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Vielfalt macht schlauer

 

Gemeinschaftsschulen tragen durch individuelles Lernen zu mehr Chancengleichheit bei und sichern insbesondere im ländlichen Raum wohnortnahe Schulstandorte mit einem breiten Angebot an Schulabschlüssen. Die Entwicklung einer Schule hin zur Gemeinschaftsschule wird in keinem Fall angeordnet, sondern den Akteuren vor Ort werden Möglichkeiten zur kommunalen Schulentwicklung eröffnet. Alle Partner und Akteure sollen bestmöglich informiert und ausführlich beteiligt sein.

 

Ziele der Gemeinschaftsschule 

 
  • Durch ein Maximum an individuellem und ein Optimum an gemeinsamem Lernen entwickeln Kinder und Jugendliche Freude am Lernen. Auch deshalb sind Gemeinschaftsschulen in den Klassen 5 bis 10 grundsätzlich Ganztagsschulen.
  • Jedes Kind bekommt die optimale Unterstützung und erreicht den bestmöglichen Schulabschluss. Das gilt auch für Kinder mit Behinderungen.
  • Menschliche Unterschiede werden im schulischen Alltag als Bereicherung erlebt. 
  • Herkunft und Bildungserfolg werden weitgehend entkoppelt. 
  • Mit den Eltern wird eine aktive Erziehungspartnerschaft gelebt.


Pädagogische Leitlinien

  • Die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsstarke und sozial gerechte Schule, die sich sowohl am Leistungsprinzip als auch am Prinzip der Chancengerechtigkeit orientiert. Sie ist eine Schule mit inklusivem Bildungsangebot, in der sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen und in ihren Begabungen gefördert werden.
  • Alle Bildungsstandards werden angeboten. Die Gemeinschaftsschule bietet eine anregende Lernumgebung an, in der voneinander und miteinander zielorientiert gelernt wird und wo selbstverantwortlich geforscht, gearbeitet, gespielt, gelacht und gefeiert werden kann.
  • Die Gemeinschaftsschule ist auch als Ganztagesschule ein Lebens- und Erfahrungsraum, in dem sich Persönlichkeiten entwickeln können, die in unserer Gesellschaft ihren Platz finden wollen und können.


Abschlüsse an der Gemeinschaftsschule

 

Da in der Gemeinschaftsschule alle Bildungsstandards angeboten und von unterschiedlichen Schülerinnen und Schülern nach ihren Fähigkeiten erreicht werden, sind auch alle Abschlüsse möglich:

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10
  • Realschulabschluss nach Klasse 10
  • Abitur, sofern die Gemeinschaftsschule eine Sekundarstufe II anbietet. Der Übergang auf ein allgemein bildendes oder berufliches Gymnasium ist ebenfalls nach Klasse 10 möglich. Alle Übergänge an andere Schulen oder in eine berufliche Ausbildung gestalten sich analog zu den seitherigen Abschlüssen. 


Anträge zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule

 

Mit Zustimmung der Schulkonferenz stellt der Schulträger einen Antrag auf Einrichtung einer GMS. Grundlage ist ein pädagogisches Konzept, die baulichen Voraussetzungen und die notwendige Anzahl von Schülerinnen und Schülern (Näheres wird in den Handreichungen zur Beantragung einer GMS beschrieben). Der Antrag muss jeweils zum 1. Oktober für das darauffolgende Schuljahr beim zuständigen Schulamt eingereicht werden.

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Hintergrund 

Regierungspräsidium Stuttgart

Sekretariat Referat 74 (Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren)

0711 904-17401
0711 904-17401
poststelle74@rps.bwl.de

Hintergrund 

Regierungspräsidium Karlsruhe

Referat 74 (Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren)

Referat 74
Hebelstr. 2
76133 Karlsruhe

Hintergrund 

Regierungspräsidium Freiburg  

Referat 74 (Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren)

Ingrid Fritz-Wölpert
0761 208 6065
ingrid.fritz-woelpert@rpf.bwl.de

Carlo Fleig
0761 208 6045
Carlo.Fleig@rpf.bwl.de

Hintergrund 

Regierungspräsidium Tübingen

Referat 74 (Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real- und Gemeinschaftsschulen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren)

Martina Lau
07071 757-2092
Martina.Lau@rpt.bwl.de

Birgit Dieringer
07071 757-2066
Birgit.Dieringer@rpt.bwl.de