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Regionale Schulenetwicklung_431-100.jpgOES an Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart

Schul- und Qualitätsentwicklung im Regierungsbezirk Tübingen

Die Schule entwickelt sich ständig fort

Organisationsentwicklung zielt auf "die systematische Vitalisierung, Aktualisierung, Aktivierung und Erneuerung einer Organisation von innen heraus ab, mit dem Ziel, die anstehenden Problemlösungsprozesse zu effektivieren. Organisationsentwicklung setzt somit auf Selbsterneuerung sowie auf sensibles und engagiertes Zusammenarbeiten der Organisationsmitglieder, damit die vorhandenen Problemlösungs- und Erneuerungspotentiale wirksam mobilisiert werden. Organisationsentwicklung ist grundsätzlich langfristig angelegt und hat einen relativ komplexen Zuschnitt. Innoviert und verbessert werden soll die Organisation als Ganzes."( H. Klippert)

 

Systematische Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung an allgemein bildenden Schulen 

 

Der Prozessfaktor "Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung" umfasst Kriterien, die notwendig sind, um die systematische Weiterentwicklung von Schule und Unterricht zu strukturieren und zu steuern. Es handelt sich hier also um Hinweise, wie die Schule Qualitätsentwicklung durchführen und eine Rückmeldekultur aufbauen kann. 

 

Als Grundlage für die Schulentwicklung dient der sogenannte Qualitätsrahmen, der auch bei der Durchführung der Fremdevaluation zugrunde gelegt wird. Er umfasst sechs Qualitätsbereiche mit den entsprechenden Kriterien.

Damit die Schulen ihre Ziele auch erreichen, stehen im Regierungspräsidium Tübingen Fachberater und Fachberaterinnen Schulentwicklung zur Verfügung, die den Entwicklungsprozess aktiv begleiten.


 

 

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Der Bereich "Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung" gliedert sich in vier Kriterien mit folgenden Merkmalen 

 

Pädagogische Grundsätze

Pädagogische Grundsätze beschreiben Ziele und Werte, die gemeinsam an der Schule entwickelt und gelebt werden. Sie orientieren sich an den schulspezifischen Voraussetzungen und Bedingungen und an dem gesellschaftlichen Auftrag der Schule, der dadurch gekennzeichnet ist, dass alle Schülerinnen und Schüler darauf vorbereitet werden, umfassend und aktiv an der Gesellschaft teilnehmen zu können. Je nach schulischer Situation sind die pädagogischen Grundsätze in einem Leitbild, in Leitsätzen beziehungsweise Leitzielen dokumentiert. 
 

Strukturen der schulischen Qualitätsentwicklung

Systematische Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung setzt gemeinsam entwickelte Ziele, geeignete Strukturen und geregelte Verantwortlichkeiten voraus. Auf der Basis der Handreichung zum Schulportfolio dokumentiert die Schule in einer für sie angemessenen Form ihre Qualitätsentwicklung und unterstützt somit die Transparenz und Verbindlichkeit der Vorgehensweise. 
 

Durchführung der Selbstevaluation

Selbstevaluation ist von Nutzen, wenn die Schule relevante Fragestellungen in den Fokus nimmt. Selbstevaluation orientiert sich an einer systematischen Abfolge von einzelnen Schritten und beachtet ethische Grundsätze. Eine adressatenbezogene Rückmeldung der Ergebnisse bildet die Basis für Veränderungsmaßnahmen. Selbstevaluation leistet somit einen Beitrag zum professionellen Handeln der Schule. 
 

Individualfeedback

Beim Individualfeedback holt eine einzelne Person Rückmeldungen von anderen Personen, einer oder mehreren Gruppen ein. So wird beispielsweise eine gezielte Unterrichtsentwicklung durch regelmäßig eingeholte Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern sowie gegebenenfalls von deren Eltern unterstützt. Kollegiale Rückmeldungen zum Unterricht, die systematisch durchgeführt werden, tragen zur beruflichen Weiterentwicklung bei und dienen der Qualitätsentwicklung des Unterrichts und der Schule im Gesamten. 

 

Weiterführende Links


OES – Qualitätsentwicklung an Beruflichen Schulen

 

Das Konzept OES (Operativ Eigenständige Schule) bietet Instrumente, Methoden und Unterstützungsformen, mit deren Hilfe die Schulen ihrer Erstverantwortung für die pädagogische und fachliche Qualität des Unterrichts und der Organisation gerecht werden können. 

Die Regierungspräsidien schließen mit den Schulen Zielvereinbarungen ab und unterstützen sie bei der Zielerreichung. Jede Schule kann dazu die direkte Unterstützung der Fachberaterinnen und Fachberater Schulentwicklung nutzen. Themen, Inhalte und Formen der Beratung orientieren sich an den Voraussetzungen und Zielen der Schule. Zusätzlich bieten die Regierungspräsidien den Schulen gemeinsame Veranstaltungen für Schulleitungen, Qualitätsbeauftragte und Lehrerinnen und Lehrer an. 

Im Zentrum aller Aktivitäten in der Schulentwicklung stehen das Lernen der Schülerinnen und Schüler und die gemeinsame, zielorientierte und systematische Weiterentwicklung des Unterrichts.

Hintergrund 

Regierungspräsidium Stuttgart

Für allgemeinbildende Schulen:

Referat 77 (Qualitätssicherung und- entwicklung, Schul-psychologische Dienste)

Nadine Lehnert

0711 904 17711
Nadine.Lehnert@rps.bwl.de

Für berufliche Schulen:

Referat 76
(Berufliche Schulen)

Sven Brockmeier

0711 904 17642
sven.brockmeier@rps.bwl.de

Hintergrund 

Regierungspräsidium Karlsruhe

Referat 77 (Qualitätssicherung und- entwicklung, Schul-psychologische Dienste)

Referat 77
Hebelstr. 2
76133 Karlsruhe

Hintergrund 

Regierungspräsidium Freiburg

Referat 77 (Qualitätssicherung und- entwicklung, Schulpsychologische Dienste)

Referat 77
Eisenbahnstr. 68
79098 Freiburg i. Br.

Hintergrund 

Regierungspräsidium Tübingen

Referat 77 (Qualitätssicherung und -entwicklung, Schulpsychologische Dienste)

Margit Maunz
07071 757- 2089
margit.maunz@rpt.bwl.de

Referat 76 (Berufliche Schulen)

Norbert Pellens
07071 757- 2025
norbert.pellens@rpt.bwl.de