungsveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals. „Eppingen ist ein Ort, an dem man hautnah erleben kann, was Denkmalpflege leistet.“ Als Beispiele nannte er die Alte Synagoge und den Pfeifferturm. Und gerade auch der Bahnhof sei ein „wirklich einzigartiges Kulturdenkmal“: „Das ist lebendige Geschichte, die es zu erzählen und zu bewahren gilt.“ Der Minister dankte allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich ehrenamtlich für die Denkmalpflege einsetzen: „Sie halten unser reiches kulturelles Erbe nicht nur in Ehren, sondern auch in Schuss.“

    Einen Höhepunkt bildete der Festvortrag von Prof. Dr. Martina Heßler über „Menschen und Automaten. Der Wandel der Arbeitswelt im 20. Jahrhundert und die Angst vor der Ersetzung des Menschen“. Ihr Vortrag erörterte, wie sich das Verhältnis von Mensch und Maschine durch die Technisierung der Arbeitswelt verändert und Spuren an Denkmalen hinterlassen hat.

    Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung findet nun die Nacht des offenen Denkmals in der Fachwerkstadt Eppingen statt. Passend zum Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ werden die zahlreichen Winkel, Gassen und Plätze mit Spielszenen aus der Stadt- und Handwerksgeschichte sowie musikalischer Darbietung belebt. Zu diesem Anlass werden zahlreiche Häuserfronten aufwendig illuminiert. Ein Höhepunkt der Darstellungen ist zum Beispiel der historische Stadtbrand vor vermeintlich brennender Fachwerkfassade und dem Einsatz der historischen Feuerwehr. Das vielfältige Programm der Nacht des offenen Denkmals bietet neben zahlreichen offenen Denkmalen ein Familienprogramm und Führungen für Wissbegierige an. Ulrike Schubart vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart begeht mit interessierten Gästen und ausgerüstet mit einer Taschenlampe die sogenannten Modellhäuser aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts.

    Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sagt: „Die Nacht des offenen Denkmals bietet uns eine bedeutende Plattform, um die Arbeit der Denkmalpfleger einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Besonders das neue Konzept der Nacht des offenen Denkmals mit einem dynamisch und zeitgemäß ausgerichteten Programm ist zugeschnitten auf die jüngere Generation.“

    Im Rahmen der „European Heritage Days“ wird bereits zum 23. Mal am 13. September 2015 der Tag des offenen Denkmals begangen. Mehr als 800 meist unzugängliche Denkmale öffnen alleine in Baden-Württemberg Ihre Türen und erwachen an diesem Tag für ein breites Publikum unter dem diesjährigen Motto „Handwerk, Technik, Industrie“

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