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  • Abteilung 5
    11.04.2016
    Der Biber ist wieder zurück im Regierungsbezirk Stuttgart - Eröffnung der neuen Biber-Wanderausstellung durch Regierungspräsident Johannes Schmalzl
    Ziel ist neben der Faszination für den Biber Verständnis für ein gemeinsames Miteinander zu wecken

    Der Biber ist wieder präsent – so lautet das Motto der am heutigen Montag im Regierungspräsidium Stuttgart eröffneten Biber-Wanderausstellung. Die Ausstellung widmet sich dem in Baden-Württemberg rund 130 Jahre lang ausgerotteten und heute rechtlich streng geschützten Tier. Das Ziel der Ausstellung ist es nicht nur Informationen rund um den Biber zu zeigen, sondern auch mögliche Konflikte zwischen Mensch und Tier zu skizzieren und Lösungen aufzuzeigen. Durch Information und Prävention können Konflikte frühzeitig reduziert und dem Biber so genügend Freiräume gelassen werden.

    „Kaum eine streng geschützte Tierart ist possierlicher und faszinierender,

    kaum eine andere ist umtriebiger und gestalterischer und kaum eine andere ruft uns als Verwaltung jedoch so regelmäßig auf den Plan, wie der Biber“, so Regierungspräsident Johannes Schmalzl bei der Ausstellungseröffnung. „Der Biber schafft in reiner Handarbeit, wofür Menschen viel Technik und Geld einsetzen. Bei Flächenverfügbarkeit kann der Biber in kurzer Zeit stark begradigte Fließgewässer besser renaturieren als jede künstliche Renaturierungsmaßnahme. Hierbei bleiben Konflikte natürlich nicht aus“, so Schmalzl.

    „In 53 Biberfällen war das Regierungspräsidium Stuttgart im vergangenen Jahr bei der Konfliktbewältigung involviert. Beim Bibermanagement setzen wir auf die Prävention und Information. Wesentliche Säule bei Bibermanagement ist die Wissensvermittlung. Denn Wissen wirkt Wunder. Die meisten Biberkonflikte sind lösbar!“ so Schmalzl weiter. „Genau hier setzt die Biber-Wanderausstellung an, sie vermittelt Wissen und gleichzeitig Verständnis für das Miteinander von Mensch und Biber“, wirbt Schmalzl für die Ausstellung.

    Die aktuelle Biber-Wanderausstellung des Regierungspräsidiums Stuttgart beruht auf einem Konzept aus dem Jahr 2006 welches thematisch und optisch überarbeitet wurde und besteht aus 8 Einzelelementen und 3 Vitrinen. Sie widmet sich inhaltlich zweigeteilt der Faszination des Bibers und zeigt gleichzeitig Konflikte aber auch Lösungen für diese auf. Eine Vitrine zeigt Schädel von Biber, Nutria und Bisam, eine Vitrine ist bestückt mit Holzspänen verschiedener vom Biber benagter Baumarten. Zusätzlich wird es noch eine große Vitrine mit einem Biberpräparat geben. Die Kosten für die Erarbeitung der Ausstellung liegen bei rund 26.000 Euro.

    Die Ausstellung ist vom Montag, 11. April bis einschließlich Freitag 15. April im Regierungspräsidium Stuttgart, Ruppmannstraße 21, 70565 Stuttgart während der Öffnungszeiten im Foyer des Gebäudes B zu sehen. Der Ausstellungsbesuch ist kostenlos. Im Anschluss daran hat die Ausstellung ihren Auftritt bei den „Rieser Kulturtagen“ ab dem 24. April in Kirchheim-Benzenzimmern (im Dorfgemeinschafts-Haus). Im Mai ist die Ausstellung dann anschließend in der Region Tauberland zu sehen. Das Regierungspräsidium Stuttgart verleiht die Ausstellung auf Anfrage und gebührenfrei. Sie ist am Standort des Landschaftspflegetrupps beim Regierungspräsidium Stuttgart in Eislingen stationiert und kann von dort abgeholt werden.

​​Pressestelle

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70565 Stuttgart
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