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  • Abteilung 1
    11.02.2015
    Europäischer Notruftag – 11.2. = 112
    Regierungsvizepräsident Dr. Schneider: „Die Einführung der zentralen Notrufnummer 112 stellt eine deutliche Vereinfachung für die Bürgerinnen und Bürger dar, ein Plus an Sicherheit für die Bevölkerung“

    Heute ist der 11.2., der europäische Tag des Notrufs. Bereits 1991 wurde die Einführung der europaweit einheitlichen und vorwahlfreien Notrufnummer 112 vom EU-Ministerrat beschlossen. Im Jahr 2007 führte das EU-Parlament den Euro-Notruftag am 11.2. ein. Unter der kostenlosen Nummer sind seither Feuerwehr und Rettungsdienste europaweit für Notfälle erreichbar. Die 112 ist zwischenzeitlich etabliert.

    Regierungsvizepräsident Dr. Christian Schneider, dessen Behörde im Regierungsbezirk Stuttgart u.a. Funktionen für das Feuerwehr- und Rettungsdienstwesen wahrnimmt, ist überzeugt: “Die Einführung der zentralen Notrufnummer 112 stellt eine deutliche Vereinfachung für die Bürgerinnen und Bürger dar. So kann durch die zuständigen Leitstellen schneller und unkomplizierter Hilfe geleistet werden. Dadurch ergibt sich ein Plus an Sicherheit für die Bevölkerung. Beste Hilfe aus einer Hand.“

    Zuständig für die Entgegennahme dieser Notrufe sind die Leitstellen. Diese sind ein zentraler Bestandteil des Rettungswesens. Hier gehen alle Notrufe von Hilfeersuchenden ein und werden von den Disponenten so bearbeitet, dass in kürzester Zeit ein geeignetes Rettungsmittel an der Unfallstelle bzw. dem Ereignisort ist. Noch vor wenigen Jahren war es üblich, dass jeder Landkreis jeweils eine eigene Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst betrieben hatte. Dies bedeutete, dass die Notrufe der Feuerwehr über die 112 in einer anderen Leitstelle eingegangen sind als die des Rettungsdienstes, die über verschiedene Nummern abgesetzt werden konnten. Um dieses System zu vereinfachen, sind die Leitstellen integriert worden. Mit der Leistelle Ostalb gibt es sogar einen landkreisübergreifenden Zusammenschluss der Leitstellen in den Landkreisen Heidenheim und Ostalbkreis. So werden Kräfte optimal gebündelt, um ein großes, teils ländlich geprägtes Gebiet mit der bestmöglichen Erreichbarkeit einer zentralen Leitstelle abdecken zu können.

    Das Rettungsdienstwesen im Regierungsbezirk Stuttgart wurde im Jahr 2014 im Auftrag des Innenministeriums mit Mitteln in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro gefördert. “Jeder geförderte Euro ist eine Investition in die Sicherheit der Bevölkerung. Ich freue mich über die damit verbundene Stärkung des Notfallschutzes“, so Schneider.

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