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  • Abteilung 3
    02.12.2015
    60 Meisterinnen und Meister in den Berufen Hauswirtschafter/in, Tierwirt/in Fachrichtung Imkerei, Winzer/in und Landwirt/in erhielten ihre Urkunden vom Regierungspräsidium Stuttgart
    Übergabe der Meisterbriefe in Weissach (Landkreis Böblingen)

    ​ „Von einer Meisterin bzw. von einem Meister wird wesentlich mehr erwartet als fundierte Kenntnisse in Produktionstechnik, Betriebswirtschaft und in der Ausbildung von Lehrlingen. Lernen Sie lebenslang weiter, bilden Sie Netzwerke und übernehmen Sie Ehrenämter", sagte Regierungspräsident Johannes Schmalzl am heutigen Mittwoch (2. Dezember 2015) anlässlich der Übergabe der Meisterbriefe in der Strudelbachhalle in Weissach (Landkreis Böblingen). Der Regierungspräsident betonte in seiner Rede, wie wichtig die "grünen Berufe" für unsere Gesellschaft seien.

    Insgesamt erhielten 23 Hauswirtschafterinnen, 1 Landwirtin, 13 Landwirte, 9 Winzer sowie 3 Tierwirtschaftsmeisterinnen und 11 Tierwirtschaftsmeister der Fachrichtung Imkerei, die im Regierungsbezirk Stuttgart fortgebildet worden waren, ihre Meisterbriefe. Die Regierungspräsidien sind in Baden-Württemberg für die Aus- und Weiterbildung in den landwirtschaftlichen Berufen zuständig.

    „Unsere gut ausgebildeten jungen Landwirtschaftsmeisterinnen und -meister produzieren hochwertige Lebensmittel und nachwachsende Rohstoffe und spielen eine wichtige Rolle beim Erhalt der Kulturlandschaft und Artenvielfalt", betonte Schmalzl. Es sei eine besondere Aufgabe der Landwirtinnen und Landwirte, den Verbraucherinnen und Verbrauchern zu vermitteln, wie wichtig diese Arbeit sei. Er forderte die jungen Meisterinnen und Meister auf, Vorurteilen gegenüber der Landwirtschaft wirkungsvoll entgegenzutreten und den Verbraucherinnen und Verbrauchern aktiv zu zeigen, dass moderne Landwirtschaft nicht automatisch tierquälerisch und umweltschädlich sei, sondern das Gegenteil.

    „Nutzen Sie als zukünftige Leiterinnen von verschiedensten Einrichtungen ihren Einfluss, unsere Landwirtschaft stark zu unterstützen" sagte Schmalzl an die Adresse der Hauswirtschaftsmeisterinnen. Er forderte die Hauswirtschaftsmeisterinnen dazu auf, als zukünftige Führungspersonen in größeren Einrichtungen bei den Einkäufen im großen Stil auf die qualitativ hochwertigen Produkte der heimischen Landwirtschaft zurückzugreifen. „An dieser Stelle sind Land- und Hauswirtschaft eng verzahnt", sagte der Regierungspräsident.

    Die Fortbildung zum Tierwirtschaftsmeister der Fachrichtung Imkerei – landläufig  zum Imkermeister – sei nur an wenigen Stellen in der Republik möglich, betonte Schmalzl. Umso mehr freue er sich, dass das Regierungspräsidium Stuttgart eine dieser Stellen sei. „Wir haben deshalb nicht nur Imkerinnen und Imker aus Baden-Württemberg sondern Teilnehmende aus Bayern, Franken, dem Rheinland und Berlin", erläuterte der Regierungspräsident.

    Den frischgebackenen Winzermeistern attestierte Schmalzl einen Traumberuf, wies aber gleichzeitig auf Herausforderungen wie neue Anbauregeln und Klimawandel hin. Die ab dem kommenden Jahr geltenden Anbauregeln erlaubten den Winzern ihre Anbauflächen moderat zu erweitern. Durch das Prioritätskriterium werde dabei sichergestellt, dass die landwirtschaftlich attraktiven und weinbaulich hochwertigen Steillagen Vorrang bei der Zuteilung von Neupflanzungen haben. „Nutzen Sie das Interesse ihrer Kunden und vermitteln Sie den Weingenießerinnen und -genießern Ihre Arbeitsweise", betonte Schmalzl.

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