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  • Abteilung 5
    05.02.2015
    Land fördert den örtlichen Hochwasserschutz in Denkendorf mit 662.700 Euro
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl: „Der Hochwasser-schutz in Denkendorf wird weiter verbessert“

    Regierungspräsident Johannes Schmalzl hat heute einen Zuwendungsbescheid über 662.700 Euro für den örtlichen Hochwasserschutz in Denkendorf unterzeichnet. Damit beteiligt sich das Land mit rund 70 Prozent an den Kosten von 970.000 Euro für die vierte Maßnahme des Zweckverbands Hochwasserschutz Körsch in Denkendorf. Mithilfe der Förderung sollen im Bauabschnitt von der Hohenheimer Straße bis zur Bebauung Klostermühle Hochwasserschutzwände, Deiche und mobiler Hochwasserschutz aus Dammbalkenelementen, die zwischen den Auflagerkonstruktionen im Hochwasserfall vor Ort aufgebaut werden, entstehen. Bereits in den Jahren 2011 bis 2013 wurden mit Förderung des Landes der Hochwasserschutz für das Gewerbegebiet „Unteres Körschtal“, die „Textilforschung“ und die Kläranlage geschaffen.

    „Mit den Hochwasserrückhaltebecken „Rohrgraben“ in Ostfildern-Scharnhausen und „Erbgraben“ in Leinfelden-Echterdingen, der Abflussverbesserung am Erbgraben und den drei fertiggestellten Maßnahmen in Denkendorf haben wir den Hochwasserschutz im Körschgebiet bereits mit über 4,1 Millionen Euro unterstützt. Dies zeigt, dass die Landesregierung der Verbesserung des Hochwasserschutzes im Land hohe Priorität beimisst und die Kommunen bei ihren wichtigen Projekten zum technischen Hochwasserschutz weiterhin wirkungsvoll unterstützt“, erklärte der Regierungspräsident.

    Hintergrundinformationen:

    Im Jahr 2008 wurde der Zweckverband Hochwasserschutz Körsch gegründet. Mitglieder des Zweckverbandes sind die Kommunen Denkendorf, Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen, Ostfildern und Stuttgart. Der Zweckverband hat seinen Sitz im Rathaus Echterdingen, Bernhäuser Straße 13 in 70771 Leinfelden-Echterdingen.

    Die Hochwasserschutzkonzeption des Zweckverbands sieht den Bau von Hochwasserrückhaltebecken an der Körsch und deren Seitengewässern vor. Ergänzend hierzu sind Maßnahmen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Gewässer in den Ortslagen vorgesehen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die Umsetzung des Hochwasserschutzkonzepts voraussichtlich rund 30 Millionen Euro kosten, von denen das Land etwa 20 Millionen Euro beisteuern wird. Bisher wurden die Hochwasserrückhaltebecken „Erbgraben“ in Leinfelden-Echterdingen und „Rohrgraben“ in Ostfildern-Scharnhausen fertiggestellt. Die beiden Becken wurden mit insgesamt 3,8 Millionen Euro gefördert.

    Die drei örtlichen Maßnahmen in Denkendorf wurden mit 335.800 Euro gefördert.

    Die jetzt geförderte Maßnahme besteht aus Hochwasserschutzwänden, Deichen und mobilem Hochwasserschutz aus Dammbalkenelementen, die zwischen den Auflagerkonstruktionen im Hochwasserfall vor Ort aufgebaut werden.

    Rahmendaten:

    Ausgelegt auf HQ100 unter Berücksichtigung des Lastfalls Klimaänderung, wie es nach dem Bau der oberstrom geplanten Hochwasserrückhaltebecken auftritt.

    Abfluss bei HQ100,Klima, Vollausbau: 47 m3/s

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