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  • Abteilung 7
    28.01.2015
    Erstes Bilanzgespräch des moderierten Prozesses an der Eduard-Mörike-Grundschule
    Claudia Rugart, Leiterin der Abteilung Schule und Bildung im Regierungspräsidium Stuttgart: „Ich freue mich, dass Eltern wie Lehrkräfte mit den Entwicklungen an der Schule hochzufrieden sind“

    n diesen Tagen fand an der Eduard-Mörike-Schule Böblingen das erste Bilanzierungsgespräch des moderierten Prozesses statt. Vertreter der Schulverwaltung, die Schulleitung, Vertreter der Lehrkräfte und der Eltern sowie die Moderatoren des Prozesses Klaus Daniel, psychologischer Schulberater des Regierungspräsidiums und Monika Beck, Konfliktmoderatorin des Regierungspräsidiums Stuttgart, nahmen daran teil. Dazu eingeladen hatte die Leiterin der Abteilung Schule und Bildung des RP Stuttgart, Claudia Rugart. Sie betonte: „Am Ende des ersten Schulhalbjahres mit der neuen kommissarischen Schulleitung ist es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Deshalb freue ich mich heute zu hören, dass sowohl die Eltern als auch die Lehrerinnen und Lehrer mit den Entwicklungen an der Schule hochzufrieden sind.“

    Rugart nutzte die Gelegenheit, die Eltern und die Lehrer auch darüber zu informieren, wie das Besetzungsverfahren für die Schulleitungsstelle funktioniert und wie der zeitliche Ablauf geplant ist. Dabei sei es der Schulverwaltung sehr wichtig, sowohl die Schulkonferenz als auch den Schulträger einzubinden und das Verfahren transparent zu gestalten. Vorgesehen sei, dass das Bewerbergespräch und die Vorstellung in der erweiterten Schulkonferenz und dem Verwaltungs- und Kulturausschuss der Stadt Böblingen bis Ende Februar abgeschlossen sind. Sowohl die Eltern als auch die Lehrer zeigten sich mit diesem Vorgehen sehr zufrieden.

    Daniel Pazanin, der Gesamtelternbeiratsvorsitzende in Böblingen, zieht stellvertretend für die Elternbeiräte der Schule folgende Bilanz in Bezug auf den moderierten Prozess: „Nach den enttäuschenden Erfahrungen mit der vorherigen Schulleitung ist das Vertrauen durch den kommissarischen Schulleiter Herrn Schühle in den letzten Monaten kontinuierlich wieder aufgebaut worden. Konstruktive Zusammenarbeit findet statt und eine Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens und Entgegenkommens bestimmt das tägliche Geschäft. Die Schulleitung ist für die Anliegen der Eltern sensibilisiert und das Mitwirken der Eltern wird wieder auf allen Ebenen herzlich begrüßt. So macht Schule für Kinder, Lehrer und Eltern wieder Freude. Auch der moderierte Prozess, eingeleitet durch das Regierungspräsidium, hat den Eltern in der Aufarbeitung der Vergangenheit weitergeholfen. Dem Vorstand der Elternschaft der Eduard-Mörike-Schule ist es wichtig, dass aus dem stattgefundenen Lernprozess Impulse weitergegeben werden, welche der Elternschaft generell auch in anderen Schulen zugutekommen sollen. Dazu soll auch der Landeselternbeirat konsultiert werden. Des Weiteren wünschen sich die Elternvertreter, dass zukünftig die schulischen Behörden vor Ort sensibilisiert werden, in Krisensituationen eine effektivere und effizientere Hilfestellung Eltern zukommen zu lassen.“

    Vertreterinnen und Vertreter der Lehrerschaft kommentieren den Prozess folgendermaßen: „Es herrscht wieder eine Atmosphäre des Vertrauens sowohl innerhalb des Kollegiums als auch zwischen der Lehrer- und der Elternschaft. In den Konferenzen wird spannungsfrei und konstruktiv diskutiert und gearbeitet. Themen, wie etwa die Gewaltprävention, werden besprochen.  Ziele werden klar formuliert, verfolgt und beschlossen. Ein Nachlassen der Gewalt unter den Schülerinnen und Schülern ist bereits spürbar. Das Zusammenwirken der neuen Kolleginnen mit den verbliebenen Lehrerinnen und Lehrern ist positiv zu bewerten. Derzeit arbeitet das Kollegium an einer gemeinsamen Pädagogik, die alle mittragen. Wünschenswert ist die Durchführung von pädagogischen Tagen, in denen das Leitbild der Schule neu formuliert werden kann und weitere pädagogische und schulorganisatorische Fragen möglichst abschließend geklärt werden können. Diese insgesamt positive Entwicklung ist auch dem hohen Einsatz des kommissarischen Schulleiters Hans-Martin Schühle zu verdanken. Seine ausgleichende Art und die Fähigkeit, zuzuhören, haben wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen.“

    Auch die Moderatoren sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Gespräche. Die Beteiligten hätten sich zum einen in den letzten Monaten an die Aufarbeitung der Vergangenheit gemacht, gleichzeitig aber gemeinsam die Schule inhaltlich weiterentwickelt. Dabei standen die Themen Gewaltprävention und Gestaltung der Ganztagesschule auf dem Programm.

    Die Moderatoren Klaus Daniel und Monika Beck werden den Prozess des Wechsels in der Schulleitung sowohl im Kollegium als auch in der Elternschaft begleiten. So ist sichergestellt, dass die guten Entwicklungen der letzten Monate kontinuierlich weiter ausgebaut werden können.

    Die Phase der Aufarbeitung des Vergangenen sei nun zu einem Ende gekommen. Der Blick gehe eindeutig in die Gestaltung der Zukunft. Darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig.

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