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  • Abteilung 8
    22.04.2016
    „Der Limes blüht auf“ bei der Ausstellung „GartenTräume-GrenzRäume“ des Landesamtes für Denkmalpflege auf der Landesgartenschau 2016 in Öhringen
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl und Prof. Dr. Claus Wolf, Präsident des Landesamts für Denkmalpflege, eröffnen die Ausstellung „GartenTräume-GrenzRäume“ in der Stallscheuer des Hofgutes Cappel

    ​Heute wurde die Ausstellung „GartenTräume-GrenzRäume“ des Landesamtes für Denkmalpflege in der Stallscheuer vom Hofgut Cappel feierlich eröffnet.  Ab dem 22. April 2016 werden nun über die gesamte Dauer der Landesgartenschau bis zum 09. Oktober auf 290 qm die Themen „Grüne Kulturdenkmale“ und „Weltkulturerbe Limes“ präsentiert.

    „Der Limes blüht auf. Dieses Motto der Landesgartenschau in Öhringen lebt auch das Regierungspräsidium Stuttgart mit der Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege. Der Limes als Weltkulturerbe prägt die Region Hohenlohe und trägt wesentlich zur touristischen Anziehungskraft bei. Es freut mich, dass unsere Ausstellung ganz praktisch zeigt wie die fachliche Arbeit der Denkmalpflege mit Öhringen und der Region verbunden ist“, so Regierungspräsident Johannes Schmalzl. „Beispiele hierfür sind nicht nur der Ausstellungsort Hofgut Cappel oder das historische Hoftheater in Öhringen, sondern auch das Limestor auf der Gartenschau oder die Limesplattformen in der Region“, so Schmalzl weiter.

    Prof. Wolf, Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Stuttgart, stellte bei seinen Grußworten heraus: Ich bin sehr glücklich, dass es unserem Referat „Denkmalfachliche Vermittlung“ gelungen ist, mit dieser Ausstellung eine Brücke zu schaffen zwischen der Archäologischen und der Bau- und Kunst- Denkmalpflege.“

    Der Bereich der Ausstellung mit dem Begriff „GartenTräume“ zeigt unter anderem den über 300 Jahre alten Öhringer Hofgarten, der sich direkt an den historischen Stadtkern und das Residenzschloss anschließt. Zunächst wurde er als französischer Garten angelegt und im 19. Jahrhundert im englischen Landschaftsstil umgestaltet. Im Ortsteil Cappel hat sich ein Hofgut mit einer weiteren historischen Parkanlage des späten 18. Jahrhunderts erhalten, die für die Gartenschau zu neuem Leben erweckt wurde. Außerdem werden weitere Schlossgärten und deren Ausstattung vorgestellt, im Besonderen jene aus dem weit verzweigten Adelsgeschlecht der Hohenlohe.

    Der andere Bereich der Ausstellung mit dem Titel „GrenzRäume“ führt in das antike Öhringen, denn quer durch das Gartenschaugelände zieht sich der Limes als schnurgerade römische Grenzlinie hindurch. Gemäß dem Motto der Landesgartenschau „Der Limes blüht auf“ wird dieser durch eine rote Bepflanzung visualisiert. Der Nachbau eines monumentalen Limestores verdeutlicht zudem, dass schon in römischer Zeit in der Hohenloher Ebene eine überregionale Verkehrsverbindung bestand, das in Öhringen die Passage zwischen dem römischen Reich und Germanien ermöglichte.

    Die Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des Referats Denkmalfachliche Vermittlung, Dipl.-Ing. Beata Hertlein M.A., präsentierte anlässlich der Eröffnung der Ausstellung eine Sensation:  an den Eingängen der Ausstellung werden zwei Gartenskulpturen gezeigt, die im 18. Jahrhundert im Cappeler Lustgarten ihren Standort hatten. Im Rahmen der Recherchearbeiten zur Ausstellung kristallisierte sich nämlich heraus, dass die beiden Skulpturen nicht wie zunächst vermutetet aus dem Hofgarten Öhringen stammten, sondern aus dem Cappeler Lustgarten. Frau Hertlein betonte erfreut: „Es ist ein besonderer Glücksfall, dass diese beiden Skulpturen nach 165 Jahren in das Areal des Hofgutes zurück kehren. Mein großer Dank gilt den privaten Besitzern, die es uns ermöglicht haben solch besondere Objekte auszuleihen und diese somit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

    Flyer Ausstellung (pdf, 5 MB)
    Rahmenprogramm (pdf, 347 KB)

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