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  • Abteilung 4
    07.05.2019
    07.05.2019 | STRASSEN: Regierungspräsident Klaus Tappeser besuchte die Baustelle B 30, Ortsumfahrung zwischen Ravensburg/Eschach und Baindt

    ​Am 07. Mai 2019 machte sich Regierungspräsident Klaus Tappeser persönlich ein Bild vom Baufortschritt an der B 30 bei Ravensburg. Die Bauarbeiten im sechsten und letzten Abschnitt der Ortsumfahrung Ravensburg kommen gut voran und nähern sich dem Ende. Nach Fertigstellung der rund 5,5 Kilometer langen Neubaustrecke bis Ende dieses Jahres werden die südlichen Ortsteile von Ravensburg deutlich vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr entlastet.

    Der Bauabschnitt VI ist der letzte Abschnitt der Umfahrung von Ravensburg. Der 4-spurige Bereich beginnt am Egelsee und endet bei der Anschlussstelle Karrer, südlich von Ravensburg. Von der Anschlussstelle Karrer verläuft die neue B 30 dann 2-spurig bis zur bestehenden B 30 und als B 467 weiter in Richtung Tettnang/Lindau. Im Bereich Hegeberg erfolgt der Anschluss an die bestehende B 467. Durch den Wegfall des überörtlichen Verkehrs in Richtung Friedrichshafen bzw. Tettnang/Lindau ergibt sich eine spürbare Entlastung der südlichen Stadtteile von Ravensburg, vor allem im Bereich der Schussentalbrücke und der Kreuzung beim Möbelhaus Rundel. Der Nord-Südverkehr insgesamt wird deutlich beschleunigt. Ab der Anschlussstelle Karrer ist der spätere 4-spurige Weiterbau der B 30 nach Friedrichshafen geplant. Derzeit läuft hier eine Variantenuntersuchung für die Umfahrung Meckenbeuren/Brochenzell. Der gesamte Bauabschnitt VI kann Ende 2019 dem Verkehr übergeben werden.

    Nach derzeitigem Stand betragen die Gesamtkosten rund 80 Millionen Euro, davon entfallen rund 4 Millionen auf den Grunderwerb.

    Seit Februar 2019 baut das Regierungspräsidium Tübingen die Anschlussstelle Ravensburg Süd im Zuge der Weiterführung der B 30 in Richtung Friedrichshafen um. Inzwischen wurde die Ausfahrtsrampe Richtung Meersburg verbreitert und an der Einmündung der Ausfahrtsrampe in die B 33 eine Ampelanlage eingebaut. Die Arbeiten sind abgeschlossen und die Ampel ging am Montag, 29. April 2019 in Betrieb.

    Seit Montag, 29.04.2019 werden die bestehenden Fahrbahnen am Ausbauende der B 30 an die weiterführende neue Straße angeschlossen und die Verkehrsführung am Ausbauende der B 30 geändert. Der gesamte Verkehr aus Richtung Ulm wird an der Anschlussstelle Ravensburg Süd über die verbreiterte Rampe ausgeleitet. An der neuen Ampel wird der Verkehr in Richtung Friedrichshafen/Lindau bzw. in Richtung Meersburg weitergeführt. Diese Verkehrsführung bleibt bis zur Verkehrsfreigabe der B 30 neu, die voraussichtlich im Spätherbst 2019 erfolgt, bestehen.