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Straßenmeister/in

​Berufsbild

Die Regierungspräsidien als Ausbildungsbehörden stellen geeignete Bewerber in den Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahn (mittlerer Dienst) Straßenmeister/in ein. Die Ausbildung zur Straßenmeisterin/zum Straßenmeister dauert 2 Jahre und erfolgt abschnittsweise bei den Regierungspräsidien und Landratsämtern sowie im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold (AZN).

Ziel der Ausbildung ist es, qualifizierte Nachwuchskräfte mit entsprechender Berufspraxis für die Straßenbauverwaltung heranzubilden, die nach ihrer Persönlichkeit sowie nach ihren allgemeinen und fachlichen Kenntnissen für die Leitung einer Autobahn-/Straßenmeisterei oder stellvertretende Leitung geeignet sind.

​Voraussetzungen

Bewerben kann sich jeder, der

  • mindestens den Realschulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss besitzt.
  • eine der folgenden Berufsausbildungen abgeschlossen hat:
    • die Technikerschule in einer förderlichen Fachrichtung (z. B. Bauzeichner usw.) besucht wurde oder
    • die Meisterprüfung in einem dem Straßenmeisterdienst förderlichen Beruf (z. B. Bauhandwerker) abgelegt wurde oder
    • die Ausbildung in einem für den Straßenmeisterdienst förderlichen Beruf (z. B. Straßenwärter, Straßenbauer) mit mindestens 3 Jahren Berufspraxis, oder 2 Jahre, wenn die Abschlussprüfung mit mindestens der Note „gut“ abgeschlossen wurde.
  • den Führerschein Klasse B besitzt
  • gesundheitlich geeignet ist.

​Ausbildung

Ausbildungsstellen sind die Regierungspräsidien und die Landratsämter.

Die Ausbildung von 2 Jahren gliedert sich in 61 Wochen berufliche Grundausbildung und 43 Wochen berufliche Fachausbildung bei einem Regierungspräsidium, einem Landratsamt, einer Straßenmeisterei bzw. einer Autobahnmeisterei sowie im AZN.

Schwerpunkte der Ausbildung:

  • Straßenbau und Verkehrstechnik,
    Straßenunterhaltung,
  • Verkehrssicherheit,
    Bauüberwachung,
  • Grundzüge der Vermessung,
    Fahrzeug- und Geräteeinsatz,
  • Arbeitssicherheit,
  • Grundlagen der Verwaltung und Betriebsorganisation etc.


Am Ende der Ausbildungsabschnitte berufliche Grundausbildung und berufliche Fachausbildung wird jeweils eine schriftliche Prüfung durchgeführt (Prüfung Teil 1 und Teil 2). Diese werden ergänzt durch eine mündliche Prüfung aus dem Themenbereich "berufliche Fachausbildung".

Bei Ausbildungsbeginn werden die Teilnehmer/innen von der Ausbildungsbehörde, dem zuständigen Regierungspräsidium zur Straßenmeisteranwärterin/zum Straßenmeisteranwärter ernannt und in das Beamtenverhältnis auf Widerruf eingestellt. Mit dem Tag der Aushändigung der Prüfungszeugnisse endet das Beamtenverhältnis auf Widerruf.

​Vergütung

Während der Ausbildung erhalten Sie Anwärterbezüge (Stand: 01.03.2017 = 1.157,89 Euro) zzgl. 50 Prozent des zustehenden Anwärtergrundbetrags, vermögenswirksame Leistungen und ggf. den sogenannten Familienzuschlag.

​Bewerbungen

In die Bewerbung gehören

  • Bewerbungsschreiben,
  • ein Lebenslauf mit Foto,
  • Nachweis über Realschulabschluss oder gleichwertigen Bildungsstand,
  • Nachweise über Berufsausbildung und Berufstätigkeit,
  • Kopie des Führerscheins,
  • Kopie des Personalausweises/Reisepasses.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Regierungspräsidien in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen.

Hintergrund

Bei Fragen zur Ausbildung wenden Sie sich an die Landesstelle für Straßentechnik (LST) am Regierungspräsidium Tübingen