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  • Abteilung 9
    22.04.2016
    Europäische Impfwoche 2016 – „Impflücken schließen“
    Fehlende Impfungen sollten unbedingt nachgeholt werden

    ​Viele Jugendliche und Erwachsene wissen nicht, ob sie als Kinder einen ausreichenden Impfschutz wie zum Beispiel gegen Masern erhalten haben. Die Folge: Im Jahr 2015 war fast die Hälfte der Masernkranken in Baden-Württemberg älter als 15 Jahre.

    Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weist anlässlich der 11. Europäischen Impfwoche vom 24. bis 30. April 2016 unter dem Motto „Impflücken schließen“ darauf hin, dass die Impfung eines jeden Menschen entscheidend für die Verhütung von Infektionskrankheiten und dem Schutz von Menschenleben ist. Die seit 2005 jährlich veranstaltete Europäische Impfwoche soll das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung von Impfmaßnahmen für Gesundheit und Wohlbefinden schärfen.

    Umfassende Impfprogramme für die gesamte Bevölkerung führten in der Vergangenheit zur weltweiten Ausrottung der Pocken. Im Jahr 2016 könnte der letzte Schritt zur weltweiten Verdrängung der Kinderlähmung erfolgen, aber bis zum vollständigen Erfolg muss der Impfschutz aufrechterhalten werden. Und noch zwei weitere Krankheiten könnten durch Impfungen weltweit ausgerottet werden: Masern und Röteln.  In Europa haben bereits 32 Länder die Übertragung von Masern und Röteln unterbrochen. Deutschland gehört jedoch noch nicht dazu, denn es gibt noch Impflücken.  Konkret sind in Baden-Württemberg erst 88,8% der 4-5-jährigen Kinder zweimal gegen Masern geimpft, es sollten jedoch mindestens 95% sein, um dauerhaft Masernerkrankungen in der Bevölkerung zu verhindern. So gilt es trotz der steigenden Impfquoten in den letzten Jahren auch in Baden-Württemberg weiterhin ein verstärktes Bewusstsein zu schaffen, um die noch bestehenden Impflücken zu schließen und künftige Ausbrüche der Krankheiten zu verhindern.

    Daher wird empfohlen, beim nächsten Arztbesuch den Impfpass überprüfen zu lassen.

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Katja Lumpp
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Pressereferent
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