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  • Abteilung 1
    09.11.2015
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl und der Leiter des KMBD, Ralf Vendel, präsentieren das neue Munitionsfahrzeug sowie die Jahresbilanz der Kampfmittelräumer
    Pressetermin am Mittwoch, 18. November, ab 10.30 Uhr auf dem Gelände des KMBD im Sindelfinger Wald

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    er wurde lange herbeigesehnt – der neue Munitionstransporter für den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg. Jetzt endlich ist er da und soll den Medien vorgestellt werden. Der Mercedes-Benz Actros wurde für den Munitionstransport zur Vernichtungsanlage nach Hünxe sowie für allgemeine Munitionstransporte von den einzelnen Räumstellen im Land zum Gelände des KMBD beschafft.

    Mehr erfahren Sie beim Pressetermin
    am Mittwoch, 18. November, ab 10.30 Uhr
    auf dem Gelände des Kampfmittelbeseitigungsdienstes
    im Sindelfinger Wald.

    Vor Ort begrüßt Sie Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Er wird gemeinsam mit dem Leiter des KMBD, Ralf Vendel, das Fahrzeug präsentieren, die Jahresbilanz der Kampfmittelräumer vorstellen und die Herausforderungen der Zukunft ansprechen. Selbstverständlich haben Sie Gelegenheit, alle Ihre Fragen zu stellen und Bild- sowie Filmaufnahmen zu machen.
     
    Wir freuen uns über Ihr Kommen!
     
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Nadine Hilber,
    Pressereferentin im Regierungspräsidium Stuttgart

    Anfahrtsskizze (pdf, 270 KB)


    Hintergrundinformation:

    Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Munition der verschiedensten Kaliber, Patronen, Granaten und Panzerfäuste in aller Eile vor dem Zugriff der nachrückenden alliierten Truppen beseitigt. Die Munition wurde in Depots oder auf Sammelplätzen – vielfach nur lose aufgehäuft – gesprengt, in Bombentrichtern vergraben, auf dem Grund von Gewässern versenkt oder einfach planlos weggeworfen. Bei Sprengversuchen war dabei der größte Teil der gefährlichen Munition ohne zu detonieren in weitem Umkreis um die Sprengstelle verstreut oder im Sprengtrichter von der Druckwelle in die Erde gepresst worden.
    Hinzukommen Bomben, die über den Industriezentren Baden-Württembergs wie Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Heilbronn, Friedrichshafen und Ulm abgeworfen wurden, aber nicht detoniert sind.
    All diese Kampfmittel stellten – und stellen bis heute – eine erhebliche Gefährdung für die Bevölkerung dar. Wann immer Blindgänger gemeldet  werden oder Bauvorhaben auf Geländen anstehen, die über die Luftbildauswertung als besonders gefährdet für diese Altlast gelten, kommt der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) zum Einsatz.
    Der KMBD ist eine landesweite Aufgabe des Regierungspräsidiums Stuttgart. Das dortige Referat 16 ist zuständig für alle Regierungsbezirke in Baden-Württemberg. Zurzeit sind 31 Mitarbeiter beim KMBD beschäftigt ¬– drunter mit dem Leiter sieben Feuerwerker, vier Munitionsvorarbeitern, zehn Munitionsfacharbeiter und sechs Luftbildauswerter. Die Leitung hat Ralf Vendel.
    Leider blieben die Sprengkommandos von schweren Unfällen mit Munition nicht verschont. So wurden seit Kriegsende bei den oftmals lebensgefährlichen Arbeiten 13 Mitarbeiter tödlich verletzt. Für das Jahr 2015 sind keine Unfälle beim KMBD zu verzeichnen.

​​Pressestelle

Ruppmannstr. 21
70565 Stuttgart
Telefon 0711 904-10002
Telefax 0711 7846940


Katja Lumpp
Pressesprecherin
EMail pressestelle@rps.bwl.de

Matthias Kreuzinger

Pressereferent
EMail pressestelle@
rps.bwl.de

Désirée Bodesheim
Pressereferentin
EMail pressestelle@rps.bwl.de