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  • Abteilung 1
    11.05.2016
    Regierungspräsident Johannes Schmalzl übergibt Förderbescheid der Sportstättenförderung 2016 zur Sanierung der Bühlschulturnhalle in Giengen an der Brenz in Höhe von 226.000 Euro an Oberbürgermeister Gerrit Elser
    Das Land fördert außerdem die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in der Nordstadt Giengen mit 540.000 Euro

    ​Regierungspräsident Johannes Schmalzl war heute zu Gast in Giengen an der Brenz. Im Rahmen des Termins zur Übergabe des touristischen Hinweisschildes „Höhlen und Steiff Museum“ nutzte er die Gelegenheit und übergab zwei druckfrische Förderbescheide des Regierungspräsidiums über Mittel aus dem kommunalen Sportförderprogramm des Landes Baden Württemberg in Höhe von 226.000 Euro sowie mit Mitteln nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz in Höhe von rund 540.000 Euro an Oberbürgermeister Gerrit Elser.

    Die Stadt Giengen an der Brenz plant die Sanierung der im Jahr 1970 als 2-teilbare Halle für Schul- und  Vereinssport gebauten Halle. Diese wird unter anderem genutzt von der Gemeinschaftsschule mit Ganztagsschulbetrieb/Werkrealschule Bühlschule mit 609 Kindern, einer Kindertageseinrichtung und von vier örtlichen Vereinen mit insgesamt 2.439 Mitgliedern.  Die grundlegende Sanierung umfasst unter anderem Arbeiten am Gebäude selbst, an Wänden, Decken, Türen, Dachaufbau, Sanitär, Lüftung und Heizung sowie an der Sporteinrichtung wie Hallenboden, Prallwänden und die Erneuerung fest eingebauter Sportgeräte.

    Regierungspräsident Schmalzl: „Es freut mich, dass die Stadt Gingen in den Genuss der Sportstättenförderung kommt und ich diese Zuwendung heute sozusagen als Gastgeschenk überreichen darf. Die Bühlschulturnhalle wird nicht nur von Schülerinnen und Schülern sondern auch von einer Vielzahl von Menschen aus dem Vereinssport genutzt. Damit ist die Stadt Giengen eine von 34 Kommunen im Regierungsbezirk, welche in diesem Jahr Mittel aus dem kommunalen Sportförderprogramm erhält und kommt zur ersten Mal in den Genuss der Einzelprojektförderung. Mit dem Sportförderprogramm wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der kommunalen Infrastruktur geleistet“.

    Oberbürgermeister Gerrit Elser betonte: „Der Erhalt unserer Infrastruktur ist ein wichtiges Ziel unserer Stadt. Wir sind dem Land dankbar, dass der Zuschuss aus dem Sportstättenförderprogramm dieses Ziel in unserer angespannten finanziellen Lage so toll unterstützt. Damit erhalten wir für Schule, Vereine und viele Menschen unserer Stadt ein gutes Stück Lebensqualität.“

    Die Stadt Giengen hatte zudem für die Umstellung der Straßenbeleuchtung in der Nordstadt auf LED-Leuchten einen Antrag auf Förderung nach dem Kommunalinvestitionsgesetz (KInvFG) gestellt. „Es freut mich, dass auch dieser Antrag bewilligt werden konnte und wir damit die energetische Erneuerung in der Stadt konsequent voranbringen“, sagte Regierungspräsident Schmalzl.

     „Auf dem Weg zur nachhaltigen Stadt Giengen stellt die Umstellung der Straßenbeleuchtung einen Schritt mit Strahlkraft dar: Energie sparen, CO² vermeiden, Sicherheit gewährleisten - werden durch den Zuschuss aus dem Kommunalinvestitionsgesetz des Bundes für unsere Stadt möglich“, stellte Oberbürgermeister Elser fest.

    Hintergrundinformationen für die Presse:

    Für das Programmjahr 2016 hat die Stadt Giengen an der Brenz die Sanierung der Bühlschulturnhalle beantragt. Die Gesamtkosten für die geplante Maßnahme belaufen sich auf rund 3.428.000 Euro, die zuwendungsfähigen Kosten betragen 753.000 € und der Zuschuss hieraus ergibt sich in der Höhe von 226.000 Euro. Im Regierungsbezirk Stuttgart konnten im Programmjahr 2016 von insgesamt 78 Anträgen mit geplanten Gesamtkosten von rund 145 Millionen Euro und daraus beantragten Fördermitteln von 17,2 Millionen Euro 34 Anträge mit Zuwendungen in Höhe von insgesamt 6,438 Millionen Euro gefördert werden.

    Damit sich die Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen strukturschwachen und strukturstarken Kommunen und Regionen nicht verfestigen, stellt der Bund mit dem Gesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen (KInvFG) den Ländern Finanzhilfen zur Verfügung. Die Höhe des Investitionsvolumens der Stadt für die Umstellung der Straßenbeleuchtung beträgt 768.398 Euro, die förderfähigen Kosten 619.590 Euro. Der Zuschuss hieraus ergibt sich in Höhe von rund 540.000 Euro. 

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