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  • Abteilung 5
    29.10.2015
    Regierungspräsidium Stuttgart wird mit Sonderpreis des Deutschen Project Excellence Award 2015 ausgezeichnet
    „Unser Projektmanagement beim Hochwasserrisiko -management sehe ich als Vorreiter für eine neue Zeit. Ich freue mich, dass wir hier im Vergleich mit multinationalen Konzernen bestehen können“, sagt Regierungspräsident Johannes Schmalzl

    Terminverzögerungen, Kostenexplosionen und Planungsfehler – diese Attribute begleiten häufig die Berichterstattung öffentlicher Großprojekte. Dass es hier exzellente Gegenbeispiele gibt, zeigte die Verleihung des Deutschen Project Excellence Awards DPEA am 27. Oktober 2015 in Nürnberg.

    Das Regierungspräsidium Stuttgart hat eine besondere Würdigung ihres professionellen Projektmanagements sowie der Qualitätsverbesserungen im Projekt Hochwasserrisikomanagement Baden-Württemberg erhalten. Es belegte dabei einen dritten Platz hinter der „ARGE Fahrbahn Transtec Gotthard“ für die Fertigstellung einer schotterlosen Fahrbahn in den beiden Tunnelröhren des Gotthard-Basistunnels sowie dem Projekt „Errichtung eines neuen Werks in Brasilien für die lokale Produktion von fünf PKW-Modellen“ der BMW AG.

    Seit 1997 verleiht die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. nun schon den „Projektmanagement-Oscar“ an Projektteams und Organisationen mit Spitzenleistungen im Projektmanagement. Das Projekt Hochwasserrisikomanagement Baden-Württemberg (HWRM BW) hat in diesem Jahr einen Platz unter den vier Finalisten erhalten und sich damit in die Riege der besten Projekte Deutschlands eingereiht. Die fünfköpfige Jury des DPEA stellte fest, dass hier ein Projekt umgesetzt wird, das professionell und effizient ist, die Menschen einbindet und Ergebnisse erzielt, die sinnhaft sind und nachhaltig Nutzen stiften.

    Im Evaluationsbericht wurde, neben den herausragenden Projektergebnissen, besonders gewürdigt, wie es der Projektleitung gelungen ist, betroffene und beteiligte Personen bzw. Personengruppen einzubinden und deren unterschiedliche Interessen in das Projekt zu integrieren. Als wichtige Erfolgsfaktoren wurden zudem die gut strukturierte Projektorganisation, die Anwendung und stetige Weiterentwicklung von Projektmanagement-Methoden sowie die sehr effiziente Projektumsetzung genannt. Ein Vorgehen, das beispielhaft für eine Qualitätsverbesserung in öffentlichen Großprojekten gelten und insbesondere beim Stakeholdermanagement als vorbildlich bezeichnet werden kann.

    Das Referat 53.2 des Regierungspräsidiums Stuttgart ist seit 2003 ein zentraler Akteur im Bereich Hochwasserschutz, Hochwasserrisikomanagement und Hochwassergefahrenkarten in Baden-Württemberg. In enger Zusammenarbeit mit dem federführenden Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM) arbeitet es maßgeblich an der Entwicklung von Strategien zum Hochwasserrisikomanagements und Implementierung in landesweite Prozesse mit und ist federführend bei der Erstellung der Hochwassergefahrenkarten (HWGK) sowie bei der Steuerung der Kommunikation (HWRM Komm), für die es auch die Projektleitung inne hat. Fachliche Unterstützung im Bereich des Projektmanagements erhält das Referat durch die VS Consulting Team GmbH, einem Spezialanbieter für Multiprojektmanagement aus Tübingen.

    Die exzellente Arbeit des Referats wurde nun bei einer feierlichen Preisverleihung im Rahmen des PM-Forums 2015 mit einem Sonderpreis des DPEA ausgezeichnet.

    Die Freude über den Award ist nicht nur bei Projektleitung und Projektmitarbeitern groß. „Ein immer größerer Teil unserer Aufgaben hat Projektcharakter. Nur mit konsequent angewandtem Projektmanagement können wir diese so effizient erfüllen, dass wir in den gesetzten Rahmenbedingungen den Anforderungen der Zukunft genügen. Das Projekt „Hochwasserrisikomanagement“ sehe ich als Vorreiter für eine neue Zeit und ich wünsche mir, dass wir kontinuierlich mehr solcher Beispiele bekommen. Ich freue mich, dass wir hier im Vergleich mit multinationalen Konzernen bestehen können“, sagt Regierungspräsident Johannes Schmalzl.

    Weiter Finalisten des diesjährigen DPEA waren das Projekt „ARGE Fahrbahn Transtec Gotthard“ für die Fertigstellung einer schotterlosen Fahrbahn in den beiden Tunnelröhren des Gotthard-Basistunnels sowie das Projekt „Errichtung eines neuen Werks in Brasilien für die lokale Produktion von fünf PKW-Modellen“ der BMW AG. Beide wurden als Hauptpreisträger prämiert. Ferner wurde die TenneT TSO GmbH besonders gewürdigt, die mit „Sued-Link“ das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende auf den Weg gebracht hatte.

    Hintergrundinformationen:

    Über den DPEA

    Mit dem DPEA Deutscher Project Excellence Award würdigt die GPM jährlich Spitzenprojekte in Deutschland oder von deutschen Unternehmen, um herausragende Projektmanagement-Leistungen bekannt zu machen. Mit der Bewerbung durchlaufen die Projekte ein mehrstufiges Assessment, dessen Struktur durch das Project Excellence-Modell vorgegeben wird. Weitere Informationen: www.gpm-ipma.de/DPEA

    Über die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.

    Die GPM ist der führende Fachverband für Projektmanagement in Deutschland. Mit derzeit über 7.000 Mitgliedern, davon rund 350 Firmenmitglieder, aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen bildet die GPM das größte Netzwerk von Projekt-management-Experten in Europa. Durch die Mitarbeit an internationalen Normen und umfangreiche Angebote zur Aus- und Weiterbildung trägt der Fachverband seit über 30 Jahren wesentlich zur Professionalisierung und Weiterentwicklung des Projektmanagements in Deutschland bei. Jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der GPM ist das PM Forum in Nürnberg –

    mit rund 850 Teilnehmern der wichtigste europäische Branchenevent für Entscheidungs- und Verantwortungsträger im Projektmanagement. Mehr Informationen über die GPM unter www.gpm-ipma.de.

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